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cometis IR-Panel I/2013: Privatanleger in der IR: Akzeptiert - nur selten adressiert

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Spielen Privataktionäre in der IR-Arbeit bei Blue Chips und Nebenwerten die gleiche Rolle? Verfolgen die Unternehmen überhaupt ein strategisches Ziel in Bezug auf den Anteil der Privatanleger am Aktionariat? Diesen und weiteren Fragen geht die erste Runde des IR-Panels 2013 auf den Grund. IR-Verantwortliche aus allen deutschen Indizes und weiterer Aktiengesellschaften haben uns im Zuge der Befragung ihre Antworten hierzu gegeben.

Veröffentlicht in: Wirtschaft & Finanzen
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cometis IR-Panel I/2013: Privatanleger in der IR: Akzeptiert - nur selten adressiert

  1. 1. Investor Relations-Panel, I / 2013Eine Befragung von IR-Managern in DeutschlandPrivatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiert Whitepaper für kapitalmarktrelevante Hintergründe ∙ Thesen ∙ Meinungen ∙ Statistikencometis AGUnter den Eichen 7 ∙ 65195 WiesbadenTel.: 0611 20 58 55 - 0 ∙ Fax 0611 20 58 55 - 66info@cometis.de ∙ www.cometis.de
  2. 2. Investor Relations-PanelEine Befragung von IR-Managern in Deutschland I / 2013: Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertKeine Volksaktien und schon gar kein auf. 63 Prozent der Indexunternehmen Deutschland im gleichen Zeitraum vonNew-Economy-Boom konnten in halten Privatanleger für »sehr wich- zeitweise über vier Millionen auf unterDeutschland die Aktie als Geldanlage tige« oder »wichtige« Aktionäre ihres dreieinhalb Millionen abgenommenin der Breite der Gesellschaft nachhal- Unternehmens – bei den DAX-Werten hatte, ist diese Entwicklung als wenigertig verankern. Fallen Privataktionäre bei sind es sogar 75 Prozent. Bei den klei- dramatisch zu werten.der IR-Arbeit durchs Raster? Oder wird neren, nicht in einem Index vertretenenihnen ein gemessen an ihrem Aktienan- Privatanleger sind sehr wichtige / Unternehmen äußert sich nicht einmal wichtige Aktionäreteil viel zu großer Stellenwert zugespro- jedes zweite der befragten Unterneh-chen? Die erste Runde des IR-Panels men entsprechend (45 Prozent). 73% vor Finanzkrise2013 geht der Frage auf den Grund, 50% Noch augenfälliger: 67  Prozent derwie es um die Rolle der Privatanleger teilnehmenden DAX-Unternehmenin den IR-Abteilungen bestellt ist – in 64% geben an, ihre IR-Privatanlegeraktivi- heuteder strategischen Zielsetzung und im 45% täten künftig verstärken zu wollen. DerInvestor-Relations-Alltag. Und ob IR- Durchschnitt der in einem Index vertre- Indexgelistete UnternehmenManager positiv auf die Aktienkultur in Nicht indexgelistete Unternehmen tenen Firmen liegt hier bei 37 Prozent.Deutschland einwirken können. Bei den nicht in einem Index notiertenDie unbekannten Großaktionäre Gesellschaften planen dies dagegen Selbstverständlicher Service verschwindend geringe vier  Prozent. Sowohl bei den IndexunternehmenFast 90 Prozent der befragten IR-Mana- Fühlen sich die Blue Chips hier etwa in als auch bei den Nebenwerten gebenger sehen sich in der Lage, die Anle- die Pflicht genommen, die Aktionärs- 84  Prozent der IR-Verantwortlichen an,gergruppe der Privatanleger nicht nur kultur in Deutschland zu stärken? Ge- die Betreuung von Privatanlegern alsvon den »Institutionellen« abzugren- rade einmal 16 Prozent der IR-Mana- »selbstverständlichen Teil des Aktionärs-zen, sondern auch eine Schätzung ger der befragten Indexunternehmen services aufzufassen, ohne die Anleger-über ihren Anteil am Aktionariat abzu- geben an, einen höheren Privatanle- gruppe gezielt zu umwerben«. So hochgeben. Und dabei entpuppen sich die geranteil als strategisches Ziel zu ver- die Zustimmung zu dieser Aussage auchvermeintlichen Kleinanleger aggregiert folgen. Aber 84  Prozent stimmen der ist, lässt sie dennoch Interpretations-oft als wahre Großaktionäre: 28 Prozent Aussage zu, dass sich gute IR-Arbeit spielraum: Einerseits wird die Betreuungder befragten Aktiengesellschaften, die längerfristig positiv auf die Aktionärs- der Privatanleger als selbstverständlichnicht in einem Index geführt werden, kultur in Deutschland auswirkt. Dies angesehen, andererseits suggeriert dasschätzen den Anteil an Privataktionären sehen ihre Kollegen aus den Neben- Statement, die Privatanleger würden alsam eigenen Aktionariat auf mindestens werten übrigens ganz ähnlich (74  Pro- notwendiges Übel aufgefasst.40 Prozent. Bei den indexgelisteten Un- zent Zustimmung).ternehmen sind es dagegen nur 16 Pro- Bei Nebenwerten zählt die Effizienzzent. Gefragt wurden die IR-Manager auch, Ist es vielleicht der Arbeitsaufwand, derDAX legt Wert auf Kleinanleger wie sie die Bedeutung der Privatanle- viele IR-Verantwortliche davon abhält, ger vor sechs Jahren – und damit vorUmso erstaunlicher, dass die Indexun- die Privatanleger als Zielgruppe ins Vi- der Finanzkrise – einschätzen. Die Ten-ternehmen den Privataktionären eine sier zu nehmen? Drei Viertel der am IR- denz: Ihr Stellenwert war zu diesemhöhere Bedeutung beimessen. Ob- Panel teilnehmenden indexgelisteten Zeitpunkt höher. Bei den Indexunter-wohl in der Panel-Befragung drei Vier- Organisationen schreiben der IR-Arbeit nehmen etwa gaben 73  Prozent an,tel aller Firmen Privatanleger als loyale mit Privatanlegern einen maximalen Privataktionäre damals als »sehr wich-und im Vergleich zu institutionellen In- Arbeitsaufwand von 20 Prozent im Ver- tig« oder »wichtig« angesehen zu ha-vestoren längerfristig am Unternehmen gleich zur IR-Arbeit mit institutionellen ben, ein um fast zehn  Prozentpunkteinteressierte Anleger sehen, treten in Investoren zu. Bei den nicht in einem höherer Wert als heute. Bedenkt man,der Beurteilung der Relevanz dieser Index notierten Betrieben sind es nur dass die Zahl der direkten Aktionäre inAnlegergruppe spürbare Unterschiede knapp mehr als die Hälfte. Obwohl der -2-
  3. 3. Investor Relations-PanelEine Befragung von IR-Managern in Deutschland I / 2013: Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertStellenwert der Privatanleger bei den Index vertretenen Werten kein Ein- Events bleiben eher ein Kanal in der An-Indexunternehmen höher eingeschätzt ziges. Knapp 90  Prozent machen hier- sprache institutioneller Investorenwird, stufen sie den mit ihnen entste- für die geringe Größe des eigenen IR- Eher auf Distanz zu den Kleinaktionärenhenden Arbeitsaufwand – im Verhältnis Teams verantwortlich. gehen die Nebenwerte-IR-Manager– als geringer ein. Rund ein Viertel der auch in der Wahl der Kommunikations- Selbstzweifelnde Small Caps?nicht in einem Index gelisteten Unter- mittel. Über 50  Prozent veranstaltennehmen bezeichnet den Aufwand für Zudem haben wir die Investor-Rela- keinerlei Vor-Ort-Events für Privatanle-Privatanleger gar als genau so hoch tions-Verantwortlichen um eine Selbst- ger. Wenn überhaupt geschieht dieswie bei den institutionellen Investoren. einschätzung hinlänglich der Eignung im Rahmen der HauptversammlungEin Indiz, dass gerade die kleineren Un- ihres Unternehmens als Investment für (28  Prozent), auf Privatanlegermessenternehmen sehr genau darauf achten, Privatanleger gebeten. Die allgemeine oder auf Anregung interessierter An-die eigene IR-Arbeit in ein ökonomisch Zurückhaltung der kleineren Unterneh- leger (jeweils 12  Prozent). Regelmä-sinnvolles Aufwands-Ertrags-Verhältnis men setzt sich hierbei eindeutig fort. ßig und auf Eigeninitiative hin führenzu stellen. Denn obwohl der auf eige- Jeder vierte IR-Manger aus einem nicht solche Veranstaltungen nur DAX- undnen Einschätzungen der Panel-Teilneh- in einem Index notiertem Unterneh- MDAX-Unternehmen durch – schon beimer basierende Privatanlegeranteil bei men sieht seine Gesellschaft als weni- SDAX und TecDAX beginnt der »Aus-den Nebenwerten höher ist, gaben ger interessant für Privatanleger an und schluss der Öffentlichkeit«.nur 12  Prozent der Nebenwerte-IR- nur jeder Fünfte als besonders interes-Manager an, der Arbeitsaufwand sei sant. Wesentlich selbstbewusster sind Neben der obligatorischen IR-Web-im Verhältnis zum Anteil am Aktionariat da die indexgelsiteten Firmen - 42 Pro- site werden vor allem E-Mail-Aussen-überdurchschnittlich. Bei den indexno- zent empfinden sich als besonders dungen (76  Prozent aller befragtentierten Gesellschaften sind es immerhin interessant. Als Gründe für ihre selbst Unternehmen) genutzt, um aktiv Kon-26 Prozent. empfundene Privatanlegerattraktivität takt zu den Aktionären aufzubauen. führen sie vor allem ihre hohe Bekannt- Als probates Mittel wird auch der Ak-Der Aufwand mit Privatanlegern in heit und die regelmäßigen Dividen- tionärsbrief aufgefasst. Diese FormBezug auf ihren Anteil amAktionariat ist ... denzahlungen (jeweils 63  Prozent) an. der Ansprache wird von immerhin Kein einziges der in einem Index ver- 21 Prozent der Indexunternehmen und 26% überdurchschnittlich tretenen Unternehmen, die im Zuge 24  Prozent der Nicht-Indexunterneh- 12% dieses IR-Panels befragt wurden, sieht men genutzt. Auffällig ist vor allem, 42% die eigene Aktie als wenig geeignetes dass die Wirtschafts- und Finanzpresse neutral 52% Privatanlegerinvestment. im Hinblick auf die Privatanlegerkom- munikation keine übermäßig dominan- 32% Wie bewerten Sie die Eignung Ihres te Rolle spielt, obwohl doch gerade dieunterdurchschnittlich 36% Unternehmens als Investment für Privatanleger? Reichweitenwirkung und die Glaubwür- Indexgelistete Unternehmen digkeit der so vermittelten Informatio- Nicht indexgelistete Unternehmen 26% besonders nen gegenüber der Organisation von interessant 12% Events oder der klassischen Anzeigen-In diesem Zusammenhang auch inte- schaltung ein naturgemäß gutes Auf- 58%ressant: 26 Prozent der in einem Index neutral 56% wands-Nutzen-Verhältnis stiftet. Dahernotierten befragten Unternehmen ha- erscheint es durchaus überraschend,ben eigens auf die Anlegergruppe der weniger 0% dass gut ein Drittel der Indexgesell- interessantPrivatanleger spezialisierte IR-Mitarbei- 24% schaften und fast die Hälfte der Smallter. Im DAX sind es fünf von insgesamt Caps in der Wirtschafts- und Finanz- Indexgelistete Unternehmensechs an diesem Panel teilnehmenden Nicht indexgelistete Unternehmen presse keinen KommunikationskanalUnternehmen, bei den nicht in einem ihrer Wahl sehen. Mit Blick auf das in -3-
  4. 4. Investor Relations-PanelEine Befragung von IR-Managern in Deutschland I / 2013: Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertder jüngeren Vergangenheit stark ge- at nennenswert vertreten zu wissen. lassen. Es gilt vielmehr, Wege und Stra-hypte Segment Social Media erweist Mehr als zwei Drittel der befragten tegien zu entwickeln, wie auch mit be-sich alleine der Micro-Blogging-Dienst IR-Manager schätzen sie als loyal und grenzten finanziellen und personellenTwitter – den bei den indexnotierten – im Vergleich zu institutionellen Inve- Ressourcen eine zielführende Privatan-Unternehmen immerhin jedes Fünf- storen – längerfristig am Unternehmen legerkommunikation betrieben werdente nutzt – aus Sicht der befragten IR- interessiert ein. Erstaunlich jedoch: kann. In diesem Zusammenhang istManager als adäquates Mittel in der Die nicht in einem Index vertretenen besonders die den Ergebnissen diesesPrivatanlegerkommunikation. Große Nebenwerte haben zwar den eigenen Panels zufolge eher geringe Einbezie-Namen wie Facebook oder Youtube Schätzungen zufolge einen höheren hung der Wirtschafts- und Finanzpres-spielen im IR-Bereich dagegen bisher Privatanlegeranteil, doch räumen sie se zu nennen. Viele der Small Capskaum eine Rolle – unabhängig von der dieser Gruppe in der Gesamtschau verfügen über einzigartige Geschäfts-Unternehmensgröße. eine geringere Bedeutung als die modelle, bedienen lukrative Nischen großen Unternehmen ein. und wachsen stark - es weiß nur kaumPrivatanleger-IR ist nationales Geschäft einer. Darauf zu warten, dass ein Jour- Einig sind sich die teilnehmenden IR-Eine weitere Erkenntnis, die IR-Prak- nalist auf das Unternehmen zukommt, Manager darin, dass ihre solide Arbeittiker vermutlich weniger überrascht, ist zu wenig. Privatanleger erweisen einen positiven Einfluss auf die Akti-aber durch das Panel eindrucksvoll sich in Unternehmenskrisen meist als enkultur in Deutschland haben kann.bestätigt wird: Privatanleger zeichnen treue Aktionäre und können gerade bei Und diese Arbeit könnte sich lohnen.sich durch ihren ausgeprägten »Home kleineren Unternehmen eine wichtige Bei 4,7 Billionen Euro an Geldvermö-Bias« aus, beschränken sich bei der Rolle hinsichtlich eines regelmäßigen gen in Deutschland würde eine umAktienauswahl also weitgehend auf »Grundrauschens« beim Handelsvolu- fünf  Prozentpunkte auf zehn  Prozentihr Heimatland. 59 Prozent aller Panel- men der Aktie spielen. Unternehmen gesteigerte Aktienquote dem MarktTeilnehmer geben an, internationale sollten sich von den teilweise kuriosen 235 Milliarden Euro zuführen. Den an-Privatanleger (in unserer Umfrage: au- Redebeiträgen von Kleinanlegern auf gesprochenen »Home Bias« der Pri-ßerhalb der DACH-Region) seien in der jährlichen Hauptversammlung nicht vatanleger angenommen, bliebe fürihrem Unternehmen nicht nennenswert täuschen lassen: Privatanleger sind in den deutschen Markt ein Volumen, dasinvestiert. Und nur fünf Prozent geben ihrer Gesamtheit eine wichtige Ziel- die gesamte Marktkapitalisierung alleran, überhaupt regelmäßig Kontakt zu gruppe und sollten in die IR-Strategie MDAX-Werte bei weitem übertrifft.ausländischen Privatanlegern zu ha- intelligent eingebunden werden.ben. Doch weshalb lassen die großen Unter-Welche Aussagen stimmen Sie mit nehmen Privatanlegern einen höherenBlick auf ausländische Privatanleger Stellenwert zukommen? Ihre Namenzu? sind bekannt und wirken somit verläss- www.cometis.de Ausländische Privat- anleger sind in unserem 59% licher auf Privatanleger, die hinsichtlich Spezialisten für Finanzkommunikation, Investor Unternehmen nicht Relations, Corporate Communications und Me- nennenswert investiert ihres Anlageverhaltens neben der Ren- dientraining Wir haben nur selten Kontakt mit ausländischen 68% dite vor allem auf die gefühlte Sicher- Privatanlegern heit ihres Investments bedacht sind. Kontakt Wir möchten unsere IR-Aktivitäten im Hinblick 2% Zudem besitzen große Konzerne auch auf ausländische Privat- anleger künftig verstärken die Kapazitäten, um eigens auf diese cometis AG Anlegergruppe spezialisierte IR-Mitar- Unter den Eichen 7 beiter anzustellen. Doch dies darf fürFazit 65195 Wiesbaden die kleineren Unternehmen kein Tot-Die Mehrheit der Unternehmen hat ein schlagargument sein, ihre bestehen- Telefon: +49 (0) 611 20 58 55-0grundsätzliches Interesse daran, auch den oder auch potenziellen Privatan- Fax: +49 (0) 611 20 58 55-66Privatanleger im eigenen Aktionari- leger in der IR-Arbeit außen vor zu Mail: info@ cometis.de -4-
  5. 5. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 1:In welchem Index ist Ihr Unternehmen vertreten? Kein Index: DAX: 56% 14% MDAX: 14% SDAX: 7% TecDAX: 9%KommentarMehrheit nicht in einem Index vertretenBefragt wurden börsennotierte Unternehmen in Deutschland. Gesellschaften aus allen wichtigen Aktienindizes der FrankfurterWertpapierbörse haben teilgenommen, wobei 56 % der Teilnehmer nicht in einem der Auswahlindizes vertreten sind.Frage 2:Wie hoch ist Ihr Freefloat nach Definition der Deutschen Börse AG? =100%: <10%: 7% 2% 75% bis <100%: 10% bis <25%: 16% 16% 25% bis <50%: 16% 50% bis <75%: 43%KommentarIndexunternehmen mit höherem FreefloatRund zwei Drittel der am Panel teilnehmenden Unternehmen sind zu mindestens 50 % in Streubesitz. Einen unter 10 % lie-genden Freefloat haben nur 2 % der Panelteilnehmer vorzuweisen. Keines der in einem Index vertretenen Unternehmen, diesich am IR-Panel beteiligt haben, definiert den eigenen Streubesitz auf weniger als 25 %. Die Hälfte der teilnehmenden DAX-Unternehmen weist sogar einen Freefloat von 100 % auf. Bei rund einem Drittel der nicht in einem der Indizes vertretenenOrganisationen beläuft sich der Streubesitz hingegen auf weniger als 25 %. -5-
  6. 6. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 3:Wie hoch schätzen Sie den Anteil der Privatanleger im Aktionärskreis IhresUnternehmens (bezogen auf das gesamte Aktienkapital) ein? keine Aussage möglich: 11% <5%: 14% >40%: 20% ~10%: 23% ~40%: 2% ~30%: 2% ~15%: 5% ~25%: 7% ~20%: 16%KommentarNicht indexgelistete Unternehmen mit höherem PrivatanlegeranteilNur 20  der Panelteilnehmer schätzen den Privatanlegeranteil am eigenen Unternehmen auf mehr als 40  Dabei gibt es % %.spürbare Unterschiede zwischen Indexunternehmen und nicht in einem Index geführten Organisationen: 28 % der nicht in einemIndex vertretenen Firmen haben der eigenen Einschätzung nach einen über 40 % liegenden Privatanlegeranteil. Bei den notiertenUnternehmen sind es im Schnitt nur 16 %, die befragten DAX-Unternehmen gehen von einem maximalen Privatanlegeranteil von25 Prozent aus. Insgesamt schätzen fast 60 % der Gesellschaften den eigenen Privatanlegeranteil auf maximal 20 %.Frage 4:Woher beziehen Sie Ihr Wissen über die Aktionärsstruktur in Bezug aufPrivatanleger? Sonstiges: 9% Namensaktien (Aktienregister): 20% Eigene Recherchen (HV etc.): 51% Auswertung durch Dienstleister: 20%KommentarNebenwerte recherchieren Privatanlegeranteile selbstDie Hälfte der befragten Aktiengesellschaften greift bei der Identifizierung des eigenen Privatanlegeranteils auf eigene Recher-chen zurück, z. B. über Präsenzmeldungen auf der Hauptversammlung. Während die befragten DAX- und MDAX-Mitglieder daseigene Aktienregister oder externe Dienstleister zur Bestimmung des eigenen Privatanlegeranteils nutzen, greifen die nicht ineinem Index vertretenen Gesellschaften überwiegend auf Eigenrecherchen zurück. -6-
  7. 7. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 5:Ganz allgemein: Für wie bedeutend halten Sie Privatanleger als AktionäreIhres Unternehmens? (1 = sehr bedeutend; 5 = überhaupt nicht bedeutend) Vor Finanzkrise 16% 42% 23% 16% 3% 0% 25% 50% 75% 100% 1 (sehr bedeutend) 2 (bedeutend) 3 (neutral) 4 (nicht bedeutend) 5 (gar nicht bedeutend)KommentarMehrheit betrachtet Privatanleger als bedeutende AktionäreMit 58  sahen weit mehr als die Hälfte der am Panel teilnehmenden Unternehmen Privatanleger vor der Finanzkrise als sehr %bedeutende oder bedeutende Aktionäre an. Bei den befragten DAX-Unternehmen sind es gar 100%. Somit schrieben die DAX-Gesellschaften den Privatanlegern vor der Finanzkrise die größte Bedeutung unter allen befragten Unternehmen zu. Nur 50 % dernicht in einem Index vertretenen Unternehmen sahen Privataktionäre als mindestens bedeutende Aktionäre an. Heute 19% 32% 32% 16% 1% 0% 25% 50% 75% 100% 1 (sehr bedeutend) 2 (bedeutend) 3 (neutral) 4 (nicht bedeutend) 5 (gar nicht bedeutend)KommentarBedeutungsverlust der PrivatanlegerNur noch rund die Hälfte der befragten Gesellschaften sehen die Privatanleger zum Zeitpunkt der Erhebung (März 2013) als sehrbedeutende oder bedeutende Aktionäre an. Bei den DAX-Unternehmen sind es nach 100% vor der Finanzkrise noch 75%. Einleichter Relevanzverlust ist auch bei den nicht in einem Index gelisteten Firmen zu beobachten: Noch 45% aller Nebenwerteschreiben den Privataktionären einen mindestens bedeutenden Stellenwert zu. -7-
  8. 8. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 6:Wie bewerten Sie die Eignung Ihres Unternehmens als Investment fürPrivatanleger? Unser Unternehmen ist für Wir sehen unser Privatanleger besonders Unternehmen im interessant, da…: 30% Bezug auf die Eignung als Privatanleger- investment als neutral an: 56% Unser Unternehmen ist für Privatanleger weniger interessant, da…: 14%KommentarIndexunternehmen befinden die eigene Aktie als interessantes Privatanlegerinvestment30  der IR-Manager sehen im eigenen Unternehmen ein interessantes Privatanlegerinvestment, wobei dies bei einem Drittel %aller befragten Indexunternehmen und 20 % der nicht gelisteten Betrieben der Fall ist. Als nicht interessant für Privatanleger stuftsich kein einziges der in einem Index vertretenen Unternehmen ein, bei den Nebenwerten sind es 24 %.Frage 7:Unser Unternehmen ist für Privatanleger besonders interessant, da…(Mehrfachnennung möglich) 54% 46% 31% 23% 23% 8% … es einen … es konsumnah ausgerichtet ist. … das Geschäftsmodell einfachhohen Bekanntheits- nachzuvollziehen ist. grad besitzt. … regelmäßig Dividenden … das Geschäftsmodell planbar Sonstiges ausschüttet. und konjunkturunabhängig ist.KommentarAttraktiv für Privatanleger dank hohem Bekanntheitsgrad und DividendenDie befragten Unternehmen, die sich als interessantes Investment für Privatanleger wähnen, führen dies hauptsächlich auf einenhohen Bekanntheitsgrad (54  und die regelmäßige Ausschüttung von Dividenden zurück (46  Indexunternehmen führen %) %).hierbei ihren hohen Bekanntheitsgrad und eine regelmäßige Dividendenzahlung an (jeweils 63 %), die nicht in einem Index ver-tretenen Firmen neben einem hohen Bekanntheitsgrad vor allem eine konsumnahe Ausrichtung (jeweils 40 %). -8-
  9. 9. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 8:Unser Unternehmen ist für Privatanleger weniger interessant, da…(Mehrfachnennung möglich) 67% 50% 33% 33% 17% 17%… das Geschäftsmodell … es auf Produktseite keine / kaum … es als relativ junges Unternehmen komplex und sehr Berührungspunkte mit Konsumenten gibt. noch keine lange Historie besitzt.erklärungsbedürftig ist. … es in der breiten Öffentlichkeit … es deutlichen Konjunktur- Sonstiges wenig bekannt ist. schwankungen ausgesetzt ist.KommentarSchwer verständliche Geschäftsmodelle und geringe Bekanntheit für mangelnde Small Cap-Attraktivität verantwortlichDie IR-Verantwortlichen, die ihr eigenes Unternehmen als weniger interessant für Privatanleger einstufen (ausschließlich nichtindexgelistete Gesellschaften), führen die geringe Attraktivität hauptsächlich auf ein erklärungsbedürftiges und komplexesGeschäftsmodell (67 %) und einen geringen Bekanntheitsgrad (50 %) zurück.Frage 9:Verfolgen Sie ein strategisches Ziel in Bezug auf den Anteil der Privatan-leger? (Mehrfachnennung möglich) 75% 9% 9% 7% 2%Nein, die bewusste Einfluss- Ja, wir streben künftig einen Sonstigesnahme auf den Anteil von höheren Anteil an Privatanlegern an. Privatanlegern am Aktionariat ist kein Ziel unserer IR-Arbeit. Ja, wir streben einen nennenswerten Ja, wir streben einen Anteil an Privataktionären an, quantifizieren bestimmten Prozentsatz an. das Ziel aber nicht.KommentarPrivatanleger gerade bei nicht indexgelisteten Unternehmen kein strategisches IR-ZielDrei Viertel der befragten Unternehmen haben kein strategisches IR-Ziel mit Blick auf Privatanleger, wobei auch hier klare Unter-schiede zwischen indexnotierten und nicht in einem Index vertretenen Unternehmen zu verzeichnen sind: Bei den Indexunterneh-men bejahren dies 37%, bei den Nebenwerten nur 8%. -9-
  10. 10. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 10:Welchen Aussagen stimmen Sie in Bezug auf ausländische Privatanleger zu?(Mehrfachnennung möglich) 68% 59% 9% 5% 2% Wir haben nur selten Wir legen Wert darauf, auch Wir möchten unsere IR-Aktivitäten im direkten Kontakt mit unter Privatanlegern im Ausland als Hinblick auf ausländische Privatanleger ausländischen attraktives Unternehmen wahrgenommen künftig verstärken. Privatanlegern. zu werden. Ausländische Privatanleger sind in unserem Wir haben regelmäßig Kontakt Unternehmen nicht nennenswert investiert. mit ausländischen Privatanlegern.KommentarSelten Kontakt zu ausländischen PrivatanlegernMehr als zwei Drittel der Unternehmen gaben an, nur selten Kontakt mit ausländischen Privatanlegern zu haben. Ein Hauptgrunddafür vermutlich: Rund 60 % verzeichnen keine nennenswerte Beteiligung ausländischer Privatanleger am eigenen Unternehmen.Nur einige der DAX-Konzerne legen Wert auf eine attraktive Wahrnehmung des eigenen Unternehmens bei ausländischen Pri-vataktionären (33 %) oder pflegen einen regelmäßigen Kontakt zu ausländischen Privatanlegern.Frage 11:Schätzen Sie bitte den mit Privatanleger-IR verbundenen Arbeitsauf-wand relativ zu dem Arbeitsaufwand mit institutionellen Anlegern ein. mehr als institutionelle etwa 10%: 36% Investoren: 5% = institutionelle Investoren: 16% etwa 75%: 7% etwa 50%: 2% etwa 40%: 5% etwa 30%: 2% etwa 20%: 27%KommentarDeutlich geringerer IR-Aufwand bei privaten AktionärenFast zwei Drittel aller am Panel teilnehmenden Unternehmen schätzen den mit Privatanlegern entstehenden IR-Aufwandauf maximal 20  des mit institutionellen Investoren entstehenden Aufwands. Etwa 20  der Unternehmen sehen den IR- % %Arbeitsaufwand mit privaten Anlegern als genau so hoch oder höher als mit institutionellen Investoren. - 10 -
  11. 11. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 12:Damit ist der Aufwand in Bezug auf den Privatanlegeranteil am Aktionariat…? … überdurchschnittlich: … neutral: 18% 48% … unterdurchschnittlich: 34%KommentarEher geringer Arbeitsaufwand mit PrivatanlegernEin Drittel der befragten Unternehmen empfindet den Arbeitsaufwand mit Privatanlegern in Bezug auf deren Anteil am Aktiona-riat als unterdurchschnittlich. 18  sehen ihn hingegen als überdurchschnittlich. Die Indexgesellschaften sehen den Arbeitsauf- %wand mit privaten Anlegern relativ zu deren Anteil am Aktionariat eher als überdurchschnittlich (26 %) als die nicht in einem Indexgeführten Unternehmen (12 %).Frage 13:Bitte nennen Sie die Top-3-Themen der Auskunftswünsche vonPrivatanlegern aus Ihrer Erfahrung. 66% 59% 55% 50% 36% 9% 9% 7% 2% 0% Kursentwicklung Hauptversammlung Inhaltliche Fragen zu Geschäftsmodell Directors Dealings Veröffentlichungen (Bericht oder Mitteilungen) Geschäftsentwicklung Dividende Finanzkalender Sonstiges OrganisatorischesKommentarAktuelle Entwicklungen verlangen nach Erklärung durch IR-AbteilungenDie Kurs (66 %)- und Geschäftsentwicklung (59 %) sowie die Hauptversammlung (55 %) sind die Themen, die bei Privatanlegeranfragenan das Unternehmen nach den Erfahrungswerten der befragten IR-Verantwortlichen im Vordergrund stehen. Während Fragenzur Kurs- und Geschäftsentwicklung bei nicht in einem Index vertretenen Unternehmen etwas häufiger als bei den Indexwertenauftreten, ist der gravierendste Unterschied bei der Hauptversammlung zu sehen. Drei Viertel aller Indexwerte sehen sich häufigmit Fragen zur Hauptversammlung konfrontiert, bei den Small Caps sind dies nur 40 %. - 11 -
  12. 12. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 14:Welche Kommunikationskanäle nutzen Sie aktiv in der Privatanlegerkom-munikation? (Mehrfachnennung möglich) 100% 77% 59% 27% 23% 18% 14% 11% 7% 5% 5% 2% IR-Website Wirtschafts- und Aktionärsbrief Deutsches Facebook Sonstiges Finanzpresse Anleger Fernsehen (DAF) Email-Verteiler Börsen Radio Anzeigen Twitter Blog Youtube Network (BRN) (Print / Online)KommentarIR-Website ist obligatorisch in Privatanlegerkommunikation – Social Media kaum genutztDie IR-Website ist das obligatorische Instrument in der Privatanlegerkommunikation. Sämtliche der im IR-Panel befragten Un-ternehmen setzen diese hierfür ein. Eine große Rolle spielen auch Aussendungen über Email-Verteiler, die von immerhin dreiVierteln der Unternehmen eingesetzt werden. Mit rund 60 % spielt die Wirtschafts- und Finanzpresse zwar die drittgrößte Rolle,angesichts der hierdurch erzielbaren Multiplikatoreffekte hält sich der aktive Einsatz der Wirtschafts- und Finanzpresse aber inüberraschend engen Grenzen. Social Media spielen in der Privatanlegerkommunikation kaum eine nennenswerte Rolle; immerhinjede zehnte der befragten Gesellschaften nutzt den Kurznachrichtendienst Twitter. Während die kleineren Werte in der Privatan-legerkommunikation vor allem auf die Informationsübermittlung per Email-Verteiler setzen, spielt bei den größeren DAX-Wertender Aktionärsbrief noch eine überdurchschnittliche Rolle. Technologiewerte aus dem TecDAX greifen auffallend häufig auf diebeiden klassischen Funkmedien Fernsehen und Radio zurück. Klassische Anzeigen im Print- und / oder Onlinebereich sowie So-cial Media werden hauptsächlich von indexgelisteten Unternehmen genutzt, kaum aber von Nebenwerten. - 12 -
  13. 13. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 15:Bitte bewerten Sie die Relevanz folgender Medien für die Kommunikationmit Privatanlegern in Deutschland.(Skala von 1 bis 5; 1 = sehr relevant; 5 = überhaupt nicht relevant; Darstellung der Durchschnitts-werte auf der Intervallskala) Börse Online 2 Euro am Sonntag 2,03 Der Aktionär 2,16 Focus Money 2,29 Handelsblatt 2,31 F.A.Z. 2,32 Platow Brief 2,46 finanzen.net 2,5 Capital 2,51 F.A.S. 2,63 Nebenwerte Journal 2,63 Wirtschaftswoche 2,74 Börsen-Zeitung 2,82 wallstreetjournal.de 2,83 Welt am Sonntag 2,91 Prior Börse 2,92 Die Welt 2,94 Süddeutsche 3,09 Manager Magazin 3,16 Focus 3,8 Der Spiegel 3,86KommentarSpezialisierte Anlegermedien mit höherer RelevanzÜber alle Panelteilnehmer hinweg erhält Börse Online die beste Bewertung (2,0), knapp gefolgt von Euro am Sonntag (2,03).Insgesamt schneiden die spezialisierten Anlegermedien besser ab als die allgemeiner gehaltenen Titel. So liegen die beidenPublikumsmagazine Focus (3,80) und Spiegel (3,86) deutlich am Ende der abgefragten Titel. Die nicht in einem Index geführtenGesellschaften messen den spezialisierten Anlegermedien einen höheren Stellenwert bei als die in einem Index gelistetenUnternehmen. Die Indexgesellschaften schreiben hingegen thematisch breiter aufgestellten Medien mit in der Tendenz größerenReichweiten wie dem Handelsblatt, der F.A.Z. oder F.A.S. eine höhere Relevanz zu. Insgesamt spielen Euro am Sonntag und BörseOnline sowohl bei in einem Index notierten Unternehmen als auch bei den nicht notierten Gesellschaften die größte Rolle. - 13 -
  14. 14. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 16:Halten Sie sich über Diskussionen über Ihr Unternehmen in Onlineforen(wallstreet-online.de, ariva.de, …) auf dem Laufenden? Unregelmäßig: 39% Ja: 45% Nein: 16%KommentarForenmonitoring Usus bei der überwiegenden Mehrheit84  der befragten Unternehmen geben an, sich auf Onlineforen über Diskussionen zum eigenen Unternehmen auf dem Lau- %fenden zu halten. 45 % tun dies regelmäßig, 39 % unregelmäßig. Die befragten Gesellschaften aus den kleineren Indizes sowiedie nicht in einem Index vertretenen Organisationen sind im Vergleich zu den befragten DAX-Konzernen zu einem höheren Anteilregelmäßig in Onlineforen unterwegs, um die Diskussionen über das eigene Unternehmen zu verfolgen.Frage 17:Veranstalten Sie Events (Betriebsbesichtigungen, persönliche Treffenmit Management, …) für Privatanleger? (Mehrfachnennung möglich) 41% 27% 18% 14% 11% 9% Nein Ja, auf Anregung durch Ja, regelmäßig auf interessierte Anleger. eigene Initiative. Ja, im Rahmen Nicht unternehmensintern, wir sind Sonstiges der Hauptversammlung. aber auf Privatanlegermessen vertreten.KommentarJeder Zweite veranstaltet regelmäßig Events für PrivatanlegerMit 54  veranstalten mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen Events für Privatanleger, nur 9  tun dies allerdings % %regelmäßig auf eigene Initiative hin. 41  der befragten Unternehmen veranstalten generell nie Events für Privatanleger. Nur %indexgelistete Unternehmen veranstalten regelmäßige Privatanlegerevents auf eigene Initiative hin. Über die Hälfte der nicht ineinem Index vertretenen Gesellschaften veranstalten nie Events für Privatanleger – nicht einmal auf deren Anregung hin oder imRahmen der Hauptversammlung. - 14 -
  15. 15. Investor Relations-PanelI / 2013Privatanleger in der IR: Akzeptiert – nur selten adressiertFrage 18:Gibt es in Ihrer Abteilung spezielle Verantwortlichkeiten für Privatanleger?(Mehrfachnennung möglich) 75% 23% 11% Nein, die Größe des Ja, Mitarbeiter sind auf IR-Teams lässt eine unterschiedliche Anleger-Spezialisierung nicht zu. gruppen spezialisiert. Nein, eine Zuordnung der Verantwortlichkeit für Privatanleger auf bestimmte Mitarbeiter ist nicht vorgesehen.KommentarFehlende personelle Ressourcen verhindern PrivatanlegerspezialisierungDrei Viertel aller im Zuge des Panels befragten Gesellschaften führen die geringen personellen Ressourcen als Grund für eine feh-lende Mitarbeiterspezialisierung auf die Anlegergruppe Privatanleger an. Nur bei rund jedem zehnten befragten Unternehmenist eine solche Spezialisierung innerhalb der IR-Abteilung gegeben. Bei 83 % der im Panel befragten DAX-Konzerne gibt es in derIR-Abteilung Mitarbeiter, die auf die Gruppe der Privatanleger spezialisiert sind. Damit sind die DAX-Unternehmen die einzigen,die eine solche Spezialisierung betreiben. Die DAX-Unternehmen, die keine solche Spezialisierung vornehmen, tun dies nicht auseinem personellen Engpass heraus, sondern weil eine solche Spezialisierung nicht vorgesehen ist. - 15 -
  16. 16. Investor Relations-PanelI / 2013Frage 19:Bitte fällen Sie ein Gesamturteil: Privatanleger sind aus meiner Sicht …(Mehrfachnennung möglich) 75% 73% 39% 39% 30% 27% 25% 20% 16% 9%… wichtig für die … eine wichtige … Aktionäre, die vor … häufig besonders … stark am Unter- Aktienkultur in Zielgruppe als allem einmal im Jahr "betreuungsbedürftig" nehmen interessiert Deutschland. Eigenkapitalgeber. auf der Haupt- und manchmal lästig. und wichtige versammlung Multiplikatoren. auftauchen. … meist loyal und länger- … Aktionäre wie alle … ohne wirkliche … gut für das … Aktionäre mit fristig am Unternehmen anderen auch. Relevanz für den Handelsvolumen der einem schlechten interessiert als institutionelle Aktienkurs unseres Aktie. Kosten-/Nutzenverhältnis, Investoren. Unternehmens. was ihren Betreuungsaufwand angeht.KommentarPrivatanleger werden als loyal und längerfristig interessiert wahrgenommenRund drei Viertel der befragten Firmen halten Privataktionäre für loyal und im Vergleich zu institutionellen Investoren längerfristigam eigenen Unternehmen interessiert sowie für wichtig für die deutsche Aktienkultur. Als wichtige Eigenkapitalgeber werdendie Privatanleger dagegen von nur rund 40% der befragten Unternehmen eingestuft. Fast 90% der in einem Index geführtenWerte empfinden Privatanleger als loyale und im Vergleich zu institutionellen Investoren längerfristig am eigenen Unternehmeninteressierte Anlegergruppe. Bei den nicht in einem Index vertretenen Gesellschaften sind es nur 60% - was den divergierendenStellenwert der Privatanleger zwischen diesen beiden Kategorien gut zusammenfasst. Während knapp die Hälfte der befragtenin einem Index gelisteten Gesellschaften keine Unterschiede zwischen der Gruppe der Privatanleger und der institutionellenAnleger machen (Aktionäre wie alle anderen auch), sind es bei den nicht indexgelisteten Unternehmen nur rund ein Drittel. - 16 -
  17. 17. Investor Relations-PanelI / 2013cometis AG ImpressumProfil HerausgeberSeit dem Jahr 2000 ist die cometis AG als Beratungsunternehmen für cometis AGInvestor Relations und Corporate Communications aktiv. Unser Team von mehr Unter den Eichen 7als 25 Mitarbeitern besteht aus Betriebs- und Volkswirten, Journalisten, Wirt- 65195 Wiesbadenschaftsjuristen und Designern. Dabei profitieren unsere überwiegend mittel- Tel.: 0611 20 58 55 - 0ständischen Kunden von der tiefgreifenden Erfahrung aus mehr als 350 ab- Fax: 0611 20 58 55 - 66geschlossenen Kapitalmarktprojekten. In den vergangenen Jahren haben wir E-Mail: info @ cometis.de20 Börsengänge zum Erfolg geführt. Außerdem steuerten wir bei zahlreichen www . cometis . deKapitalerhöhungen und M&A-Transaktionen die Kommunikation unserer Kun-den. Somit zählen wir zu den führenden Kommunikationsberatern in diesemBereich. Unser Leistungsspektrum reicht von der Entwicklung der Kommuni-kationsstrategien, über die Erstellung von Meldungen, Geschäftsberichtenoder Präsentationen bis hin zu Management-Coachings als Vorbereitung auf ErscheinungstermineGespräche mit Journalisten, Analysten und Investoren. Durch unsere Mitglied- Drei bis vier Erscheinungstermine proschaft im »Public Relations Global Network« (PRGN), das über 40 inhaberge- Jahrführte PR- & IR-Beratungen auf allen sechs Kontinenten vereint, bieten wir un-sere Dienstleistungen auch auf globaler Ebene an.Beratungskompetenz Haftung und HinweiseIPO-Kommunikation Krisenkommunikation Artikeln, Empfehlungen und TabellenInvestor Relations Interne & Kundenkommunikation liegen Quellen zugrunde, welche die Redaktion für verlässlich hält. Eine Ga-Financial Media Relations Online Kommunikation rantie für die Richtigkeit kann allerdings nicht übernommen werden.M&A-Kommunikation Corporate Publishing KommunikationCorp. Bond-Kommunikation GeschäftsberichtePrivate Equity Services Hauptversammlung/Events NachdruckCorporate Communications Coaching © 2013 cometis AG, Wiesbaden. Alle Rechte, insbesondere das der Über- setzung in fremde Sprachen, vorbehal-Ansprechpartner ten. Ohne schriftliche Genehmigung der cometis AG ist es nicht gestattet, diese Zeitschrift oder Teile daraus auf fotomechanischem Wege (Fotokopie, Mikrokopie) zu vervielfältigen. Unter dieses Verbot fallen auch die Aufnah- me in elektronische Datenbanken, Internet und die Vervielfältigung auf CD-ROM.Michael Diegelmann Henryk Deter Ulrich WiehleVorstand Vorstand Vorstand+49 (0) 611 20 58 55-18 +49 (0) 611 20 58 55-13 +49 (0) 611 20 58 55-11diegelmann @ cometis.de deter @ cometis.de wiehle @ cometis.de - 17 -

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