Kunde 2.0: Beitrag 7

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Vortrag im Rahmen der Tagung "Kunde 2.0 - Wie Unternehmen Social Media nutzen" an der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus Hamburg, am 20. Mai 2011

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie, Business
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Kunde 2.0: Beitrag 7

  1. 1. Rechtssichere Nutzung von Web 2.0Dr. Axel Freiherr von dem Bussche, LL. M. (L.S.E.)Fachanwalt für Informationstechnologierecht20. Mai 2011
  2. 2. Inhalt01 > Einführung02 > Social Media – Bedeutung für die Unternehmenskommunikation03 > Rechtliche Aspekte bei der werblichen Nutzung von Social Media04 > Rechtsschutz gegen Beeinträchtigungen des Unternehmens05 > Nutzung von Social Media im Unternehmen06 > Überwachung der Nutzung von Social Media07 > Implementierung einer „Social Media Policy“ im Unternehmen08 > Tipps zum Umgang mit Social Media
  3. 3. > Social Networks> Social Video, photo und audio> Blogs, microblogs> Wikis> Reviews / Ratings
  4. 4. 01. Einführung Social Media in der Rahmenbedingungen für Unternehmens- die Nutzung von Social Kommunikation Media im Unternehmen  Rahmenbedingungen für  Nutzung von Social Media die Nutzung von Social während der Arbeitszeit? Media zu Werbe- und  Überwachung der Nutzung von Marketingzwecken Social Media durch den  Rechtsschutz gegen Arbeitgeber? Beeinträchtigungen durch  Einführung von „Social Media Dritte Policies“
  5. 5. 02. Social Media – Bedeutung für die Unternehmenskommunikation> Mehr als nur eine Verschiebung von traditionellen Medien zu elektronischen Medien> Grundlegender Kulturwandel mit weitreichenden Folgen> Kundenkommunikation kann nur schwer kontrolliert werden (“one to many” wird zu “many to one”)> Unternehmen bewegen sich zwangsläufig in diesem neuen Umfeld und müssen sich dort wohl aktiv einbringen, wenn sie auf Kundenkommunikation Einfluss nehmen wollen
  6. 6. 02. Social Media – Bedeutung für die Unternehmenskommunikation Soziales Medium Einfluss auf Unternehmenskommunikation Blogs / Microblogging Meinungen, Gerüchte, (z.B. Twitter) Hintergrundinformationen, mobile Anwendung Wikis "Weisheit der Massen" bestimmt Darstellung des Unternehmens / Produkts Soziale Netzwerke Vertrauenswürdige Quelle für Informationen und Kaufempfehlungen
  7. 7. 03. Rechtliche Aspekte bei der werblichen Nutzung von Social Media
  8. 8. 03. Rechtliche Aspekte bei der werblichen Nutzung von Social Media – Lauterkeitsrecht (UWG) • Ziel: "fair play" am Markt • Anspruchsberechtigte: Mitbewerber, Verbände • Beispiel: Irreführende, vergleichende, belästigende Werbung – Kennzeichenrecht (MarkenG) • Ziel: Schutz von Unternehmens- und Produktkennzeichen • Anspruchsberechtigte: Rechteinhaber • Beispiel: Verwendung von geschützten Marken – Urheberrecht (UrhG) • Ziel: Schutz der (monetären) Interessen von Kreativen • Anspruchsberechtigte: Schöpfer kreativer Werke • Beispiel: Verwendung von Geschützten Texten, Slogans, Photos, Videos etc.
  9. 9. 03. Rechtliche Aspekte bei der werblichen Nutzung von Social Media – Persönlichkeitsrecht (GG, KUG) • Ziel: Schutz der Integrität von Personen • Anspruchsberechtigte: betroffene Personen • Beispiel: Recht am eigenen Bild, Schutz gegen unwahre Tatsachenbehauptungen / herabwürdigende Äußerungen – Datenschutzrecht (BDSG/TMG) • Ziel: Selbstbestimmungsrecht hinsichtlich personenbezogener Daten • Anspruchsberechtigte: betroffene Personen • Beispiel: unerlaubte Nutzung personenbezogener Daten (Aktuell: Cookies, IP Adressen) – Telemedienrecht (TMG) • Ziel: faire Bedingungen für das Anbieten von Online-Diensten zu sorgen • Anspruchsberechtigte: Mitbewerber, Verbände, Behörden (OWiG) • Beispiel: Informationspflichten von Web 2.0-Angeboten; Impressumspflicht
  10. 10. 04. Rechtsschutz gegen Beeinträchtigungen des Unternehmens
  11. 11. 04. Rechtsschutz gegen Beeinträchtigungen des Unternehmens> Rufbeeinträchtigung / Imageschäden> Identitätsklau / Kennzeichenverletzung> Haftung für Inhalte> Datenpannen / Informationslecks
  12. 12. 05. Nutzung von Social Media im Unternehmen
  13. 13. 05. Nutzung von Social Media im Unternehmen> Zunehmende Vermischung privater und beruflicher Sphäre> Situation für Unternehmen ambivalent Vorteile bei: Nachteile durch: > Marketing > Verlust von Arbeitszeit > „Recruiting“ > Offenlegung von > Kontaktpflege Unternehmensinterna > Informationsfluss > Negative Äußerungen > IT-Sicherheit > Unsichere Rechtslage
  14. 14. 05. Nutzung von Social Media im Unternehmen> Arbeitgeber kann als Inhaber der Betriebsmittel des Unternehmens grundsätzlich mitbestimmungsfrei darüber entscheiden, ob und inwieweit er seinen Mitarbeitern die Nutzung des Internets erlauben möchte> Komplettes Verbot der Nutzung von Internet und/oder „Social Networks“ am Arbeitsplatz zulässig
  15. 15. 06. Überwachung der Nutzung von Social Media
  16. 16. 06. Überwachung der Nutzung von Social Media
  17. 17. 06. Überwachung der Nutzung von Social Media[From: Im Not Actually a Geek] http://bhc3.wordpress.com/
  18. 18. 06. Überwachung der Nutzung von Social Media Spannungsfeld Überwachung vs. Datenschutz Überwachung von Schutz von Social Networks Beschäftigtendaten Überprüfungspflicht Datenschutz (Compliance) Informationelle Überprüfungsbedarf Selbstbestimmung (vertrauliche Infor- Fernmeldegeheimnis mationen, Know-how, (soweit anwendbar) neg. Äußerungen)
  19. 19. 06. Überwachung der Nutzung von Social Media> Ausblick: Beschäftigtendatenschutzgesetz> Arbeitgeber darf keine Daten von Beschäftigten aus privaten Social Media erheben; entsprechendes gilt für Daten von Stellenbewerbern (keine „Background“-Checks) Recherche verboten Recherche zulässig
  20. 20. 07. Implementierung einer „Social Media Policy“> Vorteile: Transparenz / Steuerung / Sensibilisierung> Wichtige Bestandteile (Auszug) > Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit > Umgang mit vertraulichen Informationen > Allgemeines Kommunikationsverhalten > Einhaltung von Urheber- und Wettbewerbsrechten> Umsetzung und Beteiligung des Betriebsrates
  21. 21. 08. Tipps zum Umgang mit Social Media> Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Unternehmenskommunikation nach außen über Social Media beachten> Verantwortliche / Mitarbeiter sensibilisieren und schulen> Nutzung im Unternehmen regeln / reglementieren> „Social Media Policy“ einführen> Gegebenenfalls Überwachung (Verdachtsfälle?)
  22. 22. Kontakt Dr. Axel Freiherr von dem Bussche Dr. Oliver Grimm Kontakt Partner, Hamburg Partner, München T: +49 (0)40 368030 E: a.bussche@taylorwessing.com
  23. 23. Unsere StandorteBerlin Dubai Hamburg MünchenEbertstraße 15 P.O. Box 33675 Hanseatic Trade Center Türkenstraße 1610117 Berlin 28th Floor Al Moosa Tower II Am Sandtorkai 41 80333 MunichT. +49 (0)30 88 56 36 0 Sheikh Zayed Road 20457 Hamburg T. +49 (0)89 2 10 38 0F. +49 (0)30 88 56 36 100 Dubai, United Arab Emirates T. +49 (0)4 0 36 80 30 F. +49 (0)89 2 10 38 300 T. +971 (0)4 332 3324 F. +49 (0)4 0 36 80 3280Brussels F. +971 (0)4 332 3325 ParisTrône House London 42 avenue Montaigne4 Rue du Trône Düsseldorf 5 New Street Square 75008 Paris1000 Brussels Benrather Straße 15 London EC4A 3TW T. +33 (0)1 72 74 03 33T. +32 (0)2 289 6060 40213 Düsseldorf T. +44 (0)20 7300 7000 F. +33 (0)1 72 74 03 34F. +32 (0)2 289 6070 T. +49 (0)211 83 87 0 F. +44 (0)20 7300 7100 F. +49 (0)211 83 87 100Cambridge24 Hills Road Frankfurt a.M.Cambridge, CB2 1JP Senckenberganlage 20-22T. +44 (0)1223 446400 60325 Frankfurt a.M.F. +44 (0)1223 446401 T. +49 (0)69 971 30 F. +49 (0)69 971 30 100Representative offices Associated officesBeijing Shanghai BSJP LegalUnit 1503, Tower 2, Unit 1509, United Plaza WarsawProsper Center No. 5, Guanghua Road No. 1468, Al Armii Ludowej 26Chaoyang District Nanjing West Road PL-00-609 WarsawBeijing 100020 Shanghai 200040 T. +48 (0) 22 579 89 00T. +86 10 8587 5886 T. +86 21 6247 7247 F. +48 (0) 22 579 89 01F. +86 10 8587 5885 F. +86 21 6247 6248

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