SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
INFORMELLES LERNEN IM JUGENDALTER Vernachlässigte Dimensionen der Bildungsdebatte
Zum Buch Herausgeber: Thomas Rauschenbach Wiebken Düx Erich Sass
Inhalt Einleitung I Forschungsstand und konzeptionelle Debatten II Außerschulische Lernorte und -kontexte Der Lernort Familie und die Bildungsbedeutsamkeit der Familie im Kindes- und Jugendalter  Lernen im Nebenjob Cliquen und Peers als Lernort im Jugendalter III Lernen im freiwilligen Engagement – empirische Befunde
Einleitung (1) Begriff „informelles“ Lernen  viel verwendet (kaum Forschung) Interesse am möglichen Kompetenzerwerb in informellen Lernkontexten und ihrer Bedeutung Erziehungswissenschaft Psychologie Soziologie Politik Wirtschaft
Einleitung (2) Lernen: formal nonformal informell Informelles Lernen ist einerseits Voraussetzung und andererseits Fortsetzung formaler und nonformaler Lernprozesse. Anteil an Kompetenzentwicklung? Wechselbeziehung?
Einleitung (3) Begrifflichkeiten: Bildung Lernen Entwicklung Sozialisation Qualifikation Kompetenz Wissen
Einleitung (4) Kernfrage: Wo und wie können junge Menschen die für ein selbstbestimmtes und sozial verantwortliches Leben notwendigen Erfahrungen und Kompetenzen in einer sich beschleunigt verändernden Gesellschaft erwerben?
Abschnitt II des Buches (Außerschulische Lernorte und -kontexte) „ Der Lernort Familie und die Bildungsbedeutsamkeit der Familie im Kindes- und Jugendalter“
Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Bildung beginnt mit der Geburt  und umfasst sowohl das Lernen innerhalb als auch außerhalb von Bildungsinstitutionen, also formale, nonformale und informelle Bildung. formal (meist vormittags in der Schule) nonformal (eher am Nachmittag oder am Wochenende: Hausaufgabenbetreuung, Kinderkulturaufgaben, Sport) informelle Bildung (in der Familie, unter Gleichaltrigen)
Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Resultat: Lebensbewältigung Selbstständigkeitsentwicklung Identitätsfindung Erwerb von Basiskompetenzen soziale Schlüsselqualifikationen kulturelle Teilhabefähigkeit soziale Anschlussfähigkeit
Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Familie: erster (biografisch gesehen) und wesentlicher Ort des Bildungserwerbes Bildungsinstitution eigener Art  grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten Orientierungen und Einstellungen Auswirkungen auf Wahl der Schulform und Schulerfolg Wie werden Bildung und Kultur in familialen Zusammenhängen weitergegeben?
Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Vergleich zweier Familien (Mehrgenerationen-perspektive): Welche Bildungsleistungen erbringt die Familie im Rahmen der Bildungsbiografieverläufe der Großeltern- Eltern- und Enkelgeneration? Welche familialen Gelegenheitsstrukturen und Unterstützungspotentiale tragen dazu bei, dass biografische Etappen und bildungsrelevante Weichenstellungen mehr oder weniger erfolgreich bewältigt werden?
Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Arbeitermilieu bildungsfern sozialer Aufstieg durch Bildung Familie Fink Familie Schramm
Familie Fink Formale Bildungsabschlüsse und ihre Wertschätzung als Zugangsvoraussetzung zu gewünschten beruflichen und sozialen Positionen haben keine Tradition. Nach Schulpflicht: arbeiten Berufliches Können zählt mehr als ein formaler Bildungsabschluss vorrangig: praktisches Erfahrungswissen
Familie Fink Enkelinnen sollen es besser haben und daher HS-Abschluss erwerben HS-Abschluss hat jedoch durch Bildungsinflation eine Abwertung erfahren Idee des LLL wird von Familie Fink nicht akzeptiert, sondern als Zumutung abgelehnt (Bildungsunlust) Devise: „Halt‘s Maul und geh schaffe“ funktioniert nicht mehr
Familie Fink Enkelinnen: geringe Motivation zum Schulbesuch, erinnert an Bildungsbiografieverlauf der Mutter Mutter fühlt sich mit alltäglichen Erziehungsaufga-ben überfordert  Vermittlung bildungsrelevanter Basiskompetenzen sprachliches Ausdrucksvermögen Literalität Frustrationstoleranz Konfliktfähigkeit Selbstdisziplinierung
Familie Fink Nadja: Probleme in der Schule („Krieg, purer Hass“) werde geschlagen Minderheitenstatus als Deutsche unter Migranten-jungendlichen HS als Auffangbecken für Kinder aus den gesellschaft-lich benachteiligten Gruppen
Familie Fink Lösungsansätze Nadja: Schulwechsel (scheitert an Ortsverbundenheit; mütter-liche Tradition) Möglichkeit einer Mutterschaft wird mehrfach erwägt Heirat mit einer möglichst guten Partie
Familie Schramm bereits in Großelterngeneration höhere Bildungs-ambitionen erkennbar aus Erzählungen der Großmutter wird deutlich, dass neben der formalen auch die nonformale und informelle Bildung hohen Stellenwert haben Mitgliedschaft in freikirchlicher Gemeinde geistig sinnvolle Freizeitgestaltung Lernen von Maschinenschreiben und Stenografie in der Freizeit (vom Stehberuf zum Sitzberuf)
Familie Schramm Großvater  Laienprediger hohes Ansehen beide Söhne werden in Gesprächsrunden der Erwachsenen miteinbezogen; Vorleser (Selbstbewusst-sein; Bildungsambitionen werden entwickelt) bildungsbetonte Lebensweise beide Söhne: Gymnasium trotz Schulgeld
Familie Schramm Großeltern ergänzen formale Bildung um nonformale Freizeitaktivitäten: Förderung von Lesen und Schreiben vor Schuleintritt privater Musikunterricht gezieltes Fördern der Leseneigung: Kaufen von Büchern Geigenunterricht Klavierstunden  wichtiges kulturelles Kapital
Familie Schramm Vater in Retrospektive: kulturelle Familientraditionen in Kindheit einengend Erinnerung emotional überwiegend negativ getönt studierte in fremder Stadt, weit weg von Familie kirchliche Studentengruppe: aktive Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen    lernt seine spätere Frau kennen
Familie Schramm Mutter: Eltern legten Wert auf Familie Bildung wichtig sehr, sehr viel lesen Musikunterricht Teilnahme an Jugendfreizeiten Auslandsaufenthalte in England und Frankreich („zu der Zeit etwas Besonderes“)
Familie Schramm Vater und Mutter Schramm legen Wert auf: Lesen und Vorlesen gemeinsame Gespräche kreative oder politische Aktivitäten Selbsterfahrungsaktivitäten
Familie Schramm Enkelgeneration: problemloser formaler Bildungsweg deutliche Betonung nonformaler Bildung und informeller Lernprozesse  Studium wird finanziell und durch ständige Beratungs-gespräche der Eltern unterstützt
Resümee Bildungsferne Familie Fink kann sich nur schwer auf die historisch veränderten Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden  höheren Stellenwert formaler Bildungsnachweisen einstellen. Erforderliche Habitus-Eigenschaften wie eigen-verantwortliche und flexible Lebensplanung und Lebensgestaltung sind bei Familie Fink nur unzureichend.
Resümee Kontinuitäten im Hinblick auf Bildungsbiografiever-läufe konnten festgestellt werden, ebenso ein komplexes Zusammenspiel von formalen, nonformalen und informellen Bildungszusammen-hängen innerhalb und außerhalb der Familie. Eine Bedeutungszunahme des Stellenwertes von nonformalen und informellen Bildungskomponenten in Verbindung mit dem Erwerb von höherer formaler Bildung ist erkennbar.
Resümee Habitus der Familie Schramm: innerweltliche Askese Reflexivität Nicht nur die Anstrengungen der älteren Generation sind wichtig, entscheidend ist die kindliche Aneig-nungsseite.
Resümee Bei der Weitergabe und Aneignung von Bildung und Kultur scheinen bedeutend: Wechselwirkung zwischen formalen Bildungsprozessen und der Wahrnehmung einer Vielzahl von nonformalen und informellen Bildungsmöglichkeiten, die sich jeweils gegenseitig ergänzen und verstärken Bildungsnähe der Familie über mehrere Generationen
Danke für die Aufmerksamkeit!

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Bloque PACIE
Bloque PACIEBloque PACIE
Bloque PACIE
Isabel Aldana
 
Revista Neoalquimia Nº 2
Revista Neoalquimia Nº 2Revista Neoalquimia Nº 2
Revista Neoalquimia Nº 2
Ediciones Neoalquímicas
 
Proyecto:recolección de la aceituna
Proyecto:recolección de la aceitunaProyecto:recolección de la aceituna
Proyecto:recolección de la aceituna
deluz06
 
Elementos de un texto narrativo
Elementos de un texto narrativoElementos de un texto narrativo
Elementos de un texto narrativo
JackieVerdugo
 
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management RoutenplanerZum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
Brita Moosmann
 
Puesto de trabajo
Puesto de trabajoPuesto de trabajo
Puesto de trabajo
leo5men
 
La realidad universitaria 1
La realidad universitaria 1La realidad universitaria 1
La realidad universitaria 1
Arturo Montoya Quispe
 
nefrologiaslideshare
nefrologiaslidesharenefrologiaslideshare
nefrologiaslideshare
maneycastillo
 
Chancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
Chancen des Internet Marketing für die NachhaltigkeitsbewegungChancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
Chancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
Bluepingu e.V.
 
the secret of live
the secret of livethe secret of live
the secret of live
guest1c4f05
 
Vortrag Sabine Haas e-marketingday
Vortrag Sabine Haas e-marketingdayVortrag Sabine Haas e-marketingday
Vortrag Sabine Haas e-marketingday
result gmbh
 
Tesis primer borrador 2 5-11
Tesis primer  borrador 2 5-11Tesis primer  borrador 2 5-11
Tesis primer borrador 2 5-11
Lisset Reyes
 
Primer borrador tesis exposicion
Primer borrador tesis exposicionPrimer borrador tesis exposicion
Primer borrador tesis exposicion
Lisset Reyes
 
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
diomeposada
 
Politica de infancia
Politica de infanciaPolitica de infancia
Politica de infancia
dagamartinez
 

Andere mochten auch (17)

Bloque PACIE
Bloque PACIEBloque PACIE
Bloque PACIE
 
Revista Neoalquimia Nº 2
Revista Neoalquimia Nº 2Revista Neoalquimia Nº 2
Revista Neoalquimia Nº 2
 
Proyecto:recolección de la aceituna
Proyecto:recolección de la aceitunaProyecto:recolección de la aceituna
Proyecto:recolección de la aceituna
 
Elementos de un texto narrativo
Elementos de un texto narrativoElementos de un texto narrativo
Elementos de un texto narrativo
 
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management RoutenplanerZum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
Zum Umsatzerfolg mit dem "smart" Revenue Management Routenplaner
 
Puesto de trabajo
Puesto de trabajoPuesto de trabajo
Puesto de trabajo
 
La realidad universitaria 1
La realidad universitaria 1La realidad universitaria 1
La realidad universitaria 1
 
nefrologiaslideshare
nefrologiaslidesharenefrologiaslideshare
nefrologiaslideshare
 
wie finde ich, was ich suche (im internet)
wie finde ich, was ich suche (im internet)wie finde ich, was ich suche (im internet)
wie finde ich, was ich suche (im internet)
 
Chancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
Chancen des Internet Marketing für die NachhaltigkeitsbewegungChancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
Chancen des Internet Marketing für die Nachhaltigkeitsbewegung
 
the secret of live
the secret of livethe secret of live
the secret of live
 
Silbermond
SilbermondSilbermond
Silbermond
 
Vortrag Sabine Haas e-marketingday
Vortrag Sabine Haas e-marketingdayVortrag Sabine Haas e-marketingday
Vortrag Sabine Haas e-marketingday
 
Tesis primer borrador 2 5-11
Tesis primer  borrador 2 5-11Tesis primer  borrador 2 5-11
Tesis primer borrador 2 5-11
 
Primer borrador tesis exposicion
Primer borrador tesis exposicionPrimer borrador tesis exposicion
Primer borrador tesis exposicion
 
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
Grupo geard, propuesta de evaluación 2277
 
Politica de infancia
Politica de infanciaPolitica de infancia
Politica de infancia
 

Ähnlich wie Informelles Lernen Im Jugendalter 97

Eltern lehrer - schulerfolg
Eltern   lehrer - schulerfolgEltern   lehrer - schulerfolg
Eltern lehrer - schulerfolg
Lukas Brand
 
Medien Pädagogik - Infoset_lesen
Medien Pädagogik - Infoset_lesenMedien Pädagogik - Infoset_lesen
Medien Pädagogik - Infoset_lesen
FESD GKr
 
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
1. Brandenburger Kongress der Jugendarbeit
 
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
Regionalverband
 
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
Mandy Rohs
 
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht VielfaltVielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
Heinz Fleckl
 
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen SchulenArme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
vonspecht-esw
 
Informelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social WebInformelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social Web
e-teaching.org
 
Politische bildung für kinder
Politische bildung für kinder Politische bildung für kinder
Politische bildung für kinder
sgtusung
 
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust InternationalLernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
Lernen aus der Geschichte
 
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
Sandra Schön (aka Schoen)
 
Digitale Kulturtechniken vs. Schule
Digitale Kulturtechniken vs. SchuleDigitale Kulturtechniken vs. Schule
Digitale Kulturtechniken vs. Schule
Benjamin Jörissen
 
150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société
Luxemburger Wort
 
150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société
Luxemburger Wort
 
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im LebenslaufSchriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Heinrich-Böll-Stiftung
 
Leitbild
LeitbildLeitbild
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
Lisa Rosa
 
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis..."Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
 
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von unsAllgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
tuvshin111
 

Ähnlich wie Informelles Lernen Im Jugendalter 97 (20)

Eltern lehrer - schulerfolg
Eltern   lehrer - schulerfolgEltern   lehrer - schulerfolg
Eltern lehrer - schulerfolg
 
Medien Pädagogik - Infoset_lesen
Medien Pädagogik - Infoset_lesenMedien Pädagogik - Infoset_lesen
Medien Pädagogik - Infoset_lesen
 
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
herausforderungen & potenziale frankfurt a. d. oder 011
 
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
Auf mehreren Ebenen inklusionsfördernd handeln. Schritte auf dem Weg zur geme...
 
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
Innsbruck_Medienbildung in der Schule – pädagogischer Anspruch oder Utopie?
 
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht VielfaltVielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
Vielfalt braucht [:Bildung:] braucht Vielfalt
 
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen SchulenArme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
Arme Kinder - Reiche kinder an deutschen Schulen
 
Informelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social WebInformelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social Web
 
Politische bildung für kinder
Politische bildung für kinder Politische bildung für kinder
Politische bildung für kinder
 
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust InternationalLernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
Lernen zu Nationalsozialismus und Holocaust International
 
Anne Bamford Bio + Abstract
Anne Bamford Bio + AbstractAnne Bamford Bio + Abstract
Anne Bamford Bio + Abstract
 
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
bildungsforschung - Aufruf für Beiträge: Lernen und Entwicklung in der zweite...
 
Digitale Kulturtechniken vs. Schule
Digitale Kulturtechniken vs. SchuleDigitale Kulturtechniken vs. Schule
Digitale Kulturtechniken vs. Schule
 
150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société
 
150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société150323 document cadre vie et société
150323 document cadre vie et société
 
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im LebenslaufSchriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
Schriftenreihe Bildung & Kultur: Bildungsgerechtigkeit im Lebenslauf
 
Leitbild
LeitbildLeitbild
Leitbild
 
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
LR_Ne(x)tGeneration? Bildung im Uebergang von der Arbeitsgesellschaft zur sel...
 
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis..."Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
"Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern - Ein Leitfaden für den frühpädagogis...
 
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von unsAllgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
Allgemeinbildung in der Mongolei Impulse für mögliche Beiträge von uns
 

Kürzlich hochgeladen

Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
kylerkelson6767
 
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-EssenDas Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg EssenLehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Wolfgang Geiler
 
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-EssenPsychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - EssenMedizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 

Kürzlich hochgeladen (6)

Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
 
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-EssenDas Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
 
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg EssenLehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
 
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
 
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-EssenPsychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
 
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - EssenMedizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
 

Informelles Lernen Im Jugendalter 97

  • 1. INFORMELLES LERNEN IM JUGENDALTER Vernachlässigte Dimensionen der Bildungsdebatte
  • 2. Zum Buch Herausgeber: Thomas Rauschenbach Wiebken Düx Erich Sass
  • 3. Inhalt Einleitung I Forschungsstand und konzeptionelle Debatten II Außerschulische Lernorte und -kontexte Der Lernort Familie und die Bildungsbedeutsamkeit der Familie im Kindes- und Jugendalter Lernen im Nebenjob Cliquen und Peers als Lernort im Jugendalter III Lernen im freiwilligen Engagement – empirische Befunde
  • 4. Einleitung (1) Begriff „informelles“ Lernen viel verwendet (kaum Forschung) Interesse am möglichen Kompetenzerwerb in informellen Lernkontexten und ihrer Bedeutung Erziehungswissenschaft Psychologie Soziologie Politik Wirtschaft
  • 5. Einleitung (2) Lernen: formal nonformal informell Informelles Lernen ist einerseits Voraussetzung und andererseits Fortsetzung formaler und nonformaler Lernprozesse. Anteil an Kompetenzentwicklung? Wechselbeziehung?
  • 6. Einleitung (3) Begrifflichkeiten: Bildung Lernen Entwicklung Sozialisation Qualifikation Kompetenz Wissen
  • 7. Einleitung (4) Kernfrage: Wo und wie können junge Menschen die für ein selbstbestimmtes und sozial verantwortliches Leben notwendigen Erfahrungen und Kompetenzen in einer sich beschleunigt verändernden Gesellschaft erwerben?
  • 8. Abschnitt II des Buches (Außerschulische Lernorte und -kontexte) „ Der Lernort Familie und die Bildungsbedeutsamkeit der Familie im Kindes- und Jugendalter“
  • 9. Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Bildung beginnt mit der Geburt und umfasst sowohl das Lernen innerhalb als auch außerhalb von Bildungsinstitutionen, also formale, nonformale und informelle Bildung. formal (meist vormittags in der Schule) nonformal (eher am Nachmittag oder am Wochenende: Hausaufgabenbetreuung, Kinderkulturaufgaben, Sport) informelle Bildung (in der Familie, unter Gleichaltrigen)
  • 10. Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Resultat: Lebensbewältigung Selbstständigkeitsentwicklung Identitätsfindung Erwerb von Basiskompetenzen soziale Schlüsselqualifikationen kulturelle Teilhabefähigkeit soziale Anschlussfähigkeit
  • 11. Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Familie: erster (biografisch gesehen) und wesentlicher Ort des Bildungserwerbes Bildungsinstitution eigener Art grundlegende Fertigkeiten und Fähigkeiten Orientierungen und Einstellungen Auswirkungen auf Wahl der Schulform und Schulerfolg Wie werden Bildung und Kultur in familialen Zusammenhängen weitergegeben?
  • 12. Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Vergleich zweier Familien (Mehrgenerationen-perspektive): Welche Bildungsleistungen erbringt die Familie im Rahmen der Bildungsbiografieverläufe der Großeltern- Eltern- und Enkelgeneration? Welche familialen Gelegenheitsstrukturen und Unterstützungspotentiale tragen dazu bei, dass biografische Etappen und bildungsrelevante Weichenstellungen mehr oder weniger erfolgreich bewältigt werden?
  • 13. Der Lernort Familie und ihre Bildungs-bedeutsamkeit im Kindes- und Jugendalter Arbeitermilieu bildungsfern sozialer Aufstieg durch Bildung Familie Fink Familie Schramm
  • 14. Familie Fink Formale Bildungsabschlüsse und ihre Wertschätzung als Zugangsvoraussetzung zu gewünschten beruflichen und sozialen Positionen haben keine Tradition. Nach Schulpflicht: arbeiten Berufliches Können zählt mehr als ein formaler Bildungsabschluss vorrangig: praktisches Erfahrungswissen
  • 15. Familie Fink Enkelinnen sollen es besser haben und daher HS-Abschluss erwerben HS-Abschluss hat jedoch durch Bildungsinflation eine Abwertung erfahren Idee des LLL wird von Familie Fink nicht akzeptiert, sondern als Zumutung abgelehnt (Bildungsunlust) Devise: „Halt‘s Maul und geh schaffe“ funktioniert nicht mehr
  • 16. Familie Fink Enkelinnen: geringe Motivation zum Schulbesuch, erinnert an Bildungsbiografieverlauf der Mutter Mutter fühlt sich mit alltäglichen Erziehungsaufga-ben überfordert Vermittlung bildungsrelevanter Basiskompetenzen sprachliches Ausdrucksvermögen Literalität Frustrationstoleranz Konfliktfähigkeit Selbstdisziplinierung
  • 17. Familie Fink Nadja: Probleme in der Schule („Krieg, purer Hass“) werde geschlagen Minderheitenstatus als Deutsche unter Migranten-jungendlichen HS als Auffangbecken für Kinder aus den gesellschaft-lich benachteiligten Gruppen
  • 18. Familie Fink Lösungsansätze Nadja: Schulwechsel (scheitert an Ortsverbundenheit; mütter-liche Tradition) Möglichkeit einer Mutterschaft wird mehrfach erwägt Heirat mit einer möglichst guten Partie
  • 19. Familie Schramm bereits in Großelterngeneration höhere Bildungs-ambitionen erkennbar aus Erzählungen der Großmutter wird deutlich, dass neben der formalen auch die nonformale und informelle Bildung hohen Stellenwert haben Mitgliedschaft in freikirchlicher Gemeinde geistig sinnvolle Freizeitgestaltung Lernen von Maschinenschreiben und Stenografie in der Freizeit (vom Stehberuf zum Sitzberuf)
  • 20. Familie Schramm Großvater Laienprediger hohes Ansehen beide Söhne werden in Gesprächsrunden der Erwachsenen miteinbezogen; Vorleser (Selbstbewusst-sein; Bildungsambitionen werden entwickelt) bildungsbetonte Lebensweise beide Söhne: Gymnasium trotz Schulgeld
  • 21. Familie Schramm Großeltern ergänzen formale Bildung um nonformale Freizeitaktivitäten: Förderung von Lesen und Schreiben vor Schuleintritt privater Musikunterricht gezieltes Fördern der Leseneigung: Kaufen von Büchern Geigenunterricht Klavierstunden  wichtiges kulturelles Kapital
  • 22. Familie Schramm Vater in Retrospektive: kulturelle Familientraditionen in Kindheit einengend Erinnerung emotional überwiegend negativ getönt studierte in fremder Stadt, weit weg von Familie kirchliche Studentengruppe: aktive Mitwirkung an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen  lernt seine spätere Frau kennen
  • 23. Familie Schramm Mutter: Eltern legten Wert auf Familie Bildung wichtig sehr, sehr viel lesen Musikunterricht Teilnahme an Jugendfreizeiten Auslandsaufenthalte in England und Frankreich („zu der Zeit etwas Besonderes“)
  • 24. Familie Schramm Vater und Mutter Schramm legen Wert auf: Lesen und Vorlesen gemeinsame Gespräche kreative oder politische Aktivitäten Selbsterfahrungsaktivitäten
  • 25. Familie Schramm Enkelgeneration: problemloser formaler Bildungsweg deutliche Betonung nonformaler Bildung und informeller Lernprozesse Studium wird finanziell und durch ständige Beratungs-gespräche der Eltern unterstützt
  • 26. Resümee Bildungsferne Familie Fink kann sich nur schwer auf die historisch veränderten Rahmenbedingungen und den daraus resultierenden höheren Stellenwert formaler Bildungsnachweisen einstellen. Erforderliche Habitus-Eigenschaften wie eigen-verantwortliche und flexible Lebensplanung und Lebensgestaltung sind bei Familie Fink nur unzureichend.
  • 27. Resümee Kontinuitäten im Hinblick auf Bildungsbiografiever-läufe konnten festgestellt werden, ebenso ein komplexes Zusammenspiel von formalen, nonformalen und informellen Bildungszusammen-hängen innerhalb und außerhalb der Familie. Eine Bedeutungszunahme des Stellenwertes von nonformalen und informellen Bildungskomponenten in Verbindung mit dem Erwerb von höherer formaler Bildung ist erkennbar.
  • 28. Resümee Habitus der Familie Schramm: innerweltliche Askese Reflexivität Nicht nur die Anstrengungen der älteren Generation sind wichtig, entscheidend ist die kindliche Aneig-nungsseite.
  • 29. Resümee Bei der Weitergabe und Aneignung von Bildung und Kultur scheinen bedeutend: Wechselwirkung zwischen formalen Bildungsprozessen und der Wahrnehmung einer Vielzahl von nonformalen und informellen Bildungsmöglichkeiten, die sich jeweils gegenseitig ergänzen und verstärken Bildungsnähe der Familie über mehrere Generationen
  • 30. Danke für die Aufmerksamkeit!