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Internationaler
Controller Verein eV
                       nachhaltiges Business braucht
                                  „green“ Controlling




                             Das Vorbereitungsteam:
                             Christina Keindorf, Bärbel Kuhn,
                             Herwig Friedag, Axel Meyl
nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling



    Agenda
1   Einführung in das Thema                                                     Christina



    Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen                    Bärbel




    was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
    Unternehmen lernen                                                          Herwig




    wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen                    Axel




    Kenngrößen für Green-Controlling                                            Herwig




    Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                             Christina

    Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema



Geschichte der Nachhaltigkeit

       Gedanke, so wie heute verstanden entstammt der Neuzeit
       Erste Gedanken lassen sich jedoch bereits bei einem
       Irokesenstamm Nordamerikas finden, der von seinen Häuptlingen
       verlangte, Entscheidungen auch unter Berücksichtigung der
       Konsequenzen für zukünftige Generationen zu fällen.
       In Europa lässt sich der Gedanke des nachhaltigen Wirtschaftens
       vor allem in der Forstwirtschaft zurück verfolgen (Nürnberger
       Waldverordnung von 1294).
       Luca Pacioli (Ende 15. Jh.): "Man lebt von den Zinsen, nicht von
       der Substanz".
       1713 Carlowitz "Sylvicultura Oeconomica": Der Mensch muss
       erforschen, wie die Natur spielet und dann mit ihr agieren und nicht
       wider sie. Carlowitz plädiert für ein Bündel an Maßnahmen, wie
       Wärmedämmung beim Hausbau, energiesparender Schmelzöfen,
       der Suche nach Surrogaten etc.
Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema



Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines
regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in
seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand
auf natürliche Weise regeneriert werden kann.

Green Controlling
Daraus kann/muss sich für den Controller u.a. die Aufgabe der
Strategie/Planung/Kontrolle von grünen Zielen und den Maßnahmen
zur ergebnisorientierten Umsetzung ergeben.

Integration in das externe/interne Reporting oder Risikomanagement
sichert oder unterstützt die Einbindung grüner Aspekte in die
Unternehmenssteuerung.

Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema



Nachhaltig = mehr als Green !

Nachhaltigkeit sollte sich beziehen auf folgende Aspekte
       Ökonomisch                                                           dauerhaft ist eine tragfähige Grundlage für
                                                                            Erwerb und Wohlstand zu bieten

       Ökologisch                                                           Natur und Umwelt für die nachfolgenden
                                                                            Generationen sind zu erhalten

       Soziale                                                              eine auf Dauer lebenswerte Gesellschaft
                                                                            muss erreicht werden und

       Kulturell                                                            die von den Menschen in ihrem Alltag gelebte
                                                                            Kultur ist am Leitbild der Nachhaltigkeit
                                                                            auszurichten

Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema



Herausforderungen

                                                                            Implementierung in
                                                                              den Zielen/Köpfen




                                                                                                                          (funktionsübergreifende Strukturen, soziale Verantwortung,
                                                                                                                          mikroökonomische Herausforderungen
                                                                                                                           Regulative, Kriterien…
                                                                             des Unternehmens        Interaktion
                                                                             bzw. der Mitarbeiter    und Aufgaben-
                                                               ???                   2               verteilung im
                                                                                                     Unternehmen
(Regulative, Kriterien, einheitliche Ökobilanzen…)




                                                                                                    4
                                                     Standardsetting /                                    nachhaltiges
makroökonomische Herausforderungen




                                                      gesellschaftliche     Green Controlling           Geschäftsmodell
                                                         Normen                                           erarbeiten…
                                                     3                                                                3
                                                          Transparenz für                           … und Umsetzung
                                                               Externe                               implementieren
                                                                              Kennzahlen
                                                            sicherstellen
                                                                              definieren /
                                                                     5      Messinstrumente
                                                                               aufbauen                 4
                                                                                                5
Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema


Exkurs: ICV - Studie (1I4)
Green-Controlling - eine (neue) Herausforderung für den Controller?
       295 ICV - Mitglieder (6,8%)
       Green-Controlling in der Unternehmenspraxis nur im begrenztem
       Umfang
       selten Pläne oder Maßnahmen zum Umgang mit ökol. Themen
       Grund: geringer Handlungsdruck aus Sicht der Unternehmen
       aber Controller sehen zukünftig eine aktive Rolle ihrer Funktion
                                                                                                             35%
                                                                                                   33%



       künftiger                                                                       20%
       Integrationsbedarf in
       Controllingprozessen:                                                                                            9%
                                                                            3%


                                                                            gering   eher gering   mittel   eher hoch   hoch
Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema


Exkurs: ICV - Studie (2I4)
Green-Controlling - eine (neue) Herausforderung für den Controller?


Ausmaß der Integration ökologischer Aspekte in Controllingprozessen                              Thesen:
                       Risikomanagement                                                   2,75
                                                                                                  werden ökologische
     Projekt- und Invest-controlling                                                  2,69
                                                                                                  Aspekte im Wesentlichen
                       Externes Reporting                                          2,52

                        Internes Reporting                                         2,54
                                                                                                  als Risiko begriffen?
   Kosten- und Ergebnisrechnung                                                2,33               Führt der Mangel an
                                        Forecast                            2,12                  geeigneten
                        Operative Planung                                          2,53           Messinstrumenten zur
                   Strategische Planung                                               2,67        geringen Berücksichtigung
                                                                                                  in der operativen Planung
1: gar nicht; 5: vollständig
                                                                                                  und im Forcast?


Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
1. Einführung in das Thema



Exkurs: ICV - Studie (3I4)
Fünf-Stufen-Modell zum nachhaltigen Unternehmenserfolg
                                                                                                                    5.
                                                                                               4.                   neue Märkte
                                                                            3.                 neue Geschäfts-      schaffen
                                                 2.                         umweldfreundl.     modelle einführen
                                                                                                                    Logik der
1.                                               Wertschöpfungs-            Produkte entw.                          heutigen
                                                                                               Wettbewerbs-
ökol. Standards                                  kette nachh. gest.                                                 Wirtschaft aus
                                                                            nachhaltige        umfeld durch
übertreffen                                      Ökoeffizienz der           Angebote entw.     neue Arten der       dem Blickwinkel
durch Über-                                      ges. Wert-                 und bestehende     Wertschöpfung        der
treffen v Normen                                 schöpfungskette            umweltverträgl.    verändern.           Nachhaltigkeit in
Innovation förd.                                 steigern.                  umgestalten                             Frage stellen.

      Transparenz ü                                Schaffung von              Bewertung v.          Bewertung /       systematische
      Ressourcen-                                  Transparenz                Produktaltern.        Anreize für       Marktanalysen
      verbräuche                                   (in-) direkter                                   Entwicklund
                                                   Umweltwirkg.               Ermittlung von
                                                                                                    grüner G-
      Bewertung                                                               Zahlungs-
                                                      Schaffung von                                 Modelle
      Chance/Risiko                                                           bereitschaften
                                                      Anreizen/                                     Business Plan
      Anreize f.                                      Pflichten für           ökol. Pricing
      tägl.Handeln                                    Partner                 von Prod./DL

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1. Einführung in das Thema



    Exkurs: ICV - Studie (4I4)
    Die vier grünen Strategietypen


Ausmaß der                        Typ 4                                         Typ 3             Typ 2          Typ 1
strategischen
                                  Green                                         Abwartende        Grüne Produkte Ganzheitliche
Bedeutung:
                                  Compliance                                    Strategie         und Lösungen   grüne Strategie



                                       Fokus liegt auf                           Bewusstsein        Fokus auf         höchste
                                       der Einhaltung                            vorhanden          Entwicklung und   strategische
                                       der gesetzlichen                                             Vermarktung       Bedeutung
                                                                                 externer
                                       Pflichten                                                    grüner Produkte
                                                                                 Handlungsdruck
                                                                                 zu gering          marktorientiert




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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




      Agenda
     Einführung in das Thema                                                Christina



2    Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen               Bärbel




     was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
     Unternehmen lernen                                                     Herwig




     wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen               Axel




     Kenngrößen für Green-Controlling                                       Herwig




     Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                        Christina
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2. Folgen ökologischer Veränderungen



Was ist Green Controlling? Welche Ziele verfolgt es?

                  Green Controlling erweitert den ökonomischen Part der
                  Lotsenfunktion im Controlling um den ökologischen Aspekt.

                  Beide gemeinsam sind für die nachhaltige Entwicklung unserer
                  Unternehmen substantiell.




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2. Folgen ökologischer Veränderungen

Nachhaltigkeit – und wie weiter?
             „Grenzen des Wachstums“ Club of Rome, 1972

Warum hat sich in unseren Unternehmen so wenig getan?
     Ökonomisch bestand keine Notwendigkeit ökologische Aspekte
     – eben ein nachhaltiges Wirtschaften – zu integrieren.
     Die meisten Bonus-Systeme in Unternehmen waren (sind)
     nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.
     Berücksichtigung ökologischer Faktoren lediglich als Green
     Compliance = Einhaltung gesetzlicher Pflichten.
     Auch wir (ICV) haben bisher den Fokus zu wenig auf
     Instrumente gelegt, die das Thema Nachhaltigkeit im Fokus
     haben.
     Es gab bislang ein geringeres ökologisches Bewusstsein auf
     der Nachfrageseite.



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2. Folgen ökologischer Veränderungen


Warum befassen wir uns mit nachhaltigem Wirtschaften?

         „Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels“ Sir Nicholas Stern, 2006
         „Die 4. Revolution – Energie für Alle“ Hermann Scheer, 2008

Auslöser sind
  ökologische Katastrophen, auch wenn diese weit weg passieren, haben
  für Unternehmen relevante Auswirkungen
  veränderte Umweltbedingungen werden mehr und mehr sichtbar:
  Klimawandel, Ressourcenverfügbarkeit, Faktorkostenentwicklung ...
und äußern sich in
  höherem Bewusstsein für ökologische Faktoren in Produkten und
  Fertigung
  verändertem Nachfrageverhalten
  veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen

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2. Folgen ökologischer Veränderungen


Exkurs: Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels
                                                                            Stern – Report ( 2006 )


Stern bezeichnet den Klimawandel als den größten Fall von globalem
Marktversagen und zeigt Wege auf, diesem durch staatliche
Rahmenbedingungen für das Wirtschaften zu begegnen:
    Korrektur der Preisgestaltung von Emissions-Zertifikaten
    Förderung von Innovationen und die verstärkte Nutzung
    (kohlenstofffreier) erneuerbarer Energien
    Förderung von Maßnahmen zur effizienteren Ressourcen-
    Nutzung
    Schaffung eines Bewusstseins bei den Konsumenten, den
    Klimawandel damit beeinflussen zu können

Voraussetzung für eine Umsetzung – so Stern – ist gemeinsames,
globales Handeln !

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2. Folgen ökologischer Veränderungen


Folgen ökologischer Veränderungen – Beispiele

Förderung von Maßnahmen zur effizienteren Ressourcen-Nutzung
      Substitution von Primär-Rohstoffen durch recycelte Rohstoffe
                      • Papier
                      • Kunststoff (PET)
                      • Metalle
                 verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien

Förderung von Innovationen
      Erscheinungsformen und Effizienz von Solarzellen
                      • Integriert in Wand- und/oder Fensterelemente für Häuser
                      • In Form von Folien
                 e-Car-Konzepte

Green-Technology als neues Geschäftsmodell, das unter den zu
erwartenden ökologischen Veränderungen Zukunftsaussichten
besitzt.
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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




      Agenda
     Einführung in das Thema                                                Christina



     Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen               Bärbel




3
     was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
     Unternehmen lernen                                                     Herwig




     wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen               Axel




     Kenngrößen für Green-Controlling                                       Herwig




     Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                        Christina
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3. Von „green“ Unternehmen lernen


   Basis jedes Unternehmens ist die wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
   Diese muss immer, auch bei grünen Unternehmen gegeben sein !

   Grundlage von green Unternehmen muss ein
   ökologische Nachhaltigkeit einschließendes
   Geschäftsmodell sein !

   Dies schließt soziale Nachhaltigkeit (Arbeitsplätze) ein und basiert auf
   einer Kultur, die am Leitbild der Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.




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3. Von „green“ Unternehmen lernen



Green = wirtschaftlich erfolgreich ?

Aber natürlich, das Vorhandensein eines auf ökologischer
Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells ist keine Garantie für
wirtschaftlichen Erfolg!

Es gibt genügend Beispiele für erfolglose wie erfolgreiche
„ökologische“ Geschäftsmodelle.

Was können wir von gescheiterten wie erfolgreichen
Unternehmen lernen, die Nachhaltigkeit nicht nur medial nutzen,
sondern darauf ihr Geschäftsmodell aufgebaut haben?




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3. Von „green“ Unternehmen lernen



Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

       a) Gemeinde Feldheim, Land Brandenburg
           Energetisch zu 100% autark
           Biogas (aus Roggen und Restholz)
           zur Wärmeerzeugung
           Fotovoltaik (2.750 MW) und Windkraft
           (74 MW) zur Stromerzeugung -

                     Energiepreise ca. 20% unter den Marktpreisen
                     Durch Verpachten ihrer Grundstücke für die Windturbinen
                     haben nicht wenige Familien ein zusätzliches Einkommen

                                                      neue Formen der Stadtwerke sind
                                                     dezentral, kleinteilig und nachhaltig

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3. Von „green“ Unternehmen lernen


Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

b) ENERTRAG AG, Dauerthal, Land Brandenburg
     Energieunternehmen mit 430 Mitarbeitern, das Strom
     ausschließlich aus erneuerbaren Quellen produziert –
     hauptsächlich aus Windenergie
     mittlerweile über 460 errichtete Windenergieanlagen und
     1,6 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich – ausreichend für
     den Haushaltsbedarf von über 1 Million Menschen. Allein das
     spart pro Jahr etwa 1,3 Millionen Tonnen CO2, 1.400 Tonnen
     Stickoxide und 420 Tonnen Feinstaub
     ENERTRAG vereint die komplette Produktionskette, die für ein
     erfolgreiches Betreiben von Windenergieanlagen und für die
     Erzeugung und Lieferung erneuerbarer Energie notwendig ist:
     Planung, Technologieentwicklung, Finanzierung, Bau und
     Betriebsführung bis zur Einspeisung in das eigene Stromnetz mit
     dazugehörigen Speichersystemen
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3. Von „green“ Unternehmen lernen



Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

d) Mi
                     E

             Neue
               P




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Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

      c) LichtBlick,                                                        Hamburg: Schwarmkraftwerk

                    Neues Geschäftsmodell:
                    wenn an der Strombörse die Tarife Höchststände erreichen
                    (zu bestimmten Zeiten von 50 €/MWh auf sogar über 100 €)
                    starten via Fernwirktechnik VW-Gasmotoren in den Heizungs-
                    kellern. LichtBlick geht von einer Laufzeit des BHKW zwischen
                    1.500 und 3.000h aus. Damit operiert man mit einem ganz
                    anderen Ansatz als die herkömmliche BHKW-Planung. Die
                    benötigt mindestens 5.000 oder 6.000 h.
                    Dezentrale Energieerzeugung mit den Vorteilen der Kraft-Wärme-
                    Kopplung ohne Leitungsverluste



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Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

       c) LichtBlick,          Hamburg: Schwarmkraftwerk
           Das Schwarmkraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad von über
           90 %. In herkömmlichen Grundlastkraftwerken werden nur
           25 - 50 % erreicht.
           Diesen hohen Wirkungsgrad erreichen,
           abgesehen von Wasserkraftwerken,
           auch regenerative Energiequellen
           (Solarzellen bis 30 % und
           Windkraftanlagen bis 51 %) nicht.




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Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

 d) Puma, Herzogenaurach, Land Bayern
     Ökobilanz als Marketing-Nische?
         Wasserverbrauch nach Produktbereichen
         Treibhausgase nach Produktbereichen
          Gesamtkosten 94,4 Mio. € ;
          Ziel bis 2015: Reduzierung um 25%
     Bis 2015 „Komplett-GuV“, um ökonomische, ökologische und
     soziale Aspekte zu integrieren
     Projekt Schuhbeutel: Der Einsatz des „Clever Little Bag“
     verringert den Papierverbrauch um 65%, das entspricht einer
     Einsparung von 8.500 Tonnen Papier, 20 Mio. Megajoule
     Elektrizität, einer Mio. Liter Kraftstoff und einer Mio. Liter Wasser


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Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen

   e) Migros-Gruppe, Schweiz

         Nachhaltigkeit bei
           Beschaffung (Fisch, Holz, Kaffee etc.)
           Distribution/Transport (Bahn, optim. LKW-Transporte, Energieeff.)
           Filialen (geschlossene Kühlmöbel, Fotovoltaik, Abwärmenutzung)
           Konsum (Verpackungen, Kultur-Sensibilisierung)
           Entsorgung (Kundenretouren – PET, Batterien, Abfallverwertung)

         Neue Geschäftsmodelle für
           PKW- und Fahrradvermietung



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Beispiele für gescheiterte „ökologische“ Unternehmen

a) Photovoltaik-Industrie

       Signet Solar meldet Insolvenz an (Chemnitz, 20.06.2010)
       Insolvenzverfahren des Solarmodulherstellers
       Arinna AG     eröffnet (Berlin, 11.04.2011)

                                   Wettbewerb mit billigen chinesischen Anbietern
                                   Kürzung der deutschen Solarförderung



                                                    Ohne stetige Innovationen geht es auch
                                                           in dieser Branche nicht !

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3. Von „green“ Unternehmen lernen



Beispiele für gescheiterte „ökologische“ Unternehmen

b) Erzeugung von synthetischem Gas aus kohlenstoffhaltiger
   Biomasse, wie z.B. Holz


      Choren Industries GmbH                                                       meldet
      Insolvenz an (Freiberg, 08.07.2011)



      zu früh mit interessantem Geschäftsmodell?


                                           Pionierleistung zahlt sich nicht immer aus!


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3. Von „green“ Unternehmen lernen

Akzeptanz „grüner“ Produkte

     Klimaänderungsdiskussionen und Tschernobyl-Fukushima haben in
     allen Teilen der Welt Bewusstsein für „grüne“ Produkte geschaffen
     Die Energiequellen der Welt werden sich gravierend verschieben: 1.
                                                   0,1              0,1
                                    0,2

                                                  2,3                            Öl
                                      10,2
                                                                                 Kohle        65,0%
                                                                                 Atomkraft
                                                                       34,6
                                                                                 Gas
                           22,1                                                  Biomasse
                                                                                 Wasser
                                                                                 Wind
                            2,0                      28,4                        Solar
                                                                                 Geothermie


1   http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_erneuerbar_beschaeftigt_bf.pdf

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3. Von „green“ Unternehmen lernen



    Akzeptanz „grüner“ Produkte

       Mehr als 80% der derzeit genutzten Energie ist nicht nachwachsend
           ein riesiges wirtschaftliches Potenzial
       Ähnlich sieht die Situation für viele andere Produktbereiche aus:
       Wir Menschen haben gelernt oder werden lernen müssen, dass
       nachhaltiges Wirtschaften für den Erhalt der Spezies Mensch
       notwendig ist
       Drei Viertel aller Menschen sehen große Potenziale zum Umwelt-
       und Klimaschutz bei Industrie und Staat. Die Bereitschaft, durch das
       eigene umweltfreundliche Konsumverhalten einen Beitrag zu leisten,
       ist groß.

                                  Grün ist gesellschaftlich weitgehend akzeptiert 1,
                                               und auch notwendig !
1   http://www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein/index.htm
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3. Von „green“ Unternehmen lernen



Was kann aus den Beispielen gelernt werden ?

       Das Geschäftsmodell sollte wegen, nicht trotz angestrebter
       Nachhaltigkeit ökonomisch sinnvoll sein
       Menschen sind bereit, für nachhaltige Produkte einen höheren
       Preis zu bezahlen, wenn das „grün“ vermittelt wird
       „grün“ darf aber nicht nur Marketing-Gag sein
       Grüne Innovationen kommen eher von kleinen Unternehmen als
       von Konzernen – diese können aber als Inkubator wirken oder das
       neuartige Geschäftsmodell im großen Stil umsetzen
       Grün allein reicht nicht; Innovationen müssen stetig ausgebaut
       werden




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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




      Agenda
     Einführung in das Thema                                                Christina



     Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen               Bärbel




     was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
     Unternehmen lernen                                                     Herwig




4    wie schaffen wir eine „grüne Interaktion“ im Unternehmen               Axel




     Kenngrößen für Green-Controlling                                       Herwig




     Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                        Christina
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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen


Green-Controlling & Nachhaltigkeit gehen über die
Unternehmensgrenzen hinaus
Einbindung von Kunden und Lieferanten in Kooperationen und
Partnerschaften


                                                                                           Kunden

                                                                             Kooperationen / Netzwerke
                                                                                     Unternehmen
                                                                            Technologie-                         Produkt- &
                   Forschung                                                                    Vorentwicklung
                                                                            entwicklung                          Prozessentwicklung


                                                                             Kooperationen / Netzwerke

                                                                                       Lieferanten



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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen

Green-Business erfordert von allen Bereichen einen
Beitrag – und damit auch ein anderes Controlling
Bisher:                                              eher Schwerpunkt in Produktion und Transport
Zukünftig:                                           Mitnehmen aller Unternehmensbereiche zu
                                                     Nachhaltigkeit und damit zu green Controlling

                                                                                       GF

                                                                            …                          CTL

                                                                                     produktnah
                                                                                       F&E

                                                          BAU                   VK                EK         RW


                                                                                       PRD

                                                                       LOG                             HR

                                                                                        IH
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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen



Rahmenbedingungen für das Implementieren von
Green-Business und Green-Controlling

                        Geschäftsführung fördert Öko-Aspekte
                        Bewusstsein schaffen, Öko rechnet sich
                        Offene Diskussionskultur, Querdenken zulassen
                        Öko-Detektive benennen
                        Öko-Ideen prämieren
                        Interdisziplinäre Ideen-Zirkel etablieren
                        Produktentwicklung interdisziplinär aufstellen




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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen



Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu
Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei
               Entwicklung
                − Reduzierung des Materialeinsatzes
                − Ökologische Auswahl von Materialarten
                − Produktionsfreundliche Entwicklung
                − …..

               Produktion
                − Schlanke Produktionsprozesse (Effektivität)
                − Maschinenpark auf Produkte und Mengen abstimmen
                − Kurze Wege
                − Einfache Prozesse
                − …..
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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen


Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu
Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei

            Logistik
             − Transportbehälter optimieren
             − Packungsdichte erhöhen
             − Ökologische Auswahl von Verpackungsmaterial
             − Transportwege optimieren (Bahn, Lkw, Schiff, Flugzeug)
             − …..

            Einkauf
             − Lieferantenauswahl nach Öko-Gesichtspunkten, nicht nur Preis
             − Fördern bzw. Aufbau von Öko-Lieferanten
             − Fair Trade
             − Keine Kinderarbeit
             − …..
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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen



Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu
Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei

               Rechnungswesen
                 − Rechnungen elektronisch erhalten, verarbeiten und versenden
                 − Investitionsrechnung mit „weichen“ Faktoren
                 − Öko-Aspekte bewerten und gewichten
                 − …..

               Technik:
                 − Ökologische Gebäudetechnik
                 − Senkung des Energieverbrauches von Gebäuden und
                   Maschinen
                 − Wiederverwendung / Aufbereitung von Wärme und Wasser
                 − …..

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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen



MIGROS: Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften




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4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen



Migros: Beispiele sozialer und ökologischer
Leistungen




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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




      Agenda
     Einführung in das Thema                                                Christina



     Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen               Bärbel




     was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
     Unternehmen lernen                                                     Herwig




     wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen               Axel



5    Kenngrößen für Green-Controlling                                       Herwig




     Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                        Christina
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5. green Controlling - Kenngrößen



Mit welchen Kenngrößen zur Messung von
Nachhaltigkeit können Controller arbeiten?

       Auch für „grüne“ Kenngrößen gilt:
       ohne Verantwortlichkeit und ohne Zielstellung keine Kenngröße
       Wird eine Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen benötigt?
         global reporting initiative

1 Siehe       ICV-Studie green Controlling: http://www.controllerverein.com/Wissensvorsprung_fuer_Mitglieder.163665.html
                                            (nur für Mitglieder)




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5. green Controlling - Kenngrößen



Nachhaltigkeitsberichterstattung der
global reporting initiative

            Standardisierung und Vergleichbarkeit
            von Nachhaltigkeitsberichten
            Vorgaben zu Berichts-Themen und
            Kennzahlen
            Nachhaltigkeitsindikatoren für
            1. Ökonomie
            2. Ökologie
            3. Soziales



http://www.globalreporting.org/NR/rdonlyres/B77474D4-61E2-4493-8ED0-D4AA9BEC000D/2868/G3_LeitfadenDE1.pdf

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5. green Controlling - Kenngrößen



Carbon-Fußabdruck (Footprint)

Carbon-Fußabdruck (CO2-Emissionen) ist bei großen Unternehmen
eine klassische Kenngröße, die Verbesserungspotenziale z.B. der
Prozess-/ Lieferketten aufzeigt.

Zudem können Konzernziele leicht kaskadiert werden.




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5. green Controlling - Kenngrößen



  Kategorisierung der Messeffekte nach Merkmalsgruppen
                  weich              • unscharfe                              • unscharfe
                                       Bewertungsgenauigkeit                    Bewertungsgenauigkeit
Grad der Messbarkeit




                                     • Geringe                                • hohe Fehlerwahrscheinlichkeit
                                       Fehlerwahrscheinlichkeit
                                                                              • Über Indikatoren abgeleitete
                                     • Über Indikatoren abgeleitete             Messbarkeit
                                       Messbarkeit
                                                                              • Pauschalbewertung
                                     • Pauschalbewertung

                                     • Hohe Bewertungsgenauigkeit             • Hohe Bewertungsgenauigkeit
                                     • Geringe                                • Hohe
                                       Fehlerwahrscheinlichkeit                 Fehlerwahrscheinlichkeit
                                     • Direkte Messbarkeit                    • Direkte Messbarkeit
                                     • Einzelbewertung                        • Einzelbewertung
                       hart

                                  einfach                                                             komplex
                                    Komplexität des Ursache-Wirkungszusammenhang
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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




      Agenda
     Einführung in das Thema                                                Christina



     Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen               Bärbel




     was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“
     Unternehmen lernen                                                     Herwig




     wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen               Axel




     Kenngrößen für Green-Controlling                                       Herwig



6    Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt?                        Christina
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6. Quintessenz



3 Minuten - Jeder für sich

Bevor wir Vorschläge für die Arbeitsgruppen unterbreiten, möchten
wir Eure Meinung einholen:
       Was ist Eure Erwartungshaltung beim Thema „Green-Controlling" ?
       Konnten wir diese bisher erfüllen ?
       Welche Aspekte fehlen aus Eurer Sicht ?
       Gibt es spontane Vorschläge für ein Arbeitsgruppenthema ?




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6. Quintessenz



… auch wir haben einen Vorschlag:

       Wie können im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeitet
       werden?
       Grüne Kenngrößen für Unternehmensprozesse:
        - Produktentwicklung
        - Beschaffung
        - Produktion
                                     ggf. als längerfristige
        - Distribution               Projektstruktur bis zum
        - Produktnutzung             50. AK ?
        - Produktentsorgung
        - Innovation
        - Investition
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Themen der Arbeitsgruppen
1. Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Iden erarbeiten?
                                                                            Michael, Annette, Jens, Ernst
2. Grüne Kenngrößen für folgende Unternehmensprozesse
             Produktentwicklung
            - Beschaffung, Produktion, Distribution, Produktnutzung
            - Produktentsorgung, Innovation, Investition
                                Jörn, Christina, Herwig
3. Ressourcen-Einsparung im Dienstleistungsbereich
                        Kerstin, Barbara, Fabian, Heike, Ralf
4. Integration in Controlling-Strukturen
                        Olivier, Harald, Melanie, Oliver, Renate, Bärbel
5. „nachhaltiges“ Ergebnis
                        Enrico, Walter, Bärbel, Axel
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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




Internationaler
Controller Verein eV




                                                     Arbeitsgruppe 1:
                                        Wie können wir im Unternehmen
                                                grüne Innovations-Iden
                                                           erarbeiten?.

                                                    Michael, Annette, Jens, Ernst
AG 1: Wie können wir im Unternehmen
grüne Innovations-Ideen erarbeiten?

                                                 Grüner Innovationprozess

                                                                             Ernte (Ergebnisse)



                                                 Reife (Pflege, Umsetzung)


   Saat (Voraussetzungen)


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AG 1: Wie können wir im Unternehmen
grüne Innovations-Ideen erarbeiten?
Voraussetzung für grüne Innovation (Saat)

       Muss man es sich erst einmal leisten können in grün zu investieren?
       Reifegrad der Unternehmenskultur (Start Punkt, Bio-Kultur, Life-Cycle, Grüne
       Unternehmenskultur als grüne Innovationsmotor)
       Motivatoren für Innovationen formulieren.
                     Mehrung nach Wohlstand (Gier des Menschen)
                     Marketingaktionen
       Unternehmenskultur gestalten um grünes Denken zu fördern.
       Innovationsmanagement implementieren
                     Forschung und Entwicklung
                     Freiräume schaffen
                     Querdenken dürfen („Grünes Denken“ institutionalisieren)
       Kulturelles Engagieren (unternehmensübergreifend, abteilungsbezogen)
       Imagepflege (Investoren unterstützen „Grüne Vorhaben“ z.B. Landwirte mit Bio-Gasanlage)

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AG 1: Wie können wir im Unternehmen
grüne Innovations-Ideen erarbeiten?
Umsetzung organisatorisch sichern (Reife, Pflege)

       Klassisches Vorschlagswesen um den grünen Aspekt erweitern.
                     Ökologische Themen werden doppelt belohnt
                     Bewertungsprozess für die eingebrachte grüne Idee
       Vorhandene Strukturen nutzen / Organigramm erweitern
                     Linienstruktur
                     Projektstruktur
                     Think-Tank in Forschung und Entwicklung (Mischform)
                     Bekannte Techniken nutzen, z.B Brainstorming
                     Ideenfindungsgruppen
       Gesellschaftlich nachhaltig (Ausbildung)
       Wissenschaftsförderungen (intern / extern)
       Ausschreibungen im Unternehmen
       Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
       Kundennutzen herausstellen
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AG 1: Wie können wir im Unternehmen
grüne Innovations-Ideen erarbeiten?
Ergebnisse eines grünen Innovationsprozesses (Ernte)

       Finanzieller Mehrwert (mind. Deckungsbeitragsdeckung)
       Bonus – Malus als grünes Systemergebnis
       Kundenzufriedenheit,
       Positive Auswirkung grüner Aspekte
       Kundenbindung
       Neukundengewinnung „fresh money“
       Steigerung der Mitarbeiteridentifikation
       Attraktivität als Arbeitgeber
       Gestiegener Markenwert




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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




Internationaler
Controller Verein eV




                                                         Arbeitsgruppe 2:
                                                     Grüne Kenngrößen für
                                                    Unternehmensprozesse


                                                         Jörn, Christina, Herwig
AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Strategie und Ziele
       Regeln und Prozesse
       Anreizsysteme
       Schwerpunkte des Stakeholder-Managements
       Mitarbeiter
       Lieferanten
       Innovations- und Produkt-Mgmt
       Ressourcen-Management
       Demografie




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
 Codex
       Arbeitnehmerrechte/Beschäftigungsbedingungen
       Zwangs- und Kinderarbeit
       Gemeinwesen – soziale Verantwortung
       Korruption und politische Einflußnahmen
       Datenschutz
       Finanzwirtschaftliche Performance
       Qualität
       Zielkonflikte!




Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Strategie und Ziele
        − Nutzungsquote ökologischer Ressourcen
        − Ressourcensicherheit für Kunden
        − Anteil ökologischer Investitionen
        − life-cycle-Benchmark
        − Effizienz-Benchmark
        − Positionierung im Nachhaltigkeitsindex
        − Anzahl gewonnener Auszeichnungen in …




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Regeln und Prozesse
        − Anteil Recyclingfähiger Büromaterialien
        − Anteil Nutzung von ökologischen Verkehrsmittel bei Dienstreisen
          (Reiserichtlinien)
        − Nutzung von Video-/Telefonkonferenzen statt Reisen




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Anreizsysteme
        − Integration „green“-Kennzahlen in Boni-Systeme
        − Förderung ökologischer Bahn-/Bustickets
        − Altersvorsorge durch Anlage in alternative Projekte




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Schwerpunkte des Stakeholder-Managements
       Mitarbeiter
        − Durchschn. Entfernung Mitarbeiterwohnort – Firmenstandort
        − Anteil ökologischer Transportmöglichkeiten
        − Anzahl e-Autos

       Lieferanten
         − Anteil Lieferanten mit Öko-Zertifikat
         − Ressourcenunabhängigkeit der Lieferanten



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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Innovations- und Produkt-Mgmt.
         − # „grüner“ Vorschläge im Innovationsmanagement
         − Recyclingfähigkeit
         − Reduktion Materialverbrauch durch Nacharbeit / Q-Prüfung
         − Anteil ökologischer Betriebsmittel
         − Höhe F+E-Aufwendungen für ökologische Projekte




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Ressourcen-Management
        − Gesamt-Ressourcen-Verbrauch (Menge und Kosten)
        − Energie-Mix
        − Umsatzanteil CO2-reduzierter Produkte / Leistungen
        − Energie-Rückgewinnungsquote




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AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Gemeinwesen – soziale Verantwortung
        − Ressourcensicherheit der Lieferanten durch geringere
          Energieabhängigkeit
        − Aufwendungen für Öko-Sponsoring (Image)
        − kWh-Verkauf überschüssiger Energie




Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse
Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits-
Codex
       Finanzwirtschaftliche Performance
         − Ergebnis ökologischer Produkte / Benchmark
         − ROI ökologischer Investitionen
         − # geförderter ökologischer Projekte
         − Fördersumme ökologischer Projekte




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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




Internationaler
Controller Verein eV




                                                      Arbeitsgruppe 3:
                                              Ressourcen-Einsparung im
                                                 Dienstleistungsbereich

                                            Kerstin, Barbara, Fabian, Heike, Ralf
Worum geht’s uns?
       Green im „Dienstleistungsunternehmen“
       Verwaltungsbereich als Dienstleister der produzierenden Bereiche
       grüne Dienstleistung (Abfall-, Energiemanagement, etc.)

       Hauptressource im DL-Bereich ist der Mitarbeiter >> Nachhaltigkeit
       Was sich aktuell schon offensichtlich in den Kosten niederschlagen
       ist ohnehin im Controllingfokus
       Andere Bereiche sind nur unterbewusst präsent

       Umsetzung von Maßnahmen die nur schwer messbar sind
       Wesentlich und Verhältnismäßigkeit
        − Abgrenzung Wettbewerb
        − Marketingmaßnahme



Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
Wie macht man es?
       Bewusstsein der Mitarbeiter erreichen
       Erst Chefsache - dann auch Controllingaufgabe - Vorbildwirkung

       Wie kann man dafür gerade im Büro sensibilisieren?
        − Wir haben ganz andere Sache zu tun?
        − Man muss halt einfach auch klein anfangen!


       Verantwortlichkeit für Einzelthemen festlegen

       Organisation
        − Flottenmanagement
        − Gebietsaufteilung



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Ideensammlung für‘s Büro

       Computer ausschalten
       Bildschirmbeleuchtung verdunkeln
       Doppelseitig drucken
       Schwarz/weiß drucken
       Standby ausschalten
       Jemand der abends durchs Haus geht und Heizung aus,
       Fenster zu, Geräte ausschaltet
       Wegen Ökobilanz Plastikbecher statt Tasse?!

       Nutzung moderne Technik, Vermeidung Reisen

       Reisen nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln
       Spritsparend fahren



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nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




Internationaler
Controller Verein eV




                                                        Arbeitsgruppe 4:
                                      Integration in Controlling-Strukturen

                                    Olivier, Harald, Melanie, Oliver, Renate, Bärbel
Betätigungsfelder im Green Controlling


                                                                            Intern   Extern

         Weich




            Hart




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Betätigungsfelder im Green Controlling



                                                                            Intern                   extern
          Weich
             hart                             Controlling-Tools bereits dezentral vorhanden, nicht
                                              als Green Controlling:

                                              Rentabilitätsicht (Unternehmenspezifisch)

                                               - Investitionsrechnung

                                               - Projektcontrolling

                                              Beispiel: Nutzung der Abwärme für Maschinen,
                                              Sparlampen einbringen, Bewegungsmelder
                                              einbringen

                                              Erfüllung externer Vorschriften (Gesetze)

                                               - Umweltschutz und Emissionsvorschriften.

                                                  Statistiken, Arbeitsschutz

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Betätigungsfelder im Green Controlling



                                                                            Intern                 extern
          Weich                               Einfluss von Green Controlling auf:

                                              Mitarbeiter Motivation, MA-Bindung

                                              Attraktivität als Arbeitgeber

                                              Gesellschaftliche Akzeptanz

                                              Tools: Mitarbeiterbefragung (Fragen mit expliziten
                                              Umweltthemen) zu ökologischem Vorschlagswesen,
                                              gesundem Kantinenessen, Mülltrennung,
                                              Energieeinsparungspotenzialen, Recyling

             hart




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Betätigungsfelder im Green Controlling



                                                       Intern                                    extern
          Weich

             hart                                                           Bewertung der Vorteile des Unternehmens ein Teil
                                                                            der „Green Community“ zu sein in Hinblick auf

                                                                            - Finanzierung (Öko-Banken bspw. Ethikbank)

                                                                            - Förderung (Forschung, Kooperationen)

                                                                            - Recycling (PV-Cylce)




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Betätigungsfelder im Green Controlling



                                                       Intern                                    extern
          Weich                                                             Aufstellung der Beweiskette, dass ökologisches
                                                                            Wirtschaften mittelbare Wirkung hat auf

                                                                            Bekanntheit, Beliebtheit, Kaufverhalten,
                                                                            Preispositionierung der Produkte es Unternehmens

                                                                            Toyota Prius, Elektro-Autos, Bio-Food, Öko-Strom




             hart




Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling




Internationaler
Controller Verein eV




                                                         Arbeitsgruppe 5:
                                                    „nachhaltiges“ Ergebnis

                                                     Enrico, Walter, Bärbel, Axel
AG 5: nachhaltiges Ergebnis




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AG 5: nachhaltiges Ergebnis
Voraussetzung für die Einbeziehung ins
Rechnungswesen

Abgrenzung von Buchung-Objekten
  Zuordnung der Aufwendungen
  Zuordnung zu Ergebnis-Objekten

Bewertungsregeln definieren

Kategorien festlegen

Dokumentation organisieren


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Präsentation 49 ak sitzung senftenberg 1109-final(1)

  • 1. Internationaler Controller Verein eV nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Das Vorbereitungsteam: Christina Keindorf, Bärbel Kuhn, Herwig Friedag, Axel Meyl
  • 2. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda 1 Einführung in das Thema Christina Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen Axel Kenngrößen für Green-Controlling Herwig Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 3. 1. Einführung in das Thema Geschichte der Nachhaltigkeit Gedanke, so wie heute verstanden entstammt der Neuzeit Erste Gedanken lassen sich jedoch bereits bei einem Irokesenstamm Nordamerikas finden, der von seinen Häuptlingen verlangte, Entscheidungen auch unter Berücksichtigung der Konsequenzen für zukünftige Generationen zu fällen. In Europa lässt sich der Gedanke des nachhaltigen Wirtschaftens vor allem in der Forstwirtschaft zurück verfolgen (Nürnberger Waldverordnung von 1294). Luca Pacioli (Ende 15. Jh.): "Man lebt von den Zinsen, nicht von der Substanz". 1713 Carlowitz "Sylvicultura Oeconomica": Der Mensch muss erforschen, wie die Natur spielet und dann mit ihr agieren und nicht wider sie. Carlowitz plädiert für ein Bündel an Maßnahmen, wie Wärmedämmung beim Hausbau, energiesparender Schmelzöfen, der Suche nach Surrogaten etc. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 4. 1. Einführung in das Thema Nachhaltigkeit Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise regeneriert werden kann. Green Controlling Daraus kann/muss sich für den Controller u.a. die Aufgabe der Strategie/Planung/Kontrolle von grünen Zielen und den Maßnahmen zur ergebnisorientierten Umsetzung ergeben. Integration in das externe/interne Reporting oder Risikomanagement sichert oder unterstützt die Einbindung grüner Aspekte in die Unternehmenssteuerung. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 5. 1. Einführung in das Thema Nachhaltig = mehr als Green ! Nachhaltigkeit sollte sich beziehen auf folgende Aspekte Ökonomisch dauerhaft ist eine tragfähige Grundlage für Erwerb und Wohlstand zu bieten Ökologisch Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen sind zu erhalten Soziale eine auf Dauer lebenswerte Gesellschaft muss erreicht werden und Kulturell die von den Menschen in ihrem Alltag gelebte Kultur ist am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 6. 1. Einführung in das Thema Herausforderungen Implementierung in den Zielen/Köpfen (funktionsübergreifende Strukturen, soziale Verantwortung, mikroökonomische Herausforderungen Regulative, Kriterien… des Unternehmens Interaktion bzw. der Mitarbeiter und Aufgaben- ??? 2 verteilung im Unternehmen (Regulative, Kriterien, einheitliche Ökobilanzen…) 4 Standardsetting / nachhaltiges makroökonomische Herausforderungen gesellschaftliche Green Controlling Geschäftsmodell Normen erarbeiten… 3 3 Transparenz für … und Umsetzung Externe implementieren Kennzahlen sicherstellen definieren / 5 Messinstrumente aufbauen 4 5 Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 7. 1. Einführung in das Thema Exkurs: ICV - Studie (1I4) Green-Controlling - eine (neue) Herausforderung für den Controller? 295 ICV - Mitglieder (6,8%) Green-Controlling in der Unternehmenspraxis nur im begrenztem Umfang selten Pläne oder Maßnahmen zum Umgang mit ökol. Themen Grund: geringer Handlungsdruck aus Sicht der Unternehmen aber Controller sehen zukünftig eine aktive Rolle ihrer Funktion 35% 33% künftiger 20% Integrationsbedarf in Controllingprozessen: 9% 3% gering eher gering mittel eher hoch hoch Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 8. 1. Einführung in das Thema Exkurs: ICV - Studie (2I4) Green-Controlling - eine (neue) Herausforderung für den Controller? Ausmaß der Integration ökologischer Aspekte in Controllingprozessen Thesen: Risikomanagement 2,75 werden ökologische Projekt- und Invest-controlling 2,69 Aspekte im Wesentlichen Externes Reporting 2,52 Internes Reporting 2,54 als Risiko begriffen? Kosten- und Ergebnisrechnung 2,33 Führt der Mangel an Forecast 2,12 geeigneten Operative Planung 2,53 Messinstrumenten zur Strategische Planung 2,67 geringen Berücksichtigung in der operativen Planung 1: gar nicht; 5: vollständig und im Forcast? Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 9. 1. Einführung in das Thema Exkurs: ICV - Studie (3I4) Fünf-Stufen-Modell zum nachhaltigen Unternehmenserfolg 5. 4. neue Märkte 3. neue Geschäfts- schaffen 2. umweldfreundl. modelle einführen Logik der 1. Wertschöpfungs- Produkte entw. heutigen Wettbewerbs- ökol. Standards kette nachh. gest. Wirtschaft aus nachhaltige umfeld durch übertreffen Ökoeffizienz der Angebote entw. neue Arten der dem Blickwinkel durch Über- ges. Wert- und bestehende Wertschöpfung der treffen v Normen schöpfungskette umweltverträgl. verändern. Nachhaltigkeit in Innovation förd. steigern. umgestalten Frage stellen. Transparenz ü Schaffung von Bewertung v. Bewertung / systematische Ressourcen- Transparenz Produktaltern. Anreize für Marktanalysen verbräuche (in-) direkter Entwicklund Umweltwirkg. Ermittlung von grüner G- Bewertung Zahlungs- Schaffung von Modelle Chance/Risiko bereitschaften Anreizen/ Business Plan Anreize f. Pflichten für ökol. Pricing tägl.Handeln Partner von Prod./DL Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 10. 1. Einführung in das Thema Exkurs: ICV - Studie (4I4) Die vier grünen Strategietypen Ausmaß der Typ 4 Typ 3 Typ 2 Typ 1 strategischen Green Abwartende Grüne Produkte Ganzheitliche Bedeutung: Compliance Strategie und Lösungen grüne Strategie Fokus liegt auf Bewusstsein Fokus auf höchste der Einhaltung vorhanden Entwicklung und strategische der gesetzlichen Vermarktung Bedeutung externer Pflichten grüner Produkte Handlungsdruck zu gering marktorientiert Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 11. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda Einführung in das Thema Christina 2 Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen Axel Kenngrößen für Green-Controlling Herwig Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 12. 2. Folgen ökologischer Veränderungen Was ist Green Controlling? Welche Ziele verfolgt es? Green Controlling erweitert den ökonomischen Part der Lotsenfunktion im Controlling um den ökologischen Aspekt. Beide gemeinsam sind für die nachhaltige Entwicklung unserer Unternehmen substantiell. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 13. 2. Folgen ökologischer Veränderungen Nachhaltigkeit – und wie weiter? „Grenzen des Wachstums“ Club of Rome, 1972 Warum hat sich in unseren Unternehmen so wenig getan? Ökonomisch bestand keine Notwendigkeit ökologische Aspekte – eben ein nachhaltiges Wirtschaften – zu integrieren. Die meisten Bonus-Systeme in Unternehmen waren (sind) nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Berücksichtigung ökologischer Faktoren lediglich als Green Compliance = Einhaltung gesetzlicher Pflichten. Auch wir (ICV) haben bisher den Fokus zu wenig auf Instrumente gelegt, die das Thema Nachhaltigkeit im Fokus haben. Es gab bislang ein geringeres ökologisches Bewusstsein auf der Nachfrageseite. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 14. 2. Folgen ökologischer Veränderungen Warum befassen wir uns mit nachhaltigem Wirtschaften? „Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels“ Sir Nicholas Stern, 2006 „Die 4. Revolution – Energie für Alle“ Hermann Scheer, 2008 Auslöser sind ökologische Katastrophen, auch wenn diese weit weg passieren, haben für Unternehmen relevante Auswirkungen veränderte Umweltbedingungen werden mehr und mehr sichtbar: Klimawandel, Ressourcenverfügbarkeit, Faktorkostenentwicklung ... und äußern sich in höherem Bewusstsein für ökologische Faktoren in Produkten und Fertigung verändertem Nachfrageverhalten veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 15. 2. Folgen ökologischer Veränderungen Exkurs: Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels Stern – Report ( 2006 ) Stern bezeichnet den Klimawandel als den größten Fall von globalem Marktversagen und zeigt Wege auf, diesem durch staatliche Rahmenbedingungen für das Wirtschaften zu begegnen: Korrektur der Preisgestaltung von Emissions-Zertifikaten Förderung von Innovationen und die verstärkte Nutzung (kohlenstofffreier) erneuerbarer Energien Förderung von Maßnahmen zur effizienteren Ressourcen- Nutzung Schaffung eines Bewusstseins bei den Konsumenten, den Klimawandel damit beeinflussen zu können Voraussetzung für eine Umsetzung – so Stern – ist gemeinsames, globales Handeln ! Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 16. 2. Folgen ökologischer Veränderungen Folgen ökologischer Veränderungen – Beispiele Förderung von Maßnahmen zur effizienteren Ressourcen-Nutzung Substitution von Primär-Rohstoffen durch recycelte Rohstoffe • Papier • Kunststoff (PET) • Metalle verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien Förderung von Innovationen Erscheinungsformen und Effizienz von Solarzellen • Integriert in Wand- und/oder Fensterelemente für Häuser • In Form von Folien e-Car-Konzepte Green-Technology als neues Geschäftsmodell, das unter den zu erwartenden ökologischen Veränderungen Zukunftsaussichten besitzt. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 17. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda Einführung in das Thema Christina Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel 3 was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen Axel Kenngrößen für Green-Controlling Herwig Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 18. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Basis jedes Unternehmens ist die wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Diese muss immer, auch bei grünen Unternehmen gegeben sein ! Grundlage von green Unternehmen muss ein ökologische Nachhaltigkeit einschließendes Geschäftsmodell sein ! Dies schließt soziale Nachhaltigkeit (Arbeitsplätze) ein und basiert auf einer Kultur, die am Leitbild der Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 19. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Green = wirtschaftlich erfolgreich ? Aber natürlich, das Vorhandensein eines auf ökologischer Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftsmodells ist keine Garantie für wirtschaftlichen Erfolg! Es gibt genügend Beispiele für erfolglose wie erfolgreiche „ökologische“ Geschäftsmodelle. Was können wir von gescheiterten wie erfolgreichen Unternehmen lernen, die Nachhaltigkeit nicht nur medial nutzen, sondern darauf ihr Geschäftsmodell aufgebaut haben? Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 20. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen a) Gemeinde Feldheim, Land Brandenburg Energetisch zu 100% autark Biogas (aus Roggen und Restholz) zur Wärmeerzeugung Fotovoltaik (2.750 MW) und Windkraft (74 MW) zur Stromerzeugung - Energiepreise ca. 20% unter den Marktpreisen Durch Verpachten ihrer Grundstücke für die Windturbinen haben nicht wenige Familien ein zusätzliches Einkommen neue Formen der Stadtwerke sind dezentral, kleinteilig und nachhaltig Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 21. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen b) ENERTRAG AG, Dauerthal, Land Brandenburg Energieunternehmen mit 430 Mitarbeitern, das Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen produziert – hauptsächlich aus Windenergie mittlerweile über 460 errichtete Windenergieanlagen und 1,6 Milliarden Kilowattstunden Strom jährlich – ausreichend für den Haushaltsbedarf von über 1 Million Menschen. Allein das spart pro Jahr etwa 1,3 Millionen Tonnen CO2, 1.400 Tonnen Stickoxide und 420 Tonnen Feinstaub ENERTRAG vereint die komplette Produktionskette, die für ein erfolgreiches Betreiben von Windenergieanlagen und für die Erzeugung und Lieferung erneuerbarer Energie notwendig ist: Planung, Technologieentwicklung, Finanzierung, Bau und Betriebsführung bis zur Einspeisung in das eigene Stromnetz mit dazugehörigen Speichersystemen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 22. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen d) Mi E Neue P Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 23. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen c) LichtBlick, Hamburg: Schwarmkraftwerk Neues Geschäftsmodell: wenn an der Strombörse die Tarife Höchststände erreichen (zu bestimmten Zeiten von 50 €/MWh auf sogar über 100 €) starten via Fernwirktechnik VW-Gasmotoren in den Heizungs- kellern. LichtBlick geht von einer Laufzeit des BHKW zwischen 1.500 und 3.000h aus. Damit operiert man mit einem ganz anderen Ansatz als die herkömmliche BHKW-Planung. Die benötigt mindestens 5.000 oder 6.000 h. Dezentrale Energieerzeugung mit den Vorteilen der Kraft-Wärme- Kopplung ohne Leitungsverluste Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 24. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen c) LichtBlick, Hamburg: Schwarmkraftwerk Das Schwarmkraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad von über 90 %. In herkömmlichen Grundlastkraftwerken werden nur 25 - 50 % erreicht. Diesen hohen Wirkungsgrad erreichen, abgesehen von Wasserkraftwerken, auch regenerative Energiequellen (Solarzellen bis 30 % und Windkraftanlagen bis 51 %) nicht. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 25. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen d) Puma, Herzogenaurach, Land Bayern Ökobilanz als Marketing-Nische? Wasserverbrauch nach Produktbereichen Treibhausgase nach Produktbereichen Gesamtkosten 94,4 Mio. € ; Ziel bis 2015: Reduzierung um 25% Bis 2015 „Komplett-GuV“, um ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zu integrieren Projekt Schuhbeutel: Der Einsatz des „Clever Little Bag“ verringert den Papierverbrauch um 65%, das entspricht einer Einsparung von 8.500 Tonnen Papier, 20 Mio. Megajoule Elektrizität, einer Mio. Liter Kraftstoff und einer Mio. Liter Wasser Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 26. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für erfolgreiche „ökologische“ Unternehmen e) Migros-Gruppe, Schweiz Nachhaltigkeit bei Beschaffung (Fisch, Holz, Kaffee etc.) Distribution/Transport (Bahn, optim. LKW-Transporte, Energieeff.) Filialen (geschlossene Kühlmöbel, Fotovoltaik, Abwärmenutzung) Konsum (Verpackungen, Kultur-Sensibilisierung) Entsorgung (Kundenretouren – PET, Batterien, Abfallverwertung) Neue Geschäftsmodelle für PKW- und Fahrradvermietung Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 27. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für gescheiterte „ökologische“ Unternehmen a) Photovoltaik-Industrie Signet Solar meldet Insolvenz an (Chemnitz, 20.06.2010) Insolvenzverfahren des Solarmodulherstellers Arinna AG eröffnet (Berlin, 11.04.2011) Wettbewerb mit billigen chinesischen Anbietern Kürzung der deutschen Solarförderung Ohne stetige Innovationen geht es auch in dieser Branche nicht ! Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 28. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Beispiele für gescheiterte „ökologische“ Unternehmen b) Erzeugung von synthetischem Gas aus kohlenstoffhaltiger Biomasse, wie z.B. Holz Choren Industries GmbH meldet Insolvenz an (Freiberg, 08.07.2011) zu früh mit interessantem Geschäftsmodell? Pionierleistung zahlt sich nicht immer aus! Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 29. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Akzeptanz „grüner“ Produkte Klimaänderungsdiskussionen und Tschernobyl-Fukushima haben in allen Teilen der Welt Bewusstsein für „grüne“ Produkte geschaffen Die Energiequellen der Welt werden sich gravierend verschieben: 1. 0,1 0,1 0,2 2,3 Öl 10,2 Kohle 65,0% Atomkraft 34,6 Gas 22,1 Biomasse Wasser Wind 2,0 28,4 Solar Geothermie 1 http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_erneuerbar_beschaeftigt_bf.pdf Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 30. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Akzeptanz „grüner“ Produkte Mehr als 80% der derzeit genutzten Energie ist nicht nachwachsend ein riesiges wirtschaftliches Potenzial Ähnlich sieht die Situation für viele andere Produktbereiche aus: Wir Menschen haben gelernt oder werden lernen müssen, dass nachhaltiges Wirtschaften für den Erhalt der Spezies Mensch notwendig ist Drei Viertel aller Menschen sehen große Potenziale zum Umwelt- und Klimaschutz bei Industrie und Staat. Die Bereitschaft, durch das eigene umweltfreundliche Konsumverhalten einen Beitrag zu leisten, ist groß. Grün ist gesellschaftlich weitgehend akzeptiert 1, und auch notwendig ! 1 http://www.umweltbundesamt.de/umweltbewusstsein/index.htm Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 31. 3. Von „green“ Unternehmen lernen Was kann aus den Beispielen gelernt werden ? Das Geschäftsmodell sollte wegen, nicht trotz angestrebter Nachhaltigkeit ökonomisch sinnvoll sein Menschen sind bereit, für nachhaltige Produkte einen höheren Preis zu bezahlen, wenn das „grün“ vermittelt wird „grün“ darf aber nicht nur Marketing-Gag sein Grüne Innovationen kommen eher von kleinen Unternehmen als von Konzernen – diese können aber als Inkubator wirken oder das neuartige Geschäftsmodell im großen Stil umsetzen Grün allein reicht nicht; Innovationen müssen stetig ausgebaut werden Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 32. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda Einführung in das Thema Christina Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig 4 wie schaffen wir eine „grüne Interaktion“ im Unternehmen Axel Kenngrößen für Green-Controlling Herwig Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 33. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Green-Controlling & Nachhaltigkeit gehen über die Unternehmensgrenzen hinaus Einbindung von Kunden und Lieferanten in Kooperationen und Partnerschaften Kunden Kooperationen / Netzwerke Unternehmen Technologie- Produkt- & Forschung Vorentwicklung entwicklung Prozessentwicklung Kooperationen / Netzwerke Lieferanten Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 34. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Green-Business erfordert von allen Bereichen einen Beitrag – und damit auch ein anderes Controlling Bisher: eher Schwerpunkt in Produktion und Transport Zukünftig: Mitnehmen aller Unternehmensbereiche zu Nachhaltigkeit und damit zu green Controlling GF … CTL produktnah F&E BAU VK EK RW PRD LOG HR IH Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 35. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Rahmenbedingungen für das Implementieren von Green-Business und Green-Controlling Geschäftsführung fördert Öko-Aspekte Bewusstsein schaffen, Öko rechnet sich Offene Diskussionskultur, Querdenken zulassen Öko-Detektive benennen Öko-Ideen prämieren Interdisziplinäre Ideen-Zirkel etablieren Produktentwicklung interdisziplinär aufstellen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 36. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei Entwicklung − Reduzierung des Materialeinsatzes − Ökologische Auswahl von Materialarten − Produktionsfreundliche Entwicklung − ….. Produktion − Schlanke Produktionsprozesse (Effektivität) − Maschinenpark auf Produkte und Mengen abstimmen − Kurze Wege − Einfache Prozesse − ….. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 37. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei Logistik − Transportbehälter optimieren − Packungsdichte erhöhen − Ökologische Auswahl von Verpackungsmaterial − Transportwege optimieren (Bahn, Lkw, Schiff, Flugzeug) − ….. Einkauf − Lieferantenauswahl nach Öko-Gesichtspunkten, nicht nur Preis − Fördern bzw. Aufbau von Öko-Lieferanten − Fair Trade − Keine Kinderarbeit − ….. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 38. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Alle Unternehmensbereiche tragen beispielsweise zu Green-Controlling & Nachhaltigkeit bei Rechnungswesen − Rechnungen elektronisch erhalten, verarbeiten und versenden − Investitionsrechnung mit „weichen“ Faktoren − Öko-Aspekte bewerten und gewichten − ….. Technik: − Ökologische Gebäudetechnik − Senkung des Energieverbrauches von Gebäuden und Maschinen − Wiederverwendung / Aufbereitung von Wärme und Wasser − ….. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 39. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen MIGROS: Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 40. 4. Interaktion mit anderen Unternehmensbereichen Migros: Beispiele sozialer und ökologischer Leistungen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 41. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda Einführung in das Thema Christina Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen Axel 5 Kenngrößen für Green-Controlling Herwig Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 42. 5. green Controlling - Kenngrößen Mit welchen Kenngrößen zur Messung von Nachhaltigkeit können Controller arbeiten? Auch für „grüne“ Kenngrößen gilt: ohne Verantwortlichkeit und ohne Zielstellung keine Kenngröße Wird eine Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen benötigt? global reporting initiative 1 Siehe ICV-Studie green Controlling: http://www.controllerverein.com/Wissensvorsprung_fuer_Mitglieder.163665.html (nur für Mitglieder) Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 43. 5. green Controlling - Kenngrößen Nachhaltigkeitsberichterstattung der global reporting initiative Standardisierung und Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitsberichten Vorgaben zu Berichts-Themen und Kennzahlen Nachhaltigkeitsindikatoren für 1. Ökonomie 2. Ökologie 3. Soziales http://www.globalreporting.org/NR/rdonlyres/B77474D4-61E2-4493-8ED0-D4AA9BEC000D/2868/G3_LeitfadenDE1.pdf Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 44. 5. green Controlling - Kenngrößen Carbon-Fußabdruck (Footprint) Carbon-Fußabdruck (CO2-Emissionen) ist bei großen Unternehmen eine klassische Kenngröße, die Verbesserungspotenziale z.B. der Prozess-/ Lieferketten aufzeigt. Zudem können Konzernziele leicht kaskadiert werden. Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 45. 5. green Controlling - Kenngrößen Kategorisierung der Messeffekte nach Merkmalsgruppen weich • unscharfe • unscharfe Bewertungsgenauigkeit Bewertungsgenauigkeit Grad der Messbarkeit • Geringe • hohe Fehlerwahrscheinlichkeit Fehlerwahrscheinlichkeit • Über Indikatoren abgeleitete • Über Indikatoren abgeleitete Messbarkeit Messbarkeit • Pauschalbewertung • Pauschalbewertung • Hohe Bewertungsgenauigkeit • Hohe Bewertungsgenauigkeit • Geringe • Hohe Fehlerwahrscheinlichkeit Fehlerwahrscheinlichkeit • Direkte Messbarkeit • Direkte Messbarkeit • Einzelbewertung • Einzelbewertung hart einfach komplex Komplexität des Ursache-Wirkungszusammenhang Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 46. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Agenda Einführung in das Thema Christina Folgen ökologischer Veränderungen für unsere Unternehmen Bärbel was können wir von erfolgreichen wie gescheiterten „green“ Unternehmen lernen Herwig wie schaffen wir eine "grüne" Interaktion im Unternehmen Axel Kenngrößen für Green-Controlling Herwig 6 Quintessenz: Haben wir die Erwartungen erfüllt? Christina Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 47. 6. Quintessenz 3 Minuten - Jeder für sich Bevor wir Vorschläge für die Arbeitsgruppen unterbreiten, möchten wir Eure Meinung einholen: Was ist Eure Erwartungshaltung beim Thema „Green-Controlling" ? Konnten wir diese bisher erfüllen ? Welche Aspekte fehlen aus Eurer Sicht ? Gibt es spontane Vorschläge für ein Arbeitsgruppenthema ? Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 48. 6. Quintessenz … auch wir haben einen Vorschlag: Wie können im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeitet werden? Grüne Kenngrößen für Unternehmensprozesse: - Produktentwicklung - Beschaffung - Produktion ggf. als längerfristige - Distribution Projektstruktur bis zum - Produktnutzung 50. AK ? - Produktentsorgung - Innovation - Investition Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 49. Themen der Arbeitsgruppen 1. Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Iden erarbeiten? Michael, Annette, Jens, Ernst 2. Grüne Kenngrößen für folgende Unternehmensprozesse Produktentwicklung - Beschaffung, Produktion, Distribution, Produktnutzung - Produktentsorgung, Innovation, Investition Jörn, Christina, Herwig 3. Ressourcen-Einsparung im Dienstleistungsbereich Kerstin, Barbara, Fabian, Heike, Ralf 4. Integration in Controlling-Strukturen Olivier, Harald, Melanie, Oliver, Renate, Bärbel 5. „nachhaltiges“ Ergebnis Enrico, Walter, Bärbel, Axel Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 50. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Internationaler Controller Verein eV Arbeitsgruppe 1: Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Iden erarbeiten?. Michael, Annette, Jens, Ernst
  • 51. AG 1: Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeiten? Grüner Innovationprozess Ernte (Ergebnisse) Reife (Pflege, Umsetzung) Saat (Voraussetzungen) Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 52. AG 1: Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeiten? Voraussetzung für grüne Innovation (Saat) Muss man es sich erst einmal leisten können in grün zu investieren? Reifegrad der Unternehmenskultur (Start Punkt, Bio-Kultur, Life-Cycle, Grüne Unternehmenskultur als grüne Innovationsmotor) Motivatoren für Innovationen formulieren. Mehrung nach Wohlstand (Gier des Menschen) Marketingaktionen Unternehmenskultur gestalten um grünes Denken zu fördern. Innovationsmanagement implementieren Forschung und Entwicklung Freiräume schaffen Querdenken dürfen („Grünes Denken“ institutionalisieren) Kulturelles Engagieren (unternehmensübergreifend, abteilungsbezogen) Imagepflege (Investoren unterstützen „Grüne Vorhaben“ z.B. Landwirte mit Bio-Gasanlage) Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 53. AG 1: Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeiten? Umsetzung organisatorisch sichern (Reife, Pflege) Klassisches Vorschlagswesen um den grünen Aspekt erweitern. Ökologische Themen werden doppelt belohnt Bewertungsprozess für die eingebrachte grüne Idee Vorhandene Strukturen nutzen / Organigramm erweitern Linienstruktur Projektstruktur Think-Tank in Forschung und Entwicklung (Mischform) Bekannte Techniken nutzen, z.B Brainstorming Ideenfindungsgruppen Gesellschaftlich nachhaltig (Ausbildung) Wissenschaftsförderungen (intern / extern) Ausschreibungen im Unternehmen Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses Kundennutzen herausstellen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 54. AG 1: Wie können wir im Unternehmen grüne Innovations-Ideen erarbeiten? Ergebnisse eines grünen Innovationsprozesses (Ernte) Finanzieller Mehrwert (mind. Deckungsbeitragsdeckung) Bonus – Malus als grünes Systemergebnis Kundenzufriedenheit, Positive Auswirkung grüner Aspekte Kundenbindung Neukundengewinnung „fresh money“ Steigerung der Mitarbeiteridentifikation Attraktivität als Arbeitgeber Gestiegener Markenwert Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 55. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Internationaler Controller Verein eV Arbeitsgruppe 2: Grüne Kenngrößen für Unternehmensprozesse Jörn, Christina, Herwig
  • 56. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Strategie und Ziele Regeln und Prozesse Anreizsysteme Schwerpunkte des Stakeholder-Managements Mitarbeiter Lieferanten Innovations- und Produkt-Mgmt Ressourcen-Management Demografie Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 57. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Arbeitnehmerrechte/Beschäftigungsbedingungen Zwangs- und Kinderarbeit Gemeinwesen – soziale Verantwortung Korruption und politische Einflußnahmen Datenschutz Finanzwirtschaftliche Performance Qualität Zielkonflikte! Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 58. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Strategie und Ziele − Nutzungsquote ökologischer Ressourcen − Ressourcensicherheit für Kunden − Anteil ökologischer Investitionen − life-cycle-Benchmark − Effizienz-Benchmark − Positionierung im Nachhaltigkeitsindex − Anzahl gewonnener Auszeichnungen in … Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 59. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Regeln und Prozesse − Anteil Recyclingfähiger Büromaterialien − Anteil Nutzung von ökologischen Verkehrsmittel bei Dienstreisen (Reiserichtlinien) − Nutzung von Video-/Telefonkonferenzen statt Reisen Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 60. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Anreizsysteme − Integration „green“-Kennzahlen in Boni-Systeme − Förderung ökologischer Bahn-/Bustickets − Altersvorsorge durch Anlage in alternative Projekte Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 61. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Schwerpunkte des Stakeholder-Managements Mitarbeiter − Durchschn. Entfernung Mitarbeiterwohnort – Firmenstandort − Anteil ökologischer Transportmöglichkeiten − Anzahl e-Autos Lieferanten − Anteil Lieferanten mit Öko-Zertifikat − Ressourcenunabhängigkeit der Lieferanten Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 62. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Innovations- und Produkt-Mgmt. − # „grüner“ Vorschläge im Innovationsmanagement − Recyclingfähigkeit − Reduktion Materialverbrauch durch Nacharbeit / Q-Prüfung − Anteil ökologischer Betriebsmittel − Höhe F+E-Aufwendungen für ökologische Projekte Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 63. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Ressourcen-Management − Gesamt-Ressourcen-Verbrauch (Menge und Kosten) − Energie-Mix − Umsatzanteil CO2-reduzierter Produkte / Leistungen − Energie-Rückgewinnungsquote Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 64. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Gemeinwesen – soziale Verantwortung − Ressourcensicherheit der Lieferanten durch geringere Energieabhängigkeit − Aufwendungen für Öko-Sponsoring (Image) − kWh-Verkauf überschüssiger Energie Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 65. AG 2: Kenngrößen für grüne U´-prozesse Kenngrößenauswahl entsprechend Nachhaltigkeits- Codex Finanzwirtschaftliche Performance − Ergebnis ökologischer Produkte / Benchmark − ROI ökologischer Investitionen − # geförderter ökologischer Projekte − Fördersumme ökologischer Projekte Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 66. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Internationaler Controller Verein eV Arbeitsgruppe 3: Ressourcen-Einsparung im Dienstleistungsbereich Kerstin, Barbara, Fabian, Heike, Ralf
  • 67. Worum geht’s uns? Green im „Dienstleistungsunternehmen“ Verwaltungsbereich als Dienstleister der produzierenden Bereiche grüne Dienstleistung (Abfall-, Energiemanagement, etc.) Hauptressource im DL-Bereich ist der Mitarbeiter >> Nachhaltigkeit Was sich aktuell schon offensichtlich in den Kosten niederschlagen ist ohnehin im Controllingfokus Andere Bereiche sind nur unterbewusst präsent Umsetzung von Maßnahmen die nur schwer messbar sind Wesentlich und Verhältnismäßigkeit − Abgrenzung Wettbewerb − Marketingmaßnahme Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 68. Wie macht man es? Bewusstsein der Mitarbeiter erreichen Erst Chefsache - dann auch Controllingaufgabe - Vorbildwirkung Wie kann man dafür gerade im Büro sensibilisieren? − Wir haben ganz andere Sache zu tun? − Man muss halt einfach auch klein anfangen! Verantwortlichkeit für Einzelthemen festlegen Organisation − Flottenmanagement − Gebietsaufteilung Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 69. Ideensammlung für‘s Büro Computer ausschalten Bildschirmbeleuchtung verdunkeln Doppelseitig drucken Schwarz/weiß drucken Standby ausschalten Jemand der abends durchs Haus geht und Heizung aus, Fenster zu, Geräte ausschaltet Wegen Ökobilanz Plastikbecher statt Tasse?! Nutzung moderne Technik, Vermeidung Reisen Reisen nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln Spritsparend fahren Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 70. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Internationaler Controller Verein eV Arbeitsgruppe 4: Integration in Controlling-Strukturen Olivier, Harald, Melanie, Oliver, Renate, Bärbel
  • 71. Betätigungsfelder im Green Controlling Intern Extern Weich Hart Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 72. Betätigungsfelder im Green Controlling Intern extern Weich hart Controlling-Tools bereits dezentral vorhanden, nicht als Green Controlling: Rentabilitätsicht (Unternehmenspezifisch) - Investitionsrechnung - Projektcontrolling Beispiel: Nutzung der Abwärme für Maschinen, Sparlampen einbringen, Bewegungsmelder einbringen Erfüllung externer Vorschriften (Gesetze) - Umweltschutz und Emissionsvorschriften. Statistiken, Arbeitsschutz Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 73. Betätigungsfelder im Green Controlling Intern extern Weich Einfluss von Green Controlling auf: Mitarbeiter Motivation, MA-Bindung Attraktivität als Arbeitgeber Gesellschaftliche Akzeptanz Tools: Mitarbeiterbefragung (Fragen mit expliziten Umweltthemen) zu ökologischem Vorschlagswesen, gesundem Kantinenessen, Mülltrennung, Energieeinsparungspotenzialen, Recyling hart Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 74. Betätigungsfelder im Green Controlling Intern extern Weich hart Bewertung der Vorteile des Unternehmens ein Teil der „Green Community“ zu sein in Hinblick auf - Finanzierung (Öko-Banken bspw. Ethikbank) - Förderung (Forschung, Kooperationen) - Recycling (PV-Cylce) Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 75. Betätigungsfelder im Green Controlling Intern extern Weich Aufstellung der Beweiskette, dass ökologisches Wirtschaften mittelbare Wirkung hat auf Bekanntheit, Beliebtheit, Kaufverhalten, Preispositionierung der Produkte es Unternehmens Toyota Prius, Elektro-Autos, Bio-Food, Öko-Strom hart Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 76. nachhaltiges Business braucht „green“ Controlling Internationaler Controller Verein eV Arbeitsgruppe 5: „nachhaltiges“ Ergebnis Enrico, Walter, Bärbel, Axel
  • 77. AG 5: nachhaltiges Ergebnis Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung
  • 78. AG 5: nachhaltiges Ergebnis Voraussetzung für die Einbeziehung ins Rechnungswesen Abgrenzung von Buchung-Objekten Zuordnung der Aufwendungen Zuordnung zu Ergebnis-Objekten Bewertungsregeln definieren Kategorien festlegen Dokumentation organisieren Internationaler Controller Verein | AK Berlin-Brandenburg | 49.AK-Sitzung