Generation Y, und wie sie die Arbeitswelt verändern wird

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Wer ist die Generation Y, welche Werte und Einstellungen hat sie, was hat sie beeinflusst und vor allem - wie werden sie Unternehmen und die Zukunft der Arbeit beeinflussen?!

Generation Y, und wie sie die Arbeitswelt verändern wird

  1. 1. GENERATION Y - Working with Millenials - Sie sind jung, smart und frech. Sie tragen Flip Flops im Büro und hören iPod während der Arbeit. Sie wollen arbeiten, aber Arbeit soll nicht ihr Leben bestimmen. Sie fordern viel. Prof. Dr. S.BöhlichChristoph Fellinger für fgi FischerGroupInternational, Hamburg 04.05.2012
  2. 2. Generation YWer ist diese Generation?Welche Werte hat diese und was erwartet sie von Unternehmen?Und welche Auswirkungen könnte das im Angesicht desdemografischen Wandels auf Unternehmen haben?
  3. 3. Wer ist die Generation Y? Millenials betreten Universität 80 00 25 3019 20 20 20 Millenials geboren Millenials betreten Arbeitswelt Grafik: UNIVERSUM Communication
  4. 4. 2012: 3 Generationen in der Arbeitswelt Baby Boomers Generation X Generation Y * 1946 - 1964 * 1965 - 1980 * 1981 - 20022020: 50% der global workforce besteht aus der Generation Y* *PriceWaterhouseCoopers: Millenials at work, 2011
  5. 5. Babyboomer * 1946 - 1964Charakteristika:• Akzeptieren Autoritäten (Hierarchisch geprägt)• Hohe Einsatzbereitschaft, „versuchen alles zu geben“• Arbeit ist Lebensschwerpunkt, „Leben um zu arbeiten“• Geld ist hoher Anreiz, weil Geld Freiheiten und Möglichkeiten bedeutet• Wechselbereitschaft, aber innerhalb der gleichen Industrie• Haben BPR, Downsizing und QM gestaltet• Scheidungen mehren sich• Eher konservative Prägung, Ehre, Integrität• Suche nach Beständigkeit, schätzen feste Gewohnheiten• Wenn Feedback, dann nur negatives• Männer wissen, wo Frauen hingehören & erstes Bewusstsein für Emanzipation bei FrauenDefinition: Dr. Linda von dem Bussche, BASF SE
  6. 6. Generation X * 1965 - 1980Charakteristika:• Eher „informell“• Fokus auf eigene Vorteile und Bilden von Kompetenz, wollen „ selber etwas schaffen“• „Arbeiten, um zu leben“, suchen Balance zwischen Berufs- und Privatleben• Fokussieren auf kurzfristige, weniger auf langfristige Anreize/Belohnungen, Jobsicherheit spielt geringere Rolle• Wechselbereitschaft auch außerhalb der gleichen Industrie• Muss sich erstmals ohne Kriegseinwirkung mit weniger Wohlstand und ökonomischer Sicherheit begnügen als die Elterngenerationen• Steigende Scheidungsraten– sowohl bei den Eltern als auch bei sich selbst• Zunehmende Berufsorientierung bei Frauen, späte Heirat – späte Kinder,• Zynisch und pessimistisch, nicht politisch engagiert• Akzeptieren Hierarchie als Konzept, aber opponieren ist erlaubt• Technologisch versiert Definition: Dr. Linda von dem Bussche, BASF SE
  7. 7. Quelle: AskGenY.com, http://youtu.be/SEZM6nUhKW8
  8. 8. Prägung erfolgt in der Jugend (im Alter 12-20)EINFLÜSSE AUF DIE GENERATION Y Demokratie + Mitbestimmung (in Gesellschaft + Erziehung) Technologie Entwicklung (MP3, Mobilfunk, Internet) Selbstinszenierung + radikale Medialisierung (Werbung + Privat) Überangebot (Produkte, Informationen, Reize) Weltweite Krisen (Irak, 9/11, Finanzkrise, Eurokrise) Persönliche Krisen (Scheidung, Erwerbskrisen, Burn-out, Jugend Arbeitslosigkeit) Behütete Kindheit (als Kind im Fokus gestanden)  KINDER DER MEGATRENDS: Individualisierung – Globalisierung – Technologisierung
  9. 9. Die Generation Y… …und ihre Erwartung an Unternehmen Gut ausgebildet & selbstbewußt Persönliche Freiheiten & Leistungswillig & hinterfragend Verantwortung Den eigenen Vorteil im Blick & Entwicklungsmöglichkeiten eigene Bedingungen selbstbewußt. Kontinuierliches Feedback Anerkennung wichtig vernetzt. Kompetenz + Leistung statt Schnell gelangweilt unabhängig. Senioritätsprinzip Vernetzt & kooperativ Projektarbeit Hohe Technikaffinität Flexibilität von Arbeitszeit Eltern wichtig & und -ort Sicherheitsdenken State of the art Technik Hohe Medienkompetenz Offene und ehrliche Achten auf Nachhaltigkeit Kommunikation Leben – und Arbeiten Corporate Responsibility
  10. 10. Zitate der Gen Y ”Der Arbeitgeber muss Loyalität verdienen, und das kann man nur wenn man ein guter ”Wir sehen die Arbeit anders… wir haben viele Arbeitgeber ist… zu glauben dass die Ziele des Forderungen an den Arbeitgeber, wir wollen Unternehmens meine Ziele sind, ist falsch, eine gute Karriere, wir sind sehr engagiert und dann täuscht man sich selbst.” Frau, BWL, geb. 1983 motiviert… wir sind gut und leisten eine gute Arbeit… die älteren Kollegen denken vielleicht„Erst einmal zählt das Inhaltliche, sowie das ’warum bin ich nicht wie sie, ich habe vieleAngebot an Fort- und Weiterbildungs- Möglichkeiten verpasst’, sie sind ein bisschenmöglichkeiten, damit man seinen eigenenMarktwert steigern kann.“ Hanna, 26 Jahre, Architektur eifersüchtig.” Frau, BWL, geb. 1983 „My career will be one of choice, not one chosen out of desperation. It will align who I am with what I do.“ Male graduate, USA Quellen: Fokusgruppen, Universum Communications; pwc: Millenials at work 2011; DEGW: recruiting the next generation
  11. 11. Next stop: New job!2008 201110%  25% > 6 Arbeitgeber75%  54% > 2-5 Quelle: pwc ,Millenials at work, 2011
  12. 12. Persönlicher Vorteil schlägt GeldTop drei Entscheidungskriterien für Arbeitgeber:2) Persönliche Entwicklungsperspektiven3) Unternehmens Reputation4) Die eigentliche Tätigkeit
  13. 13. Anspruchsvoll, aber nicht loyal72% sind Kompromisse eingegangenNur 18% planen längere Karriere bei ihrem Arbeitgeber
  14. 14. Nicht nur weniger, sondern auch immer ältere Arbeitskräfte. Altersstruktur Deutschland 2040Young ProfessionalsBerufseinsteigerAuszubildende Quelle: Statistisches Bundesamt Berechnung: Uni Mannheim, Börsch-Supan; MEA 2007
  15. 15. Folgen des demographischen Wandels für Unternehmen Quelle: CRF Institut, http://youtu.be/2xH_--bdTD8
  16. 16. Was können Unternehmen tun?• Mitarbeiterbindung wird immer wichtiger Unternehmen müssen permanent um Mitarbeiter werben• Belegschaftsstrukturen werden sich verändern Alters-, Herkunfts- und (Teil-)zeitstruktur• Arbeitsorganisation und Unternehmenskultur werden sich verändern Nicht nur wie wir arbeiten wird sich ändern, sondern auch wie wir zusammen arbeiten !
  17. 17. Die Zukunft der Arbeit Autorität durch Hierachie  Kompetenz + Leadership Command/Control Führung  Coaching + Kooperation Informationshoheit  Transparenz + Knowledge Sharing Präsenzkultur  Verteiltes Arbeiten Fixe Organisationsstrukturen  Projektorientierung Starre Unternehmesgrenzen  Fluide Netzwerke Festanstellungen  Befristete/ freie Arbeitsverhältnisse Loyalität  Mitarbeiterfokus + Fluktuation Einheitlichkeit  Heterogenität + Diversity
  18. 18. VIELENDANK! Christoph Fellinger
  19. 19. 2x4 Read on! Google/YouTube/Wikipedia: "Millennials", "Generation Y" RecruitingGenerationY.wordpress.com www.HowCoolBrandsStayHot.com www.ypulse.com/category/workplace Millenials at Work, pwc, 2011 Wettbewerbsfaktor Fachkräfte, McKinsey, 2011 Future Company, Zukunftsinstitut , 2010 Personalmanagement von Millenials, Klaffke (Hrsg.), 2011

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