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Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 1
BILDUNGSDESIGN
https://youtu.be/0rJysWDPI5c
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 2
Ausgangsfrage
„Wie können sich die Menschen die
Kenntnisse und Kompetenzen
aneignen für die neuen Themenfelder
im 21. Jahrhundert? Wie können sie
die erwerben?“
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 3
1. Persönliche Netzwerke: Neue Arbeits- und Lernumgebungen
Ich baue meine eigene, persönliche Lernumgebung (der
Trendmonitor hat diese Entwicklung jüngst bestätigt), genannt
PLE - mit Hilfe von Feeds, Sozialen Netzwerken, MeetUps,
Youtube, barcamps, hackathons.
Das sind Formate, die sich aus der Crowd heraus entwickeln.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 4
2. Dein und mein persönliches Lernen
Ausgangspunkt ist immer der eigene Standort. Deshalb ist
die Fähigkeit, den bestimmen zu können, eine der
wichtigsten Kompetenzen am Anfang.
Ich muss definieren können, was mein Anliegen ist, wovon
ich begeistert bin, was ich erreichen will.
Und: Wie kann ich damit etwas zur Gesellschaft beitragen?
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 5
Ich baue mir meinen eigenen Werkzeugkasten, um mir dieses
Wissen zugänglich machen zu können. Dazu gehören heute
und in Zukunft vor allem auch solide Computer- und
Netzkenntnisse und -erfahrungen.
Das bedeutet: Ich lerne heute und in Zukunft vor allem das
Internet professionell zu nutzen.
Mein Werkzeugkasten
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 6
Ich realisiere:
Das Internet ist nicht primär ein Medium für private Unterhaltung.
Es ist vor allem nützlich für professionelle Zwecke. Ich kann auf
der ganzen Welt von den besten Lehrenden und Ressourcen
lernen, zu denen ich bis vor Kurzem keinen Zugang hatte.
Ahaaaa
!
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 7
Das Netz professionell nutzen. Aber wie?
• Podcasting
• youtube channels (tutorials, speeches, TED Talks, khan
academy, lynda u.v.m.)
• meetup
• Über die Blogger-Szene Leute finden, die mir auf dem
Weg zu meinem Ziel weiterhelfen. Mit Wissen, Tipps und
Möglichkeiten zur weiteren Vernetzung. Ich folge diesen
Menschen und ihren Themen und lerne von ihnen.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 8
Ich stelle in den vernetzten Communities und Foren meine Fragen,
wenn ich nicht mehr weiterkomme - nicht nur im Cyperspace
sondern auch im Meatspace, wo sich solche Lerncommunities
organisieren und treffen.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 9
3. Den eigenen Lernpfad entwickeln mit Hilfe von „digital
literacies“: Verschiedene Module auswählen aus den Tiefen
des Netzes und in ein E-Portfolio zusammenführen.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 10
Ich definiere zuerst mein Ziel: Was will ich erreichen?
Worin will ich mich professionalisieren?
-> Ich verstehe was es bedeutet & beinhaltet, mir in dem
Bereich (Beruf, Branche, Team, Plattform), den ich
anstrebe, eine Position zu erarbeiten.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 11
Um mich einzugrenzen formuliere ich, wie mögliche
Ergebnisse aussehen könnten und welche Fähigkeiten
ich dafür benötige. Dabei helfen mir wieder Online-
Kurse (mooin, udacity, edX, courersa, creative live),
barcamps, meetups, Foren, Communities und Gruppen
auf Facebook, Twitter, linkedIn.
By MLIAO - Own work, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31395999
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Ich bleibe neugierig, bleibe dran und reflektiere mich
ständig selber.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 13
Ich bringe die gefundenen Informationen immer wieder in
einen Sinnzusammenhang, sprich: ich dokumentiere meine
Lernreise.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 14
4. Die Netzwerk-Gesellschaft, oder: Wie dokumentiere ich
meine Lernreise?
Den eigenen Netzwerk-Knoten aufbauen: ein E-Portfolio
erstellen. Zum Beispiel über wordpress. Als Blog oder
Homepage: Artikel schreiben, Videos aufzeichnen,
podcasten, in entsprechenden Communities mitdiskutieren
(Gruppen auf Facebook z.B. oder auf Twitter), online
sessions zu bestimmten Themen besuchen oder selber
organisieren.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 15
Meinem Netzwerk einen Mehrwert bringen.
Ich bringe etwas ein, was meine Leidenschaft mit den
Interessen des Netzes verbindet.
-> professionell mit anderen NetzbürgerInnen
kommunizieren
-> einen Mehrwert ins Netz bringen: meine Erfahrungen
und meine Story ist für andere wertvoll, wenn ich sie
entsprechend kommuniziere.
Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 16
5. Kollaborative Ökonomie, oder: die physische Welt
nicht vergessen!
-> sharing economy
-> coworking
-> makerspaces
-> Hackerspaces

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Anjatime #013 Persönliche Netzwerke - Neue Lern- & Arbeitsumgebungen

  • 1. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 1 BILDUNGSDESIGN https://youtu.be/0rJysWDPI5c
  • 2. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 2 Ausgangsfrage „Wie können sich die Menschen die Kenntnisse und Kompetenzen aneignen für die neuen Themenfelder im 21. Jahrhundert? Wie können sie die erwerben?“
  • 3. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 3 1. Persönliche Netzwerke: Neue Arbeits- und Lernumgebungen Ich baue meine eigene, persönliche Lernumgebung (der Trendmonitor hat diese Entwicklung jüngst bestätigt), genannt PLE - mit Hilfe von Feeds, Sozialen Netzwerken, MeetUps, Youtube, barcamps, hackathons. Das sind Formate, die sich aus der Crowd heraus entwickeln.
  • 4. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 4 2. Dein und mein persönliches Lernen Ausgangspunkt ist immer der eigene Standort. Deshalb ist die Fähigkeit, den bestimmen zu können, eine der wichtigsten Kompetenzen am Anfang. Ich muss definieren können, was mein Anliegen ist, wovon ich begeistert bin, was ich erreichen will. Und: Wie kann ich damit etwas zur Gesellschaft beitragen?
  • 5. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 5 Ich baue mir meinen eigenen Werkzeugkasten, um mir dieses Wissen zugänglich machen zu können. Dazu gehören heute und in Zukunft vor allem auch solide Computer- und Netzkenntnisse und -erfahrungen. Das bedeutet: Ich lerne heute und in Zukunft vor allem das Internet professionell zu nutzen. Mein Werkzeugkasten
  • 6. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 6 Ich realisiere: Das Internet ist nicht primär ein Medium für private Unterhaltung. Es ist vor allem nützlich für professionelle Zwecke. Ich kann auf der ganzen Welt von den besten Lehrenden und Ressourcen lernen, zu denen ich bis vor Kurzem keinen Zugang hatte. Ahaaaa !
  • 7. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 7 Das Netz professionell nutzen. Aber wie? • Podcasting • youtube channels (tutorials, speeches, TED Talks, khan academy, lynda u.v.m.) • meetup • Über die Blogger-Szene Leute finden, die mir auf dem Weg zu meinem Ziel weiterhelfen. Mit Wissen, Tipps und Möglichkeiten zur weiteren Vernetzung. Ich folge diesen Menschen und ihren Themen und lerne von ihnen.
  • 8. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 8 Ich stelle in den vernetzten Communities und Foren meine Fragen, wenn ich nicht mehr weiterkomme - nicht nur im Cyperspace sondern auch im Meatspace, wo sich solche Lerncommunities organisieren und treffen.
  • 9. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 9 3. Den eigenen Lernpfad entwickeln mit Hilfe von „digital literacies“: Verschiedene Module auswählen aus den Tiefen des Netzes und in ein E-Portfolio zusammenführen.
  • 10. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 10 Ich definiere zuerst mein Ziel: Was will ich erreichen? Worin will ich mich professionalisieren? -> Ich verstehe was es bedeutet & beinhaltet, mir in dem Bereich (Beruf, Branche, Team, Plattform), den ich anstrebe, eine Position zu erarbeiten.
  • 11. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 11 Um mich einzugrenzen formuliere ich, wie mögliche Ergebnisse aussehen könnten und welche Fähigkeiten ich dafür benötige. Dabei helfen mir wieder Online- Kurse (mooin, udacity, edX, courersa, creative live), barcamps, meetups, Foren, Communities und Gruppen auf Facebook, Twitter, linkedIn. By MLIAO - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31395999
  • 12. Bildungsdesign, 26.02.2018, Seite 12 Ich bleibe neugierig, bleibe dran und reflektiere mich ständig selber.
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