Ausgabe 02/2014 
FLUGHAFEN WIEN 
FAKTEN 
Liebe Leserinnen und Leser, 
Als Infrastrukturanbieter, Wirtschafts-motor, 
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Dialog für die Zukunft des Standorts 
Flugverkehrsbelastungen so gering wie 
möglich zu halten. Geprüft wird dabei 
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AIRPORT AKTUELL 
Chance durch Transferverkehr 
Mit der Erweiterung des Destinationsange-bots 
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Abbildung: 
Die Grafik zeigt die Aufteilung der Europäischen Airport 
Connectivity in die Welt im Jahr 2014. 
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FLUGHAFEN WIEN IN ZAHLEN 
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Destinationen 
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22 Mio. 
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POSITIVE GESCHÄFTSENTWICKLUNG...
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FlughafenFaktenVIE022014

  1. 1. Ausgabe 02/2014 FLUGHAFEN WIEN FAKTEN Liebe Leserinnen und Leser, Als Infrastrukturanbieter, Wirtschafts-motor, Arbeitgeber und als Player in der Unternehmenswelt verbindet der Flug-hafen Wien unterschiedliche Anforde-rungen. Sowohl als ökonomischer als auch als ökologischer Player stellt sich der Flughafen Wien den Herausforderungen der Luftverkehrswirtschaft und nutzt die Chancen seines Standorts. Klimapolitik steht weiterhin ganz oben auf der poli-tischen Agenda und mit seinen Umwelt-maßnahmen leistet der Flughafen Wien seinen Beitrag für Nachhaltigkeit. Konnektivität und Kapazität sind die Zukunftsthemen der europäischen Flug-häfen und stellen sie vor neue Herausfor-derungen. Strategische Schwerpunkte kann der Flughafen Wien dabei zur Stär-kung seiner Rolle als Transferhub setzen: Die geografische Lage und das wirt-schaftlich stark wachsende Einzugsge-biet bieten eine gute Grundlage für die Positionierung des Flughafen Wien. Aber auch in Anbetracht der zukunfts-weisenden Themen bleibt die Flughafen Wien AG vor allem auf eines konzentriert: die Servicequalität für die Fluggäste. Das Flughafen-Erlebnis so komfortabel und gleichzeitig zeiteffizient wie möglich zu machen, steht im Mittelpunkt aktueller Serviceinitiativen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der Flughafen Wien Fakten und freuen uns über Feedback. Sophie-Marie Wollner & Christian Steyrer Public Affairs Flughafen Wien DER FLUGHAFEN ALS UMWELT-PLAYER Nicht erst der letzte UN-Klimagipfel hat gezeigt, wie präsent das Bewusstsein über Klimaschutz-Maßnahmen ist. Auf europäischer Ebene wurde erst kürzlich ein Rahmenprogramm für Klima- und Energiepolitik beschlossen. Klar ist: Der Umgang mit dem Klimawandel steht ganz oben auf der politischen Agenda. Der europaweite Emissionshandel oder die gerade in Österreich umgesetzte EU-Ener-gieeffizienz- Richtlinie sind nur zwei Beispiele für konkrete Initiativen. ... Fortsetzung auf Seite 2 HERAUSFORDERUNGEN DER EUROPÄISCHEN FLUGHÄFEN Mehr als 1,7 Milliarden Passagiere durchlaufen jedes Jahr die Flughäfen Europas. Die europäischen Bürger/innen genießen die Vorteile eines zunehmend sicheren, effizienten und kostengünstigen Luftverkehrssystems. Effektive Mobilität in Europa ist seit langem eine der Hauptvisionen der Europäischen Union. Für die nächsten Jahre wird der europäischen Luftfahrt auch Wachstum prognostiziert. Das bedeutet aber auch, dass sich die Flughäfen auf Herausforderungen vorbe-reiten müssen. ... Fortsetzung auf Seite 6
  2. 2. Dialog für die Zukunft des Standorts Flugverkehrsbelastungen so gering wie möglich zu halten. Geprüft wird dabei auch, ob gekurvte Anflüge lauter oder leiser sind. Am Schluss der im Dialog-forum vereinbarten Vorgangsweise steht die Diskussion und Verhandlung konkreter Lagevarianten eines möglichen gekurvten Anflugs mit den Anrainergemeinden und den Bürgerinitiativen. Möglich ist das Procedere in dieser Form, weil die Flug-hafen Wien AG die Lärmmessungen und die Auswertung der Daten, Austrian Airlines die Messflüge im Rahmen des normalen Flugbetriebs und die Austro Control die Konkretisierung möglicher Lagevarianten übernommen haben. Den Systempartnern am Standort ist die fundierte Entschei-dung ein besonderes Anliegen. ZUKUNFT 3. PISTE Sollte das Bundesverwaltungsgericht als höchste Instanz die Umweltverträglich-keit der eingereichten 3. Piste für den Flug-hafen Wien bestätigen und diese aufgrund der Flugverkehrsentwicklungen auch tatsächlich gebaut werden, dann hat das Dialogforum in Zukunft noch eine weitere sehr wichtige Aufgabe. Im Mediations-vertrag wurde nämlich vereinbart, dass im Dialogforum rechtzeitig vor Eröffnung einer 3. Piste für den Flughafen Wien noch-mals alle An- und Abflugrouten diskutiert und nach Möglichkeit im Konsens festge-legt werden sollen. „Gelingt es uns trotz der aktuell schwierigen Verhandlungen und Umsetzungsaufgaben die Vertrauensbasis im Dialogforum zu erhalten, können wir auch die Herausforderungen der Zukunft meistern und einen fairen, offenen, trans-parenten und auf freiwilliger Teilnahme basierenden Dialog sicherstellen“, zeigt sich Wolfgang Hesina, Geschäftsführer des Dialogforums zuversichtlich. Q UMWELT & LUFTFAHRT Im Juni 2014 hat das Projekt Airport Carbon Accreditation sein fünfjähriges Jubiläum mit bis dahin 102 weltweit zertifizierten Flughäfen gefeiert. ( © ACI Europe) Umweltschutz ist eine Herausforderung für alle Verkehrsträger: auch für die Luft-fahrtindustrie sind Umwelt- und Klima- Aktivitäten nichts Neues. Während Hersteller sich schon mit treibstoffeffizi-enten Luftfahrzeugen auseinander setzen, Fluglinien Biotreibstoff testen und sich aktiv in die Verhandlungen um die Anwen-dung des Emissionshandels in der europä-ischen Luftfahrt einbringen, waren auch die europäischen Flughäfen nicht untätig. Als Botschafter der Luftfahrt am Boden haben die Flughäfen in den letzten Jahren sehr genau auf CO2-Emissionen geachtet und sich – wie auch der Flughafen Wien – zu ambitionierten Zielen verpflichtet. AIRPORT CARBON ACCREDITATION: FREIWILLIGE VERPFLICHTUNG Ausgehend vom Bekenntnis der Flug-häfen, ihre CO2-Emissionen radikal zu reduzieren, hat der Branchenverband Airports Council International (ACI) im Jahr 2009 das Airport Carbon Accreditation System ins Leben gerufen. Nach den ersten fünf Jahren seines Bestehens kann sich die Bilanz sehen lassen: Bereits über 100 Flughäfen haben sich der Initiative ange-schlossen – darunter auch der Flughafen Wien. Allein im Jahr 2013 erreichten die beteiligten europäischen Flughäfen eine Reduktion von 353.842 Tonnen CO2. UMWELTMANAGEMENT AM FLUGHAFEN WIEN Der Flughafen Wien ist sich nicht nur seiner ökonomischen Rolle als größter Arbeitgeber So funktioniert Airport Carbon Accreditation: Als freiwilliges Programm vom Airports Council International (Europe) ins Leben gerufen können Flughäfen sich für eines der vier Levels bewerben: (1) Mapping, (2) Reduction, (3) Optimisation, (4) Neutrality. Das Programm wird von einem unabhängigen Advisory Board betreut, dem u. a. Vertreter/innen der International Civil Aviation Organization (ICAO), des United Nations Environment Programme (UNEP), der Europäischen Kommission, der European Civil Avi-ation Conference (ECAC), der EUROCONTROL und der Manchester Metropolitan University angehören. Der Flughafen Wien ist „Airport Carbon Accreditation - Level 1“ zertifiziert und plant 2015 die Erreichung des Levels 2. 2 | Flughafen Fakten | 02/2014 der Region und Wirtschaftsmotor sondern auch seiner Verantwortung als ökologi-scher Player bewusst. Dementsprechend wird aktiv am Umweltmanagement des Flughafens gearbeitet. Das Team der Flug-hafen Wien AG erstellt umweltrelevante Daten als Basis für weitere Maßnahmen und Informationen für die Öffentlichkeit, entwickelt und koordiniert die Umwelt-aktivitäten am Standort und kümmert sich um das Fluglärmbeschwerdema-nagement. Die aktive Mitarbeit im Dialog-forum ist dem Flughafen Wien besonders wichtig. Österreich gilt mit dieser Form der Mediation als europaweites Vorbild (siehe dazu auch den Artikel auf S.3). Der Flughafen Wien beteiligt sich außerdem am Projekt „Climate Austria“. Die Kund/ innen können für die Kompensation der errechneten CO2-Menge aufkommen und selbst entscheiden, welchen Klimaschutz-projekten der Beitrag zu Gute kommen soll. Seit Beginn des Projektes konnte mit Mitteln aus den Kompensationen bereits über 100 nationale und rund 15 internatio-nale Projekte unterstützt werden. KONKRETE UMWELTMASSNAHMEN In den letzten Jahren konnte der Flug-hafen Wien einige konkrete Maßnahmen umsetzen. Seit der Wintersaison 2012/2013 wird beispielsweise zur Flugzeug-Entei-sung ein biologisch abbaubares Mittel auf Glykolbasis verwendet, dessen Mischungs-verhältnis mit Wasser entsprechend der aktuellen Luftfeuchte und Temperatur bestimmt wird und den Verbrauch drastisch reduziert. Außerdem wird versucht, auf Streugut (bisher etwa 23 Tonnen pro Jahr) weitgehend zu verzichten, und stattdessen Sole zu verwenden. Bereits seit längerem umgesetzte Maßnahmen sind die Treibstoff- Pipeline von der OMV zum Flug-hafen (minus 25.000 LKW-Fahrten pro Jahr) oder die Unterflurbe-tankung am Vorfeld. Mit dem Einsatz von Frequenzumformern bei Lüftungsanlagen wird eine Energie-reduktion von 30 Prozent erreicht, das ist eine Verringerung um 600 Tonnen CO2. Nach der Umsetzung des Projekts im Jahr 2012 wurde der Flughafen Wien dafür von klima:aktiv ausgezeichnet. Die laufende Energieeffizienzoffensive hat 2014 eine Reduktion des Stromverbrauches um 10 Mio. kWh gebracht, mehr als 6 % des Gesamtverbrauchs. NACHHALTIGKEITSZERTIFIZIERUNG Der Flughafen-Standort mit über 70.000 m² Büro- und Conferencingfläche, Hote-langebote, Verkehrsinfrastruktur und vieles mehr entwickelt sich zu einer nach-haltigen Airport City: Anfang Dezember vergab die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) das österreichische Quartierszertifikat für nachhaltige Immobilienentwicklung erst-mals an ein gesamtes Gewerbegebiet – an die Flughafen Wien AG für ihr Standortpro-jekt „Airport City Vienna“. Aktuell ist die Umsetzung des Umwelt-management- Systems EMAS im Rahmen des Inkrafttretens des Energieeffizienzge-setzes ein großes Thema. Dadurch wird neben der Darstellung sämtlicher Aktivi-täten im Bereich Umweltschutz und der Erhebung von Einsparungsmaßnahmen im Energiebereich auch die Sicherstellung von Rechtskonformität im Umweltbereich gewährleistet. Die vollständige Einfüh-rung (inklusive Zertifizierung) wird bis zum 31. Oktober 2015 abgeschlossen sein. Q Der Verein Dialogforum Flughafen Wien ist ein Ergebnis des Mediationsverfahren Flughafen Wien, das im Sommer 2005 zur Unterzeichnung des Mediationsver-trags führte. Die Flughafenregion Wien kann insgesamt auf über vierzehn Jahre des Dialogs zurückblicken und das Dialog-forum gilt heute international als Bench-mark für erfolgreiche Bürgerbeteiligungs-verfahren. Die Mitglieder des Vereins Dialogforum Flughafen Wien arbeiten am Interessenausgleich zwischen Anrainerge-meinden, Bevölkerung und Flugverkehrs-wirtschaft. Die Grundprinzipien einer nachhaltigen regionalen Entwicklung bilden dabei den Rahmen für einen fairen, offenen und transparenten Dialog- und Verhandlungsprozess. Es geht einerseits Frühjahr 2014 | Flughafen Fakten | 3 DIALOGFORUM FLUGHAFEN WIEN 02/2014 | Flughafen Fakten | Fortsetzung „Der Flughafen als Umwelt-Player“: um Entwicklungschancen der Luftver-kehrswirtschaft und andererseits darum, durch ein Bündel an Maßnahmen die Flug-verkehrsbelastungen für Menschen und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Die Teilnahme am Dialog- und Verhand-lungsprozess ist freiwillig. Neben der Flug-hafen Wien AG, Austro Control und Aust-rian Airlines sind im Dialogforum fünfzehn Bürgerinitiativen als ARGE gegen Flug-lärm, neun Niederösterreichische Anrai-nergemeinden, die Gemeinde Wien sowie die Länder Wien, Niederösterreich und das Burgenland vertreten. SCHUTZ FÜR DAS UMLAND Aufgabe des Dialogforums ist es, die im Mediationsverfahren und im Dialogforum vereinbarten Maßnahmen gegen die Flug-verkehrsbelastungen einem permanenten Evaluierungs- und Monitoringprozess zu unterziehen, den Dialog und die Verhand-lungen über weitere Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen fortzusetzen und die vereinbarten Maßnahmen im Konsens umzusetzen. Ziel ist es dabei, für die Anrainerinnen und Anrainer ein hohes Schutzniveau gegen Flugverkehrsbelas-tungen sicher zu stellen – in der Praxis werden oft schärfere Regelungen getroffen als dies der Gesetzgeber vorschreibt. WENIGER LÄRM DURCH GEKURVTE ANFLÜGE? Im Dialogforum wurde vereinbart, gekurvte und instrumentengestützte Anflüge am Flughafen Wien zu über-prüfen. Die ersten Messflüge für gekurvte Anflüge haben bereits begonnen. Mit Hilfe der mobilen Lärmmessstellen werden in den nächsten Monaten Daten erfasst, um abzuklären, ob gekurvte Anflüge tatsächlich einen Beitrag leisten können, „Gelingt es uns die Vertrauens-basis im Dialogforum zu erhal-ten, können wir auch die He-rausforderungen der Zukunft meistern und einen fairen, offe-nen, transparenten und auf frei-williger Teilnahme basierenden Dialog sicherstellen.“ Wolfgang Hesina Geschäftsführer des Dialogforums Die Mitglieder des Dialogforums arbeiten gemeinsam an Maßnahmen gegen Flugverkehrsbelastungen.
  3. 3. AIRPORT AKTUELL Chance durch Transferverkehr Mit der Erweiterung des Destinationsange-bots in Osteuropa und auf der Langstrecke ist es dem Flughafen Wien möglich, seine Position als Transferhub zu stärken. Die Luftfahrtindustrie bleibt ein Wachs-tumsmarkt: Im Jahr 2030 wird der Verkehrsstrom Asien-Europa der welt-weit stärkste transregionale Verkehrs-strom sein. Globales Wachstum und stei-gende Urbanisierung lassen ebenfalls mit einer wachsenden Luftverkehrswirtschaft rechnen: Der Anteil der Mittelschicht wird sich bis 2030 auf fünf Milliarden verdop-peln, im selben Jahr werden laut Prog-nosen der UNO 60 Prozent aller Menschen in städtischen Lebensräumen wohnen. Der Flughafen Wien zählt zu den führenden Flughäfen in Europa, weil er als wichtige Drehscheibe zwischen Ost und West die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden professionell und serviceorientiert erfüllt. Das Einzugsgebiet des Flughafen Wien umfasst rund 12 Mio. Menschen in einer der wachstumsstärksten Regionen Europas. TOR NACH OSTEUROPA Der Flughafen Wien positioniert sich als idealer Transferhub für Flüge von und nach Osteuropa und auf der Langstrecke nach Asien und Nordamerika. Er trägt dadurch zur Erweiterung des Destinationsange-botes in diesen Regionen und damit zur Steigerung der Konnektivität Europas bei. Die Position im interna-tionalen Luftverkehr soll auch in den nächsten Jahren gestärkt werden. Die geografische Lage des Flugha-fens als Tor nach Osteuropa, das wirtschaftlich wachsende Einzugsgebiet sowie die hohe Servicequalität sind gute Gründe für Fluglinien, den Flughafen Wien als Transferhub zu nutzen. 2013 wurde der Großteil der Transferpassagiere von Aust-rian transportiert. Die Netzwerkstrategie der Homecarrier ist daher von zentraler Bedeutung. WERMUTSTROPFEN FÜR DEN TRANSFERVERKEHR Mit steigenden Belastungen für den Flug-verkehr in Europa wird allerdings die Posi-tion europäischer Fluggesellschaften und somit europäischer Flughäfen als Trans-ferhubs gegenüber Alternativstandorten Erweiterung des Destinationsangebotes in Osteuropa & auf der Langstrecke 19,7 +0,9 Mio. Transferpassagiere 18,1 19,7 21,1 22,2 22,0 5,9 (30%) 5,4 (30%) 5,9 (30%) 6,5 (31%) 7,1 (32%) 6,8 (31%) 13,8 12,6 13,7 14,5 15,1 15,7 08 09 10 11 12 13 PAX in Mio.: 2008-2013 Quelle: VIE Inhouse Transferverkehr 2013: QDer Großteil der Transferpassagiere wurde von Austrian transportiert Qø Transferanteil: Langstrecke: 48%, Osteuropa: 56%, Westeuropa: 22% AIRPORT AKTUELL Das Einzugsgebiet des Flughafen Wien Zukunft Intermodalität Gute Erreichbarkeit am Boden ist nicht nur angenehm für die Fluggäste und die Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, sie trägt auch zur Attraktivität des Flughafens bei. Der Flughafen ist ein intermodaler Verkehrs-knotenpunkt – „nahtloses Reisen“ war in den letzten Jahren Leitmotiv für Initiativen am und rund um den Flughafen. Seit 2003 verbindet der City Airport Train (CAT) die Wiener Innenstadt mit dem Flughafen in 16 Minuten staufrei und umweltfreund-lich – im Durchschnitt verzeichnet der CAT ein Passagierwachstum von 8 Prozent pro Jahr. Auch 2014 ist der CAT weiterhin auf Erfolgskurs. Im Allgemeinen zeigt der „Modal Split“ am Flughafen Wien, dass der Individualverkehr zugunsten des öffentli-chen Verkehrs sichtbar abnimmt. Mit der Eröffnung des neuen Flughafen-Bahnhofs und der direkten Anbindung an den Haupt-bahnhof ist noch eine weitere Steigerung der Schienennutzung zu erwarten. ERSTMALS ANBINDUNG AN DEN FERNVERKEHR Mit der Eröffnung des Wiener Hauptbahn-hofs und dem neuen ÖBB-Fahrplan der am 14. Dezember in Kraft tritt wird auch erst-mals alle zwei Stunden eine direkte Fern-verkehrsverbindung mit dem Flughafen Wien angeboten. Die ÖBB hat bereits im November den Fahrplan präsentiert: Die ICE-Züge, die bisher zum Westbahnhof WIRTSCHAFTSSTANDORT WIEN: WIRTSCHAFTLICHES TOR IN DEN OSTEN • Moderne und effiziente Infrastruktur • Politische und wirtschaftliche Stabilität • Basis für ~ 30 Internationale Organisationen • Nähe zu den wachsenden Märkten in • Zentraleuropäische Basis für ~ 300 multinati-onale • Starkes Wachstum im Catchment Area des • Ausbau der Infrastruktur in den Anrainer-staaten Ab 14. Dezember ist der Flughafen Wien an den ÖBB-Fernverkehr angeschlossen. gefahren sind, werden künftig bis zu achtmal täglich (2-Stundentakt) über Passau, Wels, Linz, St. Pölten und Wien Meidling direkt zum Hauptbahnhof und weiter zum Flughafen geführt. Das bringt für die Passagiere, die in Wien abfliegen bzw. landen, einen großen Zeitgewinn. Von Linz aus fährt man etwa 1h 47 Min bis zum Flughafen, von St. Pölten aus 50 Min. Von den IC-Zügen der Weststrecke kann man in St. Pölten bequem auf die Flugha-fenverbindung umsteigen. Und auch von einigen Zügen von/nach Graz, Budapest und Prag gibt es gute Anschlüsse mit nur einem Umstieg direkt am Hauptbahnhof. (zB Fahrzeit nach Budapest nur 2h durch direkte Autobahnanbindung, ab Dezember 2014 Anbindung an den Fernverkehr) (UN, OSZE, OPEC) Zentral- und Osteuropa Konzerne Flughafen Wien führt zu einer Erweiterung des für den Flughafen Wien relevanten Einzugsgebiets DURCHGEHENDE REISEBUCHUNG Für die neue Verbindung von Linz zum Flug-hafen Wien bieten die ÖBB gemeinsam mit Austrian Airlines das Produkt „AIRail“ an. Damit sind künftig über die AUA-Buchungs-systeme ab Linz Hbf durchgehende Reise-buchungen zu allen Austrian-Destinationen weltweit möglich. Bereits zum Zeitpunkt der Buchung werden Austrian AIRail Züge zusammen mit allen Flugverbindungen als „Flüge“ mit einer Austrian Flugnummer angeboten. Die An-/Abreise zum/vom Flug-hafen Wien erfolgt mit den ÖBB, die Weiter-reise ans Ziel mit Austrian. Q (Quelle: ÖBB) außerhalb Europas deutlich geschwächt. Das Ausmaß des Umsteigeverkehrs könnte hiervon mittelfristig betroffen sein. Die Entstehung neuer Hubs im Nahen Osten sowie der Türkei kann zu einer Verschie-bung der globalen (Umsteige-)Verkehrs-ströme führen. Aktuell führt die Krisensi-tuation in der Ukraine zu einem leichten Rückgang der Transferpassagiere am Flug-hafen Wien. STRATEGISCHE SCHWERPUNKTE Für den Flughafen Wien ist es wichtig, die Drehscheibenfunktion optimal zu unter-stützen – einige strategische Schwer-punkte sollen den Transferverkehr fördern, darunter: • Wettbewerbsfähige Entgelte • Wachstumsorientierte Incentive-Modelle • Bedarfsgerechter Ausbau der Infrastruktur • Service-Qualität und Transferzuverlässigkeit Die Wachstumschancen des Flughafens hängen maßgeblich davon ab, ob er mit seinen Tarifen im internationalen Vergleich, insbesondere gegenüber den Lufthansa- Hubs Frankfurt, München und Zürich, konkurrenzfähig ist: Wettbewerbsfä-hige Entgelte sind das Um und Auf, um Wachstum zu ermöglichen. Außerdem bietet der Flughafen Wien allen Airlines ein objektives, transparentes und nicht-diskriminierendes Incentive-Programm mit dem Schwerpunkt Interkontinental, Osteuropa und Transferverkehr, das der Förderung des Flugverkehrs am Flughafen Wien dient und den Ausbau der Hubfunk-tion vom Flughafen Wien unterstützen soll. Diese Incentives (Transfer-, Destina-tions-, Frequenz- bzw. Frequenzdichte- Incentive) zielen darauf ab, nachhaltig Verkehr von und zum Flughafen Wien zu unterstützen, um einerseits die Attrakti-vität an angebotenen Verbindungen und andererseits die Möglichkeiten an Umstei-gerelationen auszubauen. Mit bedarfsge-rechtem Ausbau der Infrastruktur ist die Schaffung der notwendigen räumlichen Voraussetzungen für kurze Umsteigewege verbunden – als Transferhub ist es beson-ders wichtig, für Umsteigepassagiere eine möglichst knappe Minimum Connecting Time zu ermöglichen, sowie Pünktlich-keit und kurze Wartezeiten für Passagiere sicherzustellen. Q 4 | Flughafen Fakten | 02/2014 02/2014 | Flughafen Fakten | 5
  4. 4. Abbildung: Die Grafik zeigt die Aufteilung der Europäischen Airport Connectivity in die Welt im Jahr 2014. Abbildung: ACI EUROPE and SEO Eco-nomic Research: Airport In-dustry Connectivity Report Zeitmanagement für Fluggäste Tag. Im Durchschnitt dauert der gesamte Vorgang 70 Sekunden. Nach Abschluss der Testphase könnte ein weiterer Ausbau der modernen Gepäckschalter am Flughafen Wien stattfinden. Q FOKUS EUROPA Jenseits von Wirtschaftskrisen ist die Luft-fahrt auch mit volatilen Ölpreisen und der Aussicht auf Ölknappheit konfrontiert, die Pläne für den Europäischen Emissions-handel rufen Sorgen um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas hervor. Im Lauf der Zeit werden neue technologi-sche und wirtschaftliche Entwicklungen sowie der Umgang mit Umweltauswir-kungen den gesamten Sektor neu defi-nieren. Europäische Flughafenbetreiber beschäftigen 156.000 Mitarbeiter/innen, an den Standorten sind insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigte tätig. Diese Flug-hafen- bezogenen Jobs führen zu 59 Milli-arden Euro jährlichem Beitrag zum BIP. Europäische Flughäfen unterstützen aber nicht nur die lokale Wirtschaft – sie defi-nieren sie auch immer mehr. Sie agieren in einem Feld unterschiedlicher Politik-bereiche wie Tourismus, Infrastruktur, Umwelt, Verkehr, Arbeitsmarkt und auf unterschiedlichen Ebenen. MEHR ALS INFRASTRUKTUR-ANBIETER Die europäische Luftfahrt ist im Wandel. Schon in den letzten Jahren haben sich Flughäfen von bloßen Infrastruktur-Anbie-tern zu selbstfinanzierten umfassenden Geschäftsmodellen gewandelt. Mit dem Aufkommen der Airport-Citys bestehen Der gesamte Bericht AIRPORT INDUSTRY CONNECTIVITY REPORT (ACI EUROPE, Brussels & SEO Economic Research, Amsterdam) ist zum Download auf der Website von ACI Europe zur Verfügung. 6 | Flughafen Fakten | 02/2014 Flughäfen schon länger nicht mehr nur aus Piste, Vorfeld und Terminal, das Angebot reicht von Retail und Gastro-nomie über Büroflächen bis hin zu Freizeitaktivitäten rund um den Flughafen. Auch aufgrund wirtschaftlichen Drucks sind Flughäfen immer mehr auf Einnahmen aus dem Non-Avia-tion- Bereich angewiesen. Das ist auch eine Herausforderung für Politik und Gesetzgebung, denn einige Vorschriften tragen diesen Entwicklungen noch keine Rechnung. KAPAZITÄT UND KONNEKTIVITÄT Neben Umwelt- und Klimapolitik, bei denen sich Flughäfen auch gerne aktiv einbringen, sind Kapazität und Konnekti-vität wichtige Herausforderungen. Die von der European Organsation for the Safety of Air Navigation EUROCONTROL 2013 veröffentlichten „Challenges of Growth“ beziffern die Herausforderungen des Luft-verkehrs in den nächsten 20 Jahren und zeigen die zu erwartenden Kapazitätseng-pässe auf: Auch bei Berücksichtigung der geplanten Flughafenausbauten prognosti-ziert die EUROCONTROL, dass 12 Prozent der Nachfrage nicht befriedigt sein wird: Das wären 1,9 Mio. Flüge oder 237 Mio. Passagiere. Der ACI Europe Airport Industry Connectivity Report bietet eine umfassende Analyse der Konnektivität europäischer Flughäfen in den letzten 10 Jahren, der „Konnektivitäts-index“ besteht aus direkten und indirekten wöchentlichen Frequenzen, gewichtet nach ihrer Qualität. Direkte Konnekti-vität beschreibt die direkten Verbindungen von einem Flughafen X zu anderen Flug-häfen. Sie gilt als „wertvoller“, da sie die meiste Passagiernachfrage bedient. Indi-rekte Konnektivität bezeichnet Verbin-dungen von einem Flughafen X via eines Hubs zu anderen Destinationen; sie zeigt im Zeitablauf mehr Resilienz. Europa hat seit 2004 nach Latein Amerika das zweit-geringste Wachstum an direkter Konnek-tivität zu verzeichnen, während sich beispielsweise die direkte Konnektivität des Nahen Ostens in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt hat (siehe Grafik auf S 7). Seit der Finanzkrise 2008 hat sich die Total Airport Connectivity wieder erholt, verläuft seit 2011 aber sehr flach. Die Drehkreuze im Nahen Osten werden immer wich-tiger für Europas Konnektivität. Diese Entwicklungen führen – gemeinsam mit den Konsequenzen der Krise auf der einen Seite und Liberalisierungstendenzen der Europäischen Kommission auf der anderen Seite – zur Verschärfung des Wettbewerbs. BELASTUNG ODER ENTLASTUNG Der regulatorische Druck auf die Flug-häfen, wenn es beispielsweise um die Frage der Liberalisierung der Bodenverkehrs-dienste geht, kann aber mitunter gefähr-lich werden. Ein zweiter Ground-Handling- Anbieter ist bereits jetzt Pflicht, weitere sind europaweit bereits überall möglich und auf einigen Flughäfen auch Usus. Die zwangsweise Verpflichtung zu einem dritten Anbieter würde in Österreich aber zu schwerwiegenden strukturellen Konse-quenzen führen. Für Österreich mit seiner sozialpartnerschaftlichen Tradition würde die Umsetzung jedenfalls eine Korrektur der Standards nach unten bedeuten. Belastungen wie die Ticketsteuer, die 2011 in Österreich und Deutschland eingeführt wurde, verschärfen vor allem den inner-europäischen Wettbewerb. Ihre Abschaf-fung würde zu starkem Anschub für den Standort führen: Pro Jahr würde die Abschaffung der Flugabgabe in Österreich laut einer Studie von Oxford Economics zu einem Zuwachs von 1,1 Millionen Passa-gieren, einem zusätzlichen BIP-Beitrag von 229 Millionen Euro und zu über 3.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen führen. Q Fortsetzung „Herausforderungen der Europäischen Flughäfen“: 02/2014 | Flughafen Fakten | 7 AIRPORT AKTUELL Die Erhöhung des Passagierkomforts steht für den Flughafen Wien ganz oben auf der Prioritätenliste: Das Reisen soll nicht nur komfortabel sondern auch zeitsparsam für den Fluggast sein. Im Bereich der Verbin-dungswege kann sich der Flughafen Wien bereits jetzt sehen lassen: In einer Unter-suchung von 14 europäischen Flughäfen des Reiseportals Kayak hat der Flughafen Wien bei den Gehzeiten vom Eingang bis zum Gate den dritten Platz belegt. Ein Ergebnis das gut tut und gleichzeitig dazu anspornt, weiterhin effizienzsteigernde Service-Maßnahmen zu setzen. SERVICE-OFFENSIVE ZEITANZEIGEN Im Rahmen seiner Service-Offensive stellt der Flughafen Wien den Fluggästen nun die Angaben zu Wegzeiten zu den Gates sowie die Wartezeitangabe bei der Sicher-heitskontrolle zur Verfügung. So ist es für Passagiere möglich, sich ihre Zeit im Terminal gut einzuteilen. Nach der Bord-kartenkontrolle finden die Fluggäste seit einigen Wochen die Information, wie lange die verbleibende Gehzeit bis zu den Gates beträgt – hier werden auch allfällige Wartezeiten bei den notwendigen Kont-rollen berücksichtigt. Den Fluggästen wird bei der Sicherheitskontrolle die Wartezeit in Echtzeit angezeigt VORBILDLICHE SICHERHEITSKONTROLLE Mit der Anzeige der Wartezeit der Sicher-heitskontrolle steigert der Flughafen Wien sein Service-Level im internationalen Vergleich und macht sichtbar, was Viel-flieger/ innen bereits wissen: Die Sicher-heitskontrolle am Flughafen Wien funk-tioniert ausgezeichnet. In einem ersten Schritt wurde die zentrale Sicherheitskon-trolle im Terminal 3 mit einer Messsen-sorik ausgestattet, um den Reisenden die Wartezeit in Echtzeit anzuzeigen. Auch in der Gepäckausgabehalle wurde ein System geschaffen, das ermöglicht, für die meisten Fluglinien die Wartezeit bis zum Start der Gepäckrollbänder anzuzeigen. GEPÄCKAUFGABE AM AUTOMATEN Mit Self Baggage Drop-off Automaten setzt der Flughafen Wien in Koopera-tion mit Austrian auf einen weiteren Fort-schritt in Richtung Selbständigkeit für Reisende. Fluggäste können an den neuen Schaltern im Terminal 3 ihr Gepäck selbst aufgeben und so Zeit sparen. In den ersten Wochen waren die neuen Schalter 12-14 Stunden pro Tag in Betrieb, 750 Passa-giere nutzen die neuen Automaten pro
  5. 5. 69 Länder FLUGHAFEN WIEN IN ZAHLEN 177 Destinationen in 22 Mio. QUARTALSBERICHT 3/14 POSITIVE GESCHÄFTSENTWICKLUNG Die Flughafen Wien AG konnte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 positiv entwickeln: Nach einem milden Winter und Erlösrückgängen bei der Flug-zeugenteisung hat sich die Umsatzent-wicklung der Flughafen Wien AG in den Folgemonaten erholt und verzeichnet von Jänner bis September 2014 ein Plus von 1,4 Prozent. Trotz politischer Krisen in der Ukraine und dem Nahen Osten, und ungünstiger Wechselkursschwankungen entwickelt sich der Geschäftsverlauf gut. PLUS BEI PASSAGIEREN In den ersten neun Monaten verzeichnete der Flughafen Wien einen Passagieran-stieg von 2,9 Prozent, darunter das stärkste Monatsaufkommen der Unternehmens-geschichte mit 2.275.933 Passagieren im August 2014. Die Anzahl der Lokalpassa-giere stieg im Q1-3/2014 um 5,2 Prozent, während bei den Transferpassagieren ein Rückgang von 2,8 Prozent verzeichnet werden musste. Erfreulich entwickelt hat sich das Passagieraufkommen auf der Langstrecke: Die Anzahl der Passagiere nach Nordamerika ist um 29,2 Prozent und in den Fernen Osten um 14 Prozent gestiegen. Wesentliche Treiber dafür waren die neuen Austrian-Verbindungen nach Newark und Chicago, sowie die Stre-ckenaufnahme von Air China nach Peking. 8 | Flughafen Fakten | 02/2014 31 % 256.000 t 8,9 Mio. FEEDBACK UND KONTAKT Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung zur aktuellen Ausgabe der Flughafen Fakten. Die Public Affairs Abteilung der Flughafen Wien AG ist offen für Ihre Fragen und Anregungen: publicaffairs@viennaairport.com, Tel. 01/7007 – 22222 Sie können uns auch gerne direkt kontaktieren: Mag.a Sophie-Marie Wollner, BA Flughafen Wien AG Office Park 1 A-1300 Wien-Flughafen Tel. +43-1-7007-22470 Mobil: +43-664-835 6755 s.wollner@viennaairport.com Dr. Christian Steyrer, MBA Flughafen Wien AG Office Park 1 A-1300 Wien-Flughafen Tel.: +43-1-7007-22410 c.steyrer@viennaairport.com Gut haben sich auch die Auslandsbetei-ligungen der Flughafen Wien AG entwi-ckelt: Malta Airport verzeichnet ein kumu-liertes Passagierwachstum von Jänner bis Oktober 2014 von 6,7 Prozent auf 3,8 Milli-onen. Der Flughafen Kosice steigerte die Passagierentwicklung im selben Zeitraum um 53,7 % auf 320.554 Passagiere. Q Impressum: Flughafen Wien Aktiengesellschaft, Public Affairs, Postfach 1, 1300 Wien-Flughafen, www.viennaairport.com DVR: 008613, Firmenbuchnummer: FN42984m, Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg TOP 5 DESTINATIONEN EUROPA West 1. Frankfurt 2. Zürich 3. London 4. Paris 5. Düsseldorf Ost 1. Moskau 2. Bukarest 3. Sofia 4. Belgrad 5. Warschau PÜNKTLICHKEIT 84,4 % TRANSFERANTEIL 69 % Cargo Gepäcksstücke Passagiere Quelle: VIE interne Passagierstrukturbefragung, Datenbasis: 2013

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