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#ODD18
Open Government Data-Screening im Bund
Erhebung potentiell OGD–fähiger Datensätze
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Das Arbeitsprogramm der
Bundesregierung 2017/2018
Zielsetzung:
Bis Ende 2020 sollen alle Daten der öffentlichen
Verwaltung nach Möglichkeit als Open Data zur
Verfügung stehen. Das erhöht einerseits die Transparenz
und schafft auch die Basis für Geschäftschancen für
innovative Unternehmen und Startups.
Um dies zu erreichen, werden bis Oktober 2017 die
verfügbaren Datenbestände auf ihre Open-Data-
Tauglichkeit geprüft. Zudem soll die Einbindung von
Datenbeständen aus dem privaten Sektor auf freiwilliger
Basis forciert werden.
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OGD Screening 2017
• Erhebungsprozess Juni bis September
2017
• 13 Bundesministerien Daten auf Open-
Data-Tauglichkeit geprüft
• Bericht enthält Erklärung zum
Erhebungsprozess, Ergebnisse und
abschließende Empfehlungen
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KDZ-Vorgehensmodell
Acht Kriterien des KDZ-Vorgehensmodells
• Geheimhaltung/rechtliche Hindernisse
• Personenbezug
• Nutzungsrecht
• Nutzen
• Aufwand
• Inhaltliche Datenqualität
• Technische Verfügbarkeit
• Synergie
Datensätze mit Punktesystem 0 – 5 auf Open-Data-
Tauglichkeit bewertet
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Gesamtpotenzial gemeldete und
recherchierte Datensätze
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Ergebnisse
Einige Datensätze können relativ rasch ver-
öffentlicht werden, bei vielen Daten weitere Analysen
erforderlich
Basierend auf Ergebnissen werden der nächsten
Bundesregierung u.a. folgende Maßnahmen empfohlen:
• Erstellen eines Veröffentlichungsplans
• Klären von Unklarheiten
• begleitende Schulungsmaßnahmen
• Einbinden der nachgeordneten und ausgegliederten
Dienststellen sowie der großen Register
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ECKPUNKTE:
 Erstellt im Auftrag des
Bundeskanzleramts
 Durchgeführt von der Donau-
Universität Krems
 AutorInnen: Gabriela Viale
Pereira, Shefali Virkar, Valerie
Albrecht und Peter Parycek
 Veröffentlicht Anfang November
2017
 Methode: Literaturstudie
 Link: https://www.data.gv.at/katalog/dataset/ff51457a-
2c9f-4553-b5f0-ea10a0c71119
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Auszug aus den ökonomischen Vorteilen
 ein stetig steigendes Marktpotential von mehr als 1% des BIP
 zu erwartende Kosteneinsparungen von 39 Millionen € im
Bereich der Regierungsausgaben in 2020
 eine Steigerung der Beschäftigung in diesem Feld um 32%
in Europa und bis zu 2000 Stellen in direktem
Zusammenhang mit Open Data in Österreich bis 2020
 ein Zuwachs an Effizienz in politischen
Entscheidungsprozessen, bei Wartezeiten im Verkehr, im
Gesundheitssektor, bei der Einleitung lebensrettender
Maßnahmen im Notfall und bei umweltschützenden
Maßnahmen
 nicht-finanzielle und indirekte Vorteile durch höhere
Transparenz, die Entwicklung innovativer Anwendungen und
eine Steigerung des Potentials durch Linked Open Data
9
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!

Open Government Data - Screening im Bund

  • 1.
    1 #ODD18 Open Government Data-Screeningim Bund Erhebung potentiell OGD–fähiger Datensätze
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    2 Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung2017/2018 Zielsetzung: Bis Ende 2020 sollen alle Daten der öffentlichen Verwaltung nach Möglichkeit als Open Data zur Verfügung stehen. Das erhöht einerseits die Transparenz und schafft auch die Basis für Geschäftschancen für innovative Unternehmen und Startups. Um dies zu erreichen, werden bis Oktober 2017 die verfügbaren Datenbestände auf ihre Open-Data- Tauglichkeit geprüft. Zudem soll die Einbindung von Datenbeständen aus dem privaten Sektor auf freiwilliger Basis forciert werden.
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    3 OGD Screening 2017 •Erhebungsprozess Juni bis September 2017 • 13 Bundesministerien Daten auf Open- Data-Tauglichkeit geprüft • Bericht enthält Erklärung zum Erhebungsprozess, Ergebnisse und abschließende Empfehlungen
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    4 KDZ-Vorgehensmodell Acht Kriterien desKDZ-Vorgehensmodells • Geheimhaltung/rechtliche Hindernisse • Personenbezug • Nutzungsrecht • Nutzen • Aufwand • Inhaltliche Datenqualität • Technische Verfügbarkeit • Synergie Datensätze mit Punktesystem 0 – 5 auf Open-Data- Tauglichkeit bewertet
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    6 Ergebnisse Einige Datensätze könnenrelativ rasch ver- öffentlicht werden, bei vielen Daten weitere Analysen erforderlich Basierend auf Ergebnissen werden der nächsten Bundesregierung u.a. folgende Maßnahmen empfohlen: • Erstellen eines Veröffentlichungsplans • Klären von Unklarheiten • begleitende Schulungsmaßnahmen • Einbinden der nachgeordneten und ausgegliederten Dienststellen sowie der großen Register
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    7 ECKPUNKTE:  Erstellt imAuftrag des Bundeskanzleramts  Durchgeführt von der Donau- Universität Krems  AutorInnen: Gabriela Viale Pereira, Shefali Virkar, Valerie Albrecht und Peter Parycek  Veröffentlicht Anfang November 2017  Methode: Literaturstudie  Link: https://www.data.gv.at/katalog/dataset/ff51457a- 2c9f-4553-b5f0-ea10a0c71119
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    8 Auszug aus denökonomischen Vorteilen  ein stetig steigendes Marktpotential von mehr als 1% des BIP  zu erwartende Kosteneinsparungen von 39 Millionen € im Bereich der Regierungsausgaben in 2020  eine Steigerung der Beschäftigung in diesem Feld um 32% in Europa und bis zu 2000 Stellen in direktem Zusammenhang mit Open Data in Österreich bis 2020  ein Zuwachs an Effizienz in politischen Entscheidungsprozessen, bei Wartezeiten im Verkehr, im Gesundheitssektor, bei der Einleitung lebensrettender Maßnahmen im Notfall und bei umweltschützenden Maßnahmen  nicht-finanzielle und indirekte Vorteile durch höhere Transparenz, die Entwicklung innovativer Anwendungen und eine Steigerung des Potentials durch Linked Open Data
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    9 Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit!