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http://www.flickr.com/photos/dcmarkie/315868918/ Wann haben Bibliotheken aufgehört, ihre Informationsdienste selbst zu ges...
Wahrscheinlich irgendwann kurz bevor oder nachdem sie ins Web wollten mussten
Ein Blick in die Geschichte der „Bibliotheksautomation“
 
Die heute kommerziell vertriebenen Bibliothekssysteme der ersten Generation waren auch einmal Eigenbauten von Bibliotheken...
Die oft kritisierten proprietär bibliothekarischen Austauschformate sind älter als einschlägige moderne Formate und Protok...
Dafür, dass Bibliotheken sich jahrhundertelang überhaupt nicht bewegen mussten, sind wir gar nicht so langsam. Wir haben s...
Welche Software wird in Bibliotheken eingesetzt und/oder entwickelt?
 
Software-Entwicklung an der  SUB Hamburg
Eigenentwicklung Anpassung kommerzielles Produkt Anpassung Open Source Produkt
Organisation Stand: 21.6.2010
Entwicklungskoordination
Laufende Großprojekte <ul><li>GIGA Journal  Family Publikationsplattform für Open Access-Zeitschriften </li></ul><ul><li>b...
Eingesetzte Technologien <ul><li>GIGA Journal  Family Publikationsplattform für Open Access-Zeitschriften </li></ul><ul><l...
Schwerpunkt: Entwicklungsaufgaben bei beluga
MODS <ul><li>Suchmaske </li></ul><ul><li>Trefferliste </li></ul><ul><li>Detailanzeige </li></ul><ul><li>Facetten </li></ul...
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Was haben beluga und Lena gemeinsam? http://www.flickr.com/photos/aktivioslo/4631718670/
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Fokusgruppen   jeweils 2 mit Studierenden und Lehrenden ca. 35 TN insgesamt für Studierende vergütet mit 30,- Euro Usabili...
Zusammen und in kleinen Schritten Bibliothekarisches Knowhow Knowhow aus der Informatik
Partizipative Entwicklung ist das Alleinstellungsmerkmal von beluga in der Katalog 2.0-Szene des deutschsprachigen Raumes.
Katalog 2.0-Projekte in Europa http://www.communitywalk.com/next_generation_catalogs_in_europe/next_generation_catalogs_in...
Katalog 2.0  Hall of Fame Selber machen Kaufen
Katalog 2.0: Make or buy? Leistungsstarke kommerzielle Lösungen sind bereits einsatzreif (Touchpoint, Primo, Summon).
„ Beim Einkaufen sollte man aber nicht seinen Kopf an der Tür des Geschäftes abgeben“ Jakob Voß auf dem Bibliothekskongres...
Katalog 2.0: Make or buy? Vor allem kleinere Bibliotheken haben kaum die Möglichkeit, eigene Entwicklungen zu starten.
„ Wie schwer ist es für uns als angehende Bibliothekare eigentlich, einen attraktiven OPAC auf Basis von  VuFind  zu bauen...
Katalog 2.0: Make or buy? Beim Einkauf von Katalog und Service verhindert man Ärger durch ausbleibende Drittmittel und Ent...
Einige OSS-Lösungen haben eine große Community
Die Hamburger „Make“-Entscheidung <ul><ul><li>Metadatenmanagement </li></ul></ul><ul><ul><li>gute eigene Vorarbeiten aus V...
Sechs „Lessons Learned“
1/6 Die neuen „Discovery Tools“ machen nachdenklich aktuelle Metadatenmodelle (Lizenzen, Verlinkungen)
2/6 Die Weiterverwendbarkeit von bibliografischen Daten und Verfügbarkeitsinformationen außerhalb von kommerziellen Biblio...
3/6 Wenn wir mit beluga gegen die Wand fahren, werden wir nachher umso schlauer einkaufen.
4/6  Geben ist seliger, aber aufwändiger als nehmen.
5/6 Neben der Partizipation der BenutzerInnen ist auch die von KollegInnen erfolgskritisch.
6/6 Der Graben zwischen IT- und den anderen Abteilungen darf nicht noch tiefer werden.
Zum Weiterdenken Sind unsere Eigenentwicklungen nur Modelllösungen, mit denen wir Anbieter unter Druck setzen wollen?
Zum Weiterdenken Können wir es uns leisten, EntwicklerInnen zu bezahlen? Wie gerecht ist das im Vergleich zur schlechten B...
Zum Weiterdenken Warum ekeln sich die BibliothekarInnen so sehr vor einem doch eigentlich urbibliothekarischen Thema wie M...
Danke! <ul><li>Anne Christensen </li></ul><ul><li>E:  anne.christensen@sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W:  http://bel...
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Bibliotheken als Software-Schmieden. Erfahrungen aus der SUB Hamburg

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Folien für ein Oberseminar an der HWTK Leipzig am 23.Juni 2010

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie, News & Politik
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Bibliotheken als Software-Schmieden. Erfahrungen aus der SUB Hamburg

  1. 1. Bibliotheken als Software-Schmieden Erfahrungen aus der SUB Hamburg Anne Christensen Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Leipzig, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur 23.Juni 2010
  2. 2. http://www.flickr.com/photos/dcmarkie/315868918/ Wann haben Bibliotheken aufgehört, ihre Informationsdienste selbst zu gestalten?
  3. 3. Wahrscheinlich irgendwann kurz bevor oder nachdem sie ins Web wollten mussten
  4. 4. Ein Blick in die Geschichte der „Bibliotheksautomation“
  5. 6. Die heute kommerziell vertriebenen Bibliothekssysteme der ersten Generation waren auch einmal Eigenbauten von Bibliotheken. Bloß gab es damals noch kein Open Source.
  6. 7. Die oft kritisierten proprietär bibliothekarischen Austauschformate sind älter als einschlägige moderne Formate und Protokolle. Was nicht heißt, dass wir auf „unseren“ Standards beharren dürfen.
  7. 8. Dafür, dass Bibliotheken sich jahrhundertelang überhaupt nicht bewegen mussten, sind wir gar nicht so langsam. Wir haben schon viel erreicht – vor allem auch dank bisweilen gescheiterten Projekten.
  8. 9. Welche Software wird in Bibliotheken eingesetzt und/oder entwickelt?
  9. 11. Software-Entwicklung an der SUB Hamburg
  10. 12. Eigenentwicklung Anpassung kommerzielles Produkt Anpassung Open Source Produkt
  11. 13. Organisation Stand: 21.6.2010
  12. 14. Entwicklungskoordination
  13. 15. Laufende Großprojekte <ul><li>GIGA Journal Family Publikationsplattform für Open Access-Zeitschriften </li></ul><ul><li>beluga Katalog 2.0 für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Hamburg </li></ul><ul><li>@ kte 20.09 Virtuelle Fachbibliothek Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften </li></ul><ul><li>Linkshare 2.0 Kooperative Erschließung von Internetquellen </li></ul>
  14. 16. Eingesetzte Technologien <ul><li>GIGA Journal Family Publikationsplattform für Open Access-Zeitschriften </li></ul><ul><li>beluga Katalog 2.0 für die wissenschaftlichen Bibliotheken in Hamburg </li></ul><ul><li>@ kte 20.09 Virtuelle Fachbibliothek Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften </li></ul><ul><li>Linkshare 2.0 Kooperative Erschließung von Internetquellen </li></ul><ul><li>Open Journal System </li></ul><ul><li>Solr, Catalyst, Starfish (Eigenentwicklung), Json </li></ul><ul><li>N.N. (Portalsoftware) </li></ul><ul><li>Eigenentwicklung </li></ul>
  15. 17. Schwerpunkt: Entwicklungsaufgaben bei beluga
  16. 18. MODS <ul><li>Suchmaske </li></ul><ul><li>Trefferliste </li></ul><ul><li>Detailanzeige </li></ul><ul><li>Facetten </li></ul><ul><li>Mehrwerte (Spell checking, AutoCompletion) </li></ul>Index Lucene/Solr GBV-UnAPI Refbase Zitierstile <ul><li>Normalisisierung </li></ul><ul><li>Dublin Core </li></ul><ul><li>OpenURL </li></ul>Lernmanagement-Systeme IMS-Paket formatiertes Zitat Rohdaten (XML) ACQ OUS CAT OPC ACQ CAT OUS OPC Pica andere Systeme Formate andere Systeme Formate (MAB, OAI) Document Availability Information API (DAIA) http://www.gbv.de/wikis/cls/Kategorie:DAIA Aktualisierung über Online Update Fetch (OUS) Service der VZG
  17. 19. 2. Suchmaschinentechnologie 3. Frontend-Design 4. Schnittstellen Schnittstellen 4. Schnittstellen 4. Schnittstellen 1. Metadatenmanagement
  18. 20. Was haben beluga und Lena gemeinsam? http://www.flickr.com/photos/aktivioslo/4631718670/
  19. 21. „ Was ich schön finde ist, dass die, die mal darunter leiden werden, im Vorfeld gefragt werden.“ Partizipation Studentin in beluga-Fokusgruppe, Januar 2009
  20. 22. Fokusgruppen jeweils 2 mit Studierenden und Lehrenden ca. 35 TN insgesamt für Studierende vergütet mit 30,- Euro Usability Tests für Versionen 0.5 und 0.7 ca. 15 Studierende vergütet mit 20,- Euro in Kooperation mit Prof. Ursula Schulz (HAW Hamburg)
  21. 23. Zusammen und in kleinen Schritten Bibliothekarisches Knowhow Knowhow aus der Informatik
  22. 24. Partizipative Entwicklung ist das Alleinstellungsmerkmal von beluga in der Katalog 2.0-Szene des deutschsprachigen Raumes.
  23. 25. Katalog 2.0-Projekte in Europa http://www.communitywalk.com/next_generation_catalogs_in_europe/next_generation_catalogs_in_europe/map/363838
  24. 26. Katalog 2.0 Hall of Fame Selber machen Kaufen
  25. 27. Katalog 2.0: Make or buy? Leistungsstarke kommerzielle Lösungen sind bereits einsatzreif (Touchpoint, Primo, Summon).
  26. 28. „ Beim Einkaufen sollte man aber nicht seinen Kopf an der Tür des Geschäftes abgeben“ Jakob Voß auf dem Bibliothekskongress 2010, sinngemäß zitiert
  27. 29. Katalog 2.0: Make or buy? Vor allem kleinere Bibliotheken haben kaum die Möglichkeit, eigene Entwicklungen zu starten.
  28. 30. „ Wie schwer ist es für uns als angehende Bibliothekare eigentlich, einen attraktiven OPAC auf Basis von VuFind zu bauen? Wie weit kommen wir dabei mit dem Wissen aus unserem Studium? Was läuft „out of the box“, was können wir noch selbst hinbiegen und an welchen Stellen müssen wir uns helfen lassen?“ http://bachelopac.wordpress.com/2010/06/11/bachelopac-warum-machen-wir-das/
  29. 31. Katalog 2.0: Make or buy? Beim Einkauf von Katalog und Service verhindert man Ärger durch ausbleibende Drittmittel und Entwicklerkündigung.
  30. 32. Einige OSS-Lösungen haben eine große Community
  31. 33. Die Hamburger „Make“-Entscheidung <ul><ul><li>Metadatenmanagement </li></ul></ul><ul><ul><li>gute eigene Vorarbeiten aus ViFa-/vascoda-Kontext </li></ul></ul><ul><ul><li>E-Learning </li></ul></ul><ul><ul><li>Maßgeschneiderter Austausch mit OSS-Plattformen an Hamburger Hochschulen </li></ul></ul><ul><ul><li>Suchmaschinen </li></ul></ul><ul><ul><li>Aufbau eigener Kompetenzen </li></ul></ul><ul><ul><li>Partizipation zulassen </li></ul></ul><ul><ul><li>Funktionalitäten nach Bedarf entwickeln und nicht von der Stange kaufen </li></ul></ul>http://www.archives.gov/publications/prologue/2004/winter/images/we-can-do-it.jpg
  32. 34. Sechs „Lessons Learned“
  33. 35. 1/6 Die neuen „Discovery Tools“ machen nachdenklich aktuelle Metadatenmodelle (Lizenzen, Verlinkungen)
  34. 36. 2/6 Die Weiterverwendbarkeit von bibliografischen Daten und Verfügbarkeitsinformationen außerhalb von kommerziellen Bibliothekssystemen ist äußerst dürftig.
  35. 37. 3/6 Wenn wir mit beluga gegen die Wand fahren, werden wir nachher umso schlauer einkaufen.
  36. 38. 4/6 Geben ist seliger, aber aufwändiger als nehmen.
  37. 39. 5/6 Neben der Partizipation der BenutzerInnen ist auch die von KollegInnen erfolgskritisch.
  38. 40. 6/6 Der Graben zwischen IT- und den anderen Abteilungen darf nicht noch tiefer werden.
  39. 41. Zum Weiterdenken Sind unsere Eigenentwicklungen nur Modelllösungen, mit denen wir Anbieter unter Druck setzen wollen?
  40. 42. Zum Weiterdenken Können wir es uns leisten, EntwicklerInnen zu bezahlen? Wie gerecht ist das im Vergleich zur schlechten Bezahlung des Rests?
  41. 43. Zum Weiterdenken Warum ekeln sich die BibliothekarInnen so sehr vor einem doch eigentlich urbibliothekarischen Thema wie Metadatenmapping?
  42. 44. Danke! <ul><li>Anne Christensen </li></ul><ul><li>E: anne.christensen@sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W: http://beluga.sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W: katalog2null.wordpress.com </li></ul>

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