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DIE ZUKUNFT DER ARBEIT
    Dr. Johannes Meier, Xi GmbH
ZUKUNFTSDENKEN UND DIE WEIHNACHTSGANS
Gewichtsentwicklung




      Quelle:
N.
Taleb,
„Der
schwarze
Schwan“                 2
ZUKUNFTSDENKEN UND DIE WEIHNACHTSGANS


                                                Überraschung!!
Gewichtsentwicklung




      Quelle:
N.
Taleb,
„Der
schwarze
Schwan“                    2
ARBEIT WIE WIR SIE KENNEN




                            von Stewf
ARBEIT WIE WIR SIE KENNEN



 Arbeit ist
 •ein Ort
 •nicht transparent
 •reguliert
 •häufig freudlos


                            von Stewf
VERÄNDERUNGSFAKTOREN


              Governance



                 Arbeit

Technologie                Nachhaltigkeit
VERÄNDERUNGSFAKTOREN


              Governance



                 Arbeit

Technologie                Nachhaltigkeit
Quelle: Ray Kurzweil
Quelle: Ray Kurzweil
FOLGE: ZUGANG FÜR MILLIARDEN MENSCHEN
         ZU WISSEN UND ARBEIT
FOLGE: ZUGANG FÜR MILLIARDEN MENSCHEN
         ZU WISSEN UND ARBEIT
ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION




Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION


                                                                  50
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Tag
pro
US‐Teenager




Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION


                                                                  50
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Tag
pro
US‐Teenager




                                                                  247
Milliarden
e‐mails
in
2009




Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION


                                                                  50
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Tag
pro
US‐Teenager




                                                                  247
Milliarden
e‐mails
in
2009



                                                                  DurchschniLlich
25
Minuten
nach
einer

                                                                  Unterbrechung,
bis
man
zur
ursprünglichen

                                                                  Aufgabe
zurückkehrt


Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
Die Zukunft der Arbeit
BEDEUTUNG DES ORTES DER ARBEIT
   NIMMT IN DER ZUKUNFT AB




                      jbachman01
„YOUR EARNING POTENTIAL WILL BE BASED
 ON MERIT, NOT LOCATION.“ (Source: oDesk)
VERÄNDERUNGSFAKTOREN


              Governance



                 Arbeit

Technologie                Nachhaltigkeit
GOVERNANCE ENTWICKLUNG




      Soll     Haben
         ...     ...
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   Finanzsteuerung


• Fokus Ordnungsmäßigkeit
• Einheitliche
  Rechnungslegung
• „Budgetausschöpfungs-
  kontrollen“
• Klare Hierarchie
BEWERTUNG FINANZSTEUERUNG



                           • Verlangt stringente
                             Führungsstrukturen
                           • Vergangenheitsorientiert
                           • „Jahresendspiele“
                           • Wenig Berücksichtigung von
                             Kontingenzen




           von jurvetson
GOVERNANCE ENTWICKLUNG




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      Soll     Haben                            ...
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                 ...           Leistungsindikatoren

   Finanzsteuerung
                            • Balanced scorecards
                            • Abbildung externer Ziele auf
                              interne Prozesse
• Fokus Ordnungsmäßigkeit
                            • Zielvereinbarungs- und
• Einheitliche
                              Zielnachhaltedialoge
  Rechnungslegung
                            • Controlling Komplexität
• „Budgetausschöpfungs-
  kontrollen“
• Klare Hierarchie
BEWERTUNG LEISTUNGSINDIKATORENSTEUERUNG



                                      •Vergangenheitsorientiert
                                      •Wille/Political Case zur
                                       Definition für Erfolg, Leistung,
                                       Wirkung
                                      •Investition in Köpfe
                                       (Verständnis, Kompetenzen)
                                      •Investition in Systeme
                                       (Transparenz)
                                      •„Gaming“



          WaveCult (luis.m.justino)
GOVERNANCE ENTWICKLUNG




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                                                ...             Integrale Governance
                                                ...
      Soll     Haben                            ...
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                 ...                                         • Integriertes Handlungsmodell
         ...
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                 ...
                 ...           Leistungsindikatoren          • Balance zwischen Offenheit
                                                               und Verantwortlichkeit
   Finanzsteuerung                                           • Geteiltes Leistungskonzept
                            • Balanced scorecards            • Das Netzwerk ist die
                            • Abbildung externer Ziele auf     Organisation
                              interne Prozesse               • Verbesserungsdialoge - intern
• Fokus Ordnungsmäßigkeit
                            • Zielvereinbarungs- und           und extern
• Einheitliche
                              Zielnachhaltedialoge           • Laterale Kommunikations-
  Rechnungslegung
                            • Controlling Komplexität          formate
• „Budgetausschöpfungs-
  kontrollen“                                                • Integration von Entwicklungs-
• Klare Hierarchie                                             prozessen und Arbeit
bertFrancis




             •Zukunftsorientierung
             •Hinreichende Erfahrung mit Zielgrößen
BEWERTUNG     und Wirkungszusammenhängen
 INTEGRALE   •Toleranz für Ambiguität
GOVERNANCE   •Bereitschaft zur Kooperation mit Externen
              inkl. Offenlegung eigener Daten
GOVERNANCE UND DIE ZUKUNFT DER ARBEIT




Source: oDesk
VERÄNDERUNGSFAKTOREN


              Governance



                 Arbeit

Technologie
                      Nachhaltigkeit
HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT-
BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN




                                     29
HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT-
       BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN
1. Szenario 2050
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%
Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf
➡ Emissionen auf heutigem Niveau




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HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT-
       BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN
1. Szenario 2050
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%
Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf
➡ Emissionen auf heutigem Niveau
2. Szenario 2050
Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion
Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf
➡ Emissionen steigen um +90 %




                                            29
HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT-
       BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN
1. Szenario 2050
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%
Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf
➡ Emissionen auf heutigem Niveau
2. Szenario 2050
Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion
Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf
➡ Emissionen steigen um +90 %
3. Szenario 2050
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%
Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf
➡ Emissionen steigen um +66 %

                                            29
HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT-
       BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN
1. Szenario 2050
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%   Klimawandel
Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf
➡ Emissionen auf heutigem Niveau           • Überschwemmungen
                                           • Dürren
2. Szenario 2050                           • Migrationswellen
Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion
Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf
➡ Emissionen steigen um +90 %              Ende billiger Energie
                                           • Cap & Trade
3. Szenario 2050
                                           • Subventionierung
Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40%    erneuerbare Energien
Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf
                                           • Steuern auf Externalitäten
➡ Emissionen steigen um +66 %

                                                                   29
Source: oDesk   30
STATT EINEM FAZIT
STATT EINEM FAZIT

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu
gestalten. Willy Brandt
STATT EINEM FAZIT

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu
gestalten. Willy Brandt
STATT EINEM FAZIT

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu
gestalten. Willy Brandt

Alles in allem wird deutlich, daß die Zukunft große
Chancen bereithält - sie enthält aber auch Fallstricke.
STATT EINEM FAZIT

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu
gestalten. Willy Brandt

Alles in allem wird deutlich, daß die Zukunft große
Chancen bereithält - sie enthält aber auch Fallstricke.
Der Trick ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen,
die Chancen zu ergreifen und bis sechs Uhr wieder zu
Hause zu sein. Woody Allen

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Future Intelligence in Society and Politics
 
Wie zukunftsfähig sind Gesellschaft und Politik?
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Führung in den Kommunen
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Führung in den Kommunen
 

Die Zukunft der Arbeit

  • 1. DIE ZUKUNFT DER ARBEIT Dr. Johannes Meier, Xi GmbH
  • 2. ZUKUNFTSDENKEN UND DIE WEIHNACHTSGANS Gewichtsentwicklung Quelle:
N.
Taleb,
„Der
schwarze
Schwan“ 2
  • 3. ZUKUNFTSDENKEN UND DIE WEIHNACHTSGANS Überraschung!! Gewichtsentwicklung Quelle:
N.
Taleb,
„Der
schwarze
Schwan“ 2
  • 4. ARBEIT WIE WIR SIE KENNEN von Stewf
  • 5. ARBEIT WIE WIR SIE KENNEN Arbeit ist •ein Ort •nicht transparent •reguliert •häufig freudlos von Stewf
  • 6. VERÄNDERUNGSFAKTOREN Governance Arbeit Technologie Nachhaltigkeit
  • 7. VERÄNDERUNGSFAKTOREN Governance Arbeit Technologie Nachhaltigkeit
  • 10. FOLGE: ZUGANG FÜR MILLIARDEN MENSCHEN ZU WISSEN UND ARBEIT
  • 11. FOLGE: ZUGANG FÜR MILLIARDEN MENSCHEN ZU WISSEN UND ARBEIT
  • 12. ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
  • 13. ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION 50
‐
100
Text
messages
 pro
Tag
pro
US‐Teenager Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
  • 14. ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION 50
‐
100
Text
messages
 pro
Tag
pro
US‐Teenager 247
Milliarden
e‐mails
in
2009 Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
  • 15. ABER AUCH KONTINUIERLICHE KOMMUNIKATION 50
‐
100
Text
messages
 pro
Tag
pro
US‐Teenager 247
Milliarden
e‐mails
in
2009 DurchschniLlich
25
Minuten
nach
einer
 Unterbrechung,
bis
man
zur
ursprünglichen
 Aufgabe
zurückkehrt Source: Radicati Group, Pew Internet Survey, F. Schirrmacher „Payback“
  • 23. BEDEUTUNG DES ORTES DER ARBEIT NIMMT IN DER ZUKUNFT AB jbachman01
  • 24. „YOUR EARNING POTENTIAL WILL BE BASED ON MERIT, NOT LOCATION.“ (Source: oDesk)
  • 25. VERÄNDERUNGSFAKTOREN Governance Arbeit Technologie Nachhaltigkeit
  • 26. GOVERNANCE ENTWICKLUNG Soll Haben ... ... ... ... ... ... ... ... Finanzsteuerung • Fokus Ordnungsmäßigkeit • Einheitliche Rechnungslegung • „Budgetausschöpfungs- kontrollen“ • Klare Hierarchie
  • 27. BEWERTUNG FINANZSTEUERUNG • Verlangt stringente Führungsstrukturen • Vergangenheitsorientiert • „Jahresendspiele“ • Wenig Berücksichtigung von Kontingenzen von jurvetson
  • 28. GOVERNANCE ENTWICKLUNG ... ...  ... ... ... ...   ... ... ... Soll Haben ...  ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Leistungsindikatoren Finanzsteuerung • Balanced scorecards • Abbildung externer Ziele auf interne Prozesse • Fokus Ordnungsmäßigkeit • Zielvereinbarungs- und • Einheitliche Zielnachhaltedialoge Rechnungslegung • Controlling Komplexität • „Budgetausschöpfungs- kontrollen“ • Klare Hierarchie
  • 29. BEWERTUNG LEISTUNGSINDIKATORENSTEUERUNG •Vergangenheitsorientiert •Wille/Political Case zur Definition für Erfolg, Leistung, Wirkung •Investition in Köpfe (Verständnis, Kompetenzen) •Investition in Systeme (Transparenz) •„Gaming“ WaveCult (luis.m.justino)
  • 30. GOVERNANCE ENTWICKLUNG ... ...  ... ... ... ...   ... ... Integrale Governance ... Soll Haben ...  ... ... ... ... ... ... • Integriertes Handlungsmodell ... ... ... ... Leistungsindikatoren • Balance zwischen Offenheit und Verantwortlichkeit Finanzsteuerung • Geteiltes Leistungskonzept • Balanced scorecards • Das Netzwerk ist die • Abbildung externer Ziele auf Organisation interne Prozesse • Verbesserungsdialoge - intern • Fokus Ordnungsmäßigkeit • Zielvereinbarungs- und und extern • Einheitliche Zielnachhaltedialoge • Laterale Kommunikations- Rechnungslegung • Controlling Komplexität formate • „Budgetausschöpfungs- kontrollen“ • Integration von Entwicklungs- • Klare Hierarchie prozessen und Arbeit
  • 31. bertFrancis •Zukunftsorientierung •Hinreichende Erfahrung mit Zielgrößen BEWERTUNG und Wirkungszusammenhängen INTEGRALE •Toleranz für Ambiguität GOVERNANCE •Bereitschaft zur Kooperation mit Externen inkl. Offenlegung eigener Daten
  • 32. GOVERNANCE UND DIE ZUKUNFT DER ARBEIT Source: oDesk
  • 33. VERÄNDERUNGSFAKTOREN Governance Arbeit Technologie Nachhaltigkeit
  • 34. HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT- BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN 29
  • 35. HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT- BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN 1. Szenario 2050 Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf ➡ Emissionen auf heutigem Niveau 29
  • 36. HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT- BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN 1. Szenario 2050 Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf ➡ Emissionen auf heutigem Niveau 2. Szenario 2050 Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf ➡ Emissionen steigen um +90 % 29
  • 37. HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT- BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN 1. Szenario 2050 Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf ➡ Emissionen auf heutigem Niveau 2. Szenario 2050 Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf ➡ Emissionen steigen um +90 % 3. Szenario 2050 Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf ➡ Emissionen steigen um +66 % 29
  • 38. HEUTE VERURSACHEN 18% DER WELT- BEVÖLKERUNG 54% DER CO2-EMISSIONEN 1. Szenario 2050 Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% Klimawandel Entwicklungsländer: gleichbleibend/Kopf ➡ Emissionen auf heutigem Niveau • Überschwemmungen • Dürren 2. Szenario 2050 • Migrationswellen Entwickelte Länder: keine CO2 Reduktion Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf ➡ Emissionen steigen um +90 % Ende billiger Energie • Cap & Trade 3. Szenario 2050 • Subventionierung Entwickelte Länder: Reduktion CO2 um 40% erneuerbare Energien Entwicklungsländer: Verdoppelung/Kopf • Steuern auf Externalitäten ➡ Emissionen steigen um +66 % 29
  • 41. STATT EINEM FAZIT Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Willy Brandt
  • 42. STATT EINEM FAZIT Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Willy Brandt
  • 43. STATT EINEM FAZIT Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Willy Brandt Alles in allem wird deutlich, daß die Zukunft große Chancen bereithält - sie enthält aber auch Fallstricke.
  • 44. STATT EINEM FAZIT Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten. Willy Brandt Alles in allem wird deutlich, daß die Zukunft große Chancen bereithält - sie enthält aber auch Fallstricke. Der Trick ist, den Fallstricken aus dem Weg zu gehen, die Chancen zu ergreifen und bis sechs Uhr wieder zu Hause zu sein. Woody Allen

Hinweis der Redaktion

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  7. 1.Exponential growth of communication technology\nInformation and communication technology grow exponentially in terms of performance as was most famously formulated in Moore’s law. In fact, exponential growth is driving all components of communication technology: average transistor price, microprocessor cycles, or bits shipped. Every form of communications technology is doubling price-performance capacity every 12-18 months. \n\n
  8. Nevertheless, exponential growth also entails challenges. Are we prepared for the prospect that within a generation computers will be able to compute 1016 calculations per second per $1000, which is about the computing power of a human brain as Ray Kurzweil has pointed out? What are the implications of 1026 calculations per second per $1000, i.e. the computing power of humanity, within two generations? \nSuch questions are fundamental. To prepare humanity for this accelerating technological change singularity university was founded in 2008 to assemble, educate and inspire a cadre of leaders who strive to understand and facilitate the development of exponentially advancing technologies and apply, focus and guide these tools to address humanity’s grand challenges.\n\n
  9. \n
  10. 1.Continuous communications\nContinuous availability of communications technology means that we all can be reached continuously independent of where we are. Boundaries between spheres of life are blurring. An espresso bar with a WLAN is a workplace – at least for the so-called creative class. With smartphones and netbooks as standard equipment many modern workers take their work into their evenings, weekends and holidays.\nThe numbers are impressive: \n•The Radicati group estimates that e-mail volume has grown from 31 billion e-mails in 2003 to 247 billion in 2009. Think of the pressure resulting from these emails as many of us expect an answer to an email within 24h.\n•Typical U.S. teenagers send and receive 50 text messages per day, with one in three exceeding 100 text messages per day according to the Pew Internet survey. \n•If you think that 3000 or more messages per month are absurd, let me point out that the blackberry of a typical manager will interrupt the day at least as often with its vibrating alarm indicating the arrival of a new e-mail or SMS. In meetings you can see managers continuously screening their communication devices for the latest message that might be important.\nIn his recent book “Payback” Frank Schirrmacher has pointed out that we are putting ourselves constantly on high alert. However, a continuous alarm is not any more information – remember Shannon’s definition of information – but just noise and disturbance of the peace. \nSchirrmacher observes that after a disruption of an activity, e.g. by an incoming e-mail, it takes on average 25 minutes to return to the original task. We simply tend to forget what we were doing and the disruption often leads to some new activities that are being pursued in parallel. As Herbert Simon had already realized in 1972 a large flow of information can lead to a deficit of attention. There may not be enough attention for all the incoming information to deal with them constructively and to produce deep insight if we stick to this pattern of continuous interruptions. \n\n
  11. 1.Continuous communications\nContinuous availability of communications technology means that we all can be reached continuously independent of where we are. Boundaries between spheres of life are blurring. An espresso bar with a WLAN is a workplace – at least for the so-called creative class. With smartphones and netbooks as standard equipment many modern workers take their work into their evenings, weekends and holidays.\nThe numbers are impressive: \n•The Radicati group estimates that e-mail volume has grown from 31 billion e-mails in 2003 to 247 billion in 2009. Think of the pressure resulting from these emails as many of us expect an answer to an email within 24h.\n•Typical U.S. teenagers send and receive 50 text messages per day, with one in three exceeding 100 text messages per day according to the Pew Internet survey. \n•If you think that 3000 or more messages per month are absurd, let me point out that the blackberry of a typical manager will interrupt the day at least as often with its vibrating alarm indicating the arrival of a new e-mail or SMS. In meetings you can see managers continuously screening their communication devices for the latest message that might be important.\nIn his recent book “Payback” Frank Schirrmacher has pointed out that we are putting ourselves constantly on high alert. However, a continuous alarm is not any more information – remember Shannon’s definition of information – but just noise and disturbance of the peace. \nSchirrmacher observes that after a disruption of an activity, e.g. by an incoming e-mail, it takes on average 25 minutes to return to the original task. We simply tend to forget what we were doing and the disruption often leads to some new activities that are being pursued in parallel. As Herbert Simon had already realized in 1972 a large flow of information can lead to a deficit of attention. There may not be enough attention for all the incoming information to deal with them constructively and to produce deep insight if we stick to this pattern of continuous interruptions. \n\n
  12. 1.Continuous communications\nContinuous availability of communications technology means that we all can be reached continuously independent of where we are. Boundaries between spheres of life are blurring. An espresso bar with a WLAN is a workplace – at least for the so-called creative class. With smartphones and netbooks as standard equipment many modern workers take their work into their evenings, weekends and holidays.\nThe numbers are impressive: \n•The Radicati group estimates that e-mail volume has grown from 31 billion e-mails in 2003 to 247 billion in 2009. Think of the pressure resulting from these emails as many of us expect an answer to an email within 24h.\n•Typical U.S. teenagers send and receive 50 text messages per day, with one in three exceeding 100 text messages per day according to the Pew Internet survey. \n•If you think that 3000 or more messages per month are absurd, let me point out that the blackberry of a typical manager will interrupt the day at least as often with its vibrating alarm indicating the arrival of a new e-mail or SMS. In meetings you can see managers continuously screening their communication devices for the latest message that might be important.\nIn his recent book “Payback” Frank Schirrmacher has pointed out that we are putting ourselves constantly on high alert. However, a continuous alarm is not any more information – remember Shannon’s definition of information – but just noise and disturbance of the peace. \nSchirrmacher observes that after a disruption of an activity, e.g. by an incoming e-mail, it takes on average 25 minutes to return to the original task. We simply tend to forget what we were doing and the disruption often leads to some new activities that are being pursued in parallel. As Herbert Simon had already realized in 1972 a large flow of information can lead to a deficit of attention. There may not be enough attention for all the incoming information to deal with them constructively and to produce deep insight if we stick to this pattern of continuous interruptions. \n\n
  13. Continuous communications is linked to a world built for speed. Take the following book titles: speed walking, speed reading, speed climbing, speed dating, the one-minute manager, the one-minute sales person, or even one-minute bedtime stories. However, there is a growing sense that the fast life is not a synonym for the good life. \n
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  20. 1.Intimacy\nTechnology anthropologist Stefana Broadbent tells a story of intimacy being created with the help of modern communication technology. Immigrants from Kosovo have rigged large screens, webcams, and Skype so that the family abroad and the grandmother back in Kosovo can see and talk to each other during mealtimes. She has also observed that on social networks, Skype or IM platforms intense communication patterns usually cover only a very small and intimate circle of friends – suggesting that the term “friends” in facebook may be a slight misnomer.\nAt the same time one cannot escape the impression that sitting alone in front of a keyboard has a different quality of intimacy than sitting together in a café. Yet, many of us now write more to our friends electronically than talk to them. \n\n
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  26. Beispiel: Sozialhilfe in Großbritannien\n Call Center verteilen Fälle nach initialem Kontakt an Fachabteilungen\n Verschiedene Abteilungen (und Budgets) zuständig für unterschiedliche Bedarfe\n Abteilungen können ihre Ziele erreichen, indem sie Fälle weiterleiten\n Multiples Versagen mit Blick auf die echten Bedürfnisse der Kunden\n Tendenz, die kritische Natur der Bedürfnisse zu „verbessern “, um Mittel zu erhalten\n End-to-end Messungen zeigen große Varianz, dysfunktionale Leistung trotz guter\n Einzelbewertungen der Abteilungen \n \n \n \n Nicht begründete Ziele steigern Ambiguität und fördern „gaming“\n Die meisten Ziele repräsentieren nicht die Realität aus Sicht der Kunden\n Ziele bringen Menschen dazu, ihre Erfindungsgabe zu nutzen, das Ziel zu erreichen,\n nicht die Leistung des Systems zu verbessern\n
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  31. Radikale Antworten wären jetzt notwendig\n\nPathologisches Lernen könnte hier zu spät sein.\n\n„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“\nAntoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller\n
  32. Radikale Antworten wären jetzt notwendig\n\nPathologisches Lernen könnte hier zu spät sein.\n\n„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“\nAntoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller\n
  33. Radikale Antworten wären jetzt notwendig\n\nPathologisches Lernen könnte hier zu spät sein.\n\n„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“\nAntoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller\n
  34. Radikale Antworten wären jetzt notwendig\n\nPathologisches Lernen könnte hier zu spät sein.\n\n„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“\nAntoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller\n
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