Steyr, 9. April 2011Wie zufällig sind wir? Gedankenanstöße zum Spannungsfeld Evolution und Schöpfung
Ein Vorwurf
Gedankenanstoß Nr. 1Was will Wissenschaft?    Was will Religion?
Einige Fragen• Wie werden Atomkraftwerke gebaut?• Sollen wir Atomkraftwerke bauen?• Wie Funktioniert der menschliche Organ...
Das Göttliche Prinzip S.5Religion ist der Pfad, auf dem die Menschheitnach innerer Wahrheit sucht. Durch dieWissenschaft b...
Wahre Freude            Geist    Geistige ErfüllungVerlangen            Körper   Weltliche Erfüllung
Wahre Freude            Geist             ReligionVerlangen            Körper         Wissenschaft
Gedankenanstoß Nr. 2     Darwins Kosmos      Sinnvolles Lebenin einer sinnlosen Welt
Darwins Theorie          als Grundlage für ein WeltbildDarwins Theorie der natürlichen Auslese liefertdie Basis die Basis ...
Mehr noch: Der Naturalismus oder Materialismusgibt den Rahmen vor für eine umfassendeErklärung psychischer, geistiger, soz...
Keine perfekten KontruktionenDie Evolution bring niemals perfekteKonstruktionen hervor, sondern nur relativoptimale. („Rel...
„Wunder“ der EntwicklungDas Merkwürdige dabei ist die Idee, dassImmaterielles auf Materielles einwirken könne.Wie das in A...
Genetisches ProgrammDennoch sind alle diese Vorgänge einer„entwicklungsgeschichtlichen Finalität durchProgrammierung“ nich...
Die individuelle Entwicklung ist also jeden Fallsozusagen die spezifische Manifestation einesumfassenderen, arteigenen Pro...
Gedankenanstoß Nr. 3Wer braucht Sierpinsky?
Das Zufalls Sierpinsky Dreieck• Einfache Regel zum finden des nächsten Punktes  mit Zufallsvariable.• Ästhetisch anspreche...
Gedankenanstoß Nr. 4Nur das Überleben zählt
Gäbe es tatsächlich einenintelligenten Planer –warum hat er dann Millionenvon Arten hervorgebracht, umsie wieder aussterbe...
Darwins Selektionstheorie1. Lebewesen pflanzen sich potentiell unbegrenzt   fort, produzieren also einen   Nachkommenübers...
Darwins Selektionstheorie1. Die Individuen einer Art stehen miteinander im   Wettbewerb.2. Die natürliche Auslese oder Sel...
Gen 1,22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel soll...
Gedankenanstoß Nr. 5Das Prinzip der Kooperation
Martin NowakÖsterreichischer Bio-Mathematiker an der                      Universität Harvard                Buch: Super-C...
Daily TelegraphMartin Nowak: a helping hand for evolution15 Mar 2011  "The two pillars of evolution are mutation and  natu...
4 Positionen Fundament als Bottom-Up ProzessKooperation braucht gemeinsame Grundlage und  Zentrum
Gedankenanstoß Nr. 6Father Moons Worte
Wie zufällig sind wir?
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Wie zufällig sind wir?

724 Aufrufe

Veröffentlicht am

Lässt Sie die Evolutionstheorie kalt? Kaum eine wissenschaftliche Theorie erfreut sich eines solch regen öffentlichen Interesses wie die der Evolution des Menschen.
Was Sie und mich dabei berührt sind nicht unbedingt biologische Fachfragen, sondern die Suche nach unserer Identität als Mensch. Wie zufällig bin ich? Haben wir Wurzeln oder ist der Zufall die letzte Autorität?

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
724
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
206
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
5
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Wie zufällig sind wir?

  1. 1. Steyr, 9. April 2011Wie zufällig sind wir? Gedankenanstöße zum Spannungsfeld Evolution und Schöpfung
  2. 2. Ein Vorwurf
  3. 3. Gedankenanstoß Nr. 1Was will Wissenschaft? Was will Religion?
  4. 4. Einige Fragen• Wie werden Atomkraftwerke gebaut?• Sollen wir Atomkraftwerke bauen?• Wie Funktioniert der menschliche Organismus?• Was was ist der Sinn der menschlichen Existenz?• Wie funktioniert eine compact disc?• Ist es schön eine Beatles CD zu hören?• Sind die Gesetze der Natur mathematisch?• Warum existieren Naturgesetze?
  5. 5. Das Göttliche Prinzip S.5Religion ist der Pfad, auf dem die Menschheitnach innerer Wahrheit sucht. Durch dieWissenschaft bemüht sie sich um äußereWahrheit. Religion und Wissenschaft sind, jede inihrem Bereich, die Methoden derWahrheitsfindung mit dem Ziel, Unwissenheit zuüberwinden und Wissen zu erlangen. Es mag derPunkt kommen, an dem der Weg der Religion undder Weg der Wissenschaft verschmelzen und sieihre Probleme in einer gemeinsamenAnstrengung lösen.
  6. 6. Wahre Freude Geist Geistige ErfüllungVerlangen Körper Weltliche Erfüllung
  7. 7. Wahre Freude Geist ReligionVerlangen Körper Wissenschaft
  8. 8. Gedankenanstoß Nr. 2 Darwins Kosmos Sinnvolles Lebenin einer sinnlosen Welt
  9. 9. Darwins Theorie als Grundlage für ein WeltbildDarwins Theorie der natürlichen Auslese liefertdie Basis die Basis für die (rationale) Erklärungaller Phänomene des Lebenden. Sie ist einer derwichtigsten Säulen der naturalistischenPhilosophie, eines Weltbildes, das von der(begründeten) Erwartung getragen wird, dass esin der Natur stehts mit rechten Dingen zugeht,und wir mithin des Rückgriffs auf wie auch immergeartete geheime Kräfte nicht bedürfen.
  10. 10. Mehr noch: Der Naturalismus oder Materialismusgibt den Rahmen vor für eine umfassendeErklärung psychischer, geistiger, sozialer,kultureller Phänomene und erlaubt uns letztenEndes zu verstehen, warum wir Menschen nachSinn suchen. Franz M. Wuketits in Darwins Kosmos S. 16
  11. 11. Keine perfekten KontruktionenDie Evolution bring niemals perfekteKonstruktionen hervor, sondern nur relativoptimale. („Relativ“ heißt im Bezug auf jeweiligeLebensbedingungen.)Daher kann es auch für uns Menschen keinenabsoluten, für alle Zeiten gültigen Darseinssinngeben.[…] suizidales Verhalten. Franz M. Wuketits in Darwins Kosmos S. 17
  12. 12. „Wunder“ der EntwicklungDas Merkwürdige dabei ist die Idee, dassImmaterielles auf Materielles einwirken könne.Wie das in Anbetracht der Grundgesetze derPhysik geschehen soll, konnte selbstverständlichnie empirische dargelegt werden, aber Ideen sindnun einmal oft stärker als Erfahrungen. Franz M. Wuketits in Darwins Kosmos S. 27
  13. 13. Genetisches ProgrammDennoch sind alle diese Vorgänge einer„entwicklungsgeschichtlichen Finalität durchProgrammierung“ nichts weiter als die Folgegenetischer Instruktionen, wobei die inNukleinsäuren verschlüsselte (genetische)Information dekodiert wird. […]
  14. 14. Die individuelle Entwicklung ist also jeden Fallsozusagen die spezifische Manifestation einesumfassenderen, arteigenen Programms, daswiederum Resultat der Evolution durch natürlicheAuslese ist. (Umgekehrt bedeutet Evolution dieEntstehung und Entwicklung von immer neuengenetischen Informationsprogrammen.) Franz M. Wuketits in Darwins Kosmos S. 28f
  15. 15. Gedankenanstoß Nr. 3Wer braucht Sierpinsky?
  16. 16. Das Zufalls Sierpinsky Dreieck• Einfache Regel zum finden des nächsten Punktes mit Zufallsvariable.• Ästhetisch ansprechendes und makroskopisch gleiches Ergebnis.• Braucht das Sierpinky Dreieck den Mathematiker oder genügt die Regel und Zufall?Siehe• http://www.3d-meier.de/tut10/Seite5.html
  17. 17. Gedankenanstoß Nr. 4Nur das Überleben zählt
  18. 18. Gäbe es tatsächlich einenintelligenten Planer –warum hat er dann Millionenvon Arten hervorgebracht, umsie wieder aussterben zulassen?
  19. 19. Darwins Selektionstheorie1. Lebewesen pflanzen sich potentiell unbegrenzt fort, produzieren also einen Nachkommenüberschuss.2. Ihre Ressourcen sind begrenzt.3. Jedes Individuum ist einmalig.4. Die Individuen einer Art sind in ihrer Fortpflanzung unterschiedlich erfolgreich.
  20. 20. Darwins Selektionstheorie1. Die Individuen einer Art stehen miteinander im Wettbewerb.2. Die natürliche Auslese oder Selektion fördert nur die jeweils Tauglichsten.3. Über viele Generationen kommt es zur Veränderung der Arten.
  21. 21. Gen 1,22 Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und vermehrt euch und bevölkert das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.
  22. 22. Gedankenanstoß Nr. 5Das Prinzip der Kooperation
  23. 23. Martin NowakÖsterreichischer Bio-Mathematiker an der Universität Harvard Buch: Super-Cooperators über inclusive fitness
  24. 24. Daily TelegraphMartin Nowak: a helping hand for evolution15 Mar 2011 "The two pillars of evolution are mutation and natural selection: mutation generates diversity, and natural selection chooses the winner. What I want to argue in this book is that, in order to get complexity, there is a third principle, co- operation. Its not just a small phenomenon, it is something that is really needed to explain the world as we see it." Without it, he says, we would have a world without multi-cellular creatures – or even without cells, just monomolecular replicators in an organic soup.
  25. 25. 4 Positionen Fundament als Bottom-Up ProzessKooperation braucht gemeinsame Grundlage und Zentrum
  26. 26. Gedankenanstoß Nr. 6Father Moons Worte

×