SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Wissen Sie, welches meine Lieblingsstatistik ist?
Quelle: Meine Festplatte; ich glaube mal gescannt aus der ZEIT, gezeichnet von Rudi Klein (http://www.kleinteile.at/de)
Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten
Vernetzte Öffentlichkeiten – Sitzung 12
Messen, Methoden & Big Data
Fragen für heute:
• Welche Verfahren werden für die Beobachtung, Vermessung und Auswertung
vernetzter Öffentlichkeiten eingesetzt?
• Welche Besonderheiten existieren?
• Was bedeutet in diesem Zusammenhang Big Data - für uns als Nutzer wie auch
als wissenschaftliche Beobachter?
# vernö13 – 04.07.2013
http://www.schmidtmitdete.de/lehrwiki/index.php/Vernoe13_12
#vernö13 2 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenUnser heutiger Gast
www.snurb.info | http://mappingonlinepublics.net | @snurb_dot_info #vernö13 3 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenRekapitulation: Praktiken und Plattformen
Identitäts-
management
Beziehungs-
management
Informations-
management
Paus-Hasebrink/Schmidt/Hasebrink 2009; Schmidt 2011; © Hapf2, http://www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664
CC BY-NC-SA-2.0, Myles!, http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908 |CC BY-NC-ND-2.0, Axel V, http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/126700804 #vernö13 4 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVermessung des Publikums – drei Perspektiven
Erste Perspektive: Publikum als Rezipienten
• Publikum besteht aus der Summe aller Empfänger von
Medieninhalten, z.B. auf Ebene von Mediengattungen oder
einzelnen Angeboten
• Publikum nicht zwingend nur passiv, sondern zeigt Aktivität
in Selektions- oder Aneignungspraktiken
Zweite Perspektive: Publikum als Produkt
• Kritische Tradition seit den 1970er Jahren: Produkt der
Medienindustrie sind nicht Inhalte (Information,
Unterhaltung, …), sondern das Publikum selbst wird erst als
„manufactured audience“ hergestellt und an die
werbetreibende Industrie ‚verkauft‘
• Publikum ist aktiv und erbringt „audience labor“:
Mediennutzung dient der Reproduktion der eigenen
Arbeitskraft und dem „Training“, um in kapitalistischen
Konsumgesellschaften zu partizipieren
Smythe 1977 | CC BY-NC-ND-2.0, Axel V, http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/126700804 #vernö13 5 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenRegime der Publikumsmessung
• Beide Perspektiven auf Publikum – als Rezipient und als Produkt – sind mit
Verfahren zur Messung bzw. numerischen Repräsentation von
Mediennutzungsverhalten verbunden
• Regime der Publikumsmessung: relativ stabile Konstellation von Akteuren,
Technologien und Praktiken, die – mit spezifischen Interessen und in
spezifischen Machtverhältnissen – akzeptierte Daten zur Größe,
Zusammensetzung und zu Aktivitäten von Medienpublika hervorbringt
• Im Bereich des Fernsehens haben sich solche Regime im Lauf der Jahrzehnte
stabilisiert: meist nationale Monopole, die Sendeanstalten, werbetreibender
Industrie sowie spezialisierten Medienforschungsinstituten getragen werden
(in Deutschland: GfK „vermisst“ 5.000 Haushalte mit ~ 10.500 Personen)
• Technische Messungen wurden im Lauf der Zeit genauer bzw. ausgefeilter:
• Automatische, nicht-reaktive Messung während des TV-Konsums
• Individualisierte Messung, d.h. Unterscheidung von Haushaltsmitgliedern
• Kontakt mit immer kleineren bzw. kürzeren Inhalten (sekundengenau)
• Messung und Aggregierung von Informationen (annähernd) in Echtzeit
Schmidt 2011c; Bermejo 2009; Bourdon / Meadel 2011 #vernö13 6 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVermessung des Publikums – drei Perspektiven
Dritte Perspektive: Publikum als Netzwerk aktiver „Produser“
• Digitale vernetzte Medien versetzen Publikum in die versetzt, nahtlos zwischen
rezipierend-nutzenden und aktiv-produzierenden Rollen zu wechseln – Übergang zur
„produsage“ (Bruns 2008)
• Tragen zu weiterer Fragmentierung der Publika sowie zu steigender Autonomie und
Zeitsouveränität des individuellen Nutzers bei
• Auch die „people formerly known as the audience“ (Rosen 2006) haben selbst
wiederum ein Publikum in ihren persönlichen Öffentlichkeiten
• Aufgrund dieser Entwicklungen bildet sich ein neues, eigenes „Regime der
Reichweitenmessung“ in vernetzten Öffentlichkeiten heraus, mit eigenen…
• … Mechanismen und Praktiken: Neue und modifizierte Indikatoren etablieren sich;
andere Formen des Reporting notwendig
• … Kooperations- und Konkurrenzstrukturen: neue Intermediäre und Dienstleister
treten auf; neue Netzwerke zwischen Akteuren entstehen
• Akteurskonstellationen und Mechanismen haben sich bei der Social-Media-
Reichweitenmessung allerdings noch nicht stabilisiert
Bruns 2008; Neuberger et al. 2009; Rosen 2006; Napoli 2011 #vernö13 7 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenTools und Anbieter
 Variante 1: Kostenlose Basiswerkzeuge
 Analysemöglichkeiten von Plattformbetreibern, z.B. Google Analytics oder Facebook
Insights
 Andere Tools bieten unterschiedliche Funktionen für eine einfache Analyse, oft auf
bestimmte Social Media Bereiche spezialisiert; z.B. Social Mention
 Variante 2: Spezialisierte (in der Regel kostenpflichtige) Dienstleister
 versprechen umfassende, auf den Kunden zurechtgeschnittene Monitoring-Lösung
 können meist mehrere Kennzahlenkategorien abdecken und im Zusammenhang
darstellen
 Beispiele: Radian 6, Ethority oder Scoutlabs
http://www.google.com/intl/de/analytics | http://www.facebook.com/FacebookInsights | http://www.socialmention.com |
http://www.radian6.com || http://www.ethority.de | | http://www.lithium.com #vernö13 8 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen I: Reichweite
 Klassische Reichweitenzahlen:
 Unique Visitors
 Page Impressions
 Absolute Reichweitenzahlen, z.B.:
 Anzahl der Video-/Kanalabrufe
 Anzahl der Follower/Fans
 Anzahl der Facebook- / Youtube-„Likes“
 ggfs. Multiplikatoreffekte durch
(a) Signalling
(b) Aggregation
 Erweiterte Reichweitenzahlen, z.B.
 „Share of Buzz“
[Anteil eines Angebots bzw. Produkts an allen
Konversationen zu einem Thema]
 Kombination mit anderen Maßzahlen
*z.B. Anteil der „influencer“ (s.u.) an Reichweite+
Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 9 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen II: Netzwerkverhalten
 Weiterverbreitung von Inhalten (Viralität)
 „Teilen“ (Facebook)
 Retweets (Twitter)
 Backlinks / Embeds auf anderen Seiten
 Auseinandersetzung mit Inhalten / Engagement
 Kommentare
 Bildung einschlägiger Gruppen, Foren oder Events
 Thematisch anschließender user-generated content / Remixing
Steigendes
„Involvement“
der Nutzer
Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 10 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen III: Sentiment
 Signale, z.B.
 Facebook-„Likes“
 Wichtig: muss nicht notwendigerweise explizit als „finde ich gut“ gemeint sein
 Retweets (Twitter)
 Youtube-Daumen
 Bewertungen
 Kommentare zu Einträgen, Videos etc.
 Kontextualisierung eines Links in Blog oder Tweet
 Notwendig: Tonalitätsanalyse
 Automatische Varianten: Text Mining / semantische Analysen; u.U. fehleranfällig
 Manuelle Varianten: analog zur Inhaltsanalyse; u.U. sehr aufwändig
 Finanzielle Wertschätzung
 Micropayment-Dienste wie Flattr oder Kachingle
Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 11 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen IV: Nutzermerkmale
 Allgemeine Soziodemographie
(vgl. Facebook Insights)
 Geschlecht
 Alter
 Wohnort / Region
 Netzwerkposition
 Multiplikatoren: Nutzer, die Vielzahl anderer
Personen erreichen
(= viele Follower oder Kontakte haben)
 Authoritarians bzw. Influencer: Nutzer mit
gewichtiger Stimme in einem Themengebiet
(= deren Äußerungen relativ häufig
übernommen bzw. verbreitet werden)
 Broker: Nutzer, die Informationen zwischen
einzelnen Communities und Netzwerken
transportieren
(=strukturelle Löcher überbrücken)
Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 12 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVerortung von Indikatoren
Schmidt 2011 c #vernö13 13 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKritische Beurteilung: Qualität
 Eine wesentliche Herausforderung ist, die Qualität der Maßzahlen zu
beurteilen bzw. sicherzustellen
1. Manipulierte Indikatoren
 z.B. gezielte Manipulation von Zugriffen
 z.B. Fake-Accounts bzw. „Astroturfing“, um Sentiment zu beeinflussen
 z.B. Spam-Accounts und –Botschaften
2. Echte Nutzer – nicht authentische Angaben?
 „Reaktivität 2. Ordnung“: Nutzer vertrauen u.U. dem Intermediär (Facebook, …) nicht und
machen falsche Angaben zur eigenen Person, um eigene Privatsphäre zu schützen
 Messung als „Black Box“: Wie kommen Zahlen zustande? Welche Algorithmen werden zur
Berechnung von Einfluss, Popularität, Zentralität herangezogen?
#vernö13 14 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKritische Beurteilung (2)
3. Aussagekraft der Indikatoren
• Welche Schlüsse auf welche
Praktiken lassen sich aus
welchen Daten ziehen?
• Z.B. sind Anzahl der Kontakte
oder Follower nur bedingt
aussagekräftig, um tatsächliche
Kontakte mit einzelnen Medien-
inhalten oder weitere
Anschlußhandlungen zu erfassen
• Nicht alle Botschaften werden vom
allen Kontakten wahrgenommen
• Nicht alle wahrgenommenen
Inhalte werden auch kommentiert,
weitergeleitet, etc.
• Nicht alle wahrgenommenen
Inhalte werden von Nutzer zu
eigenen Seiten der „Urheber“
weiterverfolgt
ACHTUNG: Empirische Basis der Prozentwerte unklar; vermutlich nur grobe
Schätzung der Größenordnungen
http://www.allfacebook.com/7-biggest-fan-page-marketing-mistakes-2011-05 #vernö13 15 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenBig Data
• In digitalen Medienumgebungen fallen Unmengen von
Daten an, die nicht zu „Publikumsvermessung“ in der
Medienforschung genutzt werden
• Zahlreiche Branchen und gesellschaftliche Bereichen –
vom Marketing über politische Persuasionskommunikation
bis hin zu surveillance/ Überwachung – erproben und
nutzen „Big Data“
• Neben den eher „harten“ Grundlagen - Technologien und
Analyseverfahren – beruht die momentane Faszination mit
Big Data auch auf „Mythologien“ (boyd/Crawford 2012):
• „data is the new oil“
• „the numbers speak for itself“
• Zugleich stellen sich zahlreiche Fragen, wie Privatsphäre
und informationelle Selbstbestimmung gewährleistet
werden kann, wenn personen- und interaktionsbezogene
Daten überwacht und ausgewertet werden
Boyd/Crawford 2012; Karpf 2012; King 2011; Kreiss 2012 |
CC-BY-SA-2.0, Jonathan Mcintosh, http://www.flickr.com/photos/jonathanmcintosh/3744953433
#vernö13 16 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenFazit
• Erweiterung von Öffentlichkeit in den sozialen Medien wirkt sich in
verschiedener Hinsicht auf die „Vermessung des Publikums“ aus
• Nicht nur Kontakt mit Inhalten, sondern auch Anschlusskommunikation wird direkt
sichtbar und messbar; neben reiner Reichweite werden dadurch auch Facetten der
Bewertung und Einschätzung sichtbar
• Publikum bleibt nicht mehr diffus, sondern wird als vernetztes Publikum sichtbar
• Einbettung von „Microcontent“ in Streams und Feeds macht Dynamik und virale
Verbreitung messbar
• Allerdings hat sich noch kein stabiles Regime der Publikumsmessung
herausgebildet, sondern Akteurskonstellationen, Praktiken und Technologien
sind im Fluß
• Unter dem Stichwort „Big Data“ reicht die Frage nach der Vermessung der
digitalen Welt weit über die Publikumsforschung hinaus und berührt
grundlegende Aspekte der informationellen Selbstbestimmung
#vernö13 17 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten
Habe ich etwas vergessen?
Haben Sie noch Fragen?
Quelle: Meme Generator unter cheezburger.com/7245501952
Bis zum nächsten Mal – Thema dann:
Rückblick, Zusammenfassung,
Ausblick
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
#vernö13 18 von 18
Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenWeiterführende Literatur
• Bermejo, Fernando (2009): Audience manufacture in historical perspective: from broadcasting to Google. In: New Media & Society, 11(1/2): 133-154.
• Bourdon, Jerome / Cecile Méadel (2011): Inside television audience measurement: Deconstructing the ratings machine. In: Media, Culture & Society,
33(5): 791-800.
• boyd, danah / Kate Crawford (2012): Critical Questions for Big Data. In: Information, Communication & Society, Vol. 15, No. 5, S. 662-679.
• Brauckmann, P. (2010): Web-Monitoring – Gewinnung und Analyse von Daten über das Kommunikationsverhalten im Internet. Konstanz: UVK
• Bruns, Axel (2008): Blogs, Wikipedia, Second Life, and beyond. From production to produsage. New York u.a.: Peter Lang.
• Hündgen, Markus (2011): Klickbetrug bei YouTube hat Methode. In: Hyperland [Blog], 13.5.2011. Online:
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/05/klickbetrug.
• Karpf, David (2012): Social Science Research Methods in Internet Time. In: Information, Communication & Society, Vol. 15, No. 5, S. 639-661
• King, Gary (2011): Ensuring the Data-Rich Future of the Social Sciences. In: Science, Vol. 331, Februar 2011, S. 719-721.
• Kreiss, Daniel (2012): Yes we can (profile you): A brief primer on campaigns and political data. In: Stanford Law Review Online, Vol. 64, p, 70-74
• Napoli, Philip M. (2010): Audience Evolution. New technologies and the transformation of media audiences. New York: Columbia University Press.
• Neuberger, Christoph/Christian Nürnbergk/Melanie Rischke (Hrsg.) (2009): Journalismus im Internet: Profession – Partizipation – Techni-sierung.
Wiesbaden: VS Verlag.
• Rosen, Jay (2006): The People Formerly Known as the Audience. In: PressThink, 27.6.2006. Online verfügbar:
http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/ pressthink/2006/06/27/ppl_frmr.html.
• Schiffers, Oliver (2010): Tools und Kennzahlen für das Social Web. In: Brauckmann, P. (Hg.): Web-Monitoring. Konstanz: UVK. 267-286.
• Schmidt, Jan (2011a): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Konsequenzen des Web 2.0. 2. Auflage. Konstanz: UVK
• Schmidt, Jan-Hinrik (2011b): (Micro)Blogs: Practices of Privacy Management. In: Trepte, S.; Reinecke, L. (Eds.): Privacy Online. Heidelberg: Springer.
• Schmidt, Jan (2011c): Twitter and the new regime of audience measurement. Vortrag beim “1. Düsseldorf Workshop on Interdisciplinary Approaches
to Twitter Analysis", 14./15.9.2011, Online: http://de.slideshare.net/JanSchmidt/twitter-and-the-new-regime-of-audience-measurement
• Smythe, Dallas W. (1977): Communications: blindspot of Western Marxism. In: Canadian Journal of Political and Social Theory, 2(2): 1-27.
King 2011; Kreiss 2012 #vernö13 19 von 18

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
Jan Schmidt
 
Schmidt innsbruck 2011_print
Schmidt innsbruck 2011_printSchmidt innsbruck 2011_print
Schmidt innsbruck 2011_print
Jan Schmidt
 
Vortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_printVortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_print
Jan Schmidt
 
Schmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_printSchmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_print
Jan Schmidt
 
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel LeipzigÖffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Jan Schmidt
 
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social WebOrientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
Jan Schmidt
 
Besser sozial?
Besser sozial?Besser sozial?
Besser sozial?
Jan Schmidt
 
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtetStrukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
Jan Schmidt
 
Schmidt ringvorlesung 2010_print
Schmidt ringvorlesung 2010_printSchmidt ringvorlesung 2010_print
Schmidt ringvorlesung 2010_print
Jan Schmidt
 
Netzwerkplattformen und soziale Netzwerke
Netzwerkplattformen und soziale NetzwerkeNetzwerkplattformen und soziale Netzwerke
Netzwerkplattformen und soziale Netzwerke
Jan Schmidt
 
Ingolstadt privatheit 2011_print
Ingolstadt privatheit 2011_printIngolstadt privatheit 2011_print
Ingolstadt privatheit 2011_print
Jan Schmidt
 
Pleil Online Monitoring PrePrint
Pleil Online Monitoring PrePrintPleil Online Monitoring PrePrint
Pleil Online Monitoring PrePrint
Thomas Pleil
 
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer BeziehungenPrivatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Jan Schmidt
 
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Jan Schmidt
 
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische BildungDas Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
Jan Schmidt
 
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 PrintNeue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Jan Schmidt
 

Was ist angesagt? (20)

Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Halle 2009
 
Schmidt innsbruck 2011_print
Schmidt innsbruck 2011_printSchmidt innsbruck 2011_print
Schmidt innsbruck 2011_print
 
Vortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_printVortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_print
 
Schmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_printSchmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_print
 
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel LeipzigÖffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
 
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social WebOrientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
Orientierung in Öffentlichkeiten des Social Web
 
Besser sozial?
Besser sozial?Besser sozial?
Besser sozial?
 
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtetStrukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
Strukturwandel von Öffentlichkeit - soziologisch betrachtet
 
Schmidt ringvorlesung 2010_print
Schmidt ringvorlesung 2010_printSchmidt ringvorlesung 2010_print
Schmidt ringvorlesung 2010_print
 
Netzwerkplattformen und soziale Netzwerke
Netzwerkplattformen und soziale NetzwerkeNetzwerkplattformen und soziale Netzwerke
Netzwerkplattformen und soziale Netzwerke
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Ingolstadt privatheit 2011_print
Ingolstadt privatheit 2011_printIngolstadt privatheit 2011_print
Ingolstadt privatheit 2011_print
 
Pleil Online Monitoring PrePrint
Pleil Online Monitoring PrePrintPleil Online Monitoring PrePrint
Pleil Online Monitoring PrePrint
 
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer BeziehungenPrivatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
 
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische BildungDas Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
Das Web 2.0 und seine Bedeutung für die politische Bildung
 
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 PrintNeue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
Neue Öffentlichkeiten Hürth 2009 Print
 

Andere mochten auch

Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktivDas soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
alfons buehlmann
 
Albañileria clase vi vamos peru
Albañileria clase vi vamos peruAlbañileria clase vi vamos peru
Albañileria clase vi vamos peru
Cayo Ramos G
 
Actividad 8
Actividad 8Actividad 8
Actividad 8
marycazares
 
propiedades
propiedadespropiedades
propiedades
Taty Reynoso
 
B2B-Entscheideranalyse 2014/15
B2B-Entscheideranalyse 2014/15B2B-Entscheideranalyse 2014/15
B2B-Entscheideranalyse 2014/15
DeutscheFachpresse
 
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
Winston1968
 
guía 2
guía 2guía 2
guía 2
salomebg14
 
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
Cristian Eduardo Mendez
 
Mi blog
Mi blogMi blog
T21 ejerciciosdatos moreliaherrera
T21 ejerciciosdatos moreliaherreraT21 ejerciciosdatos moreliaherrera
T21 ejerciciosdatos moreliaherrera
morelia_herrera
 
Derechos Humanos y Garantias Constitucionales
Derechos Humanos y Garantias ConstitucionalesDerechos Humanos y Garantias Constitucionales
Derechos Humanos y Garantias Constitucionales
orlandoalonsoherrerasierralta
 
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für MalermeisterbetriebeSuchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
KOHLFÜRST Online Marketing Beratung
 
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de EnseñanzaTokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
William Segovia Pepin
 
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
netmex.ch
 
Félix Hoffmann
Félix Hoffmann Félix Hoffmann
Félix Hoffmann
coco_leblanc
 
Jsp
JspJsp
Proyecto de informatica
Proyecto de informaticaProyecto de informatica
Proyecto de informatica
Krlos Andrey Suárez Rodriguez
 
Biologia I semestre 2014
Biologia I semestre 2014Biologia I semestre 2014
Biologia I semestre 2014
Fredy Zavaleta Hernández
 
Windows 8
Windows 8 Windows 8
Windows 8
Julia Vidaurreta
 

Andere mochten auch (20)

Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktivDas soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
Das soziale Netzwerk www.seniorweb.ch - interaktiv
 
Albañileria clase vi vamos peru
Albañileria clase vi vamos peruAlbañileria clase vi vamos peru
Albañileria clase vi vamos peru
 
Actividad 8
Actividad 8Actividad 8
Actividad 8
 
propiedades
propiedadespropiedades
propiedades
 
B2B-Entscheideranalyse 2014/15
B2B-Entscheideranalyse 2014/15B2B-Entscheideranalyse 2014/15
B2B-Entscheideranalyse 2014/15
 
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
Morning linedealfonsorodriguezveralar12dic15
 
guía 2
guía 2guía 2
guía 2
 
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
Las tic impacto del siglo xxi y su influencia en el aprendizaje autónomo
 
Mi blog
Mi blogMi blog
Mi blog
 
T21 ejerciciosdatos moreliaherrera
T21 ejerciciosdatos moreliaherreraT21 ejerciciosdatos moreliaherrera
T21 ejerciciosdatos moreliaherrera
 
Derechos Humanos y Garantias Constitucionales
Derechos Humanos y Garantias ConstitucionalesDerechos Humanos y Garantias Constitucionales
Derechos Humanos y Garantias Constitucionales
 
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für MalermeisterbetriebeSuchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
Suchmaschinen Optimierung und Eintrag für Malermeisterbetriebe
 
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de EnseñanzaTokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
TokApp School Mensajería Instantánea para Centros de Enseñanza
 
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
Ergebnisse GGstOf Umfrage 2012
 
Félix Hoffmann
Félix Hoffmann Félix Hoffmann
Félix Hoffmann
 
Jsp
JspJsp
Jsp
 
Proyecto de informatica
Proyecto de informaticaProyecto de informatica
Proyecto de informatica
 
Biologia I semestre 2014
Biologia I semestre 2014Biologia I semestre 2014
Biologia I semestre 2014
 
Windows 8
Windows 8 Windows 8
Windows 8
 
Richard_Traner_DOS
Richard_Traner_DOSRichard_Traner_DOS
Richard_Traner_DOS
 

Ähnlich wie Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"

Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
IDM Südtirol - Alto Adige
 
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
Landau Media AG
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Jan Schmidt
 
Social networks woll_sms2012
Social networks woll_sms2012Social networks woll_sms2012
Social networks woll_sms2012
Social Event GmbH
 
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
ethority
 
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
dieleutefürkommunikation AG
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
somed
 
Vortrag woll sm_20120611
Vortrag woll sm_20120611Vortrag woll sm_20120611
Vortrag woll sm_20120611
Social Event GmbH
 
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
Rebecca Rutschmann
 
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degenIs social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
Social Event GmbH
 
Social media analyse potenzial sensemetric
Social media analyse potenzial   sensemetricSocial media analyse potenzial   sensemetric
Social media analyse potenzial sensemetric
Christian Waldheim
 
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
scopeKM GmbH Knowledge Management
 
Social Media Monitoring für Verlage
Social Media Monitoring für Verlage Social Media Monitoring für Verlage
Social Media Monitoring für Verlage
Wibke Ladwig
 
Referat swiss banking
Referat swiss bankingReferat swiss banking
Social Media Einführung und Überblick
Social Media Einführung und ÜberblickSocial Media Einführung und Überblick
Social Media Einführung und Überblick
Social DNA GmbH
 
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nseC36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
Nils Seiter
 
Social Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
Social Media Monitoring | Deutscher MedienbeobachterkongressSocial Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
Social Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
Alexander Rossmann
 
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
Andrea Mayer-Grenu
 

Ähnlich wie Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data" (20)

Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
Barcamp S[dtirol 2014 - Pascal Lauria - Social media monitoring – Möglichkeit...
 
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
Whitepaper: Social Media Monitoring (Landau Media)
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
 
Social networks woll_sms2012
Social networks woll_sms2012Social networks woll_sms2012
Social networks woll_sms2012
 
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
20090923 Koeln Erfolgsmessung Präsentation
 
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
B2B Marketing Whitepaper - Informationsverhalten von Entscheidungsträgern 201...
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5090525 Meshed Rolfluehrs5
090525 Meshed Rolfluehrs5
 
Vortrag woll sm_20120611
Vortrag woll sm_20120611Vortrag woll sm_20120611
Vortrag woll sm_20120611
 
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
Cyberforum RoundTable "Social Media Strategie & Planung"
 
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degenIs social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
Is social normal vortrag bayerndruck 2011 schweizer-degen
 
Social media analyse potenzial sensemetric
Social media analyse potenzial   sensemetricSocial media analyse potenzial   sensemetric
Social media analyse potenzial sensemetric
 
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
Juraj Schick/scopeKM: Social Media intelligent beobachten, sinnvoll auswerten...
 
Social Media Monitoring für Verlage
Social Media Monitoring für Verlage Social Media Monitoring für Verlage
Social Media Monitoring für Verlage
 
Referat swiss banking
Referat swiss bankingReferat swiss banking
Referat swiss banking
 
Social Media Einführung und Überblick
Social Media Einführung und ÜberblickSocial Media Einführung und Überblick
Social Media Einführung und Überblick
 
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nseC36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
C36 vortrag social-media-monitoring-20100629-v1-0-nse
 
Social Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
Social Media Monitoring | Deutscher MedienbeobachterkongressSocial Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
Social Media Monitoring | Deutscher Medienbeobachterkongress
 
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
Crossmediale PR für Industrieunternehmen - Wie Sie Pressearbeit und soziale M...
 

Mehr von Jan Schmidt

How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
Jan Schmidt
 
Big Data and Research Ethics
Big Data and Research EthicsBig Data and Research Ethics
Big Data and Research Ethics
Jan Schmidt
 
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche OnlineforschungKommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Jan Schmidt
 
Modelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software SystemsModelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software Systems
Jan Schmidt
 
The E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German BundestagThe E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German Bundestag
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, FazitVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und NetzwerkeVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Jan Schmidt
 
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Jan Schmidt
 
Digital Medien und ihre Dynamik
Digital Medien und ihre DynamikDigital Medien und ihre Dynamik
Digital Medien und ihre Dynamik
Jan Schmidt
 
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
Jan Schmidt
 
Heranwachsen mit dem Web 2.0
Heranwachsen mit dem Web 2.0Heranwachsen mit dem Web 2.0
Heranwachsen mit dem Web 2.0
Jan Schmidt
 
Digitale Medien im Alltag
Digitale Medien im AlltagDigitale Medien im Alltag
Digitale Medien im Alltag
Jan Schmidt
 
Die Dynamik digitaler Medien
Die Dynamik digitaler MedienDie Dynamik digitaler Medien
Die Dynamik digitaler Medien
Jan Schmidt
 

Mehr von Jan Schmidt (20)

How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
 
Big Data and Research Ethics
Big Data and Research EthicsBig Data and Research Ethics
Big Data and Research Ethics
 
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche OnlineforschungKommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
 
Modelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software SystemsModelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software Systems
 
The E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German BundestagThe E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German Bundestag
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, FazitVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 6, "Vernetzte Identitäten"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und NetzwerkeVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
 
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
 
Digital Medien und ihre Dynamik
Digital Medien und ihre DynamikDigital Medien und ihre Dynamik
Digital Medien und ihre Dynamik
 
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
Vom Sein und Schein - wie informationskompetent sind wir?
 
Heranwachsen mit dem Web 2.0
Heranwachsen mit dem Web 2.0Heranwachsen mit dem Web 2.0
Heranwachsen mit dem Web 2.0
 
Digitale Medien im Alltag
Digitale Medien im AlltagDigitale Medien im Alltag
Digitale Medien im Alltag
 
Die Dynamik digitaler Medien
Die Dynamik digitaler MedienDie Dynamik digitaler Medien
Die Dynamik digitaler Medien
 

Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"

  • 1. Wissen Sie, welches meine Lieblingsstatistik ist? Quelle: Meine Festplatte; ich glaube mal gescannt aus der ZEIT, gezeichnet von Rudi Klein (http://www.kleinteile.at/de)
  • 2. Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Vernetzte Öffentlichkeiten – Sitzung 12 Messen, Methoden & Big Data Fragen für heute: • Welche Verfahren werden für die Beobachtung, Vermessung und Auswertung vernetzter Öffentlichkeiten eingesetzt? • Welche Besonderheiten existieren? • Was bedeutet in diesem Zusammenhang Big Data - für uns als Nutzer wie auch als wissenschaftliche Beobachter? # vernö13 – 04.07.2013 http://www.schmidtmitdete.de/lehrwiki/index.php/Vernoe13_12 #vernö13 2 von 18
  • 3. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenUnser heutiger Gast www.snurb.info | http://mappingonlinepublics.net | @snurb_dot_info #vernö13 3 von 18
  • 4. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenRekapitulation: Praktiken und Plattformen Identitäts- management Beziehungs- management Informations- management Paus-Hasebrink/Schmidt/Hasebrink 2009; Schmidt 2011; © Hapf2, http://www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664 CC BY-NC-SA-2.0, Myles!, http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908 |CC BY-NC-ND-2.0, Axel V, http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/126700804 #vernö13 4 von 18
  • 5. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVermessung des Publikums – drei Perspektiven Erste Perspektive: Publikum als Rezipienten • Publikum besteht aus der Summe aller Empfänger von Medieninhalten, z.B. auf Ebene von Mediengattungen oder einzelnen Angeboten • Publikum nicht zwingend nur passiv, sondern zeigt Aktivität in Selektions- oder Aneignungspraktiken Zweite Perspektive: Publikum als Produkt • Kritische Tradition seit den 1970er Jahren: Produkt der Medienindustrie sind nicht Inhalte (Information, Unterhaltung, …), sondern das Publikum selbst wird erst als „manufactured audience“ hergestellt und an die werbetreibende Industrie ‚verkauft‘ • Publikum ist aktiv und erbringt „audience labor“: Mediennutzung dient der Reproduktion der eigenen Arbeitskraft und dem „Training“, um in kapitalistischen Konsumgesellschaften zu partizipieren Smythe 1977 | CC BY-NC-ND-2.0, Axel V, http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/126700804 #vernö13 5 von 18
  • 6. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenRegime der Publikumsmessung • Beide Perspektiven auf Publikum – als Rezipient und als Produkt – sind mit Verfahren zur Messung bzw. numerischen Repräsentation von Mediennutzungsverhalten verbunden • Regime der Publikumsmessung: relativ stabile Konstellation von Akteuren, Technologien und Praktiken, die – mit spezifischen Interessen und in spezifischen Machtverhältnissen – akzeptierte Daten zur Größe, Zusammensetzung und zu Aktivitäten von Medienpublika hervorbringt • Im Bereich des Fernsehens haben sich solche Regime im Lauf der Jahrzehnte stabilisiert: meist nationale Monopole, die Sendeanstalten, werbetreibender Industrie sowie spezialisierten Medienforschungsinstituten getragen werden (in Deutschland: GfK „vermisst“ 5.000 Haushalte mit ~ 10.500 Personen) • Technische Messungen wurden im Lauf der Zeit genauer bzw. ausgefeilter: • Automatische, nicht-reaktive Messung während des TV-Konsums • Individualisierte Messung, d.h. Unterscheidung von Haushaltsmitgliedern • Kontakt mit immer kleineren bzw. kürzeren Inhalten (sekundengenau) • Messung und Aggregierung von Informationen (annähernd) in Echtzeit Schmidt 2011c; Bermejo 2009; Bourdon / Meadel 2011 #vernö13 6 von 18
  • 7. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVermessung des Publikums – drei Perspektiven Dritte Perspektive: Publikum als Netzwerk aktiver „Produser“ • Digitale vernetzte Medien versetzen Publikum in die versetzt, nahtlos zwischen rezipierend-nutzenden und aktiv-produzierenden Rollen zu wechseln – Übergang zur „produsage“ (Bruns 2008) • Tragen zu weiterer Fragmentierung der Publika sowie zu steigender Autonomie und Zeitsouveränität des individuellen Nutzers bei • Auch die „people formerly known as the audience“ (Rosen 2006) haben selbst wiederum ein Publikum in ihren persönlichen Öffentlichkeiten • Aufgrund dieser Entwicklungen bildet sich ein neues, eigenes „Regime der Reichweitenmessung“ in vernetzten Öffentlichkeiten heraus, mit eigenen… • … Mechanismen und Praktiken: Neue und modifizierte Indikatoren etablieren sich; andere Formen des Reporting notwendig • … Kooperations- und Konkurrenzstrukturen: neue Intermediäre und Dienstleister treten auf; neue Netzwerke zwischen Akteuren entstehen • Akteurskonstellationen und Mechanismen haben sich bei der Social-Media- Reichweitenmessung allerdings noch nicht stabilisiert Bruns 2008; Neuberger et al. 2009; Rosen 2006; Napoli 2011 #vernö13 7 von 18
  • 8. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenTools und Anbieter  Variante 1: Kostenlose Basiswerkzeuge  Analysemöglichkeiten von Plattformbetreibern, z.B. Google Analytics oder Facebook Insights  Andere Tools bieten unterschiedliche Funktionen für eine einfache Analyse, oft auf bestimmte Social Media Bereiche spezialisiert; z.B. Social Mention  Variante 2: Spezialisierte (in der Regel kostenpflichtige) Dienstleister  versprechen umfassende, auf den Kunden zurechtgeschnittene Monitoring-Lösung  können meist mehrere Kennzahlenkategorien abdecken und im Zusammenhang darstellen  Beispiele: Radian 6, Ethority oder Scoutlabs http://www.google.com/intl/de/analytics | http://www.facebook.com/FacebookInsights | http://www.socialmention.com | http://www.radian6.com || http://www.ethority.de | | http://www.lithium.com #vernö13 8 von 18
  • 9. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen I: Reichweite  Klassische Reichweitenzahlen:  Unique Visitors  Page Impressions  Absolute Reichweitenzahlen, z.B.:  Anzahl der Video-/Kanalabrufe  Anzahl der Follower/Fans  Anzahl der Facebook- / Youtube-„Likes“  ggfs. Multiplikatoreffekte durch (a) Signalling (b) Aggregation  Erweiterte Reichweitenzahlen, z.B.  „Share of Buzz“ [Anteil eines Angebots bzw. Produkts an allen Konversationen zu einem Thema]  Kombination mit anderen Maßzahlen *z.B. Anteil der „influencer“ (s.u.) an Reichweite+ Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 9 von 18
  • 10. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen II: Netzwerkverhalten  Weiterverbreitung von Inhalten (Viralität)  „Teilen“ (Facebook)  Retweets (Twitter)  Backlinks / Embeds auf anderen Seiten  Auseinandersetzung mit Inhalten / Engagement  Kommentare  Bildung einschlägiger Gruppen, Foren oder Events  Thematisch anschließender user-generated content / Remixing Steigendes „Involvement“ der Nutzer Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 10 von 18
  • 11. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen III: Sentiment  Signale, z.B.  Facebook-„Likes“  Wichtig: muss nicht notwendigerweise explizit als „finde ich gut“ gemeint sein  Retweets (Twitter)  Youtube-Daumen  Bewertungen  Kommentare zu Einträgen, Videos etc.  Kontextualisierung eines Links in Blog oder Tweet  Notwendig: Tonalitätsanalyse  Automatische Varianten: Text Mining / semantische Analysen; u.U. fehleranfällig  Manuelle Varianten: analog zur Inhaltsanalyse; u.U. sehr aufwändig  Finanzielle Wertschätzung  Micropayment-Dienste wie Flattr oder Kachingle Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 11 von 18
  • 12. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKennzahlen IV: Nutzermerkmale  Allgemeine Soziodemographie (vgl. Facebook Insights)  Geschlecht  Alter  Wohnort / Region  Netzwerkposition  Multiplikatoren: Nutzer, die Vielzahl anderer Personen erreichen (= viele Follower oder Kontakte haben)  Authoritarians bzw. Influencer: Nutzer mit gewichtiger Stimme in einem Themengebiet (= deren Äußerungen relativ häufig übernommen bzw. verbreitet werden)  Broker: Nutzer, die Informationen zwischen einzelnen Communities und Netzwerken transportieren (=strukturelle Löcher überbrücken) Schiffers 2010; Brauckmann 2010; Schmidt 2011 c #vernö13 12 von 18
  • 13. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenVerortung von Indikatoren Schmidt 2011 c #vernö13 13 von 18
  • 14. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKritische Beurteilung: Qualität  Eine wesentliche Herausforderung ist, die Qualität der Maßzahlen zu beurteilen bzw. sicherzustellen 1. Manipulierte Indikatoren  z.B. gezielte Manipulation von Zugriffen  z.B. Fake-Accounts bzw. „Astroturfing“, um Sentiment zu beeinflussen  z.B. Spam-Accounts und –Botschaften 2. Echte Nutzer – nicht authentische Angaben?  „Reaktivität 2. Ordnung“: Nutzer vertrauen u.U. dem Intermediär (Facebook, …) nicht und machen falsche Angaben zur eigenen Person, um eigene Privatsphäre zu schützen  Messung als „Black Box“: Wie kommen Zahlen zustande? Welche Algorithmen werden zur Berechnung von Einfluss, Popularität, Zentralität herangezogen? #vernö13 14 von 18
  • 15. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenKritische Beurteilung (2) 3. Aussagekraft der Indikatoren • Welche Schlüsse auf welche Praktiken lassen sich aus welchen Daten ziehen? • Z.B. sind Anzahl der Kontakte oder Follower nur bedingt aussagekräftig, um tatsächliche Kontakte mit einzelnen Medien- inhalten oder weitere Anschlußhandlungen zu erfassen • Nicht alle Botschaften werden vom allen Kontakten wahrgenommen • Nicht alle wahrgenommenen Inhalte werden auch kommentiert, weitergeleitet, etc. • Nicht alle wahrgenommenen Inhalte werden von Nutzer zu eigenen Seiten der „Urheber“ weiterverfolgt ACHTUNG: Empirische Basis der Prozentwerte unklar; vermutlich nur grobe Schätzung der Größenordnungen http://www.allfacebook.com/7-biggest-fan-page-marketing-mistakes-2011-05 #vernö13 15 von 18
  • 16. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenBig Data • In digitalen Medienumgebungen fallen Unmengen von Daten an, die nicht zu „Publikumsvermessung“ in der Medienforschung genutzt werden • Zahlreiche Branchen und gesellschaftliche Bereichen – vom Marketing über politische Persuasionskommunikation bis hin zu surveillance/ Überwachung – erproben und nutzen „Big Data“ • Neben den eher „harten“ Grundlagen - Technologien und Analyseverfahren – beruht die momentane Faszination mit Big Data auch auf „Mythologien“ (boyd/Crawford 2012): • „data is the new oil“ • „the numbers speak for itself“ • Zugleich stellen sich zahlreiche Fragen, wie Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung gewährleistet werden kann, wenn personen- und interaktionsbezogene Daten überwacht und ausgewertet werden Boyd/Crawford 2012; Karpf 2012; King 2011; Kreiss 2012 | CC-BY-SA-2.0, Jonathan Mcintosh, http://www.flickr.com/photos/jonathanmcintosh/3744953433 #vernö13 16 von 18
  • 17. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenFazit • Erweiterung von Öffentlichkeit in den sozialen Medien wirkt sich in verschiedener Hinsicht auf die „Vermessung des Publikums“ aus • Nicht nur Kontakt mit Inhalten, sondern auch Anschlusskommunikation wird direkt sichtbar und messbar; neben reiner Reichweite werden dadurch auch Facetten der Bewertung und Einschätzung sichtbar • Publikum bleibt nicht mehr diffus, sondern wird als vernetztes Publikum sichtbar • Einbettung von „Microcontent“ in Streams und Feeds macht Dynamik und virale Verbreitung messbar • Allerdings hat sich noch kein stabiles Regime der Publikumsmessung herausgebildet, sondern Akteurskonstellationen, Praktiken und Technologien sind im Fluß • Unter dem Stichwort „Big Data“ reicht die Frage nach der Vermessung der digitalen Welt weit über die Publikumsforschung hinaus und berührt grundlegende Aspekte der informationellen Selbstbestimmung #vernö13 17 von 18
  • 18. Titelmasterformat durch Klicken bearbeiten Habe ich etwas vergessen? Haben Sie noch Fragen? Quelle: Meme Generator unter cheezburger.com/7245501952 Bis zum nächsten Mal – Thema dann: Rückblick, Zusammenfassung, Ausblick Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! #vernö13 18 von 18
  • 19. Titelmasterformat durch Klicken bearbeitenWeiterführende Literatur • Bermejo, Fernando (2009): Audience manufacture in historical perspective: from broadcasting to Google. In: New Media & Society, 11(1/2): 133-154. • Bourdon, Jerome / Cecile Méadel (2011): Inside television audience measurement: Deconstructing the ratings machine. In: Media, Culture & Society, 33(5): 791-800. • boyd, danah / Kate Crawford (2012): Critical Questions for Big Data. In: Information, Communication & Society, Vol. 15, No. 5, S. 662-679. • Brauckmann, P. (2010): Web-Monitoring – Gewinnung und Analyse von Daten über das Kommunikationsverhalten im Internet. Konstanz: UVK • Bruns, Axel (2008): Blogs, Wikipedia, Second Life, and beyond. From production to produsage. New York u.a.: Peter Lang. • Hündgen, Markus (2011): Klickbetrug bei YouTube hat Methode. In: Hyperland [Blog], 13.5.2011. Online: http://blog.zdf.de/hyperland/2011/05/klickbetrug. • Karpf, David (2012): Social Science Research Methods in Internet Time. In: Information, Communication & Society, Vol. 15, No. 5, S. 639-661 • King, Gary (2011): Ensuring the Data-Rich Future of the Social Sciences. In: Science, Vol. 331, Februar 2011, S. 719-721. • Kreiss, Daniel (2012): Yes we can (profile you): A brief primer on campaigns and political data. In: Stanford Law Review Online, Vol. 64, p, 70-74 • Napoli, Philip M. (2010): Audience Evolution. New technologies and the transformation of media audiences. New York: Columbia University Press. • Neuberger, Christoph/Christian Nürnbergk/Melanie Rischke (Hrsg.) (2009): Journalismus im Internet: Profession – Partizipation – Techni-sierung. Wiesbaden: VS Verlag. • Rosen, Jay (2006): The People Formerly Known as the Audience. In: PressThink, 27.6.2006. Online verfügbar: http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/ pressthink/2006/06/27/ppl_frmr.html. • Schiffers, Oliver (2010): Tools und Kennzahlen für das Social Web. In: Brauckmann, P. (Hg.): Web-Monitoring. Konstanz: UVK. 267-286. • Schmidt, Jan (2011a): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Konsequenzen des Web 2.0. 2. Auflage. Konstanz: UVK • Schmidt, Jan-Hinrik (2011b): (Micro)Blogs: Practices of Privacy Management. In: Trepte, S.; Reinecke, L. (Eds.): Privacy Online. Heidelberg: Springer. • Schmidt, Jan (2011c): Twitter and the new regime of audience measurement. Vortrag beim “1. Düsseldorf Workshop on Interdisciplinary Approaches to Twitter Analysis", 14./15.9.2011, Online: http://de.slideshare.net/JanSchmidt/twitter-and-the-new-regime-of-audience-measurement • Smythe, Dallas W. (1977): Communications: blindspot of Western Marxism. In: Canadian Journal of Political and Social Theory, 2(2): 1-27. King 2011; Kreiss 2012 #vernö13 19 von 18