Ergebnisse der Evaluationdes PräventionsprogrammsStark im MiteinanderN
Die untersuchten Projekt-Bausteine               Magic circle - ein Gesprächskreis                und doch mehr ...      ...
Multikausales Modell zurErklärung von Schülergewalt                                            Oliver Mühlig (2003): Die K...
Ziele der Bausteine    MAGIC     MAGIC                    FAIR                               FAIR                         ...
Aufgaben und Ziele der Evaluation Bestimmung und Überprüfung von  WirksamkeitsindikatorenMethodisches Vorgehen Erarbeitu...
Methodik und InstrumenteErhobene Wirkdimensionen   Klassenklima (11 Items)      •    Ausmaß, in dem die Kinder der Klasse...
Methodik und InstrumenteErhebungsumfangMagic Circle:                                  Cool at School:11 Klassen (239) vorh...
Auswirkungen der Teilprojekte bezogenauf die erhobenen Zieldimensionen
Magic CircleEinschätzungen vonSchülerinnen uns Schülern (n=221)
Magic CircleLehrerbefragung                    Auswirkungen der Durchführung                       (1=stimmt gar nicht – 4...
Magic Circle in allen erhobenen Dimensionen lassen sich positive Veränderungen in den Interventionsklassen (auf ganz vers...
Fair Mobil in allen erhobenen Dimensionen lassen sich positive Veränderungen in den Interventionsklassen feststellen   • ...
Fair MobilLehrerbefragung                     Auswirkungen der Durchführung                       (1=stimmt gar nicht – 4=...
Spot LightSchülerbefragung 65% der Schüler/-innen gaben an, dass Mobbing  in ihrer Klasse habe (stark) abgenommen.
Spot LightSchülerbefragung In den erhobenen Dimensionen lassen sich positive  Veränderungen in den Interventionsklassen e...
SpotlightLehrerbefragung in den meisten Fällen (75%) wird das Spotlight-Theater  von Kollegen empfohlen => hohe Reputatio...
Cool at schoolFortbildungsteilnehmer
Cool at schoolFortbildungsteilnehmer Als maßgeblichen Grund für die Fortbildungsteilnahme  wurde vor allem das persönlich...
Zusammenfassung   Die Programmbausteine zeigen Wirkung in Bezug auf    das Sozial- sowie Schul- und Lernklima   Basieren...
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Evaluation miteinanderN 2012

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‚Stark im MiteinanderN’ ist ein Erfolgskonzept
Evaluation bescheinigt Präventionsprojekt langfristige Wirkung

Das Klassenklima langfristig verbessern, Konfliktfähigkeit vermitteln, Mobbing, Vandalismus und körperlicher Gewalt an Schulen vorbeugen – das sind die Ziele des Präventionsprojektes ‚Stark im MiteinanderN’. Dass ihr Programm viel bewirkt, wussten die Beteiligten schon lange. Wissenschaftlich belegt wird dies nun durch eine im Herbst 2012 abgeschlossene Evaluation des Europäischen Zentrums für Kriminalprävention (EZK).

Das EZK hat die vier Programmbausteine zwei Jahre lang begleitet und knapp 2.500 SchülerInnen, LehrerInnen sowie SchulungsteilnehmerInnen mit Fragebögen und in Interviews vor und nach der Projektteilnahme befragt. Die Themen reichten von der sozialen und emotionalen Integration der SchülerInnen über ihre sozialen Beziehungen in der Klasse bis hin zu der Art und Weise, wie sie sich angenommen, verstanden und unterstützt fühlen. In der hier veröffentlichen Präsentation werden die wichtigsten Ergebnisse der Evaluation vorgestellt.

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Evaluation miteinanderN 2012

  1. 1. Ergebnisse der Evaluationdes PräventionsprogrammsStark im MiteinanderN
  2. 2. Die untersuchten Projekt-Bausteine  Magic circle - ein Gesprächskreis und doch mehr ...  Fairmobil - Erlebnisparcours für neue Erfahrungen ...  Spotlight - Theater gegen Mobbing  Cool at School - ein Bündnis gegen Vandalismus ...
  3. 3. Multikausales Modell zurErklärung von Schülergewalt Oliver Mühlig (2003): Die Kontrolle von Schülergewalt durch die Institution Schule, S. 22 m.w.N. Das Programm „Stark im MiteinanderN“ setzt an vielen möglichen Problemfaktoren an.
  4. 4. Ziele der Bausteine MAGIC MAGIC FAIR FAIR COOL AT COOL AT SPOTLIGHT SPOTLIGHT CIRCLE CIRCLE MOBIL MOBIL SCHOOL SCHOOL Kinder sollen  Erlebnisräume  Das Phänomen  Kultur derbefähigt werden, sich werden gefördert Mobbing in seiner gegenseitigenselbst und andere − Sinne erfahrbar wechselseitigen Achtung undadäquater machen Verstrickung hautnah Wertschätzung fürwahrzunehmen  eine konstruktive erleben den Lebensraum Sie sollen Konfliktstruktur soll  Mobbing in seiner Schule fördernselbstbewußter gefördert werden systemischen  Dem Vandalismuswerden und ein − Foren schaffen Wirkung auf die und der Zerstörung anBewusstsein ihrer zum Reden anderen Beteiligten Schulenpersönlichen − gemeinsam erfassen entgegenwirkenKompetenzen Strategien  Bedingungen fürerreichen entwickeln Lösungen aus dem Sie sollen lernen,  eine Förderung von „Teufelskreis“wie sie auf andere Sicherheit in breiter Mobbing entwickelnMenschen wirken, Hinsicht wird  konkretewelche Gefühle sie angestrebt Handlungsalter-bei sich selbst und − Körper einsetzen nativen erprobenanderen auslösen und ohne zu verletzenwie sie sozialeSituationenzufriedenstellendgestalten können
  5. 5. Aufgaben und Ziele der Evaluation Bestimmung und Überprüfung von WirksamkeitsindikatorenMethodisches Vorgehen Erarbeitung von Evaluationszielen im Rahmen eines Workshops Entwicklung und Auswahl geeigneter Erhebungsverfahren Erhebungen in den verschiedenen Zielgruppen
  6. 6. Methodik und InstrumenteErhobene Wirkdimensionen Klassenklima (11 Items) • Ausmaß, in dem die Kinder der Klasse gemeinsam handeln, sich untereinander sympathisch sind und andere nicht auf Grund von Schwächen ausgrenzen (Wir-Bezug der Aussagen) Sozialklima Soziale Integration (11 Items) • Gefühl der Akzeptanz, des Angenommenseins durch die Mitschüler/-innen als vollwertiges Gruppenmitglied (Ich-Bezug der Aussagen) Gefühl des Angenommenseins (13 Items) • Ausmaß, indem ein Kind sich von seinen Schul- und Lehrer/-innen akzeptiert, verstanden und Lernklima unterstützt fühlt Bewertungen durch Schulleitung, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Schüler
  7. 7. Methodik und InstrumenteErhebungsumfangMagic Circle: Cool at School:11 Klassen (239) vorher 72 Fortbildungsteilnehmer11 Klassen (221) nachher + 2 Kontrollklassen 9 WettbewerbsteilnehmerFair Mobil:23 Klassen (598) vorher17 Klassen (371) nachher + 4 KontrollklassenSpot Light:20 Klassen (441) vorher18 Klassen (357) nachher + 3 Kontrollklassen  insgesamt sind 2.436 Schüler in die Untersuchung einbezogen worden  46 Lehrer/-innen haben Bewertungen und Einschätzungen abgegeben
  8. 8. Auswirkungen der Teilprojekte bezogenauf die erhobenen Zieldimensionen
  9. 9. Magic CircleEinschätzungen vonSchülerinnen uns Schülern (n=221)
  10. 10. Magic CircleLehrerbefragung Auswirkungen der Durchführung (1=stimmt gar nicht – 4=stimmt genau)  Schüler/-innen schätzen den Magic Circle und er trägt in (sehr) hohem Maße zur Verbesserung des Klassenklimas und des Kommunikationsverhaltens in den Klassen bei
  11. 11. Magic Circle in allen erhobenen Dimensionen lassen sich positive Veränderungen in den Interventionsklassen (auf ganz verschiedenen Ausgangsniveaus) feststellen • in Bezug auf die Veränderung des Klassenklimas sowie das Gefühl des Angenommenseins fallen diese signifikant aus alle befragten Anwender des Magic Circle planen diesen auch zukünftig einzusetzen Besondere Stärken des Magic Circle sind: • großes Verwendungsspektrum • dessen einfacher Ablauf • die individuelle und flexible Handhabung • sowie einfache und klare Regeln
  12. 12. Fair Mobil in allen erhobenen Dimensionen lassen sich positive Veränderungen in den Interventionsklassen feststellen • in Bezug auf die Veränderung des Klassenklimas sind diese signifikant Die aufgegriffenen Themen wurden im Anschluss an den Einsatz des Fair Mobil von einer großen Mehrheit (81%) weiterverfolgt. 85% der Schüler bewerten den Projekttag als (sehr) gelungen Aspekte der inhaltlichen Gestaltung und Organisation (Themenauswahl, didaktische Vermittlung, organisatorische Durchführung, Gestaltung der Stationen, Einführung und Auswertung etc.) werden von mehr als 80% der Lehrer/-innen als (sehr) positiv bezeichnet
  13. 13. Fair MobilLehrerbefragung Auswirkungen der Durchführung (1=stimmt gar nicht – 4=stimmt genau) Lehrer/-innen bewerten vor allem das Interesse der Schüler, Veränderungen im Kooperationsverhalten sowie ein verbessertes Klassenklima als positiv
  14. 14. Spot LightSchülerbefragung 65% der Schüler/-innen gaben an, dass Mobbing in ihrer Klasse habe (stark) abgenommen.
  15. 15. Spot LightSchülerbefragung In den erhobenen Dimensionen lassen sich positive Veränderungen in den Interventionsklassen erkennen • besonders deutlich fallen diese in Bezug auf die Dimension der „sozialen Integration“ aus Eine Verbesserung des Klassenklimas attestieren 60% der Schüler/-innen 81% der Schüler/-innen haben sich nach dem Projekttag miteinander über das Thema Mobbing ausgetauscht.
  16. 16. SpotlightLehrerbefragung in den meisten Fällen (75%) wird das Spotlight-Theater von Kollegen empfohlen => hohe Reputation Motive für die Einladung sind vor allem die Förderung sozialer Kompetenzen der Schüler/-innen sowie die Verbesserung des Klassenklimas • konkrete Mobbing-Vorkommnisse standen bei 35% der Befragungsteilnehmer im Vordergrund 80% der Befragungsteilnehmer gaben an, das Thema Mobbing (in verschiedenen Formen) weiterverfolgt zu haben • als Haupthinderungsgrund wurde der Zeitmangel benannt
  17. 17. Cool at schoolFortbildungsteilnehmer
  18. 18. Cool at schoolFortbildungsteilnehmer Als maßgeblichen Grund für die Fortbildungsteilnahme wurde vor allem das persönliche Interesse am Thema (80%) genannt. In knapp 20% der Fälle war (außerdem) eine besondere Belastung durch Vandalismusprobleme ausschlaggebend In über 75% der Fälle entsprach die Fortbildung (eher oder voll und ganz) den Erwartungen der Teilnehmer Weitergehender Beratungsbedarf besteht bei Teilnehmern mit akuten Vandalismusproblemen Als Hinderungsgründe für die Umsetzung wurden vor allem die „Vielfalt anderer Probleme“ (42% der Nennungen) sowie „Kosten für die Umsetzung“ benannt
  19. 19. Zusammenfassung Die Programmbausteine zeigen Wirkung in Bezug auf das Sozial- sowie Schul- und Lernklima Basierend auf unterschiedlichen Ausgangsniveaus werden positive Veränderungen erzielt, die in einigen Fällen signifikant hoch ausfallen Die Bausteine werden vielfach als feste Elemente in Schulprogramme eingebunden Alle Angebote erfahren ganz überwiegend eine (sehr) positive Bewertung durch Schulleitung, Lehrer, Schulsozialarbeiter und Schüler In den meisten Fällen werden die aufgeworfenen Themen weiterbearbeitet

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