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Neue „Schicht“ für OPAC-Daten mit zahlreichen Mehrwerten. Export Relevance Ranking Entdeckendes Suchen Anreicherung Rechts...
MODS <ul><li>Suchmaske </li></ul><ul><li>Trefferliste </li></ul><ul><li>Detailanzeige </li></ul><ul><li>Facetten </li></ul...
2. Suchmaschinentechnologie 3. Frontend-Design 4. Schnittstellen Schnittstellen 4. Schnittstellen 4. Schnittstellen 1. Met...
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Fokusgruppen   jeweils 2 mit Studierenden und Lehrenden ca. 35 TN insgesamt für Studierende vergütet mit 30,- Euro Usabili...
Der Katalog – eine Black Box <ul><li>Hintergründe </li></ul><ul><li>Wer gibt die Daten ein? </li></ul><ul><li>Auf welcher ...
Was sagen uns die Ergebnisse? 10 Schlussfolgerungen in der Diskussion
1/10 Studierende erwarten  „Wissensknoten“ im Katalog 2.0. „ Gibt es zu dem Thema, das mich interessiert, fertige „Gruppen...
2/10 NutzerInnen wollen mehr und offenbar andere Metadaten .
3/10 User reagieren sensibel, wenn Neutralität und Objektivität des Kataloges in Gefahr geraten.
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4/10 Lehrende und Studierende:  Selbständigkeit und „Serendipity“  „ eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nic...
5/10 Schlichtheit ist erst einmal ungewohnt. „ Wo ist denn die Erweiterte Suche?“
6/10 Nicht zu viel erwarten: User wollen nicht unbedingt Content generieren. „ Würde eher in Moodle was zu dem Buch schrei...
Aktuelle Diskussion:  Listen öffentlich machen
Öffentliche Listen sind  eine erstklassige Grundlage für Wissensknoten und Empfehlungen!
Literaturlisten für andere öffnen „ Meine Liste ist aber etwas sehr Intimes!“ Studierende und Lehrende in beluga-Fokusgrup...
Kontrovers: Empfehlungen von Profs „ Professoren sind selten uptodate“ Studierende in beluga-Fokusgruppen, Januar 2009 „ M...
7/10 Öffentliche Listen sind  bislang nur theoretisch   eine erstklassige Grundlage für Wissensknoten und Empfehlungen!
„ Woher weiß ich, ob meine Suchbegriffe richtig waren?“ 8/10 Es gibt hohe Erwartungen an die Suchfunktionalitäten. „ Wer b...
9/10 Relevanz-Sortierung funktioniert nicht nur auf Basis von Metadaten!
Relevanz-Sortierung funktioniert nicht nur auf Basis von Metadaten! Exemplare Ausleihen Zitate Bewertungen Verwendungshäuf...
10/10 „User Experience“ müssen wir erst lernen!
Studien aus anderen Katalog 2.0-Projekten zeigen ähnliche Ergebnisse
<ul><li>Personalisierung </li></ul><ul><li>Katalog-Anreicherung </li></ul><ul><li>User-Generated Content </li></ul><ul><li...
Katalog 2.0  Hall of Fame Selber machen Kaufen
Zumindest der OPAC-Uniformismus ist tot.
Katalog 2.0-Projekte in Europa http://www.communitywalk.com/next_generation_catalogs_in_europe/next_generation_catalogs_in...
Fünf „Lessons Learned“
1/5 Die neuen „Discovery Tools“ machen nachdenklich aktuelle Metadatenmodelle (Lizenzen, Verlinkungen)
2/5 Wenn wir mit beluga gegen die Wand fahren, werden wir nachher umso schlauer einkaufen.
3/5 Geben ist seliger, aber aufwändiger als nehmen.
4/5 Neben der Partizipation der BenutzerInnen ist auch die von KollegInnen erfolgskritisch.
5/5 Der Graben zwischen IT- und den anderen Abteilungen darf nicht noch tiefer werden.
Danke! <ul><li>Anne Christensen </li></ul><ul><li>E:  anne.christensen@sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W:  http://bel...
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beluga: Eigenentwicklung eines Katalog 2.0 der Hamburger Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung der BenutzerInnen

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Vortrag auf dem 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek am 16.3.2010

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie
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beluga: Eigenentwicklung eines Katalog 2.0 der Hamburger Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung der BenutzerInnen

  1. 1. Eigenentwicklung eines Katalog 2.0 der Hamburger Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung der BenutzerInnen Anne Christensen Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky 16.3.2010
  2. 2. Neue „Schicht“ für OPAC-Daten mit zahlreichen Mehrwerten. Export Relevance Ranking Entdeckendes Suchen Anreicherung Rechtschreibprüfung Literaturverwaltung User Experience
  3. 3. MODS <ul><li>Suchmaske </li></ul><ul><li>Trefferliste </li></ul><ul><li>Detailanzeige </li></ul><ul><li>Facetten </li></ul><ul><li>Mehrwerte (Spell checking, AutoCompletion) </li></ul>Index Lucene/Solr GBV-UnAPI Refbase Zitierstile <ul><li>Normalisisierung </li></ul><ul><li>Dublin Core </li></ul><ul><li>OpenURL </li></ul>Lernmanagement-Systeme IMS-Paket formatiertes Zitat Rohdaten (XML) ACQ OUS CAT OPC ACQ CAT OUS OPC Pica andere Systeme Formate andere Systeme Formate (MAB, OAI) Document Availability Information API (DAIA) http://www.gbv.de/wikis/cls/Kategorie:DAIA Aktualisierung über Online Update Fetch (OUS) Service der VZG
  4. 4. 2. Suchmaschinentechnologie 3. Frontend-Design 4. Schnittstellen Schnittstellen 4. Schnittstellen 4. Schnittstellen 1. Metadatenmanagement
  5. 5. beluga :: Startseite
  6. 6. Listen anlegen & verwalten
  7. 7. Export: Zitierstile
  8. 8. Entdeckendes Suchen
  9. 9. Entdeckendes Suchen
  10. 10. Anreicherung
  11. 11. „ Was ich schön finde ist, dass die, die mal darunter leiden werden, im Vorfeld gefragt werden.“ Partizipative Entwicklung Studentin in beluga-Fokusgruppe, Januar 2009
  12. 12. Fokusgruppen jeweils 2 mit Studierenden und Lehrenden ca. 35 TN insgesamt für Studierende vergütet mit 30,- Euro Usability Tests für Versionen 0.5 und 0.7 ca. 15 Studierende vergütet mit 20,- Euro in Kooperation mit Prof. Ursula Schulz (HAW Hamburg)
  13. 13. Der Katalog – eine Black Box <ul><li>Hintergründe </li></ul><ul><li>Wer gibt die Daten ein? </li></ul><ul><li>Auf welcher Grundlage werden Stich- und Schlagwörter vergeben? </li></ul><ul><li>Vollständigkeit und Verfügbarkeit </li></ul><ul><li>Welche Bibliotheken? </li></ul><ul><li>Auch Zeitschriftenartikel? </li></ul><ul><li>Alles zu meinem Thema? </li></ul><ul><li>Wie gelange ich schnell an die Literatur? </li></ul><ul><li>Suche </li></ul><ul><li>Wer bestimmt Reihenfolge der Ergebnismenge? </li></ul><ul><li>Muss ich Nachname, Vorname eingeben? Oder geht es auch anders? </li></ul><ul><li>War mein Schlwagwort richtig? </li></ul><ul><li>Inhalt des Kataloges </li></ul><ul><li>Themenfelder, die miteinander zusammenhängen, vernetzen </li></ul><ul><li>Wie erhalte ich Informationen über die Qualität und Verwendbarkeit von Literatur? </li></ul>
  14. 14. Was sagen uns die Ergebnisse? 10 Schlussfolgerungen in der Diskussion
  15. 15. 1/10 Studierende erwarten „Wissensknoten“ im Katalog 2.0. „ Gibt es zu dem Thema, das mich interessiert, fertige „Gruppen“ von Literatur?
  16. 16. 2/10 NutzerInnen wollen mehr und offenbar andere Metadaten .
  17. 17. 3/10 User reagieren sensibel, wenn Neutralität und Objektivität des Kataloges in Gefahr geraten.
  18. 18. Vorsicht mit den Mashups! „ Keine Mashups mit Amazon und anderen kommerziellen Inhalten!“ Studierende und Lehrende in beluga-Fokusgruppen „ Warum den ganzen Mist dazu holen, wenn Inhalts-verzeichnisse und Links zu Google Book Search da sind“
  19. 19. 4/10 Lehrende und Studierende: Selbständigkeit und „Serendipity“ „ eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist“ Wikipedia
  20. 20. 5/10 Schlichtheit ist erst einmal ungewohnt. „ Wo ist denn die Erweiterte Suche?“
  21. 21. 6/10 Nicht zu viel erwarten: User wollen nicht unbedingt Content generieren. „ Würde eher in Moodle was zu dem Buch schreiben“
  22. 22. Aktuelle Diskussion: Listen öffentlich machen
  23. 23. Öffentliche Listen sind eine erstklassige Grundlage für Wissensknoten und Empfehlungen!
  24. 24. Literaturlisten für andere öffnen „ Meine Liste ist aber etwas sehr Intimes!“ Studierende und Lehrende in beluga-Fokusgruppe „ Die anderen sollen ihre Arbeit selber machen!“
  25. 25. Kontrovers: Empfehlungen von Profs „ Professoren sind selten uptodate“ Studierende in beluga-Fokusgruppen, Januar 2009 „ Mich interessiert: Was würde mein Prof von dem Buch halten?“
  26. 26. 7/10 Öffentliche Listen sind bislang nur theoretisch eine erstklassige Grundlage für Wissensknoten und Empfehlungen!
  27. 27. „ Woher weiß ich, ob meine Suchbegriffe richtig waren?“ 8/10 Es gibt hohe Erwartungen an die Suchfunktionalitäten. „ Wer bestimmt, wie die Ergebnisse sortiert werden?“
  28. 28. 9/10 Relevanz-Sortierung funktioniert nicht nur auf Basis von Metadaten!
  29. 29. Relevanz-Sortierung funktioniert nicht nur auf Basis von Metadaten! Exemplare Ausleihen Zitate Bewertungen Verwendungshäufigkeit in Literaturlisten Verlage Impact Factor
  30. 30. 10/10 „User Experience“ müssen wir erst lernen!
  31. 31. Studien aus anderen Katalog 2.0-Projekten zeigen ähnliche Ergebnisse
  32. 32. <ul><li>Personalisierung </li></ul><ul><li>Katalog-Anreicherung </li></ul><ul><li>User-Generated Content </li></ul><ul><li>Bessere Suchfunktionen </li></ul><ul><li>Stöbern und Browsen </li></ul><ul><li>User Experience </li></ul>     
  33. 33. Katalog 2.0 Hall of Fame Selber machen Kaufen
  34. 34. Zumindest der OPAC-Uniformismus ist tot.
  35. 35. Katalog 2.0-Projekte in Europa http://www.communitywalk.com/next_generation_catalogs_in_europe/next_generation_catalogs_in_europe/map/363838
  36. 36. Fünf „Lessons Learned“
  37. 37. 1/5 Die neuen „Discovery Tools“ machen nachdenklich aktuelle Metadatenmodelle (Lizenzen, Verlinkungen)
  38. 38. 2/5 Wenn wir mit beluga gegen die Wand fahren, werden wir nachher umso schlauer einkaufen.
  39. 39. 3/5 Geben ist seliger, aber aufwändiger als nehmen.
  40. 40. 4/5 Neben der Partizipation der BenutzerInnen ist auch die von KollegInnen erfolgskritisch.
  41. 41. 5/5 Der Graben zwischen IT- und den anderen Abteilungen darf nicht noch tiefer werden.
  42. 42. Danke! <ul><li>Anne Christensen </li></ul><ul><li>E: anne.christensen@sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W: http://beluga.sub.uni-hamburg.de </li></ul><ul><li>W: katalog2null.wordpress.com </li></ul>

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