SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Big Data, Datenschutz,
Datensicherheit –
Chancen und Risiken für Smart Cities
Tagung „Wien wächst – Smart City.
Neues Konzept, offene Fragen“
Arbeiterkammer Wien, 17.2.2016
Michael Lobeck, promediare.de
Thesen
Mythen
Beste
Lösung
Wahrheit
Ziel 
Zukunft
Information
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Thanksgiving 
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
It‘s Complicated
danah boyd.
• Vorbemerkungen
• Smart Cities
• Daten
• Handeln
• Vorbemerkungen
• Smart Cities
• Daten
• Handeln
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
„Smart City“
Bürger /
Stadtentwicklung
Technik /
Sensorik
Lebensqualität
Standortqualität
Vernetzung
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
Demokratie
Technokratie
Die Definition der Smart City Wien
Smart City Wien bezeichnet die Entwicklung einer Stadt, die die Themen Energie,
Mobilität, Gebäude und Infrastruktur prioritär und miteinander verknüpft
vorantreibt.
Dabei gelten folgende Prämissen:
• Radikale Ressourcenschonung
• Entwicklung und produktiver Einsatz von Innovationen / neuen Technologien
• Hohe, sozial ausgewogene Lebensqualität
Damit soll die Zukunftsfähigkeit der Stadt umfassend garantiert werden.
Elementares Kennzeichen von Smart City Wien ist eine ganzheitliche
Betrachtungsweise. Damit sind neue Handlungs- und Koordinationsmechanismen
von Politik und Verwaltung ebenso umfasst wie die Ausweitung des
Handlungsspielraumes der Bürgerinnen und Bürger.
Die Definition der Smart City Wien
Smart City Wien bezeichnet die Entwicklung einer Stadt, die die Themen Energie,
Mobilität, Gebäude und Infrastruktur prioritär und miteinander verknüpft
vorantreibt.
Dabei gelten folgende Prämissen:
• Radikale Ressourcenschonung
• Entwicklung und produktiver Einsatz von Innovationen / neuen Technologien
• Hohe, sozial ausgewogene Lebensqualität
Damit soll die Zukunftsfähigkeit der Stadt umfassend garantiert werden.
Elementares Kennzeichen von Smart City Wien ist eine ganzheitliche
Betrachtungsweise. Damit sind neue Handlungs- und Koordinationsmechanismen
von Politik und Verwaltung ebenso umfasst wie die Ausweitung des
Handlungsspielraumes der Bürgerinnen und Bürger.
Smart City
=
Stadtentwicklung und IKT
• Vorbemerkungen
• Smart Cities
• Daten
• Handeln
„Smart City“
Bürger /
Stadtentwicklung
Technik /
Sensorik
Lebensqualität
Standortqualität
Vernetzung
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
Demokratie
Technokratie
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
(Werbe-)wirtschaft
Staaten
Hinz und Kunz
(Werbe-)wirtschaft
Staaten
Gigl und Gogl
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
„Smart wäre, wenn man den
ganzen Quatsch lassen würde.“
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
• Gesundheits-Apps
• Fitness-Wearables
• PKW-Blackboxes
• Smart Home
• ...
Datenschutz
Datensicherheit
Datenhoheit
(Werbe-)wirtschaft
Staaten
Hinz und Kunz
(Werbe-)wirtschaft
Staaten
Gigl und Gogl
Datenschutz Theorie Teil 1
• Transparenz
• Nichtverkettbarkeit
• Intervenierbarkeit
• Datensparsamkeit
Datenschutz Theorie Teil 2
• Datenschutz-Grundverordnung EU –
Streit Parlament / Rat + Industrie-Lobbyisten
• Privacy by design, Stand der Technik
• Zweckbindung
• Datensparsamkeit
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Datenschutz Praxis: TV
• HbbTV-Standard
• Fernsehsender werten Daten aus
• Nutzer kann das nicht unterbinden
• Daten werden mit Anwender verknüpft
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Datenschutz Praxis: Elektro-Auto
• ISO-Protokoll 15118
• Fahrzeug meldet sich mit ID-Nummer an
• Stromlieferung wird automatisch abgerechnet
• Stromversorger erfahren, wer wann wo lädt.
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Datenschutz Praxis: PKW
• Verband der Automobilindustrie (VDA)
ignoriert Datensparsamkeit
• Technische Daten / personenbezogene Daten
• Wem gehören die Daten?
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Datenschutz Praxis: ebay
• Zum 1.7.15 Terms of Service geändert
• Weitergabe von Daten an mehrere hundert
„Partner“
• Zustimmen oder Abmelden möglich
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Datenschutz Praxis: ePA
• Attributbasierte Berechtigungen
• Volljährig? Ja/Nein – ohne Geburtsdatum
• Beteiligung? Wohngegend – ohne Adresse
• Schüler? Ja/Nein – ohne Schule
• Pseudonyme möglich
Zusammenfassung/Schlussfolgerungen
• Es gibt keine „beste“ Lösung
• Die „Wahrheit“ der Daten hängt von der
Perspektive ab
• Auch BigData kann Zukunft nicht vorhersehen
Zusammenfassung/Schlussfolgerungen
• Smart City = Stadtentwicklung und IKT
• Smart City sollte von und mit den BürgerInnen
entwickelt werden
• Ohne Datenschutz keine Demokratie
Zusammenfassung/Schlussfolgerungen
• Datenschutz ist möglich
Wer muss jetzt etwas tun?
Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities
Sie müssen etwas tun
• Gegen Dreistigkeit und Ignoranz
• Gegen Dummheit und Faulheit
• Von Industrie und Politik
• Fragen und Fordern
promediare.de
@michael_lobeck
©iStock / AlexMotrenko
promediare.de
@michael_lobeck
©iStock / AlexMotrenko

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
IoT & M2M Lösungen von Telefónica Deutschland
 
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
IoT & M2M Lösungen von Telefónica Deutschland
 
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der BesitzSharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
Matthias Walter
 
BODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
BODDy 2014: Keynote Nicolas ZimmerBODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
BODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
BerlinOpenDataDay
 
Events in Berlin 01-15 Mai 2011
Events in Berlin 01-15 Mai 2011Events in Berlin 01-15 Mai 2011
Events in Berlin 01-15 Mai 2011
m. dubsky
 
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte StadtSmart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
Stadt Wien
 
Ökonomisches Potential ür den Standort
Ökonomisches Potential ür den StandortÖkonomisches Potential ür den Standort
Ökonomisches Potential ür den Standort
Open Knowledge Austria
 
Autowork SocialCity digitale Stadt
Autowork SocialCity digitale StadtAutowork SocialCity digitale Stadt
Autowork SocialCity digitale Stadt
imuenzer
 
Internet of Things: Das digitale Nervensystem
Internet of Things: Das digitale NervensystemInternet of Things: Das digitale Nervensystem
Internet of Things: Das digitale Nervensystem
TWT
 
Hannah_KIWI
Hannah_KIWIHannah_KIWI
Die Entwicklung des Internets der Dinge
Die Entwicklung des Internets der Dinge Die Entwicklung des Internets der Dinge
Die Entwicklung des Internets der Dinge
TWT
 
Digitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
Digitalisierung - Gestern, Heute, MorgenDigitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
Digitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
Dominik Kalisch
 
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
Capgemini
 
Die Zukunft der Wearables
Die Zukunft der WearablesDie Zukunft der Wearables
Die Zukunft der Wearables
TWT
 
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
Torsten Stollen
 
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
Bernhard Kainrath
 
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, HerausforderungenCloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
Bernhard Kainrath
 
Zahl der weltweiten Internetnutzer
Zahl der weltweiten Internetnutzer Zahl der weltweiten Internetnutzer
Zahl der weltweiten Internetnutzer
TWT
 
OpenData als Demokratiemotor
OpenData als DemokratiemotorOpenData als Demokratiemotor
OpenData als Demokratiemotor
Lorenz Matzat
 
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
TWT
 

Was ist angesagt? (20)

Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
Konnektivität nach Maß – Mit IoT eine bessere Welt gestalten.
 
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
m2m Telefonica Deutschland / Keynote: Internet der Dinge (Kai Brasche)
 
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der BesitzSharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
Sharing Economy - Der Zugang wird wichtiger als der Besitz
 
BODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
BODDy 2014: Keynote Nicolas ZimmerBODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
BODDy 2014: Keynote Nicolas Zimmer
 
Events in Berlin 01-15 Mai 2011
Events in Berlin 01-15 Mai 2011Events in Berlin 01-15 Mai 2011
Events in Berlin 01-15 Mai 2011
 
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte StadtSmart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
Smart City Wien - Digitalisierung & Innovation für eine lebenswerte Stadt
 
Ökonomisches Potential ür den Standort
Ökonomisches Potential ür den StandortÖkonomisches Potential ür den Standort
Ökonomisches Potential ür den Standort
 
Autowork SocialCity digitale Stadt
Autowork SocialCity digitale StadtAutowork SocialCity digitale Stadt
Autowork SocialCity digitale Stadt
 
Internet of Things: Das digitale Nervensystem
Internet of Things: Das digitale NervensystemInternet of Things: Das digitale Nervensystem
Internet of Things: Das digitale Nervensystem
 
Hannah_KIWI
Hannah_KIWIHannah_KIWI
Hannah_KIWI
 
Die Entwicklung des Internets der Dinge
Die Entwicklung des Internets der Dinge Die Entwicklung des Internets der Dinge
Die Entwicklung des Internets der Dinge
 
Digitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
Digitalisierung - Gestern, Heute, MorgenDigitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
Digitalisierung - Gestern, Heute, Morgen
 
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
Internet of Things Point of View - Schweiz 2014
 
Die Zukunft der Wearables
Die Zukunft der WearablesDie Zukunft der Wearables
Die Zukunft der Wearables
 
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
Session "Netzpolitik/Medienpolitik"
 
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
Big Data, Cloud Computing, Internet of Things & Co. Technologien von heute - ...
 
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, HerausforderungenCloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
Cloud Computing - Entwicklungen, Chancen, Herausforderungen
 
Zahl der weltweiten Internetnutzer
Zahl der weltweiten Internetnutzer Zahl der weltweiten Internetnutzer
Zahl der weltweiten Internetnutzer
 
OpenData als Demokratiemotor
OpenData als DemokratiemotorOpenData als Demokratiemotor
OpenData als Demokratiemotor
 
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
Automatisierung: Digitale Dienstboten etablieren sich im Weltmarkt
 

Andere mochten auch

Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
AskMeWhy .ch
 
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasiRuolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
CreAgri Europe
 
Arh2050 fa2014 proust questionnaire
Arh2050 fa2014 proust questionnaireArh2050 fa2014 proust questionnaire
Arh2050 fa2014 proust questionnaire
ProfWillAdams
 
SharePoint TechCon 2009 - 801
SharePoint TechCon 2009 - 801SharePoint TechCon 2009 - 801
SharePoint TechCon 2009 - 801
Andreas Grabner
 
Hum2310 fa2014 syllabus
Hum2310 fa2014 syllabusHum2310 fa2014 syllabus
Hum2310 fa2014 syllabus
ProfWillAdams
 
Decoraciones 1
Decoraciones 1Decoraciones 1
Decoraciones 1
DISEÑOS & DETALLES
 
Arh2050 1730 syllabus
Arh2050 1730 syllabusArh2050 1730 syllabus
Arh2050 1730 syllabus
ProfWillAdams
 
2010 Fall Newsletter
2010 Fall Newsletter2010 Fall Newsletter
2010 Fall Newsletter
Direct Relief
 
Power point harp seal
Power point harp sealPower point harp seal
Power point harp seal
yadiramarquez11
 
KEPERCAYAAN GURU
KEPERCAYAAN GURU KEPERCAYAAN GURU
KEPERCAYAAN GURU
Ñûrãzwã Šãlěh
 
2005 Summer Newsletter
2005 Summer Newsletter2005 Summer Newsletter
2005 Summer Newsletter
Direct Relief
 
квест Pons 1
квест Pons 1квест Pons 1
квест Pons 1
MarkovDA
 
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
shibao800
 
Hum2310 sm2016 syllabus
Hum2310 sm2016 syllabusHum2310 sm2016 syllabus
Hum2310 sm2016 syllabus
ProfWillAdams
 
Indonesian internationaltrade
Indonesian  internationaltradeIndonesian  internationaltrade
Indonesian internationaltrade
Rohit Jadhav
 
Оценка персонала
Оценка персоналаОценка персонала
Оценка персонала
Natali Starginskay
 
Bullying: Key Issues and a Call to Action
Bullying: Key Issues and a Call to ActionBullying: Key Issues and a Call to Action
Bullying: Key Issues and a Call to Action
UB Alberti Center for Bullying Abuse Prevention
 
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
Jeneng Omega
 
Lengua anuncio
Lengua anuncioLengua anuncio
Lengua anuncio
franky226
 

Andere mochten auch (20)

Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
Präsentation über Datenschutz und Datensicherheit mit Office365 und Azure am ...
 
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasiRuolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
Ruolo dello stress ossidativo nei vari stadi della psoriasi
 
Arh2050 fa2014 proust questionnaire
Arh2050 fa2014 proust questionnaireArh2050 fa2014 proust questionnaire
Arh2050 fa2014 proust questionnaire
 
SharePoint TechCon 2009 - 801
SharePoint TechCon 2009 - 801SharePoint TechCon 2009 - 801
SharePoint TechCon 2009 - 801
 
Hum2310 fa2014 syllabus
Hum2310 fa2014 syllabusHum2310 fa2014 syllabus
Hum2310 fa2014 syllabus
 
Decoraciones 1
Decoraciones 1Decoraciones 1
Decoraciones 1
 
Arh2050 1730 syllabus
Arh2050 1730 syllabusArh2050 1730 syllabus
Arh2050 1730 syllabus
 
2010 Fall Newsletter
2010 Fall Newsletter2010 Fall Newsletter
2010 Fall Newsletter
 
Tsahim 3
Tsahim 3Tsahim 3
Tsahim 3
 
Power point harp seal
Power point harp sealPower point harp seal
Power point harp seal
 
KEPERCAYAAN GURU
KEPERCAYAAN GURU KEPERCAYAAN GURU
KEPERCAYAAN GURU
 
2005 Summer Newsletter
2005 Summer Newsletter2005 Summer Newsletter
2005 Summer Newsletter
 
квест Pons 1
квест Pons 1квест Pons 1
квест Pons 1
 
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
「ALMがもたらす新しいソフトウェア開発へのフェーズの変化とは?」TFSユーザーズ勉強会
 
Hum2310 sm2016 syllabus
Hum2310 sm2016 syllabusHum2310 sm2016 syllabus
Hum2310 sm2016 syllabus
 
Indonesian internationaltrade
Indonesian  internationaltradeIndonesian  internationaltrade
Indonesian internationaltrade
 
Оценка персонала
Оценка персоналаОценка персонала
Оценка персонала
 
Bullying: Key Issues and a Call to Action
Bullying: Key Issues and a Call to ActionBullying: Key Issues and a Call to Action
Bullying: Key Issues and a Call to Action
 
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
Konservasi tanah dalam arti luas adalah penempatan tanah pada cara penggunaan...
 
Lengua anuncio
Lengua anuncioLengua anuncio
Lengua anuncio
 

Ähnlich wie Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities

Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
Agenda Europe 2035
 
DMA Ignite Night - BMVIT
DMA Ignite Night - BMVITDMA Ignite Night - BMVIT
DMA Ignite Night - BMVIT
Data Market Austria
 
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt WienUrban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
Stadt Wien
 
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
NETFOX AG
 
Linked Open Data Business
Linked Open Data BusinessLinked Open Data Business
Linked Open Data Business
Open Knowledge Austria
 
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
Fujitsu Central Europe
 
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich störenIoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
Next Big Thing AG
 
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-ZukunftDigitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
Matthias Stürmer
 
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
Agenda Europe 2035
 
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und HerausforderungenDie Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
Hans Bellstedt Public Affairs GmbH
 
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
Matthias Stürmer
 
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & SpannungsfelderNetzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
Peter Bihr
 
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.20192019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
André Claaßen
 
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
Droidcon Berlin
 
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
Roman Dinkel
 
Berlin Open Data Day
Berlin Open Data DayBerlin Open Data Day
Berlin Open Data Day
Open Knowledge Foundation
 
Digitale Zukunftspfade Bayern
Digitale Zukunftspfade Bayern Digitale Zukunftspfade Bayern
Digitale Zukunftspfade Bayern
heibo
 
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart MeteringEckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
nuances
 
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
Jan Rodig
 
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AGSchweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
Bauen digital Schweiz
 

Ähnlich wie Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities (20)

Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
Ing. Roland Ledinger (Bundeskanzleramt)
 
DMA Ignite Night - BMVIT
DMA Ignite Night - BMVITDMA Ignite Night - BMVIT
DMA Ignite Night - BMVIT
 
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt WienUrban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
Urban Data - Open Data - Data Excellence in der Stadt Wien
 
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
Vortrag Willi Kaczorowski NETFOX CIO-Treff 16.04.2013
 
Linked Open Data Business
Linked Open Data BusinessLinked Open Data Business
Linked Open Data Business
 
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
Sicherheit und Vertrauen - Herausforderungen und Chancen in einer digitalen G...
 
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich störenIoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
IoT & Blockchain wird den Energiemarkt erheblich stören
 
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-ZukunftDigitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
Digitale Nachhaltigkeit: Mit Weitsicht in die ICT-Zukunft
 
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny (Oesterreichische Nationalbank)
 
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und HerausforderungenDie Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
Die Digitalisierung - Auslöser, Auswirkungen und Herausforderungen
 
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
Welche Digitalstrategie braucht ein Kanton?
 
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & SpannungsfelderNetzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
Netzpolitik13: Das Internet der Dinge: Rechte, Regulierung & Spannungsfelder
 
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.20192019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
2019 05-13 flipcharts andre claassen digitalisierung kommunen am 9.5.2019
 
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssyste...
 
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
Inventx - Präsentation Innovationstag Digital Banking Liechtenstein 2015
 
Berlin Open Data Day
Berlin Open Data DayBerlin Open Data Day
Berlin Open Data Day
 
Digitale Zukunftspfade Bayern
Digitale Zukunftspfade Bayern Digitale Zukunftspfade Bayern
Digitale Zukunftspfade Bayern
 
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart MeteringEckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
Eckpunkte: EU-Datenschutz-Grundverordnung und Smart Metering
 
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
Herausforderungen & Erfolgsfaktoren bei der Konzeption und Implementierung vo...
 
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AGSchweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
Schweizer BIM Kongress 2016: Referat von Martin Vesper, digitalSTROM AG
 

Big Data, Datenschutz, Datensicherheit - Chancen und Risiken für Smart Cities

Hinweis der Redaktion

  1. Herzlichen Dank für die Einladung zu Ihrer sehr interessanten Tagung.
  2. Kurz zu meinem Hintergrund – damit Sie verstehen, aus welcher Perspektive ich über das Thema spreche. Neben meiner Arbeit an der Universität Bonn bin ich freiberuflich tätig und berate Kommunen und Ministerien in Stadtentwicklungsprozessen und damit verbundener Kommunikation. Seit 2006 beschäftige ich mich mit dem Thema Smart City – da ich 2006 begonnen habe, mit meinen KollegInnen vom Geographischen Institut der Uni Bonn das Smart-City-Projekt T-City Friedrichshafen zu begleiten. Dieses Projekt endete 2012 und seitdem hat mich das Thema weiter beschäftigt – in mehreren Publikationen und zahlreichen Vorträgen und Workshops und Arbeitsgruppen. Aktuell bearbeite ich – wieder mit KollegInnen des Geographischen Instituts der Uni Bonn – ein Gutachten für das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung zum Thema e-Partizipation in Smart Cities.
  3. Ich habe ein paar allgemeine Thesen mitgebracht, die ich als eine Art Einstimmung vorstellen möchte
  4. Es gibt sehr viele Mythen zu Smart Cities in der Welt Smart Cities bieten eine Lösung für Die Energiewende Die Mobilitätswende Bürgerbeteiligung … Viel hilft viel Daten Rechenleistung Vernetzung … Es gibt eine beste Lösung
  5. Diese technokratische Sicht auf die Welt teile ich nicht: These 1: Es gibt keine beste Lösung, nur Interessenausgleich. Daher ist ein technischer „Solutionism“ unangebracht. (vgl. Morozov, Evgeny (2014): Smart neue Welt)
  6. These 2: Das Ziel bestimmt die Wahrheit So ähnlich wie der Zweck heiligt die Mittel aber nicht ganz Gemeint ist, dass Schwangere häufiger Kinderwagen sehen oder ganz allgemein, dass unsere Wahrnehmung assoziativ funktioniert
  7. These 3: Entscheidungen finden immer vor unvollständiger Information statt – Die Zukunft bleibt weiterhin unbekannt
  8. Auch diese Truthähne würden von einem Fitnesstracker nur eingeschränkt profitieren Foto: taminwi, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  9. These 4: Die Vergangenheit – egal wie viele Daten wir über sie haben – sagt nichts verlässliches über die Zukunft aus. Oder: Wir können nicht wissen, was wir wissen und was nicht. Hier: Das Erleben eines Truthahns 1000 Tage vor Thanksgiving. Was hätte Big Data uns verraten? In Anlehnung an Thaleb (2008): Der schwarze Schwan.
  10. Ob die BigData-Auswertung des Fitnesstrackers hier geholfen hätte? Foto: isfara, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  11. Was genau passiert, Wie es zu bewerten ist? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, dass einfache Einschätzungen vermutlich falsch sind. Zwei Mini-Beispiele: (1) Einzelhandel – Es gibt mehr Menschen, die im Internet schauen und im stationären Einzelhandel kaufen, als andersherum. (2) Jgdl gehen sehr differenziert mit dem Netz um; Es geht hier wie immer bei Jgdl um Peers und Wer mit wem und mit wem nicht usw – sie sind nicht einfach naiv und technikgläubig. (vgl. zu (2): boyd, danah (2014): It‘s complicated) – Das soziale Leben vernetzter Jugendlicher
  12. Ganz grob schlage ich vor Smart Cities in zwei unterschiedliche Konzepte unterteilen. Für das eine steht hier ein Bild von Songdo City in Südkorea – stellvertretend – und grob vereinfachend – für ein „asiatisches“ Smart-City-Modell, dass verbunden ist mit dem Neubau einer Stadt und der Ausstattung dieser Stadt mit einer unvorstellbar großen Menge von Sensoren – im öffentlichen Raum, aber auch in halböffentlichen und privaten Räumen. Songdo City, Südkorea Foto: Menri Cheon, CC BY 2.0, flickr.com https://www.flickr.com/photos/iammanri/16339221420 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0
  13. Für das zweite Modell soll Wien stehen – als europäische Stadt, die versucht, in die „gewachsene“ Stadt (die natürlich auch eine geplante Stadt ist), die „Smartness“ zu integrieren. Auch mit Sensoren, aber mit weniger und mit einem anderen Verständnis von Privatheit und Datenschutz als wir es in Songdo, Südkorea, finden. Wien, Österreich Foto: Allie Caulfield, CC BY 2.0, flickr.com https://www.flickr.com/photos/wm_archiv/14039128064/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0
  14. Stellvertretend stehen die beiden Städte für zwei unterschiedliche Ansätze, wie man sich dem Thema „Smart City“ nähern kann. Entweder, Sie kommen von der Technik und deren beeindruckenden Möglichkeiten – oder Sie kommen von den BürgerInnen und deren Bedürfnissen. Vertreter beider – auch hier wieder vereinfacht dargestellter - Ansätze nehmen für sich in Anspruch, als Ziel eine Erhöhung von Lebensqualität, Standortqualität und Vernetzung im Sinn zu haben (by the way die Ziele von T-City). Diese beiden Ansätze sind auch nicht unabhängig voneinander, weil BürgerInnen ja auf neue Ideen kommen, wenn Technik plötzlich etwas kann und Technik auch entwickelt wird, weil BürgerInnen etwas wollen. Und egal, woher Sie kommen, welchen Weg Sie nehmen, wenn Sie die inzwischen nicht mehr ganz so neuen Medien benutzen, werden Sie – zumindest, wenn Sie nachdenken – mit Fragen von Datenschutz, Datensicherheit und Datenhoheit konfrontiert. Meine These ist, dass der Weg über die Technik Gefahr läuft, zu einer technokratischen Sicht auf die gesellschaftliche Entwicklung zu führen. Die können Sie auch ohne Technik haben, aber mit der neuen Technik ist der Weg dahin leichter und gefährlicher zugleich. Und der Weg über die Bedarfe der BürgerInnen macht es Ihnen leichter, einen demokratischen Blick auf die Gesellschaft und die Smart City einzunehmen.
  15. Ich möchte im Folgenden den Weg über die Bedarfe der BürgerInnen näher betrachten und habe Ihnen dazu die Definition der Smart City Wien mitgebracht.
  16. Sie sehen, das viele gute Dinge eine Rolle spielen. An anderer Stelle habe ich das einmal „alles Gute dieser Erde“ genannt. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass Smart City auch eine Stadtmarketing-Komponente für Wien hat.
  17. Ich hätte es hier gerne etwas einfache. Für mich ist eine Smart City eine Stadt, die schaut, wie sie ihre Ziele der Stadtentwicklung (die muss sie schon klären, sonst geht es nicht) mit Mitteln der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) erreichen kann. Sie kann sich von den tollen Möglichkeiten der Technik auch anregen lassen, aber im Grund geht es von den Zielen der Stadtentwicklung aus, und nicht von der Technik.
  18. Was hat das nun mit Daten zu tun?
  19. Wenn Sie sich an das Bild von gerade eben erinnern – gab es da diesen auffälligen roten Kreis im rechten Bereich
  20. Betrachten wir diese drei Punkte etwas genauer – im Rahmen der verfügbaren Zeit
  21. Erst der Datenschutz – auf den ich im weiteren Verlauf dann detaillierter eingehen will
  22. Das Gegenteil von Datenschutz ist Überwachung – die Beobachtung und Aufzeichnung von personenbezogenen Daten. Die wesentlichen Akteure, die diese Gefahr hervorbringen und unterstützen sind produzierende Unternehmen und die von ihr beauftragte Werbewirtschaft und Sicherheitsbehörden unterschiedlicher Staaten. Einige dieser Akteure sammeln sehr viele personenbezogene Daten und verfolgen offensichtlich den Wunsch Personenprofile zu erstellen, die immer weiter angereichert werden. Aber auch „Hinz und Kunz“ (oder, wie mir ein Kollege sagte „Gigl und Gogl“ hieße es in Österreich) im Sinne von uns allen. Kleine Webcams und Drohnen verkaufen sich gut, Blogger nutzen Analyse-Software, Newsletter-Versender können sehen, wann Herr L. mit welchem Endgerät die letzte Mail geöffnet hat. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat in der Entscheidung zur Volkszählung (15.12.1983) sehr klar und deutlich darauf hingewiesen, dass Überwachung die Demokratie gefährdet: "Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen [und] möglicherweise auf eine Ausübung seiner entsprechenden Grundrechte (Art. 8, 9 GG) verzichten. Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist." Zitat nach Hülsmann, Werner (2015): Contra VDS: Überwachung gefährdet die Demokratie. Online verfügbar unter: https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/202175/contra-vds-ueberwachung-gefaehrdet-die-demokratie Foto: lacarabeis, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  23. Das Gegenteil von Datenschutz ist Überwachung – die Beobachtung und Aufzeichnung von personenbezogenen Daten. Die wesentlichen Akteure, die diese Gefahr hervorbringen und unterstützen sind produzierende Unternehmen und die von ihr beauftragte Werbewirtschaft und Sicherheitsbehörden unterschiedlicher Staaten. Einige dieser Akteure sammeln sehr viele personenbezogene Daten und verfolgen offensichtlich den Wunsch Personenprofile zu erstellen, die immer weiter angereichert werden. Aber auch „Hinz und Kunz“ (oder, wie mir ein Kollege sagte „Gigl und Gogl“ hieße es in Österreich) im Sinne von uns allen. Kleine Webcams und Drohnen verkaufen sich gut, Blogger nutzen Analyse-Software, Newsletter-Versender können sehen, wann Herr L. mit welchem Endgerät die letzte Mail geöffnet hat. Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat in der Entscheidung zur Volkszählung (15.12.1983) sehr klar und deutlich darauf hingewiesen, dass Überwachung die Demokratie gefährdet: "Wer unsicher ist, ob abweichende Verhaltensweisen jederzeit notiert und als Information dauerhaft gespeichert, verwendet oder weitergegeben werden, wird versuchen, nicht durch solche Verhaltensweisen aufzufallen [und] möglicherweise auf eine Ausübung seiner entsprechenden Grundrechte (Art. 8, 9 GG) verzichten. Dies würde nicht nur die individuellen Entfaltungschancen des Einzelnen beeinträchtigen, sondern auch das Gemeinwohl, weil Selbstbestimmung eine elementare Funktionsbedingung eines auf Handlungsfähigkeit und Mitwirkungsfähigkeit seiner Bürger begründeten freiheitlichen demokratischen Gemeinwesens ist." Zitat nach Hülsmann, Werner (2015): Contra VDS: Überwachung gefährdet die Demokratie. Online verfügbar unter: https://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/202175/contra-vds-ueberwachung-gefaehrdet-die-demokratie Foto: lacarabeis, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  24. Datensicherheit
  25. Die zweite große Gefahr ist die Datensicherheit. Diese ist bedroht durch Fehler in der Konstruktion oder Bedienung von Datenspeichern und durch gezielte Angriffe von privaten und staatlichen Kriminellen. Dieses Thema werde ich nicht weiter vertiefen. Felix Lindner, der sich beruflich mit der Sicherheit von IT-Systemen beschäftigt, sagte vor kurzem nach der Entdeckung der Angreifbarkeit von Steuerungssoftware von Stadtwerken und anderer großer Infrastruktur „Smart wäre, wenn man den ganzen Quatsch lassen würde.“ (Felix Lindner in TR 06/2015; http://www.heise.de/tr/artikel/Angriff-programmiert-2762063.html) Foto: geralt, CC0 Public Domain, pixabay.com
  26. Schließlich der etwas sperrige Begriff der Datenhoheit
  27. Hier stellt sich an vielen Stellen die Frage, wem denn eigentlich welche Daten gehören (sollen).
  28. Etwas detaillierter zum Datenschutz
  29. Im Folgenden etwas Theorie, und Beispiele für die Schwierigkeit und die Möglichkeit von Datenschutz. Foto: lacarabeis, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  30. Im Folgenden etwas Theorie, und Beispiele für die Schwierigkeit und die Möglichkeit von Datenschutz. Foto: lacarabeis, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  31. Vier Grundelemente des Datenschutzes: Transparenz: Sie sollen wissen, wer, was, wozu, wie lange über sie speichert und was er damit macht. Nichtverkettbarkeit: Die einzelnen über Sie gespeicherten Daten sollen so aufbereitet sein, dass eine Verkettung zu Personlichkeitsprofilen nicht möglich ist. Dazu reicht die Entfernung eines Namens aus einem Datensatz nicht aus. Vergröberung und zufällige Veränderung von Datensätzen sind denkbare Technologien. Intervenierbarkeit: Sie sollen jederzeit der Speicherung und Verarbeitung wirkungsvoll widersprechen können. Datensparsamkeit: Bei der Erhebung von Daten sollen nur diejenigen erhoben werden, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind.
  32. Aktuell wurde um eine EU-Datenschutz-Grundverordnung gestritten. Der ambitionierte Datenschutzfreundliche Entwurf des EU-Parlaments wurde im sogenannten Trialog vom Europäischen Rat versucht abzuschwächen. Die Forderung Datenschutz bereits durch das Design von Technologie mitzudenken und den Einsatz des jeweiligen Stands der Technik vorzuschreiben, die Reduzierung der Datennutzung auf die jeweilige Zweckbindung und das Prinzip der Datensparsamkeit wurden vom Rat (und der lobbyierenden Industrie) in Frage gestellt. Das Ergebnis fällt gemischt aus.
  33. Beispiele aus der Praxis: Fernseher Foto: mamamuki0, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  34. Beispiele aus der Praxis: Fernseher mit dem HbbTV-Standard senden durch die Einbindung ins Netz Nutzungsdaten über Zusatzdienste an Fernsehsender. Dies kann der Nutzer nicht unterbinden. Die Daten können mit seinem persönlichen Account verbunden werden. Quelle: Schulzki-Haddouti, Christiane (2015): Datensparsamkeit leben. Datenschutz-Grundverordnung der EU mischt die Karten neu. In: c‘t, Heft 4, S. 76-78. Foto: mamamuki0, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  35. Beispiele aus der Praxis: Elektro-Auto Foto: stux, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  36. Das ISO-Protokoll 15118 sieht vor, dass sich Elektroautos mit einer ID-Nummer an einer Stromsäule anmelden. Das hat den Vorteil, dass der Strombezug automatisch abgerechnet werden kann. Allerdings erfahren die Stromversorger so, wer wann wo sein Autor lädt. Quelle: Schulzki-Haddouti, Christiane (2015): Datensparsamkeit leben. Datenschutz-Grundverordnung der EU mischt die Karten neu. In: c‘t, Heft 4, S. 76-78. Foto: stux, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  37. Der Verband der Automobililindustrie scheint davon auszugehen, dass Fahrzeugdaten keine personenbezogenen Daten sind. Dies sehen Datenschützer anders. Diese Daten sind immer einem Halter und im Zweifel sogar einem Fahrer zuzuordnen, also personenbezogen. Quelle: Schulzki-Haddouti, Christiane (2015): Der gläserne Fahrer. Streit um die Datenhoheit im Auto. In: c‘t, Heft 7, S. 32-33 und Dies. (2015): Sicherheits-Versprechen. IT-Sicherheit bei modernen Autos. In: c‘t, Heft 9, S. 76-78.
  38. Beispiele aus der Praxis: Online-Handel Das Ebay Logo ist ein geschütztes Markenzeichen von ebay
  39. Die Formulierung von AGBs (oder Terms of Service) unterschiedlicher Dienstleister räumt ihnen häufig unverhältnismäßig große Rechte an Daten der Nutzer ein. Das Ebay Logo ist ein geschütztes Markenzeichen von ebay
  40. Beispiele aus der Praxis: Der elektronische Personalausweis aus Deutschland Foto: BMI
  41. Ein positives Beispiel ist der elektronische Personalausweis, bei dem die Entwickler intelligente Möglichkeiten zur datensparsamen Nutzung eingebaut haben. Quelle: Schulzki-Haddouti, Christiane (2015): Datensparsamkeit leben. Datenschutz-Grundverordnung der EU mischt die Karten neu. In: c‘t, Heft 4, S. 76-78. Foto: BMI
  42. Die Zukunft muss politisch gestaltet werden Foto: isfara, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  43. Smart Cities müssen demokratiekompatibel **gemacht** werden Foto: lacarabeis, Lizenz: CC0 Public Domain, pixabay.com
  44. Foto: BMI
  45. Wer muss jetzt etwas tun, damit die Chancen genutzt und die Gefahren minimiert werden?
  46. Sie müssen etwas tun. Bild: James Montgomery Flagg in 1916-1917; Als amtliches Werk der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild gemeinfrei. https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AUncle_Sam_(pointing_finger).jpg
  47. Sie müssen die wirtschaftlichen und politischen Akteure immer wieder fragen, wie der Datenschutz und die Datensicherheit berücksichtigt werden. Es handelt sich nicht um eine Nebensache unter anderen Aspekten, sondern um eine Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben in freien Gesellschaften. Fragen und fordern Sie. Bitte.
  48. Foto: ©iStock / AlexMotrenko Herzlichen Dank. Kommentare und Kontakt entweder über meine Webseite promediare.de oder über Twitter @michael_lobeck
  49. Foto: ©iStock / AlexMotrenko Herzlichen Dank. Kommentare und Kontakt entweder über meine Webseite promediare.de oder über Twitter @michael_lobeck
  50. 39 % der Bevölkerung sind mit Sicherheit und Datenschutz im Internet überfordert und fühlen sich verunsichert. (DIVSI 2012) Diese Menschen müssen beim zunehmenden Einsatz von Informationstechnologie trotzdem mitgenommen werden.