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Internet 
of 
Things 
Point 
of 
View 
Schweiz 
2014 
Status 
heute 
und 
Perspek?ve 
2020 
Transform 
to 
the 
power 
of 
digital 
Juni 
2014
Eine 
Vision 
wird 
wahr 
-­‐ 
Das 
Internet 
der 
Dinge 
hebt 
die 
Trennung 
zwischen 
der 
physikalischen 
und 
digitalen 
Welt 
auf 
Execu?ve 
Summary 
I/II 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
2 
! EIN 
ALLGEGENWÄRTIGES 
NETZ, 
DAS 
ALLES 
VERBINDET 
UND 
MITEINANDER 
KOMMUNIZIEREN 
LÄSST 
-­‐ 
SO 
DEFINIERTE 
KEVIN 
ASHTON, 
MITGRÜNDER 
DES 
AUTO-­‐ID 
CENTER, 
ALS 
ERSTER 
IM 
JAHR 
1999 
DIE 
VISION 
DES 
„INTERNET 
OF 
THINGS“ 
(IOT). 
OBJEKTE 
UND 
COMPUTER 
MÜSSTEN 
DIE 
REALE 
WELT 
BEGREIFEN 
– 
OHNE 
VON 
MENSCHEN 
BEDIENT 
ZU 
WERDEN. 
15 
JAHRE 
SPÄTER 
GILT 
ES 
NUN, 
DIESE 
VISION 
UMZUSETZEN 
UND 
AUF 
MÖGLICHST 
VIELE 
GEGENSTÄNDE 
AUSZUWEITEN 
! DIES 
HAT 
STARKE 
AUSWIRKUNGEN 
AUF 
UNTERNEHMEN: 
EINE 
VERÄNDERTE 
KOMMUNIKATION 
MIT 
KUNDEN, 
AUTOMATISIERTE 
UND 
SELBSTORGANISIERENDE 
GESCHÄFTSPROZESSE 
BIS 
HIN 
ZU 
TRANSFORMIERTEN 
GESCHÄFTSMODELLEN 
WERDEN 
FOLGEN 
DIESER 
ENTWICKLUNG 
SEIN 
! UNTERNEHMEN 
SOLLTEN 
DIESEN 
TREND 
FRÜH 
ERKENNEN 
UND 
DIE 
MÖGLICHKEITEN 
AUSNUTZEN, 
WELCHE 
DAS 
INTERNET 
DER 
DINGE 
MIT 
SICH 
BRINGT. 
DADURCH 
WERDEN 
SIE 
SICH 
GEGENÜBER 
DER 
KONKURRENZ 
BEHAUPTEN 
KÖNNEN 
UND 
LANGFRISTIG 
IM 
WETTBEWERB 
BESTEHEN 
Bildquelle: 
hQp://de.control4.com/blog/ 
2014/03/the-­‐internet-­‐of-­‐things-­‐and-­‐the-­‐ 
connected-­‐home
Schweizer 
Unternehmen 
beginnen, 
die 
Möglichkeiten 
des 
Internet 
der 
Dinge 
zu 
nutzen 
-­‐ 
dennoch 
lassen 
sich 
heu?ge 
Best 
Prac?ces 
meist 
in 
anderen 
Ländern 
finden 
Execu?ve 
Summary 
II/II 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
3 
Wir 
stehen 
erst 
am 
Anfang 
der 
Entwicklung. 
Die 
Technologien 
des 
Internet 
der 
Dinge 
sind 
bereits 
verfügbar 
und 
werden 
immer 
aQrak?ver 
für 
den 
Massenmarkt 
-­‐ 
Lücken 
bestehen 
jedoch 
bei 
der 
Generierung 
von 
Wert 
für 
den 
Kunden 
sowie 
bei 
profitablen 
Geschä^smodellen, 
die 
erst 
noch 
entdeckt 
werden 
müssen. 
Das 
Internet 
der 
Dinge 
hat 
Einfluss 
auf 
alle 
Bereiche 
in 
einem 
Unternehmen. 
Eine 
permanente 
Vernetzung 
mit 
Kunden, 
automa?sierte 
interne 
Prozesse 
oder 
zusätzliche 
Dienstleistungen 
durch 
den 
Verkauf 
von 
Daten 
versprechen 
ein 
hohes 
Poten?al 
für 
Unternehmen 
-­‐ 
in 
der 
Kundeninterak?on, 
bei 
opera?ven 
Prozessen 
sowie 
für 
das 
ganze 
Geschä^smodell. 
Das 
Gesundheitswesen, 
die 
Energiebranche 
und 
die 
Versicherungsindustrie 
sind 
Bereiche, 
welche 
das 
größte 
Transforma?onspoten?al 
aufweisen. 
Health 
Wearables 
werden 
im 
Gesundheitswesen 
neue 
Möglichkeiten 
der 
Pa?entenbehandlung 
eröffnen, 
Smart 
Grid 
wird 
grundlegend 
die 
Logik 
der 
Energiebranche 
verändern 
und 
Unternehmen 
in 
der 
Versicherung 
werden 
zunehmend 
usage-­‐based 
Insurance 
Anwendungen 
implemen?eren. 
Im 
globalen 
WeQbewerb 
schneidet 
die 
Schweiz 
hinsichtlich 
der 
Adap?on 
von 
„Internet 
of 
Things“ 
(IoT) 
Anwendungen 
rela?v 
gut 
ab. 
Laut 
Prof. 
Fleisch 
gibt 
es 
„viele 
grössere 
Unternehmen 
in 
der 
Schweiz, 
die 
Anstrengungen 
machen, 
ihre 
Produkte 
mit 
dem 
Internet 
zu 
verbinden. 
Daher 
würde 
ich 
schätzen, 
dass 
sich 
Schweizer 
Unternehmen 
im 
ersten 
DriQel 
befinden 
– 
ev. 
am 
hinteren 
Ende.“¹ 
Vor 
allem 
die 
Schweizer 
Versicherungsindustrie 
und 
die 
industrielle 
Produk?on 
weisen 
überdurchschniQliche 
viele 
Use 
Cases 
auf. 
Die 
restlichen 
Branchen 
liegen 
-­‐ 
mit 
Ausnahme 
der 
Handelsindustrie 
-­‐ 
im 
DurchschniQ. 
Dies 
zeigt: 
Schweizer 
Unternehmen 
setzen 
sich 
schon 
heute 
mit 
dem 
Internet 
der 
Dinge 
auseinander, 
um 
mögliche 
Poten?ale 
zu 
erschliessen, 
dennoch 
werden 
diese 
längst 
noch 
nicht 
vollständig 
ausgeschöp^. 
¹ Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014
Inhaltsverzeichnis 
Copyright 
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4 
▶ Einleitung 
▶ Vorgehen 
& 
Bewertungsmethodik 
▶ Ergebnisse 
– Überblick 
– IoT 
Poten?al 
und 
heu?ger 
Stand 
Schweiz 
▶ Vorgehensvorschlag 
für 
Unternehmen
Das 
Internet 
der 
Dinge 
ist 
die 
driQe 
Genera?on 
des 
Internets 
und 
beschreibt 
die 
Vernetzung 
von 
Mensch, 
Tier 
und 
Objekt 
Entwicklung 
Beispielha2e 
Anwendungsbereiche 
des 
Internet 
der 
Dinge 
Internet 
der 
Dinge 
Defini?on 
Copyright 
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2014 
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5 
Smart 
City 
Smart 
Home 
Web 
1.0 
„ConnecDng 
computers“ 
Web 
2.0 
„ConnecDng 
people“ 
Web 
3.0 
„ConnecDng 
things“ 
! Überwachung 
/ 
Sicherheit 
! Stauverhinderung 
! Abfallentsorgung 
Smart 
Grid 
Smart 
Retail 
! Energiekontrolle 
! Energiespeicherung 
! Verbrauchsbelastung 
! Waschmaschine 
! Rauchalarm 
! Haus?erfüQerung 
! Warenbestand 
! Echtzeitwerbung 
! Intelligente 
Regale 
DefiniDon 
„Das 
Internet 
der 
Dinge 
(Internet 
of 
Things, 
„IoT“) 
ist 
die 
technische 
Vision, 
Objekte 
beliebiger 
Art 
in 
ein 
universales, 
digitales 
Netz 
zu 
integrieren. 
Dabei 
haben 
die 
Objekte 
eine 
eindeuCge 
IdenCtät 
und 
befinden 
/ 
bewegen 
sich 
in 
einem 
‘intelligenten’ 
Umfeld.” 
Quelle: 
„European 
Policy 
Outlook“ 
der 
Konferenz 
der 
deutschen 
Ratspräsidentscha^ 
2007, 
„Towards 
the 
Internet 
of 
Things“
Produkte 
mit 
IoT 
Charakter 
werden 
immer 
zahlreicher 
im 
B2C 
Bereich 
– 
sowohl 
von 
Startups 
als 
auch 
von 
Grosskonzernen 
Internet 
der 
Dinge 
– 
Produkte 
für 
Endkonsumenten 
IoT 
Produkte 
IoT 
Produkte 
von 
Startups 
von 
Grosskonzernen 
Mercedes 
Connected 
Car 
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6 
Wireless 
Smart 
Headphones 
! Headphones 
als 
Musik 
Player, 
Bluetooth 
Headset 
zum 
Kommunizieren 
oder 
zum 
Messen 
von 
Vitaldaten 
und 
Leistung 
! Daten 
werden 
an 
App 
gesendet 
Nest 
Thermostat 
! Thermostat 
ist 
lernfähig 
und 
passt 
Raumtemperatur 
an 
Aussentemperatur 
und 
Gewohnheiten 
der 
Personen 
im 
Raum 
an 
! Steuerbar 
via 
Smartphone-­‐App 
BiiSafe 
Buddy 
! Sendet 
Hilferuf 
und 
Standortdaten 
an 
Empfänger, 
wenn 
Knopf 
gedrückt 
wird 
! Empfänger 
erhält 
Nachricht 
via 
Smartphone-­‐App 
oder 
SMS 
Koubachi 
! Sensor 
misst 
Bodenfeuch?gkeit, 
Temperatur 
und 
Lich?ntensität 
in 
der 
Erde 
! Bes?mmt 
dann 
miQels 
wissenscha^licher 
Modelle 
die 
Bedürfnisse 
der 
Pflanze 
Oral-­‐B 
! Elektrische 
Zahnbürste 
überträgt 
Informa?onen 
über 
Putzgewohnheiten 
und 
Dauer 
an 
Smartphone-­‐App 
! Sensoren 
ermiQeln, 
ob 
viel 
oder 
wenig 
Druck 
aufgewendet 
wird 
! LCD 
Screen 
zeigt 
Inhalt 
von 
Kühlschrank, 
wann 
LebensmiQel 
ablaufen 
und 
fehlende 
Zutaten 
für 
Gericht 
LG 
Smart 
Fridge 
! Zugehörige 
App 
mit 
gleichen 
Daten 
! Anpassung 
des 
Fahrwerks 
durch 
Erkennung 
des 
Strassenzustands 
miQels 
3D-­‐Kamera 
! Naviga?onsgerät 
mit 
Stau-­‐Infos, 
Internet 
und 
Sprachsteuerung 
Nike 
Fuelband 
! Messung 
des 
Ak?vitätslevels 
! Daten 
werden 
via 
Bluetooth 
an 
Smartphone-­‐App 
gesendet
Verschiedene 
Schätzungen 
gehen 
davon 
aus, 
dass 
bis 
2020 
weltweit 
über 
50 
Milliarden 
Objekte 
miteinander 
verbunden 
sind 
Entwicklung 
und 
Key 
Players 
! „Internet 
of 
Things 
and 
Services“ 
! Koopera?on 
zwischen 
Bosch 
Gruppe 
und 
der 
Universität 
St. 
Gallen 
! Projekte 
im 
Bereich 
Mobility, 
Smart 
Home 
Security 
sowie 
Smart 
Hea?ng 
! „Internet 
of 
Everything“ 
! Entwicklung 
von 
Netzwerken 
und 
Sicherheitslösungen 
Copyright 
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2014 
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reserved. 
7 
Smart 
Grid 
! „Industrial 
Internet“ 
! IoT-­‐Lösungen 
in 
Transport, 
Logis?k, 
Health 
Care, 
Smart 
Grid 
etc. 
! „Smarter 
Planet“ 
! Entwicklung 
von 
Smart 
Systems 
unter 
anderem 
im 
Bereich 
Energie, 
Wasser 
und 
Transport 
8.7 
11.2 
Verbundene 
Objekte 
in 
Milliarden 
14.4 
18.2 
22.9 
28.4 
34.8 
42.1 
50.1 
60 
50 
40 
30 
20 
10 
0 
2012 
2013 
2014 
2015 
2016 
2017 
2018 
2019 
2020 
Quelle: 
Cisco 
! Schon 
im 
Jahr 
2008 
übers?eg 
die 
Zahl 
der 
verbundenen 
Objekte 
die 
Zahl 
der 
Menschen 
auf 
der 
Erde 
! Cisco 
errechnete, 
dass 
bis 
2020 
über 
50 
Milliarden 
Geräte 
auf 
der 
Welt 
mit 
dem 
Internet 
verbunden 
sein 
werden
Eine 
Reihe 
von 
Herausforderungen 
trägt 
dazu 
bei, 
dass 
die 
Verbreitung 
des 
Internet 
der 
Dinge 
im 
Unternehmensumfeld 
zur 
Zeit 
noch 
gebremst 
wird 
Herausforderungen 
Herausforderungen 
des 
IoT 
Fragen 
! Sollen 
wir 
abwarten, 
bis 
sich 
technologische 
Standards 
etabliert 
haben? 
! Welche 
verschiedenen 
Op?onen 
exis?eren 
zum 
jetzigen 
Zeitpunkt? 
! Welche 
Technologie 
ist 
für 
uns 
die 
Rich?ge? 
! Welche 
Anforderungen 
habe 
ich 
an 
die 
Sensoren? 
! Ist 
die 
Technologie 
für 
meinen 
Anwendungsfall 
schon 
reif 
genug? 
! Inwieweit 
sind 
unsere 
Kunden 
bereit, 
ihre 
Daten 
im 
Gegenzug 
für 
höheren 
Nutzen 
zur 
Verfügung 
zu 
stellen? 
! Wo 
liegen 
bei 
unseren 
Kunden 
die 
Grenzen? 
! Wie 
informieren 
und 
kommunizieren 
wir? 
! Welche 
technischen 
und 
organisatorischen 
Sicherheitsaspekte 
sind 
für 
uns 
relevant? 
! Welchen 
Risiken 
setzen 
wir 
uns 
aus? 
! Verstoße 
ich 
nicht 
gegen 
Datenschutzgesetze? 
Copyright 
© 
2014 
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All 
rights 
reserved. 
8 
Standards 
Stromversorgung 
der 
Sensoren 
Privatsphäre 
Sicherheit 
! Keine 
einheitlichen 
Standards 
zwischen 
einzelnen 
Geräten 
! Viele 
verschiedene 
Plawormen 
verursachen 
Insellösungen 
! Sensoren 
und 
Dinge 
sind 
typischerweise 
nicht 
an 
Stromnetz 
angebunden 
! Energieversorgung 
noch 
technische 
Herausforderung 
! Daten 
über 
Finanzen, 
Gesundheitszustand, 
Beziehungen 
etc. 
werden 
gespeichert 
! Kunde 
wird 
zunehmend 
gläsern 
für 
das 
Unternehmen 
! Sicherheit 
der 
gespeicherten 
Daten 
muss 
gewährleistet 
werden 
! Mehr 
Angriffsfläche 
für 
kriminelle 
Ak?vitäten, 
da 
alles 
in 
Clouds 
gespeichert 
wird
Die 
Technologien 
des 
Internet 
der 
Dinge 
bedeuten 
nicht 
ausschliesslich 
Veränderungen 
in 
der 
IT-­‐Abteilung, 
vielmehr 
werden 
alle 
Dimensionen 
eines 
Unternehmens 
beeinflusst 
Capgemini 
Consul?ng 
/ 
MIT-­‐Rahmenmodell 
der 
digitalen 
Transforma?on 
und 
das 
IoT 
Internet 
der 
Dinge 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2smodell 
Mobility 
9 
KundeninterakDon 
Kundenverständnis 
! Analy?k-­‐basierte 
Segmen?erung 
! Sozial-­‐informiertes 
Wissen 
Neues 
digitales 
Geschä2 
! Digitale 
Produkte 
! Neugestaltung 
der 
organisatorischen 
Grenzen 
Digitale 
Globalisierung 
! Unternehmensintegra?on 
! Umverteilung 
der 
Entscheidungsbefugnisse 
! Shared 
Digital 
Service-­‐Einheit 
Mitarbeitereinsatz 
! Überall 
und 
jederzeit 
arbeiten 
! Breitere 
und 
schnellere 
Kommunika?on 
! Wissensteilung 
/ 
Community 
Kundenkontaktpunkte 
! Kundendienst 
! Cross-­‐Channel 
Kohärenz 
! Self-­‐Service 
Digital 
modifizierte 
Geschä2e 
! Produkt-­‐/Service 
Verbesserung 
! Transi?on 
von 
physisch 
zu 
digital 
! „Digitale 
Verpackung“ 
Performance 
Management 
! Opera?ve 
Transparenz 
! Datenbasierte 
Entscheidungsfindung 
Umsatzwachstum 
! Digital-­‐verbesserter 
Verkauf 
! Prognos?zierendes 
Marke?ng 
! Einheitlicher 
Kundenprozess 
Prozessdigitalisierung 
! Verbesserung 
der 
Performance 
! Neue 
Funk?onalitäten 
Digitale 
Ressourcen 
! Einheitliche 
Daten 
und 
Prozesse 
! Analy?sche 
Fähigkeiten 
! Geschä^ 
& 
IT 
Integra?on 
! Lösungskonzepte 
Big 
Data/AnalyDcs 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
Quelle: 
Capgemini 
Consul?ng 
-­‐ 
MIT 
Analysis 
– 
Digital 
Transforma?on: 
A 
roadmap 
for 
billion-­‐dollar 
organiza?ons 
(c) 
2011 
Cloud 
Social 
Media
Der 
Einfluss 
des 
Internet 
der 
Dinge 
zeigt 
sich 
durch 
die 
vielfäl?gen 
Anwendungsfälle 
-­‐ 
diese 
reichen 
vom 
Kundenverständnis 
bis 
hin 
zur 
digitalen 
Globalisierung 
Anwendungsbereiche 
Copyright 
© 
2014 
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Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
10 
Kundenverständnis 
Mitarbeitereinsatz 
Neues 
digitales 
Geschä2 
Kundenkontaktpunkte 
Digital 
modifizierte 
Geschä2e 
Performance 
Management 
Umsatzwachstum 
Prozessdigitalisierung 
Digitale 
Globalisierung 
! Automa?sierte 
Segmen?erung 
der 
Kunden 
! Einbezug 
von 
äusseren 
Umständen 
wie 
WeQer 
oder 
Verkehr 
! Automa?sierte 
Prozesse 
! Integrierte 
Supply 
Chain 
! Virtuelle 
Abbildung 
von 
Logis?kkeQen 
! A^er-­‐Sales 
Dienstleistungen 
wie 
automa?sierte 
Wartung 
und 
Reparatur 
! 
Intelligente 
Verpackungen 
! Individualisierte 
Produkte 
! Individualisierte 
Offline-­‐Werbung 
! Personalisierte 
Preisgestaltung 
basierend 
auf 
Kundenhistorie 
! Einbezug 
des 
Kunden 
in 
Prozesse 
! Transparente 
Au^eilung 
der 
Vertriebs-­‐ 
oder 
Aussendienstmitarbeiter 
! Automa?sche 
Einteilung 
von 
Dienstzeiten 
! Wearables 
als 
neue 
Produktkategorie 
! Verkauf 
von 
Daten 
! EintriQ 
in 
andere 
Märkte 
! Eigenständiges 
Bezahlen 
von 
Waren 
! Omni-­‐Channel 
Fähigkeit 
! Mitbes?mmung 
des 
Kunden 
in 
Entwicklungsprozess 
! Echtzeitdaten 
über 
Fer?gungsprozesse 
! Zustand 
von 
Objekten 
! Selbstlernende 
Systeme 
! Beteiligung 
an 
Ecosystems 
! Open 
Innova?on 
! Koopera?onen 
mit 
interna?onaler 
Konkurrenz 
Internet 
der 
Dinge
Das 
Ziel 
der 
Untersuchung 
ist 
es, 
den 
Einfluss 
des 
Internet 
der 
Dinge 
auf 
Geschä^smodelle 
zu 
erfassen 
sowie 
den 
heu?gen 
Stand 
in 
der 
Schweiz 
im 
globalen 
Vergleich 
darzustellen 
Technologische 
Treiber 
Dimensionen 
Untersuchungs-­‐ 
des 
Modells 
gegenstand 
11 
Fokus 
der 
Untersuchung 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
Internet 
der 
Dinge 
! Wie 
transformiert 
sich 
die 
KundeninterakDon 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge? 
! Wie 
transformieren 
sich 
die 
internen 
Prozesse 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge? 
! Wie 
transformiert 
sich 
das 
Geschä2smodell 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge? 
Fokus 
#1 
der 
vorliegenden 
Untersuchung 
Kunden-­‐ 
interakDon 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modelle 
! Wie 
nutzen 
Schweizer 
Unternehmen 
das 
IoT 
im 
globalen 
Vergleich? 
Schweiz 
Fokus 
#2 
der 
vorliegenden 
Untersuchung 
Mobility 
Big 
Data 
Cloud
Inhaltsverzeichnis 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
12 
▶ Einleitung 
▶ Vorgehen 
& 
Bewertungsmethodik 
▶ Ergebnisse 
– Überblick 
– IoT 
Poten?al 
und 
heu?ger 
Stand 
Schweiz 
▶ Vorgehensvorschlag 
für 
Unternehmen
Im 
Rahmen 
des 
Point 
of 
View 
wurde 
einerseits 
eine 
Analyse 
in 
sechs 
verschiedenen 
Branchen 
durchgeführt 
und 
andererseits 
ein 
Vorgehensvorschlag 
erstellt 
Betrachtete 
Branchen 
Vorgehen 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
reserved. 
13 
Analyse 
Versicherung 
1 
IoT 
PotenDal 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
! Beschreibung 
aktuell 
umgesetzter 
Use 
Cases 
! Illustra?on 
von 
poten?ellen 
Use 
Cases 
in 
den 
Jahren 
2015 
bis 
2020 
! Bewertung 
des 
poten?ellen 
Einflusses 
auf 
einzelne 
Dimensionen 
eines 
Unternehmens 
! Beschreibung 
von 
bereits 
heute 
umgesetzten 
IoT-­‐Use 
Cases 
in 
Schweizer 
Unternehmen 
! Beurteilung 
der 
Nutzung 
von 
IoT 
Anwendungen 
in 
Schweizer 
Unternehmen 
im 
Vergleich 
mit 
interna?onalen 
Best 
Prac?ces 
Vorgehensvorschlag 
für 
Schweizer 
Unternehmen 
2 
Wie 
kann 
ein 
Unternehmen 
vorgehen, 
um 
sich 
dem 
Thema 
IoT 
zu 
nähern? 
Handel 
In 
welchem 
Ausmaß 
nutzen 
Schweizer 
Unternehmen 
die 
derzeiDgen 
Möglichkeiten 
des 
IoT 
im 
internaDonalen 
Vergleich? 
In 
welchem 
Ausmaß 
beeinflussen 
potenDelle 
IoT 
Konzepte 
die 
Digitale 
TransformaDon 
in 
den 
drei 
Haupt-­‐ 
dimensionen 
eines 
Unternehmens? 
Industrielle 
Produk?on 
Gesundheitswesen 
Energie 
Logis?k
In 
einem 
ersten 
SchriQ 
wurde 
analysiert, 
wie 
stark 
die 
drei 
Dimensionen 
des 
Digital 
Transforma?on 
Framework 
in 
einer 
Branche 
transformiert 
werden 
Bewertungsmethodik 
IoT 
Poten?al 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
All 
rights 
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14 
1 
2 
Beschreibung 
Methodik 
! Durch 
die 
Beschreibung 
von 
heu?gen 
und 
poten?ellen 
Use 
Cases 
im 
Jahr 
2020 
wird 
eruiert, 
wie 
stark 
das 
IoT 
eine 
Branche 
transformieren 
kann 
! Das 
Transforma?onspoten?al 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge 
wurde 
jeweils 
für 
die 
drei 
Dimensionen 
– Kundeninterak?on 
– opera?ve 
Prozesse 
und 
– Geschä^smodelle 
beurteilt 
und 
auf 
einer 
Skala 
von 
0-­‐4 
dargestellt 
! Die 
Bewertung 
erfolgte 
auf 
Basis 
von 
öffentlich 
zugänglichen 
Informa?onen 
(AussenperspekDve) 
! Bereits 
heute 
von 
Schweizer 
Unternehmen 
umgesetzte 
Use 
Cases 
sind 
mit 
einem 
Schweizerkreuz 
gekennzeichnet: 
! Es 
wird 
kein 
Anspruch 
auf 
Vollständigkeit 
möglicher 
Use 
Cases 
erhoben 
Bewertung 
IoT 
PotenDal¹ 
4 
3 
2 
1 
0 
4 
3 
2 
1 
0 
Neue 
Geschä^s-­‐ 
und 
Betriebsmodelle 
und 
innova?ve 
Formen 
der 
Kundeninterak?on 
entstehen 
mit 
?efgreifenden 
Veränderungen 
für 
die 
Organisa?on 
Neue 
Möglichkeiten, 
horizontale 
oder 
ver?kale 
Prozesse 
auszuführen, 
Geschä^smodelle 
zu 
erweitern 
um 
erhebliches 
Umsatzwachstum 
oder 
Kostenreduk?onen 
zu 
erzielen 
Inkrementelle 
Verbesserungen 
, 
die 
mehrheitlich 
in 
einer 
Kostenreduk?on 
aufgrund 
erhöhter 
Effizienz 
resul?ert 
Leichte 
Veränderungen 
, 
die 
jedoch 
gar 
nicht 
oder 
nur 
bedingt 
in 
Kostenreduk?onen 
oder 
Umsatzwachstum 
resul?eren 
Keine 
Veränderung 
¹ Subjektive Bewertung durch Capgemini
Im 
zweiten 
SchriQ 
wurden 
Schweizer 
Unternehmen 
analysiert, 
wie 
diese 
im 
globalen 
Vergleich 
Konzepte 
des 
IoT 
einsetzen 
Bewertungsmethodik 
heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Bewertung 
heuDger 
Stand 
Schweiz¹ 
Schweizer 
Unternehmen 
sind 
im 
interna?onalen 
Vergleich 
unterdurchschnihlich 
Schweizer 
Unternehmen 
sind 
im 
interna?onalen 
Vergleich 
durchschnihlich 
Schweizer 
Unternehmen 
sind 
im 
interna?onalen 
Vergleich 
überdurchschnihlich 
! Schweizer 
Unternehmen 
weisen 
keine 
oder 
nur 
vereinzelt 
IoT 
Anwendungen 
auf 
! Schweizer 
Unternehmen 
weisen 
einige 
IoT 
Anwendungen 
auf 
! Schweizer 
Unternehmen 
weisen 
viele 
IoT 
Anwendungen 
auf 
! IoT 
Anwendungen 
entsprechen 
inter-­‐ 
na?onalen 
Standards 
! IoT 
Anwendungen 
gelten 
als 
Best 
Prac?ces 
! IoT 
Anwendungen 
entsprechen 
nicht 
den 
heu?gen 
Möglichkeiten 
Beschreibung 
Methodik 
! Zur 
Beurteilung 
der 
heu?gen 
Situa?on 
bezüglich 
der 
IoT-­‐Konzepte 
in 
Schweizer 
Unternehmen 
wurden 
folgende 
Fragestellungen 
betrachtet: 
– Wie 
weit 
fortgeschriQen 
ist 
die 
Schweizer 
Wirtscha^? 
– Was 
sind 
Good 
oder 
Best 
Prac?ces 
in 
der 
Schweiz? 
! Die 
Bewertung 
erfolgte 
auf 
Basis 
von 
öffentlich 
zugänglichen 
Informa?onen 
(AussenperspekDve) 
! Neben 
der 
Analyse 
von 
wenigen 
Schweizer 
Startups 
wurden 
hauptsächlich 
Use 
Cases 
von 
Schweizer 
Grossunternehmen 
analysiert 
! Es 
wird 
kein 
Anspruch 
auf 
Vollständigkeit 
der 
bereits 
exis?erenden 
Use 
Cases 
in 
der 
Schweiz 
erhoben 
¹ Subjektive Bewertung durch Capgemini 
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15
Inhaltsverzeichnis 
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16 
▶ Einleitung 
▶ Vorgehen 
& 
Bewertungsmethodik 
▶ Ergebnisse 
– Überblick 
– IoT 
Poten?al 
und 
heu?ger 
Stand 
Schweiz 
▶ Vorgehensvorschlag 
für 
Unternehmen
Jede 
Branche 
wird 
durch 
das 
IoT 
beeinflusst 
-­‐ 
Geschä^smodelltransforma?onen 
ereignen 
sich 
im 
Versicherungs-­‐ 
und 
Gesundheitswesen 
sowie 
im 
Energiebereich 
Versicherung 
Gesundheitswesen 
! Usage-­‐based 
Insurance 
durch 
Telema?k 
! Berechnung 
des 
Risikos 
aufgrund 
aktueller 
Daten 
in 
Echtzeit 
! Use 
Cases 
in 
KFZ-­‐Versicherung 
Handel 
IoT 
Poten?al 
Überblick 
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17 
KI 
OP 
Industrielle 
ProdukDon 
KI: 
Kundeninterak?on; 
OP: 
Opera?ve 
Prozesse; 
GM: 
Geschä^smodell 
Energie 
LogisDk 
KI 
OP 
GM 
KI 
OP 
GM 
! Neuar?ges 
Kundenerlebnis 
durch 
veränderte 
Interak?on 
! Intelligente 
Regale 
und 
selbstlernende 
Logis?k 
! „Store 
der 
Zukun^“ 
schon 
heute 
Realität 
! Industrie 
4.0 
mit 
Cyber 
Physical 
Systems 
! Flexible 
und 
reak?onsfähige 
Produk?onssysteme 
! Vollständig 
digitalabgebildeter 
Produk?onsprozesses 
! Health 
Wearables 
erlauben 
permanente 
Überwachung 
! Ambient 
assisted 
living 
! IT-­‐ 
und 
Sportunternehmen 
dringen 
vermehrt 
in 
den 
Markt 
ein 
! Von 
Nachfrage-­‐ 
zu 
Angebotsorien?erung 
! Smart 
Grid, 
Smart 
Meter, 
Smart 
Market 
! Stärkere 
Konkurrenz 
aufgrund 
Dezentralisierung 
des 
Netzes 
KI 
OP 
GM 
KI 
GM 
! RFID¹ 
ermöglicht 
Verfolgung 
der 
Produkte 
und 
Gedächtnis 
! Smarte 
Bestandsführungs-­‐ 
prozesse 
und 
autonome 
Transportsysteme 
! Logis?ker 
als 
Hersteller 
¹ RFID = Radio-Frequency identification” 
GM 
OP 
KI 
OP 
GM
Schweizer 
Unternehmen 
haben 
bereits 
begonnen, 
Anwendungen 
des 
Internet 
der 
Dinge 
zu 
implemen?eren 
-­‐ 
vor 
allem 
in 
der 
Versicherung 
und 
in 
der 
industriellen 
Produk?on 
Versicherung 
Gesundheitswesen 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Überblick 
! Innova?ve 
Konzepte 
von 
kleinen 
Unternehmen 
wie 
Vigilant, 
Dacadoo 
oder 
Swisslog 
in 
verschiedenen 
Bereichen 
! Förderung 
durch 
Bund 
mit 
„Strategie 
eHealth 
Schweiz“ 
für 
elektronisches 
Pa?entendossier 
! Generell 
langsame 
Digitalisierung 
der 
Branche 
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18 
KI: 
Kundeninterak?on; 
OP: 
Opera?ve 
Prozesse; 
GM: 
Geschä^smodell 
LogisDk 
! Usage-­‐based 
Insurance 
werden 
von 
Allianz 
Suisse 
und 
Axa 
angeboten 
! Zurich 
verkau^ 
Telema?klösungen 
für 
das 
Management 
von 
Fuhrparks 
an 
! Anwendungsbeispiele 
können 
als 
Best 
Prac?ce 
angesehen 
werden 
Handel 
! Migros, 
Manor 
und 
Vögele 
mit 
IoT 
Anwendungen 
bei 
internen 
Prozessen 
! Op?miertes 
Warenlager 
und 
Logis?k 
mit 
RFID, 
Selfscanning-­‐Systeme 
und 
überwachte 
Kühlanlagen 
als 
Use 
Cases 
! Keine 
Anwendungen 
bei 
Kundeninterak?on 
Industrielle 
ProdukDon 
! Viele 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen, 
um 
Produk?onsprozesse 
und 
Intralogis?k 
zu 
op?mieren 
! Innova?ve 
Konzepte 
bspw. 
von 
Intellion 
! Keine 
Förderung 
durch 
Bund 
im 
Gegensatz 
zu 
Deutschland 
mit 
Zukun^sprojekt 
Industrie 
4.0 
Energie 
! Projekte 
von 
Energieunternehmen 
wie 
EKZ 
oder 
CKW 
im 
Bereich 
Smart 
Metering 
! Langsame 
Adop?on 
aufgrund 
keiner 
gemeinsamen 
Standards 
! Fehlende 
Rahmenbedingungen 
und 
regulatorische 
Vorlagen 
für 
Strommarkt 
! Implemen?erung 
von 
RFID-­‐Lösungen 
in 
Verteilzentren 
und 
Sammelbehälter 
bei 
Post 
! RFID 
an 
versendeten 
Packen 
zur 
Temperaturüberwachung 
bei 
Panalpina 
! Implemen?erte 
Anwendungskonzepte 
sind 
interna?onal 
lediglich 
Standard
Inhaltsverzeichnis 
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19 
▶ Einleitung 
▶ Vorgehen 
& 
Bewertungsmethodik 
▶ Ergebnisse 
– Überblick 
– IoT 
PotenDal 
und 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
▶ Vorgehensvorschlag 
für 
Unternehmen
Usage-­‐based 
Insurance 
hat 
das 
Poten?al, 
die 
Versicherungsindustrie 
zu 
transformieren, 
und 
dies 
kann 
erst 
den 
Anfang 
einer 
?efgreifenden 
Entwicklung 
bedeuten 
Versicherung 
-­‐ 
Branchenüberblick 
Versicherung 
-­‐ 
Zusammenfassung 
IoT 
PotenDal 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modell 
Einschätzung: 
ÜberdurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich 
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20 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
Kunden-­‐ 
interakDon 
! Das 
Internet 
der 
Dinge 
hat 
das 
Poten?al, 
die 
Versicherungsbranche 
grundlegend 
zu 
transformieren 
- Berechnung 
des 
Risikos 
miQels 
verschiedener 
Faktoren 
in 
aktueller 
Situa?on 
anstaQ 
aufgrund 
von 
Erfahrungswerten 
- Telema?k 
ermöglicht 
„Usage-­‐based 
Insurance“ 
(UBI) 
- Neuar?ge 
Versicherungsbedürfnisse 
entstehen 
wie 
beispielsweise 
Schutz 
vor 
Cyberangriffen 
! Heu?ge 
IoT 
Konzepte 
finden 
sich 
im 
Bereich 
Fahrzeugversicherung 
! In 
der 
Schweiz 
gibt 
es 
bereits 
umgesetzte 
Anwendungsbeispiele: 
- Axa 
Winterthur 
und 
Allianz 
Suisse 
implemen?erten 
erste 
UBI-­‐Konzepte 
im 
Bereich 
Fahrzeugversicherung 
- Zurich 
lancierte 
mit 
Fleet 
Intelligence 
ein 
IoT 
Konzept 
für 
das 
Fuhrparkmanagement 
! Kün^ige 
Use 
Cases 
können 
im 
Bereich 
der 
Kontrolle 
und 
Überwachung 
von 
Maschinen, 
Häusern 
und 
Menschen 
zur 
Verhinderung 
von 
Schadenfällen 
sowie 
zur 
Berechnung 
individueller 
Prämien 
gefunden 
werden 
Unternehmen 
in 
der 
Versicherungsbranche 
sollten 
sich 
schon 
heute 
mit 
möglichen 
Anwendungskonzepten 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge 
beschä^igten, 
da 
sich 
das 
Kerngeschä^ 
durch 
UBI 
langfris?g 
transformiert 
und 
erweitert 
wird.
Die 
generierten 
Daten 
sind 
nicht 
nur 
für 
das 
Versicherungsunternehmen 
interessant, 
sondern 
können 
auch 
das 
Kundenerlebnis 
nachhal?g 
transformieren 
IoT 
PotenDal 
Versicherung 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
© 
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reserved. 
21 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
! Detaillierte 
Kundenprofile 
und 
Echtzeitdaten 
! Komfort-­‐ 
und 
Kontrollfunk?onen 
für 
Kunden 
! Von 
Touchpoints 
zu 
konstanter 
Überwachung 
Dynamische 
Prämienberechnung: 
Prämienberechnung 
erfolgt 
aufgrund 
geplanter 
Strecke, 
Zeit 
und 
WeQer 
Anzeige 
der 
sichersten 
Strecke: 
Dem 
Kunden 
wird 
die 
sicherste 
Strecke 
mit 
der 
entsprechend 
niedrigsten 
Prämie 
angezeigt, 
welche 
durch 
verschiedene 
Parameter 
(Verkehr, 
Zustand 
der 
Strasse) 
berechnet 
wurde 
Zustand 
der 
versicherten 
Gegenstände: 
Der 
Kunden 
wird 
bei 
schlechtem 
Zustand 
versicherter 
Gegenstände 
wie 
Waschmaschine 
oder 
Heizung 
alarmiert, 
um 
frühzei?g 
reagieren 
zu 
können 
AutomaDsches 
Abschalten: 
Versicherte 
Geräte 
in 
kri?schem 
Zustand 
werden 
automa?sch 
abgeschaltet, 
um 
Schadensfälle 
zu 
vermeiden 
Fahrerfeedback: 
Dem 
Kunden 
kann 
Feedback 
zu 
seinem 
Fahrverhalten 
gegeben 
werden, 
um 
die 
Wahrscheinlichkeit 
eines 
Schadensfall 
zu 
minimieren 
FahrinformaDonen 
online: 
Der 
Kunde 
kann 
die 
zurückgelegte 
Strecke 
und 
sein 
Fahrverhalten 
auf 
einer 
Onlineplaworm 
anschauen 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Automa?sierung 
und 
erhöhte 
Datenmenge 
machen 
Prozesse 
wie 
Schadenfallabwicklungen 
um 
ein 
Vielfaches 
effizienter 
und 
somit 
kostengüns?ger 
IoT 
PotenDal 
Versicherung 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
© 
2014 
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22 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
AutomaDsche 
Nolallmeldung: 
Bei 
EintriQ 
eines 
Schadenfalls 
werden 
automa?sch 
die 
notwendigen 
Dienstleistungen 
(Polizei, 
Ambulanz) 
kontak?ert 
! Kosteneinsparung 
durch 
Automa?sierung 
und 
effiziente 
Schadenfall-­‐ 
bearbeitung 
! Datengrundlage 
steigert 
Trans-­‐ 
parenz 
für 
das 
Management 
AutomaDsche 
Auswertung 
von 
Daten: 
Intelligente 
Systeme 
werten 
die 
durch 
Sensoren 
erhobenen 
Daten 
während 
eines 
Schadenfalls 
automa?sch 
aus, 
um 
die 
Schadensursache 
effek?v 
und 
effizient 
zu 
analysieren 
Crash 
Recorder: 
Unfälle 
können 
schnell 
und 
effizient 
analysiert 
werden, 
da 
Daten 
(Geschwindigkeit 
des 
Autos, 
Bremsverhalten) 
aufgezeichnet 
wurden 
AutomaDsche 
Prämienberechnung 
aufgrund 
Profildaten 
Krankenversicherungen 
können 
genaue 
Daten 
über 
den 
Gesundheitszustand 
des 
Kunden 
abrufen, 
da 
diese 
miQels 
Sensoren 
am 
Körper 
detailliert 
erhoben 
wurden. 
Dadurch 
kann 
eine 
genauere 
Wahrscheinlichkeit 
eines 
Unfalls 
oder 
einer 
Krankheit 
berechnet 
werden 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Das 
Geschä^smodell 
eines 
Versicherers 
wird 
sich 
durch 
das 
Internet 
der 
Dinge 
erweitern 
– 
neue 
Einnahmequellen 
durch 
zusätzliche 
Dienstleistungen 
entstehen 
IoT 
PotenDal 
Versicherung 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
© 
2014 
Capgemini 
Consul?ng. 
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rights 
reserved. 
23 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Geschä2s-­‐ 
modell 
0 
Usage-­‐Based 
Insurance: 
Dynamische 
Prämienberechnung 
aufgrund 
verschiedener 
Faktoren: 
! Häufigkeit 
und 
Länge 
der 
Nutzung 
eines 
Fahrzeuges 
! Fahrverhalten 
! Äussere 
Faktoren 
wie 
WeQer 
Diebstahlversicherung 
als 
Zusatzdienstleistung: 
Gestohlene 
oder 
abhanden 
gekommene 
Objekte 
können 
nachverfolgt 
und 
gegebenenfalls 
wieder 
zurückgebracht 
werden 
! Neue 
Industrielogik 
! Hohes 
Umsatzpoten?al 
durch 
neue 
Ertragsquellen 
! Neuer 
Versicherungs-­‐ 
bedarf 
Wartungsdienstleistung: 
Wartung 
von 
vernetzen 
Objekten 
werden 
als 
zusätzliche 
Dienstleistung 
von 
Versicherungen 
angeboten 
-­‐ 
vom 
„Pure 
Risk 
Insurer“ 
zum 
„smart 
life 
companion“ 
Verkauf 
von 
Daten: 
Erhobene 
Daten 
durch 
vernetzte 
Gegenständen 
und 
Lebewesen 
können 
auch 
für 
andere 
private 
Unternehmen 
(bspw. 
im 
Finanzwesen, 
Energie-­‐ 
oder 
Sicherheitsbereich) 
oder 
die 
öffentliche 
Verwaltung 
relevant 
werden 
Neuer 
Versicherungsbedarf: 
Durch 
die 
Entstehung 
neuer 
Geschä^smodelle 
aufgrund 
des 
Internet 
der 
Dinge 
entsteht 
neuer 
Versicherungsbedarf, 
der 
abgedeckt 
werden 
muss 
Flohenmanagement: 
Telema?klösungen 
für 
Fuhrpark 
eines 
Unternehmens, 
um 
effizienteres 
FloQenmanagement 
zu 
ermöglichen 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Zwei 
Schweizer 
Versicherer 
bieten 
schon 
User-­‐based 
Insurance 
an 
-­‐ 
die 
sons?ge 
Branche 
weist 
noch 
keine 
entsprechenden 
Leistungen 
vor 
Versicherung 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
Beschreibung 
umgesetzter 
IoT 
Anwendungen 
Copyright 
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24 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
TelemaDk 
für 
Privatpersonen 
von 
AXA 
und 
Allianz 
Suisse 
! Einbau 
von 
Telema?kgeräten 
in 
Autos 
erlaubt 
konstante 
Datenaufzeichnung 
(z.B. 
Geschwindigkeit, 
Beschleunigung, 
Kilometerleistung, 
Datum, 
Uhrzeit) 
! Prämienberechnung 
anhand 
individuellem 
Fahrverhalten 
(-­‐> 
Usage-­‐based 
Insurance) 
! Beurteilung 
des 
Fahrverhaltens 
anhand 
der 
gesammelten 
Daten, 
BeweismiQel 
bei 
Unfällen 
! Visualisierung 
der 
Daten 
im 
Kundenportal 
oder 
per 
Mobile 
App, 
Kunde 
erhält 
automa?sche 
Verbesserungsvorschläge 
zum 
Fahrverhalten 
! Datenaustausch 
mit 
Polizei 
möglich 
bei 
Diebstahl 
zur 
Erleichterung 
der 
Ortung 
des 
Fahrzeugs 
! Schweizer 
Versicherer 
haben 
im 
interna?onalen 
Vergleich 
eine 
Vorreiterrolle 
! Anwendungsbeispiel 
ist 
Telema?klösungen 
in 
der 
Motorfahrzeugversicherung 
! Während 
Allianz 
seit 
2011 
Telema?klösungen 
anbietet, 
hat 
Axa 
dieses 
Jahr 
ein 
Angebot 
lanciert 
! Zurich 
bietet 
Telema?k 
für 
FloQenmanagement 
an 
! Grosse 
Versicherer 
beschä^igen 
sich 
intensiv 
mit 
dem 
Thema 
! Derzei?ge 
Umsetzungen 
entsprechen 
den 
heu?gen 
Möglichkeiten 
! Anwendungen 
als 
Best 
Prac?ces 
TelemaDk 
für 
Fuhrpark 
von 
Unternehmen 
von 
Zurich 
! Telema?klösungen 
im 
FloQenrisikomanagement 
ermöglicht 
- Höhere 
Sicherheit 
der 
Fahrer 
und 
Verkehrsteilnehmer 
- Op?mierung 
der 
betrieblichen 
Effizienz 
- Reduzierung 
von 
Schadstoffemissionen 
! Drei 
verschiedene 
Lösungsangebote
Die 
Handelsbranche 
kann 
nicht 
nur 
in 
der 
Logis?k 
vom 
IoT 
profi?eren 
– 
das 
Kunden-­‐ 
erlebnis 
im 
Store 
wird 
durch 
Innova?onen 
in 
der 
Kundeninterak?on 
transformiert 
Handel 
-­‐ 
Branchenüberblick 
IoT 
PotenDal 
OperaDve 
Prozesse 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
Copyright 
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2014 
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25 
Handel 
-­‐ 
Zusammenfassung 
! Für 
die 
Handelsbranche 
bietet 
das 
Internet 
der 
Dinge 
vor 
allem 
die 
Möglichkeit, 
das 
Kundenerlebnis 
zu 
erneuern 
- Personalisierte 
Werbung 
und 
Promo?onen 
- Produk?nforma?onsanzeige 
durch 
Augmented 
Reality 
- Neuar?ge 
Storekonzepte 
(Hointers, 
Burberry) 
! Intelligente 
Regale, 
effiziente 
Kommunika?on 
mit 
Lieferanten 
und 
bessere 
Überwachungsmöglichkeiten 
op?mieren 
interne 
Prozesse 
von 
Händlern 
! Während 
der 
Einsatz 
von 
IoT 
Technologien 
bei 
opera?ven 
Prozessen 
weltweit 
schon 
zum 
Standard 
gehört, 
gibt 
es 
interna?onal 
bereits 
„Stores 
der 
Zukun^“: 
- Hointers: 
Durch 
das 
Scannen 
von 
Barcodes 
wird 
Kleidung 
in 
Umkleidekabine 
mit 
Hilfe 
von 
Robotern 
bereitgestellt 
- Burberry: 
Produk?nforma?onen 
werden 
auf 
einem 
der 
über 
70 
Bildschirme 
im 
Raum 
angezeigt, 
sobald 
der 
Kunde 
das 
Produkt 
scannt 
! Migros, 
Denner 
und 
Vögele 
setzen 
erste 
IoT 
Anwendungen 
ein, 
um 
Kostensenkungen 
bei 
internen 
Prozessen 
zu 
erzielen 
-­‐ 
bei 
anderen 
Schweizer 
Unternehmen 
konnten 
keine 
Use 
Cases 
gefunden 
werden 
Kunden-­‐ 
interakDon 
Bricks-­‐and-­‐Mortar 
Retailer 
haben 
durch 
IoT 
Konzepte 
die 
Möglichkeit, 
die 
Nachteile 
gegenüber 
E-­‐Commerce 
Angeboten 
zu 
kompensieren. 
Daher 
müssen 
sich 
Retailer 
schon 
frühzei?g 
mit 
möglichen 
Konzepten 
auseinandersetzen. 
Geschä2s-­‐ 
modell 
Einschätzung: 
UnterdurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich
Das 
Internet 
der 
Dinge 
hat 
das 
Poten?al, 
das 
Shoppingerlebnis 
neu 
zu 
definieren 
– 
durch 
höheren 
Komfort 
und 
mehr 
Personalisierung 
Mögliche 
Use 
Cases 
heute 
Use 
Cases 
in 
2020 
Omnichannel 
Retail: 
Der 
Kunde 
hat 
jederzeit 
Zugriff 
auf 
das 
Gesam?nventar 
und 
hat 
daher 
durchgängige 
und 
konsistente 
personalisierte 
Shoppingerfahrung, 
wo 
auch 
immer 
der 
Kauf 
getä?gt 
wird 
IoT 
PotenDal 
Handel 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
1 
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26 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
ProdukDnformaDonsanzeige: 
Informa?onen 
vom 
betrachteten 
Produkt 
werden 
dem 
Kunden 
sofort 
auf 
einem 
externen 
Screen 
angezeigt 
! Effek?veres 
Marke?ng 
aufgrund 
höherer 
Personalisierung 
! Neuar?ges 
Shoppingerlebnis 
für 
Kunden 
! Mehr 
Daten 
für 
den 
Kunden 
EchtzeitpromoDonen 
und 
-­‐werbung: 
Basierend 
auf 
der 
„Shoppinggeschichte“ 
eines 
Kunden, 
den 
persönlichen 
Präferenzen 
etc. 
können 
in 
Echtzeit 
zugeschniQene 
Preispromo?onen 
oder 
Werbung 
angezeigt 
werden 
Intelligente 
Shoppingliste: 
Je 
nach 
Anordnung 
der 
Waren 
im 
Store 
werden 
die 
Ar?kel 
auf 
der 
Liste 
eines 
Kunden 
entsprechend 
sor?ert 
Intelligenter 
Einkaufswagen: 
Der 
Einkaufswagen 
kennt 
die 
gewünschten 
Ar?kel 
eines 
Kunden 
und 
gibt 
ein 
Signal, 
wann 
man 
in 
der 
Nähe 
ist 
Augmented 
Reality: 
Durch 
das 
Tragen 
einer 
intelligenten 
Brille 
bekommt 
der 
Kunde 
beim 
Betrachten 
des 
Produkts 
relevante 
Informa?onen 
über 
bspw. 
Herkun^, 
Ablaufdatum 
sowie 
FeQanteil 
oder 
Kaloriengehalt 
Selfscanning-­‐Systeme: 
Kunden 
können 
die 
Produkte 
bei 
Bedarf 
selber 
einscannen 
und 
bezahlen 
Bestellung 
via 
Smartphone: 
Kunde 
scannt 
Barcode 
eines 
Exemplars 
im 
Laden, 
um 
Produkt 
mit 
rich?gen 
Spezifika?onen 
(Farbe, 
Grösse 
etc.) 
zu 
erhalten 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Eine 
integrierte 
und 
automa?sierte 
Supply 
Chain 
sowie 
effizientere 
Prozesse 
im 
Store 
machen 
„Bricks-­‐and-­‐Mortar“ 
Geschä^e 
profitabler 
IoT 
PotenDal 
Handel 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
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27 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
! Automa?sierte 
Prozesse 
zwischen 
Lager 
und 
Geschä^ 
! Effiziente 
Kommunika?on 
mit 
Lieferanten 
! Hohe 
Produkt-­‐ 
verfügbarkeit 
Queue 
Management: 
Produkte 
mit 
RFID 
Chips 
senden 
Signale 
an 
Bezahlsysteme, 
damit 
umgehend 
bezahlt 
werden 
kann, 
sobald 
das 
Produkt 
im 
Einkaufskorb 
ist 
Intelligente 
Regale: 
Regale 
kommunizieren 
mit 
dem 
Lager, 
falls 
sie 
leer 
sind 
oder 
wenn 
das 
Ablaufdatum 
des 
Produktes, 
beispielsweise 
bei 
Esswaren, 
überschriQen 
ist 
Sicherheit 
und 
Überwachung: 
Ladendiebstahl 
kann 
durch 
die 
genaue 
Ortung 
der 
Produkte 
reduziert 
bzw. 
verhindert 
werden 
Überwachung 
von 
Kühllagern: 
Durch 
RFID 
wird 
die 
Temperatur 
sämtlicher 
Kühleinheiten 
überwacht 
und 
gesteuert 
Smarte 
Verkäufer: 
In 
Echtzeit 
werden 
dem 
Verkäufer 
automa?sch 
Informa?onen 
über 
den 
Kunden 
angezeigt 
(Kau}istorie, 
Charakteris?ken 
wie 
Grösse 
etc.), 
um 
diesen 
besser 
und 
effizienter 
zu 
bedienen 
Roboter 
zum 
Auffüllen 
der 
Regale: 
Falls 
Regale 
leer 
sind, 
werden 
diese 
automa?sch 
von 
Robotern 
aufgefüllt 
Direkte 
KommunikaDon 
mit 
Lieferanten: 
Lieferanten 
sehen 
die 
restliche 
Ware 
im 
Lager 
und 
können 
somit 
ohne 
Bestellung 
automa?sch 
nachliefern, 
um 
Engpässe 
des 
Händlers 
zu 
verhindern 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Das 
Geschä^smodell 
eines 
Händlers 
bleibt 
bestehen 
-­‐ 
es 
wird 
nur 
geringfügige 
Änderungen 
geben 
IoT 
PotenDal 
Handel 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
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28 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Geschä2s-­‐ 
modell 
0 
Ein 
Exemplar 
pro 
Produkt: 
In 
den 
Stores 
befindet 
sich 
nur 
noch 
ein 
Exemplar 
pro 
Produkt. 
Beim 
Einscannen 
des 
Barcodes 
des 
Produktes 
kann 
Grösse 
und 
andere 
Spezifika?onen 
ausgewählt 
werden, 
um 
danach 
das 
gewünschte 
Produkt 
aus 
dem 
Lager 
zu 
bekommen 
! Leicht 
erhöhte 
durchschniQliche 
Margen 
! Geringe 
Ersparnisse 
bei 
Betriebskosten 
durch 
Personal-­‐ 
und 
Platzeinsparung 
Store 
ohne 
Mitarbeiter: 
Durch 
die 
Automa?sierung 
in 
allen 
Bereichen 
werden 
Mitarbeiter 
an 
weniger 
Kontaktpunkten 
benö?gt. 
Geschä^e 
können 
somit 
beispielsweise 
längere 
Öffnungszeiten 
mit 
geringerem 
zusätzlichen 
Ressourcenaufwand 
anbieten 
Kein 
direkter 
Verkauf 
im 
Store: 
Stores 
dienen 
nur 
noch 
als 
Inspira?on 
und 
Probe, 
die 
Ware 
wird 
per 
Smartphone 
gescannt 
und 
somit 
gekau^ 
und 
anschliessend 
nach 
Hause 
geliefert 
Dynamic 
Pricing: 
Preise 
von 
Kleidern 
werden 
konstant 
neu 
berechnet 
aufgrund 
von 
verschiedensten 
Faktoren 
wie 
Wochentag 
oder 
Uhrzeit 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Die 
Transforma?on 
ist 
in 
der 
Schweiz 
noch 
nicht 
im 
Gange 
-­‐ 
vor 
allem 
Migros 
und 
Manor 
versuchen, 
erste 
Anwendungsmöglichkeiten 
frühzei?g 
zu 
adap?eren 
Handel 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Beschreibung 
umgesetzter 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
IoT 
Anwendungen 
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29 
! Adop?on 
von 
Möglichkeiten 
schreitet 
in 
der 
Schweiz 
nur 
langsam 
voran: 
- Möglichkeiten 
für 
Op?mierung 
interner 
Prozesse 
werden 
teilweise 
genutzt 
- Innova?ve 
Storekonzepte 
wie 
bei 
Hointers 
oder 
Burberry 
fehlen 
bei 
Schweizer 
Händlern 
! Bisher 
keine 
signifikanten 
umgesetzten 
IoT 
Konzepte 
bei 
weiteren 
Schweizer 
Unternehmen 
im 
Handel 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Nur 
drei 
iden?fizierte 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Interna?onale 
Unternehmen 
wie 
Metro 
und 
Walmart 
sind 
ak?ver 
! Keine 
weiteren 
Bemühungen 
sichtbar 
Selfscanning-­‐Systeme 
bei 
Migros 
! Pilotprojekt 
von 
Migros 
in 
2011, 
bei 
dem 
9 
Filialen 
mit 
dieser 
Möglichkeit 
ausgestaQet 
wurden 
! Seither 
werden 
weitere 
Filialen 
mit 
diesen 
System 
ausgerüstet 
Überwachung 
von 
Kühleinheiten 
! Manor 
und 
Migros-­‐Genossenscha^ 
haben 
seit 
2009 
intelligente 
KühlkeQen 
im 
Einsatz 
- Konstante 
Temperaturüberwachung 
- Alarm 
bei 
Fehlfunk?on 
Warenlager 
und 
LogisDk 
! Prozesse 
zwischen 
den 
Verteilzentralen 
und 
den 
Warenhäusern 
werden 
mit 
RFID 
digital 
visualisiert 
! Mehrwegboxen, 
Kartons 
sowie 
Transporteinheiten 
tragen 
bei 
Manor 
RFID-­‐Labels 
Waren 
mit 
RFID 
bei 
Vögele 
! Warenfluss 
einzelner 
Güter 
entlang 
der 
ver?kalen 
WertschöpfungskeQe 
– 
von 
der 
Produk?on 
bis 
zur 
Verkaufsfläche 
– 
werden 
durch 
RFID 
Chips 
an 
den 
Produkten 
zeitnah 
verfolgt
Für 
produzierende 
Unternehmen 
bedeutet 
das 
Internet 
der 
Dinge 
eine 
stärkere 
Kundenorien?erung 
bei 
geringeren 
durchschniQlichen 
Produk?onskosten 
zu 
erreichen 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Branchenüberblick 
IoT 
PotenDal 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modell 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
Einschätzung: 
ÜberdurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich 
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30 
Industrielle 
ProdukDon 
-­‐ 
Zusammenfassung 
! Cyber 
Physical 
Systems 
(CPS), 
selbstständig 
arbeitende 
und 
untereinander 
kommunizierende 
Systeme, 
stehen 
für 
die 
nächste 
industrielle 
Revolu?on, 
der 
„Industrie 
4.0“, 
mit 
dem 
Internet 
der 
Dinge 
als 
Grundlage 
! Flexible 
und 
reak?onsfähige 
Produk?onssysteme 
durch: 
- Verbundene 
und 
miteinander 
kommunizierende 
Produk?onsbetriebe 
- Integrierter 
Wertschöpfungsprozess 
mit 
direktem 
Einbezug 
von 
Kunden 
und 
Geschä^spartnern 
und 
selbstlernender 
Logis?k 
! Hohes 
Poten?al 
für 
Kostensenkungen 
bei 
internen 
Prozessen 
aufgrund: 
- Geringeren 
Bedarfs 
nach 
Personal 
durch 
automa?sierten 
Herstellungsverfahren 
- Nachhal?geren 
Umgangs 
mit 
knappen 
Ressourcen 
- Kürzerer 
Ausfallzeiten 
und 
geringer 
Anzahl 
fehlerha^er 
Produkte 
! Einer 
im 
Dezember 
2013 
durchgeführten 
Studie 
der 
American 
Society 
for 
Quality¹ 
zufolge 
nutzen 
13% 
der 
befragten 
Hersteller 
Technologien 
des 
Internet 
der 
Dinge. 
„Manufacturing 
ist 
die 
Branche 
mit 
den 
grössten 
FortschriQen, 
primär 
weil 
dort 
der 
Wert 
der 
einzelnen 
Güter 
hoch 
ist 
und 
sich 
Kosten 
und 
Nutzen 
in 
der 
gleichen 
Bilanzhülle 
begegnen.“² 
¹Quelle: ASQ 2014 Manufacturing Outlook Survey 
Kunden-­‐ 
interakDon 
² Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014 
Intelligente 
Produk?onsbetriebe 
haben 
die 
Chance, 
Kostennachteile 
wie 
höhere 
DurchschniQslöhne 
gegenüber 
anderen 
Ländern 
zu 
kompensieren 
und 
werden 
kün^ig 
einen 
entscheidenden 
WeQbewerbsvorteil 
in 
der 
Branche 
darstellen.
Echtzeitdaten 
über 
den 
Herstellungsprozess 
ermöglichen 
mehr 
Transparenz 
und 
einen 
direkten 
Einbezug 
des 
Kunden 
in 
die 
Produktentwicklung 
Use 
Cases 
heute 
Selbstständige 
Bestellung 
via 
Smartphone: 
Der 
Kunde 
kann 
via 
Smartphone 
selber 
neue 
Ware 
oder 
Materialien 
bestellen 
oder 
produzieren 
lassen, 
da 
er 
über 
freigewordene 
Produk?onskapazitäten 
informiert 
wurde 
IoT 
PotenDal 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
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31 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
Abfrage 
des 
ProdukDonsstadiums: 
1 
Kunden 
können 
aufgrund 
von 
Echtzeitdaten 
der 
LieferkeQe 
Verfügbarkeiten 
von 
benö?gten 
Materialien, 
Lieferzeiten 
sowie 
letztmögliche 
Zeitpunkte 
für 
Bestelländerungen 
ermiQeln 
! Stärkerer 
Einbezug 
des 
Kunden 
in 
den 
Herstellungs-­‐ 
prozess 
! Mehr 
Transparenz 
für 
den 
Kunden 
Kundenintegriertes 
Engineering: 
Integra?on 
des 
Kunden 
in 
den 
Entwicklungs-­‐, 
Planungs-­‐ 
und 
Produk?onsprozess 
(beispielsweise 
Bes?mmung 
von 
Charakteris?ken 
eines 
Produktes), 
um 
Kundenbedürfnisse 
besser 
abdecken 
zu 
können 
„Szenario-­‐System“: 
Dem 
Kunden 
werden 
transparent 
Resultate 
durch 
Änderungen 
in 
der 
Produk?on 
angezeigt, 
falls 
sich 
bspw. 
die 
Kundenbedürfnisse 
verändert 
haben. 
Auch 
kann 
der 
letztmögliche 
Zeitpunkt 
einer 
Neukonfigura?on 
des 
Produktes 
aufgezeigt 
werden 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Hochautoma?sierte, 
integrierte 
und 
selbstlernende 
Supply 
Chains 
op?mieren 
den 
Produk?onsprozess 
Use 
Cases 
heute 
Transparente 
und 
verbundene 
ProdukDon: 
Vernetzte 
Maschinen 
liefern 
Echtzeitdaten 
über 
Effizienz 
der 
Produk?on 
und 
Qualität 
der 
Ware 
IoT 
PotenDal 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
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32 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
! Kostensenkung 
durch 
effiziente 
Logis?k, 
geringe 
Ausfallzeiten 
und 
op?mierte 
Produk?on 
! Erhöhte 
Qualität 
der 
Produkte 
! Flexible 
opera?ve 
Prozesse 
Selbstorganisierende 
LogisDk: 
Bei 
Knappheit 
eines 
bes?mmten 
Materials 
durch 
unerwartete 
Produk?onsänderung 
wird 
automa?sch 
Nachschub 
angefordert 
Flexibler 
und 
robuster 
Betrieb: 
Der 
Fer?gungsbetrieb 
reagiert 
schnell 
und 
dynamisch 
auf 
neue 
Anforderungen 
oder 
sich 
ändernde 
Verhältnisse, 
um 
ste?ge 
Produk?on, 
just-­‐in-­‐?me 
und 
maximale 
Auslastung 
zu 
gewährleisten 
U 
p-­‐Cycling: 
Produkte 
tragen 
Daten 
über 
Material, 
Verbrauch 
und 
Recycling-­‐Schema 
mit 
sich, 
um 
einzelne 
Bestandteile 
aufzurüsten 
und 
Material 
wiederzuverwerten 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden 
Markt 
für 
ProdukDonstechnologiedaten: 
Maschinen 
beziehen 
Daten 
von 
Herstellungsmaterial 
über 
virtuellen 
Marktplatz 
für 
op?male 
Verwertung 
ProakDve 
Maschinenwartung: 
Zustand 
sowie 
Leistungsfähigkeit 
der 
Maschinen 
werden 
in 
Echtzeit 
dargestellt 
und 
bei 
Bedarf 
repariert, 
um 
Ausfallzeiten 
zu 
minimieren 
Verbundene 
Supply 
Chain 
Durch 
Kommunika?on 
zwischen 
Produk?on 
und 
Lieferanten 
können 
Herstellungsdurchlaufzeiten 
und 
Interdependenzen 
op?miert 
werden 
AutomaDsierte 
RekonfiguraDon 
der 
ProdukDonsmodule: 
Op?males 
Anlagenlayout 
wird 
ermiQelt 
auf 
Basis 
einer 
Beschreibung 
der 
Produkte 
und 
der 
Fähigkeiten 
der 
Produk?onsmodule
Produzierende 
Unternehmen 
werden 
immer 
mehr 
zu 
Servicedienstleistern, 
da 
die 
Instandhaltung 
sowie 
A^er-­‐Sales 
Services 
durch 
das 
IoT 
ermöglicht 
werden 
IoT 
PotenDal 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
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33 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Geschä2s-­‐ 
modell 
0 
! Zusätzliches 
Umsatzpoten?al 
durch 
höhere 
Ausrichtung 
an 
Kunden-­‐ 
bedürfnisse 
AutomaDsierte 
Mass 
CustomizaDon: 
Der 
Produk?onsbetrieb 
richtet 
sich 
automa?sch 
auf 
neue 
Bestellungen 
aus, 
was 
eine 
höchstmögliche 
Individualisierung 
der 
Fer?gung 
ermöglicht 
und 
somit 
genau 
den 
Kundenbedürfnissen 
entspricht 
Zusatzleistung 
„späte 
ProdukDonsänderung“: 
Die 
Möglichkeit 
für 
den 
Kunden, 
seine 
Bestellung 
in 
einem 
späten 
Stadium 
des 
Herstellungsprozess 
noch 
ändern 
zu 
können, 
kann 
als 
zusätzliche 
Dienstleistung 
verkau^ 
werden 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden 
ProakDve 
Maschinenwartung 
als 
zusätzliche 
Dienstleistung: 
Zustand 
sowie 
Leistungsfähigkeit 
der 
Maschinen 
werden 
in 
Echtzeit 
dargestellt 
und 
bei 
Bedarf 
repariert, 
um 
Ausfallzeiten 
zu 
minimieren 
Pay-­‐per-­‐Use 
durch 
Smart 
Meters 
Kunde 
bezahlt 
in 
Abhängigkeit 
der 
Nutzungsstunden 
der 
Produk?onsanlage 
anstaQ 
pro 
Produkt
Produzierende 
Unternehmen 
in 
der 
Schweiz 
haben 
die 
Vorteile 
der 
nächsten 
industriellen 
Revolu?on 
erkannt 
und 
weisen 
viele 
Use 
Cases 
auf 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
I/II 
Beschreibung 
umgesetzter 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
IoT 
Anwendungen 
Vernetzte 
ProdukDon 
bei 
Liebherr 
! Entwicklung 
von 
intelligenten 
System 
durch 
Zühlke 
Engineering 
! Eingebaute 
Elektronik 
sendet 
Betriebsdaten 
an 
eine 
Datenzentrale 
- Bei 
zu 
hohem 
Öldruck 
warnt 
das 
System, 
dass 
die 
Schläuche 
dadurch 
zu 
stark 
belastet 
werden 
- Techniker 
vor 
Ort 
können 
durch 
Spezialisten 
in 
der 
Zentrale 
über 
Fernwartung 
unterstützt 
werden 
! Datentransfer 
läu^ 
über 
SMS 
oder 
über 
mobile 
Datenübertragung 
nach 
dem 
Internetprotokoll 
Copyright 
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34 
– Viele 
Schweizer 
Unternehmen 
haben 
sowohl 
Produk?onsprozesse 
als 
auch 
die 
Logis?k 
durch 
IoT 
Anwendungen 
op?miert 
– Innova?ve 
Anwendungen 
bspw. 
von 
Intellion 
mit 
Vielzahl 
an 
IoT 
Lösungen 
vor 
allem 
in 
der 
Intralogis?k 
– Schweiz 
führend 
neben 
bspw. 
Ländern 
wie 
Deutschland, 
wo 
die 
Bundesregierung 
„Industrie 
4.0“ 
als 
ein 
Zukun^sprojekt 
der 
Hightech-­‐Strategie 
iden?fizierte 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Anwendungsbeispiele 
von 
zahlreichen 
Unternehmen 
! Teilweise 
innova?ve 
Konzepte 
! Führende 
Hersteller 
von 
IoT 
Anwendungen 
in 
der 
Schweiz 
Notruf-­‐ 
und 
Telemonitoring-­‐System 
bei 
Schindler 
! SIM-­‐Karten 
sind 
in 
Aufzuganlagen 
eingebaut 
und 
senden 
regelmässig 
Statusinforma?onen 
an 
zentrale 
Connec?vity-­‐Management-­‐Plaworm 
und 
übermiQeln 
Daten 
auch 
auf 
Abruf 
! Notruf-­‐ 
und 
Datenverkehr 
kann 
in 
Echtzeit 
überwacht 
werden 
! Von 
der 
Inbetriebnahme 
bis 
hin 
zur 
Wartung 
der 
Aufzüge 
wird 
alles 
abgedeckt
Produzierende 
Unternehmen 
in 
der 
Schweiz 
haben 
die 
Vorteile 
der 
nächsten 
industriellen 
Revolu?on 
erkannt 
und 
weisen 
viele 
Use 
Cases 
auf 
Industrielle 
Produk?on 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
II/II 
Beschreibung 
umgesetzter 
IoT 
Anwendungen 
Intelligente 
Lagerbehälter 
bei 
SFS 
unimarket 
AG 
! RFID-­‐Lösung 
turnLOG¹ 
für 
automa?sierte 
Nachbestellung 
! Sobald 
der 
Verbrauchsbestand 
des 
unterteilten 
Lagerbehälters 
aufgebraucht 
ist, 
wird 
dieser 
gedreht, 
damit 
der 
Reservebestand 
greiar 
ist 
! Durch 
die 
Drehung 
löst 
der 
RFID-­‐Transponder 
eine 
Bestellung 
mit 
der 
vordefinierten 
Menge 
aus 
! Behälter 
werden 
dann 
wieder 
mit 
der 
benö?gten 
Menge 
aufgefüllt 
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35 
Smarter 
Regalboden 
mit 
RFID-­‐EDkeh-­‐Behältern 
bei 
Würth 
! Unterstützung 
von 
2-­‐Behälter-­‐Kanban-­‐Prozessen 
mit 
LeanOrder 
Detec?onShelf 
¹ 
! Einfache 
und 
sichere 
Nachbestellung 
möglich 
! Wird 
ein 
mit 
einem 
RFID-­‐E?keQ 
versehener 
leerer 
Behälter 
auf 
das 
LeanOrder 
Detec?onShelf 
gestellt, 
liest 
der 
Regalboden 
die 
ID 
des 
leeren 
Behälters 
und 
sendet 
die 
Informa?on 
miQels 
RFID 
an 
die 
LeanOrder 
Bestellplaworm 
¹ Hersteller: Intellion (intellion.com)
Das 
Gesundheitswesen 
wird 
sich 
verändern 
-­‐ 
Startups 
entstehen, 
Unternehmen 
anderer 
Branchen 
treten 
ein 
und 
Prozesse 
von 
Krankenhäuser 
werden 
transformiert 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Branchenüberblick 
IoT 
PotenDal 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modell 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
Einschätzung: 
DurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich 
Copyright 
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36 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Zusammenfassung 
! Pharmaunternehmen 
und 
Krankenhäuser 
profi?eren 
von 
den 
Technologien 
des 
Internet 
der 
Dinge, 
haben 
aber 
auch 
neue 
Konkurrenz 
durch 
Unternehmen 
anderer 
Branchen 
und 
Startups 
erhalten 
– Geschä^smodelltransformierung 
bei 
Krankenhäusern: 
Sensoren 
am 
Körper 
übermiQeln 
in 
Echtzeit 
Vitaldaten 
über 
Pa?enten, 
auf 
die 
in 
einer 
zentralen 
Datenbank 
jederzeit 
zugegriffen 
werden 
kann 
– „Ambient 
Assisted 
Living“: 
durch 
intelligente 
Assistenzlösungen 
und 
Heimautoma?on, 
telemedizinischem 
Monitoring 
sowie 
Betreuungs-­‐, 
Versorgungs-­‐ 
und 
No‚allleistungen 
können 
ältere 
Menschen 
länger 
eigenständig 
und 
sicher 
im 
häuslichen 
Umfeld 
leben 
– Geschä^smodellerweiterung 
für 
Sport-­‐ 
(z.B. 
Nike) 
oder 
IT-­‐Unternehmen 
(z.B. 
Google) 
– Startups 
mit 
neuen 
Produkten 
(z.B. 
Bee+, 
Misfit, 
Fitbit) 
– Prädik?ve 
und 
personalisierte 
Medikamente 
von 
Pharmaunternehmen 
! Neben 
der 
Branche 
industrielle 
Produk?on 
ist 
das 
Gesundheitswesen 
in 
Teilbereichen 
bereits 
sehr 
fortgeschriQen 
hinsichtlich 
der 
Adop?on 
von 
IoT 
Anwendungen 
Kunden-­‐ 
interakDon 
Technologien 
des 
IoT 
ermöglichen 
neuen 
Unternehmen 
den 
EintriQ 
ins 
Gesundheitswesen. 
Aus 
diesem 
Grund 
ist 
es 
für 
etablierte 
Organisa?onen 
wich?g, 
sich 
frühzei?g 
mit 
möglichen 
Szenarien 
und 
Massnahmen 
zu 
beschä^igen.
Wearables 
verändern 
das 
Gesundheitswesen 
und 
transformieren 
die 
Beziehung 
zwischen 
Kunde, 
Krankenhaus, 
Apotheken 
und 
Pharmaunternehmen 
Use 
Cases 
heute 
IoT 
PotenDal 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
© 
2014 
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37 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
! Von 
Touchpoints 
zu 
konstanter 
Überwachung 
! Mehr 
Transparenz 
und 
Kontrolle 
über 
Einnahme 
von 
Medikamenten 
bei 
Kunden 
AutomaDsche 
Speicherung 
von 
Daten 
über 
Einnahme 
von 
Medikamenten: 
Die 
Einnahme 
von 
Medizin 
wird 
durch 
intelligenten 
Injek?onstracker 
dokumen?ert 
und 
kontrolliert, 
die 
Daten 
können 
abgerufen 
werden² 
Sensoren 
mit 
frühem 
Warnsystem: 
Sensoren 
am 
oder 
im 
Körper 
können 
frühe 
Anzeichen 
einer 
Krankheit 
erkennen 
und 
den 
Träger 
warnen, 
wo 
sonst 
Symptome 
erst 
in 
einem 
späteren 
Stadium 
entdeckt 
werden 
Intelligente 
Verpackung: 
Verpackung 
registriert 
und 
dokumen?ert 
Einnahme 
von 
Medikamente 
und 
erinnert 
den 
Pa?enten, 
falls 
die 
Einnahme 
vergessen 
wurde 
Wearables: 
Personen 
sehen 
eigene 
Vitaldaten 
in 
Echtzeit 
aufgrund 
Sensoren 
in 
Wearables 
wie 
Armbänder. 
Daten 
können 
auch 
im 
Internet 
analysiert 
werden 
² Beispielsweise Unternehmen Vigilant mit Produkt „Bee+” 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Sowohl 
Pharmafirmen 
als 
auch 
Krankenhäuser 
können 
opera?ve 
Prozesse 
durch 
das 
IoT 
op?mieren, 
vor 
allem 
im 
R&D-­‐Bereich 
und 
aufgrund 
zentraler 
Datenhaltung 
IoT 
PotenDal 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
© 
2014 
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38 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
! Kostensenkungen 
durch 
effizientere 
Prozesse 
in 
der 
Diagnose 
und 
Behandlung 
! Abnahme 
sta?onärer 
Pa?enten 
IdenDfikaDon 
von 
gefälschten 
Produkten: 
Durch 
RFID-­‐Chips 
an 
Medikamenten 
kann 
deren 
Herkun^ 
überprü^ 
werden, 
um 
den 
Verkauf 
von 
gefälschten 
Medikamenten 
zu 
vermeiden 
Konstante 
Überwachung 
von 
PaDenten: 
Echtzeitdaten 
von 
Pa?enten 
im 
Krankenhaus 
oder 
Zuhause 
(„ambient 
assisted 
living“) 
werden 
an 
Krankenhäuser 
gesendet, 
damit 
diese 
bei 
unvorhergesehenen 
No‚ällen 
sofort 
benachrich?gt 
werden 
Testphasen 
von 
Medikamentenentwicklung 
mit 
Wearables: 
Wearables 
und 
das 
damit 
verbundene 
konstante 
Beobachten 
von 
Pa?enten 
ermöglicht 
eine 
kostengüns?gere 
Entwicklung 
von 
Medikamenten, 
da 
schnellere 
und 
effizientere 
Testphasen 
durchgeführt 
werden 
können 
Zentrale 
Plaqorm 
mit 
Vitalwerten 
eines 
Menschen: 
Daten 
wie 
vergangene 
Krankheiten, 
Blutgruppe, 
Allergien, 
Blutdruck, 
Herzfrequenz, 
Glukoselevel 
etc. 
werden 
auf 
einer 
zentralen 
Plaworm 
gespeichert, 
welche 
dann 
von 
Ärzten 
jederzeit 
abgerufen 
werden 
können 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
IoT 
PotenDal 
Die 
Entstehung 
neuar?ger 
IoT 
Anwendungen 
werden 
für 
Krankenhäuser, 
Pharmafirmen 
und 
sons?ge 
Unternehmen 
neue 
Umsatzquellen 
darstellen 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
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39 
0 
Healthcare 
Wearables: 
Wearables 
wie 
Armbänder 
(z. 
B. 
Nike 
Fuelband), 
die 
beispielsweise 
das 
Bewegungsniveau 
des 
Trägers 
aufzeichnen 
und 
Empfehlungen 
abgeben, 
ermöglichen 
es 
Unternehmen, 
in 
den 
Healthcare 
Markt 
einzutreten 
Individualisierte 
Medikamente: 
Inhaltsstoffe 
und 
Dosierung 
von 
Medikamenten 
werden 
individuell 
an 
die 
Bedürfnisse 
und 
Eigenscha^en 
des 
Kunden 
angepasst 
und 
zusammengestellt, 
um 
eine 
möglichst 
hohe 
Wirkung 
zu 
erzielen 
Direkte 
Lieferung 
von 
Medikamenten: 
Intelligente 
Verpackungen 
bestellen 
automa?sch 
neue 
Medikamente 
direkt 
beim 
Hersteller. 
So 
wird 
dieser 
selber 
zum 
Händler 
Keine 
Behandlung 
vor 
Ort 
nöDg: 
In 
manchen 
Fällen 
wird 
bei 
einer 
Diagnose 
der 
Pa?ent 
nicht 
mehr 
vor 
Ort 
sein 
müssen, 
da 
alle 
relevanten 
Daten 
über 
den 
Pa?enten 
und 
dessen 
Pa?entengeschichte 
via 
Sensoren 
dem 
Arzt 
kommuniziert 
werden 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden 
Geschä2s-­‐ 
modell 
! Wearables 
bieten 
Umsatzpoten?al 
! Neue 
Dienst-­‐ 
leistungen 
und 
Behandlungs-­‐ 
möglichkeiten 
! Poten?al 
für 
Umsatzwachstum 
/ 
Kostensenkung
Das 
schweizerische 
Gesundheitswesen 
wird 
langsam 
mit 
IoT 
Konzepten 
konfron?ert 
-­‐ 
innova?ve 
Use 
Cases 
sind 
vorhanden, 
Verbreitung 
hält 
sich 
jedoch 
in 
Grenzen 
Gesundheitswesen 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Beschreibung 
umgesetzter 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
IoT 
Anwendungen 
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40 
– Generell 
schreitet 
Digitalisierung 
des 
Gesundheitswesens 
nur 
langsam 
voran, 
dennoch 
sind 
einige 
Unternehmen 
in 
der 
Schweiz 
mit 
IoT 
Anwendungen 
iden?fizierbar 
– 
„Strategie 
eHealth 
Schweiz“ 
vom 
Bund 
fördert 
IT 
im 
Gesundheitswesen 
und 
bezweckt 
bspw. 
elektronisches 
Pa?entendossier 
auf 
na?onaler 
Ebene 
– Innova?ve 
Kleinunternehmen 
aus 
der 
Schweiz, 
jedoch 
keine 
verbreitete 
Anwendung 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Einige 
innova?ve 
Schweizer 
Kleinunternehmen 
! Keine 
hohe 
Verbreitung 
! Bemühung 
sind 
zu 
verzeichnen, 
dennoch 
grosses 
Poten?al 
vorhanden 
Intelligente 
Insulinspritze 
von 
Vigilant 
! Insulin-­‐ 
und 
Blutzuckertracker 
für 
Diabetes 
Log-­‐Buch 
! Bluetooth 
gestützte 
Aufzeichnung 
und 
Speicherung 
Gesundheits-­‐ 
und 
Fitnessplaqorm 
mit 
Health 
Wearable 
und 
Mobile-­‐app 
von 
Dacadoo 
! Plaworm 
berechnet 
individuellen 
Score, 
der 
aktuellen 
Gesundheitszustand 
wiederspiegelt 
! Messung 
durch 
eine 
Vielzahl 
an 
verschiedenen 
Devices 
(WLAN-­‐fähige 
Waage, 
Smartphone, 
Uhr, 
Herzfrequenzmesser 
etc.) 
AutomaDsierte 
LogisDk 
von 
Swisslog 
! Verschiedene 
Produkte 
im 
Bereich 
der 
internen 
Logis?k 
für 
Krankenhäuser, 
z.B.: 
– Automa?sierte 
mobile 
Roboter 
für 
Materialtransport 
und 
mit 
Ladegewicht 
bis 
45kg 
belastbar 
– Medikamentenmanagementlösungen 
für 
automa?sierte 
die 
Lagerung, 
Bereitstellung 
und 
Ausgabe 
von 
ArzneimiQeln
Smart 
Energy 
bewirkt 
eine 
Verlagerung 
von 
einer 
Orien?erung 
an 
der 
Nachfrage 
des 
Kunden 
zum 
Angebot 
der 
Energiedienstleister 
Energie 
-­‐ 
Branchenüberblick 
IoT 
PotenDal 
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41 
Energie 
-­‐ 
Zusammenfassung 
! Smart 
Energy 
wird 
die 
Energiebranche 
transformieren 
und 
umfasst 
folgende 
drei 
Begriffe 
– Smart 
Grid: 
Dezentrale 
Einspeisung 
von 
Strom 
– Smart 
Meter: 
Intelligente 
Messsysteme, 
die 
aktuelle 
Informa?onen 
über 
Stromverbrauch 
anzeigen 
– Smart 
Market: 
Flexible 
Systeme, 
Demand 
Response 
oder 
Energiespeicher 
! Vorteile 
ergeben 
sich 
aufgrund 
erhöhter 
Leistungsfähigkeit 
der 
Netzwerke, 
höherer 
Verlässlichkeit, 
verbesserter 
Qualität 
der 
Stromversorger 
sowie 
op?maler 
Energieeffizienz 
! „Im 
Energiebereich 
tut 
sich 
vieles: 
Neben 
der 
Thema?k 
Smart 
Meter, 
was 
eine 
zähe, 
langsame 
Sache 
ist, 
können 
hier 
vor 
allem 
die 
Haussteuerung, 
Home 
Automa?on 
und 
der 
Bereich 
Smart 
City 
genannt 
werden.“¹ 
! Schweizer 
Energieunternehmen 
sind 
ak?v 
bzgl. 
des 
Themas 
Smart 
Energy 
– Viele 
Vereine 
und 
Zusammenschlüsse 
versuchen, 
Entwicklung 
voranzutreiben 
(z.B. 
Inergie.ch, 
Swissig, 
Verein 
Smart 
Grid 
Schweiz) 
– Grosse 
Unternehmen 
beschä^igen 
sich 
intensiv 
mit 
der 
Thema?k 
Um 
bei 
der 
Entwicklung 
vorne 
dabei 
zu 
sein, 
sollten 
Schweizer 
Energieunternehmen 
die 
Ak?vitäten 
der 
verschiedenen 
Zusammenschlüsse 
genau 
beobachten. 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
¹ Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014 
Kunden-­‐ 
interakDon 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modell 
Einschätzung: 
DurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich
Das 
Internet 
der 
Dinge 
gibt 
dem 
Kunden 
erhöhte 
Transparenz 
und 
somit 
verstärkte 
Kontrolle 
über 
den 
eigenen 
Energieverbrauch 
Use 
Cases 
heute 
IoT 
PotenDal 
Energie 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
1 
Copyright 
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42 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Anzeige 
von 
aktuellem 
Strompreis 
für 
Kunden: 
Kunden 
ist 
es 
möglich, 
über 
die 
Verbindung 
mit 
Energieunternehmen 
jederzeit 
den 
aktuellen 
Preis 
für 
Strom 
über 
bspw. 
ihr 
Smartphone 
zu 
sehen. 
Gleichzei?g 
werden 
Kunden 
auch 
gewarnt, 
falls 
der 
Strompreis 
unerwartet 
steigt. 
Dezentralisierung 
der 
Energiegenerierung: 
Ein 
verteiltes 
bzw. 
dezentralisiertes 
Stromnetz 
erlaubt 
es 
dem 
individuellen 
Kunden, 
die 
Quelle 
selber 
zu 
wählen 
Verkauf 
von 
Strom: 
Konsumenten 
können 
eigens 
produzierten 
Strom 
über 
Smart 
Grids 
verkaufen, 
falls 
ein 
Überschuss 
erzielt 
wurde 
Anzeige 
des 
aktuellen 
Verbrauchs 
und 
deren 
Ursachen: 
Kunden 
sehen 
durch 
die 
Vernetzung 
von 
Stromnetz 
und 
Haus 
den 
aktuellen 
Verbrauch 
sowie 
die 
Quelle 
Echtzeitempfehlungen: 
Die 
Kunden 
bekommen 
in 
Echtzeit 
Vorschläge 
von 
Energieunternehmen 
über 
einen 
effizienten 
Gebrauch 
von 
Strom 
VielfälDgeres 
Angebot: 
Kunden 
haben 
verschiedene 
konkurrierenden 
Angebote 
zur 
Auswahl 
und 
entscheiden 
aufgrund 
von 
Variablen 
wie 
Energieart, 
Kapazitäten, 
Ort, 
Zeit 
oder 
Qualität 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
! Erhöhte 
Kundenmacht 
! Intensivere 
Kommunika?on 
! Image 
von 
Unternehmen 
wird 
wich?ger
Energieunternehmen 
können 
ihr 
Netz 
effizienter 
betreiben 
und 
frühzei?g 
auf 
Ausfälle 
reagieren 
– 
verbesserte 
Speicherungsmöglichkeiten 
sind 
ein 
weiterer 
Vorteil 
IoT 
PotenDal 
Energie 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
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43 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
! Effizientere 
Auslastung 
aufgrund 
besserer 
Prognosen 
möglich 
! Hoch-­‐ 
automa?sierte 
Prozesse 
Reduzierte 
Nachfrage 
bei 
Spitzenzeiten: 
Durch 
die 
Möglichkeit, 
energieintensive 
Systeme 
automa?sch 
an-­‐ 
und 
auszuschalten, 
kann 
die 
Nachfrage 
besser 
verteilt 
werden 
AllokaDon 
von 
Energiequellen: 
Es 
werden 
zuerst 
die 
umweltschonendsten 
und 
effizientesten 
Energiequellen 
verwendet, 
bis 
diese 
nicht 
mehr 
den 
aktuellen 
Bedarf 
decken 
können 
Selbstheilendes 
Stromnetz: 
Durch 
die 
Kommunika?on 
und 
Integra?on 
aller 
Stromquellen 
wird 
bei 
Ausfällen 
einer 
Anlage 
schnell 
auf 
andere 
Stromquellen 
gewechselt, 
um 
längere 
Ausfallzeiten 
zu 
vermeiden 
Überwachung 
des 
Netzes: 
Durch 
die 
Überwachung 
der 
einzelnen 
Komponenten 
des 
Netzes, 
welche 
miQels 
Sensoren 
den 
ständigen 
Zustand 
kommunizieren, 
kann 
die 
Effizienz 
überwacht 
werden 
und 
Wartungsprozesse 
schnell 
ausgeführt 
werden 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
In 
Zukun^ 
werden 
Energieunternehmen 
von 
Kunden 
mehr 
als 
Dienstleistungs-­‐ 
unternehmen 
anstaQ 
als 
Energielieferant 
gesehen 
IoT 
PotenDal 
Energie 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
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44 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Geschä2s-­‐ 
modell 
0 
! Transformierte 
Dienstleistung 
! Veränderte 
Unternehmens-­‐ 
landscha^ 
! Neue 
Kern-­‐ 
kompetenzen 
! Höhere 
Spezialisierung 
Virtuelle 
Kra2werke 
Steuerung 
und 
Verbindung 
vieler 
dezentraler 
Erzeugungseinheiten 
mit 
dem 
Ziel, 
flexibel 
Energie 
bereitzustellen. 
Durch 
verschiedene 
Erzeugungstechnologien 
können 
zudem 
Auswirkungen 
von 
fluktuierenden 
erneuerbaren 
Energien 
verringert 
werden 
Virtuelle 
Speicher 
Die 
im 
Netzwerk 
verteilten 
Kapazitäten 
zum 
Speichern 
von 
Energie 
werden 
gebündelt, 
um 
dadurch 
die 
kri?sche 
Leistung 
zu 
erreichen 
Microgrid 
/ 
Lokale 
Marktplätze 
Auf 
lokaler 
Ebene 
werden 
dezentrale 
Erzeuger 
und 
Speicher 
gebündelt, 
die 
durch 
intelligent 
gesteuerten 
Verbrauch 
op?miert 
werden 
Demand-­‐Response: 
Stromverbrauchende 
Quellen 
(z.B. 
Waschmaschinen) 
werden 
dann 
eingeschaltet, 
wenn 
der 
Strompreis 
am 
niedrigsten 
ist 
Energieeffizienzdienstleistungen: 
Experten 
beraten 
hinsichtlich 
op?malem 
Energieverbrauch 
Steuerungssysteme 
für 
Smart 
Home: 
Intelligente 
Systeme 
schalten 
stromverbrauchende 
Gegenstände 
(z.B. 
Heizung) 
im 
Haus 
ab 
bei 
Abwesenheit 
von 
Bewohnern, 
um 
Strom 
zu 
sparen 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Energieunternehmen 
beschä^igen 
sich 
intensiv 
mit 
der 
Thema?k, 
doch 
trotz 
der 
Lan-­‐ 
cierung 
von 
Projekten 
ist 
keine 
flächendeckende 
Einführung 
von 
Smart 
Grids 
absehbar 
Energie 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
I/II 
Beschreibung 
umgesetzter 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
IoT 
Anwendungen 
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45 
! Durch 
„Ak?onsplan 
2050“ 
erwägt 
der 
Bundesrat 
die 
Förderung 
von 
Smart 
Grids 
und 
Smart 
Meters 
! Smart 
Grids 
und 
Smart 
Meters 
sind 
noch 
Entwicklung 
-­‐ 
eine 
schweizweite 
Einführung 
ist 
noch 
nicht 
absehbar 
! Noch 
fehlende 
wirtscha^lich 
tragbare 
Rahmenbedingungen 
und 
regulatorische 
Vorgaben 
für 
schweizerische 
Strombranche, 
um 
auf 
den 
europaweit 
vernetzten 
Märkten 
zu 
bestehen 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Viele 
Projekte 
von 
mehreren 
grossen 
Energieunternehmen 
! Langsam 
voranschreitende 
Adop?on 
aufgrund 
Herausforderung 
wie 
gemeinsame 
Standards 
EnergieopDmierung 
für 
Industrie 
und 
Gewerbe 
von 
BKW 
! Mit 
1‘500 
Energieop?mierungs-­‐Systeme 
wird 
Zugriff 
auf 
schaltbare 
Lasten 
wie 
beispielsweise 
Notstromaggregate 
ermöglicht 
! Zukauf 
der 
Xamax 
AG, 
Mark‚ührer 
in 
der 
Schweiz 
bei 
Energieop?mierung, 
durch 
BKW 
! Dynamische 
Tarifsysteme, 
Verbrauchssteuerung 
oder 
die 
Reduk?on 
von 
Ausgleichsenergie 
sind 
weitere 
relevante 
Themen 
Smart 
Metering 
Pilotprojekt 
von 
CKW 
! 1‘000 
Smart 
Meters 
in 
Luzern, 
um 
Auswirkungen 
für 
Stromkonsumenten 
zu 
eruieren 
! Stromspareffekte 
und 
Nutzen 
der 
Zähler 
sind 
gering 
! Smart 
Meter 
lohnen 
sich 
nur 
für 
jene 
Kunden, 
die 
hochmo?viert 
sind 
und 
sich 
mit 
ihrer 
Energieeffizienz 
auseinanderzusetzen. 
Energieeffizienzdienstleistungen 
bei 
Enpuls 
! Beratung 
bei 
Zählen, 
Messen, 
Verrechnen 
sowie 
im 
Kundendienst 
! Dienstleistungen 
als 
umfassendes 
Dienstleistungs-­‐ 
angebot 
über 
die 
gesamte 
WertschöpfungskeQe
Energieunternehmen 
beschä^igen 
sich 
intensiv 
mit 
der 
Thema?k, 
doch 
trotz 
der 
Lan-­‐ 
cierung 
von 
Projekten 
ist 
keine 
flächendeckende 
Einführung 
von 
Smart 
Grids 
absehbar 
Energie 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
II/II 
Beschreibung 
umgesetzter 
IoT 
Anwendungen 
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46 
Demand-­‐Response-­‐Management-­‐System 
(DRMS) 
von 
ABB 
! Entwicklung 
eines 
Systems, 
um 
den 
Stromverbrauch 
und 
-­‐bedarf 
sowie 
das 
Management 
im 
Hinblick 
auf 
erneuerbare 
Energiequellen, 
Energiespeicherung, 
Elektroautos 
usw. 
zu 
op?mieren. 
! Einbindung 
aller 
Kunden 
(Gewerbe, 
Industrie, 
Privatkunden) 
Pilotprojekt 
im 
Bereich 
Smart 
Meters 
von 
EKZ 
! Rund 
1000 
Kunden 
in 
Die?kon 
haben 
Smart 
Meters 
installiert 
! Resultate 
aus 
dem 
Pilotprojekt 
bestä?gten, 
dass 
die 
Einführung 
von 
Smart 
Metering 
der 
rich?ge 
Entscheid 
für 
zukün^ige 
Anforderungen 
an 
die 
Zählerinfrastruktur 
ist 
! Das 
zweijährige 
Pilotprojekt 
ist 
seit 
2012 
technisch 
abgeschlossen
Das 
IoT 
ist 
für 
die 
Logis?kbranche 
die 
Antwort 
auf 
die 
zunehmende 
Globalisierung, 
den 
weltweit 
wachsenden 
Warentransport 
und 
den 
verstärkten 
Konkurrenzdruck 
Logis?k 
-­‐ 
Branchenüberblick 
IoT 
PotenDal 
OperaDve 
Prozesse 
Geschä2s-­‐ 
modell 
HeuDger 
Stand 
Schweiz 
Einschätzung: 
DurchschniQlich 
im 
globalen 
Vergleich 
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47 
LogisDk 
-­‐ 
Zusammenfassung 
! Mit 
den 
Technologien 
des 
Internet 
der 
Dinge 
profi?ert 
die 
Logis?k 
von 
autonomen 
Systemen 
– Pakete 
oder 
Behälter 
werden 
eigenständig 
und 
kennen 
ihre 
Des?na?on 
selbst 
– Smarte 
Förderstrecken 
und 
Fahrzeuge 
helfen 
einer 
Gütersendung, 
das 
Ziel 
schnellstmöglich 
zu 
erreichen 
– Geräte 
und 
Pakete 
reagieren 
auf 
die 
Umwelt 
und 
arbeiten 
weiter, 
wenn 
Teile 
des 
Systems 
ausfallen 
! RFID 
ist 
in 
der 
Logis?k 
schon 
lange 
im 
Einsatz 
und 
zielt 
auf 
eine 
höhere 
Dynamik 
der 
logis?schen 
Prozesse 
bei 
gleichzei?g 
sicherer 
und 
schnellerer 
Abwicklung 
des 
Waren-­‐ 
und 
Informa?onsflusses 
! In 
der 
Schweiz 
gibt 
es 
umgesetzte 
Anwendungsbeispiele: 
- Die 
Schweizerische 
Post 
hat 
schon 
seit 
2008 
RFID-­‐Chips 
in 
Rollboxen 
und 
Behälter 
implemen?ert 
- Panalpina 
überwacht 
den 
KühlkeQentransport 
mit 
RFID 
- SBB 
möchte 
im 
Jahr 
2015 
Chips 
in 
Kundenkarten 
implemen?eren 
Kunden-­‐ 
interakDon 
Das 
Kosteneinsparungspoten?al 
ist 
für 
Logis?ker 
hoch 
-­‐ 
vor 
allem 
durch 
RFID 
kann 
gegenüber 
der 
Konkurrenz 
ein 
WeQbewerbsvorteil 
aufgrund 
mehr 
Sicherheit, 
Zuverlässigkeit 
und 
schlankeren 
Prozessen 
erzielt 
werden.
Eine 
höhere 
Transparenz 
für 
den 
Kunden 
wird 
durch 
RFID-­‐Chips 
an 
der 
bestellten 
Ware 
ermöglicht 
Use 
Cases 
heute 
IoT 
PotenDal 
Logis?k 
-­‐ 
Use 
Cases 
Kundeninterak?on 
4 
3 
2 
1 
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48 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Kunden-­‐ 
interakDon 
0 
! Höhere 
Transparenz 
für 
Kunden 
! Geringe 
Kosten-­‐ 
senkungen 
möglich 
aufgrund 
autonomeren 
Kunden 
Verfolgung 
der 
bestellten 
Ware: 
Kunden 
können 
am 
PC 
oder 
via 
Smartphone 
in 
Echtzeit 
verfolgen, 
wo 
sich 
die 
Bestellung 
gerade 
befindet 
Keine 
neuen 
Kundeninterak?on-­‐Use 
Cases 
bis 
2020 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden 
Digitales 
Produktgedächtnis: 
Warenzustand, 
Frischegrad, 
Lagertemperatur 
und 
Herkun^ 
des 
Produktes 
können 
vom 
Kunden 
eingesehen 
werden 
dank 
der 
Fähigkeit 
von 
Produkten, 
miQels 
RFID 
Daten 
aus 
der 
Umgebung 
zu 
sammeln
Das 
grösste 
Poten?al 
in 
der 
Logis?k 
liegt 
bei 
Kostensenkungen 
durch 
schlankere, 
opera?ve 
Prozesse 
IoT 
PotenDal 
Logis?k 
-­‐ 
Use 
Cases 
Opera?ve 
Prozesse 
4 
3 
2 
1 
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49 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
OperaDve 
Prozesse 
0 
! Effiziente 
Prozesse 
danke 
hoher 
Transparenz 
! Kostenein-­‐ 
sparungspoten?al 
durch 
automa?sierte 
Systeme 
Tracking 
von 
Gütern: 
Behälter, 
PaleQen 
und 
Waren 
haben 
eine 
individuelle 
Historie 
dank 
Sensoren. 
Damit 
kann 
! aktueller 
Standort 
und 
zurückgelegte 
Strecke 
erfasst 
werden 
und 
! Prognosen 
für 
den 
weiteren 
Verlauf 
errechnet 
werden 
Papierlose 
IntralogisDk: 
Intelligente 
Systeme 
übernehmen 
Buchungs-­‐, 
Inventur-­‐ 
und 
sons?ge 
Bestandsführungsprozesse 
Staplerfreie 
IntralogisDk: 
Autonome 
Transportsysteme 
aufgrund 
Vernetzung 
von 
fahrerlosen 
Transpor‚ahrzeugen 
Verkehrsvermeidung 
durch 
intelligente 
Steuerung: 
Schnellere 
und 
zuverlässigere 
Lieferungen, 
da 
Systeme 
den 
schnellsten 
Weg 
vorschlagen 
und 
so 
Staus 
vermeiden 
CH1 
Selbstständiges 
Entscheiden 
über 
Weitertransport: 
Systeme 
entscheiden 
selber 
aufgrund 
Kriterien 
wie 
Dauer, 
Kosten 
und 
CO2-­‐ 
Austoss, 
ob 
Flugzeug, 
Bahn, 
LKW 
oder 
Schiff 
das 
op?male 
TransportmiQel 
ist 
Selbstorganisierende 
LogisDk: 
Bei 
Knappheit 
eines 
bes?mmten 
Materials 
durch 
unerwartete 
Produk?onsänderung 
wird 
automa?sch 
Nachschub 
angefordert 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
Mit 
intelligenten 
Systemen 
und 
der 
intensiveren 
Kommunika?on 
mit 
Kunden 
wird 
der 
Logis?ker 
immer 
mehr 
als 
Hersteller 
au^reten 
müssen 
IoT 
PotenDal 
Logis?k 
-­‐ 
Use 
Cases 
Geschä^smodell 
4 
3 
2 
1 
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50 
Use 
Cases 
heute 
Mögliche 
Use 
Cases 
in 
2020 
Geschä2s-­‐ 
modell 
0 
LogisDcs 
Mall: 
Online-­‐Plaworm 
mit 
Marktplatzcharakter, 
bei 
der 
logis?sche 
IT-­‐Anwendungen, 
Dienste 
und 
Prozesse 
angeboten 
werden, 
die 
anschliessend 
in 
der 
Cloud 
ausgeführt 
werden 
können 
! Mehr 
Auswahlmöglichkeiten 
für 
Anwender 
! Innova?ves 
Abrechnungssystem 
„Pay-­‐per-­‐Use“ 
z.B.: 
Funk?on 
von 
Wareneingang 
von 
Anbieter 
A 
mit 
Funk?onen 
von 
Warenausgang 
von 
Anbieter 
B 
! Zusätzliches 
Umsatzpoten?al 
durch 
breiteres 
Dienstleistungs-­‐ 
angebot 
LogisDkdienstleister 
als 
Hersteller: 
Logis?kdienstleister 
erhält 
Au^rag 
für 
ein 
auszulieferndes 
Produkt 
miQels 
Produktplänen, 
welche 
er 
mit 
einigen 
kundenindividuellen 
Produktanpassungen 
wie 
ZuschniQ, 
Farbgebung 
und 
genera?ve 
Fer?gungsverfahren 
im 
Logis?kzentrum 
kurz 
vor 
Auslieferung 
finalisiert 
und 
schliesslich 
direkt 
ausliefert 
CH1 
¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
RFID, 
eine 
Schlüsseltechnologie 
insbesondere 
der 
Logis?k, 
wird 
schon 
seit 
längerem 
von 
Schweizer 
Unternehmen 
gebraucht 
Logis?k 
-­‐ 
Heu?ger 
Stand 
Schweiz 
Beschreibung 
umgesetzter 
Überblick 
heuDger 
Stand 
Schweiz 
IoT 
Anwendungen 
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51 
! Transport-­‐ 
und 
Logis?kunternehmen 
in 
der 
Schweiz 
haben 
früh 
begonnen, 
RFID-­‐Lösungen 
zu 
implemen?eren 
! Anwendungskonzepte 
gehören 
im 
interna?onalen 
Vergleich 
zum 
Standard 
! SBB, 
die 
Schweizerische 
Post 
und 
Panalpina 
haben 
jeweils 
verschiedene 
Anwendungskonzepte 
implemen?ert 
Schweizer 
Unternehmen 
mit 
IoT 
Anwendungen 
! Implemen?erung 
von 
RFID-­‐Lösungen 
kann 
als 
Standard 
gesehen 
werden 
! Keine 
Best 
Prac?ces 
iden?fiziert 
! Weitere 
Anwendungskonzepte 
sind 
geplant 
RFID 
bei 
SorDerzentren 
und 
Sammelbehältern 
der 
Post 
! 2008 
hat 
die 
Post 
45‘000 
Rollboxen 
und 
1‘600 
Wechselbehälter, 
welche 
jährlich 
100 
Millionen 
Pakete 
transpor?eren, 
mit 
RFID 
ausgerüstet 
und 
in 
Paket-­‐ 
zentren 
und 
Distribu?onsbasen 
Empfänger 
installiert 
! Resultat 
sind 
weniger 
Behältnisse, 
weniger 
Leerfahrten, 
weniger 
Bürokra?e 
und 
niedrigeren 
Kosten 
Elektronisches 
GA 
und 
Halbtax 
bei 
SBB 
! Einführung 
einer 
elektronischen 
Karte 
basierend 
auf 
RFID 
im 
Jahr 
2015, 
auf 
der 
die 
Art 
des 
Abos 
und 
die 
Personalien 
des 
Reisenden 
ersichtlich 
sind 
! Ziel 
ist 
Schaffung 
einer 
Plaworm, 
auf 
der 
verschiedene 
Fahrausweise 
und 
Angebote 
integriert 
werden 
können 
Temperaturgeführter 
Transport 
mit 
RFID 
bei 
Panalpina 
! “SmartView” 
ist 
eine 
auf 
RFID 
basierte 
Lösung 
zur 
Kühl-­‐ 
keQenop?mierung 
mit 
integriertem 
Kontrollzentrum, 
um 
temperaturempfindliche 
Waren 
zu 
verwalten 
! Temperaturen 
können 
in 
der 
Lu^ 
dokumen?ert 
sowie 
in 
Transitlagern 
und 
auf 
der 
Strasse 
überwacht 
werden 
! Arbeit 
an 
einer 
Lösung, 
um 
Kunden 
direkten 
Zugang 
zur 
Überwachung 
individueller 
Sendungen 
zu 
verschaffen
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52 
▶ Einleitung 
▶ Vorgehen 
& 
Bewertungsmethodik 
▶ Ergebnisse 
– Überblick 
– IoT 
Poten?al 
und 
heu?ger 
Stand 
Schweiz 
▶ Vorgehensvorschlag 
für 
Unternehmen
Verschiedene 
Argumente 
zeigen 
auf, 
dass 
sich 
eine 
frühzei?ge 
Auseinandersetzung 
mit 
dem 
Thema 
Internet 
der 
Dinge 
lohnt 
Gründe 
Welche 
Gründe 
gibt 
es, 
warum 
sich 
ein 
Unternehmen 
schon 
heute 
mit 
dem 
Internet 
der 
Dinge 
befassen 
soll? 
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53 
! Erschliessung 
neuer 
Möglichkeiten, 
zusätzlichen 
Umsatz 
zu 
generieren 
! Senkung 
der 
Produk?ons-­‐ 
oder 
Betriebskosten 
! Erhöhung 
der 
Produk?vität 
und 
Mitarbeiterzufriedenheit 
Performance 
! First-­‐Mover 
Vorteile 
können 
gesichert 
werden 
! Der 
Auau 
einer 
Unique 
Selling 
Proposi?on 
ist 
möglich 
! Der 
Anschluss 
an 
neue 
Technologien 
kann 
dadurch 
nicht 
verloren 
werden 
Wehbewerb 
! Verringerung 
der 
Schadstoffemissionen 
! Effizienter 
Verbrauch 
knapper 
und 
teurer 
Ressourcen 
! Geringere 
fehlerha^e 
Produk?on 
NachhalDgkeit 
! Erfüllung 
von 
gesetzlichen 
Anforderungen 
! Kün^ige 
Vorgaben 
können 
frühzei?g 
implemen?ert 
werden 
! Ak?ve 
Mitarbeit 
bei 
Gesetzgebung 
Regulatorien
Ausgegangen 
wird 
von 
der 
digitalen 
Strategie 
eines 
Unternehmens 
-­‐ 
daraus 
lassen 
sich 
Ziele 
definieren 
und 
entsprechende 
IoT 
Konzepte 
entwickeln 
Vorgehen 
Strategie 
Ziele 
Roadmap 
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54 
Welche 
Digital 
Strategie 
verfolgen 
wir? 
Welche 
Ziele 
wollen 
wir 
mit 
IoT 
Konzepten 
erreichen? 
Bis 
wann 
wollen 
wir 
IoT 
Projekte 
umgesetzt 
haben? 
Wie 
implemenDeren 
wir 
IoT 
Konzepte? 
! Welche 
Ziele 
zur 
Digitalisierung 
setzen 
wir 
uns 
in 
den 
Bereichen 
- Kundeninterak?on, 
- Opera?ve 
Prozesse 
und 
- Geschä^smodell? 
! Wie 
soll 
unser 
digitalisiertes 
Geschä^smodell 
aussehen? 
! Wie 
können 
wir 
ein 
Gefühl 
der 
Dringlichkeit 
schaffen 
und 
somit 
eine 
Innova?onskultur 
en‚achen? 
! Welche 
Ziele 
der 
Digital 
Strategie 
können 
mit 
Internet 
der 
Dinge 
Konzepten 
umgesetzt 
werden? 
! In 
welchen 
Bereichen 
können 
wir 
wertgenerierende 
Daten 
erheben? 
! Wo 
können 
wir 
Prozesse 
automa?sieren? 
! Wie 
sieht 
der 
Business 
Case 
aus? 
! Welche 
Projekte 
sind 
kurz-­‐ 
miQel-­‐ 
und 
langfris?g? 
! Welche 
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haben 
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es 
im 
Projekt? 
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wich?ge 
Meilensteine, 
die 
wir 
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müssen? 
! Wann 
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die 
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sehen, 
um 
die 
Ziele 
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erreichen? 
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Fer?gkeiten 
benö?gen 
wir 
und 
wie 
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wir 
diese 
entwickeln? 
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unsere 
IT-­‐Infrastruktur 
(Analy?cs, 
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ERP-­‐ 
System) 
ausreichend? 
! In 
welcher 
Form 
testen 
wir 
unser 
Konzept? 
! Wie 
strukturiert 
soll 
unsere 
Vorgehensweise 
sein?
Are 
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go 
digital? 
Kontakt 
Internet 
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Things 
Point 
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View 
Schweiz 
2014: 
Dr. 
oec. 
HSG 
Guido 
Kamann 
Vice 
President, 
Head 
CIO 
Advisory 
Services 
DACH 
Capgemini 
Schweiz 
AG 
Leutschenbachstrasse 
95 
8050 
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Internet of Things Point of View - Schweiz 2014

  • 1. Internet of Things Point of View Schweiz 2014 Status heute und Perspek?ve 2020 Transform to the power of digital Juni 2014
  • 2. Eine Vision wird wahr -­‐ Das Internet der Dinge hebt die Trennung zwischen der physikalischen und digitalen Welt auf Execu?ve Summary I/II Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 2 ! EIN ALLGEGENWÄRTIGES NETZ, DAS ALLES VERBINDET UND MITEINANDER KOMMUNIZIEREN LÄSST -­‐ SO DEFINIERTE KEVIN ASHTON, MITGRÜNDER DES AUTO-­‐ID CENTER, ALS ERSTER IM JAHR 1999 DIE VISION DES „INTERNET OF THINGS“ (IOT). OBJEKTE UND COMPUTER MÜSSTEN DIE REALE WELT BEGREIFEN – OHNE VON MENSCHEN BEDIENT ZU WERDEN. 15 JAHRE SPÄTER GILT ES NUN, DIESE VISION UMZUSETZEN UND AUF MÖGLICHST VIELE GEGENSTÄNDE AUSZUWEITEN ! DIES HAT STARKE AUSWIRKUNGEN AUF UNTERNEHMEN: EINE VERÄNDERTE KOMMUNIKATION MIT KUNDEN, AUTOMATISIERTE UND SELBSTORGANISIERENDE GESCHÄFTSPROZESSE BIS HIN ZU TRANSFORMIERTEN GESCHÄFTSMODELLEN WERDEN FOLGEN DIESER ENTWICKLUNG SEIN ! UNTERNEHMEN SOLLTEN DIESEN TREND FRÜH ERKENNEN UND DIE MÖGLICHKEITEN AUSNUTZEN, WELCHE DAS INTERNET DER DINGE MIT SICH BRINGT. DADURCH WERDEN SIE SICH GEGENÜBER DER KONKURRENZ BEHAUPTEN KÖNNEN UND LANGFRISTIG IM WETTBEWERB BESTEHEN Bildquelle: hQp://de.control4.com/blog/ 2014/03/the-­‐internet-­‐of-­‐things-­‐and-­‐the-­‐ connected-­‐home
  • 3. Schweizer Unternehmen beginnen, die Möglichkeiten des Internet der Dinge zu nutzen -­‐ dennoch lassen sich heu?ge Best Prac?ces meist in anderen Ländern finden Execu?ve Summary II/II Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 3 Wir stehen erst am Anfang der Entwicklung. Die Technologien des Internet der Dinge sind bereits verfügbar und werden immer aQrak?ver für den Massenmarkt -­‐ Lücken bestehen jedoch bei der Generierung von Wert für den Kunden sowie bei profitablen Geschä^smodellen, die erst noch entdeckt werden müssen. Das Internet der Dinge hat Einfluss auf alle Bereiche in einem Unternehmen. Eine permanente Vernetzung mit Kunden, automa?sierte interne Prozesse oder zusätzliche Dienstleistungen durch den Verkauf von Daten versprechen ein hohes Poten?al für Unternehmen -­‐ in der Kundeninterak?on, bei opera?ven Prozessen sowie für das ganze Geschä^smodell. Das Gesundheitswesen, die Energiebranche und die Versicherungsindustrie sind Bereiche, welche das größte Transforma?onspoten?al aufweisen. Health Wearables werden im Gesundheitswesen neue Möglichkeiten der Pa?entenbehandlung eröffnen, Smart Grid wird grundlegend die Logik der Energiebranche verändern und Unternehmen in der Versicherung werden zunehmend usage-­‐based Insurance Anwendungen implemen?eren. Im globalen WeQbewerb schneidet die Schweiz hinsichtlich der Adap?on von „Internet of Things“ (IoT) Anwendungen rela?v gut ab. Laut Prof. Fleisch gibt es „viele grössere Unternehmen in der Schweiz, die Anstrengungen machen, ihre Produkte mit dem Internet zu verbinden. Daher würde ich schätzen, dass sich Schweizer Unternehmen im ersten DriQel befinden – ev. am hinteren Ende.“¹ Vor allem die Schweizer Versicherungsindustrie und die industrielle Produk?on weisen überdurchschniQliche viele Use Cases auf. Die restlichen Branchen liegen -­‐ mit Ausnahme der Handelsindustrie -­‐ im DurchschniQ. Dies zeigt: Schweizer Unternehmen setzen sich schon heute mit dem Internet der Dinge auseinander, um mögliche Poten?ale zu erschliessen, dennoch werden diese längst noch nicht vollständig ausgeschöp^. ¹ Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014
  • 4. Inhaltsverzeichnis Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 4 ▶ Einleitung ▶ Vorgehen & Bewertungsmethodik ▶ Ergebnisse – Überblick – IoT Poten?al und heu?ger Stand Schweiz ▶ Vorgehensvorschlag für Unternehmen
  • 5. Das Internet der Dinge ist die driQe Genera?on des Internets und beschreibt die Vernetzung von Mensch, Tier und Objekt Entwicklung Beispielha2e Anwendungsbereiche des Internet der Dinge Internet der Dinge Defini?on Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 5 Smart City Smart Home Web 1.0 „ConnecDng computers“ Web 2.0 „ConnecDng people“ Web 3.0 „ConnecDng things“ ! Überwachung / Sicherheit ! Stauverhinderung ! Abfallentsorgung Smart Grid Smart Retail ! Energiekontrolle ! Energiespeicherung ! Verbrauchsbelastung ! Waschmaschine ! Rauchalarm ! Haus?erfüQerung ! Warenbestand ! Echtzeitwerbung ! Intelligente Regale DefiniDon „Das Internet der Dinge (Internet of Things, „IoT“) ist die technische Vision, Objekte beliebiger Art in ein universales, digitales Netz zu integrieren. Dabei haben die Objekte eine eindeuCge IdenCtät und befinden / bewegen sich in einem ‘intelligenten’ Umfeld.” Quelle: „European Policy Outlook“ der Konferenz der deutschen Ratspräsidentscha^ 2007, „Towards the Internet of Things“
  • 6. Produkte mit IoT Charakter werden immer zahlreicher im B2C Bereich – sowohl von Startups als auch von Grosskonzernen Internet der Dinge – Produkte für Endkonsumenten IoT Produkte IoT Produkte von Startups von Grosskonzernen Mercedes Connected Car Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 6 Wireless Smart Headphones ! Headphones als Musik Player, Bluetooth Headset zum Kommunizieren oder zum Messen von Vitaldaten und Leistung ! Daten werden an App gesendet Nest Thermostat ! Thermostat ist lernfähig und passt Raumtemperatur an Aussentemperatur und Gewohnheiten der Personen im Raum an ! Steuerbar via Smartphone-­‐App BiiSafe Buddy ! Sendet Hilferuf und Standortdaten an Empfänger, wenn Knopf gedrückt wird ! Empfänger erhält Nachricht via Smartphone-­‐App oder SMS Koubachi ! Sensor misst Bodenfeuch?gkeit, Temperatur und Lich?ntensität in der Erde ! Bes?mmt dann miQels wissenscha^licher Modelle die Bedürfnisse der Pflanze Oral-­‐B ! Elektrische Zahnbürste überträgt Informa?onen über Putzgewohnheiten und Dauer an Smartphone-­‐App ! Sensoren ermiQeln, ob viel oder wenig Druck aufgewendet wird ! LCD Screen zeigt Inhalt von Kühlschrank, wann LebensmiQel ablaufen und fehlende Zutaten für Gericht LG Smart Fridge ! Zugehörige App mit gleichen Daten ! Anpassung des Fahrwerks durch Erkennung des Strassenzustands miQels 3D-­‐Kamera ! Naviga?onsgerät mit Stau-­‐Infos, Internet und Sprachsteuerung Nike Fuelband ! Messung des Ak?vitätslevels ! Daten werden via Bluetooth an Smartphone-­‐App gesendet
  • 7. Verschiedene Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2020 weltweit über 50 Milliarden Objekte miteinander verbunden sind Entwicklung und Key Players ! „Internet of Things and Services“ ! Koopera?on zwischen Bosch Gruppe und der Universität St. Gallen ! Projekte im Bereich Mobility, Smart Home Security sowie Smart Hea?ng ! „Internet of Everything“ ! Entwicklung von Netzwerken und Sicherheitslösungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 7 Smart Grid ! „Industrial Internet“ ! IoT-­‐Lösungen in Transport, Logis?k, Health Care, Smart Grid etc. ! „Smarter Planet“ ! Entwicklung von Smart Systems unter anderem im Bereich Energie, Wasser und Transport 8.7 11.2 Verbundene Objekte in Milliarden 14.4 18.2 22.9 28.4 34.8 42.1 50.1 60 50 40 30 20 10 0 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Quelle: Cisco ! Schon im Jahr 2008 übers?eg die Zahl der verbundenen Objekte die Zahl der Menschen auf der Erde ! Cisco errechnete, dass bis 2020 über 50 Milliarden Geräte auf der Welt mit dem Internet verbunden sein werden
  • 8. Eine Reihe von Herausforderungen trägt dazu bei, dass die Verbreitung des Internet der Dinge im Unternehmensumfeld zur Zeit noch gebremst wird Herausforderungen Herausforderungen des IoT Fragen ! Sollen wir abwarten, bis sich technologische Standards etabliert haben? ! Welche verschiedenen Op?onen exis?eren zum jetzigen Zeitpunkt? ! Welche Technologie ist für uns die Rich?ge? ! Welche Anforderungen habe ich an die Sensoren? ! Ist die Technologie für meinen Anwendungsfall schon reif genug? ! Inwieweit sind unsere Kunden bereit, ihre Daten im Gegenzug für höheren Nutzen zur Verfügung zu stellen? ! Wo liegen bei unseren Kunden die Grenzen? ! Wie informieren und kommunizieren wir? ! Welche technischen und organisatorischen Sicherheitsaspekte sind für uns relevant? ! Welchen Risiken setzen wir uns aus? ! Verstoße ich nicht gegen Datenschutzgesetze? Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 8 Standards Stromversorgung der Sensoren Privatsphäre Sicherheit ! Keine einheitlichen Standards zwischen einzelnen Geräten ! Viele verschiedene Plawormen verursachen Insellösungen ! Sensoren und Dinge sind typischerweise nicht an Stromnetz angebunden ! Energieversorgung noch technische Herausforderung ! Daten über Finanzen, Gesundheitszustand, Beziehungen etc. werden gespeichert ! Kunde wird zunehmend gläsern für das Unternehmen ! Sicherheit der gespeicherten Daten muss gewährleistet werden ! Mehr Angriffsfläche für kriminelle Ak?vitäten, da alles in Clouds gespeichert wird
  • 9. Die Technologien des Internet der Dinge bedeuten nicht ausschliesslich Veränderungen in der IT-­‐Abteilung, vielmehr werden alle Dimensionen eines Unternehmens beeinflusst Capgemini Consul?ng / MIT-­‐Rahmenmodell der digitalen Transforma?on und das IoT Internet der Dinge OperaDve Prozesse Geschä2smodell Mobility 9 KundeninterakDon Kundenverständnis ! Analy?k-­‐basierte Segmen?erung ! Sozial-­‐informiertes Wissen Neues digitales Geschä2 ! Digitale Produkte ! Neugestaltung der organisatorischen Grenzen Digitale Globalisierung ! Unternehmensintegra?on ! Umverteilung der Entscheidungsbefugnisse ! Shared Digital Service-­‐Einheit Mitarbeitereinsatz ! Überall und jederzeit arbeiten ! Breitere und schnellere Kommunika?on ! Wissensteilung / Community Kundenkontaktpunkte ! Kundendienst ! Cross-­‐Channel Kohärenz ! Self-­‐Service Digital modifizierte Geschä2e ! Produkt-­‐/Service Verbesserung ! Transi?on von physisch zu digital ! „Digitale Verpackung“ Performance Management ! Opera?ve Transparenz ! Datenbasierte Entscheidungsfindung Umsatzwachstum ! Digital-­‐verbesserter Verkauf ! Prognos?zierendes Marke?ng ! Einheitlicher Kundenprozess Prozessdigitalisierung ! Verbesserung der Performance ! Neue Funk?onalitäten Digitale Ressourcen ! Einheitliche Daten und Prozesse ! Analy?sche Fähigkeiten ! Geschä^ & IT Integra?on ! Lösungskonzepte Big Data/AnalyDcs Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. Quelle: Capgemini Consul?ng -­‐ MIT Analysis – Digital Transforma?on: A roadmap for billion-­‐dollar organiza?ons (c) 2011 Cloud Social Media
  • 10. Der Einfluss des Internet der Dinge zeigt sich durch die vielfäl?gen Anwendungsfälle -­‐ diese reichen vom Kundenverständnis bis hin zur digitalen Globalisierung Anwendungsbereiche Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 10 Kundenverständnis Mitarbeitereinsatz Neues digitales Geschä2 Kundenkontaktpunkte Digital modifizierte Geschä2e Performance Management Umsatzwachstum Prozessdigitalisierung Digitale Globalisierung ! Automa?sierte Segmen?erung der Kunden ! Einbezug von äusseren Umständen wie WeQer oder Verkehr ! Automa?sierte Prozesse ! Integrierte Supply Chain ! Virtuelle Abbildung von Logis?kkeQen ! A^er-­‐Sales Dienstleistungen wie automa?sierte Wartung und Reparatur ! Intelligente Verpackungen ! Individualisierte Produkte ! Individualisierte Offline-­‐Werbung ! Personalisierte Preisgestaltung basierend auf Kundenhistorie ! Einbezug des Kunden in Prozesse ! Transparente Au^eilung der Vertriebs-­‐ oder Aussendienstmitarbeiter ! Automa?sche Einteilung von Dienstzeiten ! Wearables als neue Produktkategorie ! Verkauf von Daten ! EintriQ in andere Märkte ! Eigenständiges Bezahlen von Waren ! Omni-­‐Channel Fähigkeit ! Mitbes?mmung des Kunden in Entwicklungsprozess ! Echtzeitdaten über Fer?gungsprozesse ! Zustand von Objekten ! Selbstlernende Systeme ! Beteiligung an Ecosystems ! Open Innova?on ! Koopera?onen mit interna?onaler Konkurrenz Internet der Dinge
  • 11. Das Ziel der Untersuchung ist es, den Einfluss des Internet der Dinge auf Geschä^smodelle zu erfassen sowie den heu?gen Stand in der Schweiz im globalen Vergleich darzustellen Technologische Treiber Dimensionen Untersuchungs-­‐ des Modells gegenstand 11 Fokus der Untersuchung Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. Internet der Dinge ! Wie transformiert sich die KundeninterakDon durch das Internet der Dinge? ! Wie transformieren sich die internen Prozesse durch das Internet der Dinge? ! Wie transformiert sich das Geschä2smodell durch das Internet der Dinge? Fokus #1 der vorliegenden Untersuchung Kunden-­‐ interakDon OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modelle ! Wie nutzen Schweizer Unternehmen das IoT im globalen Vergleich? Schweiz Fokus #2 der vorliegenden Untersuchung Mobility Big Data Cloud
  • 12. Inhaltsverzeichnis Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 12 ▶ Einleitung ▶ Vorgehen & Bewertungsmethodik ▶ Ergebnisse – Überblick – IoT Poten?al und heu?ger Stand Schweiz ▶ Vorgehensvorschlag für Unternehmen
  • 13. Im Rahmen des Point of View wurde einerseits eine Analyse in sechs verschiedenen Branchen durchgeführt und andererseits ein Vorgehensvorschlag erstellt Betrachtete Branchen Vorgehen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 13 Analyse Versicherung 1 IoT PotenDal HeuDger Stand Schweiz ! Beschreibung aktuell umgesetzter Use Cases ! Illustra?on von poten?ellen Use Cases in den Jahren 2015 bis 2020 ! Bewertung des poten?ellen Einflusses auf einzelne Dimensionen eines Unternehmens ! Beschreibung von bereits heute umgesetzten IoT-­‐Use Cases in Schweizer Unternehmen ! Beurteilung der Nutzung von IoT Anwendungen in Schweizer Unternehmen im Vergleich mit interna?onalen Best Prac?ces Vorgehensvorschlag für Schweizer Unternehmen 2 Wie kann ein Unternehmen vorgehen, um sich dem Thema IoT zu nähern? Handel In welchem Ausmaß nutzen Schweizer Unternehmen die derzeiDgen Möglichkeiten des IoT im internaDonalen Vergleich? In welchem Ausmaß beeinflussen potenDelle IoT Konzepte die Digitale TransformaDon in den drei Haupt-­‐ dimensionen eines Unternehmens? Industrielle Produk?on Gesundheitswesen Energie Logis?k
  • 14. In einem ersten SchriQ wurde analysiert, wie stark die drei Dimensionen des Digital Transforma?on Framework in einer Branche transformiert werden Bewertungsmethodik IoT Poten?al Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 14 1 2 Beschreibung Methodik ! Durch die Beschreibung von heu?gen und poten?ellen Use Cases im Jahr 2020 wird eruiert, wie stark das IoT eine Branche transformieren kann ! Das Transforma?onspoten?al durch das Internet der Dinge wurde jeweils für die drei Dimensionen – Kundeninterak?on – opera?ve Prozesse und – Geschä^smodelle beurteilt und auf einer Skala von 0-­‐4 dargestellt ! Die Bewertung erfolgte auf Basis von öffentlich zugänglichen Informa?onen (AussenperspekDve) ! Bereits heute von Schweizer Unternehmen umgesetzte Use Cases sind mit einem Schweizerkreuz gekennzeichnet: ! Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit möglicher Use Cases erhoben Bewertung IoT PotenDal¹ 4 3 2 1 0 4 3 2 1 0 Neue Geschä^s-­‐ und Betriebsmodelle und innova?ve Formen der Kundeninterak?on entstehen mit ?efgreifenden Veränderungen für die Organisa?on Neue Möglichkeiten, horizontale oder ver?kale Prozesse auszuführen, Geschä^smodelle zu erweitern um erhebliches Umsatzwachstum oder Kostenreduk?onen zu erzielen Inkrementelle Verbesserungen , die mehrheitlich in einer Kostenreduk?on aufgrund erhöhter Effizienz resul?ert Leichte Veränderungen , die jedoch gar nicht oder nur bedingt in Kostenreduk?onen oder Umsatzwachstum resul?eren Keine Veränderung ¹ Subjektive Bewertung durch Capgemini
  • 15. Im zweiten SchriQ wurden Schweizer Unternehmen analysiert, wie diese im globalen Vergleich Konzepte des IoT einsetzen Bewertungsmethodik heu?ger Stand Schweiz Bewertung heuDger Stand Schweiz¹ Schweizer Unternehmen sind im interna?onalen Vergleich unterdurchschnihlich Schweizer Unternehmen sind im interna?onalen Vergleich durchschnihlich Schweizer Unternehmen sind im interna?onalen Vergleich überdurchschnihlich ! Schweizer Unternehmen weisen keine oder nur vereinzelt IoT Anwendungen auf ! Schweizer Unternehmen weisen einige IoT Anwendungen auf ! Schweizer Unternehmen weisen viele IoT Anwendungen auf ! IoT Anwendungen entsprechen inter-­‐ na?onalen Standards ! IoT Anwendungen gelten als Best Prac?ces ! IoT Anwendungen entsprechen nicht den heu?gen Möglichkeiten Beschreibung Methodik ! Zur Beurteilung der heu?gen Situa?on bezüglich der IoT-­‐Konzepte in Schweizer Unternehmen wurden folgende Fragestellungen betrachtet: – Wie weit fortgeschriQen ist die Schweizer Wirtscha^? – Was sind Good oder Best Prac?ces in der Schweiz? ! Die Bewertung erfolgte auf Basis von öffentlich zugänglichen Informa?onen (AussenperspekDve) ! Neben der Analyse von wenigen Schweizer Startups wurden hauptsächlich Use Cases von Schweizer Grossunternehmen analysiert ! Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit der bereits exis?erenden Use Cases in der Schweiz erhoben ¹ Subjektive Bewertung durch Capgemini Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 15
  • 16. Inhaltsverzeichnis Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 16 ▶ Einleitung ▶ Vorgehen & Bewertungsmethodik ▶ Ergebnisse – Überblick – IoT Poten?al und heu?ger Stand Schweiz ▶ Vorgehensvorschlag für Unternehmen
  • 17. Jede Branche wird durch das IoT beeinflusst -­‐ Geschä^smodelltransforma?onen ereignen sich im Versicherungs-­‐ und Gesundheitswesen sowie im Energiebereich Versicherung Gesundheitswesen ! Usage-­‐based Insurance durch Telema?k ! Berechnung des Risikos aufgrund aktueller Daten in Echtzeit ! Use Cases in KFZ-­‐Versicherung Handel IoT Poten?al Überblick Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 17 KI OP Industrielle ProdukDon KI: Kundeninterak?on; OP: Opera?ve Prozesse; GM: Geschä^smodell Energie LogisDk KI OP GM KI OP GM ! Neuar?ges Kundenerlebnis durch veränderte Interak?on ! Intelligente Regale und selbstlernende Logis?k ! „Store der Zukun^“ schon heute Realität ! Industrie 4.0 mit Cyber Physical Systems ! Flexible und reak?onsfähige Produk?onssysteme ! Vollständig digitalabgebildeter Produk?onsprozesses ! Health Wearables erlauben permanente Überwachung ! Ambient assisted living ! IT-­‐ und Sportunternehmen dringen vermehrt in den Markt ein ! Von Nachfrage-­‐ zu Angebotsorien?erung ! Smart Grid, Smart Meter, Smart Market ! Stärkere Konkurrenz aufgrund Dezentralisierung des Netzes KI OP GM KI GM ! RFID¹ ermöglicht Verfolgung der Produkte und Gedächtnis ! Smarte Bestandsführungs-­‐ prozesse und autonome Transportsysteme ! Logis?ker als Hersteller ¹ RFID = Radio-Frequency identification” GM OP KI OP GM
  • 18. Schweizer Unternehmen haben bereits begonnen, Anwendungen des Internet der Dinge zu implemen?eren -­‐ vor allem in der Versicherung und in der industriellen Produk?on Versicherung Gesundheitswesen Heu?ger Stand Schweiz Überblick ! Innova?ve Konzepte von kleinen Unternehmen wie Vigilant, Dacadoo oder Swisslog in verschiedenen Bereichen ! Förderung durch Bund mit „Strategie eHealth Schweiz“ für elektronisches Pa?entendossier ! Generell langsame Digitalisierung der Branche Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 18 KI: Kundeninterak?on; OP: Opera?ve Prozesse; GM: Geschä^smodell LogisDk ! Usage-­‐based Insurance werden von Allianz Suisse und Axa angeboten ! Zurich verkau^ Telema?klösungen für das Management von Fuhrparks an ! Anwendungsbeispiele können als Best Prac?ce angesehen werden Handel ! Migros, Manor und Vögele mit IoT Anwendungen bei internen Prozessen ! Op?miertes Warenlager und Logis?k mit RFID, Selfscanning-­‐Systeme und überwachte Kühlanlagen als Use Cases ! Keine Anwendungen bei Kundeninterak?on Industrielle ProdukDon ! Viele Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen, um Produk?onsprozesse und Intralogis?k zu op?mieren ! Innova?ve Konzepte bspw. von Intellion ! Keine Förderung durch Bund im Gegensatz zu Deutschland mit Zukun^sprojekt Industrie 4.0 Energie ! Projekte von Energieunternehmen wie EKZ oder CKW im Bereich Smart Metering ! Langsame Adop?on aufgrund keiner gemeinsamen Standards ! Fehlende Rahmenbedingungen und regulatorische Vorlagen für Strommarkt ! Implemen?erung von RFID-­‐Lösungen in Verteilzentren und Sammelbehälter bei Post ! RFID an versendeten Packen zur Temperaturüberwachung bei Panalpina ! Implemen?erte Anwendungskonzepte sind interna?onal lediglich Standard
  • 19. Inhaltsverzeichnis Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 19 ▶ Einleitung ▶ Vorgehen & Bewertungsmethodik ▶ Ergebnisse – Überblick – IoT PotenDal und heuDger Stand Schweiz ▶ Vorgehensvorschlag für Unternehmen
  • 20. Usage-­‐based Insurance hat das Poten?al, die Versicherungsindustrie zu transformieren, und dies kann erst den Anfang einer ?efgreifenden Entwicklung bedeuten Versicherung -­‐ Branchenüberblick Versicherung -­‐ Zusammenfassung IoT PotenDal OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modell Einschätzung: ÜberdurchschniQlich im globalen Vergleich Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 20 HeuDger Stand Schweiz Kunden-­‐ interakDon ! Das Internet der Dinge hat das Poten?al, die Versicherungsbranche grundlegend zu transformieren - Berechnung des Risikos miQels verschiedener Faktoren in aktueller Situa?on anstaQ aufgrund von Erfahrungswerten - Telema?k ermöglicht „Usage-­‐based Insurance“ (UBI) - Neuar?ge Versicherungsbedürfnisse entstehen wie beispielsweise Schutz vor Cyberangriffen ! Heu?ge IoT Konzepte finden sich im Bereich Fahrzeugversicherung ! In der Schweiz gibt es bereits umgesetzte Anwendungsbeispiele: - Axa Winterthur und Allianz Suisse implemen?erten erste UBI-­‐Konzepte im Bereich Fahrzeugversicherung - Zurich lancierte mit Fleet Intelligence ein IoT Konzept für das Fuhrparkmanagement ! Kün^ige Use Cases können im Bereich der Kontrolle und Überwachung von Maschinen, Häusern und Menschen zur Verhinderung von Schadenfällen sowie zur Berechnung individueller Prämien gefunden werden Unternehmen in der Versicherungsbranche sollten sich schon heute mit möglichen Anwendungskonzepten durch das Internet der Dinge beschä^igten, da sich das Kerngeschä^ durch UBI langfris?g transformiert und erweitert wird.
  • 21. Die generierten Daten sind nicht nur für das Versicherungsunternehmen interessant, sondern können auch das Kundenerlebnis nachhal?g transformieren IoT PotenDal Versicherung -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 21 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Kunden-­‐ interakDon 0 ! Detaillierte Kundenprofile und Echtzeitdaten ! Komfort-­‐ und Kontrollfunk?onen für Kunden ! Von Touchpoints zu konstanter Überwachung Dynamische Prämienberechnung: Prämienberechnung erfolgt aufgrund geplanter Strecke, Zeit und WeQer Anzeige der sichersten Strecke: Dem Kunden wird die sicherste Strecke mit der entsprechend niedrigsten Prämie angezeigt, welche durch verschiedene Parameter (Verkehr, Zustand der Strasse) berechnet wurde Zustand der versicherten Gegenstände: Der Kunden wird bei schlechtem Zustand versicherter Gegenstände wie Waschmaschine oder Heizung alarmiert, um frühzei?g reagieren zu können AutomaDsches Abschalten: Versicherte Geräte in kri?schem Zustand werden automa?sch abgeschaltet, um Schadensfälle zu vermeiden Fahrerfeedback: Dem Kunden kann Feedback zu seinem Fahrverhalten gegeben werden, um die Wahrscheinlichkeit eines Schadensfall zu minimieren FahrinformaDonen online: Der Kunde kann die zurückgelegte Strecke und sein Fahrverhalten auf einer Onlineplaworm anschauen CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 22. Automa?sierung und erhöhte Datenmenge machen Prozesse wie Schadenfallabwicklungen um ein Vielfaches effizienter und somit kostengüns?ger IoT PotenDal Versicherung -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 22 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 AutomaDsche Nolallmeldung: Bei EintriQ eines Schadenfalls werden automa?sch die notwendigen Dienstleistungen (Polizei, Ambulanz) kontak?ert ! Kosteneinsparung durch Automa?sierung und effiziente Schadenfall-­‐ bearbeitung ! Datengrundlage steigert Trans-­‐ parenz für das Management AutomaDsche Auswertung von Daten: Intelligente Systeme werten die durch Sensoren erhobenen Daten während eines Schadenfalls automa?sch aus, um die Schadensursache effek?v und effizient zu analysieren Crash Recorder: Unfälle können schnell und effizient analysiert werden, da Daten (Geschwindigkeit des Autos, Bremsverhalten) aufgezeichnet wurden AutomaDsche Prämienberechnung aufgrund Profildaten Krankenversicherungen können genaue Daten über den Gesundheitszustand des Kunden abrufen, da diese miQels Sensoren am Körper detailliert erhoben wurden. Dadurch kann eine genauere Wahrscheinlichkeit eines Unfalls oder einer Krankheit berechnet werden CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 23. Das Geschä^smodell eines Versicherers wird sich durch das Internet der Dinge erweitern – neue Einnahmequellen durch zusätzliche Dienstleistungen entstehen IoT PotenDal Versicherung -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 23 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Geschä2s-­‐ modell 0 Usage-­‐Based Insurance: Dynamische Prämienberechnung aufgrund verschiedener Faktoren: ! Häufigkeit und Länge der Nutzung eines Fahrzeuges ! Fahrverhalten ! Äussere Faktoren wie WeQer Diebstahlversicherung als Zusatzdienstleistung: Gestohlene oder abhanden gekommene Objekte können nachverfolgt und gegebenenfalls wieder zurückgebracht werden ! Neue Industrielogik ! Hohes Umsatzpoten?al durch neue Ertragsquellen ! Neuer Versicherungs-­‐ bedarf Wartungsdienstleistung: Wartung von vernetzen Objekten werden als zusätzliche Dienstleistung von Versicherungen angeboten -­‐ vom „Pure Risk Insurer“ zum „smart life companion“ Verkauf von Daten: Erhobene Daten durch vernetzte Gegenständen und Lebewesen können auch für andere private Unternehmen (bspw. im Finanzwesen, Energie-­‐ oder Sicherheitsbereich) oder die öffentliche Verwaltung relevant werden Neuer Versicherungsbedarf: Durch die Entstehung neuer Geschä^smodelle aufgrund des Internet der Dinge entsteht neuer Versicherungsbedarf, der abgedeckt werden muss Flohenmanagement: Telema?klösungen für Fuhrpark eines Unternehmens, um effizienteres FloQenmanagement zu ermöglichen CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 24. Zwei Schweizer Versicherer bieten schon User-­‐based Insurance an -­‐ die sons?ge Branche weist noch keine entsprechenden Leistungen vor Versicherung -­‐ Heu?ger Stand Schweiz Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen Beschreibung umgesetzter IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 24 Überblick heuDger Stand Schweiz TelemaDk für Privatpersonen von AXA und Allianz Suisse ! Einbau von Telema?kgeräten in Autos erlaubt konstante Datenaufzeichnung (z.B. Geschwindigkeit, Beschleunigung, Kilometerleistung, Datum, Uhrzeit) ! Prämienberechnung anhand individuellem Fahrverhalten (-­‐> Usage-­‐based Insurance) ! Beurteilung des Fahrverhaltens anhand der gesammelten Daten, BeweismiQel bei Unfällen ! Visualisierung der Daten im Kundenportal oder per Mobile App, Kunde erhält automa?sche Verbesserungsvorschläge zum Fahrverhalten ! Datenaustausch mit Polizei möglich bei Diebstahl zur Erleichterung der Ortung des Fahrzeugs ! Schweizer Versicherer haben im interna?onalen Vergleich eine Vorreiterrolle ! Anwendungsbeispiel ist Telema?klösungen in der Motorfahrzeugversicherung ! Während Allianz seit 2011 Telema?klösungen anbietet, hat Axa dieses Jahr ein Angebot lanciert ! Zurich bietet Telema?k für FloQenmanagement an ! Grosse Versicherer beschä^igen sich intensiv mit dem Thema ! Derzei?ge Umsetzungen entsprechen den heu?gen Möglichkeiten ! Anwendungen als Best Prac?ces TelemaDk für Fuhrpark von Unternehmen von Zurich ! Telema?klösungen im FloQenrisikomanagement ermöglicht - Höhere Sicherheit der Fahrer und Verkehrsteilnehmer - Op?mierung der betrieblichen Effizienz - Reduzierung von Schadstoffemissionen ! Drei verschiedene Lösungsangebote
  • 25. Die Handelsbranche kann nicht nur in der Logis?k vom IoT profi?eren – das Kunden-­‐ erlebnis im Store wird durch Innova?onen in der Kundeninterak?on transformiert Handel -­‐ Branchenüberblick IoT PotenDal OperaDve Prozesse HeuDger Stand Schweiz Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 25 Handel -­‐ Zusammenfassung ! Für die Handelsbranche bietet das Internet der Dinge vor allem die Möglichkeit, das Kundenerlebnis zu erneuern - Personalisierte Werbung und Promo?onen - Produk?nforma?onsanzeige durch Augmented Reality - Neuar?ge Storekonzepte (Hointers, Burberry) ! Intelligente Regale, effiziente Kommunika?on mit Lieferanten und bessere Überwachungsmöglichkeiten op?mieren interne Prozesse von Händlern ! Während der Einsatz von IoT Technologien bei opera?ven Prozessen weltweit schon zum Standard gehört, gibt es interna?onal bereits „Stores der Zukun^“: - Hointers: Durch das Scannen von Barcodes wird Kleidung in Umkleidekabine mit Hilfe von Robotern bereitgestellt - Burberry: Produk?nforma?onen werden auf einem der über 70 Bildschirme im Raum angezeigt, sobald der Kunde das Produkt scannt ! Migros, Denner und Vögele setzen erste IoT Anwendungen ein, um Kostensenkungen bei internen Prozessen zu erzielen -­‐ bei anderen Schweizer Unternehmen konnten keine Use Cases gefunden werden Kunden-­‐ interakDon Bricks-­‐and-­‐Mortar Retailer haben durch IoT Konzepte die Möglichkeit, die Nachteile gegenüber E-­‐Commerce Angeboten zu kompensieren. Daher müssen sich Retailer schon frühzei?g mit möglichen Konzepten auseinandersetzen. Geschä2s-­‐ modell Einschätzung: UnterdurchschniQlich im globalen Vergleich
  • 26. Das Internet der Dinge hat das Poten?al, das Shoppingerlebnis neu zu definieren – durch höheren Komfort und mehr Personalisierung Mögliche Use Cases heute Use Cases in 2020 Omnichannel Retail: Der Kunde hat jederzeit Zugriff auf das Gesam?nventar und hat daher durchgängige und konsistente personalisierte Shoppingerfahrung, wo auch immer der Kauf getä?gt wird IoT PotenDal Handel -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 26 Kunden-­‐ interakDon 0 ProdukDnformaDonsanzeige: Informa?onen vom betrachteten Produkt werden dem Kunden sofort auf einem externen Screen angezeigt ! Effek?veres Marke?ng aufgrund höherer Personalisierung ! Neuar?ges Shoppingerlebnis für Kunden ! Mehr Daten für den Kunden EchtzeitpromoDonen und -­‐werbung: Basierend auf der „Shoppinggeschichte“ eines Kunden, den persönlichen Präferenzen etc. können in Echtzeit zugeschniQene Preispromo?onen oder Werbung angezeigt werden Intelligente Shoppingliste: Je nach Anordnung der Waren im Store werden die Ar?kel auf der Liste eines Kunden entsprechend sor?ert Intelligenter Einkaufswagen: Der Einkaufswagen kennt die gewünschten Ar?kel eines Kunden und gibt ein Signal, wann man in der Nähe ist Augmented Reality: Durch das Tragen einer intelligenten Brille bekommt der Kunde beim Betrachten des Produkts relevante Informa?onen über bspw. Herkun^, Ablaufdatum sowie FeQanteil oder Kaloriengehalt Selfscanning-­‐Systeme: Kunden können die Produkte bei Bedarf selber einscannen und bezahlen Bestellung via Smartphone: Kunde scannt Barcode eines Exemplars im Laden, um Produkt mit rich?gen Spezifika?onen (Farbe, Grösse etc.) zu erhalten CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 27. Eine integrierte und automa?sierte Supply Chain sowie effizientere Prozesse im Store machen „Bricks-­‐and-­‐Mortar“ Geschä^e profitabler IoT PotenDal Handel -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 27 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 ! Automa?sierte Prozesse zwischen Lager und Geschä^ ! Effiziente Kommunika?on mit Lieferanten ! Hohe Produkt-­‐ verfügbarkeit Queue Management: Produkte mit RFID Chips senden Signale an Bezahlsysteme, damit umgehend bezahlt werden kann, sobald das Produkt im Einkaufskorb ist Intelligente Regale: Regale kommunizieren mit dem Lager, falls sie leer sind oder wenn das Ablaufdatum des Produktes, beispielsweise bei Esswaren, überschriQen ist Sicherheit und Überwachung: Ladendiebstahl kann durch die genaue Ortung der Produkte reduziert bzw. verhindert werden Überwachung von Kühllagern: Durch RFID wird die Temperatur sämtlicher Kühleinheiten überwacht und gesteuert Smarte Verkäufer: In Echtzeit werden dem Verkäufer automa?sch Informa?onen über den Kunden angezeigt (Kau}istorie, Charakteris?ken wie Grösse etc.), um diesen besser und effizienter zu bedienen Roboter zum Auffüllen der Regale: Falls Regale leer sind, werden diese automa?sch von Robotern aufgefüllt Direkte KommunikaDon mit Lieferanten: Lieferanten sehen die restliche Ware im Lager und können somit ohne Bestellung automa?sch nachliefern, um Engpässe des Händlers zu verhindern CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 28. Das Geschä^smodell eines Händlers bleibt bestehen -­‐ es wird nur geringfügige Änderungen geben IoT PotenDal Handel -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 28 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Geschä2s-­‐ modell 0 Ein Exemplar pro Produkt: In den Stores befindet sich nur noch ein Exemplar pro Produkt. Beim Einscannen des Barcodes des Produktes kann Grösse und andere Spezifika?onen ausgewählt werden, um danach das gewünschte Produkt aus dem Lager zu bekommen ! Leicht erhöhte durchschniQliche Margen ! Geringe Ersparnisse bei Betriebskosten durch Personal-­‐ und Platzeinsparung Store ohne Mitarbeiter: Durch die Automa?sierung in allen Bereichen werden Mitarbeiter an weniger Kontaktpunkten benö?gt. Geschä^e können somit beispielsweise längere Öffnungszeiten mit geringerem zusätzlichen Ressourcenaufwand anbieten Kein direkter Verkauf im Store: Stores dienen nur noch als Inspira?on und Probe, die Ware wird per Smartphone gescannt und somit gekau^ und anschliessend nach Hause geliefert Dynamic Pricing: Preise von Kleidern werden konstant neu berechnet aufgrund von verschiedensten Faktoren wie Wochentag oder Uhrzeit CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 29. Die Transforma?on ist in der Schweiz noch nicht im Gange -­‐ vor allem Migros und Manor versuchen, erste Anwendungsmöglichkeiten frühzei?g zu adap?eren Handel -­‐ Heu?ger Stand Schweiz Beschreibung umgesetzter Überblick heuDger Stand Schweiz IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 29 ! Adop?on von Möglichkeiten schreitet in der Schweiz nur langsam voran: - Möglichkeiten für Op?mierung interner Prozesse werden teilweise genutzt - Innova?ve Storekonzepte wie bei Hointers oder Burberry fehlen bei Schweizer Händlern ! Bisher keine signifikanten umgesetzten IoT Konzepte bei weiteren Schweizer Unternehmen im Handel Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Nur drei iden?fizierte Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Interna?onale Unternehmen wie Metro und Walmart sind ak?ver ! Keine weiteren Bemühungen sichtbar Selfscanning-­‐Systeme bei Migros ! Pilotprojekt von Migros in 2011, bei dem 9 Filialen mit dieser Möglichkeit ausgestaQet wurden ! Seither werden weitere Filialen mit diesen System ausgerüstet Überwachung von Kühleinheiten ! Manor und Migros-­‐Genossenscha^ haben seit 2009 intelligente KühlkeQen im Einsatz - Konstante Temperaturüberwachung - Alarm bei Fehlfunk?on Warenlager und LogisDk ! Prozesse zwischen den Verteilzentralen und den Warenhäusern werden mit RFID digital visualisiert ! Mehrwegboxen, Kartons sowie Transporteinheiten tragen bei Manor RFID-­‐Labels Waren mit RFID bei Vögele ! Warenfluss einzelner Güter entlang der ver?kalen WertschöpfungskeQe – von der Produk?on bis zur Verkaufsfläche – werden durch RFID Chips an den Produkten zeitnah verfolgt
  • 30. Für produzierende Unternehmen bedeutet das Internet der Dinge eine stärkere Kundenorien?erung bei geringeren durchschniQlichen Produk?onskosten zu erreichen Industrielle Produk?on -­‐ Branchenüberblick IoT PotenDal OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modell HeuDger Stand Schweiz Einschätzung: ÜberdurchschniQlich im globalen Vergleich Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 30 Industrielle ProdukDon -­‐ Zusammenfassung ! Cyber Physical Systems (CPS), selbstständig arbeitende und untereinander kommunizierende Systeme, stehen für die nächste industrielle Revolu?on, der „Industrie 4.0“, mit dem Internet der Dinge als Grundlage ! Flexible und reak?onsfähige Produk?onssysteme durch: - Verbundene und miteinander kommunizierende Produk?onsbetriebe - Integrierter Wertschöpfungsprozess mit direktem Einbezug von Kunden und Geschä^spartnern und selbstlernender Logis?k ! Hohes Poten?al für Kostensenkungen bei internen Prozessen aufgrund: - Geringeren Bedarfs nach Personal durch automa?sierten Herstellungsverfahren - Nachhal?geren Umgangs mit knappen Ressourcen - Kürzerer Ausfallzeiten und geringer Anzahl fehlerha^er Produkte ! Einer im Dezember 2013 durchgeführten Studie der American Society for Quality¹ zufolge nutzen 13% der befragten Hersteller Technologien des Internet der Dinge. „Manufacturing ist die Branche mit den grössten FortschriQen, primär weil dort der Wert der einzelnen Güter hoch ist und sich Kosten und Nutzen in der gleichen Bilanzhülle begegnen.“² ¹Quelle: ASQ 2014 Manufacturing Outlook Survey Kunden-­‐ interakDon ² Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014 Intelligente Produk?onsbetriebe haben die Chance, Kostennachteile wie höhere DurchschniQslöhne gegenüber anderen Ländern zu kompensieren und werden kün^ig einen entscheidenden WeQbewerbsvorteil in der Branche darstellen.
  • 31. Echtzeitdaten über den Herstellungsprozess ermöglichen mehr Transparenz und einen direkten Einbezug des Kunden in die Produktentwicklung Use Cases heute Selbstständige Bestellung via Smartphone: Der Kunde kann via Smartphone selber neue Ware oder Materialien bestellen oder produzieren lassen, da er über freigewordene Produk?onskapazitäten informiert wurde IoT PotenDal Industrielle Produk?on -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 31 Mögliche Use Cases in 2020 Kunden-­‐ interakDon 0 Abfrage des ProdukDonsstadiums: 1 Kunden können aufgrund von Echtzeitdaten der LieferkeQe Verfügbarkeiten von benö?gten Materialien, Lieferzeiten sowie letztmögliche Zeitpunkte für Bestelländerungen ermiQeln ! Stärkerer Einbezug des Kunden in den Herstellungs-­‐ prozess ! Mehr Transparenz für den Kunden Kundenintegriertes Engineering: Integra?on des Kunden in den Entwicklungs-­‐, Planungs-­‐ und Produk?onsprozess (beispielsweise Bes?mmung von Charakteris?ken eines Produktes), um Kundenbedürfnisse besser abdecken zu können „Szenario-­‐System“: Dem Kunden werden transparent Resultate durch Änderungen in der Produk?on angezeigt, falls sich bspw. die Kundenbedürfnisse verändert haben. Auch kann der letztmögliche Zeitpunkt einer Neukonfigura?on des Produktes aufgezeigt werden CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 32. Hochautoma?sierte, integrierte und selbstlernende Supply Chains op?mieren den Produk?onsprozess Use Cases heute Transparente und verbundene ProdukDon: Vernetzte Maschinen liefern Echtzeitdaten über Effizienz der Produk?on und Qualität der Ware IoT PotenDal Industrielle Produk?on -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 32 Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 ! Kostensenkung durch effiziente Logis?k, geringe Ausfallzeiten und op?mierte Produk?on ! Erhöhte Qualität der Produkte ! Flexible opera?ve Prozesse Selbstorganisierende LogisDk: Bei Knappheit eines bes?mmten Materials durch unerwartete Produk?onsänderung wird automa?sch Nachschub angefordert Flexibler und robuster Betrieb: Der Fer?gungsbetrieb reagiert schnell und dynamisch auf neue Anforderungen oder sich ändernde Verhältnisse, um ste?ge Produk?on, just-­‐in-­‐?me und maximale Auslastung zu gewährleisten U p-­‐Cycling: Produkte tragen Daten über Material, Verbrauch und Recycling-­‐Schema mit sich, um einzelne Bestandteile aufzurüsten und Material wiederzuverwerten CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden Markt für ProdukDonstechnologiedaten: Maschinen beziehen Daten von Herstellungsmaterial über virtuellen Marktplatz für op?male Verwertung ProakDve Maschinenwartung: Zustand sowie Leistungsfähigkeit der Maschinen werden in Echtzeit dargestellt und bei Bedarf repariert, um Ausfallzeiten zu minimieren Verbundene Supply Chain Durch Kommunika?on zwischen Produk?on und Lieferanten können Herstellungsdurchlaufzeiten und Interdependenzen op?miert werden AutomaDsierte RekonfiguraDon der ProdukDonsmodule: Op?males Anlagenlayout wird ermiQelt auf Basis einer Beschreibung der Produkte und der Fähigkeiten der Produk?onsmodule
  • 33. Produzierende Unternehmen werden immer mehr zu Servicedienstleistern, da die Instandhaltung sowie A^er-­‐Sales Services durch das IoT ermöglicht werden IoT PotenDal Industrielle Produk?on -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 33 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Geschä2s-­‐ modell 0 ! Zusätzliches Umsatzpoten?al durch höhere Ausrichtung an Kunden-­‐ bedürfnisse AutomaDsierte Mass CustomizaDon: Der Produk?onsbetrieb richtet sich automa?sch auf neue Bestellungen aus, was eine höchstmögliche Individualisierung der Fer?gung ermöglicht und somit genau den Kundenbedürfnissen entspricht Zusatzleistung „späte ProdukDonsänderung“: Die Möglichkeit für den Kunden, seine Bestellung in einem späten Stadium des Herstellungsprozess noch ändern zu können, kann als zusätzliche Dienstleistung verkau^ werden CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden ProakDve Maschinenwartung als zusätzliche Dienstleistung: Zustand sowie Leistungsfähigkeit der Maschinen werden in Echtzeit dargestellt und bei Bedarf repariert, um Ausfallzeiten zu minimieren Pay-­‐per-­‐Use durch Smart Meters Kunde bezahlt in Abhängigkeit der Nutzungsstunden der Produk?onsanlage anstaQ pro Produkt
  • 34. Produzierende Unternehmen in der Schweiz haben die Vorteile der nächsten industriellen Revolu?on erkannt und weisen viele Use Cases auf Industrielle Produk?on -­‐ Heu?ger Stand Schweiz I/II Beschreibung umgesetzter Überblick heuDger Stand Schweiz IoT Anwendungen Vernetzte ProdukDon bei Liebherr ! Entwicklung von intelligenten System durch Zühlke Engineering ! Eingebaute Elektronik sendet Betriebsdaten an eine Datenzentrale - Bei zu hohem Öldruck warnt das System, dass die Schläuche dadurch zu stark belastet werden - Techniker vor Ort können durch Spezialisten in der Zentrale über Fernwartung unterstützt werden ! Datentransfer läu^ über SMS oder über mobile Datenübertragung nach dem Internetprotokoll Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 34 – Viele Schweizer Unternehmen haben sowohl Produk?onsprozesse als auch die Logis?k durch IoT Anwendungen op?miert – Innova?ve Anwendungen bspw. von Intellion mit Vielzahl an IoT Lösungen vor allem in der Intralogis?k – Schweiz führend neben bspw. Ländern wie Deutschland, wo die Bundesregierung „Industrie 4.0“ als ein Zukun^sprojekt der Hightech-­‐Strategie iden?fizierte Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Anwendungsbeispiele von zahlreichen Unternehmen ! Teilweise innova?ve Konzepte ! Führende Hersteller von IoT Anwendungen in der Schweiz Notruf-­‐ und Telemonitoring-­‐System bei Schindler ! SIM-­‐Karten sind in Aufzuganlagen eingebaut und senden regelmässig Statusinforma?onen an zentrale Connec?vity-­‐Management-­‐Plaworm und übermiQeln Daten auch auf Abruf ! Notruf-­‐ und Datenverkehr kann in Echtzeit überwacht werden ! Von der Inbetriebnahme bis hin zur Wartung der Aufzüge wird alles abgedeckt
  • 35. Produzierende Unternehmen in der Schweiz haben die Vorteile der nächsten industriellen Revolu?on erkannt und weisen viele Use Cases auf Industrielle Produk?on -­‐ Heu?ger Stand Schweiz II/II Beschreibung umgesetzter IoT Anwendungen Intelligente Lagerbehälter bei SFS unimarket AG ! RFID-­‐Lösung turnLOG¹ für automa?sierte Nachbestellung ! Sobald der Verbrauchsbestand des unterteilten Lagerbehälters aufgebraucht ist, wird dieser gedreht, damit der Reservebestand greiar ist ! Durch die Drehung löst der RFID-­‐Transponder eine Bestellung mit der vordefinierten Menge aus ! Behälter werden dann wieder mit der benö?gten Menge aufgefüllt Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 35 Smarter Regalboden mit RFID-­‐EDkeh-­‐Behältern bei Würth ! Unterstützung von 2-­‐Behälter-­‐Kanban-­‐Prozessen mit LeanOrder Detec?onShelf ¹ ! Einfache und sichere Nachbestellung möglich ! Wird ein mit einem RFID-­‐E?keQ versehener leerer Behälter auf das LeanOrder Detec?onShelf gestellt, liest der Regalboden die ID des leeren Behälters und sendet die Informa?on miQels RFID an die LeanOrder Bestellplaworm ¹ Hersteller: Intellion (intellion.com)
  • 36. Das Gesundheitswesen wird sich verändern -­‐ Startups entstehen, Unternehmen anderer Branchen treten ein und Prozesse von Krankenhäuser werden transformiert Gesundheitswesen -­‐ Branchenüberblick IoT PotenDal OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modell HeuDger Stand Schweiz Einschätzung: DurchschniQlich im globalen Vergleich Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 36 Gesundheitswesen -­‐ Zusammenfassung ! Pharmaunternehmen und Krankenhäuser profi?eren von den Technologien des Internet der Dinge, haben aber auch neue Konkurrenz durch Unternehmen anderer Branchen und Startups erhalten – Geschä^smodelltransformierung bei Krankenhäusern: Sensoren am Körper übermiQeln in Echtzeit Vitaldaten über Pa?enten, auf die in einer zentralen Datenbank jederzeit zugegriffen werden kann – „Ambient Assisted Living“: durch intelligente Assistenzlösungen und Heimautoma?on, telemedizinischem Monitoring sowie Betreuungs-­‐, Versorgungs-­‐ und No‚allleistungen können ältere Menschen länger eigenständig und sicher im häuslichen Umfeld leben – Geschä^smodellerweiterung für Sport-­‐ (z.B. Nike) oder IT-­‐Unternehmen (z.B. Google) – Startups mit neuen Produkten (z.B. Bee+, Misfit, Fitbit) – Prädik?ve und personalisierte Medikamente von Pharmaunternehmen ! Neben der Branche industrielle Produk?on ist das Gesundheitswesen in Teilbereichen bereits sehr fortgeschriQen hinsichtlich der Adop?on von IoT Anwendungen Kunden-­‐ interakDon Technologien des IoT ermöglichen neuen Unternehmen den EintriQ ins Gesundheitswesen. Aus diesem Grund ist es für etablierte Organisa?onen wich?g, sich frühzei?g mit möglichen Szenarien und Massnahmen zu beschä^igen.
  • 37. Wearables verändern das Gesundheitswesen und transformieren die Beziehung zwischen Kunde, Krankenhaus, Apotheken und Pharmaunternehmen Use Cases heute IoT PotenDal Gesundheitswesen -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 37 Mögliche Use Cases in 2020 Kunden-­‐ interakDon 0 ! Von Touchpoints zu konstanter Überwachung ! Mehr Transparenz und Kontrolle über Einnahme von Medikamenten bei Kunden AutomaDsche Speicherung von Daten über Einnahme von Medikamenten: Die Einnahme von Medizin wird durch intelligenten Injek?onstracker dokumen?ert und kontrolliert, die Daten können abgerufen werden² Sensoren mit frühem Warnsystem: Sensoren am oder im Körper können frühe Anzeichen einer Krankheit erkennen und den Träger warnen, wo sonst Symptome erst in einem späteren Stadium entdeckt werden Intelligente Verpackung: Verpackung registriert und dokumen?ert Einnahme von Medikamente und erinnert den Pa?enten, falls die Einnahme vergessen wurde Wearables: Personen sehen eigene Vitaldaten in Echtzeit aufgrund Sensoren in Wearables wie Armbänder. Daten können auch im Internet analysiert werden ² Beispielsweise Unternehmen Vigilant mit Produkt „Bee+” CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 38. Sowohl Pharmafirmen als auch Krankenhäuser können opera?ve Prozesse durch das IoT op?mieren, vor allem im R&D-­‐Bereich und aufgrund zentraler Datenhaltung IoT PotenDal Gesundheitswesen -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 38 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 ! Kostensenkungen durch effizientere Prozesse in der Diagnose und Behandlung ! Abnahme sta?onärer Pa?enten IdenDfikaDon von gefälschten Produkten: Durch RFID-­‐Chips an Medikamenten kann deren Herkun^ überprü^ werden, um den Verkauf von gefälschten Medikamenten zu vermeiden Konstante Überwachung von PaDenten: Echtzeitdaten von Pa?enten im Krankenhaus oder Zuhause („ambient assisted living“) werden an Krankenhäuser gesendet, damit diese bei unvorhergesehenen No‚ällen sofort benachrich?gt werden Testphasen von Medikamentenentwicklung mit Wearables: Wearables und das damit verbundene konstante Beobachten von Pa?enten ermöglicht eine kostengüns?gere Entwicklung von Medikamenten, da schnellere und effizientere Testphasen durchgeführt werden können Zentrale Plaqorm mit Vitalwerten eines Menschen: Daten wie vergangene Krankheiten, Blutgruppe, Allergien, Blutdruck, Herzfrequenz, Glukoselevel etc. werden auf einer zentralen Plaworm gespeichert, welche dann von Ärzten jederzeit abgerufen werden können CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 39. Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 IoT PotenDal Die Entstehung neuar?ger IoT Anwendungen werden für Krankenhäuser, Pharmafirmen und sons?ge Unternehmen neue Umsatzquellen darstellen Gesundheitswesen -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 39 0 Healthcare Wearables: Wearables wie Armbänder (z. B. Nike Fuelband), die beispielsweise das Bewegungsniveau des Trägers aufzeichnen und Empfehlungen abgeben, ermöglichen es Unternehmen, in den Healthcare Markt einzutreten Individualisierte Medikamente: Inhaltsstoffe und Dosierung von Medikamenten werden individuell an die Bedürfnisse und Eigenscha^en des Kunden angepasst und zusammengestellt, um eine möglichst hohe Wirkung zu erzielen Direkte Lieferung von Medikamenten: Intelligente Verpackungen bestellen automa?sch neue Medikamente direkt beim Hersteller. So wird dieser selber zum Händler Keine Behandlung vor Ort nöDg: In manchen Fällen wird bei einer Diagnose der Pa?ent nicht mehr vor Ort sein müssen, da alle relevanten Daten über den Pa?enten und dessen Pa?entengeschichte via Sensoren dem Arzt kommuniziert werden CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden Geschä2s-­‐ modell ! Wearables bieten Umsatzpoten?al ! Neue Dienst-­‐ leistungen und Behandlungs-­‐ möglichkeiten ! Poten?al für Umsatzwachstum / Kostensenkung
  • 40. Das schweizerische Gesundheitswesen wird langsam mit IoT Konzepten konfron?ert -­‐ innova?ve Use Cases sind vorhanden, Verbreitung hält sich jedoch in Grenzen Gesundheitswesen -­‐ Heu?ger Stand Schweiz Beschreibung umgesetzter Überblick heuDger Stand Schweiz IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 40 – Generell schreitet Digitalisierung des Gesundheitswesens nur langsam voran, dennoch sind einige Unternehmen in der Schweiz mit IoT Anwendungen iden?fizierbar – „Strategie eHealth Schweiz“ vom Bund fördert IT im Gesundheitswesen und bezweckt bspw. elektronisches Pa?entendossier auf na?onaler Ebene – Innova?ve Kleinunternehmen aus der Schweiz, jedoch keine verbreitete Anwendung Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Einige innova?ve Schweizer Kleinunternehmen ! Keine hohe Verbreitung ! Bemühung sind zu verzeichnen, dennoch grosses Poten?al vorhanden Intelligente Insulinspritze von Vigilant ! Insulin-­‐ und Blutzuckertracker für Diabetes Log-­‐Buch ! Bluetooth gestützte Aufzeichnung und Speicherung Gesundheits-­‐ und Fitnessplaqorm mit Health Wearable und Mobile-­‐app von Dacadoo ! Plaworm berechnet individuellen Score, der aktuellen Gesundheitszustand wiederspiegelt ! Messung durch eine Vielzahl an verschiedenen Devices (WLAN-­‐fähige Waage, Smartphone, Uhr, Herzfrequenzmesser etc.) AutomaDsierte LogisDk von Swisslog ! Verschiedene Produkte im Bereich der internen Logis?k für Krankenhäuser, z.B.: – Automa?sierte mobile Roboter für Materialtransport und mit Ladegewicht bis 45kg belastbar – Medikamentenmanagementlösungen für automa?sierte die Lagerung, Bereitstellung und Ausgabe von ArzneimiQeln
  • 41. Smart Energy bewirkt eine Verlagerung von einer Orien?erung an der Nachfrage des Kunden zum Angebot der Energiedienstleister Energie -­‐ Branchenüberblick IoT PotenDal Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 41 Energie -­‐ Zusammenfassung ! Smart Energy wird die Energiebranche transformieren und umfasst folgende drei Begriffe – Smart Grid: Dezentrale Einspeisung von Strom – Smart Meter: Intelligente Messsysteme, die aktuelle Informa?onen über Stromverbrauch anzeigen – Smart Market: Flexible Systeme, Demand Response oder Energiespeicher ! Vorteile ergeben sich aufgrund erhöhter Leistungsfähigkeit der Netzwerke, höherer Verlässlichkeit, verbesserter Qualität der Stromversorger sowie op?maler Energieeffizienz ! „Im Energiebereich tut sich vieles: Neben der Thema?k Smart Meter, was eine zähe, langsame Sache ist, können hier vor allem die Haussteuerung, Home Automa?on und der Bereich Smart City genannt werden.“¹ ! Schweizer Energieunternehmen sind ak?v bzgl. des Themas Smart Energy – Viele Vereine und Zusammenschlüsse versuchen, Entwicklung voranzutreiben (z.B. Inergie.ch, Swissig, Verein Smart Grid Schweiz) – Grosse Unternehmen beschä^igen sich intensiv mit der Thema?k Um bei der Entwicklung vorne dabei zu sein, sollten Schweizer Energieunternehmen die Ak?vitäten der verschiedenen Zusammenschlüsse genau beobachten. HeuDger Stand Schweiz ¹ Interview mit Prof. Elgar Fleisch, ETHZ / UNISG, 8.5.2014 Kunden-­‐ interakDon OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modell Einschätzung: DurchschniQlich im globalen Vergleich
  • 42. Das Internet der Dinge gibt dem Kunden erhöhte Transparenz und somit verstärkte Kontrolle über den eigenen Energieverbrauch Use Cases heute IoT PotenDal Energie -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 42 Mögliche Use Cases in 2020 Anzeige von aktuellem Strompreis für Kunden: Kunden ist es möglich, über die Verbindung mit Energieunternehmen jederzeit den aktuellen Preis für Strom über bspw. ihr Smartphone zu sehen. Gleichzei?g werden Kunden auch gewarnt, falls der Strompreis unerwartet steigt. Dezentralisierung der Energiegenerierung: Ein verteiltes bzw. dezentralisiertes Stromnetz erlaubt es dem individuellen Kunden, die Quelle selber zu wählen Verkauf von Strom: Konsumenten können eigens produzierten Strom über Smart Grids verkaufen, falls ein Überschuss erzielt wurde Anzeige des aktuellen Verbrauchs und deren Ursachen: Kunden sehen durch die Vernetzung von Stromnetz und Haus den aktuellen Verbrauch sowie die Quelle Echtzeitempfehlungen: Die Kunden bekommen in Echtzeit Vorschläge von Energieunternehmen über einen effizienten Gebrauch von Strom VielfälDgeres Angebot: Kunden haben verschiedene konkurrierenden Angebote zur Auswahl und entscheiden aufgrund von Variablen wie Energieart, Kapazitäten, Ort, Zeit oder Qualität CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden Kunden-­‐ interakDon 0 ! Erhöhte Kundenmacht ! Intensivere Kommunika?on ! Image von Unternehmen wird wich?ger
  • 43. Energieunternehmen können ihr Netz effizienter betreiben und frühzei?g auf Ausfälle reagieren – verbesserte Speicherungsmöglichkeiten sind ein weiterer Vorteil IoT PotenDal Energie -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 43 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 ! Effizientere Auslastung aufgrund besserer Prognosen möglich ! Hoch-­‐ automa?sierte Prozesse Reduzierte Nachfrage bei Spitzenzeiten: Durch die Möglichkeit, energieintensive Systeme automa?sch an-­‐ und auszuschalten, kann die Nachfrage besser verteilt werden AllokaDon von Energiequellen: Es werden zuerst die umweltschonendsten und effizientesten Energiequellen verwendet, bis diese nicht mehr den aktuellen Bedarf decken können Selbstheilendes Stromnetz: Durch die Kommunika?on und Integra?on aller Stromquellen wird bei Ausfällen einer Anlage schnell auf andere Stromquellen gewechselt, um längere Ausfallzeiten zu vermeiden Überwachung des Netzes: Durch die Überwachung der einzelnen Komponenten des Netzes, welche miQels Sensoren den ständigen Zustand kommunizieren, kann die Effizienz überwacht werden und Wartungsprozesse schnell ausgeführt werden CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 44. In Zukun^ werden Energieunternehmen von Kunden mehr als Dienstleistungs-­‐ unternehmen anstaQ als Energielieferant gesehen IoT PotenDal Energie -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 44 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Geschä2s-­‐ modell 0 ! Transformierte Dienstleistung ! Veränderte Unternehmens-­‐ landscha^ ! Neue Kern-­‐ kompetenzen ! Höhere Spezialisierung Virtuelle Kra2werke Steuerung und Verbindung vieler dezentraler Erzeugungseinheiten mit dem Ziel, flexibel Energie bereitzustellen. Durch verschiedene Erzeugungstechnologien können zudem Auswirkungen von fluktuierenden erneuerbaren Energien verringert werden Virtuelle Speicher Die im Netzwerk verteilten Kapazitäten zum Speichern von Energie werden gebündelt, um dadurch die kri?sche Leistung zu erreichen Microgrid / Lokale Marktplätze Auf lokaler Ebene werden dezentrale Erzeuger und Speicher gebündelt, die durch intelligent gesteuerten Verbrauch op?miert werden Demand-­‐Response: Stromverbrauchende Quellen (z.B. Waschmaschinen) werden dann eingeschaltet, wenn der Strompreis am niedrigsten ist Energieeffizienzdienstleistungen: Experten beraten hinsichtlich op?malem Energieverbrauch Steuerungssysteme für Smart Home: Intelligente Systeme schalten stromverbrauchende Gegenstände (z.B. Heizung) im Haus ab bei Abwesenheit von Bewohnern, um Strom zu sparen CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 45. Energieunternehmen beschä^igen sich intensiv mit der Thema?k, doch trotz der Lan-­‐ cierung von Projekten ist keine flächendeckende Einführung von Smart Grids absehbar Energie -­‐ Heu?ger Stand Schweiz I/II Beschreibung umgesetzter Überblick heuDger Stand Schweiz IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 45 ! Durch „Ak?onsplan 2050“ erwägt der Bundesrat die Förderung von Smart Grids und Smart Meters ! Smart Grids und Smart Meters sind noch Entwicklung -­‐ eine schweizweite Einführung ist noch nicht absehbar ! Noch fehlende wirtscha^lich tragbare Rahmenbedingungen und regulatorische Vorgaben für schweizerische Strombranche, um auf den europaweit vernetzten Märkten zu bestehen Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Viele Projekte von mehreren grossen Energieunternehmen ! Langsam voranschreitende Adop?on aufgrund Herausforderung wie gemeinsame Standards EnergieopDmierung für Industrie und Gewerbe von BKW ! Mit 1‘500 Energieop?mierungs-­‐Systeme wird Zugriff auf schaltbare Lasten wie beispielsweise Notstromaggregate ermöglicht ! Zukauf der Xamax AG, Mark‚ührer in der Schweiz bei Energieop?mierung, durch BKW ! Dynamische Tarifsysteme, Verbrauchssteuerung oder die Reduk?on von Ausgleichsenergie sind weitere relevante Themen Smart Metering Pilotprojekt von CKW ! 1‘000 Smart Meters in Luzern, um Auswirkungen für Stromkonsumenten zu eruieren ! Stromspareffekte und Nutzen der Zähler sind gering ! Smart Meter lohnen sich nur für jene Kunden, die hochmo?viert sind und sich mit ihrer Energieeffizienz auseinanderzusetzen. Energieeffizienzdienstleistungen bei Enpuls ! Beratung bei Zählen, Messen, Verrechnen sowie im Kundendienst ! Dienstleistungen als umfassendes Dienstleistungs-­‐ angebot über die gesamte WertschöpfungskeQe
  • 46. Energieunternehmen beschä^igen sich intensiv mit der Thema?k, doch trotz der Lan-­‐ cierung von Projekten ist keine flächendeckende Einführung von Smart Grids absehbar Energie -­‐ Heu?ger Stand Schweiz II/II Beschreibung umgesetzter IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 46 Demand-­‐Response-­‐Management-­‐System (DRMS) von ABB ! Entwicklung eines Systems, um den Stromverbrauch und -­‐bedarf sowie das Management im Hinblick auf erneuerbare Energiequellen, Energiespeicherung, Elektroautos usw. zu op?mieren. ! Einbindung aller Kunden (Gewerbe, Industrie, Privatkunden) Pilotprojekt im Bereich Smart Meters von EKZ ! Rund 1000 Kunden in Die?kon haben Smart Meters installiert ! Resultate aus dem Pilotprojekt bestä?gten, dass die Einführung von Smart Metering der rich?ge Entscheid für zukün^ige Anforderungen an die Zählerinfrastruktur ist ! Das zweijährige Pilotprojekt ist seit 2012 technisch abgeschlossen
  • 47. Das IoT ist für die Logis?kbranche die Antwort auf die zunehmende Globalisierung, den weltweit wachsenden Warentransport und den verstärkten Konkurrenzdruck Logis?k -­‐ Branchenüberblick IoT PotenDal OperaDve Prozesse Geschä2s-­‐ modell HeuDger Stand Schweiz Einschätzung: DurchschniQlich im globalen Vergleich Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 47 LogisDk -­‐ Zusammenfassung ! Mit den Technologien des Internet der Dinge profi?ert die Logis?k von autonomen Systemen – Pakete oder Behälter werden eigenständig und kennen ihre Des?na?on selbst – Smarte Förderstrecken und Fahrzeuge helfen einer Gütersendung, das Ziel schnellstmöglich zu erreichen – Geräte und Pakete reagieren auf die Umwelt und arbeiten weiter, wenn Teile des Systems ausfallen ! RFID ist in der Logis?k schon lange im Einsatz und zielt auf eine höhere Dynamik der logis?schen Prozesse bei gleichzei?g sicherer und schnellerer Abwicklung des Waren-­‐ und Informa?onsflusses ! In der Schweiz gibt es umgesetzte Anwendungsbeispiele: - Die Schweizerische Post hat schon seit 2008 RFID-­‐Chips in Rollboxen und Behälter implemen?ert - Panalpina überwacht den KühlkeQentransport mit RFID - SBB möchte im Jahr 2015 Chips in Kundenkarten implemen?eren Kunden-­‐ interakDon Das Kosteneinsparungspoten?al ist für Logis?ker hoch -­‐ vor allem durch RFID kann gegenüber der Konkurrenz ein WeQbewerbsvorteil aufgrund mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und schlankeren Prozessen erzielt werden.
  • 48. Eine höhere Transparenz für den Kunden wird durch RFID-­‐Chips an der bestellten Ware ermöglicht Use Cases heute IoT PotenDal Logis?k -­‐ Use Cases Kundeninterak?on 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 48 Mögliche Use Cases in 2020 Kunden-­‐ interakDon 0 ! Höhere Transparenz für Kunden ! Geringe Kosten-­‐ senkungen möglich aufgrund autonomeren Kunden Verfolgung der bestellten Ware: Kunden können am PC oder via Smartphone in Echtzeit verfolgen, wo sich die Bestellung gerade befindet Keine neuen Kundeninterak?on-­‐Use Cases bis 2020 CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden Digitales Produktgedächtnis: Warenzustand, Frischegrad, Lagertemperatur und Herkun^ des Produktes können vom Kunden eingesehen werden dank der Fähigkeit von Produkten, miQels RFID Daten aus der Umgebung zu sammeln
  • 49. Das grösste Poten?al in der Logis?k liegt bei Kostensenkungen durch schlankere, opera?ve Prozesse IoT PotenDal Logis?k -­‐ Use Cases Opera?ve Prozesse 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 49 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 OperaDve Prozesse 0 ! Effiziente Prozesse danke hoher Transparenz ! Kostenein-­‐ sparungspoten?al durch automa?sierte Systeme Tracking von Gütern: Behälter, PaleQen und Waren haben eine individuelle Historie dank Sensoren. Damit kann ! aktueller Standort und zurückgelegte Strecke erfasst werden und ! Prognosen für den weiteren Verlauf errechnet werden Papierlose IntralogisDk: Intelligente Systeme übernehmen Buchungs-­‐, Inventur-­‐ und sons?ge Bestandsführungsprozesse Staplerfreie IntralogisDk: Autonome Transportsysteme aufgrund Vernetzung von fahrerlosen Transpor‚ahrzeugen Verkehrsvermeidung durch intelligente Steuerung: Schnellere und zuverlässigere Lieferungen, da Systeme den schnellsten Weg vorschlagen und so Staus vermeiden CH1 Selbstständiges Entscheiden über Weitertransport: Systeme entscheiden selber aufgrund Kriterien wie Dauer, Kosten und CO2-­‐ Austoss, ob Flugzeug, Bahn, LKW oder Schiff das op?male TransportmiQel ist Selbstorganisierende LogisDk: Bei Knappheit eines bes?mmten Materials durch unerwartete Produk?onsänderung wird automa?sch Nachschub angefordert ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 50. Mit intelligenten Systemen und der intensiveren Kommunika?on mit Kunden wird der Logis?ker immer mehr als Hersteller au^reten müssen IoT PotenDal Logis?k -­‐ Use Cases Geschä^smodell 4 3 2 1 Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 50 Use Cases heute Mögliche Use Cases in 2020 Geschä2s-­‐ modell 0 LogisDcs Mall: Online-­‐Plaworm mit Marktplatzcharakter, bei der logis?sche IT-­‐Anwendungen, Dienste und Prozesse angeboten werden, die anschliessend in der Cloud ausgeführt werden können ! Mehr Auswahlmöglichkeiten für Anwender ! Innova?ves Abrechnungssystem „Pay-­‐per-­‐Use“ z.B.: Funk?on von Wareneingang von Anbieter A mit Funk?onen von Warenausgang von Anbieter B ! Zusätzliches Umsatzpoten?al durch breiteres Dienstleistungs-­‐ angebot LogisDkdienstleister als Hersteller: Logis?kdienstleister erhält Au^rag für ein auszulieferndes Produkt miQels Produktplänen, welche er mit einigen kundenindividuellen Produktanpassungen wie ZuschniQ, Farbgebung und genera?ve Fer?gungsverfahren im Logis?kzentrum kurz vor Auslieferung finalisiert und schliesslich direkt ausliefert CH1 ¹ Use Case wurde in der Schweiz gefunden
  • 51. RFID, eine Schlüsseltechnologie insbesondere der Logis?k, wird schon seit längerem von Schweizer Unternehmen gebraucht Logis?k -­‐ Heu?ger Stand Schweiz Beschreibung umgesetzter Überblick heuDger Stand Schweiz IoT Anwendungen Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 51 ! Transport-­‐ und Logis?kunternehmen in der Schweiz haben früh begonnen, RFID-­‐Lösungen zu implemen?eren ! Anwendungskonzepte gehören im interna?onalen Vergleich zum Standard ! SBB, die Schweizerische Post und Panalpina haben jeweils verschiedene Anwendungskonzepte implemen?ert Schweizer Unternehmen mit IoT Anwendungen ! Implemen?erung von RFID-­‐Lösungen kann als Standard gesehen werden ! Keine Best Prac?ces iden?fiziert ! Weitere Anwendungskonzepte sind geplant RFID bei SorDerzentren und Sammelbehältern der Post ! 2008 hat die Post 45‘000 Rollboxen und 1‘600 Wechselbehälter, welche jährlich 100 Millionen Pakete transpor?eren, mit RFID ausgerüstet und in Paket-­‐ zentren und Distribu?onsbasen Empfänger installiert ! Resultat sind weniger Behältnisse, weniger Leerfahrten, weniger Bürokra?e und niedrigeren Kosten Elektronisches GA und Halbtax bei SBB ! Einführung einer elektronischen Karte basierend auf RFID im Jahr 2015, auf der die Art des Abos und die Personalien des Reisenden ersichtlich sind ! Ziel ist Schaffung einer Plaworm, auf der verschiedene Fahrausweise und Angebote integriert werden können Temperaturgeführter Transport mit RFID bei Panalpina ! “SmartView” ist eine auf RFID basierte Lösung zur Kühl-­‐ keQenop?mierung mit integriertem Kontrollzentrum, um temperaturempfindliche Waren zu verwalten ! Temperaturen können in der Lu^ dokumen?ert sowie in Transitlagern und auf der Strasse überwacht werden ! Arbeit an einer Lösung, um Kunden direkten Zugang zur Überwachung individueller Sendungen zu verschaffen
  • 52. Inhaltsverzeichnis Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 52 ▶ Einleitung ▶ Vorgehen & Bewertungsmethodik ▶ Ergebnisse – Überblick – IoT Poten?al und heu?ger Stand Schweiz ▶ Vorgehensvorschlag für Unternehmen
  • 53. Verschiedene Argumente zeigen auf, dass sich eine frühzei?ge Auseinandersetzung mit dem Thema Internet der Dinge lohnt Gründe Welche Gründe gibt es, warum sich ein Unternehmen schon heute mit dem Internet der Dinge befassen soll? Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 53 ! Erschliessung neuer Möglichkeiten, zusätzlichen Umsatz zu generieren ! Senkung der Produk?ons-­‐ oder Betriebskosten ! Erhöhung der Produk?vität und Mitarbeiterzufriedenheit Performance ! First-­‐Mover Vorteile können gesichert werden ! Der Auau einer Unique Selling Proposi?on ist möglich ! Der Anschluss an neue Technologien kann dadurch nicht verloren werden Wehbewerb ! Verringerung der Schadstoffemissionen ! Effizienter Verbrauch knapper und teurer Ressourcen ! Geringere fehlerha^e Produk?on NachhalDgkeit ! Erfüllung von gesetzlichen Anforderungen ! Kün^ige Vorgaben können frühzei?g implemen?ert werden ! Ak?ve Mitarbeit bei Gesetzgebung Regulatorien
  • 54. Ausgegangen wird von der digitalen Strategie eines Unternehmens -­‐ daraus lassen sich Ziele definieren und entsprechende IoT Konzepte entwickeln Vorgehen Strategie Ziele Roadmap Umsetzung Copyright © 2014 Capgemini Consul?ng. All rights reserved. 54 Welche Digital Strategie verfolgen wir? Welche Ziele wollen wir mit IoT Konzepten erreichen? Bis wann wollen wir IoT Projekte umgesetzt haben? Wie implemenDeren wir IoT Konzepte? ! Welche Ziele zur Digitalisierung setzen wir uns in den Bereichen - Kundeninterak?on, - Opera?ve Prozesse und - Geschä^smodell? ! Wie soll unser digitalisiertes Geschä^smodell aussehen? ! Wie können wir ein Gefühl der Dringlichkeit schaffen und somit eine Innova?onskultur en‚achen? ! Welche Ziele der Digital Strategie können mit Internet der Dinge Konzepten umgesetzt werden? ! In welchen Bereichen können wir wertgenerierende Daten erheben? ! Wo können wir Prozesse automa?sieren? ! Wie sieht der Business Case aus? ! Welche Projekte sind kurz-­‐ miQel-­‐ und langfris?g? ! Welche Projekte haben Priorität? ! Welche Phasen gibt es im Projekt? ! Was sind wich?ge Meilensteine, die wir uns setzen müssen? ! Wann ist die Projektvorbereitung, die Durchführung und der Abschluss? ! Wer ist für die Projektüberwachung und -­‐steuerung zuständig? ! Wie muss unsere Organisa?onsstruktur aus-­‐ sehen, um die Ziele zu erreichen? ! Welche Fer?gkeiten benö?gen wir und wie können wir diese entwickeln? ! Ist unsere IT-­‐Infrastruktur (Analy?cs, Kollabora?onstools, ERP-­‐ System) ausreichend? ! In welcher Form testen wir unser Konzept? ! Wie strukturiert soll unsere Vorgehensweise sein?
  • 55. Are you ready to go digital? Kontakt Internet of Things Point of View Schweiz 2014: Dr. oec. HSG Guido Kamann Vice President, Head CIO Advisory Services DACH Capgemini Schweiz AG Leutschenbachstrasse 95 8050 Zürich Phone: +41 44 560 24 00 E-­‐Mail: guido.kamann@capgemini.com Erfahren Sie mehr über Digital Transforma?on auf: hhp://www.de.capgemini-­‐consulDng.com/digital-­‐transformaDon hhp://www.de.capgemini-­‐consulDng.com/blog/digital-­‐transformaDon-­‐blog