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Definition
Das Reye-Syndrom (ICD-10 G93.7) ist eine extrem
seltene, schwere und oft infaust verlaufende pädiatrische
Erkrankung, die durch eine akute, nicht-inflammatorische
Enzephalopathie und fettige Degeneration der Leber
gekennzeichnet ist. Das Syndrom entwickelt sich gewöhnlich
nach einem viralen Infekt der oberen Atemwege oder
Infektionskrankheiten wie Windpocken, Gastroenteritis und
Influenza; eine Assoziation mit Salicylaten, insbesondere
Acetylsalicylsäure (ASS), gilt als wahrscheinlich. Man geht
davon aus, dass kombinierte Effekte von Virus und ASS die
Mitochondrien von Leber, Gehirn und Muskulatur schädigen.
Sehr selten kann das Reye-Syndrom auch ohne vorherigen
Infekt auftreten.
Auch angeborene Blutgerinnungsstörungen und angeborene
Stoffwechseldefekte , sowie angeborene Gallengangsatresien
kommen in Frage.
Häufig liegen auch verschleppte Infekte und das hämolytisch
urämische Syndrom, nach schweren Harnwegsinfekten.
Auch andere Hepatopathien spielen im Kindesalter oft eine
zusätzlich Rolle.
Primär geht es um eine Sicherung der Vitalparameter bis zur
weiteren genauen Abklärung.
Zusätzliche Diagnostik in Abhängigkeit von Klinik und
Symptomen, Ursachenabklärung auch durch vorausgehene
Symptome , die durch Eltern beschrieben werden und auch
akute Untersuchungswerte und spzifische klinische
Symptome im Kindesalter, die vielseitig sein können.
Ggf. Trasylol iv. im akuten Notfall gemäß pädriatischer Dosistabelle und zusätzlich
erweiterte blutungsstillende Maßnahmen bei akuten schweren Blutungen.
. Vorher Primärursachenabklärung
Auch an andere häufige Ursachen im Kindesalter denken wie das
hämolytisch urämisches Syndrom. Auch gleichzeitige Abklärung von
möglichen Thrombozytopenien !
Vielen Dank für Ihr Interesse !

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25 Pädriatische Notfälle und Reye Syndrom.Pädiatrische Notfälle

  • 1.
  • 2. Definition Das Reye-Syndrom (ICD-10 G93.7) ist eine extrem seltene, schwere und oft infaust verlaufende pädiatrische Erkrankung, die durch eine akute, nicht-inflammatorische Enzephalopathie und fettige Degeneration der Leber gekennzeichnet ist. Das Syndrom entwickelt sich gewöhnlich nach einem viralen Infekt der oberen Atemwege oder Infektionskrankheiten wie Windpocken, Gastroenteritis und Influenza; eine Assoziation mit Salicylaten, insbesondere Acetylsalicylsäure (ASS), gilt als wahrscheinlich. Man geht davon aus, dass kombinierte Effekte von Virus und ASS die Mitochondrien von Leber, Gehirn und Muskulatur schädigen. Sehr selten kann das Reye-Syndrom auch ohne vorherigen Infekt auftreten.
  • 3. Auch angeborene Blutgerinnungsstörungen und angeborene Stoffwechseldefekte , sowie angeborene Gallengangsatresien kommen in Frage. Häufig liegen auch verschleppte Infekte und das hämolytisch urämische Syndrom, nach schweren Harnwegsinfekten. Auch andere Hepatopathien spielen im Kindesalter oft eine zusätzlich Rolle. Primär geht es um eine Sicherung der Vitalparameter bis zur weiteren genauen Abklärung.
  • 4.
  • 5.
  • 6.
  • 7. Zusätzliche Diagnostik in Abhängigkeit von Klinik und Symptomen, Ursachenabklärung auch durch vorausgehene Symptome , die durch Eltern beschrieben werden und auch akute Untersuchungswerte und spzifische klinische Symptome im Kindesalter, die vielseitig sein können.
  • 8.
  • 9. Ggf. Trasylol iv. im akuten Notfall gemäß pädriatischer Dosistabelle und zusätzlich erweiterte blutungsstillende Maßnahmen bei akuten schweren Blutungen. . Vorher Primärursachenabklärung
  • 10.
  • 11. Auch an andere häufige Ursachen im Kindesalter denken wie das hämolytisch urämisches Syndrom. Auch gleichzeitige Abklärung von möglichen Thrombozytopenien ! Vielen Dank für Ihr Interesse !