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Beitrag von Alisa Jauch zum 60. Europäischen Wettbewerb

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4 1 jauch-2013

  1. 1. Seite |1 Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger Eine politische Rede „Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger.“ Dies soll Perikles, ein athenischer Staatsmann, gesagt haben. Ein Satz, der noch Jahrtausende später in der Welt nachklingt. Dass ein Bürger ohne Worte und Taten seinen Staat nicht unterstützt und somit kein guter Bürger sein kann, erscheint logisch. Aber was ist denn eigentlich ein guter Bürger? Was ist ein guter Bürger angesichts der modernen Welt? Einer Welt, in der Schnelligkeit und Globalität eine immer stärkere Rolle spielen, in der Nationalitäten zurücktreten hinter Kontinente. Was ist ein guter Bürger angesichts Europas und der EU? Europa und die EU, ein Duo, das mit vielen Problemen zu kämpfen hat. Die EU, das ist der Verbund von siebenundzwanzig europäischen Staaten. Mit einem schwächelnden Euro und verschuldeten Mitgliedsstaaten im Gepäck versucht er den Kontinent und die Zukunft von fünfhundert Millionen Bürgern zu gestalten. Dabei muss er immer wieder schwere Hindernisse aus dem Weg räumen. Die Spalten zwischen der nationalstaatlichen Loyalität und den Interessen der EU stellen ihm ebenso Fallen wie der zunehmende Rassismus. Auch die Asyl- und Einwanderungspolitik bereitet große Schwierigkeiten. Selbst den eigenen Bürgern erscheint die EU fremd. Mehr als die Hälfte der Menschen hat kein positives Bild der Union und schenkt ihr kein Vertrauen. Doch das ist falsch. Ein Bürger muss sich für seine Stadt, für sein Land und seinen Kontinent begeistern können, denn Begeisterung ist der Schlüssel zum Engagement. Aber können wir uns für Europa begeistern? Für eine zusammengewürfelte Sammlung von Staaten, die um ihre eigenen Vorteile feilschen? Für eine Union, in der Solidarität zu „Blauäugigkeit“ und Naivität herabgestuft wird? Für das Bürokratiemonster in Brüssel? Nein, das können wir nicht. Auch wenn Begeisterung meist als realitätsferne Schwärmerei abgetan wird, so lässt
  2. 2. Seite |2 sich doch nichts ohne wirkliche Leidenschaft bewegen. Jeder Bürger braucht also das Gefühl der Verbundenheit und Begeisterung für Europa. Um uns aber für Europa zu begeistern, müssen wir tiefer gehen und uns die Idee und die Erfolge dieses Zusammenschlusses anschauen. Wir Europäer können zurückschauen auf eine lange geistige Tradition. Wir haben mit unserer Kultur, unseren Erfindungen und Innovationen die Welt geprägt wie kaum ein anderer Kontinent. Eine lange Reihe von klugen und berühmten Männern hat Visionen ausgearbeitet, wie man diesen Kontinent einen und Frieden und Demokratie auf Dauer sichern könnte. Als diese Visionen Wirklichkeit wurden, war das die größte Erfolgsgeschichte Europas. Sechzig Jahre Frieden auf einem Jahrtausende lang zerstrittenen Kontinent. Das hätte kaum jemand für möglich gehalten. Die europäische Union ist nicht nur die blanke Ökonomie. Es geht um mehr als die gerechte Verteilung der Schulden. Es geht um ein europäisches Wir-Gefühl. Das entsteht aus der gemeinsamen europäischen Kultur, die sich aus der griechisch-römischen Antike entwickelt hat, aber auch durch eine gemeinsame Geschichte. Die Menschen durchlebten die gleichen Nöte, Katastrophen und Kriege, zuletzt die beiden Weltkriege. Die Europäer tragen gemeinsam die Verantwortung für die Zukunft. Der Zusammenhalt der europäischen Völker ist der beste Schutz vor einer Wiederholung der Geschichte. Es war ein entscheidender Schritt in ein geeintes Europa, als 2002 der Euro eingeführt wurde. Zwölf Nationen zahlten ab diesem Jahr nur noch in der europäischen Währung. Damit war die Idee eines gemeinsamen Marktes und einer Wirtschaftsunion Europas Realität geworden. Eine neue Epoche Europas war angebrochen und brachte die Völker Europas näher zusammen als je zuvor. Der Euro trug damit einen wichtigen Teil zur europäischen Identität bei. Noch nie war das Wir-Gefühl Europas stärker als zu diesem Augenblick. Doch der Euro droht ein Jahrzehnt später Europa zu spalten. Die Schulden der Mitgliedsländer steigen. Manchen droht gar der Ruin. Die Krise verschont nicht die Wirtschaftskraft des Euros, sondern macht ihm schwer zu schaffen. Dies führt zu Konflikten zwischen den europäischen Ländern und wirft die Frage auf, wie weit gehen wir tatsächlich für unsere Unionspartner? Wie solidarisch sind wir? Doch das Auseinanderdriften der europäischen Völker gilt es zu verhindern. Dank dem Euro sind wir die zweitwichtigste Finanzkraft der Welt und nur gemeinsam können wir uns auch in Zukunft auf dem Weltmarkt behaupten. Ohne
  3. 3. Seite |3 den Euro werden wir zwischen den zwei bestimmenden Großmächten USA und China verkümmern. Der Euro ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Staaten. In Zeiten der Krise müssen die europäischen Völker zusammenhalten. Wer über einen Ausschluss einzelner europäischer Nationen spricht, verrät die Idee eines geeinten Europas und damit die Richtigkeit eines Projekts, welches uns den längsten Frieden in der Geschichte dieses Kontinents brachte. Wir dürfen nicht aufgrund der ersten Krise diesen einzigartigen Zusammenschluss der europäischen Nationen auflösen. Der Verbund der europäischen Länder erhält seine Einzigartigkeit auch durch die Vielgestaltigkeit der Natur und der Vielfalt der Kulturen. Gerade die Vielfalt der Ideen und die unterschiedlichen Verhaltensmuster verleihen Europa seine Stärke. Sie alle bereichern den Kontinent auf ihre Weise und machen ihn besonders. Die Notwendigkeit gemeinsamer Regeln bedeutet nicht Zentralisierung und Gleichmachung aller europäischen Völker. Jedes System braucht feste Regeln, um funktionieren zu können. Wer die Zeichen der EU Flagge, Währung und Hymne einmal genau betrachtet, erkennt in allen das Motto „Einheit in der Vielfalt“. Die Idee eines geeinten Europas ist besonders stark in der europäischen Hymne zu erkennen. Die Ode an die Freude von L. v. Beethoven ist wohl der feierlichste Aufruf an die Menschen sich zusammenzuschließen. In diesem gewaltigen, freudengetränkten Stück tritt der Gedanke der Einigung der Menschen klar zum Vorschein. „Alle Menschen werden Brüder“, schrieb Schiller als Text. Diese freudenvolle Vision von den Menschen, die zusammenfinden, gleich welcher Herkunft sie sind und welche Interessen sie haben, eint alle und kennt keine Grenzen weder die der Länder noch die der Gesellschaftsschichten. Die Botschaft Beethovens ist klar und deutlich und führt uns zurück zu den kulturellen Wurzeln der europäischen Einigung. Die Menschen Europas müssen zusammen wachsen. Nicht die Politik, nicht die Regierung, nicht die Politiker schaffen Europa, sondern die Bürger. Allein wir haben die Macht Europa durch unsere Begeisterung für diese Vision zu einen. Diese Macht gilt es zu gebrauchen. Wer sich für die EU begeistert und sich mit Europa verbunden fühlt, der wird sich auch durch sein Engagement für die Union auszeichnen. Denn was man gutheißt und schätzt, das
  4. 4. Seite |4 unterstützt man auch. Das gilt nicht nur für das Privatleben, sondern auch für das öffentliche Wirken eines jeden Bürgers. Die EU stärkte 2009 mit dem Vertrag von Lissabon die Demokratie auf Europaebene. Die Stimme jedes europäischen Bürgers erhielt mehr Gewicht. Außerdem wurde zum ersten Mal eine Möglichkeit für die Bürger geschaffen direktdemokratisch auf die Politik der EU einzuwirken. Wir haben nun die Chance mit der europäischen Bürgerinitiative unsere Interessen durchzusetzen und ein Europagesetz zu beantragen. Trotz dieser Erneuerungen entziehen sich immer mehr Bürger der Politik. Ganz besonders weit weg erscheinen ihnen dabei Europa und die EU. Wenn sich in einer Demokratie die Bürger von der Politik fernhalten, verliert das System sein Gleichgewicht. Es gerät ins Wanken. Eine Demokratie lebt von dem Engagement ihrer Bürger. Sie benötigt ein Volk, das sich seiner Macht bewusst ist und diese auch auslebt. Oder können Sie sich eine Demokratie ohne Demokraten vorstellen? Es ist unsere Pflicht unseren Einfluss auszuüben, ansonsten könnten wir sie verlieren. Eine Staatsbürgerschaft bringt eine Verantwortung dem Staat gegenüber mit sich. Somit bringt die EU-Bürgerschaft eine Verantwortung der EU gegenüber mit sich. Wer sich der Politik aus Bequemlichkeit entzieht, handelt selbstbezogen. Man muss sich für die Gemeinschaft, deren Teil man ist, einsetzen. Aktiv am politischen Leben teilzuhaben und sich einzumischen sind Ziele, nicht aber ein nörglig-resigniertes Abseitsstehen. Politikverdrossene Menschen schaden sich selbst. Wer an den Fragen, die seine Zukunft gestalten, bewusst keinen Anteil nimmt, über dessen Schicksal entscheiden andere. Wer sich von der Politik fernhält, beraubt sich selbst seiner Mitgestaltungs- und Mitentscheidungschancen. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen. Wählen zu gehen ist wohl die offensichtlichste davon. Alle fünf Jahre hat jeder Bürger der EU die Möglichkeit direkt zu wählen, welcher Politiker Abgeordneter des europäischen Parlaments wird. Bei der größten multinationalen Wahl der Welt können wir bestimmen, wer die nächsten Jahre über wichtige Zukunftsfragen debattiert. Dabei spielt nicht nur die Finanzpolitik eine wichtige Rolle. „Wie können wir den CO2-Ausstoß minimieren? Woher beziehen wir in Zukunft unsere Energie? Und wie können wir die Überfischung der Weltmeere stoppen?“ Das sind genauso wichtige Fragen wie „Auf welche Weise können wir
  5. 5. Seite |5 Terrorismus vermeiden? Wie bekämpfen wir Armut in Entwicklungsländern am besten und stärken stattdessen Demokratie und Menschenrechte? Wird in Zukunft auch die Türkei ein Mitglied der EU sein? Wer darf nach Europa einwandern?“ Über all das diskutiert das europäische Parlament und trifft Entscheidungen. Es verfügt dabei über das Recht zusammen mit dem Rat Gesetze zu erlassen und bestimmt auch über den europäischen Haushalt. Es ist eine starke Gestaltungsmacht der EU. Außerdem kann man mit Feder und Stimme viel bewegen. Niemand kann behaupten, dass ihn die Themen der europäischen Politik nichts angingen. Daher sollte sich jeder für seine Interessen einsetzen. Auch wer Leserbriefe schreibt, Websites erstellt, Bürger informiert oder Demonstrationen organisiert, nimmt am politischen Leben teil. Er unterstützt damit nicht nur seine eigenen Ziele, sondern stärkt auch die Demokratie und damit die EU. Genauso kann man sich direkt an die Politiker wenden. Der europäische Bürgerbeauftragte hat allein die Aufgabe unseren Fragen und Beschwerden Rede und Antwort zu stehen. Mehr als ein einzelner Bürger können jedoch organisierte Interessengruppen erreichen. Nichtregierungsorganisationen können Druck auf die Politik ausüben. Zivilgesellschaften wie Wohlfahrtsverbände, Forschungsgruppen oder Gewerkschaften gestalten alle unseren Alltag. Durch ihren Einfluss auf die Gesellschaft erlangen sie Einfluss auf die Politik. 2009 eröffnete sich auch eine ganz neue Möglichkeit sich politisch einzumischen und Diskussionen anzuregen. Die Möglichkeit eine Bürgerinitiative europaweit zu starten. Bürger aus ganz Europa können sich zusammenfinden und sich gemeinsam für ein Ziel stark machen. Damit werden die Bürger selbst zum Auftraggeber eines Gesetzes. Sie erhalten die Chance dem europäischen Parlament ihre Interessen deutlich zu machen. Vertreter einer Bürgerinitiative können unmittelbar als Initiator an politischen Entscheidungen teilhaben. In der ersten europäischen Bürgerinitiative forderten eine Million Menschen den Zulassungsstopp genmanipulierter Pflanzen. Eine weitere Gruppe sammelt im Moment Unterschriften um das Menschenrecht, das die UN 2010 beschlossen hat, durchzusetzen. Das Recht aller Menschen auf Wasser und eine sanitäre Grundversorgung. Die Bürgerinitiative ermöglicht es unseren Zielen nicht nur europaweit Gehör zu verschaffen, sondern sie auch europaweit durchzusetzen.
  6. 6. Seite |6 All dies hilft, dass auch Europa endlich eine breite Öffentlichkeit erhält. Denn diese bedarf keiner gemeinsamen Sprache, wie die Schweiz zeigt, sondern der Begeisterung, dem Engagement und dem Zusammenhalt der Bürger. Jeder Bürger Europas sollte sich also drei Punkten bewusst sein: Erstens: Seit Langem schon leben die europäischen Völker nicht mehr abgegrenzt voneinander und ihre Wirtschaften sind nicht mehr getrennt. Jeder kann sich frei in Europa über Landesgrenzen hinweg bewegen, dort arbeiten und leben. Durch die gemeinsame Währung haben wir eine enge Wirtschaftsunion. Also warum sollten wir noch länger in unserem Kopf diese Mauern aufrechterhalten? Unser Denken muss frei sein von Mauern und Staatsgrenzen. Es ist lächerlich, sich in einer Welt, die von Großmächten geprägt ist, selbst zum Zwerg zu machen. Dieser Zwerg wäre dazu verdammt zwischen den Riesen unterzugehen. Zweitens: Wir müssen bestehende Konflikte auflösen, andernfalls wird nie Einigkeit zwischen den europäischen Völkern herrschen können. Allein wir Bürger haben die Macht das Zusammenleben der europäischen Völker zu gestalten. Denn keinen Krieg mit seinen Nachbarn zu führen ist nicht genug. Unser Ziel ist die Freundschaft aller europäischen Länder. Wenn wir uns für die Idee Europas begeistern, wird unser Ziel Wirklichkeit werden. Drittens: Europa und die EU können ohne das politische Engagement seiner Bürger nicht bestehen und den globalen Herausforderungen gerecht werden. Denn wir sind es, die den Politikern die Macht zu handeln und zu entscheiden verleihen. Wenn wir dessen müde werden sollten, hätte das fatale Folgen für das System, in dem wir leben. Die Union würde zu einem undurchschaubaren Spiel von abgehobenen Eliten werden. Diese wären machtlos gegenüber den Finanzmärkten, da sie nicht über „die freie Kraft, Intelligenz und Dynamik der Bürger verfügten“ 1. „Frage [also] nicht was Europa für dich tun kann, sondern was du für Europa [...] tun kannst!“ 1 1 http://www.ftd.de/politik/europa/:mythen-europas-mehr-begeisterung-fuer-europa-aber- wie/70117287.html
  7. 7. Seite |7 Wenn wir uns diesen drei Punkten bewusst sind und nach ihnen handeln, dann tragen wir auf unersetzliche Weise dazu bei Europa zu gestalten. Dann sind wir gute europäische Bürger. Die EU ist es wert, dass wir uns für sie begeistern und einsetzen. „Es ist wahrlich fantastisch, was dieser Kontinent geschafft hat, als er sich von einem des Krieges zu einem Kontinent des Friedens wandelte“, sprach der Norweger Thorbjörn Jagland, als er der europäischen Union den Friedensnobelpreis 2012 überreichte. Dieser erinnerte uns wieder daran um was es bei der europäischen Union wirklich geht. Nämlich um die Freundschaft zwischen den Staaten und die Verbrüderung der Menschen. Bis diese Vision vollständig Realität geworden ist, wird es noch eine Zeit dauern. Doch wenn wir „das Erreichte hüten und das Geschaffene verbessern“, wie Jagland sagte, kann Europa in eine erfolgreiche Zukunft blicken. Wenn wir nun zurückdenken an Perikles, dann sehen wir, dass wir zu dem gleichen Schluss gekommen sind wie er. Denn wir können nicht nur durch Worte die Stille vertreiben, sondern auch unsere Taten für sich sprechen lassen. Der Satz „Ein stiller Bürger ist kein guter Bürger“ gilt wie so Vieles der Griechen bis heute und hat in zweitausend Jahren nichts an seiner Aktualität verloren. Das Wohlergehen einer Gemeinschaft hängt von ihren Mitgliedern ab. Nur wer sich für seine Gemeinschaft einsetzt, ist ein guter Bürger.
  8. 8. Seite |8 Quellenverzeichnis Gehler, Michael (2010). Europa. 1. Auflage, München: Olzog Verlag GmbH Broschüre Europa 2012 des Europäischen Parlaments Reichstein, Ruth (2012). Die 101 wichtigsten Fragen: Die Europäische Union. 1. Auflage, München: Beck Frisch, Stephan (2007). Taschenatlas Europäische Union. 3.Auflage, Stuttgart: Klett Weeber, Karl-Wilhelm (2012). Hellas sei Dank! Was Europa den Griechen schuldet. 1. Auflage, München: Siedler Verlag Winkler, Ulrich (2004). Kompakt-Wissen Geschichte Abitur, 1. Auflage, Freising: Stark Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Abromeit, Heidrun (2002). Wozu braucht man Demokratie? Das Individuum und seine Autonomie. 1. Auflage, Opladen: Leske + Budrich Dr. Reichinger, Martin (2010). Mensch & Politik. 1. Auflage, Braunschweig: Schöningh Winklers GmbH http://www.gottwein.de/Grie/thuk/thuk2034.php (10.11.12) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefallenenrede_des_Perikles (10.11.12) http://europa.eu/index_de.htm (17.11.12) http://de.wikipedia.org/wiki/Eu (23.11.12) http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/35799/verfassung-der-europaeischen- union (09.12.12) http://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_%C3%BCber_eine_Verfassung_f%C3%BCr_Europa (09.12.12) http://www.hrw.org/world-report-2012 (15.12.2013)
  9. 9. Seite |9 http://www.avaaz.org/de/index.php (15.12.2013) http://www.tagesschau.de/ausland/eu-nobelpreis108.html (04.01.2013) http://www.tagesschau.de/ausland/eu-nobelpreis104.html (04.01.2013) http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/nobelpreis-fuer-europaeische- union-der-preis-des-friedens-11988640.html (04.01.2013) http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-12/eu-nobelpreis-oslo (04.01.2013) http://www.spiegel.de/politik/ausland/friedensnobelpreis-geht-an-eu-a-860905.html (04.01.2013) http://www.ftd.de/politik/europa/:mythen-europas-mehr-begeisterung-fuer-europa-aber- wie/70117287.html (26.01.2013) http://www.ftd.de/politik/europa/:mythen-europas-taugt-die-eu-als-vorbild-fuer-die- welt/70114303.html (26.01.2013) http://www.ftd.de/politik/europa/:pro-und-contra-bruessel-schuetzt-uns-die- eu/70111656.html (26.01.2013) http://ec.europa.eu/citizenship/about-the-europe-for-citizens-programme/how-to-take- part/index_en.htm (26.01.2013)

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