#JeSuisAndreas 11jan2015

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MANIFESTO #JeSuisAndreas

Unsere Jetztzeit wird in nie zuvor gekanntem Ausmaß von Krisen und Konflikten gezeichnet. Alle Bereiche sind betroffen: Gesellschaft, Ökonomie, Politik, Religion sowie letztendlich die Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen. Moderne Zeiten sind keine guten Zeiten.

Viele Fragen tauchen auf und scheinen ungelöst. Dadurch entsteht ein Dilemma. Wir setzen auf Innovation, um uns weiterzuentwickeln. Nur: Das Innovative gilt zwar stets als „das Moderne“ — ist aber nicht gleich „das Neue“. Da das Innovative nicht gleich das Neue ist, das wir brauchen, um uns zu entwickeln, wie kommt dann das Neue in die Welt? Wie analysieren und bewerten wir, ob wir Rück- oder Fortschritte machen? Ist unser Denken und Handeln überhaupt noch auf Sinnhaftigkeit ausgerichtet? Taugen unsere Wertesysteme noch?

Mich interessiert daher vor allem: Hat der Mensch der Jetztzeit, dessen Existenz vom Neuen zehrt, dessen Leben immer mit Aufbruch, Zeitgeist, Fortschritt, Erneuerung zu tun hatte, noch eine Bedeutung? Oder ist das Verständnis der Menschen und ihrer Kultur, wie sie für die Avantgardisten des frühen 20. Jahrhunderts maßgeblich war, kollabiert, also in sich zusammengebrochen? Was empfinden „moderne Menschen“ der Jetztzeit tatsächlich? Was leitet sie in ihrem Schaffen?

http://youtu.be/GRjSeFOlrPA

#JeSuisAndreas — Wir müssen Position für uns selbst beziehen, um spezifische Gedanken und Vorstellungen mit uns allen zu teilen. Das gemeinsame Ziel ist es nicht, einfach einzelne Sachverhalte einseitig und im sinnentleerten Disput anzuprangern, sondern den kulturellen und kommunikativen Kontext herzustellen, um Barrieren zu brechen und gemeinsam Verständnis zu erzeugen. Wir müssen Orientierungspunkte setzen, die uns ermöglichen, das Dilemma der Jetztzeit zu lösen. Dafür ist es wichtig, eine vielfältige, von Sinnhaftigkeit geleitete Bestandsaufnahme zu ermöglichen, um zu beurteilen, ob das Streben nach dem Neuen, wie wir es kannten, noch existent ist und Bestand hat. Oder, falls nicht mehr existent, wiederbelebt werden kann! Dies kann weder durch Politik, Religion, Ideologie oder Ökonomie geleistet werden. Sondern nur durch Kunst in ihrer reinsten Form! — Picasso. We miss you!

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#JeSuisAndreas 11jan2015

  1. 1. #JeSuisAndreas
  2. 2. —Picasso. We miss you!
  3. 3. Unsere Jetztzeit wird in nie zuvor gekanntem Ausmaß 
 von Krisen und Konflikten gezeichnet. Alle Bereiche sind betroffen: Gesellschaft,
 Ökonomie, Politik, Religion sowie letztendlich die 
 Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen.
  4. 4. Moderne 
 Zeiten 
 sind keine guten 
 Zeiten.
  5. 5. Viele Fragen tauchen auf und scheinen ungelöst. Dadurch entsteht ein Dilemma. Wir setzen auf Innovation, um uns weiterzuentwickeln. 
 Nur: Das Innovative gilt zwar stets als „das Moderne“ — ist aber nicht gleich „das Neue“. Da das Innovative nicht gleich das Neue ist, 
 das wir brauchen, um uns zu entwickeln: 
 Wie kommt dann das Neue in die Welt?
  6. 6. Wie analysieren und bewerten wir, 
 ob wir Rück- oder Fortschritte machen?
  7. 7. Ist unser Denken und Handeln überhaupt noch ausgerichtet auf Sinnhaftigkeit?
  8. 8. Taugen unsere 
 Wertesysteme 
 noch?
  9. 9. #JeSuisAndreas
  10. 10. Mich interessiert daher vor allem: Hat der Mensch der Jetztzeit, dessen Existenz vom Neuen zehrt, dessen Leben immer mit Aufbruch, Zeitgeist, Fortschritt, Erneuerung zu tun hatte, noch eine Bedeutung? Oder ist das Verständnis der Menschen und 
 ihrer Kultur, wie sie für die Avantgardisten des 
 frühen 20. Jahrhunderts maßgeblich war, 
 kollabiert, also in sich zusammengebrochen?
  11. 11. Was empfinden 
 „moderne Menschen“ 
 der Jetztzeit 
 tatsächlich?
  12. 12. Was leitet sie in ihrem Schaffen?
  13. 13. #JeSuisAndreas
  14. 14. Wir müssen Position für uns selbst beziehen, um spezifische Gedanken und Vorstellungen mit uns allen zu teilen.
  15. 15. Das gemeinsame Ziel ist es nicht, einfach einzelne Sachverhalte einseitig und im sinnentleerten Disput 
 anzuprangern, sondern den kulturellen und kommunikativen Kontext herzustellen, um 
 Barrieren zu brechen und gemeinsam 
 Verständnis zu erzeugen.
  16. 16. Wir müssen Orientierungspunkte setzen .
  17. 17. Wir müssen Orientierungspunkte setzen, die uns ermöglichen, 
 das Dilemma der Jetztzeit zu lösen. Dafür ist es wichtig, eine vielfältige, von Sinnhaftigkeit geleitete Bestandsaufnahme zu ermöglichen, um zu beurteilen, ob das Streben nach dem Neuen, wie wir es kannten, noch existent ist und Bestand hat. Oder, falls nicht mehr existent, wiederbelebt werden kann!
  18. 18. Wir müssen Orientierungspunkte setzen. Dies kann weder durch Politik, Religion, Ideologie oder Ökonomie geleistet werden. Sondern nur durch Kunst 
 in ihrer reinsten Form!
  19. 19. —Picasso. We miss you!
  20. 20. #JeSuisAndreas http://about.me/andreas.weber

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