Die BücherFrauen Frauke Ehlers, Susanne Martin undSaskia Heinen zu Idee, Kriterien und Kooperationen
Die Branche ist weiblich!Das Branchen-Netzwerk BücherFrauen e.V.wurde 1990 in Deutschland nach dem Vorbild derenglischen W...
Ablauf- Ausgangspunkt: Studie „MehrWert“, Forderungen der  BF- Die Idee- Wer (Vorstellung)- Hintergrund- Kriterien- Gewich...
Kriterien I•   Etablierung einer Nachwuchsförderung, die beiden    Geschlechtern gerecht wird und beide Geschlechter    gl...
Kriterien II•   Kein kategorischer Ausschluss von Führung und Teilzeit•   Kinderbetreuung    (Kriterien: Betriebs-Kitas, b...
Frauen in             Familienfreundlichkeit                                      FührungspositionenFamilienfreundlichkeit...
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Ein Gütesiegel für die Buchbranche

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Die BücherFrauen Frauke Ehlers, Susanne Martin und Saskia Heinen zu Idee, Kriterien und Kooperationen

Voraussetzung für eine geschlechter- und generationengerechte Buchbranche ist eine grundsätzliche Veränderung der Arbeitsorganisation. Arbeit muss so gestaltet werden, dass Job und Familie, dass Führung und Familie für Frau und Mann möglich sind. Eine Veränderung der Arbeitsstrukturen ist nicht nur in Hinblick auf Kinder, sondern auch hinsichtlich der Pflege von Angehörigen im weitesten Sinne notwendig (alternde Gesellschaft). Unternehmen, die Angebote bereithalten, die auf die Bedürfnisse ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgestimmt sind, sind für Fachkräfte attraktiv - und erfolgreich.

Die BücherFrauen werden ein Gütesiegel für die Buchbranche etablieren, das Unternehmen verliehen werden soll, die in vorbildhafter Weise eine Arbeitsorganisation installiert haben, die diesen Bedürfnissen gerecht wird.

Erste Kriterien für dieses Gütesiegel wurden bereits erarbeitet.

Auf dem buchcamp 2012 möchten wir diese Überlegungen und Kriterien vorstellen. Wir möchten mit den Teilnehmenden der Session die Idee, die Kriterien und mögliche Kooperationen diskutieren und weiterentwickeln - für eine erfolgreiche Buchbranche, in der wir alle gern arbeiten.

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Ein Gütesiegel für die Buchbranche

  1. 1. Die BücherFrauen Frauke Ehlers, Susanne Martin undSaskia Heinen zu Idee, Kriterien und Kooperationen
  2. 2. Die Branche ist weiblich!Das Branchen-Netzwerk BücherFrauen e.V.wurde 1990 in Deutschland nach dem Vorbild derenglischen Women in Publishing (WiP)gegründet. Mittlerweile bündelt der Verein dieInteressen von rund 900 deutschenVerlagsfrauen, Buchhändlerinnen,Übersetzerinnen, Agentinnen und allen anderenFrauen, die rund ums Buch tätig sind. Neben derenglischen Organisation gibt es die Women inPublishing in Irland, Indien, Hongkong, Australien,in den USA und auf den Philippinen.www.buecherfrauen.de
  3. 3. Ablauf- Ausgangspunkt: Studie „MehrWert“, Forderungen der BF- Die Idee- Wer (Vorstellung)- Hintergrund- Kriterien- Gewichtung- Jury- Kooperationspartner: BücherFrauen und …- Zeitplan
  4. 4. Kriterien I• Etablierung einer Nachwuchsförderung, die beiden Geschlechtern gerecht wird und beide Geschlechter gleichermaßen zur Übernahme von Führungsverantwortung animiert (Kriterium: Existenz von Mentoring + Coachingprogrammen)• Flexiblere Arbeitszeitmodelle und familienbewusste Arbeitszeiten (Kriterien: Gleitzeit, die Möglichkeit von Sabbaticals, Vertrauensarbeitszeiten, …)• Flexible Arbeitsorte (Kriterium: Homeoffice-Tage)• Einbindung von Vätern und Müttern während der Elternzeit (Kriterien: Fortbildungen, Weiterleitung wichtiger Informationen, …)
  5. 5. Kriterien II• Kein kategorischer Ausschluss von Führung und Teilzeit• Kinderbetreuung (Kriterien: Betriebs-Kitas, bei kleineren Häusern ggf. Beteiligung an anderen betrieblichen Betreuungseinrichtungen)• Rücksicht auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Angehörige pflegen (Kriterien: Arbeitszeitkonten, flexible, kurzfristige Teilzeitlösungen)• Langfristig ein Wandel in den Unternehmenskulturen, der die Qualitäten der Frauen und der jungen Mitarbeiter, denen vernetztes Arbeiten mehr liegt als starre Hierarchien, als Stärken anerkennt
  6. 6. Frauen in Familienfreundlichkeit FührungspositionenFamilienfreundlichkeit Familienfreundlichkeit Genderspezifische Transparenz in der Förderprogramme Lohnstruktur

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