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Career Services




Neue Laufbahnwege für
Hochschulabsolvierende -
Herausforderungen und Chancen bei der
Gestaltung des Möglichkeitsraums für Career
Services und Alumni Organisationen




Workshop, alumni-clubs.net Konferenz, Konstanz, 7. Mai 2011
Dr. oec. publ. Roger Gfrörer

17.07.2011                                                    Seite 1
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Inhaltsverzeichnis
1.  Vorbemerkungen zum Workshop
2.  Grundannahmen
3.  Beobachtungen 1: Ökonomische Entwicklung
4.  Beobachtungen 2: Entwicklung der Bildungslandschaft
5.  Hypothesen: Individuelle Laufbahnmöglichkeiten
6.  Diskussion des Modells, Herausforderungen für und
    Beitragsmöglichkeiten von Career Services und Alumni-Organisationen




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Vorbemerkungen zum Workshop
Ausgangslage
Kein Erfahrungsbericht und kein Lösungsmodell vorhanden


Ziele
•    Entwicklung einer Sichtweise zur künftigen Laufbahnentwicklung
•    Entwicklung möglicher Beiträge von Career Services und Alumni


Vorgehen (Vorschlag)
1.  Präsentation eines Frameworks zur Gestaltung der Diskussion
2.  Offene Diskussion aller Teilnehmer
3.  Sammlung der Resultate


10.04.2011   Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer   Seite 3
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Grundannahmen




17.07.2011   Titel der Präsentation, Autor   Seite 4
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Grundannahmen
Menschen organisieren die Produktion von Gütern und Dienstleistungen in
Unternehmen, wenn die Transaktionskosten zur Koordination der Produktion
(Tausch) auf dem Markt grösser sind als die Koordination innerhalb eines
Unternehmens.
Vgl. Ronald Coase, The Nature of the Firm, in: Economica 4(1937)16, S. 386-405


Handlung = f (Person, Anreiz)
In Anlehnung an Heinz Heckhausen, Motivation und Handlung, Springer 1980


Der Mensch ist eine Mischung aus Rational Man (Chancen), Social Man
(soziale Kontakte), Self-Actualizing Man (Selbstbestimmung) und Complex
Man (Wandel)
Eigene Auswahl (Edgar Schein, Organisationspsychologie, Gabler, Wiesbaden, 1980), gilt
natürlich auch für Women


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Beobachtungen




17.07.2011   Titel der Präsentation, Autor   Seite 6
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Beobachtungen 1: Ökonomische Entwicklung
Unternehmensstrategien
Globalisierung und die Fokussierung auf Kernaufgaben u.a. führen zu
Outsourcing und Off-Shoring
Globale Entwicklungen
Öffnung von Märkten, steigende Rechtssicherheit und Mitarbeiterqualität in
Schwellen- und Entwicklungsländern, Anpassung der Globalisierungsstrategien
Technologie-Entwicklungen
Webbasierte Technologien, Logistik- und Absatzkanäle, Cloud Computing, Open
Source
Wissensökonomie
Mismanagement of Talent (?), keine Anpassung der Anforderungsprofile




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Beobachtungen 2: Entwicklung der Bildungslandschaft
Employability-Diskussion
Universitäre Hochschulen wehren sich gegen das „Diktat der Arbeitgeber“,
Mismatch zwischen Kompetenz- und Anforderungsprofilen
Bologna Reform
Flexibilisierung der Bildungsmöglichkeiten, zunehmender Life Long-Fokus
Generationen-Diskussion
Generation Y und Z: Kommunikations- und Technologiekompetenz, keine
Hierarchien, Primat individueller Werte, Karriereshopping, Work-Life-
Balance, Herausforderungen, Netzwerke
Ausbildungsadäquanz
Über 10% der Hochschulabgänger/-innen arbeiten in Stellen ohne
akademische Anforderungen



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Ausbildungsadäquanz




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Hypothesen zur Laufbahn




17.07.2011   Titel der Präsentation, Autor   Seite 10
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Hypothesen
Hypothese: Laufbahnmöglichkeiten für Träger von qualifiziertem Wissen
verändern sich: von der ‚Employability‘ über ‚Career Creativity/Boundaryless
Career‘ (Arthur) zur ‚Creative Work‘ (Keicher/Brühl)/‘New Work‘ (Bergmann)
•  Träger spezifischen Wissens sind aufgrund der reduzierten
   Transaktionskosten bei Produktion und Tausch nicht mehr zwingend darauf
   angewiesen, ihr Humankapital im Unternehmen umzuwandeln.
•  Konzentrationsprozesse und Globalisierung schaffen Nischen in den
   Heimmärkten.
•  Die Werte der Generationen Y und Z sind für Tätigkeiten ausserhalb von
   tradierten Organisationsformen wie geschaffen
•  Absolvierende von Hochschulen verfügen über Problemerkennungs- und –
   lösungsfähigkeiten, die sie auf dem Markt einsetzen können.



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Boundaryless Careers, Creative Work, New Work
Leuven-Communiqué 2009
„[Employability is] the ability to gain initial, meaningful employment, or to
become self-employed, to maintain employment, and to be able to move
around within the labour market“.
Arthur 1999
Boundaryless careers are characterised by multiple employment situations,
wider inter-company networks and multi-employer arenas of choice for the
implementation of their careers.
Keicher/Brühl 2010
„neue Arbeitskultur, die auf Selbstverantwortung, Selbstkenntnis und dem
Bedürfnis nach individuellen Lebensentwürfen gründet“
Bergmann 1977, 2005
Freiheit bedeutet, etwas wirklich Wichtiges zu tun.
Neue Arbeit bietet Freiräume für Kreativität und Persönlichkeitsentfaltung.

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Formen der individuellen Laufbahn
Mögliche Erwerbsformen
Angestellt (Voll-Teilzeit), Temporärarbeit
Selbständigkeit (Voll-Teilzeit)
Entrepreneur (Unternehmensgründung, Voll-Teilzeit)
 Portfolio und lebenslange Veränderungen möglich


Versuch einer Systematisierung

                                      Problemerkennung                          Problemerkennung
                                      erfolgt selbständig                       erfolgt unselbständig
 Problemlösung                        Unternehmens-                             Expertise
 erfolgt selbständig                  gründung
 Problemlösung                        (Franchise, Anstellung                    Job in Unternehmen
 erfolgt unselbständig                von MA)


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Formen der individuellen Laufbahn
Versuch einer Systematisierung

                    Problemerkennung erfolgt                          Problemerkennung erfolgt
                    selbständig                                       unselbständig
Problemlösung Unternehmensgründung:                                   Expertise:
erfolgt       Gründung einer Rechtsform, in der                       Problemlösung erfolgt selbständig
selbständig   das Problem gelöst wird                                 unter Einbringung der
              (Einzelbetrieb bis AG)                                  Problemlösungskompetenz, das
                                                                      Problem wurde jedoch bereits von
                                                                      jemandem erkannt (Outsourcing)
                                                                      Rechtsform existiert bereits
                                                                      (Projektmitarbeit, Freelancer,
                                                                      Gutachten, Unterrichten, ExpertIn
                                                                      über eine bestimmte Zeit)
Problemlösung (Franchise, Anstellung von MA)                          Job in Unternehmen
erfolgt
unselbständig



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Formen der individuellen Laufbahn
Informationsbedürfnisse

                       Problemerkennung erfolgt                          Problemerkennung erfolgt
                       selbständig                                       unselbständig
Problemlösung Persönlichkeit?                                            Welche Formen sind denkbar?
erfolgt       Business Plan bis Venture Capital                          Rechtliche Bedingungen (Steuern,
selbständig   Rechtsformen                                               Versicherungen, Mutterschaft)
              Unternehmerrüstzeug                                        Akquisition
              Profit- und Non Profit-Formate                             Arbeitsorganisation
              Netzwerk (Business Angels)                                 Wie erfolgt Wissenstransfer/
              Ressourcenzugang                                           Anwendung des Wissens
                                                                         Qualitätssicherung
Problemlösung (Franchise, Anstellung von MA)                             Einsatzmöglichkeiten
erfolgt                                                                  Wie erfolgt Anwendung des Wissens
unselbständig                                                            Entwicklungsperspektiven
             Management der Erfahrungen ermöglichen, Portfolio und Netzwerkbildung



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Möglichkeitsraum als Entscheidungsrahmen




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Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv




             Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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               Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv
 t
Fachkenntnis




                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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               Gestaltungsfaktoren des Möglichkeitsraums
 t
                Wissen, was man weiss und                                                 t
                was man damit machen kann

                                                                                   Wissen, was man kann, dieses
                Weiterbildungsziele                                              Können weiterentwickeln
Fachkenntnis




                 Ehemaligenberichte                                    Weiterbildungsziele
                 Anforderungsprofile                            Curriculumsgestaltung
                 Learning Outcomes                      Ergänzende Angebote
                 NQF
                 Diploma Supplement             Können ausserhalb

                 Curriculumsgestaltung
                 Praktika
                 Didaktik
                 BA/MA/PHD-Arbeiten


                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                     t
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               Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv
 t
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Fachkenntnis




                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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               Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv
 t
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Fachkenntnis




                                  Expertise


                                              Start Up

                             Job



                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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Career Services


               Möglichkeitsraum: Dynamisch & entwickelbar
 t
                                                                                          t
Fachkenntnis




                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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Career Services


               Möglichkeitsraum: Dynamisch & entwickelbar
 t
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                                                               Expertise
Fachkenntnis




                                                                             Start Up
                                                    Job




                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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Career Services


               Möglichkeitsraum: Individuell entwickelbar
 t
                                                                                          t
Fachkenntnis




                            Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase                                t
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Career Services


Ziele

Selbstbestimmtes Erwerbsleben
Verfolgen selbständig definierter Präferenzen und Ziele
Einsatz der individuellen Potenziale
Erkennen und Ausnützen von Entwicklungsmöglichkeiten




17.07.2011   Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer   Seite 25
Career Services


Diskussion




17.07.2011   Titel der Präsentation, Autor   Seite 26
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Diskussionspunkte

•  Allgemeine Diskussion zu den Hypothesen, Annahmen und Zielen
•  Relevanz des Themas generell/für Career Services und Alumni
•  Konkretisierung der Laufbahnformen und des Möglichkeitsraums
•  Entwicklung von Unterstützungs- und Beitragsmöglichkeiten von Career
   Services und Alumni




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Career Services


Vielen Dank




Roger Gfrörer
Universität Zürich
Career Services
Hirschengraben 60
8001 Zürich
Schweiz
roger.gfroerer@careerservices.uzh.ch
0041 44 634 21 53



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Möglichkeitsraum

  • 1. Career Services Neue Laufbahnwege für Hochschulabsolvierende - Herausforderungen und Chancen bei der Gestaltung des Möglichkeitsraums für Career Services und Alumni Organisationen Workshop, alumni-clubs.net Konferenz, Konstanz, 7. Mai 2011 Dr. oec. publ. Roger Gfrörer 17.07.2011 Seite 1
  • 2. Career Services Inhaltsverzeichnis 1.  Vorbemerkungen zum Workshop 2.  Grundannahmen 3.  Beobachtungen 1: Ökonomische Entwicklung 4.  Beobachtungen 2: Entwicklung der Bildungslandschaft 5.  Hypothesen: Individuelle Laufbahnmöglichkeiten 6.  Diskussion des Modells, Herausforderungen für und Beitragsmöglichkeiten von Career Services und Alumni-Organisationen 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 2
  • 3. Career Services Vorbemerkungen zum Workshop Ausgangslage Kein Erfahrungsbericht und kein Lösungsmodell vorhanden Ziele •  Entwicklung einer Sichtweise zur künftigen Laufbahnentwicklung •  Entwicklung möglicher Beiträge von Career Services und Alumni Vorgehen (Vorschlag) 1.  Präsentation eines Frameworks zur Gestaltung der Diskussion 2.  Offene Diskussion aller Teilnehmer 3.  Sammlung der Resultate 10.04.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 3
  • 4. Career Services Grundannahmen 17.07.2011 Titel der Präsentation, Autor Seite 4
  • 5. Career Services Grundannahmen Menschen organisieren die Produktion von Gütern und Dienstleistungen in Unternehmen, wenn die Transaktionskosten zur Koordination der Produktion (Tausch) auf dem Markt grösser sind als die Koordination innerhalb eines Unternehmens. Vgl. Ronald Coase, The Nature of the Firm, in: Economica 4(1937)16, S. 386-405 Handlung = f (Person, Anreiz) In Anlehnung an Heinz Heckhausen, Motivation und Handlung, Springer 1980 Der Mensch ist eine Mischung aus Rational Man (Chancen), Social Man (soziale Kontakte), Self-Actualizing Man (Selbstbestimmung) und Complex Man (Wandel) Eigene Auswahl (Edgar Schein, Organisationspsychologie, Gabler, Wiesbaden, 1980), gilt natürlich auch für Women 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 5
  • 6. Career Services Beobachtungen 17.07.2011 Titel der Präsentation, Autor Seite 6
  • 7. Career Services Beobachtungen 1: Ökonomische Entwicklung Unternehmensstrategien Globalisierung und die Fokussierung auf Kernaufgaben u.a. führen zu Outsourcing und Off-Shoring Globale Entwicklungen Öffnung von Märkten, steigende Rechtssicherheit und Mitarbeiterqualität in Schwellen- und Entwicklungsländern, Anpassung der Globalisierungsstrategien Technologie-Entwicklungen Webbasierte Technologien, Logistik- und Absatzkanäle, Cloud Computing, Open Source Wissensökonomie Mismanagement of Talent (?), keine Anpassung der Anforderungsprofile 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 7
  • 8. Career Services Beobachtungen 2: Entwicklung der Bildungslandschaft Employability-Diskussion Universitäre Hochschulen wehren sich gegen das „Diktat der Arbeitgeber“, Mismatch zwischen Kompetenz- und Anforderungsprofilen Bologna Reform Flexibilisierung der Bildungsmöglichkeiten, zunehmender Life Long-Fokus Generationen-Diskussion Generation Y und Z: Kommunikations- und Technologiekompetenz, keine Hierarchien, Primat individueller Werte, Karriereshopping, Work-Life- Balance, Herausforderungen, Netzwerke Ausbildungsadäquanz Über 10% der Hochschulabgänger/-innen arbeiten in Stellen ohne akademische Anforderungen 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 8
  • 9. Career Services Ausbildungsadäquanz 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 9
  • 10. Career Services Hypothesen zur Laufbahn 17.07.2011 Titel der Präsentation, Autor Seite 10
  • 11. Career Services Hypothesen Hypothese: Laufbahnmöglichkeiten für Träger von qualifiziertem Wissen verändern sich: von der ‚Employability‘ über ‚Career Creativity/Boundaryless Career‘ (Arthur) zur ‚Creative Work‘ (Keicher/Brühl)/‘New Work‘ (Bergmann) •  Träger spezifischen Wissens sind aufgrund der reduzierten Transaktionskosten bei Produktion und Tausch nicht mehr zwingend darauf angewiesen, ihr Humankapital im Unternehmen umzuwandeln. •  Konzentrationsprozesse und Globalisierung schaffen Nischen in den Heimmärkten. •  Die Werte der Generationen Y und Z sind für Tätigkeiten ausserhalb von tradierten Organisationsformen wie geschaffen •  Absolvierende von Hochschulen verfügen über Problemerkennungs- und – lösungsfähigkeiten, die sie auf dem Markt einsetzen können. 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 11
  • 12. Career Services Boundaryless Careers, Creative Work, New Work Leuven-Communiqué 2009 „[Employability is] the ability to gain initial, meaningful employment, or to become self-employed, to maintain employment, and to be able to move around within the labour market“. Arthur 1999 Boundaryless careers are characterised by multiple employment situations, wider inter-company networks and multi-employer arenas of choice for the implementation of their careers. Keicher/Brühl 2010 „neue Arbeitskultur, die auf Selbstverantwortung, Selbstkenntnis und dem Bedürfnis nach individuellen Lebensentwürfen gründet“ Bergmann 1977, 2005 Freiheit bedeutet, etwas wirklich Wichtiges zu tun. Neue Arbeit bietet Freiräume für Kreativität und Persönlichkeitsentfaltung. 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 12
  • 13. Career Services Formen der individuellen Laufbahn Mögliche Erwerbsformen Angestellt (Voll-Teilzeit), Temporärarbeit Selbständigkeit (Voll-Teilzeit) Entrepreneur (Unternehmensgründung, Voll-Teilzeit)  Portfolio und lebenslange Veränderungen möglich Versuch einer Systematisierung Problemerkennung Problemerkennung erfolgt selbständig erfolgt unselbständig Problemlösung Unternehmens- Expertise erfolgt selbständig gründung Problemlösung (Franchise, Anstellung Job in Unternehmen erfolgt unselbständig von MA) 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 13
  • 14. Career Services Formen der individuellen Laufbahn Versuch einer Systematisierung Problemerkennung erfolgt Problemerkennung erfolgt selbständig unselbständig Problemlösung Unternehmensgründung: Expertise: erfolgt Gründung einer Rechtsform, in der Problemlösung erfolgt selbständig selbständig das Problem gelöst wird unter Einbringung der (Einzelbetrieb bis AG) Problemlösungskompetenz, das Problem wurde jedoch bereits von jemandem erkannt (Outsourcing) Rechtsform existiert bereits (Projektmitarbeit, Freelancer, Gutachten, Unterrichten, ExpertIn über eine bestimmte Zeit) Problemlösung (Franchise, Anstellung von MA) Job in Unternehmen erfolgt unselbständig 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 14
  • 15. Career Services Formen der individuellen Laufbahn Informationsbedürfnisse Problemerkennung erfolgt Problemerkennung erfolgt selbständig unselbständig Problemlösung Persönlichkeit? Welche Formen sind denkbar? erfolgt Business Plan bis Venture Capital Rechtliche Bedingungen (Steuern, selbständig Rechtsformen Versicherungen, Mutterschaft) Unternehmerrüstzeug Akquisition Profit- und Non Profit-Formate Arbeitsorganisation Netzwerk (Business Angels) Wie erfolgt Wissenstransfer/ Ressourcenzugang Anwendung des Wissens Qualitätssicherung Problemlösung (Franchise, Anstellung von MA) Einsatzmöglichkeiten erfolgt Wie erfolgt Anwendung des Wissens unselbständig Entwicklungsperspektiven Management der Erfahrungen ermöglichen, Portfolio und Netzwerkbildung 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 15
  • 16. Career Services Möglichkeitsraum als Entscheidungsrahmen 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 16
  • 17. Career Services Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 17
  • 18. Career Services Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv t Fachkenntnis Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 18
  • 19. Career Services Gestaltungsfaktoren des Möglichkeitsraums t Wissen, was man weiss und t was man damit machen kann Wissen, was man kann, dieses Weiterbildungsziele Können weiterentwickeln Fachkenntnis Ehemaligenberichte Weiterbildungsziele Anforderungsprofile Curriculumsgestaltung Learning Outcomes Ergänzende Angebote NQF Diploma Supplement Können ausserhalb Curriculumsgestaltung Praktika Didaktik BA/MA/PHD-Arbeiten Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 19
  • 20. Career Services Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv t t Fachkenntnis Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 20
  • 21. Career Services Möglichkeitsraum: Individuell & subjektiv t t Fachkenntnis Expertise Start Up Job Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 21
  • 22. Career Services Möglichkeitsraum: Dynamisch & entwickelbar t t Fachkenntnis Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 22
  • 23. Career Services Möglichkeitsraum: Dynamisch & entwickelbar t t Expertise Fachkenntnis Start Up Job Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 23
  • 24. Career Services Möglichkeitsraum: Individuell entwickelbar t t Fachkenntnis Erfahrung, Selbstwahrnehmung, Präferenzen, Lebensphase t 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 24
  • 25. Career Services Ziele Selbstbestimmtes Erwerbsleben Verfolgen selbständig definierter Präferenzen und Ziele Einsatz der individuellen Potenziale Erkennen und Ausnützen von Entwicklungsmöglichkeiten 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 25
  • 26. Career Services Diskussion 17.07.2011 Titel der Präsentation, Autor Seite 26
  • 27. Career Services Diskussionspunkte •  Allgemeine Diskussion zu den Hypothesen, Annahmen und Zielen •  Relevanz des Themas generell/für Career Services und Alumni •  Konkretisierung der Laufbahnformen und des Möglichkeitsraums •  Entwicklung von Unterstützungs- und Beitragsmöglichkeiten von Career Services und Alumni 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 27
  • 28. Career Services Vielen Dank Roger Gfrörer Universität Zürich Career Services Hirschengraben 60 8001 Zürich Schweiz roger.gfroerer@careerservices.uzh.ch 0041 44 634 21 53 17.07.2011 Neue Laufbahnwege, alumni-clubs.net, 7. Mai 2011, Dr. oec. publ. Roger Gfrörer Seite 28