Personal Branding im Web
Karin Friedli, tinkla GmbH
HWZ A-Club, 6. September 2016
Das ist doch nur was für Narzissten.
Sich um die eigene Reputation zu
sorgen, ist natürlich und häufig
geschäftsrelevant. Dies im Web
fortzusetzen, ist nur konsequent.
Wer sich selber googelt, ist kein
Narzisst, sondern übernimmt
Verantwortung für seinen digitalen Ruf.
Meine Daten haben im Netz nichts
verloren.
Wir können nicht kontrollieren, ob etwas
über uns im Web steht und was – oft
sind unsere Daten schon «vor uns da».
Mit eigener Stimme mitzureden
heisst, einen Teil der Kontrolle über
sein eigenes öffentliches Bild wieder
zu übernehmen.
Also gut, dann schreibe ich dort
meinen CV rein.
Moment. Das kommt später.
Fragen Sie sich als erstes, was Ihren
Personal Brand ausmacht:
– Warum tun Sie, was Sie tun?
– Was zeichnet gerade Sie aus?
– Wen wollen Sie beeinflussen?
Bedenken Sie: Ihr Profil bei LinkedIn
mag Ihren CV abbilden –  Ihren «Career
Brand».
Ihr Personal Brand ist mehr als das.
Überlegen Sie, wie Sie Ihre
Persönlichkeit für andere fassbar
machen können.
Das artet ja richtig in Arbeit aus!
Ganz ohne Einsatz geht es tatsächlich
nicht. Fragen Sie sich:
Wie kann ich meine Stärken und
Kompetenzen transportieren?
Was brauchen meine Zielpersonen von
mir, was sind ihre Probleme?
Wie kann ich hilfreich sein?
Um Ihr Zeitbudget zu schonen, schaffen
Sie sich wo immer möglich Routinen:
Blockieren Sie sich regelmässig ein
wenig Zeit, um Ihre Netzwerke zu
pflegen, interssantes und nützliches zu
teilen und mit Ihren Kontakten in
Verbindung zu bleiben.
Gut, jetzt ist es erledigt.
Sie kennen die Analogie: Aktivitäten im
Social Web werden gerne so
umschrieben, dass sie eher einem
Marathon ähneln als einem Sprint.
Das heisst, Sie müssen dran bleiben.
Genau genommen sogar über die
42,195 Kilometer hinaus. ;-)
Aber das interessiert doch alles
niemanden.
Was tatsächlich niemanden interessiert:
Für wie toll wir uns selber halten (selbst
wenn es stimmt!).
Wenn Sie mehr über Dinge sprechen,
die für andere nützlich sind und weniger
über sich selbst, dann werden Sie ein
Publikum finden.
Welche fünf Punkte muss ich mir
merken?
1. Whatever you do, do it right.
2. Kennen Sie Ihre Ziele.
3. Kennen Sie Ihre eigene Marke.
4. Reservieren Sie sich Zeit.
5. Bleiben Sie sich selbst.
Zusatzzahl: Fangen Sie beizeiten an.
Ihr Netzwerk ist nur hilfreich, wenn es schon besteht, bevor Sie es brauchen.
karin.friedli@tinkla.com
+41 44 533 59 56

Personal Branding im Web

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    Personal Branding imWeb Karin Friedli, tinkla GmbH HWZ A-Club, 6. September 2016
  • 2.
    Das ist dochnur was für Narzissten.
  • 3.
    Sich um dieeigene Reputation zu sorgen, ist natürlich und häufig geschäftsrelevant. Dies im Web fortzusetzen, ist nur konsequent. Wer sich selber googelt, ist kein Narzisst, sondern übernimmt Verantwortung für seinen digitalen Ruf.
  • 4.
    Meine Daten habenim Netz nichts verloren.
  • 5.
    Wir können nichtkontrollieren, ob etwas über uns im Web steht und was – oft sind unsere Daten schon «vor uns da». Mit eigener Stimme mitzureden heisst, einen Teil der Kontrolle über sein eigenes öffentliches Bild wieder zu übernehmen.
  • 6.
    Also gut, dannschreibe ich dort meinen CV rein.
  • 7.
    Moment. Das kommtspäter. Fragen Sie sich als erstes, was Ihren Personal Brand ausmacht: – Warum tun Sie, was Sie tun? – Was zeichnet gerade Sie aus? – Wen wollen Sie beeinflussen?
  • 8.
    Bedenken Sie: IhrProfil bei LinkedIn mag Ihren CV abbilden –  Ihren «Career Brand». Ihr Personal Brand ist mehr als das. Überlegen Sie, wie Sie Ihre Persönlichkeit für andere fassbar machen können.
  • 9.
    Das artet jarichtig in Arbeit aus!
  • 10.
    Ganz ohne Einsatzgeht es tatsächlich nicht. Fragen Sie sich: Wie kann ich meine Stärken und Kompetenzen transportieren? Was brauchen meine Zielpersonen von mir, was sind ihre Probleme? Wie kann ich hilfreich sein?
  • 11.
    Um Ihr Zeitbudgetzu schonen, schaffen Sie sich wo immer möglich Routinen: Blockieren Sie sich regelmässig ein wenig Zeit, um Ihre Netzwerke zu pflegen, interssantes und nützliches zu teilen und mit Ihren Kontakten in Verbindung zu bleiben.
  • 12.
    Gut, jetzt istes erledigt.
  • 13.
    Sie kennen dieAnalogie: Aktivitäten im Social Web werden gerne so umschrieben, dass sie eher einem Marathon ähneln als einem Sprint. Das heisst, Sie müssen dran bleiben. Genau genommen sogar über die 42,195 Kilometer hinaus. ;-)
  • 14.
    Aber das interessiertdoch alles niemanden.
  • 15.
    Was tatsächlich niemandeninteressiert: Für wie toll wir uns selber halten (selbst wenn es stimmt!). Wenn Sie mehr über Dinge sprechen, die für andere nützlich sind und weniger über sich selbst, dann werden Sie ein Publikum finden.
  • 16.
    Welche fünf Punktemuss ich mir merken?
  • 17.
    1. Whatever youdo, do it right. 2. Kennen Sie Ihre Ziele. 3. Kennen Sie Ihre eigene Marke. 4. Reservieren Sie sich Zeit. 5. Bleiben Sie sich selbst. Zusatzzahl: Fangen Sie beizeiten an. Ihr Netzwerk ist nur hilfreich, wenn es schon besteht, bevor Sie es brauchen.
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