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Wie wird die
Digitalisierung
anschlussfähig
?
W E T T B E W E R B S B E I T R A G Z U # 3 0 U 3 0 
EIN KONZEPT VON 
NATHALIE SCHRÖDER
UND ARNE CARSTENS 

2015
Vorab: Womit befassen wir uns?
Die digitale Transformation klopft an die Tür – laut!
Internet der Dinge, Industrie 4.0, Big Data – diese
Begriffe begegnen uns fast täglich. In der Wirtschaft
bedeuten sie häufig große Herausforderungen. 
Das Problem: Die deutsche Wirtschaft droht den
Anschluss zu verlieren – weil sie die Chancen der
Digitalisierung nicht ergreift1. 
Um die Digitalisierung zum Erfolg zu führen, setzen wir
im Kern der deutschen Wirtschaft an: dem Mittelstand.

Aber: Was kann der Mittelstand tun, um mittels
Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu
sichern? 
Und welcher Akteur kann sich glaubhaft an die Spitze
einer solchen Bewegung setzen?
Grundidee dieses Konzepts ist es, Vertrauen in die
Chancen der Digitalisierung mit Hilfe einer zielgerichteten
Kommunikationskampagne für einen wesentlichen Teil
der deutschen Wirtschaft – den Mittelstand – zu schaffen
und damit den strukturell notwendigen Wandel effektiv
zu unterstützen.
Warum der Mittelstand der richtige Partner ist...
Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands gründet sich seit jeher maßgeblich auf den Mittelstand – auf seine
Innovationskraft und Flexibilität, auf sein Unternehmertum und seinen Pioniergeist. Dieses Alleinstellungsmerkmal
gerät im Zuge der Digitalisierung jedoch in Gefahr. Nur, wenn sich der Mittelstand in seiner gesamten Breite der
Bedeutung der Digitalisierung bewusst wird und die damit einhergehenden Herausforderungen annimmt, bleiben
auch in Zukunft Arbeitsplätze und globale Wettbewerbsfähigkeit erhalten.
à
Anteil der
mittelständischen
Unternehmen an
allen gewerblichen
Unternehmen in
Deutschland2
99,6%
Anteil der
mittelständischen
Unternehmen an
allen
steuerpflichtigen
Umsätzen2
35,3%
Anteil der
mittelständischen
Unternehmen an
allen
Arbeitsplätzen in
Deutschland2
79,0%
…die Ausgangslage ihn aber unter Druck setzt.
Die Digitalisierung ist eine nicht aufzuhaltende
technische wie auch gesellschaftliche Entwicklung.
Die Wirtschaft steht aber noch am Anfang einer
langen Transformationsphase.3
Der Grad der Digitalisierung entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit. Möchte Deutschland in Zukunft im
internationalen Vergleich mit den Vorreitern aus USA und Asien wettbewerbsfähig sein, braucht es ein
digitalisierungsfreundliches Klima. Der Mittelstand ist dabei ein wichtiger Partner. Aus seiner Mitte gilt es,
eine Stimme zu finden, die sich glaubwürdig an die Spitze einer Digitalisierungsbewegung setzen kann.
à
Hemmnisse der Digitalisierung sind Themen wie z. B.
Datensicherheit. Treiber sind Kosteneinsparungs-
potentiale sowie der Druck durch Kundennachfrage.2
82 % der mittelständischen Unternehmen gehen
jedoch von einem direkten Zusammenhang von
Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit aus.5
Doch nur 39 % der Mittelständler sehen sich als
Profiteure und Gestalter der Digitalisierung –
demgegenüber stehen 61 %, die sich als Getriebene
(Mitläufer und Skeptiker) fühlen.3
1
2
3
4
Digitalisierung ist bisher vor allem bei Start-Ups und
Großkonzernen angekommen, der Mittelstand hängt
im Allgemeinen zurück.4
5
6
91 % der managergeführten, aber nur 52 % der
eigentümergeführten Unternehmen integrieren die
Digitalisierung in ihre Strategie.1
Der Mittelstand braucht eine klare Stimme
Motivation
•  Der Verband hat die Digitalisierung als wichtiges
Zukunftsthema erkannt.
•  Druck durch Wettbewerb und Kundennachfrage
erfordern ein Umdenken im Umgang mit den
Herausforderungen der Digitalisierung – der
Verband möchte Unterstützung anbieten.
•  Ein klares Bekenntnis zur Digitalisierung ist
notwendig, damit die Familienunternehmen auch
weiterhin als attraktive und zukunftsfähige Partner
wahrgenommen werden – bei nationalen wie
internationalen Auftraggebern, Politik, Nachwuchs
und Investoren.
ASU – Die Familienunternehmer
Der Verband ist das zentrale Organ der deutschen
Familienunternehmer und eine starke Stimme des
Mittelstands. Mit 180.000 Mitgliedern ist er der größte
wirtschaftspolitische Verband der eigentümergeführten
Unternehmen in Deutschland. 
Als Absender der Bewegung gibt er den mittelständischen
Unternehmen ein Gesicht und bringt die nötige
Reichweite und Authentizität mit, um das zentrale Thema
der Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben.
Der Mittelstand wird vor allem durch eine Gruppe geprägt: Die Familienunternehmer. Sie stellen 95 % der mittelständischen
Betriebe6 und sind durch die persönliche Verbundenheit zu ihrem Unternehmen ein emotionaler Repräsentant.
Der Ansatz: Initiative „Zukunft Deutschland”
Idee
Mit „Zukunft Deutschland” machen wir die Digitalisierung
in Familienunternehmen anschlussfähig – nicht mit dem
erhobenen Zeigefinger, sondern mit relevanten Impulsen
und kommunikativen Maßnahmen, die in der Zielgruppe
eine nachweisbare Verbreitung und Wirkung erfahren.
Ziel
•  Signifikante positive Veränderung des
Meinungsklimas zum digitalen Wandel
•  Steigerung geplanter und realisierter
Digitalisierungsvorhaben 
Zielgruppe
Entscheider und Mitarbeiter in deutschen
Familienunternehmen
Erfolgsmessung
•  Befragung der Verbandsmitglieder zur
„Digitalisierung” (Einstellungen, Verhalten etc.) vor
der Kampagne (Nullpunkt-Messung) und zum
Kampagnenende
•  Ergänzende KPIs auf Maßnahmenebene zur
kontinuierlichen Überprüfung
Starke Partner unterstützen die Initiative
Schirmherr
 Strategischer Partner
 Medienpartner
Die Initiative geht bewusst von den
Unternehmen aus – erhält jedoch in
der Sache Unterstützung der Politik.
Als Schirmherr verleiht das
Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie der Initiative von
Anfang an die nötige
Aufmerksamkeit und sendet ein
Signal für die Zusammenarbeit von
Politik und Familienunternehmen.
Der Mittelstand benötigt Impulse und
einen „Augenöffner”, um die Chancen
des digitalen Wandels zu erkennen. 
Das Zukunftsinstitut unterstützt die
Initiative als strategischer Partner für
Digitalisierung und Zukunfts-
technologien. Es sorgt als Berater
und Begleiter bei der Umorientierung
für neue Impulse und ist enger
Partner bei vielen Events.
Der Erfolg der Initiative ist nur gewähr-
leistet, wenn ein breites relevantes
Publikum über diese informiert ist. 
Eine Medienpartnerschaft mit der
Verlagsgruppe Handelsblatt macht
dies möglich. Titel wie Handelsblatt
oder Wirtschaftswoche decken die
Zielgruppe passgenau ab. Eine
reichenweitenstarke Begleitung der
gesamten Kampagne ist garantiert.
Inhaltliche wie auch finanzielle Unterstützung der Kampagne kann durch Unternehmen aus der Informations- und
Kommunikationstechnik-Branche gewährleistet werden. Hier kommen Unternehmen wie Telekom oder SAP in Frage.
Drei Kernthemen stehen in ihrem Fokus
Digitale Geschäftsmodelle
Botschaft: Die Digitalisierung eröffnet neue und vereinfacht bestehende Geschäftsmodelle. 
•  Digitale Technologien ermöglichen eine neue Art des Kundenservices und Vertriebs 
•  Die Erschließung neuer Kundenpotentiale und effizienter Prozesse führt zu Zeit- und Kosteneffekten
Innovation und Kollaboration
Botschaft: Digitalisierung beschleunigt Innovationen und ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit. 
•  Moderne Methoden der Datenerhebung und -verarbeitung lassen Unternehmen effizienter arbeiten
•  Spezielle IT-Infrastruktur und Softwaresysteme erlauben vorher nie dagewesene Synergien
Nachwuchs 
Botschaft: Digitalisierung braucht technisches Know-how und eine experimentierfreudige Umgebung.
•  Zahlreiche Branchen sind für Young Talents aufgrund alter Strukturen und Prozesse nicht attraktiv
•  Familienunternehmen sollten sich für neue Impulse aktiv im Arbeitsmarkt um Digital Natives bemühe
Die Initiative identifiziert insgesamt drei Kernthemen der Digitalisierung, in denen kommunikative Impulse für den
Wandel des Meinungsklimas gesetzt werden sollen. Sie dienen als inhaltliche Klammer aller Kampagnen-Elemente:
Zentraler Online-Hub stellt Initiativen-Basis
Eine Initiative zur Digitalisierung benötigt ein starkes
digitales Fundament. 

Zentraler Angelpunkt der Kampagne ist die Website:
•  bündelt Informationen, Termine und
Interaktionspunkte
•  koordiniert alle Maßnahmen
•  ermöglicht Austausch im internen Bereich
Unterstüzung durch ergänzende Social Media-Kanäle:



Twitter Facebook XING Youtube

Etablierung des #zukunftdeutschland als Klammer für
alle Aktivitäten im Social Web. Integration der Social
Media-Inhalte auf der Webseite.
Kampagnenmechanik umfasst drei Phasen
01 Aufmerksamkeit
„Wir sind die Zukunft
Deutschlands” 
gibt den Familienunternehmen
eine gemeinsame Zielrichtung
und schafft Aufmerksamkeit
02 Aktivierung
„Du bist die Zukunft
Deutschlands” 
macht auf den selbst zu
leistenden Beitrag aufmerksam
und aktiviert 
03 Auszeichnung
„Ihr seid die Zukunft
Deutschlands” 
hebt einzelne Unternehmen
hervor und zeichnet aus 
4 Monate
 12 Monate
 10 Monate
à à
Fokus auf Meinungsänderung
Fokus auf Verhaltensänderung
„Wir sind die Zukunft Deutschlands”
ZIEL
Herstellung einer einheitlichen Auffassung sowie von Aufmerksamkeit und Relevanz für das Thema „Digitalisierung”
bei den deutschen Familienunternehmen

VORGEHEN
Verbandsinterner Auftakt: Sensibilisierung für die Verantwortung zur aktiven Gestaltung der Zukunft Deutschlands
und Entwicklung einer Programmatik sowie eines Kampagnen-Setups 
Externer Auftakt: Einsatz von Digitalisierungs-Botschaftern (Verbandsmitglieder) in der Unternehmens-Öffentlichkeit





ERFOLGSMESSUNG
Nullpunkt-Messung zur Digitalisierung per verbandsweiter Umfrage; Reichweite Presse / Online > 3 Mio.;
Besucher Initiativen-Website > 100.000
Phase 1 weckt Aufmerksamkeit für Digitalisierug
Kick-off intern
Barcamp im Anschluss an
Verbandstagung
Kick-off extern
Auftakt-Pressekonferenz + 
anschließende Testimonialkampagne
April2015
Juni2015
01Aufmekrsamkeit
„WirsinddieZukunftDeutschlands”
 „Zukunft Deutschland”-Barcamp
Kick-Off bei Familienunternehmer-Tagen
Zentrale Idee: Im Anschluss an die Familienunternehmertage
entsteht in einem zweitägigen Barcamp das Fundament der
Initiative – für maximales Commitment aus dem Verband
selbst heraus: 

•  Zusammenkunft der ASU-Regional- und
Landesverbandsvorsitzenden (ca. 60 Teilnehmer) 
•  In Workshops diskutieren die Mitglieder über den Status
Quo und erarbeiten einen Ziel- und Maßnahmenkatalog
zur Umsetzung der Digitalisierung in den Unternehmen
•  Um die Ergebnisse in den Verband hineinzutragen, werden
die Erkenntnisse in der Agenda 2017 zusammengefasst
•  Als Abschluss definieren sie die Basis der externen
Kommunikation und ermitteln Testimonials aus dem
Verband
Einbindung des Zukunftsinstituts als Moderator und
Impulsgeber.
Vorstellung der Ergebnisse durch Barcamp-Teilnehmer im
jeweiligen Regionalverband und über Mitgliederbereich der
Homepage.
„Digital Pioneer”-Testimonialkampagne
Zentrale Idee: Einsatz der definierten Testimonials als
Identifikationspersonen und Botschafter für die interne
und externe Kommunikation.
•  Redaktionstour mit Testimonials zu allen relevanten
Wirtschafts-/Unternehmer- und Mittelstands-
Medien 
•  Etablierung einer Kolumne der Testimonials in
ausgewählten Medien der Verlagsgruppe
Handelsblatt
•  Flankierende Anzeigenkampagne in
zielgruppenrelevanten Print- und Online-Medien 
Vorstellung der Kampagne als Startpunkt für die externe
Kommunikation der Initiative auf einer Pressekonferenz
während des „Future Day 15“ des Zukunftsinstits am 23.
Juni 2015 in Frankfurt. 
Die Gesichter der Digitalisierung
01Aufmekrsamkeit
„WirsinddieZukunftDeutschlands”
„Du bist die Zukunft Deutschlands”
ZIEL
Reichweitenstarker Transport digitaler Impulse an die Zielgruppe der Entscheider und Mitarbeiter in deutschen
Familienunternehmen, um so eine mittelbare Aktivierung zur Digitalisierung herbeizuführen

VORGEHEN
Aufbau kommunikativer Plattformen (on-/offline) und Angebot konkreter Hilfestellungen sowie Denkanstöße für
Unternehmen, um Austausch und Inspiration zu ermöglichen 






ERFOLGSMESSUNG
Themenabende: 5-10% teilnehmende Mitgliedsunternehmen; > 100 Videos von Vorträgen auf der Kampagnen-
Plattform, Uni-Kooperationen (mind. 6 Universitäten, wöchentliche Content-Erstellung); Digitalbeiräte > 500
Bewerbungen, 16 Company Stories
Phase 2 aktiviert die Breite mit digitalen Ideen
„Zukunft Deutschland”-Abende
Themenabende in den
Landesverbänden
Digitalbeiräte und 
Digital Company Stories
AbAug.2015
AbJan.2016
Uni-Kooperation
„Digital Natives go
Familienunternehmen”
AbOkt.2015
Zentrale Idee: In monatlich stattfindenden Themenabenden
erhalten die mittelständischen Unternehmer neue Impulse
zur Umsetzung der Digitalisierung in ihren Unternehmen
und für die Zukunft Deutschlands.
Bundesweit finden in den Landesverbänden die Themen-
abende statt – eingeladen sind die eigenen Mitglieder und
weitere interessierte Unternehmer. Im Wechsel stehen die
Fokusthemen „Digitale Geschäftsmodelle“, „Innovation und
Kollaboration“ sowie „Nachwuchs“ auf dem Programm.
Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen sind besetzt mit
unseren Initiativen-Partnern sowie inspirierenden
Unternehmern.
Die Ergebnisse werden auf der Kampagnenplattform als
Video-Dokumentation bereitgestellt – so entsteht ein
bundesweiter Pool an „digitalen Impulsen“. Eine weitere
Verbreitung geschieht durch Verbandsmedien, regionale
Medienarbeit sowie eine aktiv begleitete Diskussion in
unseren XING-Gruppen zur #zukunftdeutschland.
„Zukunft Deutschland”-Abende
Unternehmervisionen für eine digitale Wirtschaft
02Aktivierung
„DubistdieZukunftDeutschlands”
Digitalbeiräte: „Zukunfts-Helfer”
Zentrale Idee: Wir helfen mittelständischen Unternehmen, die Digitalisierung in
ihre Unternehmens-Strategie zu integrieren. Zusammen mit unseren
Initiativen-Partnern verlosen wir an insgesamt 16 Unternehmen die einjährige
Unterstützung unseres „Zukunfts-Helfer“-Digitalbeirats. 
Ziel des Digitalbeirats ist, die Unternehmen aus ihren Denkstrukturen zu locken
und neue Geschäftsfelder zu ergründen. Wir begleiten die Unternehmen auf
diesem Weg und inszenieren die Ergebnisse auf der Kampagnenplattform in
einer „Digital Company Story“. Kommunikatives Ziel ist die Darstellung der
vielfältigen Chancen, die sich dem Mittelstand durch die Digitalisierung bieten.
Digitale Impulse für Unternehmen 
Uni-Kooperation: „Digital Natives go Familienunternehmen” 
Zentrale Idee: Gemeinsam mit den TU9-Hochschulen starten wir ein einmaliges
Kooperations-Projekt: Studierende beweisen sich in Beratungsprojekten in
Familienunternehmen, stellen bestehende Geschäftsmodelle auf den
Prüfstand und entwickeln partnerschaftlich digitale Lösungen für die Zukunft. 
Das mehrmonatige Projekt wird aktiv durch kommunikative Formate auf der
Kampagnenwebsite und in unseren Social Media-Kanälen begleitet. Die hier
entstehenden Ideen bieten alle Initiativen-Mitgliedern Impulse für die
Umsetzung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen.
02Aktivierung
„DubistdieZukunftDeutschlands”
„Ihr seid die Zukunft Deutschlands”
ZIEL
Aufmerksamkeitsstarke Inszenierung der erfolgreichen Implementierung digitaler Ideen innerhalb der Gruppe der
Familienunternehmen zur Untermauerung der Kernbotschaften der Initiative

VORGEHEN
Vergabe eines Preises, um die nötige Aufmerksamkeit bei Verbandsmitgliedern und in der Öffentlichkeit zu erlangen
und entsprechende Teilnehmerzahlen zu erzielen
Angebot eines Eigenwerbung-Kits, um den Stolz und die Botschaften der Initiative weiterzutragen und
Begehrlichkeiten zu wecken




ERFOLGSMESSUNG
Abschlussbericht: Erstellung und Verbreitung an alle Mitgliedsunternehmen sowie relevante externe Multiplikatoren;
Reichweite Presse / Online > 6 Mio.; Award >200 Bewerber; Verbandsweite Umfrage zur Digitalisierung nach
Kampagnenende (positiver Klimawandel)
Phase 3 zeichnet die digitale Elite aus
„Zukunft Deutschland”-Kit:
Eigenwerbung der
teilnehmenden Unternehmen
Abschluss-Pressekonferenz:
Zielerreichung der Agenda 2017
und Vorstellung Abschluss-Bericht
Juli2016
Juni2017
Anschießend: 
„Zukunft Deutschland”-Award
Preisverleihung
03Auszeichnung
„IhrseiddieZukunftDeutschlands”
 Stolz nach innen und außen
„Zukunft Deutschland”-Kit

Zentrale Idee: Den Stolz, Teil der Initiative und damit der Zukunft
Deutschlands zu sein, trägt ein eigens entwickeltes Kit für Initiativen-
Mitglieder nach draußen. Mittels diesem können sich die Unternehmen als
Zukunftsttreiber für Deutschland zu erkennen geben

•  Inhalte wie digitale Logos und Kampagnenlabels können auf digitalen und
Print-Medien eingesetzt werden 
•  Vorbereitetes Pressematerial dient der Eigen-PR in lokalen Medien
Abschluss-Pressekonferenz „Familienunternehmen digitalisiert”

Zentrale Idee: Eine Pressekonferenz für relevante Multiplikatoren sowie die
Herausgabe eines Digitalisierungs-Berichts als Zusammenfassung der
Ergebnisse und Ideen der Initiative bilden den formalen Abschluss der
Initiative. 

•  Fazit der Umsetzung der in der Agenda 2017 definierten Ziele und
Maßnahmen sowie Ausblick auf evtl. Weiterführung
•  Appell vor Bundestagswahl Richtung neuer Regierung, den Kurs, den die
Unternehmen nun vorgegeben haben, weiter zu tragen und die Umsetzung
zu unterstützen; Formulierung konkreter politischer Forderungen
„Zukunft Deutschland”-Award
Preis für Zukunfts-Gestalter im Mittelstand
Zentrale Idee: Mit einem feierlichen Abschluss zeichnet die
Initiative die Unternehmen aus, die den digitalen Wandel
gestalten und damit die Zukunft Deutschlands sichern
•  Preisverleihung im Anschluss an die Pressekonferenz bei
einer Abendveranstaltung vor Politik, Wirtschaft und Medien
•  Auszeichnung für digitale Unternehmen und ihre Ideen
(Themenkategorien und Branchenpreise)
•  Wertigkeit des Preises durch die gemeinsame Vergabe mit
dem amtierenden Bundeswirtschaftsminister als Schirmherr
Mechanik
•  Unternehmen bewerben sich mit ihrer „Digital Story“ (Video) 
•  Bewertung der Bewerbungsvideos auf der
Kampagnenwebsite mittels öffentlichem Voting
•  Jury wählt den Gewinner aus den zehn meist gewählten
Bewerbern
Die Jury bildet sich aus Vertretern unserer Initiativenpartner, also
dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Zukunftsinstitut, der
Verlagsgruppe Handelsblatt sowie ggf. weiteren Sponsoren.
03Auszeichnung
„IhrseiddieZukunftDeutschlands”
03 Auszeichnung
Zeit-Maßnahmenplan
Die Initiative „Zukunft Deutschland” im Überblick
Q1 2017
Feierlicher Abschluss:
Zukunft Deutschland Award
Interner Kick-off „Zukunft
Deutschland“-Barcamp
02 Aktivierung
01 Aufmerksamkeit
Q2 2015
 Q3 2016
Externer Kick-off
Pressekonferenz
Verlängerung
in Phase 2
Testimonialkampagne
Digital Pioneers Phase 1
„Zukunft Deutschland“-Themenabende
Uni-Kooperation „Digital Natives go
Familienunternehmen“
Digitalbeiräte „Zukunfts-Helfer“
(inkl. Digital Company Story)
„Zukunft Deutschland“-Kit
Abschluss-Pressekonferenz +
Digitalisierungs-Bericht
Fokus auf Meinungsänderung
Fokus auf Verhaltensänderung
Q3 2015
 Q4 2015
 Q1 2016
 Q2 2016
 Q4 2016
 Q2 2017
Kampagnen-Büro
Bundesweite Koordination der Initiativen-Partner und Regionalverbände + kontinuierliche Erfolgsmessung
Begleitende Kommunikation via Online-Hub + Medienarbeit + Social Media + Verbandskommunikation
01 Aufmerksamkeit
 Honorar
 Fremdkosten
„Zukunft Deutschland”-Barcamp: Organisation + Koordination (ca. 60 Teilnehmer), Vor- und Nachbereitung,
Location, Übernachtung + Verpflegung, Programmatik + Gestaltung Agenda 2017
14.000 EUR
 12.000 EUR
Auftakt-Pressekonferenz: Konzeption, Begleitung, Vor- und Nachbereitung, Erstellung Pressematerial,
Einladungsmanagement, Location + Catering 
12.500 EUR
 3.000 EUR
„Digital Pioneer”-Testimonialkampagne: Anzeigen: Konzeption, Gestaltung, Koordination (7.000 EUR/Motiv);
Media-Budget; Vor- und Nachbereitung der Redaktionsbesuche inkl. Reisekosten; Text und Handling Kolumne 
38.000 EUR
 1.000.000 EUR
02 Aktivierung 
„Zukunft Deutschland”-Themenabende: Organisation durch Landesverbände, Unterstützung bei
Durchführung, Einladung, Video-Doku, Aufbereitung für Verbands- und regionale Medien, Location + Catering
80.000 EUR
 18.000 EUR
Digitalbeiräte „Zukunfts-Helfer”: Bewerbungsmanagement, Reisekosten, Unternehmen, SoMe-Begleitung
 39.000 EUR
 10.000 EUR
Uni-Kooperation: Kooperationsanbahnung, Organisation + Koordination, inhaltliche Betreuung
 32.000 EUR
 30.000 EUR
03 Auszeichnung
„Zukunft Deutschland”-Kit: Gestaltung + Erstellung Digital-Kit, Bestellungsmanagement
 12.000 EUR
 5.000 EUR
Pressekonferenz „Familienunternehmen digitalisiert” (inkl. Digitalisierungs-Bericht): Vor- und
Nachbereitung + Durchführung Pressekonferenz, Einladungsmanagement; Location + Catering, Text + Gestaltung;
Digitalisierungs-Bericht, Druckkosten (Auflage: 5.000)
85.000 EUR
 30.000 EUR
„Zukunft Deutschland”-Award: Bewerbungsmanagement, Programmierung Voting, Jurykoordination,
Einladungsmanagement, Location + Catering, Preisgeld
25.000 EUR
 100.000 EUR
Online-Hub: Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Testing
 90.000 EUR
 -
Kampagnen-Büro: Projektmanagement + Erfolgsmessung, Begleitende Kommunikation (12.000 EUR/Monat)
 288.000 EUR
 -
Gesamt
 715.500 EUR
 1.208.000 EUR
Budgetplanung*
*grobe Kostenschätzung
A U T O R E N 
Nathalie Schröder
nathalie.schroeder@markenzeichen.eu
Arne Carstens
carstens@segmenta.de
COPYRIGHT | DISCLAIMER
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Präsentation darf in irgendeiner
Form ohne schriftliche Genehmigung der Autoren vervielfältigt oder
verbreitet werden. Sämtliche Verwendungen von Namen und/oder Logos
dienen lediglich der Illustration der vorgestellten Konzeptidee und stehen
in keinem direkten Zusammenhang mit den genannten Organisationen.
QUELLEN
1: Deloitte: Digitalisierung im
Mittelstand. 2013.
2: IfM Bonn: http://www.ifm-bonn.org/
3: Digital Business Readiness: Wie
deutsche Unternehmen die Digitale
Transformation angehen. 2015.
4: Handelsblatt: Digitale Revolution
4.0 vom 20.03.2015
5: DZ Bank-Studie (PM vom 11.9.2014):
www.dzbank.de
6: PWC: www.pwc.de/mittelstand
BILDNACHWEISE
Titelbild u. letztes Chart (bearbeitet):
shutterstock.com (183354443) 
Seite 4 u. 7: Logos, s. u. Disclaimer
Seite 2, 5, 7, 8, 14 u. 17: eigene Grafiken
Seite 11, 15 (beide), 17 (oben) u. 18
(bearbeitet): alle pixabay.com
(679524, 105709, 106694, 605421,
166945) 
Seite 12: de.fotolia.com/id/70316416
(eigene Montage)

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Der 30u30-Wettbewerb zum Thema Digitalisierung. Gruppe 15.

  • 1. Wie wird die Digitalisierung anschlussfähig ? W E T T B E W E R B S B E I T R A G Z U # 3 0 U 3 0 EIN KONZEPT VON NATHALIE SCHRÖDER UND ARNE CARSTENS 2015
  • 2. Vorab: Womit befassen wir uns? Die digitale Transformation klopft an die Tür – laut! Internet der Dinge, Industrie 4.0, Big Data – diese Begriffe begegnen uns fast täglich. In der Wirtschaft bedeuten sie häufig große Herausforderungen. Das Problem: Die deutsche Wirtschaft droht den Anschluss zu verlieren – weil sie die Chancen der Digitalisierung nicht ergreift1. Um die Digitalisierung zum Erfolg zu führen, setzen wir im Kern der deutschen Wirtschaft an: dem Mittelstand. Aber: Was kann der Mittelstand tun, um mittels Digitalisierung die Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern? Und welcher Akteur kann sich glaubhaft an die Spitze einer solchen Bewegung setzen? Grundidee dieses Konzepts ist es, Vertrauen in die Chancen der Digitalisierung mit Hilfe einer zielgerichteten Kommunikationskampagne für einen wesentlichen Teil der deutschen Wirtschaft – den Mittelstand – zu schaffen und damit den strukturell notwendigen Wandel effektiv zu unterstützen.
  • 3. Warum der Mittelstand der richtige Partner ist... Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands gründet sich seit jeher maßgeblich auf den Mittelstand – auf seine Innovationskraft und Flexibilität, auf sein Unternehmertum und seinen Pioniergeist. Dieses Alleinstellungsmerkmal gerät im Zuge der Digitalisierung jedoch in Gefahr. Nur, wenn sich der Mittelstand in seiner gesamten Breite der Bedeutung der Digitalisierung bewusst wird und die damit einhergehenden Herausforderungen annimmt, bleiben auch in Zukunft Arbeitsplätze und globale Wettbewerbsfähigkeit erhalten. à Anteil der mittelständischen Unternehmen an allen gewerblichen Unternehmen in Deutschland2 99,6% Anteil der mittelständischen Unternehmen an allen steuerpflichtigen Umsätzen2 35,3% Anteil der mittelständischen Unternehmen an allen Arbeitsplätzen in Deutschland2 79,0%
  • 4. …die Ausgangslage ihn aber unter Druck setzt. Die Digitalisierung ist eine nicht aufzuhaltende technische wie auch gesellschaftliche Entwicklung. Die Wirtschaft steht aber noch am Anfang einer langen Transformationsphase.3 Der Grad der Digitalisierung entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit. Möchte Deutschland in Zukunft im internationalen Vergleich mit den Vorreitern aus USA und Asien wettbewerbsfähig sein, braucht es ein digitalisierungsfreundliches Klima. Der Mittelstand ist dabei ein wichtiger Partner. Aus seiner Mitte gilt es, eine Stimme zu finden, die sich glaubwürdig an die Spitze einer Digitalisierungsbewegung setzen kann. à Hemmnisse der Digitalisierung sind Themen wie z. B. Datensicherheit. Treiber sind Kosteneinsparungs- potentiale sowie der Druck durch Kundennachfrage.2 82 % der mittelständischen Unternehmen gehen jedoch von einem direkten Zusammenhang von Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit aus.5 Doch nur 39 % der Mittelständler sehen sich als Profiteure und Gestalter der Digitalisierung – demgegenüber stehen 61 %, die sich als Getriebene (Mitläufer und Skeptiker) fühlen.3 1 2 3 4 Digitalisierung ist bisher vor allem bei Start-Ups und Großkonzernen angekommen, der Mittelstand hängt im Allgemeinen zurück.4 5 6 91 % der managergeführten, aber nur 52 % der eigentümergeführten Unternehmen integrieren die Digitalisierung in ihre Strategie.1
  • 5. Der Mittelstand braucht eine klare Stimme Motivation •  Der Verband hat die Digitalisierung als wichtiges Zukunftsthema erkannt. •  Druck durch Wettbewerb und Kundennachfrage erfordern ein Umdenken im Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung – der Verband möchte Unterstützung anbieten. •  Ein klares Bekenntnis zur Digitalisierung ist notwendig, damit die Familienunternehmen auch weiterhin als attraktive und zukunftsfähige Partner wahrgenommen werden – bei nationalen wie internationalen Auftraggebern, Politik, Nachwuchs und Investoren. ASU – Die Familienunternehmer Der Verband ist das zentrale Organ der deutschen Familienunternehmer und eine starke Stimme des Mittelstands. Mit 180.000 Mitgliedern ist er der größte wirtschaftspolitische Verband der eigentümergeführten Unternehmen in Deutschland. Als Absender der Bewegung gibt er den mittelständischen Unternehmen ein Gesicht und bringt die nötige Reichweite und Authentizität mit, um das zentrale Thema der Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben. Der Mittelstand wird vor allem durch eine Gruppe geprägt: Die Familienunternehmer. Sie stellen 95 % der mittelständischen Betriebe6 und sind durch die persönliche Verbundenheit zu ihrem Unternehmen ein emotionaler Repräsentant.
  • 6. Der Ansatz: Initiative „Zukunft Deutschland” Idee Mit „Zukunft Deutschland” machen wir die Digitalisierung in Familienunternehmen anschlussfähig – nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit relevanten Impulsen und kommunikativen Maßnahmen, die in der Zielgruppe eine nachweisbare Verbreitung und Wirkung erfahren. Ziel •  Signifikante positive Veränderung des Meinungsklimas zum digitalen Wandel •  Steigerung geplanter und realisierter Digitalisierungsvorhaben Zielgruppe Entscheider und Mitarbeiter in deutschen Familienunternehmen Erfolgsmessung •  Befragung der Verbandsmitglieder zur „Digitalisierung” (Einstellungen, Verhalten etc.) vor der Kampagne (Nullpunkt-Messung) und zum Kampagnenende •  Ergänzende KPIs auf Maßnahmenebene zur kontinuierlichen Überprüfung
  • 7. Starke Partner unterstützen die Initiative Schirmherr Strategischer Partner Medienpartner Die Initiative geht bewusst von den Unternehmen aus – erhält jedoch in der Sache Unterstützung der Politik. Als Schirmherr verleiht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie der Initiative von Anfang an die nötige Aufmerksamkeit und sendet ein Signal für die Zusammenarbeit von Politik und Familienunternehmen. Der Mittelstand benötigt Impulse und einen „Augenöffner”, um die Chancen des digitalen Wandels zu erkennen. Das Zukunftsinstitut unterstützt die Initiative als strategischer Partner für Digitalisierung und Zukunfts- technologien. Es sorgt als Berater und Begleiter bei der Umorientierung für neue Impulse und ist enger Partner bei vielen Events. Der Erfolg der Initiative ist nur gewähr- leistet, wenn ein breites relevantes Publikum über diese informiert ist. Eine Medienpartnerschaft mit der Verlagsgruppe Handelsblatt macht dies möglich. Titel wie Handelsblatt oder Wirtschaftswoche decken die Zielgruppe passgenau ab. Eine reichenweitenstarke Begleitung der gesamten Kampagne ist garantiert. Inhaltliche wie auch finanzielle Unterstützung der Kampagne kann durch Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationstechnik-Branche gewährleistet werden. Hier kommen Unternehmen wie Telekom oder SAP in Frage.
  • 8. Drei Kernthemen stehen in ihrem Fokus Digitale Geschäftsmodelle Botschaft: Die Digitalisierung eröffnet neue und vereinfacht bestehende Geschäftsmodelle. •  Digitale Technologien ermöglichen eine neue Art des Kundenservices und Vertriebs •  Die Erschließung neuer Kundenpotentiale und effizienter Prozesse führt zu Zeit- und Kosteneffekten Innovation und Kollaboration Botschaft: Digitalisierung beschleunigt Innovationen und ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit. •  Moderne Methoden der Datenerhebung und -verarbeitung lassen Unternehmen effizienter arbeiten •  Spezielle IT-Infrastruktur und Softwaresysteme erlauben vorher nie dagewesene Synergien Nachwuchs Botschaft: Digitalisierung braucht technisches Know-how und eine experimentierfreudige Umgebung. •  Zahlreiche Branchen sind für Young Talents aufgrund alter Strukturen und Prozesse nicht attraktiv •  Familienunternehmen sollten sich für neue Impulse aktiv im Arbeitsmarkt um Digital Natives bemühe Die Initiative identifiziert insgesamt drei Kernthemen der Digitalisierung, in denen kommunikative Impulse für den Wandel des Meinungsklimas gesetzt werden sollen. Sie dienen als inhaltliche Klammer aller Kampagnen-Elemente:
  • 9. Zentraler Online-Hub stellt Initiativen-Basis Eine Initiative zur Digitalisierung benötigt ein starkes digitales Fundament. Zentraler Angelpunkt der Kampagne ist die Website: •  bündelt Informationen, Termine und Interaktionspunkte •  koordiniert alle Maßnahmen •  ermöglicht Austausch im internen Bereich Unterstüzung durch ergänzende Social Media-Kanäle: Twitter Facebook XING Youtube Etablierung des #zukunftdeutschland als Klammer für alle Aktivitäten im Social Web. Integration der Social Media-Inhalte auf der Webseite.
  • 10. Kampagnenmechanik umfasst drei Phasen 01 Aufmerksamkeit „Wir sind die Zukunft Deutschlands” gibt den Familienunternehmen eine gemeinsame Zielrichtung und schafft Aufmerksamkeit 02 Aktivierung „Du bist die Zukunft Deutschlands” macht auf den selbst zu leistenden Beitrag aufmerksam und aktiviert 03 Auszeichnung „Ihr seid die Zukunft Deutschlands” hebt einzelne Unternehmen hervor und zeichnet aus 4 Monate 12 Monate 10 Monate à à Fokus auf Meinungsänderung Fokus auf Verhaltensänderung
  • 11. „Wir sind die Zukunft Deutschlands” ZIEL Herstellung einer einheitlichen Auffassung sowie von Aufmerksamkeit und Relevanz für das Thema „Digitalisierung” bei den deutschen Familienunternehmen VORGEHEN Verbandsinterner Auftakt: Sensibilisierung für die Verantwortung zur aktiven Gestaltung der Zukunft Deutschlands und Entwicklung einer Programmatik sowie eines Kampagnen-Setups Externer Auftakt: Einsatz von Digitalisierungs-Botschaftern (Verbandsmitglieder) in der Unternehmens-Öffentlichkeit ERFOLGSMESSUNG Nullpunkt-Messung zur Digitalisierung per verbandsweiter Umfrage; Reichweite Presse / Online > 3 Mio.; Besucher Initiativen-Website > 100.000 Phase 1 weckt Aufmerksamkeit für Digitalisierug Kick-off intern Barcamp im Anschluss an Verbandstagung Kick-off extern Auftakt-Pressekonferenz + anschließende Testimonialkampagne April2015 Juni2015
  • 12. 01Aufmekrsamkeit „WirsinddieZukunftDeutschlands” „Zukunft Deutschland”-Barcamp Kick-Off bei Familienunternehmer-Tagen Zentrale Idee: Im Anschluss an die Familienunternehmertage entsteht in einem zweitägigen Barcamp das Fundament der Initiative – für maximales Commitment aus dem Verband selbst heraus: •  Zusammenkunft der ASU-Regional- und Landesverbandsvorsitzenden (ca. 60 Teilnehmer) •  In Workshops diskutieren die Mitglieder über den Status Quo und erarbeiten einen Ziel- und Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Digitalisierung in den Unternehmen •  Um die Ergebnisse in den Verband hineinzutragen, werden die Erkenntnisse in der Agenda 2017 zusammengefasst •  Als Abschluss definieren sie die Basis der externen Kommunikation und ermitteln Testimonials aus dem Verband Einbindung des Zukunftsinstituts als Moderator und Impulsgeber. Vorstellung der Ergebnisse durch Barcamp-Teilnehmer im jeweiligen Regionalverband und über Mitgliederbereich der Homepage.
  • 13. „Digital Pioneer”-Testimonialkampagne Zentrale Idee: Einsatz der definierten Testimonials als Identifikationspersonen und Botschafter für die interne und externe Kommunikation. •  Redaktionstour mit Testimonials zu allen relevanten Wirtschafts-/Unternehmer- und Mittelstands- Medien •  Etablierung einer Kolumne der Testimonials in ausgewählten Medien der Verlagsgruppe Handelsblatt •  Flankierende Anzeigenkampagne in zielgruppenrelevanten Print- und Online-Medien Vorstellung der Kampagne als Startpunkt für die externe Kommunikation der Initiative auf einer Pressekonferenz während des „Future Day 15“ des Zukunftsinstits am 23. Juni 2015 in Frankfurt. Die Gesichter der Digitalisierung 01Aufmekrsamkeit „WirsinddieZukunftDeutschlands”
  • 14. „Du bist die Zukunft Deutschlands” ZIEL Reichweitenstarker Transport digitaler Impulse an die Zielgruppe der Entscheider und Mitarbeiter in deutschen Familienunternehmen, um so eine mittelbare Aktivierung zur Digitalisierung herbeizuführen VORGEHEN Aufbau kommunikativer Plattformen (on-/offline) und Angebot konkreter Hilfestellungen sowie Denkanstöße für Unternehmen, um Austausch und Inspiration zu ermöglichen ERFOLGSMESSUNG Themenabende: 5-10% teilnehmende Mitgliedsunternehmen; > 100 Videos von Vorträgen auf der Kampagnen- Plattform, Uni-Kooperationen (mind. 6 Universitäten, wöchentliche Content-Erstellung); Digitalbeiräte > 500 Bewerbungen, 16 Company Stories Phase 2 aktiviert die Breite mit digitalen Ideen „Zukunft Deutschland”-Abende Themenabende in den Landesverbänden Digitalbeiräte und Digital Company Stories AbAug.2015 AbJan.2016 Uni-Kooperation „Digital Natives go Familienunternehmen” AbOkt.2015
  • 15. Zentrale Idee: In monatlich stattfindenden Themenabenden erhalten die mittelständischen Unternehmer neue Impulse zur Umsetzung der Digitalisierung in ihren Unternehmen und für die Zukunft Deutschlands. Bundesweit finden in den Landesverbänden die Themen- abende statt – eingeladen sind die eigenen Mitglieder und weitere interessierte Unternehmer. Im Wechsel stehen die Fokusthemen „Digitale Geschäftsmodelle“, „Innovation und Kollaboration“ sowie „Nachwuchs“ auf dem Programm. Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen sind besetzt mit unseren Initiativen-Partnern sowie inspirierenden Unternehmern. Die Ergebnisse werden auf der Kampagnenplattform als Video-Dokumentation bereitgestellt – so entsteht ein bundesweiter Pool an „digitalen Impulsen“. Eine weitere Verbreitung geschieht durch Verbandsmedien, regionale Medienarbeit sowie eine aktiv begleitete Diskussion in unseren XING-Gruppen zur #zukunftdeutschland. „Zukunft Deutschland”-Abende Unternehmervisionen für eine digitale Wirtschaft 02Aktivierung „DubistdieZukunftDeutschlands”
  • 16. Digitalbeiräte: „Zukunfts-Helfer” Zentrale Idee: Wir helfen mittelständischen Unternehmen, die Digitalisierung in ihre Unternehmens-Strategie zu integrieren. Zusammen mit unseren Initiativen-Partnern verlosen wir an insgesamt 16 Unternehmen die einjährige Unterstützung unseres „Zukunfts-Helfer“-Digitalbeirats. Ziel des Digitalbeirats ist, die Unternehmen aus ihren Denkstrukturen zu locken und neue Geschäftsfelder zu ergründen. Wir begleiten die Unternehmen auf diesem Weg und inszenieren die Ergebnisse auf der Kampagnenplattform in einer „Digital Company Story“. Kommunikatives Ziel ist die Darstellung der vielfältigen Chancen, die sich dem Mittelstand durch die Digitalisierung bieten. Digitale Impulse für Unternehmen Uni-Kooperation: „Digital Natives go Familienunternehmen” Zentrale Idee: Gemeinsam mit den TU9-Hochschulen starten wir ein einmaliges Kooperations-Projekt: Studierende beweisen sich in Beratungsprojekten in Familienunternehmen, stellen bestehende Geschäftsmodelle auf den Prüfstand und entwickeln partnerschaftlich digitale Lösungen für die Zukunft. Das mehrmonatige Projekt wird aktiv durch kommunikative Formate auf der Kampagnenwebsite und in unseren Social Media-Kanälen begleitet. Die hier entstehenden Ideen bieten alle Initiativen-Mitgliedern Impulse für die Umsetzung der Digitalisierung im eigenen Unternehmen. 02Aktivierung „DubistdieZukunftDeutschlands”
  • 17. „Ihr seid die Zukunft Deutschlands” ZIEL Aufmerksamkeitsstarke Inszenierung der erfolgreichen Implementierung digitaler Ideen innerhalb der Gruppe der Familienunternehmen zur Untermauerung der Kernbotschaften der Initiative VORGEHEN Vergabe eines Preises, um die nötige Aufmerksamkeit bei Verbandsmitgliedern und in der Öffentlichkeit zu erlangen und entsprechende Teilnehmerzahlen zu erzielen Angebot eines Eigenwerbung-Kits, um den Stolz und die Botschaften der Initiative weiterzutragen und Begehrlichkeiten zu wecken ERFOLGSMESSUNG Abschlussbericht: Erstellung und Verbreitung an alle Mitgliedsunternehmen sowie relevante externe Multiplikatoren; Reichweite Presse / Online > 6 Mio.; Award >200 Bewerber; Verbandsweite Umfrage zur Digitalisierung nach Kampagnenende (positiver Klimawandel) Phase 3 zeichnet die digitale Elite aus „Zukunft Deutschland”-Kit: Eigenwerbung der teilnehmenden Unternehmen Abschluss-Pressekonferenz: Zielerreichung der Agenda 2017 und Vorstellung Abschluss-Bericht Juli2016 Juni2017 Anschießend: „Zukunft Deutschland”-Award Preisverleihung
  • 18. 03Auszeichnung „IhrseiddieZukunftDeutschlands” Stolz nach innen und außen „Zukunft Deutschland”-Kit Zentrale Idee: Den Stolz, Teil der Initiative und damit der Zukunft Deutschlands zu sein, trägt ein eigens entwickeltes Kit für Initiativen- Mitglieder nach draußen. Mittels diesem können sich die Unternehmen als Zukunftsttreiber für Deutschland zu erkennen geben •  Inhalte wie digitale Logos und Kampagnenlabels können auf digitalen und Print-Medien eingesetzt werden •  Vorbereitetes Pressematerial dient der Eigen-PR in lokalen Medien Abschluss-Pressekonferenz „Familienunternehmen digitalisiert” Zentrale Idee: Eine Pressekonferenz für relevante Multiplikatoren sowie die Herausgabe eines Digitalisierungs-Berichts als Zusammenfassung der Ergebnisse und Ideen der Initiative bilden den formalen Abschluss der Initiative. •  Fazit der Umsetzung der in der Agenda 2017 definierten Ziele und Maßnahmen sowie Ausblick auf evtl. Weiterführung •  Appell vor Bundestagswahl Richtung neuer Regierung, den Kurs, den die Unternehmen nun vorgegeben haben, weiter zu tragen und die Umsetzung zu unterstützen; Formulierung konkreter politischer Forderungen
  • 19. „Zukunft Deutschland”-Award Preis für Zukunfts-Gestalter im Mittelstand Zentrale Idee: Mit einem feierlichen Abschluss zeichnet die Initiative die Unternehmen aus, die den digitalen Wandel gestalten und damit die Zukunft Deutschlands sichern •  Preisverleihung im Anschluss an die Pressekonferenz bei einer Abendveranstaltung vor Politik, Wirtschaft und Medien •  Auszeichnung für digitale Unternehmen und ihre Ideen (Themenkategorien und Branchenpreise) •  Wertigkeit des Preises durch die gemeinsame Vergabe mit dem amtierenden Bundeswirtschaftsminister als Schirmherr Mechanik •  Unternehmen bewerben sich mit ihrer „Digital Story“ (Video) •  Bewertung der Bewerbungsvideos auf der Kampagnenwebsite mittels öffentlichem Voting •  Jury wählt den Gewinner aus den zehn meist gewählten Bewerbern Die Jury bildet sich aus Vertretern unserer Initiativenpartner, also dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Zukunftsinstitut, der Verlagsgruppe Handelsblatt sowie ggf. weiteren Sponsoren. 03Auszeichnung „IhrseiddieZukunftDeutschlands”
  • 20. 03 Auszeichnung Zeit-Maßnahmenplan Die Initiative „Zukunft Deutschland” im Überblick Q1 2017 Feierlicher Abschluss: Zukunft Deutschland Award Interner Kick-off „Zukunft Deutschland“-Barcamp 02 Aktivierung 01 Aufmerksamkeit Q2 2015 Q3 2016 Externer Kick-off Pressekonferenz Verlängerung in Phase 2 Testimonialkampagne Digital Pioneers Phase 1 „Zukunft Deutschland“-Themenabende Uni-Kooperation „Digital Natives go Familienunternehmen“ Digitalbeiräte „Zukunfts-Helfer“ (inkl. Digital Company Story) „Zukunft Deutschland“-Kit Abschluss-Pressekonferenz + Digitalisierungs-Bericht Fokus auf Meinungsänderung Fokus auf Verhaltensänderung Q3 2015 Q4 2015 Q1 2016 Q2 2016 Q4 2016 Q2 2017 Kampagnen-Büro Bundesweite Koordination der Initiativen-Partner und Regionalverbände + kontinuierliche Erfolgsmessung Begleitende Kommunikation via Online-Hub + Medienarbeit + Social Media + Verbandskommunikation
  • 21. 01 Aufmerksamkeit Honorar Fremdkosten „Zukunft Deutschland”-Barcamp: Organisation + Koordination (ca. 60 Teilnehmer), Vor- und Nachbereitung, Location, Übernachtung + Verpflegung, Programmatik + Gestaltung Agenda 2017 14.000 EUR 12.000 EUR Auftakt-Pressekonferenz: Konzeption, Begleitung, Vor- und Nachbereitung, Erstellung Pressematerial, Einladungsmanagement, Location + Catering 12.500 EUR 3.000 EUR „Digital Pioneer”-Testimonialkampagne: Anzeigen: Konzeption, Gestaltung, Koordination (7.000 EUR/Motiv); Media-Budget; Vor- und Nachbereitung der Redaktionsbesuche inkl. Reisekosten; Text und Handling Kolumne 38.000 EUR 1.000.000 EUR 02 Aktivierung „Zukunft Deutschland”-Themenabende: Organisation durch Landesverbände, Unterstützung bei Durchführung, Einladung, Video-Doku, Aufbereitung für Verbands- und regionale Medien, Location + Catering 80.000 EUR 18.000 EUR Digitalbeiräte „Zukunfts-Helfer”: Bewerbungsmanagement, Reisekosten, Unternehmen, SoMe-Begleitung 39.000 EUR 10.000 EUR Uni-Kooperation: Kooperationsanbahnung, Organisation + Koordination, inhaltliche Betreuung 32.000 EUR 30.000 EUR 03 Auszeichnung „Zukunft Deutschland”-Kit: Gestaltung + Erstellung Digital-Kit, Bestellungsmanagement 12.000 EUR 5.000 EUR Pressekonferenz „Familienunternehmen digitalisiert” (inkl. Digitalisierungs-Bericht): Vor- und Nachbereitung + Durchführung Pressekonferenz, Einladungsmanagement; Location + Catering, Text + Gestaltung; Digitalisierungs-Bericht, Druckkosten (Auflage: 5.000) 85.000 EUR 30.000 EUR „Zukunft Deutschland”-Award: Bewerbungsmanagement, Programmierung Voting, Jurykoordination, Einladungsmanagement, Location + Catering, Preisgeld 25.000 EUR 100.000 EUR Online-Hub: Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Testing 90.000 EUR - Kampagnen-Büro: Projektmanagement + Erfolgsmessung, Begleitende Kommunikation (12.000 EUR/Monat) 288.000 EUR - Gesamt 715.500 EUR 1.208.000 EUR Budgetplanung* *grobe Kostenschätzung
  • 22. A U T O R E N Nathalie Schröder nathalie.schroeder@markenzeichen.eu Arne Carstens carstens@segmenta.de COPYRIGHT | DISCLAIMER Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Präsentation darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung der Autoren vervielfältigt oder verbreitet werden. Sämtliche Verwendungen von Namen und/oder Logos dienen lediglich der Illustration der vorgestellten Konzeptidee und stehen in keinem direkten Zusammenhang mit den genannten Organisationen. QUELLEN 1: Deloitte: Digitalisierung im Mittelstand. 2013. 2: IfM Bonn: http://www.ifm-bonn.org/ 3: Digital Business Readiness: Wie deutsche Unternehmen die Digitale Transformation angehen. 2015. 4: Handelsblatt: Digitale Revolution 4.0 vom 20.03.2015 5: DZ Bank-Studie (PM vom 11.9.2014): www.dzbank.de 6: PWC: www.pwc.de/mittelstand BILDNACHWEISE Titelbild u. letztes Chart (bearbeitet): shutterstock.com (183354443) Seite 4 u. 7: Logos, s. u. Disclaimer Seite 2, 5, 7, 8, 14 u. 17: eigene Grafiken Seite 11, 15 (beide), 17 (oben) u. 18 (bearbeitet): alle pixabay.com (679524, 105709, 106694, 605421, 166945) Seite 12: de.fotolia.com/id/70316416 (eigene Montage)