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Partizipative Didaktik:
Unterricht im Zeitalter von Web 2.0 und danach gestalten

Prof. Dr. Karsten D. Wolf
Fachbereich 12 Bildungs- und Erziehungswissenschaft, Universität Bremen
Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen
Partizipation

Einbeziehen in Entscheidungs- und
Willenbildungsprozesse


Vorbedingungen: Literalität als
Befähigung zur gesellschaftlichen
Teilhabe

Ziele:
• Demokratie als gesellschaftliche
  Lebensform auf individueller Ebene
  erleben (Dewey)
• Langfristige Lernmotivation
• Lernerfolg ermöglichen
• Bildungsprozesse befördern
Mitgestalten
Mitgestalten können
Mitgestalten wollen
Partizipation

Einbeziehen in Entscheidungs- und
Willenbildungsprozesse                 Bildungspolitik

Vorbedingungen: Literalität als
                                       Schulorganisation     Makro
Befähigung zur gesellschaftlichen
Teilhabe
                                       Gestaltende Planung
Ziele:                                                       Meso
• Demokratie als gesellschaftliche     von Unterricht
  Lebensform auf individueller Ebene
  erleben (Dewey)                      Durchführung / Reali-
• Langfristige Lernmotivation
• Lernerfolg ermöglichen               sierung von Lehr-Lern- Mikro
• Bildungsprozesse befördern           Prozessen
Mitgestalten
Mitgestalten können
Mitgestalten wollen
Warum heute relevant?
Was hat Web 2.0 damit zu tun?

      Auf YouTube werden in 2 Monaten mehr Videos hochgeladen, als
      ABC, CBS und NBC seit 1948 produziert haben.

      Google speichert in seinem Suchindex mehr als 1.000.000.000.000
      Webseiten.

      Jeden Tag werden mehr Videos auf YouTube geschaut, als
      Suchanfragen auf Google gestellt.

      Wikipedia startete 2001. Heute gibt es mehr als 13 Millionen Artikel
      in über 200 Sprachen.


      Barack Obama hat 4.348.709 Follower < Lady Gaga (4.623.210)

      FaceBook hat 400 Mio. registrierte (aktive) Nutzer.
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
Wir leben im Jahr 2010 A.D.

                   12 A.G.

                    9 A.W.

                     6 A.F.

                     5 A.Y.

                     4 A.T.
Wir leben im Jahr 2010 A.D.

                   12 A.G.

                    9 A.W.

                     6 A.F.

                     5 A.Y.

                     4 A.T.
Schauer 2005   cc by Karsten D. Wolf 2010
Schauer 2005   cc by Karsten D. Wolf 2010
Web 2.0 DNA erklärt

• User-contributed value: Benutzer tragen in hohem Maße dazu bei, den Wert
  eines Dienstes zu erhöhen (z.B. User Created ContentBlogs)

• The Long Tail: sehr viele Nischenprodukte machen den gleichen Umsatz wie
  wenige Bestseller (z.B. Amazon)

• Network Value: je mehr Teilnehmer ein Dienst hat, desto mehr Wert hat er für
  die Benutzer (z.B. eBay)

• Co-Creation: gemeinsame Erstellung von Inhalten (z.B. Wikipedia)

• Remixability: Kombination und Integration von Diensten (z.B. Mashups)

• Emergent systems: die Nutzung und der Wert eines Dienstes ergibt sich
  durch die Interaktionsmuster der hunderttausenden Benutzer/innen (z.B. flickr)

• Dezentralisation: Verlust der zentralen Kontrolle über einen Dienst (z.B.
  BitTorrent)
??? on flickr
Partizipation: Bildungspolitik
unibrennt
??? on flickr
Partizipation: Bildungspolitik
Twitter #unibrennt
??? on flickr
Partizipation: Bildungspolitik
Twitter #unibrennt
??? on flickr
Partizipation: Bildungspolitik
Twitter #unibrennt
??? on flickr
Partizipation: Bildungspolitik
Twitter #unibrennt
Web 2.0 Dienste   cc by Karsten D. Wolf 2010
Partizipation
Partizipation


Bildungspolitik

Schulorganisation        Makro
Gestaltende Planung
                         Meso
von Unterricht

Durchführung / Reali-
sierung von Lehr-Lern-   Mikro
Prozessen
Erweiterte Qualifikationsanforderungen
Erweiterte Qualifikationsanforderungen




•
  Kreativität
• 
 Teamfähigkeit
• 
 Selbstständigkeit
Erweiterte Qualifikationsanforderungen




                        •	 kfm. Interesse
•
  Kreativität         •	 Organisationstalent
• 
 Teamfähigkeit
                        •	 Genauigkeit
• 
 Selbstständigkeit
Erweiterte Qualifikationsanforderungen



              •
 Problemlösefähigkeit
              •	 Entrepreneurship
              •	 Systems Thinking
              •	 Moralisches Verhalten



                          •	 kfm. Interesse
•
  Kreativität           •	 Organisationstalent
• 
 Teamfähigkeit
                          •	 Genauigkeit
• 
 Selbstständigkeit
Passung der Anforderung mit dem Unterricht?

                                                                   Lerninhalte
                              BWL              RW              VWL           Recht           IT/DV          Gesamt
Unterrichtsmethoden         (n = 402)       (n = 345)        (n = 98)       (n = 63)       (n = 139)      (n = 1.047)
Frontalunterricht              58.4           67.4            74.8            55.6            46.1            61.1
Einzelarbeit                   13.5           18.2            12.4            18.7            31.6            17.7
Partnerarbeit                   5.3             6.4             4.2            9.8            12.2             6.7
Gruppenarbeit                  15.1             6.2             6.7           15.9             3.7             9.9
Fallstudie                      0.9             1.2             0.7            0.0             0.0             0.8
Planspiel                       0.1             0.4             1.0            0.0             0.0             0.3
Rollenspiel                     0.9             0.0             0.1            0.0             0.0             0.4
Projektunterricht               5.7             0.2             0.0            0.0             6.5             3.1
BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung



                         Angaben in % der Unterrichtszeit

                         Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
Passung der Anforderung mit dem Unterricht?

                                                                   Lerninhalte
                              BWL              RW              VWL           Recht           IT/DV          Gesamt
Unterrichtsmethoden         (n = 402)       (n = 345)        (n = 98)       (n = 63)       (n = 139)      (n = 1.047)
Frontalunterricht              58.4           67.4            74.8            55.6            46.1            61.1
Einzelarbeit                   13.5           18.2            12.4            18.7            31.6            17.7
Partnerarbeit                   5.3             6.4             4.2            9.8            12.2             6.7
Gruppenarbeit                  15.1             6.2             6.7           15.9             3.7             9.9
Fallstudie                      0.9             1.2             0.7            0.0             0.0             0.8
Planspiel                       0.1             0.4             1.0            0.0             0.0             0.3
Rollenspiel                     0.9             0.0             0.1            0.0             0.0             0.4
Projektunterricht               5.7             0.2             0.0            0.0             6.5             3.1
BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung



                         Angaben in % der Unterrichtszeit

                         Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
attribution: wasta on flickr
antikris on flickr   cc by Karsten D. Wolf 2010
Impressionen
Faktenwissen: Vergleichbar

                      10
                           SoLe    TraLe
                      9
                      8
 LOT (Gesamtmittel)




                      7
                      6
                      5
                      4
                      3
                      2
                      1
                      0
                             Studie I      Studie II   Studie III
Problemlösekompetenz: Signifikant besser

                       9
                           SoLe   TraLe
                       8
                       7
 AITG (Gesamtmittel)




                       6
                       5
                       4
                       3
                       2
                       1
                       0
                             Studie I     Studie II   Studie III
cc by Karsten D. Wolf 2010
Prozessmessung
Prozessmessung
Unterrichtsverläufe im Detail (SoLe)
                                       100
                                             Einführungs -                    Erarbeitung                       Ergeb-
                                                phase                                                             nis-
                                                                                                                siche-
                                                                                                                 rung
                                        80

                                                               „Verstehe, worum
Kognitive Prozessitems (Mittelwerte)




                                                               es geht“

                                        60




                                        40
                                                                „Finde Anforde -
                                                                rungen hoch“

                                        20
                                                Frontal-                    Schülerzentrierte                   Frontal-
                                                 unter-                      Arbeitsphase                        unter-
                                                  richt                                                           richt
                                         0
                                         8:15       8:35     8:55    9:15     9:35     9:55     10:15   10:45    11:05

                                                                             Messzeitpunkt
Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr
  100


   90


   80



   70


   60


   50


   40


   30
                                                                        ≅ 30 %
   20


   10


    0
        0                  50   100         150       200   250   300

            Mitgestalten              Messzeitpunkt

            Interesse

                        Traditioneller Unterricht (TraLe I)
Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr
100



 90



 80
100



 90
 70



 80
 60
                                                             ≅ 55 %


 50
 70



 40
 60
                                                             ≅ 55 %


 50
 30



 20
 40
      0               50   100        150        200   250   300

 30       Mitgestalten           Messzeitpunkt

          Interesse
 20
      0               50   100        150        200   250   300


      Selbstorganisationsoffener Unterricht (SoLe I)
        Mitgestalten     Messzeitpunkt
Vergleich der aggregierten Mittelwerte

                         Mitgestalten (Mittelwert)                             Interesse (Mittelwert)
                   100                                           100

                    90                                                    90

                    80                                                    80

                    70                                                    70




                                                           M(Interesse)
 M(Mitgestalten)




                    60                                                    60

                    50                                                    50

                    40                                                    40

                    30                                                    30

                    20                                                    20

                    10                                                    10

                     0                                          0
                                                        All Pairs                                            All Pairs
                             SoLe               TraLe                             SoLe               TraLe
                                                        Tukey-Kramer                                         Tukey-Kram
                                                         0,05                                                 0,05
                                    Treatment                                            Treatment
R. M. Ryan
                                                University of Rochester
                                            Self-determination theory


basic needs

Autonomie
Mitgestalten können
Soziale Einbindung

➙ langfristige Lernmotivation & Interesse


                                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
Traditionelles Modell der Leistungsbewertung



                           Leistungsprüfung              Leistungs-
     Unterricht
                            und Bewertung              dokumentation



        lehrer-          Klausur
      zentrierter      mdl. Examen
                                             Note       Ziffernzeugnis
     darstellender      Hausarbeit
      Unterricht            …




                                                                                t
                     Quelle: F. Winter (2004), S. 68
                                                                   © Karsten D. Wolf
Fachbereich 12
Einsatz von ePortolios im Unterricht                                       Erziehungs- und
als Beurteilungs- und Gestaltungsmittel                                    Bildungswissenschaften




                          Drei Bezugsnormen




                                          Quelle: Falko Rheinberg
                                                                    © Prof. Dr. Karsten D. Wolf 2010
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung




               Quelle: Falko Rheinberg
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung




               Quelle: Falko Rheinberg
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung


                                         III
                                         II
                                         I




               Quelle: Falko Rheinberg
Entkopplung Veranstaltung & Prüfung


                                          III
                                          II
                                          I




                Quelle: Falko Rheinberg
Alternative Assessment for Learning


             Unterricht: Leistungsdokumentation:
           Leistungsprüfung und Leistungsbewertung:

  erweiterte Lehr-                                         direkte
  und Lernformen                                       Dokumentation
                        dialogisch                       (Portfolio)
                             inhaltlich
                                diagnostisch

                         LEISTUNGSPRÄSENTATION



                                                                            t
                     Quelle: F. Winter (2004), S. 70
                                                               © Karsten D. Wolf
1   2   3




4   5   6




7   8   9
Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Rückmeldebogen (rubric)
                    A                B               C               D                E
                    1                2               3               4                5
                Erzeugen &       Analysieren     Anwenden         Verstehen        Mängel in
                Evaluieren                                       (& Erinnern)       V (& E)

  Kriterium 1   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 1     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (30%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau


  Kriterium 2   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 2     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (50%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau


  Kriterium 3   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 3     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (20%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau




                                                                                     cc by Karsten D. Wolf 2010
Rückmeldebogen (rubric)
                    A                B               C               D                E
                    1                2               3               4                5
                Erzeugen &       Analysieren     Anwenden         Verstehen        Mängel in
                Evaluieren                                       (& Erinnern)       V (& E)

  Kriterium 1   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 1     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (30%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau


  Kriterium 2   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 2     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (50%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau


  Kriterium 3   Operationa-
                                 Operationa-
                                                 Operationa-     Operationa-      Operationa-
                lisierung auf                    lisierung auf   lisierung auf    lisierung auf
 Kompetenz 3     höchstem
                                 lisierung auf
                                                  mittlerem       niedrigem      mangelhaften
                                hohem Niveau
     (20%)          Niveau                           Niveau          Niveau           Niveau
                                                                                    K.O.


                                                                                     cc by Karsten D. Wolf 2010
16 Jahre „Web 2.0“

          12 A.G.

           9 A.W.

            6 A.F.

            5 A.Y.

            4 A.T.
16 Jahre „Web 2.0“

          12 A.G.

           9 A.W.

            6 A.F.

            5 A.Y.

            4 A.T.
Eole on flickr
Was kommt als nächstes?
Steve Jobs:

PCs sind Lastwagen!
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
Wikitude: Augmented Reality




                              Quellenangabe
Wikitude: Augmented Reality




                              Quellenangabe
Lego: Augmented Reality




                          Quellenangabe
Lego: Augmented Reality




                          Quellenangabe
EyePet: Augmented Reality




                            Quellenangabe
EyePet: Augmented Reality




                            Quellenangabe
RockBand 3: Realistische Interfaces




                                Quellenangabe
RockBand 3: Realistische Interfaces




                                Quellenangabe
Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung




                                  Quellenangabe
Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung




                                  Quellenangabe
Eole on flickr
Was kommt als nächstes bzw. ist schon längst da?

Video
Mobile Geräte
Location Based Services

Augmented Reality
3D

Lernen in informellen Kontexten
Deinstitutionalisierung selbst „höherwertiger“ Bildung
Web 2.0 ist Standard
Wikipedias                   today

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                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
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                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
Können die das?

Können wir das?




                  cc by Karsten D. Wolf 2010
http://www.flickr.com/photos/spitzgogo/286917522
Henry Jenkins
                                                 MIT
                                  New Media Literacy




new media literacy

affiliations
expressions
collaborative problem solving
circulations


                                cc by Karsten D. Wolf 2010
Quellenangabe
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wolf 2010
Warum bietet das partizipative Netz Chancen?

• Für Schüler/innen

  • Unterstützung von Interesse und Aufbau langfristiger Lernmotivation

  • Vertieftes Lernen und höhere Lernerfolge

• Für Lehrer/innen

  • Realistische Umsetzbarkeit komplexer/partizipativer Lehr-Lern-
    Arrangements

  • Mehr Spaß „auf dem Platz“

• Bildungspolitisch

  • Einstieg in den gesellschaftlichen Diskurs

  • Aushandlung post-moderner Curricula


                                                           Jeff Bauche._.·´¯)
The illiterate of the 21st century will not be those
who cannot read and write, but those who cannot
learn, unlearn, and relearn.”
Alvin Toffler (Futurologe)
Mehr Info unter
wolf@uni-bremen.de
http://www.fb12.uni-bremen.de/de/
medienpaedagogik.html
http://www.ifeb.uni-bremen.de/wolf
http://blogs.zmml.uni-bremen.de/mitmachnetz

                                         cc by Karsten D. Wolf 2010
Bildung


„die Anregungsich über die Aneignung der Welt entfalten
 damit diese
              aller Kräfte des Menschen,

 und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität
 und Persönlichkeit führen “     Humboldt
„nicht auf die Aneignung von Wissen und das Erlernen von
 technischen Fähigkeiten beschränk(t)…, sondern (…)
 Entwicklung der Talente und Potentiale eines Individuums
 bezieht. (…) Prozess der Individualisierung, durch den sich
 die Persönlichkeit und die Rolle innerhalb eines sozialen
 Systems ausbilden können
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  • 1. //bwr on flickr Partizipative Didaktik: Unterricht im Zeitalter von Web 2.0 und danach gestalten Prof. Dr. Karsten D. Wolf Fachbereich 12 Bildungs- und Erziehungswissenschaft, Universität Bremen Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen
  • 2. Partizipation Einbeziehen in Entscheidungs- und Willenbildungsprozesse Vorbedingungen: Literalität als Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe Ziele: • Demokratie als gesellschaftliche Lebensform auf individueller Ebene erleben (Dewey) • Langfristige Lernmotivation • Lernerfolg ermöglichen • Bildungsprozesse befördern Mitgestalten Mitgestalten können Mitgestalten wollen
  • 3. Partizipation Einbeziehen in Entscheidungs- und Willenbildungsprozesse Bildungspolitik Vorbedingungen: Literalität als Schulorganisation Makro Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe Gestaltende Planung Ziele: Meso • Demokratie als gesellschaftliche von Unterricht Lebensform auf individueller Ebene erleben (Dewey) Durchführung / Reali- • Langfristige Lernmotivation • Lernerfolg ermöglichen sierung von Lehr-Lern- Mikro • Bildungsprozesse befördern Prozessen Mitgestalten Mitgestalten können Mitgestalten wollen
  • 4. Warum heute relevant? Was hat Web 2.0 damit zu tun? Auf YouTube werden in 2 Monaten mehr Videos hochgeladen, als ABC, CBS und NBC seit 1948 produziert haben. Google speichert in seinem Suchindex mehr als 1.000.000.000.000 Webseiten. Jeden Tag werden mehr Videos auf YouTube geschaut, als Suchanfragen auf Google gestellt. Wikipedia startete 2001. Heute gibt es mehr als 13 Millionen Artikel in über 200 Sprachen. Barack Obama hat 4.348.709 Follower < Lady Gaga (4.623.210) FaceBook hat 400 Mio. registrierte (aktive) Nutzer.
  • 5. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 6. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 7.
  • 8.
  • 9.
  • 10.
  • 11.
  • 12.
  • 13.
  • 14. Wir leben im Jahr 2010 A.D. 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  • 15. Wir leben im Jahr 2010 A.D. 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  • 16. Schauer 2005 cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 17. Schauer 2005 cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 18. Web 2.0 DNA erklärt • User-contributed value: Benutzer tragen in hohem Maße dazu bei, den Wert eines Dienstes zu erhöhen (z.B. User Created ContentBlogs) • The Long Tail: sehr viele Nischenprodukte machen den gleichen Umsatz wie wenige Bestseller (z.B. Amazon) • Network Value: je mehr Teilnehmer ein Dienst hat, desto mehr Wert hat er für die Benutzer (z.B. eBay) • Co-Creation: gemeinsame Erstellung von Inhalten (z.B. Wikipedia) • Remixability: Kombination und Integration von Diensten (z.B. Mashups) • Emergent systems: die Nutzung und der Wert eines Dienstes ergibt sich durch die Interaktionsmuster der hunderttausenden Benutzer/innen (z.B. flickr) • Dezentralisation: Verlust der zentralen Kontrolle über einen Dienst (z.B. BitTorrent)
  • 19. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik unibrennt
  • 20. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  • 21. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  • 22. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  • 23. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  • 24. Web 2.0 Dienste cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 26. Partizipation Bildungspolitik Schulorganisation Makro Gestaltende Planung Meso von Unterricht Durchführung / Reali- sierung von Lehr-Lern- Mikro Prozessen
  • 28. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • Kreativität • Teamfähigkeit • Selbstständigkeit
  • 29. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • kfm. Interesse • Kreativität • Organisationstalent • Teamfähigkeit • Genauigkeit • Selbstständigkeit
  • 30. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • Problemlösefähigkeit • Entrepreneurship • Systems Thinking • Moralisches Verhalten • kfm. Interesse • Kreativität • Organisationstalent • Teamfähigkeit • Genauigkeit • Selbstständigkeit
  • 31. Passung der Anforderung mit dem Unterricht? Lerninhalte BWL RW VWL Recht IT/DV Gesamt Unterrichtsmethoden (n = 402) (n = 345) (n = 98) (n = 63) (n = 139) (n = 1.047) Frontalunterricht 58.4 67.4 74.8 55.6 46.1 61.1 Einzelarbeit 13.5 18.2 12.4 18.7 31.6 17.7 Partnerarbeit 5.3 6.4 4.2 9.8 12.2 6.7 Gruppenarbeit 15.1 6.2 6.7 15.9 3.7 9.9 Fallstudie 0.9 1.2 0.7 0.0 0.0 0.8 Planspiel 0.1 0.4 1.0 0.0 0.0 0.3 Rollenspiel 0.9 0.0 0.1 0.0 0.0 0.4 Projektunterricht 5.7 0.2 0.0 0.0 6.5 3.1 BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung Angaben in % der Unterrichtszeit Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
  • 32. Passung der Anforderung mit dem Unterricht? Lerninhalte BWL RW VWL Recht IT/DV Gesamt Unterrichtsmethoden (n = 402) (n = 345) (n = 98) (n = 63) (n = 139) (n = 1.047) Frontalunterricht 58.4 67.4 74.8 55.6 46.1 61.1 Einzelarbeit 13.5 18.2 12.4 18.7 31.6 17.7 Partnerarbeit 5.3 6.4 4.2 9.8 12.2 6.7 Gruppenarbeit 15.1 6.2 6.7 15.9 3.7 9.9 Fallstudie 0.9 1.2 0.7 0.0 0.0 0.8 Planspiel 0.1 0.4 1.0 0.0 0.0 0.3 Rollenspiel 0.9 0.0 0.1 0.0 0.0 0.4 Projektunterricht 5.7 0.2 0.0 0.0 6.5 3.1 BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung Angaben in % der Unterrichtszeit Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
  • 33.
  • 35. antikris on flickr cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 37. Faktenwissen: Vergleichbar 10 SoLe TraLe 9 8 LOT (Gesamtmittel) 7 6 5 4 3 2 1 0 Studie I Studie II Studie III
  • 38. Problemlösekompetenz: Signifikant besser 9 SoLe TraLe 8 7 AITG (Gesamtmittel) 6 5 4 3 2 1 0 Studie I Studie II Studie III
  • 39. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 42. Unterrichtsverläufe im Detail (SoLe) 100 Einführungs - Erarbeitung Ergeb- phase nis- siche- rung 80 „Verstehe, worum Kognitive Prozessitems (Mittelwerte) es geht“ 60 40 „Finde Anforde - rungen hoch“ 20 Frontal- Schülerzentrierte Frontal- unter- Arbeitsphase unter- richt richt 0 8:15 8:35 8:55 9:15 9:35 9:55 10:15 10:45 11:05 Messzeitpunkt
  • 43. Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr 100 90 80 70 60 50 40 30 ≅ 30 % 20 10 0 0 50 100 150 200 250 300 Mitgestalten Messzeitpunkt Interesse Traditioneller Unterricht (TraLe I)
  • 44. Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr 100 90 80 100 90 70 80 60 ≅ 55 % 50 70 40 60 ≅ 55 % 50 30 20 40 0 50 100 150 200 250 300 30 Mitgestalten Messzeitpunkt Interesse 20 0 50 100 150 200 250 300 Selbstorganisationsoffener Unterricht (SoLe I) Mitgestalten Messzeitpunkt
  • 45. Vergleich der aggregierten Mittelwerte Mitgestalten (Mittelwert) Interesse (Mittelwert) 100 100 90 90 80 80 70 70 M(Interesse) M(Mitgestalten) 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 0 0 All Pairs All Pairs SoLe TraLe SoLe TraLe Tukey-Kramer Tukey-Kram 0,05 0,05 Treatment Treatment
  • 46. R. M. Ryan University of Rochester Self-determination theory basic needs Autonomie Mitgestalten können Soziale Einbindung ➙ langfristige Lernmotivation & Interesse cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 47. Traditionelles Modell der Leistungsbewertung Leistungsprüfung Leistungs- Unterricht und Bewertung dokumentation lehrer- Klausur zentrierter mdl. Examen Note Ziffernzeugnis darstellender Hausarbeit Unterricht … t Quelle: F. Winter (2004), S. 68 © Karsten D. Wolf
  • 48. Fachbereich 12 Einsatz von ePortolios im Unterricht Erziehungs- und als Beurteilungs- und Gestaltungsmittel Bildungswissenschaften Drei Bezugsnormen Quelle: Falko Rheinberg © Prof. Dr. Karsten D. Wolf 2010
  • 49. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung Quelle: Falko Rheinberg
  • 50. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung Quelle: Falko Rheinberg
  • 51. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung III II I Quelle: Falko Rheinberg
  • 52. Entkopplung Veranstaltung & Prüfung III II I Quelle: Falko Rheinberg
  • 53. Alternative Assessment for Learning Unterricht: Leistungsdokumentation: Leistungsprüfung und Leistungsbewertung: erweiterte Lehr- direkte und Lernformen Dokumentation dialogisch (Portfolio) inhaltlich diagnostisch LEISTUNGSPRÄSENTATION t Quelle: F. Winter (2004), S. 70 © Karsten D. Wolf
  • 54. 1 2 3 4 5 6 7 8 9
  • 60. Rückmeldebogen (rubric) A B C D E 1 2 3 4 5 Erzeugen & Analysieren Anwenden Verstehen Mängel in Evaluieren (& Erinnern) V (& E) Kriterium 1 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 1 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (30%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 2 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 2 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (50%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 3 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 3 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (20%) Niveau Niveau Niveau Niveau cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 61. Rückmeldebogen (rubric) A B C D E 1 2 3 4 5 Erzeugen & Analysieren Anwenden Verstehen Mängel in Evaluieren (& Erinnern) V (& E) Kriterium 1 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 1 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (30%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 2 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 2 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (50%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 3 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 3 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (20%) Niveau Niveau Niveau Niveau K.O. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 62. 16 Jahre „Web 2.0“ 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  • 63. 16 Jahre „Web 2.0“ 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  • 64. Eole on flickr Was kommt als nächstes?
  • 65. Steve Jobs: PCs sind Lastwagen!
  • 66.
  • 67. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 68. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 69. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 70. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 71. cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 74. Lego: Augmented Reality Quellenangabe
  • 75. Lego: Augmented Reality Quellenangabe
  • 76. EyePet: Augmented Reality Quellenangabe
  • 77. EyePet: Augmented Reality Quellenangabe
  • 78. RockBand 3: Realistische Interfaces Quellenangabe
  • 79. RockBand 3: Realistische Interfaces Quellenangabe
  • 80. Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung Quellenangabe
  • 81. Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung Quellenangabe
  • 82. Eole on flickr Was kommt als nächstes bzw. ist schon längst da? Video Mobile Geräte Location Based Services Augmented Reality 3D Lernen in informellen Kontexten Deinstitutionalisierung selbst „höherwertiger“ Bildung Web 2.0 ist Standard
  • 83. Wikipedias today Wiktionaries Wikiquotes 2 years Wikinews Wikibooks 5-10 years Wikisources Wikiversities 20-40 years cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 84. Wikipedias today Wiktionaries Wikiquotes 2 years Wikinews Wikinasium? Wikisources Wikibooks 5-10 years Wikiversities 20-40 years cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 85. Können die das? Können wir das? cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 87.
  • 88.
  • 89. Henry Jenkins MIT New Media Literacy new media literacy affiliations expressions collaborative problem solving circulations cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 91. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 92. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 93. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 94. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  • 95. Warum bietet das partizipative Netz Chancen? • Für Schüler/innen • Unterstützung von Interesse und Aufbau langfristiger Lernmotivation • Vertieftes Lernen und höhere Lernerfolge • Für Lehrer/innen • Realistische Umsetzbarkeit komplexer/partizipativer Lehr-Lern- Arrangements • Mehr Spaß „auf dem Platz“ • Bildungspolitisch • Einstieg in den gesellschaftlichen Diskurs • Aushandlung post-moderner Curricula Jeff Bauche._.·´¯)
  • 96. The illiterate of the 21st century will not be those who cannot read and write, but those who cannot learn, unlearn, and relearn.” Alvin Toffler (Futurologe)
  • 98. Bildung „die Anregungsich über die Aneignung der Welt entfalten damit diese aller Kräfte des Menschen, und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität und Persönlichkeit führen “ Humboldt „nicht auf die Aneignung von Wissen und das Erlernen von technischen Fähigkeiten beschränk(t)…, sondern (…) Entwicklung der Talente und Potentiale eines Individuums bezieht. (…) Prozess der Individualisierung, durch den sich die Persönlichkeit und die Rolle innerhalb eines sozialen Systems ausbilden können “ Gadamer