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Partizipative Didaktik:
Unterricht im Zeitalter von Web 2.0 und danach gestalten

Prof. Dr. Karsten D. Wolf...
Partizipation

Einbeziehen in Entscheidungs- und
Willenbildungsprozesse


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Partizipation

Einbeziehen in Entscheidungs- und
Willenbildungsprozesse                 Bildungspolitik

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Warum heute relevant?
Was hat Web 2.0 damit zu tun?

      Auf YouTube werden in 2 Monaten mehr Videos hochgeladen, als
  ...
cc by Karsten D. Wolf 2010
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Wir leben im Jahr 2010 A.D.

                   12 A.G.

                    9 A.W.

                     6 A.F.

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Wir leben im Jahr 2010 A.D.

                   12 A.G.

                    9 A.W.

                     6 A.F.

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Schauer 2005   cc by Karsten D. Wolf 2010
Schauer 2005   cc by Karsten D. Wolf 2010
Web 2.0 DNA erklärt

• User-contributed value: Benutzer tragen in hohem Maße dazu bei, den Wert
  eines Dienstes zu erhöhe...
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Partizipation: Bildungspolitik
unibrennt
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Partizipation: Bildungspolitik
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Partizipation: Bildungspolitik
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Web 2.0 Dienste   cc by Karsten D. Wolf 2010
Partizipation
Partizipation


Bildungspolitik

Schulorganisation        Makro
Gestaltende Planung
                         Meso
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Erweiterte Qualifikationsanforderungen
Erweiterte Qualifikationsanforderungen




•
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 Teamfähigkeit
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Erweiterte Qualifikationsanforderungen




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Erweiterte Qualifikationsanforderungen



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 Problemlösefähigkeit
              •	 Entrepreneurship
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Passung der Anforderung mit dem Unterricht?

                                                                   Lerninhalt...
Passung der Anforderung mit dem Unterricht?

                                                                   Lerninhalt...
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antikris on flickr   cc by Karsten D. Wolf 2010
Impressionen
Faktenwissen: Vergleichbar

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Prozessmessung
Prozessmessung
Unterrichtsverläufe im Detail (SoLe)
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Vergleich der aggregierten Mittelwerte

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R. M. Ryan
                                                University of Rochester
                                       ...
Traditionelles Modell der Leistungsbewertung



                           Leistungsprüfung              Leistungs-
     U...
Fachbereich 12
Einsatz von ePortolios im Unterricht                                       Erziehungs- und
als Beurteilungs...
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung




               Quelle: Falko Rheinberg
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung




               Quelle: Falko Rheinberg
Bezugsnormen zur Leistungsbewertung


                                         III
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Entkopplung Veranstaltung & Prüfung


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Alternative Assessment for Learning


             Unterricht: Leistungsdokumentation:
           Leistungsprüfung und Lei...
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Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Formative Assessment
Rückmeldebogen (rubric)
                    A                B               C               D                E
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Rückmeldebogen (rubric)
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          ...
16 Jahre „Web 2.0“

          12 A.G.

           9 A.W.

            6 A.F.

            5 A.Y.

            4 A.T.
16 Jahre „Web 2.0“

          12 A.G.

           9 A.W.

            6 A.F.

            5 A.Y.

            4 A.T.
Eole on flickr
Was kommt als nächstes?
Steve Jobs:

PCs sind Lastwagen!
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
cc by Karsten D. Wolf 2010
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Wikitude: Augmented Reality




                              Quellenangabe
Wikitude: Augmented Reality




                              Quellenangabe
Lego: Augmented Reality




                          Quellenangabe
Lego: Augmented Reality




                          Quellenangabe
EyePet: Augmented Reality




                            Quellenangabe
EyePet: Augmented Reality




                            Quellenangabe
RockBand 3: Realistische Interfaces




                                Quellenangabe
RockBand 3: Realistische Interfaces




                                Quellenangabe
Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung




                                  Quellenangabe
Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung




                                  Quellenangabe
Eole on flickr
Was kommt als nächstes bzw. ist schon längst da?

Video
Mobile Geräte
Location Based Services

Augmented Rea...
Wikipedias                   today

  Wiktionaries
                 Wikiquotes            2 years

Wikinews
              ...
Wikipedias                   today

  Wiktionaries
                 Wikiquotes            2 years

Wikinews
 Wikinasium?
 ...
Können die das?

Können wir das?




                  cc by Karsten D. Wolf 2010
http://www.flickr.com/photos/spitzgogo/286917522
Henry Jenkins
                                                 MIT
                                  New Media Literacy


...
Quellenangabe
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wol...
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wol...
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wol...
tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen




    http://del.icio.us/kadewe/
                                 cc by Karsten D. Wol...
Warum bietet das partizipative Netz Chancen?

• Für Schüler/innen

  • Unterstützung von Interesse und Aufbau langfristige...
The illiterate of the 21st century will not be those
who cannot read and write, but those who cannot
learn, unlearn, and r...
Mehr Info unter
wolf@uni-bremen.de
http://www.fb12.uni-bremen.de/de/
medienpaedagogik.html
http://www.ifeb.uni-bremen.de/w...
Bildung


„die Anregungsich über die Aneignung der Welt entfalten
 damit diese
              aller Kräfte des Menschen,

 ...
Bremen sommer universität-2010-partizipativedidaktik20
Bremen sommer universität-2010-partizipativedidaktik20
Bremen sommer universität-2010-partizipativedidaktik20
Bremen sommer universität-2010-partizipativedidaktik20
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Präsentation meines Festvortrages anlässlich des 20. Jubiläums der Bremer Sommeruniversität 2010.

Veröffentlicht in: Bildung, Technologie, News & Politik
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Bremen sommer universität-2010-partizipativedidaktik20

  1. 1. //bwr on flickr Partizipative Didaktik: Unterricht im Zeitalter von Web 2.0 und danach gestalten Prof. Dr. Karsten D. Wolf Fachbereich 12 Bildungs- und Erziehungswissenschaft, Universität Bremen Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen
  2. 2. Partizipation Einbeziehen in Entscheidungs- und Willenbildungsprozesse Vorbedingungen: Literalität als Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe Ziele: • Demokratie als gesellschaftliche Lebensform auf individueller Ebene erleben (Dewey) • Langfristige Lernmotivation • Lernerfolg ermöglichen • Bildungsprozesse befördern Mitgestalten Mitgestalten können Mitgestalten wollen
  3. 3. Partizipation Einbeziehen in Entscheidungs- und Willenbildungsprozesse Bildungspolitik Vorbedingungen: Literalität als Schulorganisation Makro Befähigung zur gesellschaftlichen Teilhabe Gestaltende Planung Ziele: Meso • Demokratie als gesellschaftliche von Unterricht Lebensform auf individueller Ebene erleben (Dewey) Durchführung / Reali- • Langfristige Lernmotivation • Lernerfolg ermöglichen sierung von Lehr-Lern- Mikro • Bildungsprozesse befördern Prozessen Mitgestalten Mitgestalten können Mitgestalten wollen
  4. 4. Warum heute relevant? Was hat Web 2.0 damit zu tun? Auf YouTube werden in 2 Monaten mehr Videos hochgeladen, als ABC, CBS und NBC seit 1948 produziert haben. Google speichert in seinem Suchindex mehr als 1.000.000.000.000 Webseiten. Jeden Tag werden mehr Videos auf YouTube geschaut, als Suchanfragen auf Google gestellt. Wikipedia startete 2001. Heute gibt es mehr als 13 Millionen Artikel in über 200 Sprachen. Barack Obama hat 4.348.709 Follower < Lady Gaga (4.623.210) FaceBook hat 400 Mio. registrierte (aktive) Nutzer.
  5. 5. cc by Karsten D. Wolf 2010
  6. 6. cc by Karsten D. Wolf 2010
  7. 7. Wir leben im Jahr 2010 A.D. 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  8. 8. Wir leben im Jahr 2010 A.D. 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  9. 9. Schauer 2005 cc by Karsten D. Wolf 2010
  10. 10. Schauer 2005 cc by Karsten D. Wolf 2010
  11. 11. Web 2.0 DNA erklärt • User-contributed value: Benutzer tragen in hohem Maße dazu bei, den Wert eines Dienstes zu erhöhen (z.B. User Created ContentBlogs) • The Long Tail: sehr viele Nischenprodukte machen den gleichen Umsatz wie wenige Bestseller (z.B. Amazon) • Network Value: je mehr Teilnehmer ein Dienst hat, desto mehr Wert hat er für die Benutzer (z.B. eBay) • Co-Creation: gemeinsame Erstellung von Inhalten (z.B. Wikipedia) • Remixability: Kombination und Integration von Diensten (z.B. Mashups) • Emergent systems: die Nutzung und der Wert eines Dienstes ergibt sich durch die Interaktionsmuster der hunderttausenden Benutzer/innen (z.B. flickr) • Dezentralisation: Verlust der zentralen Kontrolle über einen Dienst (z.B. BitTorrent)
  12. 12. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik unibrennt
  13. 13. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  14. 14. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  15. 15. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  16. 16. ??? on flickr Partizipation: Bildungspolitik Twitter #unibrennt
  17. 17. Web 2.0 Dienste cc by Karsten D. Wolf 2010
  18. 18. Partizipation
  19. 19. Partizipation Bildungspolitik Schulorganisation Makro Gestaltende Planung Meso von Unterricht Durchführung / Reali- sierung von Lehr-Lern- Mikro Prozessen
  20. 20. Erweiterte Qualifikationsanforderungen
  21. 21. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • Kreativität • Teamfähigkeit • Selbstständigkeit
  22. 22. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • kfm. Interesse • Kreativität • Organisationstalent • Teamfähigkeit • Genauigkeit • Selbstständigkeit
  23. 23. Erweiterte Qualifikationsanforderungen • Problemlösefähigkeit • Entrepreneurship • Systems Thinking • Moralisches Verhalten • kfm. Interesse • Kreativität • Organisationstalent • Teamfähigkeit • Genauigkeit • Selbstständigkeit
  24. 24. Passung der Anforderung mit dem Unterricht? Lerninhalte BWL RW VWL Recht IT/DV Gesamt Unterrichtsmethoden (n = 402) (n = 345) (n = 98) (n = 63) (n = 139) (n = 1.047) Frontalunterricht 58.4 67.4 74.8 55.6 46.1 61.1 Einzelarbeit 13.5 18.2 12.4 18.7 31.6 17.7 Partnerarbeit 5.3 6.4 4.2 9.8 12.2 6.7 Gruppenarbeit 15.1 6.2 6.7 15.9 3.7 9.9 Fallstudie 0.9 1.2 0.7 0.0 0.0 0.8 Planspiel 0.1 0.4 1.0 0.0 0.0 0.3 Rollenspiel 0.9 0.0 0.1 0.0 0.0 0.4 Projektunterricht 5.7 0.2 0.0 0.0 6.5 3.1 BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung Angaben in % der Unterrichtszeit Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
  25. 25. Passung der Anforderung mit dem Unterricht? Lerninhalte BWL RW VWL Recht IT/DV Gesamt Unterrichtsmethoden (n = 402) (n = 345) (n = 98) (n = 63) (n = 139) (n = 1.047) Frontalunterricht 58.4 67.4 74.8 55.6 46.1 61.1 Einzelarbeit 13.5 18.2 12.4 18.7 31.6 17.7 Partnerarbeit 5.3 6.4 4.2 9.8 12.2 6.7 Gruppenarbeit 15.1 6.2 6.7 15.9 3.7 9.9 Fallstudie 0.9 1.2 0.7 0.0 0.0 0.8 Planspiel 0.1 0.4 1.0 0.0 0.0 0.3 Rollenspiel 0.9 0.0 0.1 0.0 0.0 0.4 Projektunterricht 5.7 0.2 0.0 0.0 6.5 3.1 BWL = Betriebswirtschaft, RW = Rechnungswesen, VWL = Volkswirtschaft, IT/DV = Informationstechnologie/Datenverarbeitung Angaben in % der Unterrichtszeit Quelle: Seifried, Grill & Wagner 2006
  26. 26. attribution: wasta on flickr
  27. 27. antikris on flickr cc by Karsten D. Wolf 2010
  28. 28. Impressionen
  29. 29. Faktenwissen: Vergleichbar 10 SoLe TraLe 9 8 LOT (Gesamtmittel) 7 6 5 4 3 2 1 0 Studie I Studie II Studie III
  30. 30. Problemlösekompetenz: Signifikant besser 9 SoLe TraLe 8 7 AITG (Gesamtmittel) 6 5 4 3 2 1 0 Studie I Studie II Studie III
  31. 31. cc by Karsten D. Wolf 2010
  32. 32. Prozessmessung
  33. 33. Prozessmessung
  34. 34. Unterrichtsverläufe im Detail (SoLe) 100 Einführungs - Erarbeitung Ergeb- phase nis- siche- rung 80 „Verstehe, worum Kognitive Prozessitems (Mittelwerte) es geht“ 60 40 „Finde Anforde - rungen hoch“ 20 Frontal- Schülerzentrierte Frontal- unter- Arbeitsphase unter- richt richt 0 8:15 8:35 8:55 9:15 9:35 9:55 10:15 10:45 11:05 Messzeitpunkt
  35. 35. Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr 100 90 80 70 60 50 40 30 ≅ 30 % 20 10 0 0 50 100 150 200 250 300 Mitgestalten Messzeitpunkt Interesse Traditioneller Unterricht (TraLe I)
  36. 36. Verlauf von Interesse und Mitgestalten im Halbjahr 100 90 80 100 90 70 80 60 ≅ 55 % 50 70 40 60 ≅ 55 % 50 30 20 40 0 50 100 150 200 250 300 30 Mitgestalten Messzeitpunkt Interesse 20 0 50 100 150 200 250 300 Selbstorganisationsoffener Unterricht (SoLe I) Mitgestalten Messzeitpunkt
  37. 37. Vergleich der aggregierten Mittelwerte Mitgestalten (Mittelwert) Interesse (Mittelwert) 100 100 90 90 80 80 70 70 M(Interesse) M(Mitgestalten) 60 60 50 50 40 40 30 30 20 20 10 10 0 0 All Pairs All Pairs SoLe TraLe SoLe TraLe Tukey-Kramer Tukey-Kram 0,05 0,05 Treatment Treatment
  38. 38. R. M. Ryan University of Rochester Self-determination theory basic needs Autonomie Mitgestalten können Soziale Einbindung ➙ langfristige Lernmotivation & Interesse cc by Karsten D. Wolf 2010
  39. 39. Traditionelles Modell der Leistungsbewertung Leistungsprüfung Leistungs- Unterricht und Bewertung dokumentation lehrer- Klausur zentrierter mdl. Examen Note Ziffernzeugnis darstellender Hausarbeit Unterricht … t Quelle: F. Winter (2004), S. 68 © Karsten D. Wolf
  40. 40. Fachbereich 12 Einsatz von ePortolios im Unterricht Erziehungs- und als Beurteilungs- und Gestaltungsmittel Bildungswissenschaften Drei Bezugsnormen Quelle: Falko Rheinberg © Prof. Dr. Karsten D. Wolf 2010
  41. 41. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung Quelle: Falko Rheinberg
  42. 42. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung Quelle: Falko Rheinberg
  43. 43. Bezugsnormen zur Leistungsbewertung III II I Quelle: Falko Rheinberg
  44. 44. Entkopplung Veranstaltung & Prüfung III II I Quelle: Falko Rheinberg
  45. 45. Alternative Assessment for Learning Unterricht: Leistungsdokumentation: Leistungsprüfung und Leistungsbewertung: erweiterte Lehr- direkte und Lernformen Dokumentation dialogisch (Portfolio) inhaltlich diagnostisch LEISTUNGSPRÄSENTATION t Quelle: F. Winter (2004), S. 70 © Karsten D. Wolf
  46. 46. 1 2 3 4 5 6 7 8 9
  47. 47. Formative Assessment
  48. 48. Formative Assessment
  49. 49. Formative Assessment
  50. 50. Formative Assessment
  51. 51. Formative Assessment
  52. 52. Rückmeldebogen (rubric) A B C D E 1 2 3 4 5 Erzeugen & Analysieren Anwenden Verstehen Mängel in Evaluieren (& Erinnern) V (& E) Kriterium 1 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 1 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (30%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 2 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 2 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (50%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 3 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 3 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (20%) Niveau Niveau Niveau Niveau cc by Karsten D. Wolf 2010
  53. 53. Rückmeldebogen (rubric) A B C D E 1 2 3 4 5 Erzeugen & Analysieren Anwenden Verstehen Mängel in Evaluieren (& Erinnern) V (& E) Kriterium 1 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 1 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (30%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 2 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 2 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (50%) Niveau Niveau Niveau Niveau Kriterium 3 Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- Operationa- lisierung auf lisierung auf lisierung auf lisierung auf Kompetenz 3 höchstem lisierung auf mittlerem niedrigem mangelhaften hohem Niveau (20%) Niveau Niveau Niveau Niveau K.O. cc by Karsten D. Wolf 2010
  54. 54. 16 Jahre „Web 2.0“ 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  55. 55. 16 Jahre „Web 2.0“ 12 A.G. 9 A.W. 6 A.F. 5 A.Y. 4 A.T.
  56. 56. Eole on flickr Was kommt als nächstes?
  57. 57. Steve Jobs: PCs sind Lastwagen!
  58. 58. cc by Karsten D. Wolf 2010
  59. 59. cc by Karsten D. Wolf 2010
  60. 60. cc by Karsten D. Wolf 2010
  61. 61. cc by Karsten D. Wolf 2010
  62. 62. cc by Karsten D. Wolf 2010
  63. 63. Wikitude: Augmented Reality Quellenangabe
  64. 64. Wikitude: Augmented Reality Quellenangabe
  65. 65. Lego: Augmented Reality Quellenangabe
  66. 66. Lego: Augmented Reality Quellenangabe
  67. 67. EyePet: Augmented Reality Quellenangabe
  68. 68. EyePet: Augmented Reality Quellenangabe
  69. 69. RockBand 3: Realistische Interfaces Quellenangabe
  70. 70. RockBand 3: Realistische Interfaces Quellenangabe
  71. 71. Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung Quellenangabe
  72. 72. Microsoft Xbox Kinect: 3D Videoerkennung Quellenangabe
  73. 73. Eole on flickr Was kommt als nächstes bzw. ist schon längst da? Video Mobile Geräte Location Based Services Augmented Reality 3D Lernen in informellen Kontexten Deinstitutionalisierung selbst „höherwertiger“ Bildung Web 2.0 ist Standard
  74. 74. Wikipedias today Wiktionaries Wikiquotes 2 years Wikinews Wikibooks 5-10 years Wikisources Wikiversities 20-40 years cc by Karsten D. Wolf 2010
  75. 75. Wikipedias today Wiktionaries Wikiquotes 2 years Wikinews Wikinasium? Wikisources Wikibooks 5-10 years Wikiversities 20-40 years cc by Karsten D. Wolf 2010
  76. 76. Können die das? Können wir das? cc by Karsten D. Wolf 2010
  77. 77. http://www.flickr.com/photos/spitzgogo/286917522
  78. 78. Henry Jenkins MIT New Media Literacy new media literacy affiliations expressions collaborative problem solving circulations cc by Karsten D. Wolf 2010
  79. 79. Quellenangabe
  80. 80. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  81. 81. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  82. 82. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  83. 83. tausende von „Web 2.0“ Werkzeugen http://del.icio.us/kadewe/ cc by Karsten D. Wolf 2010
  84. 84. Warum bietet das partizipative Netz Chancen? • Für Schüler/innen • Unterstützung von Interesse und Aufbau langfristiger Lernmotivation • Vertieftes Lernen und höhere Lernerfolge • Für Lehrer/innen • Realistische Umsetzbarkeit komplexer/partizipativer Lehr-Lern- Arrangements • Mehr Spaß „auf dem Platz“ • Bildungspolitisch • Einstieg in den gesellschaftlichen Diskurs • Aushandlung post-moderner Curricula Jeff Bauche._.·´¯)
  85. 85. The illiterate of the 21st century will not be those who cannot read and write, but those who cannot learn, unlearn, and relearn.” Alvin Toffler (Futurologe)
  86. 86. Mehr Info unter wolf@uni-bremen.de http://www.fb12.uni-bremen.de/de/ medienpaedagogik.html http://www.ifeb.uni-bremen.de/wolf http://blogs.zmml.uni-bremen.de/mitmachnetz cc by Karsten D. Wolf 2010
  87. 87. Bildung „die Anregungsich über die Aneignung der Welt entfalten damit diese aller Kräfte des Menschen, und zu einer sich selbst bestimmenden Individualität und Persönlichkeit führen “ Humboldt „nicht auf die Aneignung von Wissen und das Erlernen von technischen Fähigkeiten beschränk(t)…, sondern (…) Entwicklung der Talente und Potentiale eines Individuums bezieht. (…) Prozess der Individualisierung, durch den sich die Persönlichkeit und die Rolle innerhalb eines sozialen Systems ausbilden können “ Gadamer

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