Wie erstelle ichVideoclips
Das 1×1 für Unternehmen
Sven Brencher, 2015
Videoproduktion für Unternehmen
• Lohnt sich der Stress überhaupt? !
(und wenn ja warum nicht?)
• Übersicht, Planung & Dur...
OnlineVideo: yet another digital Revolution
1990 2015
OnlineVideo: yet another digital Revolution
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/72472/umfrage/nutzung-von-user-g...
OnlineVideo: yet another digital Revolution
• Pro Minute werden ca. 100 Stunden
Videomaterial aufYoutube hochgeladen.
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Wo: Einsatzgebiete für CorporateVideoclips
• Website oder Blog
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Was:Arten von Corporate Clips?
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(https://www.youtube.com/watch?v=H965m0Hkk5M)
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Erwartung:Was funktioniert mit einem Clip?
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Erwartung:Was funktioniert mit einem Kanal?
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Warum funktioniert das?
• Authentisch sein und Persönlichkeit rüberbringen
• Glaubhaftes Expertenwissen vermitteln
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Die Story erzählen
• Highlight,Tipps und Tricks herausarbeiten.
• Einen Spannungsbogen aufbauen.
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Dauer und Publikum
• Für wen ist der Film?
• Was muss das Zielpublikum nicht mehr wissen?
• Was möchte ich dem Publikum mi...
Produktionsphasen
• Preproduktion
• Produktion
• Postproduktion
• Veröffentlichung
1.
3.
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2.
Aufwand, Zeit und Budget
• Planung, Drehbuch und Casting
• Ausstattung kaufen oder mieten
• Drehplan und Drehorte
• Schnit...
Preproduktion – Checkliste
Schriftliches Drehbuch, Skript, Idee oder
Dialoge zur Abstimmung und Freigabe.
Casting für Dars...
Produktion – was braucht man?
• Dreh- und Schnittverhältnis.
• Verschiedene Einstellungen, Cut-Aways
und Details für den S...
Produktion – Einstellungen
Totale: gibt Übersicht Halbtotale: erzeugt mehr Spannung Close Up: wirkt sehr persönlich
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Produktion – Fehler
Achssprung mit zwei aufeinanderfolgenden Totalen Besser: Over-Shoulder
Produktion: Meine Erfahrungen am Set
• Zeit für Auf- und Umbau einplanen.
• Freundliche und entspannte Atmosphäre – kein S...
Kamera – Formate
• Digitale Filmkamera: RED, Blackmagic URSA.
• Profi-Camcorder:AVC-Intra XDCAM oder P2.
• Consumer-Camcord...
Kamera – Datenraten
• Kameratyp und Datenrate
• iPhone: ca. 18 Mbit/Sek
• AVCHD: 9-24 Mbit/Sek
• DSLR: 24-38 Mbit/Sek
• XD...
Kamera – Datenraten
• Kameratyp und Datenrate
• iPhone: ca. 18 Mbit/Sek
• AVCHD: 9-24 Mbit/Sek
• DSLR: 24-38 Mbit/Sek
• XD...
Produktion für onlineVideoclips
• Progressive Kameraaufzeichnung verwenden.
• Möglichst wenig oder langsam mit der Kamera
...
Kamera – Halbbilder vs. Progressiv
ideal für Fernsehgeräte
Simulation einer Kathodenstrahlröhre
ideal für Computerdisplays...
Kamera – Bildwiederholrate
• Fernsehstandards
• PAL: 50i
• NTSC: 59,94i
• Internetstandards
• keine
• Empfehlung: 30p
Kamera –Videoauflösungen
Produktion – Licht
• Verfügbares Licht checken!
• Klassisches Reporterset:
• Key Light (1)
• Fill Light (2)
• Backlight (3...
Produktion – Ton
• Externes Mikrofon mit Tonangel.
• Ansteckmikrofon für
Interviewpartner.
• Handmikrofon für Moderatoren....
Produktion: kaufen oder mieten
Kaufen Mieten (pro Tag)
Kamera und Stativ 600 bis 15.000 Euro 60 bis 250 Euro
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Postproduktion
• Material kopieren, sichten und verwalten.
• Rohschnitt erstellen und präsentieren.
• Tonschnitt und Feins...
Material verwalten und Rohschnitt
• Übersicht über das Rohmaterial.
• Rohschnitt: Funktioniert die Idee?
• Was ist wirklic...
Tonschnitt und Feinschnitt
• Leider sagt kaum jemand:
• „Was für eine bombastische Tonmischung!“
• „Wow, das war aber ein ...
Farbkorrektur, Blenden, Effekte und Titel
• Farbkorrektur ist wichtig: !
Der Film soll aus einem Guss wirken.
• Ähnliche B...
Computer und Schnittsoftware
• Kurze Clips schneiden oder umfangreichere Projekte bearbeiten:
• Windows Movie Maker oder M...
Computer und Schnittsoftware
• Hardware:
• Intel Core i7 Prozessor, 16-32GB RAM, gute Grafikkarte
• Nicht selbst konfigurier...
Videos exportieren
• Verschiedene Auflösungen und Geräte
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• TypischeVideoformate:
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H.264Video exportieren
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Videoqualität
• Datenrate
• Full HD 1920x1080 sind ca. 6 MB / Bild = 9 GB / Min
• Kompression: Intraframe und Interframe
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Einstellungen für verschiedene Medien
• Smartphone: 852x480p, 1 Mbit/Sek.
• Eigene Website: 1024x576p, 1-2 Mbit/Sek.
• You...
Video im Internet veröffentlichen
• Progressiv Download vs. Streaming
• HTML5 (H.264, OggVorbis und WEBM)
• Flash (On2VP6 ...
Beispielprojekte
1. Eventvideo mit dem iPhone und Adobe Clips produzieren
• Kurze Interviews und schneller Upload
2. Animi...
Sven Brencher
s.brencher@inlite.de – +49 4351 6666571
Domsland 161, 24340 Eckernförde
www.svenbrencher.de
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#onedigicomp: Das 1×1 des Corporate Videos - Sven Brencher 2015

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Sven Brencher gibt im #onedigicomp-Referat einen Überblick, wie Sie Informationen über Ihre Idee oder Ihr Produkt zu kleinen Unternehmensfilmen zusammenstellen können und das Ergebnis auf Social-Media-Kanälen veröffentlichen.

Veröffentlicht in: Bildung
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#onedigicomp: Das 1×1 des Corporate Videos - Sven Brencher 2015

  1. 1. Wie erstelle ichVideoclips Das 1×1 für Unternehmen Sven Brencher, 2015
  2. 2. Videoproduktion für Unternehmen • Lohnt sich der Stress überhaupt? ! (und wenn ja warum nicht?) • Übersicht, Planung & Durchführung ! (und was kostet der Spaß?) • Technik ABC ! (Kamera, Licht,Ton, Hard- und Software) • Beispielprojekte ! (sabbel nich’ mok to) Unsere Agenda für diesen illustren Abend
  3. 3. OnlineVideo: yet another digital Revolution 1990 2015
  4. 4. OnlineVideo: yet another digital Revolution http://de.statista.com/statistik/daten/studie/72472/umfrage/nutzung-von-user-generated-content-und-redaktionellem-content-im-vergleich/! https://www.youtube.com/yt/press/de/statistics.html
  5. 5. OnlineVideo: yet another digital Revolution • Pro Minute werden ca. 100 Stunden Videomaterial aufYoutube hochgeladen. • Mehr als 6 Milliarden StundenVideomaterial werden pro Monat auf Youtube angesehen. • Aber: Die Abbruchrate bei längeren Clips ist im Internet fast doppelt so hoch, wie am Fernseher. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/72472/umfrage/nutzung-von-user-generated-content-und-redaktionellem-content-im-vergleich/! https://www.youtube.com/yt/press/de/statistics.html Broadcast yourself
  6. 6. Wo: Einsatzgebiete für CorporateVideoclips • Website oder Blog • Vertikale Suchergebnisse! (https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Corporate+Video) • Videoplattformen • Social Media • Messen, Events,Training & Meetings
  7. 7. Was:Arten von Corporate Clips? • Image- und Unternehmensfilme! (https://www.youtube.com/watch?v=H965m0Hkk5M) • Produktvideos! (https://www.youtube.com/watch?v=mF33WON_9Zo) • Anleitungs- oder Erklärfilme! (https://www.youtube.com/watch?v=szQmZi6Nt4U) • Making of oder Behind the Scenes! (https://www.youtube.com/watch?v=mTIX2yjdwaU) • Event-Einladung perVideo! (http://toughmudder.de/obstacles) • Eventmitschnitt oder Dokumentation! (https://www.youtube.com/channel/UCvQT6N9nu2BJ-lJuMg1jEZQ) • Corporate News! (https://www.youtube.com/watch?v=0zYYCCsSjkw)
  8. 8. Ziel definieren • Messbares Ziel und Zeitrahmen definieren • Aufwand, Zeit und Budget schätzen • Aussage und Dauer ermitteln • Clip oder Channel Vorzüge des Nimbus 1000 erklären Auf der Stelle wenden 160 km/h in wenigen Sekunden gut zu lenken und leichte Handhabung Maximal 2 Minuten Dauer 2 Tage Dreh und Schnitt Maximal 1.200 Euro Fremdkosten 400 Views bei Youtube in 2 Monaten Serie als Youtube Channel ausbauen!
  9. 9. Erwartung:Was funktioniert mit einem Clip? - Schnell mehr Besucher auf unsere Internetseite locken. - Mit einem Clip garantiert 100.000 Zuschauer beiYoutube. - Generell mehr Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. - Einen Expertenstatus erreichen. + Produkte- oder Dienstleistungen verständlich und schnell erläutern. + Die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken. + Die Conversion-Rate eines Produktes um 10-20% steigern. + Ein positives Gefühl bei Zuschauern vermitteln.
  10. 10. Erwartung:Was funktioniert mit einem Kanal? + Mehr Besucher auf die Internetseite locken. + 100.000 Zuschauer bei Youtube erreichen. + Mehr Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. + Einen Expertenstatus erreichen. Beispiel: GaryVaynerchuck – www.garyvaynerchuck.com Mit einer Flipcam und einem NewYork Jets Mülleimer jeden Tag zu 100.000 Zuschauern auf Wine Library TV! http://tv.winelibrary.com/
  11. 11. Warum funktioniert das? • Authentisch sein und Persönlichkeit rüberbringen • Glaubhaftes Expertenwissen vermitteln • Eine gute Story erzählen • Kunden und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen Claus Hipp „Dafür stehe ich mit meinem Namen“ Steve Jobs „Stay hungry, ! stay foolish“
  12. 12. Die Story erzählen • Highlight,Tipps und Tricks herausarbeiten. • Einen Spannungsbogen aufbauen. • In Szenen und Einstellungen denken. • Kommunikationsebenen nutzen: • Bild • Untertitel und Grafik • Sprecher im On oder Off • Geräusche • Musik Einleitung Problemstellung Lösung Wendepunkt Abspann
  13. 13. Dauer und Publikum • Für wen ist der Film? • Was muss das Zielpublikum nicht mehr wissen? • Was möchte ich dem Publikum mitteilen? • Was möchte ich bei dem Publikum bewirken? • Wie viel Zeit hat das Zielpublikum?
  14. 14. Produktionsphasen • Preproduktion • Produktion • Postproduktion • Veröffentlichung 1. 3. 4. 2.
  15. 15. Aufwand, Zeit und Budget • Planung, Drehbuch und Casting • Ausstattung kaufen oder mieten • Drehplan und Drehorte • Schnitt,Vertonung und Grafik • Rechte, Stock-Footage und Musiklizenzen • Veröffentlichung undVerbreitung
  16. 16. Preproduktion – Checkliste Schriftliches Drehbuch, Skript, Idee oder Dialoge zur Abstimmung und Freigabe. Casting für Darsteller, Interviewpartner, Sprecher und Drehorte. Drehgenehmigungen, Model Release und Darstellerverträge. Drehplanung für Orte, Zeiten, Beteiligte Darsteller und Crew. Recherche zu Archivmaterial und Musik. Miete,Anschaffung, Bereitstellung und Test von Produktionsequipment.
  17. 17. Produktion – was braucht man? • Dreh- und Schnittverhältnis. • Verschiedene Einstellungen, Cut-Aways und Details für den Schnitt. • Rechtzeitig an Szenenübergänge, Einstieg und Abspann denken.
  18. 18. Produktion – Einstellungen Totale: gibt Übersicht Halbtotale: erzeugt mehr Spannung Close Up: wirkt sehr persönlich Zusätzliche Detailaufnahmen, Cut Aways und Effect Shots ermöglichen mehr Spannung und Flexibilität im Schnitt.
  19. 19. Produktion – Fehler Achssprung mit zwei aufeinanderfolgenden Totalen Besser: Over-Shoulder
  20. 20. Produktion: Meine Erfahrungen am Set • Zeit für Auf- und Umbau einplanen. • Freundliche und entspannte Atmosphäre – kein Stress! • Erfolgserlebnisse für Laiendarsteller schaffen. • Offene Fragen stellen. • Notizen zum Drehmaterial machen. • Weißabgleich, Lautstärke prüfen und Objektiv reinigen. • Mobiltelefone ausschalten – lautlos reicht nicht!
  21. 21. Kamera – Formate • Digitale Filmkamera: RED, Blackmagic URSA. • Profi-Camcorder:AVC-Intra XDCAM oder P2. • Consumer-Camcorder:AVCHD oder HDV. • DSLR Kameras, Smartphones oder Tablets. • Speicherkartenaufzeichnung – unbedingt! • Passendes Stativ mit Schwenkkopf. • Optional: Externer Kontrollmonitor. • Gute Kopfhörer.
  22. 22. Kamera – Datenraten • Kameratyp und Datenrate • iPhone: ca. 18 Mbit/Sek • AVCHD: 9-24 Mbit/Sek • DSLR: 24-38 Mbit/Sek • XDCAM EX: 35 Mbit/Sek • XDCAM HD 422: 50 Mbit/Sek • AVC-Intra: 50 oder 100 Mbit/Sek • RAW oder XAVC (4K): 240 - 600 Mbit/Sek
  23. 23. Kamera – Datenraten • Kameratyp und Datenrate • iPhone: ca. 18 Mbit/Sek • AVCHD: 9-24 Mbit/Sek • DSLR: 24-38 Mbit/Sek • XDCAM EX: 35 Mbit/Sek • XDCAM HD 422: 50 Mbit/Sek • AVC-Intra: 50 oder 100 Mbit/Sek • RAW oder XAVC (4K): 240 - 600 Mbit/Sek iPhone AVCHD XDCAM EX XDCAM HD AVC-Intra XAVC 0 25 50 75 100 • GB pro StundeVideomaterial
  24. 24. Produktion für onlineVideoclips • Progressive Kameraaufzeichnung verwenden. • Möglichst wenig oder langsam mit der Kamera schwenken und zoomen. • Keine schnellen Bewegungen vor der Kamera. • Weniger Details im Bild und an kleinere Bildschirme denken.
  25. 25. Kamera – Halbbilder vs. Progressiv ideal für Fernsehgeräte Simulation einer Kathodenstrahlröhre ideal für Computerdisplays mindestens 60 HzVollbildaufbau
  26. 26. Kamera – Bildwiederholrate • Fernsehstandards • PAL: 50i • NTSC: 59,94i • Internetstandards • keine • Empfehlung: 30p
  27. 27. Kamera –Videoauflösungen
  28. 28. Produktion – Licht • Verfügbares Licht checken! • Klassisches Reporterset: • Key Light (1) • Fill Light (2) • Backlight (3) • Möglicherweise zusätzliche Lampen für die Ausleuchtung des Hintergrunds oder großer Räume. • Reflektor für Außenaufnahmen. • Aufstecklicht für die Kamera.
  29. 29. Produktion – Ton • Externes Mikrofon mit Tonangel. • Ansteckmikrofon für Interviewpartner. • Handmikrofon für Moderatoren. • Kabel oder Funkübertragung. • Externe Soundkarten.
  30. 30. Produktion: kaufen oder mieten Kaufen Mieten (pro Tag) Kamera und Stativ 600 bis 15.000 Euro 60 bis 250 Euro Lichtset 1.200 bis 4.000 Euro 40 bis 120 Euro Ton 600 bis 1.500 Euro 30 bis 80 Euro
  31. 31. Postproduktion • Material kopieren, sichten und verwalten. • Rohschnitt erstellen und präsentieren. • Tonschnitt und Feinschnitt. • Farbkorrektur,Titel, Blenden und Effekte. • Verschiedene Formate exportieren.
  32. 32. Material verwalten und Rohschnitt • Übersicht über das Rohmaterial. • Rohschnitt: Funktioniert die Idee? • Was ist wirklich wichtig? • Nicht in Szenen verlieben! • Beim Schnitt-Tempo das Zielpublikum im Auge behalten.
  33. 33. Tonschnitt und Feinschnitt • Leider sagt kaum jemand: • „Was für eine bombastische Tonmischung!“ • „Wow, das war aber ein gutes Timing!“ • „Schau mal diese tollen Blenden!“ • „Der Schnitt passte perfekt zur Musik!“ • „Dieses unglaubliche Titeldesign!“
  34. 34. Farbkorrektur, Blenden, Effekte und Titel • Farbkorrektur ist wichtig: ! Der Film soll aus einem Guss wirken. • Ähnliche Blenden nur bei Szenenwechseln einsetzen. • Effekte und Animationen sparsam aber überzeugend verwenden. • Dem Zuschauer Zeit geben Titel ! zu lesen.
  35. 35. Computer und Schnittsoftware • Kurze Clips schneiden oder umfangreichere Projekte bearbeiten: • Windows Movie Maker oder Magix Movie Maker (ca. 100 ") • Apple Final Cut X (nur Mac, 250 " über App Store) • Avid Media Composer (ca. 1.300 ") • Adobe Premiere Pro CC (mieten, ab 25 " pro Monat) • Lightworks (kostenlos)
  36. 36. Computer und Schnittsoftware • Hardware: • Intel Core i7 Prozessor, 16-32GB RAM, gute Grafikkarte • Nicht selbst konfigurieren • Mehr Leistung je stärker dasVideoformat komprimiert ist • Günstige Kameras bedeuten mehr Computerleistung • Weniger stark komprimierte Formate bei aufwendigen Effekten einsetzen • Empfohlene Systeme: • Apple iMac oder Mac Book Pro • HP Z400 oder Z800 Workstation
  37. 37. Videos exportieren • Verschiedene Auflösungen und Geräte berücksichtigen • TypischeVideoformate: • H.264 (und WEBM bzw. OGV) für HTML5 und Flash • H.264 für DesktopVideoplayer, Blu-ray, SmartPhones,Tablets, Mediacenter und PowerPoint 2010 • MPEG2 für DVD • WindowsMedia für PowerPoint
  38. 38. H.264Video exportieren • Datenraten, Profile und Level! (http://www.apple.com/de/iphone-5s/specs/) Encoding Technologien Baseline Main High I & P Slices ! ! ! B Slices " ! ! Flexible Macroblock Ordering (FMO) ! " " CABAC Entropy Coding " ! ! Interlaced Coding " ! ! Quantization Scaling Matrices " " ! Arbitrary Slice Ordering ! " " 8x8 vs. 4x4 Transform Adaptivity " " ! Warp 9 in 0,3 Sekunden " " ! Level Blocks Auflösungen Baseline / Main High 1 99 176x144 / 15 64 kbit/s 80 kbit/s 1.1 396 352x288 / 7.5 192 kbit/s 240 kbit/s 1.2 396 352x288 / 15 384 kbit/s 480 kbit/s 2 396 352x288 / 30 2 Mbit/s 2,5 Mbit/s 2.1 792 352x576 / 25 4 Mbit/s 5 Mbit/s 2.2 1620 720x576 / 15 4 Mbit/s 5 Mbit/s 3 1620 720x576 / 25 10 Mbit/s 12,5 Mbit/s 3.1 3600 1280x720 / 30 14 Mbit/s 17,5 Mbit/s 3.2 5120 1280x1024 / 30 20 Mbit/s 25 Mbit/s 4 8192 1920x1080 / 30 20 Mbit/s 25 Mbit/s 4.1 8192 1920x1080 / 30 50 Mbit/s 62,5 Mbit/s 4.2 8704 2048x1080 / 60 50 Mbit/s 62,5 Mbit/s 5 22080 3072x1620 / 30 135 Mbit/s 168,75 Mbit/s
  39. 39. Videoqualität • Datenrate • Full HD 1920x1080 sind ca. 6 MB / Bild = 9 GB / Min • Kompression: Intraframe und Interframe • Full HD Blu-ray: 15-25 Mbit/Sek. • Internetvideos: ca. 1-2 Mbit/Sek. • Variable vs. Constante Bitrate • 1 Pass vs. 2 Pass
  40. 40. Einstellungen für verschiedene Medien • Smartphone: 852x480p, 1 Mbit/Sek. • Eigene Website: 1024x576p, 1-2 Mbit/Sek. • Youtube: 1920x1080p, 10-20 Mbit/Sek. • Blu-ray: 1920x1080p/i, 15-25 Mbit/Sek. • +1 detailreiche Bilder mit hohem Kontrast • +1 schnelle Schnitte oder viele Blenden • +1 Schwenks oder schnelle Bewegungen • +1 scharfen Text oder komplexe Grafiken Datenratenformel: Breite x Höhe x FPS / 15.000 x (1 bis 5)
  41. 41. Video im Internet veröffentlichen • Progressiv Download vs. Streaming • HTML5 (H.264, OggVorbis und WEBM) • Flash (On2VP6 oder H.264) • Youtube (H.264) <video autoplay controls poster="poster.jpg"> <source src="movie.mp4" type="video/mp4"> <source src="movie.ogg" type="video/ogg"> <source src="movie.webm" type="video/webm"> </video> http://firefogg.org/ https://www.youtube.com/upload
  42. 42. Beispielprojekte 1. Eventvideo mit dem iPhone und Adobe Clips produzieren • Kurze Interviews und schneller Upload 2. Animierten Produktfilm am Tablet produzieren • Templates und Grafikvorlagen verwenden 3. Unternehmensfilm mit Premiere Pro schneiden • Viel Material zu verwalten • Multicam Funktionen • Ausgabe in unterschiedlichen Formaten
  43. 43. Sven Brencher s.brencher@inlite.de – +49 4351 6666571 Domsland 161, 24340 Eckernförde www.svenbrencher.de twitter.com/svenbrencher

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