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TRIZ
Kreatives Problemlösen und systematisches Innovieren
Problem Barriere Lösung
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Worum geht es bei kreativem Problemlösen?
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BIERGLAS-MODEL
Schaum = Offene, manchmal vage
Aufgabenstellung
TRIZ Problemanalyse
Finde heraus was das echte Problem ist
Identifizierung Kern des Problems
Generierung viele Ideen
Formulierung von Konzepten
Selektion der Konzepte
Implementierung
Prozessablauf
Funktionsanalyse
Widersprüche formulieren
40 originelle Prinzipien,
Trends der Evolution
Powerful TRIZ Tools
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WIE GEHEN WIR KREATIVE PROBLEMLÖSUNG AN
Grundklärung
(MUSS)
(1) Beschreib mir die
Situation!
(mit Zeichnung)
(2) Beschreib mir das
Problem !
(Problem-
hierarchieanalyse)
(3) Um welche Funktion
geht es?
(Formuliere die Primär
nützliche Funktion)
(4) Was wäre das
ideale Resultat
a) Jetzt (für uns)
b) Generell (Ideales
finales Resultat)
Wichtige Klärung
(SOLL)
Was sind die
Randbedingungen und
Kriterien für die
Auswahl der
Lösungen?
Was wurde bisher
probiert? Wer hat ein
ähnliches Problem ?
Was sagt eine
Patentrecherche?
Sammle unmittelbar
verfügbare
Ressourcen; (skizziere
gegebenenfalls
9 Fenster für das
Problem)
Problemtypen
Handelt es sich
um ein
Mini-Problem,
d.h. man bleibt
in einem
bestehenden
System sind
folgende
Vorgehen
hilfreich
Handelt es sich
um ein Maxi-
Problem, d.h.
- „wie kann die
Funktion
prinzipiell erfüllt
werden?“ -
dann sind
folgende
Vorgehen
hilfreich?
Vertiefende
Problemanalyse
Formulier techn.
Konflikte auf
Parameterebene
Funktionsanalyse
(Konflikte visuell
herausarbeiten)
Problemdarstellung mit
Zwergenmodell
Erstelle ein Initiales Stoff
Feld Modell (ISF)
Ideengenerierung
40 Innovations-
prinzipien
Idealitätstaktiken;
Separationsprinzipien;
neues Mittel einführen
Problemlösung mit
Zwergenmodell und
Rückführung
(76 Standards)
Liste an Feldern und
Ressourcen
Funktionendatenbanken
Patentrecherchen
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TRIZ
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WAS IST TRIZ?
TRIZ ist eine Denkschule für systematische
Kreativitätsmethoden zur Lösung
vorwiegend technischer Problemstellungen
TRIZ basiert auf einer umfangreichen Patentanalyse
TRIZ ist das russische Akronym für
• Teoriya Resheniya Izobretaltelskih Zadach
• Theorie des erfinderischen Problemlösens
• Theorie zur Lösung erfinderischer ProblemeBegründer von TRIZ
1926–1998
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TECHNOLOGIEN ENTWICKELN SICH NACH
REGELN UND GESETZEN
Altshuller untersuchte über
25.000 bahnbrechenden
Erfindungen
● 40 Innovationsprinzipien
● Gesetze der technischen Evolution
● Algorithmus für erfinderische
Problemlösungen
Er stellte fest, dass es eine begrenzte
Anzahl wiederkehrender Gesetze,
Methoden und Muster gibt, die allen
untersuchten Erfindungen zugrunde
liegen.
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Denken in Funktionen
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Werk-
zeug
ObjektAktion
Aktives Verb
Funktion
FUNKTIONSANALYSE
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WARUM IN FUNKTIONALITÄTEN DENKEN?
Entnimm Wasser aus einem Glas
ohne das Glas zu berühren!
Funktion:
Wasser (Objekt) entnehmen (aktives Verb)
Abstrakte Funktion:
Flüssigkeit (Objekt) bewegen (aktives Verb)
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Acoustic Cavitation
Acoustic Vibrations
Archimedes’ Principle
Bernoulli’s Theorem
Boiling
Brush Constructions
Capillary Condensation
Capillary Evaporation
Capillary Pressure
Coanda Effect
Condensation
Coulomb’s Law
Deformation
Electrocapillary Effect
Electroosmosis
Electrophoresis
Electrostatic Induction
Ellipse
Evaporation
Ferromagnetism
Forced Oscillations
Funnel Effect
Gravity
Inertia
Ionic Exchange
Jet Flow
Lorentz Force
Magnetostriction
Mechanocaloric Effect
Osmosis
Pascal Law
Resonance
Shock Wave
Spiral
Super Thermal Conductivity
Superfluidity
Surface Tension
Thermal Expansion
Thermocapillary Effect
Thermomechanical Effect
Ultrasonic Capillary Effect
Ultrasonic Vibrations
Use of foam
Wetting
PHYSIKALISCHE EFFEKTE ZUR LÖSUNG
Es gibt eine Vielzahl physikalischer Effekte die zur Lösung der
gewünschten Funktion verwendet werden können
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Idealität und Evolutionstrends technischer
Systeme
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LÖSUNGEN FÜR DIE FUNKTIONEN:
SPEICHERE UND SPIELE MUSIK
Trägermedium
Schellak Vinyl Magnetband CD Speicherchip
Ideales
finales
Ergebnis
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EVOLUTIONSGESETZE TECHNISCHER
SYSTEME
Keine Einstell-
möglichkeit
Beschränkte
Einstell-
möglichkeit
Höhen-
verstellbar
Einstellung
in beliebiger
Position
(Hydraulisch)
leichte Einstellung
in beliebiger
Position
(Elektrisch)Starres
System
System mit
Gelenk-
punkten
Elastisches
System
Flüssigkeits-
betätigtes
System
Feldorientiertes
System
Effizienz/ReifegraddesSystems
Zeitachse / Grad der Segmentation
Evolutionsgesetz 3
zunehmende Dynamik und
Regelbarkeit
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Technische Konflikte und Widersprüche
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DAS PROBLEM AUF DEN PUNKT BRINGEN
Gewünschtes
Ergebnis
Technischer
Parameter 1
Technischer
Parameter 2
Parameter A
Parameter -A
UND UND
Technischer Konflikt Physikalischer WiderspruchKreative Problemlösung
erfordert
ermöglicht
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KONFLIKT UND WIDERSPRUCH
„Konflikt“
technischer Widerspruch
• Ein Parameter eines Systems soll/
muss verbessert werden ein
anderer darf sich jedoch nicht
verschlechtern
• Methode: 39 technische Parameter
und 40 innovative Prinzipien
(Altshuller-Matrix)
• Beispiel: Materialeigenschaften:
die Erhöhung der Stabilität führt
zu einer - unerwünschten -
Erhöhung der Masse
„Widerspruch“
physikalischer Widerspruch
• Ein und derselbe Parameter muss
in einem System um einer
Forderung gerecht zu werden
einmal einen bestimmten Zustand
und für eine weitere Forderung
den entgegengesetzten Zustand
einnehmen
• Werkzeug:
4 Separationsprinzipien
• Beispiel: Sessellift (schnell &
langsam)
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SCHÄRFEN DES BLICKS FÜR INNOVATION
Die 40 Innovationsprinzipien
eignen sich hervorragend für
„Re-inventing“ bzw. für das
„Erklären“ von cleveren Lösungen
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DIE 40 INNOVATIONSPRINZIPIEN
1. Zerlege oder segmentiere
2. Trenne Schädliches ab
3. Passe Qualität lokal an
4. Nutze Asymmetrie
5. Vereine Gleichartiges
6. Erhöhe die Universalität
7. Verschachtele (Matrjoschka)
8. Verwende Gegenmasse oder Auftrieb
9. Erziele vorher die Gegenwirkung
10. Erziele vorher die Wirkung
11. Lege ein Kissen unter
12. Halte das Energiepotential gleich
13. Kehre die Funktion um
14. Nutze Kugelähnlichkeit
15. Mache es dynamischer (beweglicher)
16. Erziele etwas mehr oder etwas weniger
17. Nutze höhere Dimensionen (1D-2D-3D)
18. Nutze mechanischer Schwingungen
19. Führe Aktionen periodisch aus
20. Nutze kontinuierliche Aktionen
21. Durcheile Prozesse oder Situationen
22. Wandle Schädliches in Nützliches um
23. Führe Rückmeldung ein
24. Nutze einen Vermittler
25. Führe Selbstbedienung ein
26. Nutze Kopien oder Abbilder
27. Nutze Billiges, Kurzlebiges, Austauschbares
28. Ersetze Mechanik
29. Verwende Flüssigkeiten oder Luft
30. Nutze biegsame Hüllen und dünne Folien
31. Verwende poröse Werkstoffe
32. Ändere die Farbe oder Durchsichtigkeit
33. Mache etwas gleichartig oder homogen
34. Beseitige und regeneriere Teile
35. Verändere den Aggregatszustand
36. Nutze Phasenübergänge (fest-flüssig-gas)
37. Nutze die Wärmeausdehnung
38. Verwende reaktionsstarke Mittel
39. Verwende reaktionsträge, isolierende Mittel
40. Verwende zusammengesetzte Stoffe
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Ressourcen
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KREATIVE PROBLEMLÖSUNG
1 Was ist das Problem bzw.
die Aufgabe?
2 Was habe ich an
unmittelbaren Ressourcen
zur Verfügung?
3 Wie kann ich das Problem
mit den Ressourcen die ich
habe lösen?
4 Welche von den vielen
Ideen wähle ich aus?
5 Idee umsetzen!
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RESSOURCEN – DEFINITION
● … alles, was in einem System oder dessen Umgebung
(Super-/Teilsysteme) zur Verfügung steht und für die
Problemlösung herangezogen werden kann
● Ressourcen sind Substanzen, Felder (Energie),
Funktionen, Zeiten, Raum/Platz und Informationen, die in
einem System und dessen Umgebung vorhanden sind
● auch „schädliche“ Dinge können als Ressourcen gesehen
werden
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RESSOURCEN EINES SYSTEMS
1. Stoff-Ressourcen
a) Stoffe, Komponenten, Teile,
Materialien eines Systems, Inputs,
Outputs, Nebenprodukte, Abfall,
Dinge aus dem Umfeld
b) Varianten oder Zustandsänderungen der
oben genannten Ressourcen
2. Energie-Ressourcen
a) Energie und deren Ausprägungen
aus dem System und dem Umfeld
(die nicht voll genutzt werden)
b) Abwandlungen der genannten Ressourcen
3. Raum-Ressourcen
a) Raum, der vom System,
den Teilen und dem Umfeld
in Anspruch genommen wird. Raum
der Interaktion zwischen den
Substanzen, Systemteilen und Umfeld.
b) Abwandlungen der genannten Ressourcen
4. Zeit-Ressourcen
a) Zeitraum eines Prozesses,
Pausen, Leerlaufzeiten, vor-
und nach der Prozesslaufzeit
b) Abwandlungen der
genannten Ressourcen
5. System-Ressourcen
neue nützliche Eigenschaften
des Systems, die dadurch erreicht
werden können, dass die Beziehungen
zwischen den Teilen des Systems geändert werden
6. Wissens-Ressourcen
wer weiß etwas, das helfen
kann das Problem zu lösen
www.integratedconsulting.at 24
Die Hauptfrage lautet:
Wie kann diese schädliche Komponente als Ressource genutzt
werden?
● Unter welchen Umständen würde die schädliche Komponente zu einer
Nützlichen werden?
● Wer würde die schädliche Komponente als nützlich erachten? Warum?
● In welchem Umfeld würde man das Schädliche als Nützlich erachten?
„SCHÄDLICHE“ DINGE ALS RESSOURCE
www.integratedconsulting.at 25www.integratedconsulting.at 25
Die 9 Fenster
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9-FENSTER-ANSATZ
„TALENTIERTES DENKEN“
Hintergrund
• Fokus auf eine bestimmte (Problem-)
Situation verhindert, dass gleichzeitig
alle Aspekte, Auswirkungen und
Zusammenhänge, die sich aus dieser
Situation ergeben im Blickfeld sind
• eingeschränkter Denk- und
Lösungsraum
Zweck
• Erstellen eines geeigneten
„PlanQuadrats“ rund um das Problem
• Visualisierung und systematische
Betrachtung der Situation
• führt zu vollkommen neuen
Lösungsfeldern, Systemdefinitionen
oder Problemzusammenhängen
SystemSupersystemTeilsystem
Zeit davor Zeit während Zeit danach
Problem-
Situation
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HINWEISE ZUR ANWENDUNG DER 9
FENSTERN
● Es ist hilfreich mit einer Achse zu beginnen, z. B. der Zeitachse
● Zeitachse – Abgrenzung des „Jetzt“ bzw. „Während“:
○ Über welchen „Zeitraum des Problems “ sprechen wir?
○ Wann beginnt er, wann endet er?
○ Wie gut können wir abgrenzen?
● Zeitachse – Davor / Danach
○ Welche Zeiträume davor und danach könnten für die Betrachtung interessant sein, an die wir
unmittelbar noch nicht gedacht haben?
○ Anmerkung, diese Zeiträume müsse nicht notwendigerweise die selbe Größenordung habe
wie das „Während“
● Systemachse – Supersystem
○ Vor allem die Frage „Was ist in unserem Fall das relevante Supersystem“ ist nicht immer trivial
– es muss im Zusammenhang mit dem Problem gefunden werden.
● Vor allem die Eckfenster sind oftmals interessant, weil man typischerweise nicht
automatisch in ihnen denkt.
● Die Fenster nutze ich typischerweise für die Suche von Ressourcen bzw. Lösungen

Toolbeschreibung: TRIZ

  • 1.
    www.integratedconsulting.at 1 TRIZ Kreatives Problemlösenund systematisches Innovieren Problem Barriere Lösung
  • 2.
  • 3.
    www.integratedconsulting.at 3 BIERGLAS-MODEL Schaum =Offene, manchmal vage Aufgabenstellung TRIZ Problemanalyse Finde heraus was das echte Problem ist Identifizierung Kern des Problems Generierung viele Ideen Formulierung von Konzepten Selektion der Konzepte Implementierung Prozessablauf Funktionsanalyse Widersprüche formulieren 40 originelle Prinzipien, Trends der Evolution Powerful TRIZ Tools
  • 4.
    www.integratedconsulting.at 4 WIE GEHENWIR KREATIVE PROBLEMLÖSUNG AN Grundklärung (MUSS) (1) Beschreib mir die Situation! (mit Zeichnung) (2) Beschreib mir das Problem ! (Problem- hierarchieanalyse) (3) Um welche Funktion geht es? (Formuliere die Primär nützliche Funktion) (4) Was wäre das ideale Resultat a) Jetzt (für uns) b) Generell (Ideales finales Resultat) Wichtige Klärung (SOLL) Was sind die Randbedingungen und Kriterien für die Auswahl der Lösungen? Was wurde bisher probiert? Wer hat ein ähnliches Problem ? Was sagt eine Patentrecherche? Sammle unmittelbar verfügbare Ressourcen; (skizziere gegebenenfalls 9 Fenster für das Problem) Problemtypen Handelt es sich um ein Mini-Problem, d.h. man bleibt in einem bestehenden System sind folgende Vorgehen hilfreich Handelt es sich um ein Maxi- Problem, d.h. - „wie kann die Funktion prinzipiell erfüllt werden?“ - dann sind folgende Vorgehen hilfreich? Vertiefende Problemanalyse Formulier techn. Konflikte auf Parameterebene Funktionsanalyse (Konflikte visuell herausarbeiten) Problemdarstellung mit Zwergenmodell Erstelle ein Initiales Stoff Feld Modell (ISF) Ideengenerierung 40 Innovations- prinzipien Idealitätstaktiken; Separationsprinzipien; neues Mittel einführen Problemlösung mit Zwergenmodell und Rückführung (76 Standards) Liste an Feldern und Ressourcen Funktionendatenbanken Patentrecherchen
  • 5.
  • 6.
    www.integratedconsulting.at 6 WAS ISTTRIZ? TRIZ ist eine Denkschule für systematische Kreativitätsmethoden zur Lösung vorwiegend technischer Problemstellungen TRIZ basiert auf einer umfangreichen Patentanalyse TRIZ ist das russische Akronym für • Teoriya Resheniya Izobretaltelskih Zadach • Theorie des erfinderischen Problemlösens • Theorie zur Lösung erfinderischer ProblemeBegründer von TRIZ 1926–1998
  • 7.
    www.integratedconsulting.at 7 TECHNOLOGIEN ENTWICKELNSICH NACH REGELN UND GESETZEN Altshuller untersuchte über 25.000 bahnbrechenden Erfindungen ● 40 Innovationsprinzipien ● Gesetze der technischen Evolution ● Algorithmus für erfinderische Problemlösungen Er stellte fest, dass es eine begrenzte Anzahl wiederkehrender Gesetze, Methoden und Muster gibt, die allen untersuchten Erfindungen zugrunde liegen.
  • 8.
  • 9.
  • 10.
    www.integratedconsulting.at 10 WARUM INFUNKTIONALITÄTEN DENKEN? Entnimm Wasser aus einem Glas ohne das Glas zu berühren! Funktion: Wasser (Objekt) entnehmen (aktives Verb) Abstrakte Funktion: Flüssigkeit (Objekt) bewegen (aktives Verb)
  • 11.
    www.integratedconsulting.at 11 Acoustic Cavitation AcousticVibrations Archimedes’ Principle Bernoulli’s Theorem Boiling Brush Constructions Capillary Condensation Capillary Evaporation Capillary Pressure Coanda Effect Condensation Coulomb’s Law Deformation Electrocapillary Effect Electroosmosis Electrophoresis Electrostatic Induction Ellipse Evaporation Ferromagnetism Forced Oscillations Funnel Effect Gravity Inertia Ionic Exchange Jet Flow Lorentz Force Magnetostriction Mechanocaloric Effect Osmosis Pascal Law Resonance Shock Wave Spiral Super Thermal Conductivity Superfluidity Surface Tension Thermal Expansion Thermocapillary Effect Thermomechanical Effect Ultrasonic Capillary Effect Ultrasonic Vibrations Use of foam Wetting PHYSIKALISCHE EFFEKTE ZUR LÖSUNG Es gibt eine Vielzahl physikalischer Effekte die zur Lösung der gewünschten Funktion verwendet werden können
  • 12.
  • 13.
    www.integratedconsulting.at 13 LÖSUNGEN FÜRDIE FUNKTIONEN: SPEICHERE UND SPIELE MUSIK Trägermedium Schellak Vinyl Magnetband CD Speicherchip Ideales finales Ergebnis
  • 14.
    www.integratedconsulting.at 14 EVOLUTIONSGESETZE TECHNISCHER SYSTEME KeineEinstell- möglichkeit Beschränkte Einstell- möglichkeit Höhen- verstellbar Einstellung in beliebiger Position (Hydraulisch) leichte Einstellung in beliebiger Position (Elektrisch)Starres System System mit Gelenk- punkten Elastisches System Flüssigkeits- betätigtes System Feldorientiertes System Effizienz/ReifegraddesSystems Zeitachse / Grad der Segmentation Evolutionsgesetz 3 zunehmende Dynamik und Regelbarkeit
  • 15.
  • 16.
    www.integratedconsulting.at 16 DAS PROBLEMAUF DEN PUNKT BRINGEN Gewünschtes Ergebnis Technischer Parameter 1 Technischer Parameter 2 Parameter A Parameter -A UND UND Technischer Konflikt Physikalischer WiderspruchKreative Problemlösung erfordert ermöglicht
  • 17.
    www.integratedconsulting.at 17 KONFLIKT UNDWIDERSPRUCH „Konflikt“ technischer Widerspruch • Ein Parameter eines Systems soll/ muss verbessert werden ein anderer darf sich jedoch nicht verschlechtern • Methode: 39 technische Parameter und 40 innovative Prinzipien (Altshuller-Matrix) • Beispiel: Materialeigenschaften: die Erhöhung der Stabilität führt zu einer - unerwünschten - Erhöhung der Masse „Widerspruch“ physikalischer Widerspruch • Ein und derselbe Parameter muss in einem System um einer Forderung gerecht zu werden einmal einen bestimmten Zustand und für eine weitere Forderung den entgegengesetzten Zustand einnehmen • Werkzeug: 4 Separationsprinzipien • Beispiel: Sessellift (schnell & langsam)
  • 18.
    www.integratedconsulting.at 18 SCHÄRFEN DESBLICKS FÜR INNOVATION Die 40 Innovationsprinzipien eignen sich hervorragend für „Re-inventing“ bzw. für das „Erklären“ von cleveren Lösungen
  • 19.
    www.integratedconsulting.at 19 DIE 40INNOVATIONSPRINZIPIEN 1. Zerlege oder segmentiere 2. Trenne Schädliches ab 3. Passe Qualität lokal an 4. Nutze Asymmetrie 5. Vereine Gleichartiges 6. Erhöhe die Universalität 7. Verschachtele (Matrjoschka) 8. Verwende Gegenmasse oder Auftrieb 9. Erziele vorher die Gegenwirkung 10. Erziele vorher die Wirkung 11. Lege ein Kissen unter 12. Halte das Energiepotential gleich 13. Kehre die Funktion um 14. Nutze Kugelähnlichkeit 15. Mache es dynamischer (beweglicher) 16. Erziele etwas mehr oder etwas weniger 17. Nutze höhere Dimensionen (1D-2D-3D) 18. Nutze mechanischer Schwingungen 19. Führe Aktionen periodisch aus 20. Nutze kontinuierliche Aktionen 21. Durcheile Prozesse oder Situationen 22. Wandle Schädliches in Nützliches um 23. Führe Rückmeldung ein 24. Nutze einen Vermittler 25. Führe Selbstbedienung ein 26. Nutze Kopien oder Abbilder 27. Nutze Billiges, Kurzlebiges, Austauschbares 28. Ersetze Mechanik 29. Verwende Flüssigkeiten oder Luft 30. Nutze biegsame Hüllen und dünne Folien 31. Verwende poröse Werkstoffe 32. Ändere die Farbe oder Durchsichtigkeit 33. Mache etwas gleichartig oder homogen 34. Beseitige und regeneriere Teile 35. Verändere den Aggregatszustand 36. Nutze Phasenübergänge (fest-flüssig-gas) 37. Nutze die Wärmeausdehnung 38. Verwende reaktionsstarke Mittel 39. Verwende reaktionsträge, isolierende Mittel 40. Verwende zusammengesetzte Stoffe
  • 20.
  • 21.
    www.integratedconsulting.at 21 KREATIVE PROBLEMLÖSUNG 1Was ist das Problem bzw. die Aufgabe? 2 Was habe ich an unmittelbaren Ressourcen zur Verfügung? 3 Wie kann ich das Problem mit den Ressourcen die ich habe lösen? 4 Welche von den vielen Ideen wähle ich aus? 5 Idee umsetzen!
  • 22.
    www.integratedconsulting.at 22 RESSOURCEN –DEFINITION ● … alles, was in einem System oder dessen Umgebung (Super-/Teilsysteme) zur Verfügung steht und für die Problemlösung herangezogen werden kann ● Ressourcen sind Substanzen, Felder (Energie), Funktionen, Zeiten, Raum/Platz und Informationen, die in einem System und dessen Umgebung vorhanden sind ● auch „schädliche“ Dinge können als Ressourcen gesehen werden
  • 23.
    www.integratedconsulting.at 23 RESSOURCEN EINESSYSTEMS 1. Stoff-Ressourcen a) Stoffe, Komponenten, Teile, Materialien eines Systems, Inputs, Outputs, Nebenprodukte, Abfall, Dinge aus dem Umfeld b) Varianten oder Zustandsänderungen der oben genannten Ressourcen 2. Energie-Ressourcen a) Energie und deren Ausprägungen aus dem System und dem Umfeld (die nicht voll genutzt werden) b) Abwandlungen der genannten Ressourcen 3. Raum-Ressourcen a) Raum, der vom System, den Teilen und dem Umfeld in Anspruch genommen wird. Raum der Interaktion zwischen den Substanzen, Systemteilen und Umfeld. b) Abwandlungen der genannten Ressourcen 4. Zeit-Ressourcen a) Zeitraum eines Prozesses, Pausen, Leerlaufzeiten, vor- und nach der Prozesslaufzeit b) Abwandlungen der genannten Ressourcen 5. System-Ressourcen neue nützliche Eigenschaften des Systems, die dadurch erreicht werden können, dass die Beziehungen zwischen den Teilen des Systems geändert werden 6. Wissens-Ressourcen wer weiß etwas, das helfen kann das Problem zu lösen
  • 24.
    www.integratedconsulting.at 24 Die Hauptfragelautet: Wie kann diese schädliche Komponente als Ressource genutzt werden? ● Unter welchen Umständen würde die schädliche Komponente zu einer Nützlichen werden? ● Wer würde die schädliche Komponente als nützlich erachten? Warum? ● In welchem Umfeld würde man das Schädliche als Nützlich erachten? „SCHÄDLICHE“ DINGE ALS RESSOURCE
  • 25.
  • 26.
    www.integratedconsulting.at 26 9-FENSTER-ANSATZ „TALENTIERTES DENKEN“ Hintergrund •Fokus auf eine bestimmte (Problem-) Situation verhindert, dass gleichzeitig alle Aspekte, Auswirkungen und Zusammenhänge, die sich aus dieser Situation ergeben im Blickfeld sind • eingeschränkter Denk- und Lösungsraum Zweck • Erstellen eines geeigneten „PlanQuadrats“ rund um das Problem • Visualisierung und systematische Betrachtung der Situation • führt zu vollkommen neuen Lösungsfeldern, Systemdefinitionen oder Problemzusammenhängen SystemSupersystemTeilsystem Zeit davor Zeit während Zeit danach Problem- Situation
  • 27.
    www.integratedconsulting.at 27 HINWEISE ZURANWENDUNG DER 9 FENSTERN ● Es ist hilfreich mit einer Achse zu beginnen, z. B. der Zeitachse ● Zeitachse – Abgrenzung des „Jetzt“ bzw. „Während“: ○ Über welchen „Zeitraum des Problems “ sprechen wir? ○ Wann beginnt er, wann endet er? ○ Wie gut können wir abgrenzen? ● Zeitachse – Davor / Danach ○ Welche Zeiträume davor und danach könnten für die Betrachtung interessant sein, an die wir unmittelbar noch nicht gedacht haben? ○ Anmerkung, diese Zeiträume müsse nicht notwendigerweise die selbe Größenordung habe wie das „Während“ ● Systemachse – Supersystem ○ Vor allem die Frage „Was ist in unserem Fall das relevante Supersystem“ ist nicht immer trivial – es muss im Zusammenhang mit dem Problem gefunden werden. ● Vor allem die Eckfenster sind oftmals interessant, weil man typischerweise nicht automatisch in ihnen denkt. ● Die Fenster nutze ich typischerweise für die Suche von Ressourcen bzw. Lösungen