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Quebinar 07.10.2013
Das Agentur Briefing
Vorwort
Ich habe schon Vieles erlebt:
Zwei Worte, Kugelschreiber Scribble, PPT,
Selbstgestaltungen, Booklets oder auch fast
ganze„Bücher“ als Agentur-Briefing
Agenda
Frank Hässelbarth, 2013
1.	 Die Vielfalt der Agenturlandschaft
	 1.1	Agentur ≠ Agentur
	 1.2	Präsentationen bewerten
	 1.3	Aufruf zum Pitch
2.	 Kommunikation ist alles
	 2.1	Aspekte aus Erfahrung
	 2.2	Der versteckte Wunschzettel
3.	 Das Agentur-Briefing
4.	Ein Selbsttest
5.	 Pro und Contra des Schulterblicks
Frank Hässelbarth, 2013
1. Die Vielfalt der Agenturlandschaft
1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Auswahl Positionierung
Frank Hässelbarth, 2013
Media-, Event-, 360°-, Full Service-,
Web-, Kreativ-, Dialog-, Social Media-,
PR-, Promotion-, Kommunikations-,
Marketing-, Umsetzungs-, Werbe-,
Produktions-, Digitale Kommunikations-,
u.v.a. AGENTUREN
1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Auswahl Schwerpunkt
Frank Hässelbarth, 2013
Corporate Design, HR-Kommunikation,
Employer Brand, Digitale Kommunikation,
Product Design, BtoB, BtoC, Marken-
agentur, Branchenspezialisierung,
Internationalität ...
1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR
Frank Hässelbarth, 2013
Der entscheidende Mehrwert
1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Mehrwert kaufen
Frank Hässelbarth, 2013
Welche Leistung suche ich?
•	 Externe Zusatzleistung und Entlastung
•	 Unwissenheit oder Fachwissen
•	 Fachfremde Branchenkenntnis (Zugewinn)
•	 Neutralität, Unabhängigkeit, Jungfräulichkeit
•	 Externe Begutachtung
•	 Innovationskraft (neue Trends und Ideen)
•	 Kreativität
•	 Realisation
•	 oder plane ich eine langjährige Partnerschaft?
1.2 Präsentationen bewerten
Frank Hässelbarth, 2013
Methodik oder Arbeitsbeispiele
a. Präsentation der Agenturphilosophie
	 	(authentisch?, stimmen die Arbeiten und das Denken überein?)
b.	Präsentation von Methodik
	 	(überzeugen die Beispiele? Ist die Methodik angewendet und bestätigt)
c.		Präsentation von Arbeitsbeispielen
	 	(Sind die reativen	Schöpfer der präsentierten Arbeiten	noch da?)
Denken Sie daran: Die meisten Beispiele entstanden unter Kundeneinfluss.
Und Sie wissen was das bedeutet.
1.3 Aufruf zum Pitch
Frank Hässelbarth, 2013
Welche Gründe sprechen für einen
Pitch?
•	 Unsicherheit bei der richtigen Agenturwahl
	Unterschiedliche Positionierung oder Spezialisierung
•	 Forderung von vergleichbaren Leistungsnachweisen
	
Bedenken Sie: Eine Agentur kann nicht vorab mal eine„Positionierung“
entwickeln, einen„Claim“ beispielhaft schreiben oder ein erstes„Kampag-
nen-Motiv“ vorstellen. Wählen Sie eine angebrachte Aufgabe.
Frank Hässelbarth, 2013
2. Kommunikation ist alles
Frank Hässelbarth, 2013
»	Ergebnis contra
	 Erwartung –
	En täuschung
	vermeiden«
	 (Jeder Handwerker braucht ein
	 exaktes Briefing)
2.1 Aspekt aus Erfahrung | Qualität
»	Rahmen,
	 Regeln und
	 bitte keine 		
	Überraschung«
	 (Die Krux liegt im Detail –
	 z.B. Nutzungsrechte)
2.1 Aspekte aus Erfahrung | Budget
Frank Hässelbarth, 2013
»	Fragen stellen, 	
	 Konflikte schaffen
	 – provozieren«
	 (Wenn das Fundament stimmt
	 wächst Ihr Vertrauen)
2.1 Aspekt aus Erfahrung | Seriosität
»	Eckpfeiler
	 definieren den 	
	Freiraum«
	 (Wieviel „Neu“ hätten‘s
	 denn gern?)
2.1 Aspekt aus Erfahrung | Kreativität
Frank Hässelbarth, 2013
»	Nach der
	 Präsentation ist
	 vor der Arbeit«
	 (Die beste Idee ist nicht immer
	 die beste Wahl)
2.1 Aspekt aus Erfahrung | Realisation
»	!«
	
2.1 Aspekt aus Erfahrung | Timing
2.2 Der versteckte Wunschzettel
Frank Hässelbarth, 2013
Der versteckte Wunschzettel
•	 „Der Kunde fängt erst während der Präsentation mit dem Denken an.“
•	 „Die zweite Präsentation ist die wahre Entscheidung“
•	 „Hmm, daran hab ich noch garnicht gedacht“
•	 „Wieso sind wir nicht darauf gekommen?“
•	 „Ich nehme aus allen Varianten etwas“
•	 „Das müssen wir jetzt erstmal intern klären. Debriefing folgt.“
•	 „Das war eigentlich fix, aber jetzt ...“
...
3. Das Agentur-Briefing
3.1 Das Agentur-BRiefing | Wissen
Frank Hässelbarth, 2013
Thema / Motto / Inhalt
3.1 Das Agentur-Briefing| Wissen
Frank Hässelbarth, 2013
Marktsituation / Marktumfeld
Wettbewerbssituation
Historie, Marktanteile, Marktsättigung, Aktivitäten, Image, ...
3.2 Das Agentur-Briefing | Tiefe
Frank Hässelbarth, 2013
Employer-Brand, Marke, Produkt
oder Dienstleistung
Wer oder was soll beworben werden?
K
3.2 Das Briefing | Tiefe
Frank Hässelbarth, 2013
Kernzielgruppe, erweiterte Zielgruppe
•	 intern (Vertrieb), extern (Händler/Fachhändler/Endverbraucher)
•	 Unterscheidung von Käufer und Kaufentscheider
•	 Mitarbeiter, Bewerber, Interessent, Ratgeber
Definition / Cultural Fitness
•	 detaillierte Beschreibung, emotionale und sachliche Definition
•	 Anforderungen fachlicher Kompetenz und kultutreller Natur	des MA
Kontaktpunkte
Frank Hässelbarth, 2013
»	Opportunities«
»	Threats«
Möglichkeiten
Risiken
»	Strenghts«
	
»	Weaknesses«
	
Stärken
Schwächen
3.2 Das Briefing | Tiefe | SWOT Analyse
3.3 Das Briefing | Kern
Die Zielsetzung
Verkauf, Image, Bekanntheit, Kundenpflege, Recrutierung,
Mitarbeiterpflege, PR, ...
3.3 Das Briefing | Kern
Brand Value Proposition
Längerfristige Betrachtung, dauerhafter Profit für die Zielgruppe
Die Positionierung
Zeitnahe Positionierung im KonkurrenzuUmfeld
Brand Identity
Markenbild und Vision für die Zukunft
3.3 Das Briefing | Kern
Ihre Benchmark
Die für Sie beste Visualisierung Ihrer Erwartung
K
3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung
Frank Hässelbarth, 2013
Auf ins Detail
Produktnutzen / Produktwirkung
Historie (Launch / Relaunch)
Marketing Planung
(Kampagne int. / ext., Event, Messe, Online, Hochschule, ...)
Preispolitik
Vertriebspolitik (Interessen / Haltung)
K
3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung
Frank Hässelbarth, 2013
Kommunikation
Strategie (Marken- ,  Produkt- oder Personalstrategie)
Benefit (USP/ UCP) –„faktischer“ oder„emotionaler“ Nutzen / Versprechen
Reason why / Reason to believe – Der Grund  für den Kauf
Emotionalität – emotionale Aufladung
Tonalität – atmosphärische Verpackung
Don‘ts – Musts
K
3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung
Frank Hässelbarth, 2013
Konkrete Aufgabenstellung
Strategische Beratung, Analyse
Dachmarkenkonzept
KampagneneEntwicklung
Online Auftritt, Online Konzepte
Social Media Konzepte und Durchführung, Redaktionsplan
Offline Maßnahmen
Promotion Konzeption, Planung und Realisation
Mediamix, Planung und Realisation
Messeauftritt
u.v.m.
K
3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung
Frank Hässelbarth, 2013
Konkrete Aufgabenstellung
Erwartung
Pflichtelemente, -gestaltungen, -werbemittel mit Beschreibung
Fundus
Vorgeschlagene Werbemittel / Ideen / Ansätze mit Beschreibung
Kür
Definition Freiraum, Spielwiese
K
3.5 Das Agentur-Briefing | Budget
Frank Hässelbarth, 2013
Budget
Agentur-Budget, Foto-/Film-Budget, Produktions-Budget, Online-
Budget, Aktions-/Event-/Messe- Budget, Media-Budget
Vorgaben (z.B. für Zulieferer-Angebote)
Einschränkungen (z.B. Provisionen, hauseigener otograf, etc.)
Bekannte Variablen (Spannungsdreieck: Budget-Timing-Qualität)
Beschreibung Workflow (Angebot, Freigaben, Bestellnummer, etc. )
Projekt oder Etat, Zeitrahmen
Perspektive / Versprechen
K
3.6 Das Agentur-Briefing | Timing
Frank Hässelbarth, 2013
Timings Offline
Präsentation
Korrekturpräsentation
Finalisierung
Produktionsbeginn
Deadlines, DUs
Auslieferungstermine und Ort
Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
K
3.6 Das Agentur-Briefing | Timing
Frank Hässelbarth, 2013
Timings Online
Beispiel Internetpräsenz
Präsentation Konzept, Design, Sitemap oder Mockup
Präsentation des Piloten
Testphase, Funktionalität, Schnittstellen, etc..
Content Bildung, Verschlagwortung
Liveschaltung
Korrekturphase
Auswertungsrythmen
Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
K
3.6 Das Agentur-Briefing | Timing
Frank Hässelbarth, 2013
Timings Online
Beispiel Social Media
Definition Zeitraum (Aktion oder Permanent)
Online Screening
Präsentation Konzept
Präsentation Redaktionsplan
Content Entwicklung
Liveschaltung
Redaktions- und Screeningrythmen
Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
K
3.7 Das Agentur-Briefing | Kontakt
Frank Hässelbarth, 2013
Zusammenarbeit
Adressen und Ansprechpartner
Vertretungen
Involvierte interne Abteilungen
Ansprechpartner Technik / Onlinebetreuer falls vorhanden
Druckereien, Produktion falls vorgeschrieben
Veranstalter, Eventpartner
Sonstige Lieferanten
Liefer- und Versandadressen
K
3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang
Frank Hässelbarth, 2013
Technische Daten
Online:
Provider, Logindaten
PHP Version, technische Voraussetzungen und Gegebenheiten
ftp-Server, Datentransfer
Datenbanken und Zugriff
Offline:
Produktionsvorgaben
Mediapläne
K
3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang
Frank Hässelbarth, 2013
Vorlagen
Marktforschungsergebnisse, Konkurrenzanalysen, etc.
Auswertungen vergangener Maßnahmen
Beispiele vergangener Aktionen, Kampagnen, etc.
Bestehende Werbemittel (Imagebroschüren, Tools, etc.)
Websites, Networks, Mitgliedschaften)
Daten (Texte, Bilder, Vorlagen, offene Daten)
Corporate Design Vorgaben (Gestaltung und auch Tonality)
Konkurrenzmaterial, Informationen, Daten und Fakten
K
3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang
Frank Hässelbarth, 2013
Sonstiges / Anmerkungen
Allgemeines / Wissenswertes
Fachartikel, Berichte
Pressemeldungen
Wissenschaftliche Notizen
Testberichte
Kommentierungen
etc.
K
4. Ein Selbsttest
Frank Hässelbarth, 2013
Verstehen Sie ihr Briefing?
Versuchen Sie alles für Sie Selbstverständliche zu vergessen.
Verlassen Sie Ihren Insider Dunstkreis. Prüfen Sie sich!
Beim Erarbeiten des Briefings fällt schon Vieles auf. Nehmen Sie sich
Zeit zur reiflichen Auseinandersetzung. Stellen Sie alles in Frage.
So ersparen Sie sich Enttäuschung, der Agentur zusätzlichen Aufwand
und beiden Zeit und Geld.
K
5. Pro und Contra
Frank Hässelbarth, 2013
Der Schulterblick
Pro
Sie übernehmen die Steuerung, beseitigen Ihre eigene Unsicherheit.
Ihre Meinung nimmt Einfluss auf das Ergebnis.
Contra
Sie nehmen Einfluß im Kreativprozess.
Erwarten Sie keine Überraschungen mehr.
Die Jungfräulichkeit geht verloren.
Sie halbieren die Entwicklungszeit.
Und tragen die Verantwortung.
Aus Agentursicht: Lieber nicht! Wenn es sein muss, senden Sie einen
Vertrauten, der Ihnen nichts verrät, aber die Unsicherheit nimmt.
© 2013 Frank Hässelbarth, Hässelbarth und Freunde GmbH, Düsseldorf
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.

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  • 2. Vorwort Ich habe schon Vieles erlebt: Zwei Worte, Kugelschreiber Scribble, PPT, Selbstgestaltungen, Booklets oder auch fast ganze„Bücher“ als Agentur-Briefing
  • 3. Agenda Frank Hässelbarth, 2013 1. Die Vielfalt der Agenturlandschaft 1.1 Agentur ≠ Agentur 1.2 Präsentationen bewerten 1.3 Aufruf zum Pitch 2. Kommunikation ist alles 2.1 Aspekte aus Erfahrung 2.2 Der versteckte Wunschzettel 3. Das Agentur-Briefing 4. Ein Selbsttest 5. Pro und Contra des Schulterblicks
  • 4. Frank Hässelbarth, 2013 1. Die Vielfalt der Agenturlandschaft
  • 5. 1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Auswahl Positionierung Frank Hässelbarth, 2013 Media-, Event-, 360°-, Full Service-, Web-, Kreativ-, Dialog-, Social Media-, PR-, Promotion-, Kommunikations-, Marketing-, Umsetzungs-, Werbe-, Produktions-, Digitale Kommunikations-, u.v.a. AGENTUREN
  • 6. 1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Auswahl Schwerpunkt Frank Hässelbarth, 2013 Corporate Design, HR-Kommunikation, Employer Brand, Digitale Kommunikation, Product Design, BtoB, BtoC, Marken- agentur, Branchenspezialisierung, Internationalität ...
  • 7. 1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR Frank Hässelbarth, 2013 Der entscheidende Mehrwert
  • 8. 1.1 AGENTUR ≠ AGENTUR | Mehrwert kaufen Frank Hässelbarth, 2013 Welche Leistung suche ich? • Externe Zusatzleistung und Entlastung • Unwissenheit oder Fachwissen • Fachfremde Branchenkenntnis (Zugewinn) • Neutralität, Unabhängigkeit, Jungfräulichkeit • Externe Begutachtung • Innovationskraft (neue Trends und Ideen) • Kreativität • Realisation • oder plane ich eine langjährige Partnerschaft?
  • 9. 1.2 Präsentationen bewerten Frank Hässelbarth, 2013 Methodik oder Arbeitsbeispiele a. Präsentation der Agenturphilosophie (authentisch?, stimmen die Arbeiten und das Denken überein?) b. Präsentation von Methodik (überzeugen die Beispiele? Ist die Methodik angewendet und bestätigt) c. Präsentation von Arbeitsbeispielen (Sind die reativen Schöpfer der präsentierten Arbeiten noch da?) Denken Sie daran: Die meisten Beispiele entstanden unter Kundeneinfluss. Und Sie wissen was das bedeutet.
  • 10. 1.3 Aufruf zum Pitch Frank Hässelbarth, 2013 Welche Gründe sprechen für einen Pitch? • Unsicherheit bei der richtigen Agenturwahl Unterschiedliche Positionierung oder Spezialisierung • Forderung von vergleichbaren Leistungsnachweisen Bedenken Sie: Eine Agentur kann nicht vorab mal eine„Positionierung“ entwickeln, einen„Claim“ beispielhaft schreiben oder ein erstes„Kampag- nen-Motiv“ vorstellen. Wählen Sie eine angebrachte Aufgabe.
  • 11. Frank Hässelbarth, 2013 2. Kommunikation ist alles
  • 12. Frank Hässelbarth, 2013 » Ergebnis contra Erwartung – En täuschung vermeiden« (Jeder Handwerker braucht ein exaktes Briefing) 2.1 Aspekt aus Erfahrung | Qualität » Rahmen, Regeln und bitte keine Überraschung« (Die Krux liegt im Detail – z.B. Nutzungsrechte) 2.1 Aspekte aus Erfahrung | Budget
  • 13. Frank Hässelbarth, 2013 » Fragen stellen, Konflikte schaffen – provozieren« (Wenn das Fundament stimmt wächst Ihr Vertrauen) 2.1 Aspekt aus Erfahrung | Seriosität » Eckpfeiler definieren den Freiraum« (Wieviel „Neu“ hätten‘s denn gern?) 2.1 Aspekt aus Erfahrung | Kreativität
  • 14. Frank Hässelbarth, 2013 » Nach der Präsentation ist vor der Arbeit« (Die beste Idee ist nicht immer die beste Wahl) 2.1 Aspekt aus Erfahrung | Realisation » !« 2.1 Aspekt aus Erfahrung | Timing
  • 15. 2.2 Der versteckte Wunschzettel Frank Hässelbarth, 2013 Der versteckte Wunschzettel • „Der Kunde fängt erst während der Präsentation mit dem Denken an.“ • „Die zweite Präsentation ist die wahre Entscheidung“ • „Hmm, daran hab ich noch garnicht gedacht“ • „Wieso sind wir nicht darauf gekommen?“ • „Ich nehme aus allen Varianten etwas“ • „Das müssen wir jetzt erstmal intern klären. Debriefing folgt.“ • „Das war eigentlich fix, aber jetzt ...“ ...
  • 17. 3.1 Das Agentur-BRiefing | Wissen Frank Hässelbarth, 2013 Thema / Motto / Inhalt
  • 18. 3.1 Das Agentur-Briefing| Wissen Frank Hässelbarth, 2013 Marktsituation / Marktumfeld Wettbewerbssituation Historie, Marktanteile, Marktsättigung, Aktivitäten, Image, ...
  • 19. 3.2 Das Agentur-Briefing | Tiefe Frank Hässelbarth, 2013 Employer-Brand, Marke, Produkt oder Dienstleistung Wer oder was soll beworben werden?
  • 20. K 3.2 Das Briefing | Tiefe Frank Hässelbarth, 2013 Kernzielgruppe, erweiterte Zielgruppe • intern (Vertrieb), extern (Händler/Fachhändler/Endverbraucher) • Unterscheidung von Käufer und Kaufentscheider • Mitarbeiter, Bewerber, Interessent, Ratgeber Definition / Cultural Fitness • detaillierte Beschreibung, emotionale und sachliche Definition • Anforderungen fachlicher Kompetenz und kultutreller Natur des MA Kontaktpunkte
  • 22. 3.3 Das Briefing | Kern Die Zielsetzung Verkauf, Image, Bekanntheit, Kundenpflege, Recrutierung, Mitarbeiterpflege, PR, ...
  • 23. 3.3 Das Briefing | Kern Brand Value Proposition Längerfristige Betrachtung, dauerhafter Profit für die Zielgruppe Die Positionierung Zeitnahe Positionierung im KonkurrenzuUmfeld Brand Identity Markenbild und Vision für die Zukunft
  • 24. 3.3 Das Briefing | Kern Ihre Benchmark Die für Sie beste Visualisierung Ihrer Erwartung
  • 25. K 3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung Frank Hässelbarth, 2013 Auf ins Detail Produktnutzen / Produktwirkung Historie (Launch / Relaunch) Marketing Planung (Kampagne int. / ext., Event, Messe, Online, Hochschule, ...) Preispolitik Vertriebspolitik (Interessen / Haltung)
  • 26. K 3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung Frank Hässelbarth, 2013 Kommunikation Strategie (Marken- , Produkt- oder Personalstrategie) Benefit (USP/ UCP) –„faktischer“ oder„emotionaler“ Nutzen / Versprechen Reason why / Reason to believe – Der Grund für den Kauf Emotionalität – emotionale Aufladung Tonalität – atmosphärische Verpackung Don‘ts – Musts
  • 27. K 3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung Frank Hässelbarth, 2013 Konkrete Aufgabenstellung Strategische Beratung, Analyse Dachmarkenkonzept KampagneneEntwicklung Online Auftritt, Online Konzepte Social Media Konzepte und Durchführung, Redaktionsplan Offline Maßnahmen Promotion Konzeption, Planung und Realisation Mediamix, Planung und Realisation Messeauftritt u.v.m.
  • 28. K 3.4 Das Agentur-Briefing | Ausarbeitung Frank Hässelbarth, 2013 Konkrete Aufgabenstellung Erwartung Pflichtelemente, -gestaltungen, -werbemittel mit Beschreibung Fundus Vorgeschlagene Werbemittel / Ideen / Ansätze mit Beschreibung Kür Definition Freiraum, Spielwiese
  • 29. K 3.5 Das Agentur-Briefing | Budget Frank Hässelbarth, 2013 Budget Agentur-Budget, Foto-/Film-Budget, Produktions-Budget, Online- Budget, Aktions-/Event-/Messe- Budget, Media-Budget Vorgaben (z.B. für Zulieferer-Angebote) Einschränkungen (z.B. Provisionen, hauseigener otograf, etc.) Bekannte Variablen (Spannungsdreieck: Budget-Timing-Qualität) Beschreibung Workflow (Angebot, Freigaben, Bestellnummer, etc. ) Projekt oder Etat, Zeitrahmen Perspektive / Versprechen
  • 30. K 3.6 Das Agentur-Briefing | Timing Frank Hässelbarth, 2013 Timings Offline Präsentation Korrekturpräsentation Finalisierung Produktionsbeginn Deadlines, DUs Auslieferungstermine und Ort Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
  • 31. K 3.6 Das Agentur-Briefing | Timing Frank Hässelbarth, 2013 Timings Online Beispiel Internetpräsenz Präsentation Konzept, Design, Sitemap oder Mockup Präsentation des Piloten Testphase, Funktionalität, Schnittstellen, etc.. Content Bildung, Verschlagwortung Liveschaltung Korrekturphase Auswertungsrythmen Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
  • 32. K 3.6 Das Agentur-Briefing | Timing Frank Hässelbarth, 2013 Timings Online Beispiel Social Media Definition Zeitraum (Aktion oder Permanent) Online Screening Präsentation Konzept Präsentation Redaktionsplan Content Entwicklung Liveschaltung Redaktions- und Screeningrythmen Fordern Sie einen verbindlichen detaillierten Timingplan
  • 33. K 3.7 Das Agentur-Briefing | Kontakt Frank Hässelbarth, 2013 Zusammenarbeit Adressen und Ansprechpartner Vertretungen Involvierte interne Abteilungen Ansprechpartner Technik / Onlinebetreuer falls vorhanden Druckereien, Produktion falls vorgeschrieben Veranstalter, Eventpartner Sonstige Lieferanten Liefer- und Versandadressen
  • 34. K 3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang Frank Hässelbarth, 2013 Technische Daten Online: Provider, Logindaten PHP Version, technische Voraussetzungen und Gegebenheiten ftp-Server, Datentransfer Datenbanken und Zugriff Offline: Produktionsvorgaben Mediapläne
  • 35. K 3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang Frank Hässelbarth, 2013 Vorlagen Marktforschungsergebnisse, Konkurrenzanalysen, etc. Auswertungen vergangener Maßnahmen Beispiele vergangener Aktionen, Kampagnen, etc. Bestehende Werbemittel (Imagebroschüren, Tools, etc.) Websites, Networks, Mitgliedschaften) Daten (Texte, Bilder, Vorlagen, offene Daten) Corporate Design Vorgaben (Gestaltung und auch Tonality) Konkurrenzmaterial, Informationen, Daten und Fakten
  • 36. K 3.8 Das Agentur-Briefing | Anhang Frank Hässelbarth, 2013 Sonstiges / Anmerkungen Allgemeines / Wissenswertes Fachartikel, Berichte Pressemeldungen Wissenschaftliche Notizen Testberichte Kommentierungen etc.
  • 37. K 4. Ein Selbsttest Frank Hässelbarth, 2013 Verstehen Sie ihr Briefing? Versuchen Sie alles für Sie Selbstverständliche zu vergessen. Verlassen Sie Ihren Insider Dunstkreis. Prüfen Sie sich! Beim Erarbeiten des Briefings fällt schon Vieles auf. Nehmen Sie sich Zeit zur reiflichen Auseinandersetzung. Stellen Sie alles in Frage. So ersparen Sie sich Enttäuschung, der Agentur zusätzlichen Aufwand und beiden Zeit und Geld.
  • 38. K 5. Pro und Contra Frank Hässelbarth, 2013 Der Schulterblick Pro Sie übernehmen die Steuerung, beseitigen Ihre eigene Unsicherheit. Ihre Meinung nimmt Einfluss auf das Ergebnis. Contra Sie nehmen Einfluß im Kreativprozess. Erwarten Sie keine Überraschungen mehr. Die Jungfräulichkeit geht verloren. Sie halbieren die Entwicklungszeit. Und tragen die Verantwortung. Aus Agentursicht: Lieber nicht! Wenn es sein muss, senden Sie einen Vertrauten, der Ihnen nichts verrät, aber die Unsicherheit nimmt.
  • 39. © 2013 Frank Hässelbarth, Hässelbarth und Freunde GmbH, Düsseldorf Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.