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Social CRM
… IM UMFELD POLITISCHER
O R G A N I S AT I O N E N

WOLFGANG O. SPRINGER
Customer Relationship Management


Wien, 12. April 2012
CRM:

                                           Analyse und Beratung
                                           Projekt- und
                                            Programmmanagement
                                           Projektcontrolling
                                           strategische Ausrichtung und
                                            operative Umsetzung

                                          Schwerpunkte:

                                           Direktvertriebsorganisationen
                                            im komplexen Lösungsgeschäft
                                           Vertriebs- und Marketingprozesse


           Reduktion der Komplexität
            durch Aufbau von Vertrauen.
                                           Kommunikationsprozesse
                                            innerhalb der
                                            Unternehmensumwelten


WOLFGANG O. SPRINGER                                                           2
Social CRM im Umfeld politischer Organisationen
           i      Definitionen
                  Was ist die Herausforderung?
                  Was leisten die neuen Werkzeuge?
                  : Zusammenarbeit braucht Dialog
                  : Dialog braucht Inhalt
                  : neue Regeln – neue Möglichkeiten
         CHECK
                  eine „Customer Journey“
                  passt sCRM auch für pol. Org.?

WOLFGANG O. SPRINGER                                   3
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Definitionen


WOLFGANG O. SPRINGER                    4
Definitionen



               „Marketing ist ein Prozess
                im Wirtschafts- und Sozialgefüge,
                durch den Einzelpersonen und Gruppen
                ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen,
                indem sie […] Dinge von Wert
                erzeugen, anbieten
                und miteinander austauschen.“

  Politmarketing = Marketing
  Politik = Dienstleistung

WOLFGANG O. SPRINGER                                        5
Definitionen
 sCRM ist …
  eine Organisationsphilosophie
  die im Rahmen einer Strategie, Prinzipien definiert,
                                                          Kurz:
  bei denen Prozesse und Sozialverhalten                 „CRM ist das
   durch Informationstechnologie allgemein
   und soziale Medien im Besonderen unterstützt           bewusste
   werden
  welche es ermöglicht, die am Erfolg der                Gestalten von
   Organisation
   maßgeblich interessierten Parteien                     relevanten
  in einem von Fairness und Vertrauen geprägten
   Umfeld,
                                                          Beziehungen.“
  in einen kooperativen Dialog einzubeziehen
  um gegenseitigen Mehrwert zu schaffen.


WOLFGANG O. SPRINGER                                                      6
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Was ist die
                       Herausforderung
                       ?

WOLFGANG O. SPRINGER                     7
Substitutionsprodukte




                       … in Österreich an die 800 Parteien …
WOLFGANG O. SPRINGER                                           8
Substitutionsprodukte
                         Quelle:
                         Die Presse, Inland,12. 4. 2012, Seite 2



                         Neu Werkzeuge im Bereich der
                         Informationstechnologie

                         • verunsichern
                         • verändern Spielregeln
                         • beschleunigen die
                           Austauschbarkeit
                         • …




WOLFGANG O. SPRINGER
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Was leisten
                       die neuen
                       Werkzeuge?

WOLFGANG O. SPRINGER                    10
Was leisten soziale Medien im Internet?




                             „...durch häufiges



                               +
                             Twittern eine
                             besondere Bindung …“
                                   30 Mio. Dollar
                                  Vermögen!
WOLFGANG O. SPRINGER                                 11
Was bedeutet das für Lokalpolitiker?




                       …
                           ?
WOLFGANG O. SPRINGER                    12
Was leistet das Medium Internet?




WOLFGANG O. SPRINGER                13
Was leistet das Medium Internet?




                                    …
WOLFGANG O. SPRINGER                    14
Dialog via Facebook in Beispielstadt




WOLFGANG O. SPRINGER                    15
Dialog via Twitter in Beispielstadt




WOLFGANG O. SPRINGER                   16
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Zusammen-
                       arbeit braucht
                       Dialog

WOLFGANG O. SPRINGER                    17
Dialogbereitschaft: Points of Contact




WOLFGANG O. SPRINGER                     18
Dialog erfordert …



                                   Daten
                       Werkzeuge
                                   Informationen




                                     Prozesse /
                         Ziele
                                     Verhalten




WOLFGANG O. SPRINGER                               19
Datenquelle




                                                         „Bedenklich ist hingegen, wenn
           § 22 Ausfolgung an wahlwerbende Parteien      Wahlwerbung „zielgruppenorientiert“
                                                         durchgeführt werden kann: Den Alten
                                                         verspricht man die Erhöhung der
           (1) Den wahlwerbenden Parteien sind auf       Pensionen, den Jungen die Senkung
                                                         der Sozialversicherungsbeiträge, etc.
           ihr Verlangen spätestens am ersten Tage       Die ARGE DATEN regt daher an, die
           der Auflegung des Wählerverzeichnisses        Übermittlung von Daten an die
                                                         wahlwerbenden Parteien (§ 24 des
           Abschriften oder Vervielfältigungen           Entwurfs) ersatzlos zu streichen.“
           desselben auszufolgen.
                                                         Quelle: ARGE DATEN (2003).
                                                         Stellungnahme der ARGE DATEN zur
  NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994. 7. Novelle, Seite 8   NÖ Gemeinderatswahlordnung.



    ACHTUNG: Spam-Regelungen des § 107 TKG!




WOLFGANG O. SPRINGER                                                                             20
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Dialog braucht
                       Inhalt

WOLFGANG O. SPRINGER                    21
Dialogbereitschaft?



          90% der Befragten möchten in
           Zukunft an öffentlichen Prozessen wie
           beispielsweise der lokalen Stadtplanung
           virtuell aktiv mitwirken – auch wenn 63%
                                                                     +
                                                                         +
                                                                             +

           der Meinung sind, Städte und Gemeinden                A               B
           werden das auch in Zukunft nicht
           zulassen.                                                 -       -
           Quelle: Telekom Austria (2010). 20 Jahre Internet –
           wir stehen erst am Anfang! BizMail, 151


WOLFGANG O. SPRINGER                                                                 22
Dialogbereitschaft – warum?

                                                Sinn im Leben, Kultur
                                                Selbstverwirklichung
                                                wertvolle Arbeit leisten
             Selbstverwirklichungsbedürfnisse   kreatives Leben führen
                                                Selbstachtung / -vertrauen
                   Individualbedürfnisse        positive Selbstwertschätzung
                                                Geltungsbedürfnis
                                                dazu gehören, kommunizieren
                       soziale Bedürfnisse      akzeptiert / geliebt sein
                                                respektiert sein  Beziehungen
                                                Arbeitsplatz, Altersvorsorge
                   Sicherheitsbedürfnisse       Lebensstandard
                                                Kriminalität
                                                „Dach über dem Kopf“
             physiologische Grundbedürfnisse    Gesundheit, Schlaf
                                                Nahrung, Wärme



WOLFGANG O. SPRINGER                                                             23
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen



                       neue
                       Spielregeln
                       neue
                       Möglichkeiten
WOLFGANG O. SPRINGER                    24
Beziehungs- / Karrierestufe
   A-B-C-Potenzial                                                      Dialoggruppen
                                                                           1    geo – und soziodemografischer Gesamtmarkt
                                                C
                                                                           2    Personen aus Zielgruppen
                                            (Suspects)
                                                                           3    Passanten
                                                                            Barriere B
                                                                           4    Diskutanten
        Potenzial




                                                         B                 5    Interessenten
                    aktiviertes Potenzial




                                                    (Prospects)            6    Sympathisanten
                                                                           7    Aktivisten
                                                                                 Barriere A
                                             realisiertes




                                                                          8     zahlende Mitglieder
                                              Potenzial




                                                               A
                                                                          9     aktive Mitarbeiter
                                                            (Members)
                                                                          10    Funktionäre / Evangelisten



WOLFGANG O. SPRINGER                                                                                                        25
Relationship Management ist, …

                          12
                                            … wenn man rechtzeitig
                                              d‘rauf schaut,
               Wahl-        Wahl-
            werbung         kampf             dass man die Beziehung hat,
            = 5 Mon.        = 50 Tage         wenn man sie braucht.
     9                                  3
                         Amts-
                        periode
                       = 5 Jahre


                           6


WOLFGANG O. SPRINGER                                                        26
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       》Customer
                       Journey《

WOLFGANG O. SPRINGER                    27
1


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                                                                     Beitritt
                       Programm
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                         Leistungen
                                                               Umfrage
                       Service      Fun & Entert.




WOLFGANG O. SPRINGER                                                            28
Beispiel 1:
 Relationship Management - Identitätsdiffusion




 1.   ÖVP Mödling
 2.   MVP
 3.   Mödlinger Volkspartei
 4.   Beitrittsformular
 5.   volkspartei mödling
 6.   Mitarbeit
 7.   Volkspartei Niederösterreich
 8.   Mitgliedsbeitrag
 9.   Mitglied bei z. B. bei „NÖ
      Frauen“


WOLFGANG O. SPRINGER
Beispiel 2:
 Relationship Management




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   mitarbeiten

    freiwillig

    Verteilaktionen




WOLFGANG O. SPRINGER
Beispiel 3:
 Relationship Management - Identitätsdiffusion
                           1            A




                               2




                       B

WOLFGANG O. SPRINGER
Beispiel 3:
 Relationship Management - Identitätsdiffusion
                                   Identitäten:
       1
                                   1.   ÖVP Frauen
            2                      2.   ÖVP Frauenbewegung
                                   3.   Frau sein in Brunn
                                   4.   Suchergebnis erst am Ende der
                                        Seite 2


            3




                       4




WOLFGANG O. SPRINGER
Beispiel 3:
 Relationship Management - Identitätsdiffusion




                                            2

                           1




WOLFGANG O. SPRINGER
Sind die politischen Organisationen reif
 für den Dialog mit den Bürgern?

  Beispiel 1:




WOLFGANG O. SPRINGER
Sind die politischen Organisationen reif
 für den Dialog mit den Bürgern?

  Beispiel 2:




WOLFGANG O. SPRINGER
WOLFGANG O. SPRINGER
                       Name


                       Präsenz &
                       Vernetzung

                       Struktur &
                       Formale Organis.

                       Persönlichkeit &
                       Selbstverständn.

                       Verhalten &
                       Leistung

                       Relevanz &
                       Aktualität

                       Interaktionsfähigk
                       . & -bereitschaft
                                            Der Dialog via social Media ruht auf 7 Säulen
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Passt sCRM für
                       politische
                       Organisationen?

WOLFGANG O. SPRINGER                     37
Grundsätze
 sCRM-Grundsätze aus einem politischen
 Grundsatzprogramm (Auszug):




              „Wir wollen, dass die Bürger an den politischen
               Vorgängen, die ihr Leben bestimmen,
               teilnehmen.“
              „Lebendige Demokratie bedarf der Mitwirkung
               der Bürger an der öffentlichen Diskussion und
               an politischen Entscheidungen.“
              „Wir wollen die Menschen zur Mitarbeit und zur
               Mitwirkung immer wieder einladen.“


WOLFGANG O. SPRINGER                                             38
Vielen Dank
 für die Aufmerksamkeit
 und viel Erfolg mit der
 》neuen Art
 der Zusammenarbeit《!
WOLFGANG O. SPRINGER       39
CRM:

                                           Analyse und Beratung
                                           Projekt- und
                                            Programmmanagement
                                           Projektcontrolling
                                           strategische Ausrichtung und
                                            operative Umsetzung

                                          Schwerpunkte:

                                             Direktvertriebsorganisationen
                                             im komplexen Lösungsgeschäft
                                             Vertriebs- und Marketingprozesse


           Reduktion der Komplexität
            durch Aufbau von Vertrauen.
                                             Kommunikationsprozesse
                                              innerhalb der
                                              Unternehmensumwelten


WOLFGANG O. SPRINGER                                                             40
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                       Backup


WOLFGANG O. SPRINGER                    41
Wie „leistungsfähig“ ist die Schnittstelle?




         Kontakt



WOLFGANG O. SPRINGER                           42
Das Problem und seine Ursache

    1762               250 Jahre                     2012




                                   Demokratiekrise




WOLFGANG O. SPRINGER                                        43
Beziehungsmodelle
 1                                   2                          3
                                                                    Modell
                                                                    1   Sprechstunde       1:1
                                                                    2   Hausbesuch         1:1
                                                                    3   Direct Marketing   1:n / (1:1)
                                                                    4   Newsletter         1:n
 4                                                          5       5   Diskussionsforum   n:n




                           = Politiker           = Bürger
     = direkte Beziehung          = indirekte Beziehung


WOLFGANG O. SPRINGER                                                                                 44
Beziehung ist mehr als Kontakt

                        Vertrauen
                                                Zeit, Wiederholung,
                         Vertrautheit           Kontinuität
                          „Intimacy“
                                                gemeinsame Bezugspunkte,
                                                Erlebnisse
                           Wissen
                         voneinander            relevante Informationen,
                                                „Geschichten“ austauschen
                        gegenseitige            sich vorstellen + partnerschaftlicher
                         Information            Dialog
                         Vorstellung,           „merken“ im CRM-System / Datenbank
                       erste Interaktion        + Profil-Informationen
                          .... Identifikation


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Ziele

                                      König         König      König           König      König          König



                                     Staats-       Staats-    Staats-         Staats-    Staats-        Staats-
          Werkzeuge      Daten       Bürger        Bürger     Bürger          Bürger     Bürger         Bürger



                                     Unter-         Unter-    Unter-          Unter-     Unter-          Unter-
                                      tan            tan       tan             tan        tan             tan


                                     Rolle:        Rolle:     Rolle:         Rolle:      Rolle:         Rolle:
             Ziele                  Politiker      Bürger    Politiker       Bürger     Politiker       Bürger
               &       Prozesse /
          Grundsätze   Verhalten    Die repräsentative       Modell:                    Modell:
                                    Demokratie degradiert    „Der Kunde / Bürger ist    CRM – Citizen Relation-
                                    den Bürger zum Wähler    König“                     ship Management macht
                                                                                        den Bürger zum gleich-
                                                                                        wertigen Partner in
                                                                                        anderer Rolle




WOLFGANG O. SPRINGER                                                                                              46
Social CRM
 im Umfeld politischer Organisationen




                            Literatur


WOLFGANG O. SPRINGER                    47
Literatur
                       „Desperate CRM-Implementierung?
                       So erreichen Sie trotzdem das Ziel!“
                       Verlag BoD, Norderstedt, 2008,
                       ISBN 978-3837057669

                       Masterthesis:
                       „Paradigmenwechsel im Politmarketing durch CRM
                       auf Basis von Social Media“
                       Diplomica Verlag Hamburg, 2011
                       ISBN 978-3-8428-2311-2

                       „Politmarketing und Social Media-
                       Sind die politischen Organisationen reif
                       für den Dialog mit den Bürgern?“
                       Diplomica Verlag Hamburg, 2012
                       ISBN 978-3-8428-7370-4



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Political CRM

  • 1. Social CRM … IM UMFELD POLITISCHER O R G A N I S AT I O N E N WOLFGANG O. SPRINGER Customer Relationship Management Wien, 12. April 2012
  • 2. CRM:  Analyse und Beratung  Projekt- und Programmmanagement  Projektcontrolling  strategische Ausrichtung und operative Umsetzung Schwerpunkte:  Direktvertriebsorganisationen im komplexen Lösungsgeschäft  Vertriebs- und Marketingprozesse  Reduktion der Komplexität durch Aufbau von Vertrauen.  Kommunikationsprozesse innerhalb der Unternehmensumwelten WOLFGANG O. SPRINGER 2
  • 3. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen i Definitionen Was ist die Herausforderung? Was leisten die neuen Werkzeuge? : Zusammenarbeit braucht Dialog : Dialog braucht Inhalt : neue Regeln – neue Möglichkeiten CHECK eine „Customer Journey“ passt sCRM auch für pol. Org.? WOLFGANG O. SPRINGER 3
  • 4. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Definitionen WOLFGANG O. SPRINGER 4
  • 5. Definitionen  „Marketing ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie […] Dinge von Wert erzeugen, anbieten und miteinander austauschen.“ Politmarketing = Marketing Politik = Dienstleistung WOLFGANG O. SPRINGER 5
  • 6. Definitionen sCRM ist …  eine Organisationsphilosophie  die im Rahmen einer Strategie, Prinzipien definiert, Kurz:  bei denen Prozesse und Sozialverhalten „CRM ist das durch Informationstechnologie allgemein und soziale Medien im Besonderen unterstützt bewusste werden  welche es ermöglicht, die am Erfolg der Gestalten von Organisation maßgeblich interessierten Parteien relevanten  in einem von Fairness und Vertrauen geprägten Umfeld, Beziehungen.“  in einen kooperativen Dialog einzubeziehen  um gegenseitigen Mehrwert zu schaffen. WOLFGANG O. SPRINGER 6
  • 7. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Was ist die Herausforderung ? WOLFGANG O. SPRINGER 7
  • 8. Substitutionsprodukte … in Österreich an die 800 Parteien … WOLFGANG O. SPRINGER 8
  • 9. Substitutionsprodukte Quelle: Die Presse, Inland,12. 4. 2012, Seite 2 Neu Werkzeuge im Bereich der Informationstechnologie • verunsichern • verändern Spielregeln • beschleunigen die Austauschbarkeit • … WOLFGANG O. SPRINGER
  • 10. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Was leisten die neuen Werkzeuge? WOLFGANG O. SPRINGER 10
  • 11. Was leisten soziale Medien im Internet? „...durch häufiges + Twittern eine besondere Bindung …“  30 Mio. Dollar Vermögen! WOLFGANG O. SPRINGER 11
  • 12. Was bedeutet das für Lokalpolitiker? … ? WOLFGANG O. SPRINGER 12
  • 13. Was leistet das Medium Internet? WOLFGANG O. SPRINGER 13
  • 14. Was leistet das Medium Internet? … WOLFGANG O. SPRINGER 14
  • 15. Dialog via Facebook in Beispielstadt WOLFGANG O. SPRINGER 15
  • 16. Dialog via Twitter in Beispielstadt WOLFGANG O. SPRINGER 16
  • 17. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Zusammen- arbeit braucht Dialog WOLFGANG O. SPRINGER 17
  • 18. Dialogbereitschaft: Points of Contact WOLFGANG O. SPRINGER 18
  • 19. Dialog erfordert … Daten Werkzeuge Informationen Prozesse / Ziele Verhalten WOLFGANG O. SPRINGER 19
  • 20. Datenquelle  „Bedenklich ist hingegen, wenn § 22 Ausfolgung an wahlwerbende Parteien Wahlwerbung „zielgruppenorientiert“ durchgeführt werden kann: Den Alten verspricht man die Erhöhung der (1) Den wahlwerbenden Parteien sind auf Pensionen, den Jungen die Senkung der Sozialversicherungsbeiträge, etc. ihr Verlangen spätestens am ersten Tage Die ARGE DATEN regt daher an, die der Auflegung des Wählerverzeichnisses Übermittlung von Daten an die wahlwerbenden Parteien (§ 24 des Abschriften oder Vervielfältigungen Entwurfs) ersatzlos zu streichen.“ desselben auszufolgen. Quelle: ARGE DATEN (2003). Stellungnahme der ARGE DATEN zur NÖ Gemeinderatswahlordnung 1994. 7. Novelle, Seite 8 NÖ Gemeinderatswahlordnung. ACHTUNG: Spam-Regelungen des § 107 TKG! WOLFGANG O. SPRINGER 20
  • 21. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Dialog braucht Inhalt WOLFGANG O. SPRINGER 21
  • 22. Dialogbereitschaft?  90% der Befragten möchten in Zukunft an öffentlichen Prozessen wie beispielsweise der lokalen Stadtplanung virtuell aktiv mitwirken – auch wenn 63% + + + der Meinung sind, Städte und Gemeinden A B werden das auch in Zukunft nicht zulassen. - - Quelle: Telekom Austria (2010). 20 Jahre Internet – wir stehen erst am Anfang! BizMail, 151 WOLFGANG O. SPRINGER 22
  • 23. Dialogbereitschaft – warum? Sinn im Leben, Kultur Selbstverwirklichung wertvolle Arbeit leisten Selbstverwirklichungsbedürfnisse kreatives Leben führen Selbstachtung / -vertrauen Individualbedürfnisse positive Selbstwertschätzung Geltungsbedürfnis dazu gehören, kommunizieren soziale Bedürfnisse akzeptiert / geliebt sein respektiert sein  Beziehungen Arbeitsplatz, Altersvorsorge Sicherheitsbedürfnisse Lebensstandard Kriminalität „Dach über dem Kopf“ physiologische Grundbedürfnisse Gesundheit, Schlaf Nahrung, Wärme WOLFGANG O. SPRINGER 23
  • 24. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen neue Spielregeln neue Möglichkeiten WOLFGANG O. SPRINGER 24
  • 25. Beziehungs- / Karrierestufe A-B-C-Potenzial Dialoggruppen 1 geo – und soziodemografischer Gesamtmarkt C 2 Personen aus Zielgruppen (Suspects) 3 Passanten Barriere B 4 Diskutanten Potenzial B 5 Interessenten aktiviertes Potenzial (Prospects) 6 Sympathisanten 7 Aktivisten Barriere A realisiertes 8 zahlende Mitglieder Potenzial A 9 aktive Mitarbeiter (Members) 10 Funktionäre / Evangelisten WOLFGANG O. SPRINGER 25
  • 26. Relationship Management ist, … 12 … wenn man rechtzeitig d‘rauf schaut, Wahl- Wahl- werbung kampf dass man die Beziehung hat, = 5 Mon. = 50 Tage wenn man sie braucht. 9 3 Amts- periode = 5 Jahre 6 WOLFGANG O. SPRINGER 26
  • 27. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen 》Customer Journey《 WOLFGANG O. SPRINGER 27
  • 28. 1 Google-Treffer Verhalten / Status Relevanz Facebook-Treffer Organisation Adresse Identität pers. Kontakt Werte Telefon E-Mail Mission Kontaktform. Vision Leitbild Mitarbeit Beitritt Programm Gästebuch Aktivitäten Kommentar Ergebnisse Forum Leistungen Umfrage Service Fun & Entert. WOLFGANG O. SPRINGER 28
  • 29. Beispiel 1: Relationship Management - Identitätsdiffusion 1. ÖVP Mödling 2. MVP 3. Mödlinger Volkspartei 4. Beitrittsformular 5. volkspartei mödling 6. Mitarbeit 7. Volkspartei Niederösterreich 8. Mitgliedsbeitrag 9. Mitglied bei z. B. bei „NÖ Frauen“ WOLFGANG O. SPRINGER
  • 30. Beispiel 2: Relationship Management aktiv werden mitarbeiten freiwillig Verteilaktionen WOLFGANG O. SPRINGER
  • 31. Beispiel 3: Relationship Management - Identitätsdiffusion 1 A 2 B WOLFGANG O. SPRINGER
  • 32. Beispiel 3: Relationship Management - Identitätsdiffusion Identitäten: 1 1. ÖVP Frauen 2 2. ÖVP Frauenbewegung 3. Frau sein in Brunn 4. Suchergebnis erst am Ende der Seite 2 3 4 WOLFGANG O. SPRINGER
  • 33. Beispiel 3: Relationship Management - Identitätsdiffusion 2 1 WOLFGANG O. SPRINGER
  • 34. Sind die politischen Organisationen reif für den Dialog mit den Bürgern? Beispiel 1: WOLFGANG O. SPRINGER
  • 35. Sind die politischen Organisationen reif für den Dialog mit den Bürgern? Beispiel 2: WOLFGANG O. SPRINGER
  • 36. WOLFGANG O. SPRINGER Name Präsenz & Vernetzung Struktur & Formale Organis. Persönlichkeit & Selbstverständn. Verhalten & Leistung Relevanz & Aktualität Interaktionsfähigk . & -bereitschaft Der Dialog via social Media ruht auf 7 Säulen
  • 37. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Passt sCRM für politische Organisationen? WOLFGANG O. SPRINGER 37
  • 38. Grundsätze sCRM-Grundsätze aus einem politischen Grundsatzprogramm (Auszug):   „Wir wollen, dass die Bürger an den politischen Vorgängen, die ihr Leben bestimmen, teilnehmen.“  „Lebendige Demokratie bedarf der Mitwirkung der Bürger an der öffentlichen Diskussion und an politischen Entscheidungen.“  „Wir wollen die Menschen zur Mitarbeit und zur Mitwirkung immer wieder einladen.“ WOLFGANG O. SPRINGER 38
  • 39. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und viel Erfolg mit der 》neuen Art der Zusammenarbeit《! WOLFGANG O. SPRINGER 39
  • 40. CRM:  Analyse und Beratung  Projekt- und Programmmanagement  Projektcontrolling  strategische Ausrichtung und operative Umsetzung Schwerpunkte:  Direktvertriebsorganisationen  im komplexen Lösungsgeschäft  Vertriebs- und Marketingprozesse  Reduktion der Komplexität durch Aufbau von Vertrauen.  Kommunikationsprozesse innerhalb der Unternehmensumwelten WOLFGANG O. SPRINGER 40
  • 41. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Backup WOLFGANG O. SPRINGER 41
  • 42. Wie „leistungsfähig“ ist die Schnittstelle? Kontakt WOLFGANG O. SPRINGER 42
  • 43. Das Problem und seine Ursache 1762 250 Jahre 2012 Demokratiekrise WOLFGANG O. SPRINGER 43
  • 44. Beziehungsmodelle 1 2 3 Modell 1 Sprechstunde 1:1 2 Hausbesuch 1:1 3 Direct Marketing 1:n / (1:1) 4 Newsletter 1:n 4 5 5 Diskussionsforum n:n = Politiker = Bürger = direkte Beziehung = indirekte Beziehung WOLFGANG O. SPRINGER 44
  • 45. Beziehung ist mehr als Kontakt Vertrauen Zeit, Wiederholung, Vertrautheit Kontinuität „Intimacy“ gemeinsame Bezugspunkte, Erlebnisse Wissen voneinander relevante Informationen, „Geschichten“ austauschen gegenseitige sich vorstellen + partnerschaftlicher Information Dialog Vorstellung, „merken“ im CRM-System / Datenbank erste Interaktion + Profil-Informationen .... Identifikation WOLFGANG O. SPRINGER 45
  • 46. Ziele König König König König König König Staats- Staats- Staats- Staats- Staats- Staats- Werkzeuge Daten Bürger Bürger Bürger Bürger Bürger Bürger Unter- Unter- Unter- Unter- Unter- Unter- tan tan tan tan tan tan Rolle: Rolle: Rolle: Rolle: Rolle: Rolle: Ziele Politiker Bürger Politiker Bürger Politiker Bürger & Prozesse / Grundsätze Verhalten Die repräsentative Modell: Modell: Demokratie degradiert „Der Kunde / Bürger ist CRM – Citizen Relation- den Bürger zum Wähler König“ ship Management macht den Bürger zum gleich- wertigen Partner in anderer Rolle WOLFGANG O. SPRINGER 46
  • 47. Social CRM im Umfeld politischer Organisationen Literatur WOLFGANG O. SPRINGER 47
  • 48. Literatur „Desperate CRM-Implementierung? So erreichen Sie trotzdem das Ziel!“ Verlag BoD, Norderstedt, 2008, ISBN 978-3837057669 Masterthesis: „Paradigmenwechsel im Politmarketing durch CRM auf Basis von Social Media“ Diplomica Verlag Hamburg, 2011 ISBN 978-3-8428-2311-2 „Politmarketing und Social Media- Sind die politischen Organisationen reif für den Dialog mit den Bürgern?“ Diplomica Verlag Hamburg, 2012 ISBN 978-3-8428-7370-4 WOLFGANG O. SPRINGER