SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
freie werke
      ür eine freie gesellschaft
ihr unternehmen
      entwickelt software?
                 software?


          was nichts kostet,,
                     kostet
          kann mehr wert sein!
freie software ist das erfolgreichste konzept für
die entwicklung von software: die mehrheit aller internetserver
läuft unter freien betriebssystemen wie linux.
sie gelten als die sichersten und stabilsten systeme.

ihr erfolgsrezept ist die general public license (gpl),
die folgende vier freiheiten unveränderlich garantiert:

1. freiheit ein programm ür jeden zweck auszu ühren.
2. freiheit die funktionsweise eines programms zu untersuchen
          und an neue bedürfnisse anzupassen.
3. freiheit kopien weiterzugeben.
4. freiheit ein programm zu verbesseren und wieder an die öffentlichkeit
          weiterzugegeben, so dass die gesellschaft profitiert.
ich entwickle software ...
 ... aber warum soll ich mein geistiges eigentum aus der hand geben?

                                  1. weil auch du das rad nicht noch einmal neu
                                     erfinden wirst. vieles haben andere schon
                                     vor dir getan – und du kannst darauf aufbauen!

                                  2. weil andere das gleiche wollen
                                     und so einfach mitentwickeln können.
                                     ihr werdet schneller ans ziel kommen.

 ... aber meine software soll doch sicher sein!?

                                  1. mehr augen und mehr expertInnen
                                     finden auch viel eher alle möglichen fehler.

                                  2. niemand wird deiner software vertrauen,
                                     wenn die funktionsweisen geheim bleiben.
aber freiheit zu erzwingen
ist verrückt und unprofitabel?
                  unprofitabel?


                                 sorry,
                                 sorry, aber
                                 das ist nicht
                                 der fall ...
wie soll ich denn damit geld verdienen?
                             verdienen?

                                 mit der dienstleistung zur software:
                                 für professionelle beratung, guten support,
                                 und maßgeschneiderte lösungen hast du die expertise.



                  durch die zeit- und arbeitersparnis:
                  grundmodule, erweiterungen, korrekturen und sicherheitshinweise
                  machen nachhaltige softwareentwicklung aus -
                  die aufgaben lassen sich in der opensource-szene aufteilen,
                  wenn sie nicht schon gelöst wurden.
die „lesser-gpl“ verordnet       die berkeley software
die general public license
                                   weniger „erzwungene freiheit“:   development lizenz ist eine
„erzwingt“ die meiste freiheit:
                                                                    wirtschaftsfreundliche:
baut ein programm auf einer        wer seine software auf lgpl-
gpl-software auf, müssen alle      software aufbaut, muss nur       sämtliche auf bsd-programmen
quellen des neuen programms        änderungen, die er an dieser     aufbauende software kann
offen gelegt werden.               vergenommen hat, veröffentli-    komplett geheim bleiben. so
                                   chen. „eigenleistungen“          basiert apples betriebssystem
dieser „virale effekt“ kenn-
                                   können aber geheim bleiben.      auf einem freien kern.
zeichnet die gpl als „copyleft“.
ok ok, „wir können nur soweit sehen,
weil wir schultern von giganten stehen“.
                                           in der informationsgesellschaft ist kultur
das trifft dann wohl neben wissenschaft
                                           ein allgemeingut. kopien lassen sich nicht verhindern.
auch auf software zu. alles klar.
                                           digitaler kopierschutz (drm) ist technisch
                                           “ineffektive” (microsoft & hp1)
aber was bitte ist mit kunst und kultur?
                                           “dumm” (david safford, ibm 2) und
                                           “nutzlos” (bruce schneier, kryptologe3).
                                           auch künstlerInnen und urheberInnen
                                           müssen damit umgehen ...




                                           in deutschland erfunden und in aller welt kassiert:
                                              pauschale abgaben auf kopiergeräte und -medien,
                                              um künstlerInnen für private kopien zu vergüten.
                                           warum nicht auch auf filesharing?
die klassische musikindustrie entmündigt urheberInnen:
   verwertungsrechte werden abgenommen und zu „ © all rights reserved. “
   kopierschutzsysteme entwickelt, mitbezahlt und eingesetzt.
   er oder sie bekommt weniger als 15% des verkaufspreises einer cd4
wir glauben an finanziell und rechtlich selbstbestimmte künstlerInnen ...
some rights reserved.




die creative commons lizenzen stellen die künstlerinnen in den mittelpunkt:
          er oder sie entscheidet, was andere mit dem werk machen dürfen.

       es ist oberstes gebot, mit dem werk seinen oder ihren namen anzugeben.
du entscheidest ...

                               ... ob alle verwendungen nur    ... oder ob die verwendung
... ob dein werk verändert
                                     zu nicht-kommerziellen          des werkes nur
      und in anderen
                                     zwecken gestattet sind.         unverändert erlaubt ist.
      werken verwendet wird.
quellen
               1
                   p. biddle, p. england, m. peinado und b. willman (microsoft) in “the darknet and the future of content distribution”, acm workshop über drm, 18. nov. 2002, washington d.c., http://crypto.stanford.edu/DRM2002/darknet5.doc
         s. haber, b. horne, j. pato, t. sander und r. e. tarjan (hp labs cambridge, trusted systems lab) in “if piracy is the problem, is drm the answer?” HPL-2003-110, 27. mai 2003, http://www.hpl.hp.com/techreports/2003/HPL-2003-110.pdf
2
    d. safford (ibm research) “my personal opinion is that drm is stupid because it can never be effective and it takes away existing consumer rights.” in “clarifying misinformation on tcpa”, oct. 2002, http://research.ibm.com/gsal/tcpa/tcpa_rebuttal.pdf
3
    b. schneier (kryptologe) “digital files cannot be made uncopyable, any more than water can be made not wet.” in “the futility of digital copy prevention”, in crypto-gram newsletter, 15. mai 2001, http://www.schneier.com/crypto-gram-0105.html#3
                                                                 4
                                                                     sven hansen ( journalist) in “fair, fairer, ünfzig” über das deutsche musikgeschäft, 2004, http://www.heise.de/ct/04/12/096/


                                                                                                                              urheber
                                                                                                                        some rights reserved..
                                              präsentation freie werke ür eine freie gesellschaft v0.2de von matthias mehldau, wetter@berlin.ccc.de und font yanone kaffeesatz von jan gerner, post@yanone.de.
                                                du darfst das werk verviel ältigen, verbreiten und öffentlich auf ühren, bearbeitungen anfertigen und kommerziell nutzen. aber nur unter der folgenden bedingung:
                                             namensnennung. du musst diesen urheberhinweis höchstens einen klick entfernf ver ügbar machen oder link auf http://netzpolitik.org/2006/free-content-for-a-free-society/
                                            die präsentation und die schrift unterliegen der creative commons namensnennung 2.0 deutschland lizenz, einsehbar unter http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Studie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
Studie Nutzung und Erfolg von Online HypothekenrechnernStudie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
Studie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
Andri Stoffel
 
Informationskompetenz
InformationskompetenzInformationskompetenz
Informationskompetenz
Michael Holzer
 
Nutrico Diet Präsentation
Nutrico Diet PräsentationNutrico Diet Präsentation
Nutrico Diet Präsentation
hrs-medical
 
SnipClip - Facebook Marketing
SnipClip - Facebook MarketingSnipClip - Facebook Marketing
SnipClip - Facebook Marketing
Martin Szugat
 
Poesie
PoesiePoesie
Tools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
Tools und Instrumente im Web für TourismusmarketingTools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
Tools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
Martin Schobert
 
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
Roger Meili
 
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
RESMEDIA - Anwälte für IT-IP-Medien
 
Rap musik ist cool
Rap musik ist coolRap musik ist cool
Rap musik ist cool
Deutsch4LucanCC
 
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
Iodata GmbH
 
Ptk 1 pendahuluan
Ptk 1 pendahuluanPtk 1 pendahuluan
Ptk 1 pendahuluan
Mas Ragil
 
Kunstprojekt BLSWN 2010/11
Kunstprojekt BLSWN 2010/11Kunstprojekt BLSWN 2010/11
Kunstprojekt BLSWN 2010/11
aquarana
 
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuchInhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
Rene Kulka
 
20100531 elisa workshop-vslideshare
20100531 elisa workshop-vslideshare20100531 elisa workshop-vslideshare
20100531 elisa workshop-vslideshare
aquarana
 

Andere mochten auch (17)

Studie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
Studie Nutzung und Erfolg von Online HypothekenrechnernStudie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
Studie Nutzung und Erfolg von Online Hypothekenrechnern
 
Informationskompetenz
InformationskompetenzInformationskompetenz
Informationskompetenz
 
Arte ingles
Arte   inglesArte   ingles
Arte ingles
 
Nutrico Diet Präsentation
Nutrico Diet PräsentationNutrico Diet Präsentation
Nutrico Diet Präsentation
 
SnipClip - Facebook Marketing
SnipClip - Facebook MarketingSnipClip - Facebook Marketing
SnipClip - Facebook Marketing
 
SPOONFED
SPOONFEDSPOONFED
SPOONFED
 
Kai UweWeidlich
Kai UweWeidlichKai UweWeidlich
Kai UweWeidlich
 
Poesie
PoesiePoesie
Poesie
 
Tools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
Tools und Instrumente im Web für TourismusmarketingTools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
Tools und Instrumente im Web für Tourismusmarketing
 
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
10 schritte für eine erfolgreiche social media strategie
 
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
Rechtssichere b2c-Onlineshops - Was Onlinehändler beim Verkauf an Verbraucher...
 
Rap musik ist cool
Rap musik ist coolRap musik ist cool
Rap musik ist cool
 
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
Industrie 4-0- Konzepte der Iodata GmbH, Qlik Solution Provider in Kooperatio...
 
Ptk 1 pendahuluan
Ptk 1 pendahuluanPtk 1 pendahuluan
Ptk 1 pendahuluan
 
Kunstprojekt BLSWN 2010/11
Kunstprojekt BLSWN 2010/11Kunstprojekt BLSWN 2010/11
Kunstprojekt BLSWN 2010/11
 
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuchInhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
Inhaltsverzeichnis: amzn.to/emailBuch
 
20100531 elisa workshop-vslideshare
20100531 elisa workshop-vslideshare20100531 elisa workshop-vslideshare
20100531 elisa workshop-vslideshare
 

Ähnlich wie Praesentation: Freie Inhalte fuer eine Freie Gesellschaft

Das ist Open Source
Das ist Open SourceDas ist Open Source
Das ist Open Source
Alexander Schmidt
 
Haks HB Modul digitale Medien im Betrieb
Haks HB Modul digitale Medien im BetriebHaks HB Modul digitale Medien im Betrieb
Haks HB Modul digitale Medien im Betrieb
Werner Mueller
 
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
Stefan Pfeiffer
 
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimierenDas Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
Matthias Stürmer
 
Gsi Opensource
Gsi OpensourceGsi Opensource
Gsi Opensource
mop88
 
Open Source und Free Software unter Windows
Open Source und Free Software unter WindowsOpen Source und Free Software unter Windows
Open Source und Free Software unter Windows
Martin Leyrer
 
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
Marcus Dapp
 
Top 10 Internet Trends 2005
Top 10 Internet Trends 2005Top 10 Internet Trends 2005
Top 10 Internet Trends 2005
Jürg Stuker
 
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Wolfram Nagel
 
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
Marcus Dapp
 
6 verschiedene Arten von Software
6 verschiedene Arten von Software6 verschiedene Arten von Software
6 verschiedene Arten von Software
YUHIRO
 
Keynote Purgathofer
Keynote PurgathoferKeynote Purgathofer
Keynote Purgathofer
elsa20
 
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software AnalyticsDatenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
Markus Harrer
 
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
Arnulf Christl
 
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
Aberla
 
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
Markus Harrer
 
Praxisbericht Community Management im Fachverlag
Praxisbericht Community Management  im FachverlagPraxisbericht Community Management  im Fachverlag
Praxisbericht Community Management im Fachverlag
Ralf Zosel
 
Enterprise2punkt0
Enterprise2punkt0Enterprise2punkt0
Enterprise2punkt0
Haymo Meran
 
Torsten Grote: Freie Software
Torsten Grote: Freie SoftwareTorsten Grote: Freie Software
Torsten Grote: Freie Software
StefanMz
 
Die Architektur, die man kann
Die Architektur, die man kannDie Architektur, die man kann
Die Architektur, die man kann
Johann-Peter Hartmann
 

Ähnlich wie Praesentation: Freie Inhalte fuer eine Freie Gesellschaft (20)

Das ist Open Source
Das ist Open SourceDas ist Open Source
Das ist Open Source
 
Haks HB Modul digitale Medien im Betrieb
Haks HB Modul digitale Medien im BetriebHaks HB Modul digitale Medien im Betrieb
Haks HB Modul digitale Medien im Betrieb
 
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
Die Mauern werden fallen - Unaufhaltsam auf dem Weg zum Unternehmen 2.0
 
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimierenDas Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
Das Potential von Open Source Software nutzen und die Risiken minimieren
 
Gsi Opensource
Gsi OpensourceGsi Opensource
Gsi Opensource
 
Open Source und Free Software unter Windows
Open Source und Free Software unter WindowsOpen Source und Free Software unter Windows
Open Source und Free Software unter Windows
 
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
Groups 2010.14: FOSS-Strategien - Red Hat vs. Oracle vs. SAP (Digital Sustain...
 
Top 10 Internet Trends 2005
Top 10 Internet Trends 2005Top 10 Internet Trends 2005
Top 10 Internet Trends 2005
 
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
Multiscreen Experience (Mai 2012, IA Konferenz, Essen)
 
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
Groups 2010.01: Software-Freiheit vs. Verbot (Digital Sustainability)
 
6 verschiedene Arten von Software
6 verschiedene Arten von Software6 verschiedene Arten von Software
6 verschiedene Arten von Software
 
Keynote Purgathofer
Keynote PurgathoferKeynote Purgathofer
Keynote Purgathofer
 
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software AnalyticsDatenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
Datenanalysen in der Softwareentwicklung mit Software Analytics
 
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
Open Standards, Open Source, Open Data. Zuviel des Guten?
 
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
ESEconf2011 - Schilling Rüdiger: "Generative Konzepte für den Plattform-Zoo -...
 
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
Software Analytics - Datenanalysen in der Softwareentwicklung (BigDataMeetup)
 
Praxisbericht Community Management im Fachverlag
Praxisbericht Community Management  im FachverlagPraxisbericht Community Management  im Fachverlag
Praxisbericht Community Management im Fachverlag
 
Enterprise2punkt0
Enterprise2punkt0Enterprise2punkt0
Enterprise2punkt0
 
Torsten Grote: Freie Software
Torsten Grote: Freie SoftwareTorsten Grote: Freie Software
Torsten Grote: Freie Software
 
Die Architektur, die man kann
Die Architektur, die man kannDie Architektur, die man kann
Die Architektur, die man kann
 

Praesentation: Freie Inhalte fuer eine Freie Gesellschaft

  • 1. freie werke ür eine freie gesellschaft
  • 2. ihr unternehmen entwickelt software? software? was nichts kostet,, kostet kann mehr wert sein!
  • 3. freie software ist das erfolgreichste konzept für die entwicklung von software: die mehrheit aller internetserver läuft unter freien betriebssystemen wie linux. sie gelten als die sichersten und stabilsten systeme. ihr erfolgsrezept ist die general public license (gpl), die folgende vier freiheiten unveränderlich garantiert: 1. freiheit ein programm ür jeden zweck auszu ühren. 2. freiheit die funktionsweise eines programms zu untersuchen und an neue bedürfnisse anzupassen. 3. freiheit kopien weiterzugeben. 4. freiheit ein programm zu verbesseren und wieder an die öffentlichkeit weiterzugegeben, so dass die gesellschaft profitiert.
  • 4. ich entwickle software ... ... aber warum soll ich mein geistiges eigentum aus der hand geben? 1. weil auch du das rad nicht noch einmal neu erfinden wirst. vieles haben andere schon vor dir getan – und du kannst darauf aufbauen! 2. weil andere das gleiche wollen und so einfach mitentwickeln können. ihr werdet schneller ans ziel kommen. ... aber meine software soll doch sicher sein!? 1. mehr augen und mehr expertInnen finden auch viel eher alle möglichen fehler. 2. niemand wird deiner software vertrauen, wenn die funktionsweisen geheim bleiben.
  • 5. aber freiheit zu erzwingen ist verrückt und unprofitabel? unprofitabel? sorry, sorry, aber das ist nicht der fall ...
  • 6. wie soll ich denn damit geld verdienen? verdienen? mit der dienstleistung zur software: für professionelle beratung, guten support, und maßgeschneiderte lösungen hast du die expertise. durch die zeit- und arbeitersparnis: grundmodule, erweiterungen, korrekturen und sicherheitshinweise machen nachhaltige softwareentwicklung aus - die aufgaben lassen sich in der opensource-szene aufteilen, wenn sie nicht schon gelöst wurden.
  • 7. die „lesser-gpl“ verordnet die berkeley software die general public license weniger „erzwungene freiheit“: development lizenz ist eine „erzwingt“ die meiste freiheit: wirtschaftsfreundliche: baut ein programm auf einer wer seine software auf lgpl- gpl-software auf, müssen alle software aufbaut, muss nur sämtliche auf bsd-programmen quellen des neuen programms änderungen, die er an dieser aufbauende software kann offen gelegt werden. vergenommen hat, veröffentli- komplett geheim bleiben. so chen. „eigenleistungen“ basiert apples betriebssystem dieser „virale effekt“ kenn- können aber geheim bleiben. auf einem freien kern. zeichnet die gpl als „copyleft“.
  • 8. ok ok, „wir können nur soweit sehen, weil wir schultern von giganten stehen“. in der informationsgesellschaft ist kultur das trifft dann wohl neben wissenschaft ein allgemeingut. kopien lassen sich nicht verhindern. auch auf software zu. alles klar. digitaler kopierschutz (drm) ist technisch “ineffektive” (microsoft & hp1) aber was bitte ist mit kunst und kultur? “dumm” (david safford, ibm 2) und “nutzlos” (bruce schneier, kryptologe3). auch künstlerInnen und urheberInnen müssen damit umgehen ... in deutschland erfunden und in aller welt kassiert: pauschale abgaben auf kopiergeräte und -medien, um künstlerInnen für private kopien zu vergüten. warum nicht auch auf filesharing?
  • 9. die klassische musikindustrie entmündigt urheberInnen: verwertungsrechte werden abgenommen und zu „ © all rights reserved. “ kopierschutzsysteme entwickelt, mitbezahlt und eingesetzt. er oder sie bekommt weniger als 15% des verkaufspreises einer cd4 wir glauben an finanziell und rechtlich selbstbestimmte künstlerInnen ...
  • 10. some rights reserved. die creative commons lizenzen stellen die künstlerinnen in den mittelpunkt: er oder sie entscheidet, was andere mit dem werk machen dürfen. es ist oberstes gebot, mit dem werk seinen oder ihren namen anzugeben.
  • 11. du entscheidest ... ... ob alle verwendungen nur ... oder ob die verwendung ... ob dein werk verändert zu nicht-kommerziellen des werkes nur und in anderen zwecken gestattet sind. unverändert erlaubt ist. werken verwendet wird.
  • 12. quellen 1 p. biddle, p. england, m. peinado und b. willman (microsoft) in “the darknet and the future of content distribution”, acm workshop über drm, 18. nov. 2002, washington d.c., http://crypto.stanford.edu/DRM2002/darknet5.doc s. haber, b. horne, j. pato, t. sander und r. e. tarjan (hp labs cambridge, trusted systems lab) in “if piracy is the problem, is drm the answer?” HPL-2003-110, 27. mai 2003, http://www.hpl.hp.com/techreports/2003/HPL-2003-110.pdf 2 d. safford (ibm research) “my personal opinion is that drm is stupid because it can never be effective and it takes away existing consumer rights.” in “clarifying misinformation on tcpa”, oct. 2002, http://research.ibm.com/gsal/tcpa/tcpa_rebuttal.pdf 3 b. schneier (kryptologe) “digital files cannot be made uncopyable, any more than water can be made not wet.” in “the futility of digital copy prevention”, in crypto-gram newsletter, 15. mai 2001, http://www.schneier.com/crypto-gram-0105.html#3 4 sven hansen ( journalist) in “fair, fairer, ünfzig” über das deutsche musikgeschäft, 2004, http://www.heise.de/ct/04/12/096/ urheber some rights reserved.. präsentation freie werke ür eine freie gesellschaft v0.2de von matthias mehldau, wetter@berlin.ccc.de und font yanone kaffeesatz von jan gerner, post@yanone.de. du darfst das werk verviel ältigen, verbreiten und öffentlich auf ühren, bearbeitungen anfertigen und kommerziell nutzen. aber nur unter der folgenden bedingung: namensnennung. du musst diesen urheberhinweis höchstens einen klick entfernf ver ügbar machen oder link auf http://netzpolitik.org/2006/free-content-for-a-free-society/ die präsentation und die schrift unterliegen der creative commons namensnennung 2.0 deutschland lizenz, einsehbar unter http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/