Diversity in Bibliotheken
Hans-Christoph Hobohm
Fb5 - Informationswissenschaften
Ringvorlesung SS2013 an der FH Potsdam
„Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“
23. Mai 2013
Hobohm: Diversity in Bibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“
SS2013
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Potsdam 2003
Gorman,Michael(2004):Whitherlibraryeducation?In:NewLibraryWorld105(9/10),S.376–380.
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Bibliotheken?
• Seattle: Kolhaas
• Kirjasto10 - Helsinki
• OPA - Amsterdam
• Idea stores - London
• Åarhus - Mediaspace
• Stuttgart 21
• ZLB - THF
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Quelle:Wikimedia
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Quelle:
Flickr
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Quelle:Flickr
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JonasFansa:VortragaufdemBerlin-BrandenburgischenTagderBibliotheken2012in
Wildau
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Bibliotheken und Gesellschaft
• Wert von Biblioteken
• Funktionen und Aufgaben
• Dirk Baecker: Medien und die nächste Gesellschaft
• dänische Überlegungen
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Das Goethe Zitat
Bibliotheken sind „ein Kapital, das „geräuschlos
unberechenbare Zinsen“ bringt“.
(und...) „man gegenwärtig nicht einsieht, welch ein
großes Capital man daran besitzt, mit wie mäßigen
Kosten es zu erhalten und weit höher zu treiben sei.
Aber es scheint niemand einzusehen, welchen hohen
Grad von Wirkung die Künste in Verbindung mit den
Wissenschaften, Handwerk und Gewerbe in einem
Staate hervorbringen.“
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Return on investment
• British Library: 1 : 4,4
• Technische Informationsbibliothek Hannover: 1 : 3,8
• Stadtbibliothek Berlin Mitte: 1: 3,2
• Bibliotheken sind mindestens drei mal so viel
Wert wie sie kosten
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Funktionen von Bibliotheken
• Sammlungen von für die Trägerorganisation
relevantem Kultur- und Bildungsgut, also
Wissensspeicher und kulturelles Gedächtnis,
• Werkstatt für Lernprozesse und Erkenntnisgewinn,
• Suchmaschine für Informationen und
Informationsvermittler
• Ort der Begegnung und des Austausches der
Bildungs- und Wissensakteure und
• sie dienen dem Erhalt und der nachhaltigen
Sicherung der sie tragenden Organisation
Hobohm,Hans-Christoph(2007):RechnensichBibliotheken?VomNutzenundWertihrer
Leistungen.In:BuBForumBibliothekundInformation59(9),S.633–639.
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Basismedien der Gesellschaft
Dirk Baecker
• Sprache:Tribale Gesellschaft
• Schrift:Antike Gesellschaft
• Buchdruck: Moderne Gesellschaft
• Computer: „Nächste Gesellschaft“
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Dänemark 2012
„Rolle der Bibliothek in der Digitalen Gesellschaft“
Skot-Hansen,Dorte;HvenegaardRasmussen,Casper;Jochumsen,Henrik(2013):The
roleofpubliclibrariesinculture-ledurbanregeneration.In:NewLibraryWorld114(1),S.
7–19.
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Neue Rollen
• dänische 4 spaces
Jochumsen,Henrik;HvenegaardRasmussen,Casper(2012):Thefourspaces.Anew
modelforthepubliclibrary.In:NewLibraryWorld112(11/12),S.586–597.
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Nutzung,
Zielgruppen,
Diversity
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Gender und Diversity empirisch
• Stiftung Lesen: Lesen in Deutschland 2008
• Nichtnutzerstudie des Deutschen
Bibliotheksverbandes / Stiftung Lesen 2012
• Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
• BMBF Projekt / FH Potsdam:AKIB
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Mediennutzung
nach Altersgruppe
StiftungLesen:LeseninDeutschland
2008
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Mediennutzung
nach Bildungsabschluss
StiftungLesen:LeseninDeutschland
2008
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Mediennutzung
nach Geschlecht
StiftungLesen:LeseninDeutschland
2008
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland
• 37 Prozent der Bevölkerung zwischen 14 und 75 Jahren war in den
letzten 12 Monaten in einer öffentlichen Stadtbibliothek /
Gemeindebücherei und/oder einer Universitäts- oder Schulbibliothek. 61
Prozent haben keine solche öffentliche Bibliothek genutzt, von 2 Prozent
liegen keine Angaben vor.
• 29 Prozent gehören zu den aktiven Nutzern öffentlicher
Stadtbibliotheken und Gemeindebüchereien.
• 41 Prozent waren länger als 12 Monate nicht mehr dort (ehemalige
Nutzer),
• 28 Prozent geben an, dass sie nie in einer öffentlichen Stadtbibliothek
oder Gemeindebücherei waren (Nichtnutzer).
• 28 Prozent der Nutzer von öffentlichen Stadtbibliotheken und
Gemeindebüchereien besuchen diese wenigstens ein- bis zweimal im Monat.
Dies entspricht 8 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter von 14 bis 75
Jahren.
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland
Geschlecht
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland:
Alter
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland:
Bildung
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland:
Migrationshintergrund
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland:
Religion
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland
• Ein typischer Nutzer:
• ist überdurchschnittlich häufig weiblich
• ist überdurchschnittlich häufig noch Schüler (14 bis
19 Jahre) oder 60 Jahre und älter
• hat überdurchschnittlich häufig Kinder im
Haushalt
• hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit mit
den Eltern eine Bibliothek besucht
• ist häufig aktiver in seiner Freizeitgestaltung als
Nichtnutzer
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzer in Deutschland
• Ein typischer Nichtnutzer:
• ist überdurchschnittlich häufig männlich,
• ist überdurchschnittlich häufig 60 Jahre und älter
hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
• hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek
mit den Eltern besucht
• hat ein geringeres Interesse an jeglicher Art von Büchern
und liest weniger, wendet sich auch anderen Medien weniger
häufig zu
• interessiert sich überdurchschnittlich für praktische
Alltagsfragen und unterdurchschnittlich für Themen, mit
denen Bibliotheken klassisch inVerbindung gebracht werden
wie Weiterbildung, Kunst, Literatur,Wissenschaft
Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75
Jahren
©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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Bibliotheksbenutzung in Deutschland
DeutscheBibliotheksstatistik2011
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Berufsgruppe 823 Deutschland gesamt
„Bibliothekare/innen,Archivare/innen, Museumsfachleute
auch: Dokumentare, Bücherei-,Archivhelfer,Assistenten an Bibliotheken“
InstitutfürArbeistmarktundBerufsforschung(IAB):BerufeimSpiegelderStatistik-online:
http://bisds.infosys.iab.de
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Kompetenzanalysen
BMBF Projekt AKIB an der FH Potsdam:
„Akademische Kompetenzen in den Informationsberufen“
Ziel: Kompetenzvergleich zwischen berufsbegleitendem und
Direktstudium + Entwicklung von Ausgleichsmodulen für
Weiterbildungsteilnehmer
Laufzeit: 2012-2014 / akib.fh-potsdam.de
Analysen:
Kompetenzidentifikation über Persona basierte Workshops
Befragung zur Selbsteinschätzung bei Weiterbildungsteilnehmern und
Studierenden (Dez./Jan. 2012/13; N=219, Rücklauf=43%)
Mittelwertvergleiche / Faktorenanalyse
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Kompetenzstruktur für Bibliotheken
Faktorenanalyse
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Bibliothek und Gender
• Stereotyp
• Aktivitäten für Männer
• Bibliothek als Ort für ,andere‘
• Aktivitäten für Diversity
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Ist es „gefährlich“ ... ?
• Bedeutung der Sozialisation:
• der elterliche Bibliotheksbesuch alsVorbild
• Mütterliche Rolle der Bibliothekarinnen
• Väter alsVorleser?
• Identifikationsort / Stigma
• Bibliotheken und ihr Publikum bilden eigene Lebenswelt
• präskriptiv-femininer Bildungskanon
(Bibliothekskarte für Kinder: „ein kondensiertesVerbot“)
• Weltsicht der community: „sorting things out“
• Standardisierung des Angebots
• Erotik der Bibliothek: „Bibliotheksflirt“ -> niedrigschwelliger Ort der
Begegnung und der Gemeinschaft
• enabling space und kreativer - nicht kategorisierbarer - Raum der
Möglichkeiten
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1999 1984
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SS2013
46
Literatur
• Abdullahi, Ismail (2007): Diversity and intercultural issues in library and information science (LIS) education. In: New Library World 108 (9/10),
S. 453–459.
• Al-Qallaf, Charlene L.; Mika, Joseph J. (2013):The Role of Multiculturalism and Diversity in Library and Information Science: LIS Education and
the Job Market. In: Libri 63 (1), S. 1–20.
• Birdi, Briony;Wilson, Kerry; Cocker, Joanne (2008):The public library, exclusion and empathy: a literature review. In: Library Review 57 (8), S.
576–592.
• Dickinson,Thad (2003): Looking at the Male Librarian Stereotype. In:The Reference Librarian 37 (78), S. 97–110.
• Fisher,William (1997):The Question of Gender in Library Management. In: Library Administration & Management 11 (4), S. 231–236.
• Goodson, Paul (2008): Male Librarians: Gender Issues and Stereotypes. In: Library Student Journal (oct.). Online verfügbar unter
http://www.librarystudentjournal.org/index.php/lsj/article/view%20Article/100/187.
• Gorman, Michael (2004):Whither library education? In: New Library World 105 (9/10), S. 376–380.
• Gulati,Anjali (2010): Diversity in librarianship:The United States perspective. In: IFLA Journal 36 (4), S. 288–293.
• Henrich, Iris (2011): Jungenspezifische Leseförderung in deutschen öffentlichen Bibliotheken. Grundlagen, Praxisbeispiele und Perspektiven.
Diplomarbeit. Fachhochschule Köln, Köln. Studiengang Bibliothekswesen. Online verfügbar unter
http://opus.bibl.fh-koeln.de/volltexte/2012/379/pdf/Henrich_Iris.pdf.
• Hobohm, Hans-Christoph; Groeneveld, Imke; Imhof,Andres (2013): Schlüsselkompetenzen in Informationsberufen. Erste Ergebnisse aus dem
Projekt AKIB der Fachhochschule Potsdam. In: BuB. Forum Bibliothek und Information 65 (inVorb.).
• Kaiser,Wolfgang (2008): Diversity Management. Eine neue Managementkultur derVielfalt - für ein neues Image der Bibliotheken. Berlin: Simon
Verl. für Bibliothekswissen.
• Poissenot, Claude (2008):Adolescents et bibliothèques : Quels genres de fréquentation ? In:Adolescences et cultures : pratiques, usages,
réception à l’épreuve des genres.Thémat'IC. Strasbourg. Online verfügbar unter http://thematic.hautetfort.com/media/02/01/82743800.pdf.
• Record,Aloha; Green, Ravonne (2008): Examining Gender Issues and Trends in Library Management from the Male Perspective. In: Library
Administration & Management 22 (4), S. 193–198.
• Roselli, Mariangela (2011): La bibliothèque, un monde de femmes. Déterminations et conséquences sur la segmentation des publics jeunes dans
les bibliothèques. In: Réseaux 168/169 (4-5), S. 133–164. Online verfügbar unter http://www.cairn.info/revue-reseaux-2011-4.htm.
• Subramaniam, Mega M.; Rodriguez-Mori, Howard; Jaeger, Paul T.; Franklin Hill, Renee (2012):The Implications of a Decade of Diversity-Related
Doctoral Dissertations (2000–2009) in LIS: Supporting Inclusive Library Practices. In:The Library Quarterly 82 (3), S. 361–377.
• Voelck, Julie (2003): Directive and Connective: Gender-Based Differences in the Management Styles of Academic Library Managers. In: portal:
Libraries and the Academy 3 (3), S. 393–418.

Bibliotheken und Diversity

  • 1.
    Diversity in Bibliotheken Hans-ChristophHobohm Fb5 - Informationswissenschaften Ringvorlesung SS2013 an der FH Potsdam „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ 23. Mai 2013
  • 2.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 2 Potsdam 2003 Gorman,Michael(2004):Whitherlibraryeducation?In:NewLibraryWorld105(9/10),S.376–380.
  • 3.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 3 Bibliotheken? • Seattle: Kolhaas • Kirjasto10 - Helsinki • OPA - Amsterdam • Idea stores - London • Åarhus - Mediaspace • Stuttgart 21 • ZLB - THF
  • 4.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 4 Quelle:Wikimedia
  • 5.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 5 Quelle:Wikimedia
  • 6.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 6
  • 7.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 7 Quelle: Flickr
  • 8.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 8
  • 9.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 9
  • 10.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 10
  • 11.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 11
  • 12.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 12
  • 13.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 13 Quelle:Flickr
  • 14.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 14 Quelle:Flickr
  • 15.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 15 JonasFansa:VortragaufdemBerlin-BrandenburgischenTagderBibliotheken2012in Wildau
  • 16.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 16 Bibliotheken und Gesellschaft • Wert von Biblioteken • Funktionen und Aufgaben • Dirk Baecker: Medien und die nächste Gesellschaft • dänische Überlegungen
  • 17.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 17 Das Goethe Zitat Bibliotheken sind „ein Kapital, das „geräuschlos unberechenbare Zinsen“ bringt“. (und...) „man gegenwärtig nicht einsieht, welch ein großes Capital man daran besitzt, mit wie mäßigen Kosten es zu erhalten und weit höher zu treiben sei. Aber es scheint niemand einzusehen, welchen hohen Grad von Wirkung die Künste in Verbindung mit den Wissenschaften, Handwerk und Gewerbe in einem Staate hervorbringen.“
  • 18.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 18 Return on investment • British Library: 1 : 4,4 • Technische Informationsbibliothek Hannover: 1 : 3,8 • Stadtbibliothek Berlin Mitte: 1: 3,2 • Bibliotheken sind mindestens drei mal so viel Wert wie sie kosten
  • 19.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 19 Funktionen von Bibliotheken • Sammlungen von für die Trägerorganisation relevantem Kultur- und Bildungsgut, also Wissensspeicher und kulturelles Gedächtnis, • Werkstatt für Lernprozesse und Erkenntnisgewinn, • Suchmaschine für Informationen und Informationsvermittler • Ort der Begegnung und des Austausches der Bildungs- und Wissensakteure und • sie dienen dem Erhalt und der nachhaltigen Sicherung der sie tragenden Organisation Hobohm,Hans-Christoph(2007):RechnensichBibliotheken?VomNutzenundWertihrer Leistungen.In:BuBForumBibliothekundInformation59(9),S.633–639.
  • 20.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 20 Basismedien der Gesellschaft Dirk Baecker • Sprache:Tribale Gesellschaft • Schrift:Antike Gesellschaft • Buchdruck: Moderne Gesellschaft • Computer: „Nächste Gesellschaft“
  • 21.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 21 Dänemark 2012 „Rolle der Bibliothek in der Digitalen Gesellschaft“ Skot-Hansen,Dorte;HvenegaardRasmussen,Casper;Jochumsen,Henrik(2013):The roleofpubliclibrariesinculture-ledurbanregeneration.In:NewLibraryWorld114(1),S. 7–19.
  • 22.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 22 Neue Rollen • dänische 4 spaces Jochumsen,Henrik;HvenegaardRasmussen,Casper(2012):Thefourspaces.Anew modelforthepubliclibrary.In:NewLibraryWorld112(11/12),S.586–597.
  • 23.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 23 Nutzung, Zielgruppen, Diversity
  • 24.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 24 Gender und Diversity empirisch • Stiftung Lesen: Lesen in Deutschland 2008 • Nichtnutzerstudie des Deutschen Bibliotheksverbandes / Stiftung Lesen 2012 • Arbeitsmarkt- und Berufsforschung • BMBF Projekt / FH Potsdam:AKIB
  • 25.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 25 Mediennutzung nach Altersgruppe StiftungLesen:LeseninDeutschland 2008
  • 26.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 26 Mediennutzung nach Bildungsabschluss StiftungLesen:LeseninDeutschland 2008
  • 27.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 27 Mediennutzung nach Geschlecht StiftungLesen:LeseninDeutschland 2008
  • 28.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 28 Bibliotheksbenutzer in Deutschland • 37 Prozent der Bevölkerung zwischen 14 und 75 Jahren war in den letzten 12 Monaten in einer öffentlichen Stadtbibliothek / Gemeindebücherei und/oder einer Universitäts- oder Schulbibliothek. 61 Prozent haben keine solche öffentliche Bibliothek genutzt, von 2 Prozent liegen keine Angaben vor. • 29 Prozent gehören zu den aktiven Nutzern öffentlicher Stadtbibliotheken und Gemeindebüchereien. • 41 Prozent waren länger als 12 Monate nicht mehr dort (ehemalige Nutzer), • 28 Prozent geben an, dass sie nie in einer öffentlichen Stadtbibliothek oder Gemeindebücherei waren (Nichtnutzer). • 28 Prozent der Nutzer von öffentlichen Stadtbibliotheken und Gemeindebüchereien besuchen diese wenigstens ein- bis zweimal im Monat. Dies entspricht 8 Prozent der Gesamtbevölkerung im Alter von 14 bis 75 Jahren. Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
  • 29.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 29 Bibliotheksbenutzer in Deutschland Geschlecht Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
  • 30.
    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 30 Bibliotheksbenutzer in Deutschland: Alter Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 31 Bibliotheksbenutzer in Deutschland: Bildung Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 32 Bibliotheksbenutzer in Deutschland: Migrationshintergrund Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 33 Bibliotheksbenutzer in Deutschland: Religion Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 34 Bibliotheksbenutzer in Deutschland • Ein typischer Nutzer: • ist überdurchschnittlich häufig weiblich • ist überdurchschnittlich häufig noch Schüler (14 bis 19 Jahre) oder 60 Jahre und älter • hat überdurchschnittlich häufig Kinder im Haushalt • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit mit den Eltern eine Bibliothek besucht • ist häufig aktiver in seiner Freizeitgestaltung als Nichtnutzer Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 35 Bibliotheksbenutzer in Deutschland • Ein typischer Nichtnutzer: • ist überdurchschnittlich häufig männlich, • ist überdurchschnittlich häufig 60 Jahre und älter hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht • hat ein geringeres Interesse an jeglicher Art von Büchern und liest weniger, wendet sich auch anderen Medien weniger häufig zu • interessiert sich überdurchschnittlich für praktische Alltagsfragen und unterdurchschnittlich für Themen, mit denen Bibliotheken klassisch inVerbindung gebracht werden wie Weiterbildung, Kunst, Literatur,Wissenschaft Quelle:UrsachenundGründefürdieNichtnutzungvonBibliotheken|RepräsentativeBefragungvon1.301PersonenimAltervon14bis75 Jahren ©DeutscherBibliotheksverbande.V.|InstitutfürLese-undMedienforschungderStiftungLesen2012
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 36 Bibliotheksbenutzung in Deutschland DeutscheBibliotheksstatistik2011
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 37 Berufsgruppe 823 Deutschland gesamt „Bibliothekare/innen,Archivare/innen, Museumsfachleute auch: Dokumentare, Bücherei-,Archivhelfer,Assistenten an Bibliotheken“ InstitutfürArbeistmarktundBerufsforschung(IAB):BerufeimSpiegelderStatistik-online: http://bisds.infosys.iab.de
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 38 Kompetenzanalysen BMBF Projekt AKIB an der FH Potsdam: „Akademische Kompetenzen in den Informationsberufen“ Ziel: Kompetenzvergleich zwischen berufsbegleitendem und Direktstudium + Entwicklung von Ausgleichsmodulen für Weiterbildungsteilnehmer Laufzeit: 2012-2014 / akib.fh-potsdam.de Analysen: Kompetenzidentifikation über Persona basierte Workshops Befragung zur Selbsteinschätzung bei Weiterbildungsteilnehmern und Studierenden (Dez./Jan. 2012/13; N=219, Rücklauf=43%) Mittelwertvergleiche / Faktorenanalyse
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 40 Kompetenzstruktur für Bibliotheken Faktorenanalyse
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 42 Bibliothek und Gender • Stereotyp • Aktivitäten für Männer • Bibliothek als Ort für ,andere‘ • Aktivitäten für Diversity
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 43 Ist es „gefährlich“ ... ? • Bedeutung der Sozialisation: • der elterliche Bibliotheksbesuch alsVorbild • Mütterliche Rolle der Bibliothekarinnen • Väter alsVorleser? • Identifikationsort / Stigma • Bibliotheken und ihr Publikum bilden eigene Lebenswelt • präskriptiv-femininer Bildungskanon (Bibliothekskarte für Kinder: „ein kondensiertesVerbot“) • Weltsicht der community: „sorting things out“ • Standardisierung des Angebots • Erotik der Bibliothek: „Bibliotheksflirt“ -> niedrigschwelliger Ort der Begegnung und der Gemeinschaft • enabling space und kreativer - nicht kategorisierbarer - Raum der Möglichkeiten
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 44 1999 1984
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 45
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    Hobohm: Diversity inBibliotheken. Ringvorlesung „Gender, Race, Class, Bodies: Diversity als berufliche Schlüsselkompetenz.“ SS2013 46 Literatur • Abdullahi, Ismail (2007): Diversity and intercultural issues in library and information science (LIS) education. In: New Library World 108 (9/10), S. 453–459. • Al-Qallaf, Charlene L.; Mika, Joseph J. (2013):The Role of Multiculturalism and Diversity in Library and Information Science: LIS Education and the Job Market. In: Libri 63 (1), S. 1–20. • Birdi, Briony;Wilson, Kerry; Cocker, Joanne (2008):The public library, exclusion and empathy: a literature review. In: Library Review 57 (8), S. 576–592. • Dickinson,Thad (2003): Looking at the Male Librarian Stereotype. In:The Reference Librarian 37 (78), S. 97–110. • Fisher,William (1997):The Question of Gender in Library Management. In: Library Administration & Management 11 (4), S. 231–236. • Goodson, Paul (2008): Male Librarians: Gender Issues and Stereotypes. In: Library Student Journal (oct.). Online verfügbar unter http://www.librarystudentjournal.org/index.php/lsj/article/view%20Article/100/187. • Gorman, Michael (2004):Whither library education? In: New Library World 105 (9/10), S. 376–380. • Gulati,Anjali (2010): Diversity in librarianship:The United States perspective. In: IFLA Journal 36 (4), S. 288–293. • Henrich, Iris (2011): Jungenspezifische Leseförderung in deutschen öffentlichen Bibliotheken. Grundlagen, Praxisbeispiele und Perspektiven. Diplomarbeit. Fachhochschule Köln, Köln. Studiengang Bibliothekswesen. Online verfügbar unter http://opus.bibl.fh-koeln.de/volltexte/2012/379/pdf/Henrich_Iris.pdf. • Hobohm, Hans-Christoph; Groeneveld, Imke; Imhof,Andres (2013): Schlüsselkompetenzen in Informationsberufen. Erste Ergebnisse aus dem Projekt AKIB der Fachhochschule Potsdam. In: BuB. Forum Bibliothek und Information 65 (inVorb.). • Kaiser,Wolfgang (2008): Diversity Management. Eine neue Managementkultur derVielfalt - für ein neues Image der Bibliotheken. Berlin: Simon Verl. für Bibliothekswissen. • Poissenot, Claude (2008):Adolescents et bibliothèques : Quels genres de fréquentation ? In:Adolescences et cultures : pratiques, usages, réception à l’épreuve des genres.Thémat'IC. Strasbourg. Online verfügbar unter http://thematic.hautetfort.com/media/02/01/82743800.pdf. • Record,Aloha; Green, Ravonne (2008): Examining Gender Issues and Trends in Library Management from the Male Perspective. In: Library Administration & Management 22 (4), S. 193–198. • Roselli, Mariangela (2011): La bibliothèque, un monde de femmes. Déterminations et conséquences sur la segmentation des publics jeunes dans les bibliothèques. In: Réseaux 168/169 (4-5), S. 133–164. Online verfügbar unter http://www.cairn.info/revue-reseaux-2011-4.htm. • Subramaniam, Mega M.; Rodriguez-Mori, Howard; Jaeger, Paul T.; Franklin Hill, Renee (2012):The Implications of a Decade of Diversity-Related Doctoral Dissertations (2000–2009) in LIS: Supporting Inclusive Library Practices. In:The Library Quarterly 82 (3), S. 361–377. • Voelck, Julie (2003): Directive and Connective: Gender-Based Differences in the Management Styles of Academic Library Managers. In: portal: Libraries and the Academy 3 (3), S. 393–418.

Hinweis der Redaktion

  • #3 EUCLID/ALISE Meeting anlässlich des Weltbibliothekskongresses in Berlin: Keynote Michael Gorman (ALA): Whither Library Education . dropping the „L “ word: Fachbereiche und Studiengänge nur noch Information Science zu nennen, würde den Aufgaben von Bibliotheken nicht gerecht und würde eher männliche Studierende anziehen, die an Technik interessiert seien...
  • #5 2004
  • #8 Kirjasto 10 zusammengelegt mit der Cabel Book Library - Gewinner des ersten Bill and Melinda Gates Awards for Learning 2000
  • #9 2008
  • #10 2015
  • #13 2007
  • #14 2011 Stuttgart
  • #16 2020
  • #42 Michael Gorman hat recht
  • #43 männliche Bibliothekare gelten als schwul und feminisiert - „gläserner Aufzug “ eigene Bestände/Regale - Medien... ähnlich wie für Migranten: Luisenbad schwellenloser toleranter Raum: aber Empathie im Bestandsaufbau/Veranstaltungsplanung fehlt diversity management (USA: zeitigt allerdings wenig Erfolg)
  • #44 früher waren Bibliotheken und Bildung eine Frage Klasse: jetzt bildet sich eine feminin geprägte Lebenswelt heraus // Bsp. Neuköln: nur deutsche Zeitungen: sie sollen deutsch lernen / uneingestandener Kanon - umso problematischer - es fehlt ein „information criticism “ , eine Selbstreflexion