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Deutliche Mehrheit will das Gesetz nutzen, um aktiv 
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…aber dennoch rechnen nur sechs Prozent mit 
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Die meisten rechnen noch in diesem Jahr mit dem 
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über die Reform informieren. 
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Einschätzung des GKV-FQWG.
Der Erwartung nach werden Versicherte eher nicht 
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Der Erwartung nach werden Versicherte von 
stärkerem Preiswettbewerb profitieren. 
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ergo Umfrage zur Rolle der GKV-Reform bei gesetzlichen Krankenversicherungen

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GKV-Reform: Härterer Wettbewerb, günstigere Tarife
Ab dem 1.9.2015 entfallen die einheitlichen Zusatzbeiträge von 0,9 Prozent für gesetzlich Versicherte. GKV können wieder selbst entscheiden, ob und in welcher Höhe sie Zusatzbeiträge erheben. Unsere Umfrage zum Thema ergibt: Kommunikationsverantwortliche rechnen damit, dass der Wettbewerb ausschließlich über Tarife stattfindet.

Veröffentlicht in: Gesundheitswesen
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ergo Umfrage zur Rolle der GKV-Reform bei gesetzlichen Krankenversicherungen

  1. 1. 1 Welche Rolle spielt das GKV-FQWG bei Gesetzlichen Krankenversicherungen? Umfrage unter Kommunikationsverantwortlichen Gesetzlicher Krankenversicherungen. Köln, August 2014
  2. 2. Die Umfrage. 2 Am 11. Juli hat der Bundesrat das Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-FQGW) beschlossen. Das Gesetz tritt in wesentlichen Teilen am 1. Januar 2015 in Kraft. Ab dann entfällt der bisher bestehende Sonderbeitrag der Versicherten i.H.v. 0,9 Prozent. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen können eventuell bestehende Finanzierungslücken, die durch diesen Wegfall auftreten, durch kassenindividuelle Zusatzbeiträge schließen. In diesem Zusammenhang untersuchte ergo Unternehmenskommunikation mittels einer Online-Umfrage, wie Kommunikationsverantwortliche Gesetzlicher Krankenkassen die Situation einschätzen, auch mit Blick auf die gegebenenfalls nötige Kommunikation mit den Versicherten.
  3. 3. Die Ergebnisse in Kürze. • Mehrheit rechnet mit einem stärkeren Wettbewerb unter GKV und keiner großen Veränderung der Mitgliederzahlen 3 Wettbewerb 1. • Mehrheit plant derzeit keine Ausweitung der vom Tarif abgedeckten Leistungen sowie Zusatzbeiträge in Höhe von 0,1 bis 0,8 Prozentpunkten Beiträge und 2. Leistungen • Mehrheit der Befragten wird die üblichen Kommunikationsinstrumente nutzen, um Mitglieder intensiv und umfassend über das Thema zu informieren Kommuni-3. kation • Gesetzliche Krankenversicherungen rechnen eher mit einer Differenzierung durch den Preis statt durch die Leistung Gesamtein-4. schätzung
  4. 4. 4 Ergebnisse im Detail: 1. Wettbewerb.
  5. 5. Eine deutliche Mehrheit rechnet mit einem stärkeren Wettbewerb unter den GKV. Rechnen Sie mit einem verschärften Wettbewerb unter den GKV? 5 Das ist derzeit nicht abzusehen 11% 68% 21% Ich rechne damit, dass sich der Wettbewerb deutlich verschärft (zum Beispiel offensives Abwerben von Kunden, aggressive Beitragspolitik, intensive Kommunikation) Ich rechne damit, dass der Wettbewerb geringfügig verschärft wird
  6. 6. Fast keiner der Befragten erwartet einen verschärften Wettbewerb gegenüber privaten Versicherungen. Rechnen Sie mit einem verschärften Wettbewerb zwischen GKV und privaten Krankenversicherungen? 6 Ich rechne damit, dass der Wettbewerb geringfügig verschärft wird Ich rechne damit, dass die Gesetzesänderung nur einen kaum spürbaren oder gar keinen Einfluss auf den Wettbewerb gegenüber privaten Versicherungen hat Ich rechne damit, dass sich der Wettbewerb deutlich Das ist derzeit nicht abzusehen verschärft 11% 22% 39% 28%
  7. 7. Deutliche Mehrheit will das Gesetz nutzen, um aktiv Kunden zu gewinnen… Werden Sie die Gesetzesänderung nutzen, um aktiv neue Kunden zu gewinnen? 7 5% 17% 5% Ja, durch-aus Nein Noch unklar 61 % Unbe-dingt 11% Eher Nein
  8. 8. …aber dennoch rechnen nur sechs Prozent mit einem deutlichen Anstieg der Mitgliederzahlen. Rechnen Sie damit, dass sich die Zahl der bei Ihnen Versicherten verändern wird? 8 Geringfügig steigen (+2,5 bis 4,9 Prozent) Gar nicht Noch keine Prognosen möglich Spürbar steigen (+5 Prozent und mehr) Geringfügig sinken (-2,5 bis -5 Prozent) 18% 6% 6% 47% 24%
  9. 9. Eigenes Abschneiden beim Vergleichsportal des Spitzenverbandes tendenziell als positiv eingeschätzt. Der Kassen-Spitzenverband plant ein Vergleichsportal im Internet. Wie wird Ihre Kasse Ihrer Meinung nach abschneiden? 9 Noch keine Prognosen möglich Top 50 Top 10 47% Top 25 23% 23% 6%
  10. 10. Vergleichsportal des Spitzenverbandes stößt auf wenig Gegenliebe. Wie finden Sie die Idee eines solchen Vergleichsportals? Gerne können Sie Ihre Antwort begründen. 10 6% 12% 47% 17% 18% Finde ich sehr gut Finde ich gut Stehe dem neutral gegenüber Halte eher wenig davon Halte gar nichts davon
  11. 11. Stimmen zum geplanten Vergleichsportal des Spitzenverbandes. 11 „Da es alle möglichen Vergleiche dazu geben wird, hat man hier eine geprüfte und wirklich vollständige Übersicht auf einer neutralen Website.“ „Vor Einführung des Einheits-Beitragssatzes hatten alle Kassen einen unterschiedlichen Beitragssatz und diese Maßnahme war nicht nötig, ich wüsste nicht warum jetzt. Zumal es zahlreiche seriöse freie Vergleichsportale gibt - das ist dann eines mehr.“ „Der KGV-Spitzenverband sollte sich aus dem Wettbewerb raushalten und keinen Einfluss darauf nehmen.“ „Ich hoffe, dass hier nicht pauschalisiert wird. In vereinfachten Gegenüberstellungen fehlen mir manchmal Dinge, die dann aber doch entscheidend sind. Toll wären solche Vergleiche, wenn man z.B. auch mal folgenden Punkt aufnehmen würde: Wieviel Prozent der Mitglieder dieser Kasse werben neue Mitglieder für diese Krankenkasse? Das sind aus meiner Sicht Merkmale, die für eine gute Kasse sprechen.“ „Entscheidend für einen fairen Vergleich ist, welche Kriterien Berücksichtigung finden. Eine rein monetäre Betrachtung halte ich für unzureichend.“
  12. 12. 12 2. Beiträge und Leistungen.
  13. 13. Mehrheit geht von einer Beitragssenkung für die Versicherten aus. Keine Verbesserung der Leistungen geplant. Ja Wie sehen die Planungen Ihres Hauses bezüglich der Beiträge im Zuge des GKV-FQWG 13 aus? Wir planen (derzeit) individuelle Zusatzbeiträge in Höhe von 0,1 bis 0,8 Prozentpunkten – also insgesamt eine Beitragssenkung für die Versicherten Das ist noch unbestimmt k.A. 45% 11% 44% Planen Sie eine Ausweitung der vom Tarif abgedeckten Leistungen? ? 0% 59% Nein 24% k.A.: 17 %
  14. 14. Die meisten rechnen noch in diesem Jahr mit dem Abschluss der Tarifplanungen. Wann werden die Tarifplanungen in Ihrem Haus abgeschlossen sein? 14 QIV 2014 Sie sind es Steht noch bereits nicht fest 10% 16% 74%
  15. 15. 15 3. Kommunikation rund um das GKV-FQWG.
  16. 16. Kommunikationsbedarf und Medienaufmerksamkeit rund um die Reform als sehr hoch eingeschätzt. 16 Wie schätzen Sie den Kommunikationsbedarf rund um die Gesetzesänderung ein? 76% hoch 24% sehr hoch 100% sehen Kommunikationsbedarf Rechnen Sie mit großer Medienaufmerksamkeit im Zuge des GKV-FQWG? 70% große 24% sehr große 6% kaum
  17. 17. Kommunikationsverantwortliche intensiv in strategische Überlegungen eingebunden. Wie sind Sie als Kommunikationsexperte in die übergeordneten (strategischen) Überlegungen zum GKV-FQWG eingebunden? 17 47% Hin und wieder 18% 35% Intensiv Sehr intensiv
  18. 18. Alle Befragten haben mit den Vorbereitungen zur Kommunikation begonnen. Wie schätzen Sie den Stand Ihrer Vorbereitungen zur Kommunikation rund um das Inkrafttreten des GKV-FQWG ein (Stand Ende Juli/Anfang August)? 18 59% 6% 35% Vorbereitungsphase Umsetzungsphase
  19. 19. GKV möchten Mitglieder intensiv und umfassend über die Reform informieren. Welche Maßnahmen planen Sie rund um die Einführung der Änderungen im Zuge des GKV-FQWG? 19 Wir werden neben den üblichen Kommunikations-instrumenten weitere Formate nutzen, um unsere Mitglieder intensiv und umfassend über das Thema zu informieren 35% Wir werden uns auf die Pflichtinformation unserer Mitglieder beschränken Wir planen eine eigene Kommunikationskampagne rund um das GKV-FQWG, die über den Mitgliederkreis hinausgeht Wir werden unsere üblichen Kommunikationsinstrumente (z.B. Website, Newsletter etc.) nutzen, um unsere Mitglieder zu informieren Sonstiges 12% 6% 6% 41%
  20. 20. 20 4. Grundsätzliche Einschätzung des GKV-FQWG.
  21. 21. Der Erwartung nach werden Versicherte eher nicht von stärkerem Leistungswettbewerb profitieren. Gehen Sie davon aus, dass durch die Reform der Leistungswettbewerb zwischen den Kassen zunehmen wird und Ihre Versicherten spürbar davon profitieren? 21 Keiner der Befragten rechnet mit deutlicher Steigerung des Leistungswettbewerbs. Nur geringfügig Gar nicht Das ist noch nicht absehbar 33% 33% 33%
  22. 22. Der Erwartung nach werden Versicherte von stärkerem Preiswettbewerb profitieren. Gehen Sie davon aus, dass durch die Reform der Preiswettbewerb zwischen den Kassen zunehmen wird und Ihre Versicherten spürbar davon profitieren? 22 18% 12% 70 Prozent rechnen zumindest mit einem geringfügig stärkeren Preiswettbewerb. 35% Ja, deutlich Geringfügig Gar nicht Das ist noch nicht absehbar 35%
  23. 23. 23 Umfragedesign.
  24. 24. Aufbau und Durchführung der Umfrage. 24 Die Umfrage wurde als Online-Umfrage generiert und per E-Mail an insgesamt 124 Kommunikationsverantwortliche in Gesetzlichen Krankenversicherungen versendet. Wir erhielten 25 Abwesenheitsnotizen und Rückläufer, die nicht zugestellt werden konnten, sodass die Umfrage insgesamt 99 Adressaten erreichte. An der Umfrage zur Einschätzung des GKV-FQWG beteiligten sich insgesamt 56 Kommunikationsexperten. Von diesen 56 Teilnahmen wurden 36 fehlerhafte oder abgebrochene Antworten registriert. Somit haben von 99 versendeten E-Mails 20 Kommunikationsexperten die Umfrage bearbeitet und abgeschlossen, was einem Anteil von ca. 20 Prozent entspricht. Die Umfrage wurde in fünf Frageblöcke unterteilt: I Grundlegende Daten; II Wettbewerbssituation; III Beiträge und Leistungen; IV Kommunikation rund um das GKV-FQWG; V Grundsätzliche Einschätzung . Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 8. August 2014. Die Befragung war doppelt anonym, die Absender können somit nicht nachvollzogen werden.
  25. 25. Kontakt | Disclaimer Berlin Charlottenstraße 68 10117 Berlin Tel. +49 30 20 18 05-00 Fax +49 30 20 18 05-77 25 Frankfurt Münchener Straße 36 60329 Frankfurt am Main Tel. +49 69 27 13 89-0 Fax +49 69 27 13 89-77 Köln Venloer Straße 241 – 245 50823 Köln Tel. +49 221 91 28 87-0 Fax +49 221 91 28 87-77 München Paul-Heyse-Straße 28 80336 München Tel. +49 89 24 41 111-0 Fax +49 89 24 41 111-77 ergo@ergo-komm.de | www.ergo-komm.de Die in diesem Konzept vorgestellten Themen und Ideen sind Eigentum der ergo Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG und dürfen ohne unsere vorherige Genehmigung nicht umgesetzt werden. Die Nutzungsrechte an diesen Ideen, gleich in welcher Form sie umgesetzt werden, gehen mit der Präsentation nicht an denjenigen über, dem sie im Rahmen der Präsentation vorgestellt wurden. Dies gilt auch für den Fall einer entgeltlichen Präsentation. Das unautorisierte Nutzen von Ideen und Konzepten ist nicht gestattet. Der Auftraggeber erwirbt erst mit der vollständigen Zahlung der Agenturforderung das urheberrechtliche Nutzungsrecht an den im Rahmen des erteilten Auftrages von der Agentur gefertigten, schutzfähigen Arbeiten, soweit eine Einräumung nach gesetzlichen Bestimmungen oder den tatsächlichen Verhältnissen, insbesondere für Musik-, Film-, Werbegrafik und Fotorechte möglich ist. Für die den Verwertungsgesellschaften zustehenden Rechte gilt dies nur nach besonderer Vereinbarung mit dem Kunden. Die Übertragung der vorstehend eingeräumten Nutzungsrechte an Dritte sowie Wiederholungsnutzungen (z.B. Nachauflage) als auch das Entstellen des Werkes bedürfen der Zustimmung der Agentur, sofern nichts anderes vereinbart ist. Dem Kunden ist es untersagt, die ihm von der Agentur zur Verfügung gestellten Medienadressen, einschließlich von E-Mail-Adressen, an Dritte weiterzugeben. Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der Fassung vom September 2008.

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