Erfolgsfaktor Arbeitsschutz
Erfolgsfaktor Sicherheit
Erfolgsfaktor Gesundheit
Erfolgsfaktor Personal




PRESSEINFO
Häufigkeit Psychischer Erkrankungen
kann reduziert werden
B A D Experten raten zu professioneller
Beratung von Arbeitnehmern
Bonn, 16. September 2010 – Psychische Erkran-
kungen von Beschäftigten verursachen derzeit die
längsten Fehlzeiten am Arbeitsplatz und führen die
Fälle von Arbeitsunfähigkeit an vierter Stelle an.
Sie sind schon heute die häufigste Ursache von
Frühverrentungen. Zu diesem jetzt in der „Süd-
deutschen Zeitung“ veröffentlichten Ergebnis kam
eine repräsentative Untersuchung des Wissenschaft-
lichen Instituts der AOK (WidO). Die Ursache für eine
derart drastische Zunahme psychischer Probleme
wird allgemein auf arbeitsbedingten Stress, Arbeits-
verdichtung und –beschleunigung zurückgeführt.
„Grundsätzlich teilen wir diese Auffassung,“ sagt
Arbeitsmedizinerin Paula Vogelheim, die nach vielen
Jahren praktischer Erfahrung als Betriebsärztin heute
in leitender Funktion bei der B A D GmbH tätig ist.
„Arbeit an sich macht den Menschen nicht psychisch
krank. Aber viele haben Schwierigkeiten, sich ständig
neuen Herausforderungen zu stellen.
Jede Umstrukturierung, jede Verschlankung in Unter-
nehmen verlangt den Menschen eine extrem hohe
Anpassungsfähigkeit ab. Anpassung heißt in diesem
Kontext, dass man umdenkt, Dinge anders macht
als früher, neue Aufgaben übernimmt, oft sogar
komplettes Neuland betritt. Wer sich dem gewachsen
fühlt, bleibt mental gesund.“

Die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung der
B A D GmbH rät daher zu einer Stärkung der persön-
lichen Widerstandskräfte von Arbeitnehmern, die in
Fachkreisen als Resilienz beschrieben wird. B A D
ist ein überbetrieblicher arbeitsmedizinischer Dienst
mit mehr als 2.500 Mitarbeitern, der bundesweit und
international etwa 600 Arbeitsmediziner und
50 Berater aus psychologisch-pädagogischen
Qualifikationsbereichen beschäftigt. In Einzel-
sitzungen erarbeiten die Berater mit gefährdeten
Beschäftigten in Unternehmen Strategien, mit
denen sie in ihren Jobs fit und mental gesund bleiben.
Erfolgsfaktor Arbeitsschutz
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Erfolgsfaktor Gesundheit
Erfolgsfaktor Personal




Die Gespräche unterliegen selbstverständlich der
Schweigepflicht. „Wenn die Krankheit zu weit fort-
geschritten ist, begleiten wir den Betroffenen in
geeignete therapeutische Einrichtungen oder Kliniken
und gliedern ihn anschließend wieder in die Arbeits-
welt ein. Bei frühzeitiger Intervention reichen aber fünf
Beratungs-Doppelstunden aus,“ sagt Jutta Pestel-Fuss,
die den Bereich leitet. „Wir führen die Arbeitnehmer
dahin, wieder an sich selbst zu glauben. Das hat nichts
mit Esoterik zu tun, sondern mit einer ganz realisti-
schen Besinnung auf die eigenen Stärken und zurück-
liegenden Erfolge. Oft treffen wir auf gut ausgebildete
Menschen mit ganz großen Fähigkeiten, die sich
plötzlich nichts mehr zutrauen. Auch Führungskräfte
sind nicht davor gefeit. Es ist bedauerlich, wenn den
Menschen nicht geholfen wird, sie sich dann dauerhaft
depressiv und immer wertloser fühlen. Das würde auch
gesellschaftlich zu einem großen Problem.“

Nicht nur aus ethischen Gründen ist es unverzeihlich,
den starken Anstieg psychischer Erkrankungen einfach
hinzunehmen, statt ihn systematisch einzudämmen.
Auch im volkswirtschaftlichen Zusammenhang ist es
skandalös. „Die deutsche Wirtschaft ist bekanntlich von
einem besorgniserregenden Fachkräftemangel bedroht,“
so Pestel-Fuss. „Das ist schon existenziell.
Wir können es uns gar nicht erlauben, immer mehr an
sich leistungswillige Arbeitnehmer zu verlieren.
Psychische Erkrankungen fangen im Schnitt mit
23 Krankentagen an und enden mit dem vorzeitigen
Ausstieg aus dem Beruf.“

Jede dritte Frühverrentung in 2007 ist laut AOK Bericht
auf psychische Probleme zurückzuführen. Und bereits
2006 sei dem Staat ein durch depressive Erkrankungen
verursachter Schaden von 26,7 Milliarden EURO
entstanden, berechnete das Statistische Bundesamt.
„Das ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnen-
stange,“ mahnt Paula Vogelheim. „Wenn wir nicht endlich
auf breiter Flur aktiv werden, werden Depressionen bis
2020 an der Spitze arbeitsbedingter Erkrankungen
stehen. Diese Prognose der WHO scheint uns aus-
gesprochen realistisch. Da wir aus dem Kreis großer
Wirtschaftsunternehmen eine immer größere Nachfrage
unseres Führungskräfte- und Mitarbeiterberatungs
Portfolios, insbesondere unseres Präventivangebots in
speziellen Workshops, erhalten, haben wir aber die
Hoffnung, dass der weitere Anstieg psychischer
Erkrankungen doch noch gestoppt wird.“
Erfolgsfaktor Arbeitsschutz
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Erfolgsfaktor Gesundheit
Erfolgsfaktor Personal




Über die B A D Gruppe
Die B A D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten
in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit
4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten
Bereichen der Prävention. 2009 betrug der Umsatz
156,3 Millionen Euro. Damit gehört die B A D GmbH
mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesell-
schaften zu den größten europäischen Anbietern von
Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit,
Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von
Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-
Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch
vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting,
Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die
B A D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen
im deutschen Mittelstand.

www.bad-gmbh.de
www.teamprevent.com


Kontakt: Ursula Grünes, Leitung PR – Öffentlichkeitsarbeit, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn,
Tel.: 0228 4007284, Fax: 0228 4007225 , E-Mail: gruenes@bad-gmbh.de, Internet: www.bad-gmbh.de
PR-Kontakt: Petra Lasar, schwarz auf weiß, Tel. 02205 920300, E-Mail: info@saw-pr.de

Psychische_Erkrankungen.pdf

  • 1.
    Erfolgsfaktor Arbeitsschutz Erfolgsfaktor Sicherheit ErfolgsfaktorGesundheit Erfolgsfaktor Personal PRESSEINFO Häufigkeit Psychischer Erkrankungen kann reduziert werden B A D Experten raten zu professioneller Beratung von Arbeitnehmern Bonn, 16. September 2010 – Psychische Erkran- kungen von Beschäftigten verursachen derzeit die längsten Fehlzeiten am Arbeitsplatz und führen die Fälle von Arbeitsunfähigkeit an vierter Stelle an. Sie sind schon heute die häufigste Ursache von Frühverrentungen. Zu diesem jetzt in der „Süd- deutschen Zeitung“ veröffentlichten Ergebnis kam eine repräsentative Untersuchung des Wissenschaft- lichen Instituts der AOK (WidO). Die Ursache für eine derart drastische Zunahme psychischer Probleme wird allgemein auf arbeitsbedingten Stress, Arbeits- verdichtung und –beschleunigung zurückgeführt. „Grundsätzlich teilen wir diese Auffassung,“ sagt Arbeitsmedizinerin Paula Vogelheim, die nach vielen Jahren praktischer Erfahrung als Betriebsärztin heute in leitender Funktion bei der B A D GmbH tätig ist. „Arbeit an sich macht den Menschen nicht psychisch krank. Aber viele haben Schwierigkeiten, sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Jede Umstrukturierung, jede Verschlankung in Unter- nehmen verlangt den Menschen eine extrem hohe Anpassungsfähigkeit ab. Anpassung heißt in diesem Kontext, dass man umdenkt, Dinge anders macht als früher, neue Aufgaben übernimmt, oft sogar komplettes Neuland betritt. Wer sich dem gewachsen fühlt, bleibt mental gesund.“ Die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung der B A D GmbH rät daher zu einer Stärkung der persön- lichen Widerstandskräfte von Arbeitnehmern, die in Fachkreisen als Resilienz beschrieben wird. B A D ist ein überbetrieblicher arbeitsmedizinischer Dienst mit mehr als 2.500 Mitarbeitern, der bundesweit und international etwa 600 Arbeitsmediziner und 50 Berater aus psychologisch-pädagogischen Qualifikationsbereichen beschäftigt. In Einzel- sitzungen erarbeiten die Berater mit gefährdeten Beschäftigten in Unternehmen Strategien, mit denen sie in ihren Jobs fit und mental gesund bleiben.
  • 2.
    Erfolgsfaktor Arbeitsschutz Erfolgsfaktor Sicherheit ErfolgsfaktorGesundheit Erfolgsfaktor Personal Die Gespräche unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. „Wenn die Krankheit zu weit fort- geschritten ist, begleiten wir den Betroffenen in geeignete therapeutische Einrichtungen oder Kliniken und gliedern ihn anschließend wieder in die Arbeits- welt ein. Bei frühzeitiger Intervention reichen aber fünf Beratungs-Doppelstunden aus,“ sagt Jutta Pestel-Fuss, die den Bereich leitet. „Wir führen die Arbeitnehmer dahin, wieder an sich selbst zu glauben. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit einer ganz realisti- schen Besinnung auf die eigenen Stärken und zurück- liegenden Erfolge. Oft treffen wir auf gut ausgebildete Menschen mit ganz großen Fähigkeiten, die sich plötzlich nichts mehr zutrauen. Auch Führungskräfte sind nicht davor gefeit. Es ist bedauerlich, wenn den Menschen nicht geholfen wird, sie sich dann dauerhaft depressiv und immer wertloser fühlen. Das würde auch gesellschaftlich zu einem großen Problem.“ Nicht nur aus ethischen Gründen ist es unverzeihlich, den starken Anstieg psychischer Erkrankungen einfach hinzunehmen, statt ihn systematisch einzudämmen. Auch im volkswirtschaftlichen Zusammenhang ist es skandalös. „Die deutsche Wirtschaft ist bekanntlich von einem besorgniserregenden Fachkräftemangel bedroht,“ so Pestel-Fuss. „Das ist schon existenziell. Wir können es uns gar nicht erlauben, immer mehr an sich leistungswillige Arbeitnehmer zu verlieren. Psychische Erkrankungen fangen im Schnitt mit 23 Krankentagen an und enden mit dem vorzeitigen Ausstieg aus dem Beruf.“ Jede dritte Frühverrentung in 2007 ist laut AOK Bericht auf psychische Probleme zurückzuführen. Und bereits 2006 sei dem Staat ein durch depressive Erkrankungen verursachter Schaden von 26,7 Milliarden EURO entstanden, berechnete das Statistische Bundesamt. „Das ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnen- stange,“ mahnt Paula Vogelheim. „Wenn wir nicht endlich auf breiter Flur aktiv werden, werden Depressionen bis 2020 an der Spitze arbeitsbedingter Erkrankungen stehen. Diese Prognose der WHO scheint uns aus- gesprochen realistisch. Da wir aus dem Kreis großer Wirtschaftsunternehmen eine immer größere Nachfrage unseres Führungskräfte- und Mitarbeiterberatungs Portfolios, insbesondere unseres Präventivangebots in speziellen Workshops, erhalten, haben wir aber die Hoffnung, dass der weitere Anstieg psychischer Erkrankungen doch noch gestoppt wird.“
  • 3.
    Erfolgsfaktor Arbeitsschutz Erfolgsfaktor Sicherheit ErfolgsfaktorGesundheit Erfolgsfaktor Personal Über die B A D Gruppe Die B A D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2009 betrug der Umsatz 156,3 Millionen Euro. Damit gehört die B A D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesell- schaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing- Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B A D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand. www.bad-gmbh.de www.teamprevent.com Kontakt: Ursula Grünes, Leitung PR – Öffentlichkeitsarbeit, Herbert-Rabius-Str. 1, 53225 Bonn, Tel.: 0228 4007284, Fax: 0228 4007225 , E-Mail: gruenes@bad-gmbh.de, Internet: www.bad-gmbh.de PR-Kontakt: Petra Lasar, schwarz auf weiß, Tel. 02205 920300, E-Mail: info@saw-pr.de