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SAP S/4HANA & die
SAP-Beraterbranche
im Zeitverlauf
Welche Auswirkungen brachte das Jahr 2020 mit
sich, wie ist der Status quo und wie gestalten sich
die Aussichten für SAP-Berater und Unternehmen?
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 1
Bitte beachten Sie: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Whitepaper die
männliche Bezeichnung für alle Geschlechter.
Inhalt
Einführung
Status quo in der SAP-Beratungsbranche	 	
		
Aktuelle Entwicklungen & Marktüberblick
Verlängerte Wartungszusage, die Herausforderungen der Endkunden und
der Beratungsbranche – Welchen Wandel erleben die Unternehmen derzeit?
– Interview mit André Weller
Wie steht es um den Fortschritt von Unternehmen in der DACH-Region
und wie steht es insbesondere um die Entwicklung und Agilität der SAP?
– Interview mit Daniel Eiduzzis
Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt
Welche Herausforderungen ergeben sich auf dem Arbeitsmarkt unter
den aktuellen Voraussetzungen und was bedeutet das für SAP-Berater?
Kommen Sie ins Gespräch
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SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 2
Liebe Leser,
das Jahr 2020 hat einiges aufgedeckt und hat Unternehmen ein schnelles
Handeln und ein zügiges Umplanen und Umdenken abverlangt. Neben
einem deutlichen Realitätscheck hinsichtlich des Digitalisierungsstandes
in Deutschland bzw. der DACH-Region kam es in vielen Fällen zu
Projektverschiebungen oder sogar -absagen.
Doch was bedeutet das für die Zukunft?
Ist es eine Chance, die Dinge neu zu betrachten und sich neu
auszurichten? Ist es nicht nur eine Option, umzudenken, sondern für die
Unternehmen oder ganze Branchen sogar ein Muss? Und wie wirkt sich die
Situation letztlich auf den Arbeitsmarkt der SAP-Berater aus? Denn eines
hat sich deutlich gezeigt: Nicht nur Unternehmen müssen sich umstellen,
auch für Arbeitnehmer und Selbstständige hat sich die Situation
(nachhaltig) verändert.
Wir haben für Sie mit Experten aus dem SAP-Umfeld gesprochen
und gehen in unserem Whitepaper unter anderem auf die aktuellen
Entwicklungen ein und geben Ihnen einen umfassenden Überblick über
die Trends rund um S/4HANA und die Auswirkungen auf die SAP BW Welt
von gestern, heute und morgen.
Zudem gehen wir auf die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für SAP-
Berater ein und geben Ihnen nützliche Tipps an die Hand.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Marcel Goldt,
Sales Team Manager bei
Computer Futures
2
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 3
•
•
Über Computer Futures
Computer Futures ist eine der weltweit führenden Personalberatungen
innerhalb der IT- und Technologiebranche. Seit 35 Jahren sind wir ein
verlässlicher Partner am Markt. Mit unserer lokalen Expertise, unseren
speziellen Marktkenntnissen und unserem globalen Netzwerk sind wir
in der Lage, Experten zu vernetzen und unseren Beitrag zur Entwicklung
von Unternehmen, zur Förderung von Karrieren und zur Gestaltung der
Zukunft zu leisten.
Computer Futures ist Teil von SThree PLC, einer der weltweit führenden
Personalberatungen für die MINT-Branche (Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaft und Technik). SThree ist in 15 Ländern tätig und
beschäftigt weltweit über 2.600 Mitarbeiter in mehr als 45 Büros.
SThree setzt sich aus einer Gruppe von spezialisierten
Personalberatungsmarken zusammen. Alle Marken vereint ein
gemeinsames Ziel: Experten verbinden, um die Zukunft zu gestalten.
3
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 4
•
•
385
Mitarbeiter in
Deutschland,
Österreich und
der Schweiz
Niederlassungen
in der DACH-Region:
Berlin, Düsseldorf,
Frankfurt, Hamburg,
Hannover, München,
Nürnberg, Stuttgart,
Wien und Zürich
Gründung
1986
in London
10
Standorte
in Deutschland,
Österreich und
der Schweiz
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 5
Status quo in der SAP-
Beratungsbranche
SAP SE hat im Februar 2020 eine Wartungszusage für S/4HANA bis Ende
des Jahres 2040 gegeben.1
Damit möchte das IT-Unternehmen für mehr
Transparenz und Vertrauen bei seinen Kunden sorgen. Das dürfte vielen
Unternehmen nicht nur grundsätzlich aufgrund der Komplexität des
Umstellungsprojekts entgegenkommen – auch vor dem Hintergrund der
im Frühjahr 2020 aufgekommenen Corona-Pandemie und die damit
entstandenen Herausforderungen war dies sicherlich für viele Firmen eine
positive Nachricht.
Doch zu viel Zeit sollte dennoch nicht ungenutzt verstreichen: Wie die
Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) aus
Oktober 2020 zeigt, räumen 81 Prozent der befragten Unternehmen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz auch ein, dass sich die Digitalisierung
nicht aufhalten lässt – auch wenn deutlich wird, dass die Anforderungen
steigen. Demnach liegen die größten Herausforderungen bei der
Effizienzsteigerung bestehender Prozesse und der Entwicklung neuer digitaler
Geschäftsmodelle und Services. Ferner gaben 74 Prozent der Befragten an,
dass der Umsatz aufgrund der Corona-Krise (stark) zurückgeht. Lediglich
19 Prozent vermerkten, dass die Corona-Krise keine Auswirkungen auf den
Umsatz hat und 7 Prozent erklärten, dass der Umsatz (stark) steigt.2
Der DSAG-Investitionsreport 2021 zeigt wiederum ein hoffnungsvolles Bild
und unterstreicht, dass Unternehmen inzwischen – wenn auch verhalten –
optimistisch sind: 43 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass
ihr SAP-Investitionsbudget im Vergleich zum Jahr 2020 steigt. Das ist mit
der Umfrage im Jahr 2020 gegenübergestellt eine Verringerung um sechs
Prozent. In der aktuellen Umfrage gaben 35 Prozent an, dass das SAP-Budget
gleich bleibt, im Jahr 2020 waren das 32 Prozent. Interessant ist ein genauerer
Blick in die verschiedenen Branchen: 47 Prozent der Unternehmen im
produzierenden Gewerbe gaben an, dass das Budget im Vergleich zum Vorjahr
steigen wird (ein Prozent mehr als im Jahr 2020) und Unternehmen in der
Dienstleistungsbranche und Unternehmen im Handel gaben mit 40 Prozent
einen um sieben Prozent verringerten Wert an.
Gemeinsam mit den SAP-Experten André Weller, Senior Manager SAP
Analytics, und Daniel Eiduzzis, Manager Alliance & Business Development,
blicken wir noch einmal auf den Stand der Umstellung und den
Digitalisierungsgrad in Unternehmen in der DACH-Region, sprechen über die
Rolle des SAP-Beraters vor dem Hintergrund der Corona-Krise sowie darüber
hinaus und schauen auf die zukünftigen Entwicklungen der SAP SE selbst.
Ferner nehmen wir die Herausforderungen im Arbeitsmarkt im SAP-Umfeld im
Interview mit Sales Team Manager und Personalberater von Computer Futures
Marcel Goldt in den Fokus: Wie unterschiedlich agieren Endkunden und
Beratungshäuser in der aktuellen Situation, welche Auswirkungen hat diese für
SAP-Berater und welche Veränderungen ergeben sich hinsichtlich der Gehälter
und Stundensätze für die Experten?
1 https://news.sap.com/germany/2020/02/wartung-s4hana-sap-business-suite-7/
2 https://www.dsag.de/pressreleases/dsaglive-umfrage-mit-digitalisierungsschub-gegen-die-corona-krise
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 6
Aktuelle Entwicklungen &
Marktüberblick
Verlängerte Wartungszusage, die Herausforderungen der
Endkunden und der Beratungsbranche – Welchen Wandel
erleben die Unternehmen derzeit?
Projektverschiebungen unter Corona und die verlängerte Wartungszusage von
SAP: Wie unterscheiden sich die einzelnen Branchen in ihrer Vorgehensweise
voneinander und wie werden sich Unternehmen vor der verlängerten
Wartungszusage bis Ende des Jahres 2040 verhalten? André Weller, Senior
Manager SAP Analytics, beantwortet in unserem Interview diese Fragen und
blickt darüber hinaus auf zukünftige Herausforderungen.
André Weller ist Senior Manager SAP Analytics und berät und begleitet
Unternehmen bei ihren Projekten bereits seit über 13 Jahren. Im
Interview wirft Herr Weller einen Blick auf den Stand der S/4HANA
Umstellungsprojekte in Deutschland und blickt auf den derzeit
stattfindenden Wandel in verschiedenen Branchen. Er gibt uns außerdem
einen Einblick, was in der Beratung aktuell besonders wichtig ist und einen
Ausblick darauf, was in Zukunft wichtig wird.
Herr Weller, wie sind Sie zu SAP gekommen?
Bereits in meinem Diplomstudium der BWL mit
dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik hatte ich
den ersten Kontakt zu SAP, da in unseren Kursen
SAP-Produkte genutzt wurden. Ich habe im Laufe
des Studiums gemerkt, dass mich die Beratung
interessiert und bin zunächst mehr in das
Projektmanagement gegangen, wobei ich mich
schnell in die Richtung der SAP-Module und BI
orientieren wollte. So richtig los ging es dann nach
meinem Studium in der Beraterfunktion in einem
großen Finance- bzw. Konsolidierungsprojekt bei
einer Versicherung.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 7
Wie viele Ihrer Kunden halten am Zeitplan für die Umstellung
trotz Corona fest? In welchen Branchen beobachten Sie
welche Vorgehensweise?
Viele meiner Kunden haben zu Beginn der Corona-Pandemie
zunächst Revue passieren lassen, welche laufenden und geplanten Projekte
sie haben und demnach priorisiert. Man merkt durchaus, dass kleinere
Projekte zum Teil pausiert werden, auch wenn sie bereits geplant sind.
Projekte, die noch nicht geplant sind, werden in der Regel verschoben. Die
Umstellung auf S/4HANA jedoch ist ein sehr umfangreiches Projekt, sodass
Unternehmen, die bereits im Projekt sind, dieses auch nicht abbrechen -
dafür sind schlichtweg zu viele Mitarbeiter und Abteilungen involviert.
Je nach Branche wird ein Investment wie die Einführung von S/4HANA
insbesondere vor solch einem Ereignis wie der Corona-Pandemie
noch einmal ganz klar infrage gestellt. Das erleben wir vor allem in der
Bankenbranche, die durch die aktuelle Situation aufgrund niedriger Zinsen
nur noch geringe Margen erfährt. In anderen Branchen sieht es wieder
anders aus: Beispielsweise haben der Einzelhandel und Baumärkte bis zum
Lockdown eher von der Lage profitiert. Die Pharma- und Chemiebranche
sind explizit formuliert sogar Nutznießer der aktuellen Situation. Doch auch
Branchen, die gestärkt aus der Pandemie herausgehen, müssen ihre Prozesse
langfristig noch verbessern und prädiktive Maßnahmen festlegen. Deutlich
wird, dass die Corona-Pandemie über alle Branchen hinweg Veränderungen
bringen wird. Die wichtigste Fragestellung ist dabei also, wie bei einer
erneuten Pandemie (noch) schneller reagiert werden kann. Sicher ist, dass
nicht nur Prozesse verbessert werden müssen, sondern darüber hinaus Zyklen
verkürzt, Zahlungsmöglichkeiten erweitert und online Einkaufserlebnisse
kundenfreundlicher gestaltet werden müssen. Dafür benötigt es eine IT, mit
der man flexibel agieren kann und mit der Simulationen durchgeführt und
mit Zahlen jongliert werden kann.
7
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 8
SAP hat die Wartungszusage für
S/4HANA bis Ende 2040 verlängert.
Werden sich Unternehmen Ihrer
Meinung nach vor diesem Hintergrund
nun noch länger Zeit nehmen, die
Umstellung anzugehen? Was ist
darüber hinaus zu bedenken?
Die Ankündigung von gleich 15 weiteren Jahren
führt mit Sicherheit dazu, dass das eine oder
andere Unternehmen das Projekt verschieben
wird. Doch das betrifft meiner Einschätzung nach
eigentlich nur die Unternehmen, die sich noch
nicht weiter damit beschäftigt haben und die
neuen Funktionalitäten noch nicht als großen
Vorteil für ihr Unternehmen sehen. Hingegen
werden Unternehmen, bzw. Branchen, die den
Mehrwert erkennen und merken, dass sie auf
Marktveränderung schnell reagieren müssen, das
Projekt nicht verschieben, sondern
zeitnah starten.
Klassischerweise haben sich Unternehmen
bisher vor allem mit dem transaktionalen
Arbeiten beschäftigt – das Reporting fand in
Excel statt. Damit stößt man jetzt schnell an
seine Grenzen. Die Frage, die sich dabei stellt,
ist, wie man mit der Business Intelligence
überhaupt weiter verfährt. S/4HANA kombiniert
das transaktionale und analytische Arbeiten
und bietet Unternehmen extreme Mehrwerte.
Und eine weitere grundlegende Frage stellt sich:
Wie attraktiv ist das Unternehmen hinsichtlich
der verwendeten Systeme für derzeitige und
potenzielle Mitarbeiter langfristig noch, sofern
nicht mit den modernen Systemen
gearbeitet wird?
Welches sind aus Ihrer Sicht aktuell die
größten Herausforderungen bei der
Umstellung?
Welches Risiko sehen Sie außerdem?
Das ist je nach Unternehmen eine sehr
individuelle Frage. In der Vergangenheit war das
oft eine technische Herausforderung, wenn wir
aber explizit von S/4HANA sprechen, sprechen wir
hierbei nicht nur von einem technischen Projekt.
Für die Abteilungen bedeutet das oftmals eine
doppelte Belastung, die Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich können externe Fachkräfte, respektive
SAP-Berater, dabei unterstützen, jedoch kommt
das Wissen über die bestehenden Systeme und
Prozesse von intern. Die Entscheider müssen
sich also auch die Frage stellen, in welchen
Schritten sie S/4HANA einführen möchten. Soll
das stufenweise passieren oder auf einen Schlag?
Gibt es noch andere Systeme, die zu integrieren
sind und welche Unterstützung benötigt das
Unternehmen für die Einführung?
Zu erwarten ist, dass Unternehmen, die die
Umstellung auf S/4HANA verschoben haben,
zu einem ähnlichen Zeitpunkt beginnen, die
Projekte wieder aufzunehmen. Daher sollten
wir uns Gedanken darüber machen, ob es denn
(bis zu diesem angesprochenen Zeitpunkt)
ausreichend erfahrene SAP-Berater am Markt
gibt, um die zukünftigen Projekte stemmen
zu können.
Wie gelingt es, die richtige Balance zu
finden und den jungen SAP-Beratern
entsprechend gerecht zu werden?
Am Ende des Tages ist es sehr wichtig, ein festes
Team, also einen Beraterstamm zu haben, mit
dessen Hilfe ausreichend Know-how vorhanden
ist. Auch wenn die Anzahl an vorhandenen
Umstellungsprojekten (wie im Jahr 2020) gering
ist, ist es langfristig gesehen dennoch wichtig,
sich um den Nachwuchs zu kümmern. Die
jungen Kollegen können in der Zwischenzeit
mithilfe von Demonstrationssystemen geschult
werden und – ganz unabhängig von der Anzahl
an verfügbaren Umstellungsprojekten – sollten
sie beziehungsweise ihre erfahrenen Kollegen
das Mentorenprinzip nutzen. Natürlich muss
der erfahrene Berater dazu bereit sein, die Zeit
zu investieren. Ich persönlich habe aber die
Erfahrung gemacht, dass mich dieses Prinzip in
meiner Rolle schnell unterstützt hat und nicht
nur bei meinen jüngeren Kollegen habe ich eine
steile Lernkurve erlebt. Natürlich hat jeder Mensch
eine andere Herangehensweise ein Problem
zu lösen – aber anders ist ja nicht schlechter!
Ich habe es schon häufig erlebt, dass man im
Austausch und in der Diskussion auf die Lösung
kommt und durch die Fragen, die der junge
SAP-Berater stellt, schon im Vorfeld auf mögliche
Fragen des Kunden gewappnet ist. Häufiger die
Perspektive zu wechseln, um sich wieder anders
in die Fragestellung hineinversetzen zu können,
sollte für (SAP-)Berater ein wichtiger Bestandteil
ihrer Arbeit sein.
Vielen Dank für das Interview,
Herr Weller.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 9
Unternehmen sollten nicht zu lange zögern wenn es um die Umstellung auf
moderne Technologien geht – doch wie steht es eigentlich grundsätzlich um
den Digitalisierungsgrad in der DACH-Region? Wie müssen Unternehmen
das Thema Change Management angehen wie agil ist eigentlich SAP
selbst aufgestellt? Im Interview mit Daniel Eiduzzis gehen wir auf diese
Fragestellungen genauer ein.
Wie steht es um den Fortschritt von Unternehmen in
der DACH-Region und wie steht es insbesondere um die
Entwicklung und Agilität der SAP?
Herr Eiduzzis kann auf fast 20 Jahre Berufserfahrung im Business
Intelligence- bzw. SAP-Umfeld zurückblicken. Während seiner Tätigkeiten
bei unterschiedlichen Unternehmen und in unterschiedlichen Industrien
konnte er vielseitige Einblicke gewinnen. Im Interview gibt Herr Eiduzzis eine
Einschätzung zum Stand der Digitalisierung in der DACH-Region und blickt
auf den Fortschritt und die Agilität der SAP selbst.
Herr Eiduzzis, bitte stellen Sie sich kurz vor.
Wie sind Sie zu SAP gekommen?
Ursprünglich habe ich in einer kleinen
Unternehmensberatung angefangen und
habe dabei SAP Zertifizierungen im Bereich
Materialwirtschaft und Einkauf durchlaufen.
Meine Projekterfahrungen habe ich dann vom
ersten Tag an im SAP Business Warehouse (BW)-
Umfeld gesammelt. Während dieser Zeit hatte
ich die Möglichkeit, unterschiedliche Industrien
und Kundensituationen kennenzulernen.
Neben meiner Erfahrung in SAP BW habe ich
ebenso Ausflüge in Richtung Business Planning & Simulation unternommen.
Nach vier Jahren in der Beratung bin ich aus familiären Gründen auf die
Endanwenderseite gewechselt und war im Inhouse Consulting als SAP BW-
Berater beschäftigt. Später habe ich bei der tesa SE auch das hauseigene BI
Team verantwortet und darüber hinaus noch als Architekt im neu gegründeten
BI Competence Center (BICC) gearbeitet. Seit gut drei Jahren bin ich wieder
zurück in der Beratung und stelle mich dort neuen Herausforderungen:
Seit Dezember 2020 bin ich bei der initions AG, einer kleinen Hamburger
Unternehmensberatung, als Manager Alliance & Business Development
tätig. Unter anderem ist SAP einer unserer strategischen Partner, aber auch
Hersteller wie Microsoft und Snowflake gehören dazu. Zudem betätige ich
mich als Sprecher auf Konferenzen, bin Autor verschiedener Publikationen und
im Fachbeirat des BI-Spektrums (TDWI) engagiert. Im Global Digital Excellence
Association (GDEXA) Netzwerk betreue ich junge Talente und digital Natives
bei ihren ersten Karriereschritten.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 10
Als Manager Alliance & Business
Development gehört es zu Ihrer
Aufgabe, strategische Kooperationen
einzugehen und Geschäftsfelder des
Unternehmens weiterzuentwickeln.
Wie blicken Sie auf den aktuellen Stand
der Digitalisierung von Unternehmen in
Deutschland bzw. der DACH-Region?
Die Pandemie im März letzten Jahres hat
manches schonungslos aufgedeckt – ganz
besonders den Digitalisierungsreifegrad. Ich
sehe es alleine im privaten Bereich, was die
Digitalisierung in Schulen angeht. Hier gibt es
vereinzelt noch erheblichen Nachholbedarf, was
digitale Ausstattung und auch Kompetenzen
im Umgang mit digitalen Medien betrifft. Die
Unternehmen in der DACH-Region sind dabei
schon ein bisschen fortgeschrittener – und
die jüngere Vergangenheit zeigt eine rasante
Entwicklung: Die Hersteller digitaler Lösungen
haben viel mehr Möglichkeiten anzubieten, als
es Unternehmen überhaupt nutzen können.
Hardware ist nicht mehr der limitierende Faktor.
Inzwischen stehen vielmehr Themenbereiche wie
Künstliche Intelligenz und Machine Learning im
Fokus. Außerdem ist nun die Cloud bei einem
Redesign der IT-Landschaft ein fester Bestandteil
in der Planung und Realisierung. Interessant
dabei ist, dass sich die Endanwender nicht mehr
für einen Stack entscheiden müssen, sondern
einen Multi-Vendor-Stack wählen können. Die
Herausforderung dabei ist die Orchestrierung des
Best of Breed-Ansatzes. Unternehmen haben
es in der Regel mit jahrelang gewachsenen
Strukturen in der IT und Prozessen zu tun.
Fachanwender und IT-Verantwortliche müssen
sich umstellen und sich die Frage stellen, was
sie mit ihrem bestehenden Know-how und
wie sie mit der alten IT-Lösung weiter verfahren
möchten. Das ist eine große Challenge für die
Unternehmen.
Da sprechen Sie vor allem das Thema
Change Management an: Welche
Herausforderungen aber auch
Möglichkeiten sehen Sie hinsichtlich
dessen? Gibt es Ihrer Meinung nach
Organisationsstrukturen, die in
der Praxis besser funktionieren als
andere, um ein Change Management
nachhaltig zu gewährleisten?
Genau, es ist letztlich essenziell, ein gutes Change
Management zu gewährleisten. Das gilt im
Übrigen für Anwenderunternehmen als auch
die Dienstleister gleichermaßen. Am Ende des
Tages hat es man bei jeder Umstellung oder
Einführung neuer IT-Lösungen mit Menschen
zu tun und genau diese Köpfe sind auch das
„Problem“: Oftmals sind sie nicht uneingeschränkt
offen dafür, da sie das bisherige System und
die Prozesse bereits über viele Jahre gewohnt
waren und sich über die Jahre etwas aufgebaut
haben. Außerdem ist es eine Challenge, besagte
Wertetreiber in den ausgewählten Technologien
für sich zu finden. Diese Mehrwerte gilt es sauber
herauszuarbeiten und allen Betroffenen klar zu
kommunizieren. Es gilt in dem Zuge, ein sauberes
Alignment bei den Mitarbeitern zu schaffen.
Zusätzlich ist dabei an Aspekte wie
die DSGVO zu denken, die die Architekturen
auch nicht einfacher machen, wenn man über
Data Warehouse-Strategien und Cloudifizierung
nachdenkt. Viele Unternehmen sind in dem
Punkt vielleicht etwas zu vorsichtig.
Erschwerend kommt meistens noch die
Organisationsstruktur selbst hinzu – und dabei ist
die Geschwindigkeit, in der das Unternehmen in
der Lage ist, sich zu verändern, so entscheidend.
Was ich bislang feststellen konnte, ist, dass
sich (gerade hinsichtlich der so wichtigen
Geschwindigkeit) dezentrale Organisationsformen
positiv hervortun. Es gilt, verschiedene
Fragestellungen zu bündeln und zu überlegen,
wo die Kompetenzen im Unternehmen
verankert werden sollten. Mittlerweile gibt es
die ersten Trends - vor dem Hintergrund agiler
Projektmethoden – die IT-Kompetenz nicht in
einer Zwitterorganisation zu beheimaten, wie
es so oft mit den BICC gemacht wurde, sondern
dort, wo das Fach-Know-how wirklich benötigt
wird: in den Linienorganisationen. Data Scientists
und Data Engineers - die neuen Rollen - sitzen
bereits in den Fachbereichen. Demnach sollten
auch Datenkompetenzen dort hingegeben
werden, wo sie generiert und gebraucht werden.
Klar sind Querschnittsfunktionen weiterhin
wichtig, allerdings ist es sicher, dass in den
Fachbereichen eine Autonomie entstehen
muss und Verantwortlichkeiten neu geordnet
werden sollten.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 11
Wo stellt sich SAP hinsichtlich Partnering und im Bezug auf
bestimmte Kompetenzfelder noch auf? Wie agil schätzen Sie
SAP als Unternehmen vor dem Hintergrund ein?
Dadurch, dass es dieses eine große Projekt nicht mehr geben wird (bzw. nur
noch vereinzelt), sieht man auch hier, dass Partnering immer wichtiger wird.
Es sind inzwischen viel mehr kleinere Iterationen von denen man spricht,
wo verschiedene Komponenten miteinander verheiratet werden können
(Stichwort Multi-Vendor-Stack-Ansatz). Die SAP muss sich überlegen - wie es in
dem Fall von „Predictive Analytics“ war – wie man damit umgeht. Wie wir uns
erinnern, wurde Predictive als eigenständige Lösung abgekündigt und in die
SAP Analytics Cloud gehoben. Damit wertete sie die SAP Analytics Cloud (SAC)
auf - auf anderen Seite hat man festgestellt, dass sich Predictive als einzelne
Komponente nicht durchgesetzt hat oder man sich mehr davon versprochen
hat. Es kann daher eine Konsequenz sein, zu akzeptieren, dass es Anbieter am
Markt gibt, die Planung, Simulation und Vorhersage besser können und man
an dieser Stelle lieber mit einem Partner respektive Third-Party-Instrument
zusammengearbeitet hätte. Daher ist es sinnvoll, zu schauen, welche Vorteile
ich habe, wenn ich Co-Selling bei den Kunden meiner Partner betreiben kann.
SAP ist häufig noch ein bisschen zu sehr in der Platzhirschsituation. Mehrere
kleine Unternehmen können auch Großes bewirken - aber das sieht SAP (noch)
anders. Gut ist es, dass SAP bspw. schon mit Microsoft arbeitet, aber letztlich ist
das insgesamt eine Frage der (SAP) Unternehmenskultur.
Hinsichtlich der Agilität bewegt man sich dort auf einem schmalen Grat, der
sich zwischen Agilität und Chaos bis hin zu konzeptlos bewegt. Dafür muss
man sich nur ansehen, wie viele Produkte in der Vergangenheit schnell wieder
abgesetzt wurden. Mittlerweile ist durch den „Cloud first“-Ansatz eine gewisse
Stabilität reingekommen, da diese Devise mittlerweile Bestand hat. Die SAP
legt deshalb eine gewisse Agilität an den Markt, weil sie Folgendes erkannt
haben: Wenn wir das nicht machen, macht das der Wettbewerb - und der
macht das gut! Dies wird den Druck auf eine nachvollziehbare Produktstrategie
erhöhen und die Walldörfer ein stückweit zwingen eine klare Akzentuierung
vorzunehmen, wo die Reise unter den Strategien Cloud-first und SAP
HANA hingeht: welche Produkte werden ausgephast, welche Lösungen
und Plattformen haben strategische Bedeutung, wo will man (wieder)
Marktführerschaft gewinnen? Es bleibt spannend.
Vielen Dank für das Interview, Herr Eiduzzis.
Sie möchten mehr zum aktuellen Marktgeschehen wissen – und das speziell
an Ihrem Wohnort? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!
Jetzt Kontakt aufnehmen
Wir beraten Sie selbstverständlich ganz unverbindlich und kostenlos.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 12
Entwicklungen auf
dem Arbeitsmarkt
Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich vor dem Hintergrund
der Corona-Pandemie noch einmal verändert. Unternehmen haben Projekte
verschoben und es fanden weniger Anstellungen von juniorigen SAP-Beratern
statt. Welche Auswirkungen haben die Verschiebungen der Projektpläne
der Unternehmen und welche monetären Veränderungen sind für SAP-
Berater zu erkennen? Im Interview mit Marcel Goldt, Sales Team Manager und
Personalberater für den SAP-Bereich bei Computer Futures, gehen wir auf die
Herausforderungen am Arbeitsmarkt ein.
Welche Herausforderungen ergeben sich auf dem
Arbeitsmarkt unter den aktuellen Voraussetzungen und was
bedeutet das für SAP-Berater?
Marcel Goldt ist seit sieben Jahren bei Computer Futures tätig und verfolgt
gemeinsam mit seinem Team das Ziel, Experten im SAP-Umfeld mit
innovativen Unternehmen zusammenzubringen.
Herr Goldt, woher kommt Ihre große Begeisterung
für den SAP-Bereich und wie sind Sie zu Computer
Futures gekommen?
Bereits in meinem Studium der
Betriebswirtschaftslehre bin ich – ich war
an einer sehr technischen Universität – mit
SAP in Berührung gekommen. Das war
zunächst einmal sehr trocken und abstrakt.
Allerdings habe ich durch das Praktikum
bei Tchibo, die SAP im Einsatz hatten, aus
der Endanwenderperspektive gesehen,
was durch dieses Tool alles möglich ist.
Dieser Mix aus IT und BWL spricht mich
einfach sehr an. Während meiner Tätigkeit
und Zeit bei Computer Futures konnte ich
ein immer besseres Gespür für diesen Bereich entwickeln und mich weiter
reinarbeiten. Ich kann bis zu einer gewissen Flughöhe durchaus mitreden und
das ist meiner Meinung nach auch der Schlüssel für eine gute Kunden- und
Bewerberberatung.
Zu Computer Futures bin ich recht zufällig gekommen: Ich hatte im Rahmen
meines Studiums bis zum anstehenden Auslandssemester vier Monate Zeit,
die ich gerne nutzen wollte, um Arbeitserfahrung zu sammeln. Meine heutige
Schwägerin hat damals bei Computer Futures gearbeitet und so bin ich über
sie darauf gekommen. Mir hat die Atmosphäre und die Kultur sehr gefallen,
sodass ich nach meinem Studium auch direkt dort eingestiegen bin. Seit Tag
eins bin ich für den SAP-Festanstellungsbereich zuständig und bin nach wie
vor sehr froh über diese Entscheidung.
Welche Herausforderungen sehen Sie auf dem Arbeitsmarkt
im SAP-Umfeld unter den aktuellen Entwicklungen der
Corona-Pandemie für Bewerber aber auch Unternehmen?
Gerade für Berufseinsteiger war es 2020 bereits schwer, eine Anstellung zu
finden. Auch für 2021 sehe ich da einen ähnlichen Trend. Das liegt daran, dass
viele Firmen derzeit mehr auf erfahrene Berater setzen, die dementsprechend
selbstständig arbeiten können. Häufig wird in der Beratungsbranche nach
Beratern mit drei Jahren oder mehr Erfahrung gesucht. Schwierig wird es vor
dem Hintergrund, dass Bewerber idealerweise bereits Know-how im S/4HANA-
Umfeld mitbringen sollen. Haben sie in den vergangenen Jahren jedoch
bei einem Unternehmen gearbeitet, bei denen die Umstellung erst noch
bevorstand, haben sie geringe Chancen bei der entsprechenden Beratung
arbeiten zu können. Für Bewerber ist es eigentlich ein großer Anreiz in ein
Unternehmen oder eine Beratung zu wechseln, in der sie sich die Kenntnisse
rund um S/4HANA aneignen können – so entsteht jedoch ein „Mismatch“
zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Meiner Meinung nach wäre es
sinnvoll, die jungen Berater von Anfang an mitzunehmen und beim Projekt
unterstützen zu lassen – das wird aus meiner Sicht vor allem im Umfeld der
Unternehmensberatungen noch zu wenig gemacht. Dennoch sehe ich ein
paar positive Tendenzen, dass verstärkt jüngere Mitarbeiter eingestellt werden
– wenn auch nicht in dem Maße, in dem es vor dem Jahr 2020 passiert ist. Man
merkt auf jeden Fall, dass die Corona-Pandemie einen großen Einfluss auf die
Einstellungen hat und verstärkt auf die erfahrenen Berater gesetzt wird.
Wie genau unterscheiden sich Endkunden und
Beratungshäuser unter dem Gesichtspunkt der
Corona-Pandemie in den Anstellungen?
Zunächst einmal haben wir es natürlich mit grundlegenden Arbeitgeber-
Thematiken zu tun. Besonders in Krisenzeiten wird eben darauf geschaut, wie
erfahren die jeweilige Person ist. Mit Aufkommen der Corona-Pandemie haben
sich die Unternehmen (insb. die Endanwender) zunächst einmal neu sortiert,
aber dann ging es auch schon weiter. Einige Endanwender investieren derzeit
auch massiv in ihre IT, um ihr eigenes Knowledge-Hub aufzubauen. Diese
Unternehmen sind sehr innovativ und schauen sich bspw. auch gemeinsam
mit SAP Proof-of-Concepts an, um die eigenen Optionen auszuloten. Hierfür
sind die Unternehmen auch auf der Suche nach den entsprechenden
Beratern, die in Festanstellung tätig werden sollen. Interessant ist, dass in der
Vergangenheit Beratern stets empfohlen wurde, zu einem Beratungshaus zu
gehen, um die neuen Themen bearbeiten und Kenntnisse und Erfahrungen
sammeln zu können. Doch unter S/4HANA sind die Endanwender sehr
fortschrittlich, erfinden sich neu und sind dementsprechend für Bewerber
auch sehr attraktiv.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 13
Welche Auswirkungen ergeben sich für SAP-Berater vor
dem Hintergrund, dass 43 Prozent der Unternehmen die
Verschiebung der Umstellung auf S/4HANA planen?
Ich denke mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie hatten viele SAP-
Berater auch das Verständnis dafür, dass sich Unternehmen dazu entschlossen
haben, die Umstellung auf S/4HANA zu verschieben. Jetzt, im Jahr 2021, sind
wir schon deutlich weiter und wir wissen, wie wir mit der Situation unter
Corona umgehen müssen. Gibt es aber Unternehmen, die die Umstellung
dieses und vielleicht auch nächstes Jahr noch nicht angehen möchten, kann
ich mir gut vorstellen, dass eine gewisse Unruhe bei den SAP-Beratern entsteht.
Häufig liegt die Wechselmotivation für Berater schließlich darin, einen Zugang
zu aktuellen Technologien zu bekommen und damit zu arbeiten. Letztlich ist
die SAP-Welt auch sehr schnelllebig. Es ist vielleicht in Ordnung, wenn man
nicht gleich am nächsten Tag auf den Zug aufspringt, nächste Woche wäre es
aber schon gut. Die SAP-Berater sind untereinander durchaus gut vernetzt und
stimmen sich hierbei auch ab, wenn es um die Suche nach einem neuen Job
geht. Doch auch die besten Kontakte geraten irgendwann an ihre Grenzen.
Wir als Personalberatung unterstützen SAP-Berater natürlich dabei, eine neue
Herausforderung zu finden. Wir haben den großen Vorteil, dass wir letztlich
die Einblicke in viele unterschiedliche Unternehmen haben und wissen, was
bei ihnen auf der Roadmap steht. Außerdem wissen wir natürlich insgesamt
darüber Bescheid, wie stark sie derzeit einstellen, wie das Team aufgestellt
ist, welche Unternehmenskultur gelebt wird – doch das alles ist auch nur
die Spitze des Eisbergs. Wir setzen uns sehr intensiv mit unseren Kunden
auseinander und wissen daher auch, was unter der Wasseroberfläche passiert.
Das erfordert dementsprechend einen hohen zeitlichen Aufwand auf unserer
Seite. Doch durch den guten Kontakt, den wir natürlich auch in der aktuellen
Zeit halten und stärken, sind wir stets auf dem Laufenden.
Wie sehen Sie vor dem Hintergrund der
Corona-Pandemie die aktuellen Gehalts-/
Stundensatzentwicklungen für SAP-Berater
betroffen? Wie schätzen Sie die Aussichten ein?
Die Unternehmen sind im Laufe des letzten Jahres durchaus preissensitiver
geworden. Es wurde vor allem nicht um und für jeden Preis angestellt.
Doch man merkt auch, dass die Bewerber dazu bereit sind, auf einen
kleinen Prozentsatz ihres Gehalts zu verzichten, sobald sie die Möglichkeit
haben, mit neuester Technik zu arbeiten. Natürlich wird aber dann häufig
die Vereinbarung getroffen, dass eine nachträgliche Gehaltssteigerung zu
einem bestimmten Zeitpunkt automatisch erfolgt. Der SAP-Berater muss
in jedem Fall nachweislich gut sein und dem Unternehmen unter Beweis
stellen, welchen konkreten Mehrwert der Berater für das Unternehmen hat,
wie z.B. ein bestehendes und aktives Netzwerk, dass mitgebracht werden
kann. Die Unternehmen sind in dem Fall schon bereit, das entsprechende
Gehalt bzw. die entsprechenden Sätze zu zahlen. Ich kenne auch durchaus
viele SAP-Berater, die von einer Führungsrolle wieder in einer Expertenrolle
hinein gewechselt sind, um das Produkt S/4HANA kennenzulernen. Ich denke
perspektivisch gesehen wird die Zeit kommen, wo ein großer Anteil der
Unternehmen gleichzeitig die Umstellung auf S/4HANA anstreben und viele
SAP-Berater zum selben Zeitpunkt angefragt werden. Problematisch wird
es, den Berater zu finden, der sich nachweislich mit S/4HANA auskennt und
sogar schon an einer Migration beteiligt war. Der „War for Talents“ ist aktuell
zwar etwas verhaltener, wird sich dann aber zu dem beschriebenen Zeitpunkt
zuspitzen. Die Berater, die die Vorkenntnisse mitbringen, könnten sicherlich
zehn bis 15 Prozent mehr Gehalt verlangen.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 14
Welchen Karrieretipp geben Sie SAP-Beratern?
Es wird auf jeden Fall deutlich, dass sich das Bild des klassischen SAP-
Modulberaters verändern wird. Beispielsweise waren bei der SAP R/3
Software das Business Warehouse und Business Intelligence voneinander
getrennt. Mit den neuen Produkten – wie bei S/4HANA – müssen Berater
viel integrativer denken und weiter über den Tellerrand hinaus blicken.
Außerdem gibt es einen Trend hin zu einem deutlich technischeren
Fokus, den der SAP-Berater haben muss. Nur einen Code lesen zu können,
reicht heute nicht mehr aus. Außerdem muss der Berater ein viel größeres
Verständnis für die angrenzenden Prozesse mitbringen. Die Prozesse, die
mit der neuen Software entstehen, bieten natürlich größere Chancen und
Abwechslungsreichtum im Alltag, aber es bedeutet auch ein Umdenken,
bzw. wird dafür die entsprechende Offenheit benötigt. Es ist wichtig,
dass sich die Berater mit den neuen Technologien beschäftigen und
vor allem die Scheu vor dem technischen Part ablegen. Dafür macht
es durchaus Sinn, die Situation beim aktuellen Arbeitgeber von Zeit zu
Zeit zu überprüfen und festzustellen, inwiefern man sich bei jenem noch
weiterentwickeln kann. Klassischerweise sagt man ja Folgendes: „Nach drei
Jahren kannst du, nach fünf Jahren solltest du, nach sieben Jahren musst
du den Arbeitgeber wechseln.“ Man sollte aber auf jeden Fall eine Balance
zwischen Beständigkeit und Wandel im Lebenslauf vorzeigen können. Es
ist auf alle Fälle auffällig, wenn jemand immer nur ein Jahr bei einer Firma
arbeitet und ich weiß, dass aus Personalersicht immer noch sehr stark darauf
geschaut wird. Wenn sich jemand technologisch weiterentwickeln möchte
und letztlich das passende Unternehmen für sich gefunden hat, dann sollte
er auch dort drei oder vier Jahre bis zum nächsten Jobwechsel tätig sein
– denn ein Umstellungsprojekt auf S/4HANA ist schließlich auch nicht in
einem Monat erledigt. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man
klare, offene Bewerbungsgespräche führen sollte, um das dem nächsten
Arbeitgeber verständlich zu machen. Genau hier können wir ansetzen: Wir
erfahren vom Bewerber, was es mit den Wechseln auf sich hat und können
dementsprechend zwischen Unternehmen und Bewerber gut vermitteln.
Vielen Dank für das Interview, Herr Goldt.
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 15
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 16
Sie möchten die Chance nicht verpassen, Kenntnisse im Bereich
S/4HANA aufzubauen bzw. Ihre bestehenden Kenntnisse zu vertiefen?
Oder möchten Sie sich langfristig beruflich verändern, aber aktuell nicht
Ihren Job oder Ihr Projekt wechseln? Nutzen Sie die Gelegenheit und
die Zeit, um sich von uns beraten zu lassen und zu erfahren, welche
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bieten können.
Sie möchten wissen, wie sich das Marktgeschehen speziell an Ihrem
Wohnort derzeit entwickelt? Unsere spezialisierten Personalberater
können individuell auf Sie und Ihre Situation eingehen und Sie umfassend
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unter den geltenden DSGVO-Richtlinien.
Kommen Sie ins Gespräch
Kommen Sie ins Gespräch
16
SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 17
Computer Futures ist eine der führenden Personalberatungen für die
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telefonisch bzw. per E-Mail in Verbindung setzen und einen individuellen
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Personalberater besprechen möchten, erhalten Sie eine Beratung zu Ihrer
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Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Marcel Goldt,
Sales Team Manager bei
Computer Futures
Experten verbinden, Zukunft gestalten
computerfutures.com

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Whitepaper: SAP S/4HANA & die SAP Beraterbranche im Zeitverlauf

  • 1. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf Welche Auswirkungen brachte das Jahr 2020 mit sich, wie ist der Status quo und wie gestalten sich die Aussichten für SAP-Berater und Unternehmen?
  • 2. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 1 Bitte beachten Sie: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Whitepaper die männliche Bezeichnung für alle Geschlechter. Inhalt Einführung Status quo in der SAP-Beratungsbranche Aktuelle Entwicklungen & Marktüberblick Verlängerte Wartungszusage, die Herausforderungen der Endkunden und der Beratungsbranche – Welchen Wandel erleben die Unternehmen derzeit? – Interview mit André Weller Wie steht es um den Fortschritt von Unternehmen in der DACH-Region und wie steht es insbesondere um die Entwicklung und Agilität der SAP? – Interview mit Daniel Eiduzzis Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt Welche Herausforderungen ergeben sich auf dem Arbeitsmarkt unter den aktuellen Voraussetzungen und was bedeutet das für SAP-Berater? Kommen Sie ins Gespräch 2 5 6 12 16
  • 3. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 2 Liebe Leser, das Jahr 2020 hat einiges aufgedeckt und hat Unternehmen ein schnelles Handeln und ein zügiges Umplanen und Umdenken abverlangt. Neben einem deutlichen Realitätscheck hinsichtlich des Digitalisierungsstandes in Deutschland bzw. der DACH-Region kam es in vielen Fällen zu Projektverschiebungen oder sogar -absagen. Doch was bedeutet das für die Zukunft? Ist es eine Chance, die Dinge neu zu betrachten und sich neu auszurichten? Ist es nicht nur eine Option, umzudenken, sondern für die Unternehmen oder ganze Branchen sogar ein Muss? Und wie wirkt sich die Situation letztlich auf den Arbeitsmarkt der SAP-Berater aus? Denn eines hat sich deutlich gezeigt: Nicht nur Unternehmen müssen sich umstellen, auch für Arbeitnehmer und Selbstständige hat sich die Situation (nachhaltig) verändert. Wir haben für Sie mit Experten aus dem SAP-Umfeld gesprochen und gehen in unserem Whitepaper unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen ein und geben Ihnen einen umfassenden Überblick über die Trends rund um S/4HANA und die Auswirkungen auf die SAP BW Welt von gestern, heute und morgen. Zudem gehen wir auf die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für SAP- Berater ein und geben Ihnen nützliche Tipps an die Hand. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Marcel Goldt, Sales Team Manager bei Computer Futures 2
  • 4. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 3 • • Über Computer Futures Computer Futures ist eine der weltweit führenden Personalberatungen innerhalb der IT- und Technologiebranche. Seit 35 Jahren sind wir ein verlässlicher Partner am Markt. Mit unserer lokalen Expertise, unseren speziellen Marktkenntnissen und unserem globalen Netzwerk sind wir in der Lage, Experten zu vernetzen und unseren Beitrag zur Entwicklung von Unternehmen, zur Förderung von Karrieren und zur Gestaltung der Zukunft zu leisten. Computer Futures ist Teil von SThree PLC, einer der weltweit führenden Personalberatungen für die MINT-Branche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). SThree ist in 15 Ländern tätig und beschäftigt weltweit über 2.600 Mitarbeiter in mehr als 45 Büros. SThree setzt sich aus einer Gruppe von spezialisierten Personalberatungsmarken zusammen. Alle Marken vereint ein gemeinsames Ziel: Experten verbinden, um die Zukunft zu gestalten. 3
  • 5. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 4 • • 385 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz Niederlassungen in der DACH-Region: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg, Stuttgart, Wien und Zürich Gründung 1986 in London 10 Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • 6. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 5 Status quo in der SAP- Beratungsbranche SAP SE hat im Februar 2020 eine Wartungszusage für S/4HANA bis Ende des Jahres 2040 gegeben.1 Damit möchte das IT-Unternehmen für mehr Transparenz und Vertrauen bei seinen Kunden sorgen. Das dürfte vielen Unternehmen nicht nur grundsätzlich aufgrund der Komplexität des Umstellungsprojekts entgegenkommen – auch vor dem Hintergrund der im Frühjahr 2020 aufgekommenen Corona-Pandemie und die damit entstandenen Herausforderungen war dies sicherlich für viele Firmen eine positive Nachricht. Doch zu viel Zeit sollte dennoch nicht ungenutzt verstreichen: Wie die Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) aus Oktober 2020 zeigt, räumen 81 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch ein, dass sich die Digitalisierung nicht aufhalten lässt – auch wenn deutlich wird, dass die Anforderungen steigen. Demnach liegen die größten Herausforderungen bei der Effizienzsteigerung bestehender Prozesse und der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle und Services. Ferner gaben 74 Prozent der Befragten an, dass der Umsatz aufgrund der Corona-Krise (stark) zurückgeht. Lediglich 19 Prozent vermerkten, dass die Corona-Krise keine Auswirkungen auf den Umsatz hat und 7 Prozent erklärten, dass der Umsatz (stark) steigt.2 Der DSAG-Investitionsreport 2021 zeigt wiederum ein hoffnungsvolles Bild und unterstreicht, dass Unternehmen inzwischen – wenn auch verhalten – optimistisch sind: 43 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass ihr SAP-Investitionsbudget im Vergleich zum Jahr 2020 steigt. Das ist mit der Umfrage im Jahr 2020 gegenübergestellt eine Verringerung um sechs Prozent. In der aktuellen Umfrage gaben 35 Prozent an, dass das SAP-Budget gleich bleibt, im Jahr 2020 waren das 32 Prozent. Interessant ist ein genauerer Blick in die verschiedenen Branchen: 47 Prozent der Unternehmen im produzierenden Gewerbe gaben an, dass das Budget im Vergleich zum Vorjahr steigen wird (ein Prozent mehr als im Jahr 2020) und Unternehmen in der Dienstleistungsbranche und Unternehmen im Handel gaben mit 40 Prozent einen um sieben Prozent verringerten Wert an. Gemeinsam mit den SAP-Experten André Weller, Senior Manager SAP Analytics, und Daniel Eiduzzis, Manager Alliance & Business Development, blicken wir noch einmal auf den Stand der Umstellung und den Digitalisierungsgrad in Unternehmen in der DACH-Region, sprechen über die Rolle des SAP-Beraters vor dem Hintergrund der Corona-Krise sowie darüber hinaus und schauen auf die zukünftigen Entwicklungen der SAP SE selbst. Ferner nehmen wir die Herausforderungen im Arbeitsmarkt im SAP-Umfeld im Interview mit Sales Team Manager und Personalberater von Computer Futures Marcel Goldt in den Fokus: Wie unterschiedlich agieren Endkunden und Beratungshäuser in der aktuellen Situation, welche Auswirkungen hat diese für SAP-Berater und welche Veränderungen ergeben sich hinsichtlich der Gehälter und Stundensätze für die Experten? 1 https://news.sap.com/germany/2020/02/wartung-s4hana-sap-business-suite-7/ 2 https://www.dsag.de/pressreleases/dsaglive-umfrage-mit-digitalisierungsschub-gegen-die-corona-krise
  • 7. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 6 Aktuelle Entwicklungen & Marktüberblick Verlängerte Wartungszusage, die Herausforderungen der Endkunden und der Beratungsbranche – Welchen Wandel erleben die Unternehmen derzeit? Projektverschiebungen unter Corona und die verlängerte Wartungszusage von SAP: Wie unterscheiden sich die einzelnen Branchen in ihrer Vorgehensweise voneinander und wie werden sich Unternehmen vor der verlängerten Wartungszusage bis Ende des Jahres 2040 verhalten? André Weller, Senior Manager SAP Analytics, beantwortet in unserem Interview diese Fragen und blickt darüber hinaus auf zukünftige Herausforderungen. André Weller ist Senior Manager SAP Analytics und berät und begleitet Unternehmen bei ihren Projekten bereits seit über 13 Jahren. Im Interview wirft Herr Weller einen Blick auf den Stand der S/4HANA Umstellungsprojekte in Deutschland und blickt auf den derzeit stattfindenden Wandel in verschiedenen Branchen. Er gibt uns außerdem einen Einblick, was in der Beratung aktuell besonders wichtig ist und einen Ausblick darauf, was in Zukunft wichtig wird. Herr Weller, wie sind Sie zu SAP gekommen? Bereits in meinem Diplomstudium der BWL mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik hatte ich den ersten Kontakt zu SAP, da in unseren Kursen SAP-Produkte genutzt wurden. Ich habe im Laufe des Studiums gemerkt, dass mich die Beratung interessiert und bin zunächst mehr in das Projektmanagement gegangen, wobei ich mich schnell in die Richtung der SAP-Module und BI orientieren wollte. So richtig los ging es dann nach meinem Studium in der Beraterfunktion in einem großen Finance- bzw. Konsolidierungsprojekt bei einer Versicherung.
  • 8. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 7 Wie viele Ihrer Kunden halten am Zeitplan für die Umstellung trotz Corona fest? In welchen Branchen beobachten Sie welche Vorgehensweise? Viele meiner Kunden haben zu Beginn der Corona-Pandemie zunächst Revue passieren lassen, welche laufenden und geplanten Projekte sie haben und demnach priorisiert. Man merkt durchaus, dass kleinere Projekte zum Teil pausiert werden, auch wenn sie bereits geplant sind. Projekte, die noch nicht geplant sind, werden in der Regel verschoben. Die Umstellung auf S/4HANA jedoch ist ein sehr umfangreiches Projekt, sodass Unternehmen, die bereits im Projekt sind, dieses auch nicht abbrechen - dafür sind schlichtweg zu viele Mitarbeiter und Abteilungen involviert. Je nach Branche wird ein Investment wie die Einführung von S/4HANA insbesondere vor solch einem Ereignis wie der Corona-Pandemie noch einmal ganz klar infrage gestellt. Das erleben wir vor allem in der Bankenbranche, die durch die aktuelle Situation aufgrund niedriger Zinsen nur noch geringe Margen erfährt. In anderen Branchen sieht es wieder anders aus: Beispielsweise haben der Einzelhandel und Baumärkte bis zum Lockdown eher von der Lage profitiert. Die Pharma- und Chemiebranche sind explizit formuliert sogar Nutznießer der aktuellen Situation. Doch auch Branchen, die gestärkt aus der Pandemie herausgehen, müssen ihre Prozesse langfristig noch verbessern und prädiktive Maßnahmen festlegen. Deutlich wird, dass die Corona-Pandemie über alle Branchen hinweg Veränderungen bringen wird. Die wichtigste Fragestellung ist dabei also, wie bei einer erneuten Pandemie (noch) schneller reagiert werden kann. Sicher ist, dass nicht nur Prozesse verbessert werden müssen, sondern darüber hinaus Zyklen verkürzt, Zahlungsmöglichkeiten erweitert und online Einkaufserlebnisse kundenfreundlicher gestaltet werden müssen. Dafür benötigt es eine IT, mit der man flexibel agieren kann und mit der Simulationen durchgeführt und mit Zahlen jongliert werden kann. 7
  • 9. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 8 SAP hat die Wartungszusage für S/4HANA bis Ende 2040 verlängert. Werden sich Unternehmen Ihrer Meinung nach vor diesem Hintergrund nun noch länger Zeit nehmen, die Umstellung anzugehen? Was ist darüber hinaus zu bedenken? Die Ankündigung von gleich 15 weiteren Jahren führt mit Sicherheit dazu, dass das eine oder andere Unternehmen das Projekt verschieben wird. Doch das betrifft meiner Einschätzung nach eigentlich nur die Unternehmen, die sich noch nicht weiter damit beschäftigt haben und die neuen Funktionalitäten noch nicht als großen Vorteil für ihr Unternehmen sehen. Hingegen werden Unternehmen, bzw. Branchen, die den Mehrwert erkennen und merken, dass sie auf Marktveränderung schnell reagieren müssen, das Projekt nicht verschieben, sondern zeitnah starten. Klassischerweise haben sich Unternehmen bisher vor allem mit dem transaktionalen Arbeiten beschäftigt – das Reporting fand in Excel statt. Damit stößt man jetzt schnell an seine Grenzen. Die Frage, die sich dabei stellt, ist, wie man mit der Business Intelligence überhaupt weiter verfährt. S/4HANA kombiniert das transaktionale und analytische Arbeiten und bietet Unternehmen extreme Mehrwerte. Und eine weitere grundlegende Frage stellt sich: Wie attraktiv ist das Unternehmen hinsichtlich der verwendeten Systeme für derzeitige und potenzielle Mitarbeiter langfristig noch, sofern nicht mit den modernen Systemen gearbeitet wird? Welches sind aus Ihrer Sicht aktuell die größten Herausforderungen bei der Umstellung? Welches Risiko sehen Sie außerdem? Das ist je nach Unternehmen eine sehr individuelle Frage. In der Vergangenheit war das oft eine technische Herausforderung, wenn wir aber explizit von S/4HANA sprechen, sprechen wir hierbei nicht nur von einem technischen Projekt. Für die Abteilungen bedeutet das oftmals eine doppelte Belastung, die Zeit in Anspruch nimmt. Natürlich können externe Fachkräfte, respektive SAP-Berater, dabei unterstützen, jedoch kommt das Wissen über die bestehenden Systeme und Prozesse von intern. Die Entscheider müssen sich also auch die Frage stellen, in welchen Schritten sie S/4HANA einführen möchten. Soll das stufenweise passieren oder auf einen Schlag? Gibt es noch andere Systeme, die zu integrieren sind und welche Unterstützung benötigt das Unternehmen für die Einführung? Zu erwarten ist, dass Unternehmen, die die Umstellung auf S/4HANA verschoben haben, zu einem ähnlichen Zeitpunkt beginnen, die Projekte wieder aufzunehmen. Daher sollten wir uns Gedanken darüber machen, ob es denn (bis zu diesem angesprochenen Zeitpunkt) ausreichend erfahrene SAP-Berater am Markt gibt, um die zukünftigen Projekte stemmen zu können. Wie gelingt es, die richtige Balance zu finden und den jungen SAP-Beratern entsprechend gerecht zu werden? Am Ende des Tages ist es sehr wichtig, ein festes Team, also einen Beraterstamm zu haben, mit dessen Hilfe ausreichend Know-how vorhanden ist. Auch wenn die Anzahl an vorhandenen Umstellungsprojekten (wie im Jahr 2020) gering ist, ist es langfristig gesehen dennoch wichtig, sich um den Nachwuchs zu kümmern. Die jungen Kollegen können in der Zwischenzeit mithilfe von Demonstrationssystemen geschult werden und – ganz unabhängig von der Anzahl an verfügbaren Umstellungsprojekten – sollten sie beziehungsweise ihre erfahrenen Kollegen das Mentorenprinzip nutzen. Natürlich muss der erfahrene Berater dazu bereit sein, die Zeit zu investieren. Ich persönlich habe aber die Erfahrung gemacht, dass mich dieses Prinzip in meiner Rolle schnell unterstützt hat und nicht nur bei meinen jüngeren Kollegen habe ich eine steile Lernkurve erlebt. Natürlich hat jeder Mensch eine andere Herangehensweise ein Problem zu lösen – aber anders ist ja nicht schlechter! Ich habe es schon häufig erlebt, dass man im Austausch und in der Diskussion auf die Lösung kommt und durch die Fragen, die der junge SAP-Berater stellt, schon im Vorfeld auf mögliche Fragen des Kunden gewappnet ist. Häufiger die Perspektive zu wechseln, um sich wieder anders in die Fragestellung hineinversetzen zu können, sollte für (SAP-)Berater ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit sein. Vielen Dank für das Interview, Herr Weller.
  • 10. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 9 Unternehmen sollten nicht zu lange zögern wenn es um die Umstellung auf moderne Technologien geht – doch wie steht es eigentlich grundsätzlich um den Digitalisierungsgrad in der DACH-Region? Wie müssen Unternehmen das Thema Change Management angehen wie agil ist eigentlich SAP selbst aufgestellt? Im Interview mit Daniel Eiduzzis gehen wir auf diese Fragestellungen genauer ein. Wie steht es um den Fortschritt von Unternehmen in der DACH-Region und wie steht es insbesondere um die Entwicklung und Agilität der SAP? Herr Eiduzzis kann auf fast 20 Jahre Berufserfahrung im Business Intelligence- bzw. SAP-Umfeld zurückblicken. Während seiner Tätigkeiten bei unterschiedlichen Unternehmen und in unterschiedlichen Industrien konnte er vielseitige Einblicke gewinnen. Im Interview gibt Herr Eiduzzis eine Einschätzung zum Stand der Digitalisierung in der DACH-Region und blickt auf den Fortschritt und die Agilität der SAP selbst. Herr Eiduzzis, bitte stellen Sie sich kurz vor. Wie sind Sie zu SAP gekommen? Ursprünglich habe ich in einer kleinen Unternehmensberatung angefangen und habe dabei SAP Zertifizierungen im Bereich Materialwirtschaft und Einkauf durchlaufen. Meine Projekterfahrungen habe ich dann vom ersten Tag an im SAP Business Warehouse (BW)- Umfeld gesammelt. Während dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit, unterschiedliche Industrien und Kundensituationen kennenzulernen. Neben meiner Erfahrung in SAP BW habe ich ebenso Ausflüge in Richtung Business Planning & Simulation unternommen. Nach vier Jahren in der Beratung bin ich aus familiären Gründen auf die Endanwenderseite gewechselt und war im Inhouse Consulting als SAP BW- Berater beschäftigt. Später habe ich bei der tesa SE auch das hauseigene BI Team verantwortet und darüber hinaus noch als Architekt im neu gegründeten BI Competence Center (BICC) gearbeitet. Seit gut drei Jahren bin ich wieder zurück in der Beratung und stelle mich dort neuen Herausforderungen: Seit Dezember 2020 bin ich bei der initions AG, einer kleinen Hamburger Unternehmensberatung, als Manager Alliance & Business Development tätig. Unter anderem ist SAP einer unserer strategischen Partner, aber auch Hersteller wie Microsoft und Snowflake gehören dazu. Zudem betätige ich mich als Sprecher auf Konferenzen, bin Autor verschiedener Publikationen und im Fachbeirat des BI-Spektrums (TDWI) engagiert. Im Global Digital Excellence Association (GDEXA) Netzwerk betreue ich junge Talente und digital Natives bei ihren ersten Karriereschritten.
  • 11. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 10 Als Manager Alliance & Business Development gehört es zu Ihrer Aufgabe, strategische Kooperationen einzugehen und Geschäftsfelder des Unternehmens weiterzuentwickeln. Wie blicken Sie auf den aktuellen Stand der Digitalisierung von Unternehmen in Deutschland bzw. der DACH-Region? Die Pandemie im März letzten Jahres hat manches schonungslos aufgedeckt – ganz besonders den Digitalisierungsreifegrad. Ich sehe es alleine im privaten Bereich, was die Digitalisierung in Schulen angeht. Hier gibt es vereinzelt noch erheblichen Nachholbedarf, was digitale Ausstattung und auch Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien betrifft. Die Unternehmen in der DACH-Region sind dabei schon ein bisschen fortgeschrittener – und die jüngere Vergangenheit zeigt eine rasante Entwicklung: Die Hersteller digitaler Lösungen haben viel mehr Möglichkeiten anzubieten, als es Unternehmen überhaupt nutzen können. Hardware ist nicht mehr der limitierende Faktor. Inzwischen stehen vielmehr Themenbereiche wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning im Fokus. Außerdem ist nun die Cloud bei einem Redesign der IT-Landschaft ein fester Bestandteil in der Planung und Realisierung. Interessant dabei ist, dass sich die Endanwender nicht mehr für einen Stack entscheiden müssen, sondern einen Multi-Vendor-Stack wählen können. Die Herausforderung dabei ist die Orchestrierung des Best of Breed-Ansatzes. Unternehmen haben es in der Regel mit jahrelang gewachsenen Strukturen in der IT und Prozessen zu tun. Fachanwender und IT-Verantwortliche müssen sich umstellen und sich die Frage stellen, was sie mit ihrem bestehenden Know-how und wie sie mit der alten IT-Lösung weiter verfahren möchten. Das ist eine große Challenge für die Unternehmen. Da sprechen Sie vor allem das Thema Change Management an: Welche Herausforderungen aber auch Möglichkeiten sehen Sie hinsichtlich dessen? Gibt es Ihrer Meinung nach Organisationsstrukturen, die in der Praxis besser funktionieren als andere, um ein Change Management nachhaltig zu gewährleisten? Genau, es ist letztlich essenziell, ein gutes Change Management zu gewährleisten. Das gilt im Übrigen für Anwenderunternehmen als auch die Dienstleister gleichermaßen. Am Ende des Tages hat es man bei jeder Umstellung oder Einführung neuer IT-Lösungen mit Menschen zu tun und genau diese Köpfe sind auch das „Problem“: Oftmals sind sie nicht uneingeschränkt offen dafür, da sie das bisherige System und die Prozesse bereits über viele Jahre gewohnt waren und sich über die Jahre etwas aufgebaut haben. Außerdem ist es eine Challenge, besagte Wertetreiber in den ausgewählten Technologien für sich zu finden. Diese Mehrwerte gilt es sauber herauszuarbeiten und allen Betroffenen klar zu kommunizieren. Es gilt in dem Zuge, ein sauberes Alignment bei den Mitarbeitern zu schaffen. Zusätzlich ist dabei an Aspekte wie die DSGVO zu denken, die die Architekturen auch nicht einfacher machen, wenn man über Data Warehouse-Strategien und Cloudifizierung nachdenkt. Viele Unternehmen sind in dem Punkt vielleicht etwas zu vorsichtig. Erschwerend kommt meistens noch die Organisationsstruktur selbst hinzu – und dabei ist die Geschwindigkeit, in der das Unternehmen in der Lage ist, sich zu verändern, so entscheidend. Was ich bislang feststellen konnte, ist, dass sich (gerade hinsichtlich der so wichtigen Geschwindigkeit) dezentrale Organisationsformen positiv hervortun. Es gilt, verschiedene Fragestellungen zu bündeln und zu überlegen, wo die Kompetenzen im Unternehmen verankert werden sollten. Mittlerweile gibt es die ersten Trends - vor dem Hintergrund agiler Projektmethoden – die IT-Kompetenz nicht in einer Zwitterorganisation zu beheimaten, wie es so oft mit den BICC gemacht wurde, sondern dort, wo das Fach-Know-how wirklich benötigt wird: in den Linienorganisationen. Data Scientists und Data Engineers - die neuen Rollen - sitzen bereits in den Fachbereichen. Demnach sollten auch Datenkompetenzen dort hingegeben werden, wo sie generiert und gebraucht werden. Klar sind Querschnittsfunktionen weiterhin wichtig, allerdings ist es sicher, dass in den Fachbereichen eine Autonomie entstehen muss und Verantwortlichkeiten neu geordnet werden sollten.
  • 12. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 11 Wo stellt sich SAP hinsichtlich Partnering und im Bezug auf bestimmte Kompetenzfelder noch auf? Wie agil schätzen Sie SAP als Unternehmen vor dem Hintergrund ein? Dadurch, dass es dieses eine große Projekt nicht mehr geben wird (bzw. nur noch vereinzelt), sieht man auch hier, dass Partnering immer wichtiger wird. Es sind inzwischen viel mehr kleinere Iterationen von denen man spricht, wo verschiedene Komponenten miteinander verheiratet werden können (Stichwort Multi-Vendor-Stack-Ansatz). Die SAP muss sich überlegen - wie es in dem Fall von „Predictive Analytics“ war – wie man damit umgeht. Wie wir uns erinnern, wurde Predictive als eigenständige Lösung abgekündigt und in die SAP Analytics Cloud gehoben. Damit wertete sie die SAP Analytics Cloud (SAC) auf - auf anderen Seite hat man festgestellt, dass sich Predictive als einzelne Komponente nicht durchgesetzt hat oder man sich mehr davon versprochen hat. Es kann daher eine Konsequenz sein, zu akzeptieren, dass es Anbieter am Markt gibt, die Planung, Simulation und Vorhersage besser können und man an dieser Stelle lieber mit einem Partner respektive Third-Party-Instrument zusammengearbeitet hätte. Daher ist es sinnvoll, zu schauen, welche Vorteile ich habe, wenn ich Co-Selling bei den Kunden meiner Partner betreiben kann. SAP ist häufig noch ein bisschen zu sehr in der Platzhirschsituation. Mehrere kleine Unternehmen können auch Großes bewirken - aber das sieht SAP (noch) anders. Gut ist es, dass SAP bspw. schon mit Microsoft arbeitet, aber letztlich ist das insgesamt eine Frage der (SAP) Unternehmenskultur. Hinsichtlich der Agilität bewegt man sich dort auf einem schmalen Grat, der sich zwischen Agilität und Chaos bis hin zu konzeptlos bewegt. Dafür muss man sich nur ansehen, wie viele Produkte in der Vergangenheit schnell wieder abgesetzt wurden. Mittlerweile ist durch den „Cloud first“-Ansatz eine gewisse Stabilität reingekommen, da diese Devise mittlerweile Bestand hat. Die SAP legt deshalb eine gewisse Agilität an den Markt, weil sie Folgendes erkannt haben: Wenn wir das nicht machen, macht das der Wettbewerb - und der macht das gut! Dies wird den Druck auf eine nachvollziehbare Produktstrategie erhöhen und die Walldörfer ein stückweit zwingen eine klare Akzentuierung vorzunehmen, wo die Reise unter den Strategien Cloud-first und SAP HANA hingeht: welche Produkte werden ausgephast, welche Lösungen und Plattformen haben strategische Bedeutung, wo will man (wieder) Marktführerschaft gewinnen? Es bleibt spannend. Vielen Dank für das Interview, Herr Eiduzzis. Sie möchten mehr zum aktuellen Marktgeschehen wissen – und das speziell an Ihrem Wohnort? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme! Jetzt Kontakt aufnehmen Wir beraten Sie selbstverständlich ganz unverbindlich und kostenlos.
  • 13. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 12 Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie noch einmal verändert. Unternehmen haben Projekte verschoben und es fanden weniger Anstellungen von juniorigen SAP-Beratern statt. Welche Auswirkungen haben die Verschiebungen der Projektpläne der Unternehmen und welche monetären Veränderungen sind für SAP- Berater zu erkennen? Im Interview mit Marcel Goldt, Sales Team Manager und Personalberater für den SAP-Bereich bei Computer Futures, gehen wir auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt ein. Welche Herausforderungen ergeben sich auf dem Arbeitsmarkt unter den aktuellen Voraussetzungen und was bedeutet das für SAP-Berater? Marcel Goldt ist seit sieben Jahren bei Computer Futures tätig und verfolgt gemeinsam mit seinem Team das Ziel, Experten im SAP-Umfeld mit innovativen Unternehmen zusammenzubringen. Herr Goldt, woher kommt Ihre große Begeisterung für den SAP-Bereich und wie sind Sie zu Computer Futures gekommen? Bereits in meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre bin ich – ich war an einer sehr technischen Universität – mit SAP in Berührung gekommen. Das war zunächst einmal sehr trocken und abstrakt. Allerdings habe ich durch das Praktikum bei Tchibo, die SAP im Einsatz hatten, aus der Endanwenderperspektive gesehen, was durch dieses Tool alles möglich ist. Dieser Mix aus IT und BWL spricht mich einfach sehr an. Während meiner Tätigkeit und Zeit bei Computer Futures konnte ich ein immer besseres Gespür für diesen Bereich entwickeln und mich weiter reinarbeiten. Ich kann bis zu einer gewissen Flughöhe durchaus mitreden und das ist meiner Meinung nach auch der Schlüssel für eine gute Kunden- und Bewerberberatung. Zu Computer Futures bin ich recht zufällig gekommen: Ich hatte im Rahmen meines Studiums bis zum anstehenden Auslandssemester vier Monate Zeit, die ich gerne nutzen wollte, um Arbeitserfahrung zu sammeln. Meine heutige Schwägerin hat damals bei Computer Futures gearbeitet und so bin ich über sie darauf gekommen. Mir hat die Atmosphäre und die Kultur sehr gefallen, sodass ich nach meinem Studium auch direkt dort eingestiegen bin. Seit Tag eins bin ich für den SAP-Festanstellungsbereich zuständig und bin nach wie vor sehr froh über diese Entscheidung.
  • 14. Welche Herausforderungen sehen Sie auf dem Arbeitsmarkt im SAP-Umfeld unter den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie für Bewerber aber auch Unternehmen? Gerade für Berufseinsteiger war es 2020 bereits schwer, eine Anstellung zu finden. Auch für 2021 sehe ich da einen ähnlichen Trend. Das liegt daran, dass viele Firmen derzeit mehr auf erfahrene Berater setzen, die dementsprechend selbstständig arbeiten können. Häufig wird in der Beratungsbranche nach Beratern mit drei Jahren oder mehr Erfahrung gesucht. Schwierig wird es vor dem Hintergrund, dass Bewerber idealerweise bereits Know-how im S/4HANA- Umfeld mitbringen sollen. Haben sie in den vergangenen Jahren jedoch bei einem Unternehmen gearbeitet, bei denen die Umstellung erst noch bevorstand, haben sie geringe Chancen bei der entsprechenden Beratung arbeiten zu können. Für Bewerber ist es eigentlich ein großer Anreiz in ein Unternehmen oder eine Beratung zu wechseln, in der sie sich die Kenntnisse rund um S/4HANA aneignen können – so entsteht jedoch ein „Mismatch“ zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll, die jungen Berater von Anfang an mitzunehmen und beim Projekt unterstützen zu lassen – das wird aus meiner Sicht vor allem im Umfeld der Unternehmensberatungen noch zu wenig gemacht. Dennoch sehe ich ein paar positive Tendenzen, dass verstärkt jüngere Mitarbeiter eingestellt werden – wenn auch nicht in dem Maße, in dem es vor dem Jahr 2020 passiert ist. Man merkt auf jeden Fall, dass die Corona-Pandemie einen großen Einfluss auf die Einstellungen hat und verstärkt auf die erfahrenen Berater gesetzt wird. Wie genau unterscheiden sich Endkunden und Beratungshäuser unter dem Gesichtspunkt der Corona-Pandemie in den Anstellungen? Zunächst einmal haben wir es natürlich mit grundlegenden Arbeitgeber- Thematiken zu tun. Besonders in Krisenzeiten wird eben darauf geschaut, wie erfahren die jeweilige Person ist. Mit Aufkommen der Corona-Pandemie haben sich die Unternehmen (insb. die Endanwender) zunächst einmal neu sortiert, aber dann ging es auch schon weiter. Einige Endanwender investieren derzeit auch massiv in ihre IT, um ihr eigenes Knowledge-Hub aufzubauen. Diese Unternehmen sind sehr innovativ und schauen sich bspw. auch gemeinsam mit SAP Proof-of-Concepts an, um die eigenen Optionen auszuloten. Hierfür sind die Unternehmen auch auf der Suche nach den entsprechenden Beratern, die in Festanstellung tätig werden sollen. Interessant ist, dass in der Vergangenheit Beratern stets empfohlen wurde, zu einem Beratungshaus zu gehen, um die neuen Themen bearbeiten und Kenntnisse und Erfahrungen sammeln zu können. Doch unter S/4HANA sind die Endanwender sehr fortschrittlich, erfinden sich neu und sind dementsprechend für Bewerber auch sehr attraktiv. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 13
  • 15. Welche Auswirkungen ergeben sich für SAP-Berater vor dem Hintergrund, dass 43 Prozent der Unternehmen die Verschiebung der Umstellung auf S/4HANA planen? Ich denke mit dem Aufkommen der Corona-Pandemie hatten viele SAP- Berater auch das Verständnis dafür, dass sich Unternehmen dazu entschlossen haben, die Umstellung auf S/4HANA zu verschieben. Jetzt, im Jahr 2021, sind wir schon deutlich weiter und wir wissen, wie wir mit der Situation unter Corona umgehen müssen. Gibt es aber Unternehmen, die die Umstellung dieses und vielleicht auch nächstes Jahr noch nicht angehen möchten, kann ich mir gut vorstellen, dass eine gewisse Unruhe bei den SAP-Beratern entsteht. Häufig liegt die Wechselmotivation für Berater schließlich darin, einen Zugang zu aktuellen Technologien zu bekommen und damit zu arbeiten. Letztlich ist die SAP-Welt auch sehr schnelllebig. Es ist vielleicht in Ordnung, wenn man nicht gleich am nächsten Tag auf den Zug aufspringt, nächste Woche wäre es aber schon gut. Die SAP-Berater sind untereinander durchaus gut vernetzt und stimmen sich hierbei auch ab, wenn es um die Suche nach einem neuen Job geht. Doch auch die besten Kontakte geraten irgendwann an ihre Grenzen. Wir als Personalberatung unterstützen SAP-Berater natürlich dabei, eine neue Herausforderung zu finden. Wir haben den großen Vorteil, dass wir letztlich die Einblicke in viele unterschiedliche Unternehmen haben und wissen, was bei ihnen auf der Roadmap steht. Außerdem wissen wir natürlich insgesamt darüber Bescheid, wie stark sie derzeit einstellen, wie das Team aufgestellt ist, welche Unternehmenskultur gelebt wird – doch das alles ist auch nur die Spitze des Eisbergs. Wir setzen uns sehr intensiv mit unseren Kunden auseinander und wissen daher auch, was unter der Wasseroberfläche passiert. Das erfordert dementsprechend einen hohen zeitlichen Aufwand auf unserer Seite. Doch durch den guten Kontakt, den wir natürlich auch in der aktuellen Zeit halten und stärken, sind wir stets auf dem Laufenden. Wie sehen Sie vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die aktuellen Gehalts-/ Stundensatzentwicklungen für SAP-Berater betroffen? Wie schätzen Sie die Aussichten ein? Die Unternehmen sind im Laufe des letzten Jahres durchaus preissensitiver geworden. Es wurde vor allem nicht um und für jeden Preis angestellt. Doch man merkt auch, dass die Bewerber dazu bereit sind, auf einen kleinen Prozentsatz ihres Gehalts zu verzichten, sobald sie die Möglichkeit haben, mit neuester Technik zu arbeiten. Natürlich wird aber dann häufig die Vereinbarung getroffen, dass eine nachträgliche Gehaltssteigerung zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch erfolgt. Der SAP-Berater muss in jedem Fall nachweislich gut sein und dem Unternehmen unter Beweis stellen, welchen konkreten Mehrwert der Berater für das Unternehmen hat, wie z.B. ein bestehendes und aktives Netzwerk, dass mitgebracht werden kann. Die Unternehmen sind in dem Fall schon bereit, das entsprechende Gehalt bzw. die entsprechenden Sätze zu zahlen. Ich kenne auch durchaus viele SAP-Berater, die von einer Führungsrolle wieder in einer Expertenrolle hinein gewechselt sind, um das Produkt S/4HANA kennenzulernen. Ich denke perspektivisch gesehen wird die Zeit kommen, wo ein großer Anteil der Unternehmen gleichzeitig die Umstellung auf S/4HANA anstreben und viele SAP-Berater zum selben Zeitpunkt angefragt werden. Problematisch wird es, den Berater zu finden, der sich nachweislich mit S/4HANA auskennt und sogar schon an einer Migration beteiligt war. Der „War for Talents“ ist aktuell zwar etwas verhaltener, wird sich dann aber zu dem beschriebenen Zeitpunkt zuspitzen. Die Berater, die die Vorkenntnisse mitbringen, könnten sicherlich zehn bis 15 Prozent mehr Gehalt verlangen. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 14
  • 16. Welchen Karrieretipp geben Sie SAP-Beratern? Es wird auf jeden Fall deutlich, dass sich das Bild des klassischen SAP- Modulberaters verändern wird. Beispielsweise waren bei der SAP R/3 Software das Business Warehouse und Business Intelligence voneinander getrennt. Mit den neuen Produkten – wie bei S/4HANA – müssen Berater viel integrativer denken und weiter über den Tellerrand hinaus blicken. Außerdem gibt es einen Trend hin zu einem deutlich technischeren Fokus, den der SAP-Berater haben muss. Nur einen Code lesen zu können, reicht heute nicht mehr aus. Außerdem muss der Berater ein viel größeres Verständnis für die angrenzenden Prozesse mitbringen. Die Prozesse, die mit der neuen Software entstehen, bieten natürlich größere Chancen und Abwechslungsreichtum im Alltag, aber es bedeutet auch ein Umdenken, bzw. wird dafür die entsprechende Offenheit benötigt. Es ist wichtig, dass sich die Berater mit den neuen Technologien beschäftigen und vor allem die Scheu vor dem technischen Part ablegen. Dafür macht es durchaus Sinn, die Situation beim aktuellen Arbeitgeber von Zeit zu Zeit zu überprüfen und festzustellen, inwiefern man sich bei jenem noch weiterentwickeln kann. Klassischerweise sagt man ja Folgendes: „Nach drei Jahren kannst du, nach fünf Jahren solltest du, nach sieben Jahren musst du den Arbeitgeber wechseln.“ Man sollte aber auf jeden Fall eine Balance zwischen Beständigkeit und Wandel im Lebenslauf vorzeigen können. Es ist auf alle Fälle auffällig, wenn jemand immer nur ein Jahr bei einer Firma arbeitet und ich weiß, dass aus Personalersicht immer noch sehr stark darauf geschaut wird. Wenn sich jemand technologisch weiterentwickeln möchte und letztlich das passende Unternehmen für sich gefunden hat, dann sollte er auch dort drei oder vier Jahre bis zum nächsten Jobwechsel tätig sein – denn ein Umstellungsprojekt auf S/4HANA ist schließlich auch nicht in einem Monat erledigt. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass man klare, offene Bewerbungsgespräche führen sollte, um das dem nächsten Arbeitgeber verständlich zu machen. Genau hier können wir ansetzen: Wir erfahren vom Bewerber, was es mit den Wechseln auf sich hat und können dementsprechend zwischen Unternehmen und Bewerber gut vermitteln. Vielen Dank für das Interview, Herr Goldt. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 15
  • 17. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 16 Sie möchten die Chance nicht verpassen, Kenntnisse im Bereich S/4HANA aufzubauen bzw. Ihre bestehenden Kenntnisse zu vertiefen? Oder möchten Sie sich langfristig beruflich verändern, aber aktuell nicht Ihren Job oder Ihr Projekt wechseln? Nutzen Sie die Gelegenheit und die Zeit, um sich von uns beraten zu lassen und zu erfahren, welche Unternehmen und welche Branchen Ihnen die passende Perspektive bieten können. Sie möchten wissen, wie sich das Marktgeschehen speziell an Ihrem Wohnort derzeit entwickelt? Unsere spezialisierten Personalberater können individuell auf Sie und Ihre Situation eingehen und Sie umfassend beraten. Besuchen Sie jetzt unsere Website und wählen Sie ganz einfach Ihren Interessenschwerpunkt aus. Die Kontaktaufnahme ist für Sie selbstverständlich ganz unverbindlich und kostenlos und erfolgt natürlich unter den geltenden DSGVO-Richtlinien. Kommen Sie ins Gespräch Kommen Sie ins Gespräch 16
  • 18. SAP S/4HANA & die SAP-Beraterbranche im Zeitverlauf 17 Computer Futures ist eine der führenden Personalberatungen für die IT- und Technologiebranche mit 35 Jahren Erfahrung. Unsere auf SAP spezialisierten Personalberater nehmen sich die Zeit, Ihre Anforderungen kennenzulernen und bringen Sie mit den passenden Arbeit- oder Projektgebern zusammen. Ihre Vorteile Zugang zu interessanten Job- oder Projektangeboten Beratung von regionalen, auf SAP spezialisierten Personalberatern Transparente und ganzheitlich ausgerichtete Prozesse Gut zu wissen Entscheiden Sie sich für eine Zusammenarbeit mit uns, dann profitieren Sie von unserem globalen und etablierten Unternehmensnetzwerk, der Übernahme des gesamten Bewerbungsprozesses, einer exklusiven Auswahl an Stellenangeboten sowie einer ganzheitlichen Betreuung. Für Sie als Bewerber ist unsere Dienstleistung dabei selbstverständlich vollkommen kostenfrei. Was passiert nach der Kontaktaufnahme? Der auf Ihren Bereich spezialisierte Personalberater wird sich mit Ihnen telefonisch bzw. per E-Mail in Verbindung setzen und einen individuellen Austausch mit Ihnen vereinbaren. Je nachdem, was Sie mit unserem Personalberater besprechen möchten, erhalten Sie eine Beratung zu Ihrer Karriere oder wertvolle Informationen zum Marktgeschehen an Ihrem Wohnort. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen. Marcel Goldt, Sales Team Manager bei Computer Futures
  • 19. Experten verbinden, Zukunft gestalten computerfutures.com