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Newsletter
Medizin & Pflege
September 2012

Ausgabe 15

Social Media als
Marketing- und Rekrutierungsinstrument
Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung in der Gesundheitswirtschaft
Vorwort

Sehr geehrte Leserin,
Sehr geehrter Leser,
die Zeitarbeitsbranche erfährt in den letzten Monaten eine massive mediale Berichterstattung. Ich bin mir sicher, dass
Sie sehr häufig den Begriff „Leiharbeit“ –
die gängige Bezeichnung der Branche
aus Gewerkschaftssicht – haben lesen
oder hören dürfen. Die Inhalte der Berichterstattung waren konsequent durchwachsen und mit unterschiedlichem
Tenor. Grundsätzlich war dieser jedoch
nicht durchweg positiv.
Was wäre die Gesundheitswirtschaft
ohne Zeitarbeit? Versetzen Sie sich bitte
in die Lage der Personalentscheidungsträger, die tagtäglich in der Pflicht sind,
die Versorgungssicherheit in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen
aufrecht zu erhalten. Der Anteil der Unproduktivitäten in den Einrichtungen der
Gesundheitswirtschaft aufgrund von
Krankheit, Urlaub, Mutterschutz etc. ist
vergleichsweise hoch, Effizienzdruck ist
ständiger Begleiter, erweitert durch den
Umstand, dass Planstellen konsequent
abgebaut werden. Ohne Zeitarbeit wäre
eine Kompensation von Unproduktivität
nicht ohne Überbeanspruchung der
Stammmitarbeiter zu gewährleisten. Ist
diese Nutzung der Zeitarbeit verwerflich
oder negative Berichterstattung wert?
Ich freue mich auf Ihr Feedback und stehe für den Diskurs gern persönlich zur
Verfügung.

(Hamburg, Christian Baumann)
Smart-Phone, Tablet-PC und ein
ständig präsentes Internet - ein
Blick um uns herum genügt, um zu
wissen: Es geht nicht mehr ohne
heute. Schnell stellt sich die Frage,
ob sich einschlägige Plattformen
für Unternehmensinteressen nutzbar machen lassen.
Schenkt man den zahlreichen Studien
der Kommunikationswissenschaftler in
den letzten Jahren Glauben, verbringen Deutsche einen beachtlichen Teil
ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken:
Facebook, Xing, Google+, studiVZ
sind nur einige wenige Onlineplattformen, die potentiellen Usern zum Austausch von wichtigen und unwichtigen
Nachrichten zur Verfügung stehen.
Die aufgewendete Zeit, die Nutzer in
den digitalen Welten verbringen, produzierte gerade in den letzten zwei bis
drei Jahren erhöhte Aufmerksamkeit
seitens diverser Unternehmen, die die
Möglichkeit gezielter Werbung für ihr
Produkt bzw. ihre Dienstleistung oder
für sich als Arbeitgeber erkannten. So
pumpte beispielsweise ein internationaler Konzern der Genussmittelindustrie einen Großteil des amerikanischen
Jahreswerbebudgets nicht mehr in den

traditionellen Superbowle, sondern investierte in eine groß angelegte Werbekampagne auf Facebook. Ein klarer
Strategiewechsel und ein erstaunliches Bekenntnis zu den neuen Medien
wurden hier an einem Beispiel zum
Ausdruck gebracht.

Diesen Newsletter
erhalten medizinische Einrichtungen
und andere Interessierte per E-Mail.
Sie möchten in den Verteiler
aufgenommen werden?
Bitte wenden Sie sich an die
nächstgelegene Niederlassung.
PLUSS Care People
Ihr Partner für innovative
Personal-Lösungen
in Medizin & Pflege

Natürlich rufen derartige Marketingstrategiewechsel von Global Playern
bei diversen Marktteilnehmern erhöhtes Interesse hervor. Als Resultat aus
dem Engagement der „Innovationsführer“ entstand ein deutlicher Hype um
Social Media Produkte und deren
kommerzielle Verwendung.
(Fortsetzung auf Seite 2)

Beste Grüße
ste Grüße
ß

phanie
Stephanie Mayr
Geschäftsbereichsverantwortliche

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1

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(Fortsetzung von Seite 1)
Der mittlerweile schon als „Nutzungszwang“ empfundene Drang der Repräsentation des Unternehmens macht
auch vor der üblicherweise IT-aversen
Gesundheitswirtschaft keinen Halt.
Dabei ist die Nutzung von Onlinemarketingmechanismen nicht immer professionell und birgt den einen oder
anderen Stolperstein.
• Nach intensiver Prüfung der Möglichkeiten und daraus resultierender
Potentiale bleibt häufig festzustellen, dass die Pflege des Onlineauftritts nur zentral und professionalisiert erfolgen kann.
Ein professionelles Engagement in
diesem Bereich würde die Notwendigkeit bedeuten, personelle Kapazitäten im Bereich Marketing vorzuhalten, deren ausschließliche Aufgabe die Kommunikation in Social
Media ist.
• Kommunikation darf bei der Nutzung von Social Media, zumindest
aus professioneller Sicht, keine
Einbahnstraße sein. Unternehmen
müssten Usern die Möglichkeit geben, mit ihnen in den Austausch zu
treten. Diese Kommunikation muss
just in time erfolgen.
• Die Gesundheitswirtschaft ist kein
Hersteller von Konsumgütern, der
ein emotional fassbares, tangibles
Produkt verkauft. Ihr „Produkt“ ist
eine Dienstleistung, die durch Menschen erbracht wird.

Ausgabe 15 • September 2012

Werbung gezielt anhand von Nutzerdaten zu steuern, fällt in diesem
Kontext überaus schwer. Streuverluste wären bei der Werbung über
Social Media, gerichtet auf Kundenseite, bedeutend höher als bei konventionellen Maßnahmen, bei denen Sie über ein breites Repertoire
und einen großen Erfahrungswert
verfügen.
• Die Rekrutierung von Personal über
Social Media ist natürlich denkbar
und wurde in Ansätzen in Ihren
Unternehmen bestimmt diskutiert.
Sie werden feststellen, dass die
Ergebnisse allerdings nur schwer
messbar waren.
Qualitativ geprüft, fällt in der Regel auf, dass der Anteil von Erfolgsgeschichten deutlich geringer ausfiel, als im Vorfeld potentiell abgeschätzt und auch erwartet.
Wie könnte eine Lösung für das
Dilemma aussehen?
Ihre Mitarbeiter und Kollegen sind die
Lösung! Viele von diesen sind in sozialen Netzwerken aktiv. Ihr Engagement
ist teilweise privat (Facebook etc.) und
teilweise semi-/vollprofessionell (Xing
etc.). Ihr Engagement ist absolut zu
begrüßen. Sie hinterlassen tagtäglich
ihre Fußspuren im Netz und diese
Fußspuren sind immer auch viele
Visitenkarten Ihres Unternehmens.
Gerade bei der professionellen Nutzung ist allerdings sehr genau darauf
zu achten, dass die Interessen des
Unternehmens in der Weise gewahrt
werden, dass Ihre Kollegen als Aushängeschild einen positiven und professionell geprägten Eindruck bei
Ihren Kommunikationspartnern hinterlassen. Die private Nutzung von Social
Media können und sollten Sie in Ihrem
Unternehmen nicht vorschreiben.
Dieser schmale Grat, den wir alle als
Nutzer tagtäglich gehen, muss bekannt sein und verstanden werden,
denn dann kann Social Media produktiv und konstruktiv im Unternehmenssinn eingesetzt werden. 

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Ausgabe 15 • September 2012

Braunschweig:
Mit PLUSS geht die Sonne auf
(Braunschweig, Christian Baumann)
Lange haben die Niedersachsen
sehnlich auf den Sommer gewartet.
Und pünktlich zum 22. Juli, als die
Braunschweiger PLUSS Niederlassung Mitarbeiter und Kunden in die
stylishe Strandbar „Okercabana“
zum Sommerfest eingeladen hatte,
brach die Sonne durch die Wolken
und der erste schöne Sommertag
des Jahres begann.
So feierten 150 Gäste der Sparten
Medizin und Pflege sowie der kürzlich
neu eröffneten Abteilung Industrie und
Handwerk einen fröhlichen und ausgelassenen Tag unter freiem Himmel mit
vielen Attraktionen im Bürgerpark am
Okerufer.

Mikrofon und demonstrierte live ihr
Gesangstalent.
Doch nicht nur die Sonne und die
vielen Attraktionen
trugen
zur
entspannten, familiären Stimmung bei.
PLUSS-Mitarbeiterin und Krankenschwester Melanie Konietzny, die mit
Ehemann und ihren fünfjährigen
Zwillingen Jolina und Niklas zum
Sommerfest gekommen war: „Ich
schätze an PLUSS, wie familien- und
kinderfreundlich das Unternehmen ist.
Ich kann mir meine Arbeitszeiten flexibel einteilen, wenn ich mehr Zeit für
die Kinder brauche. Das habe ich so in
meinem Beruf bisher nicht gehabt.“

Jahres in Braunschweig zum Angebotsportfolio gehören, haben bereits unter
der Leitung von Peter Mennenga
zufriedene Mitarbeiter an sich gebunden. Schweißer Boris Ackert: „Mir
wurde bei PLUSS sofort eine Qualifizierung zugesagt und man hat mir eine
vernünftige, persönliche Arbeitsausrüstung sowie eine Schweißmaske
gestellt. Das habe ich in anderen
Unternehmen noch nie erlebt.“ Sein
Kollege Martin Poulsen hat das
kollegiale und mitarbeiterfreundliche
Firmenklima überzeugt: „Bei PLUSS
bringt der Chef sogar persönlich eine
Kiste Wasser an den Arbeitsplatz. Und
außerdem stimmt das Geld.“

An einer Strandbar gab es Bier sowie
leckere Softdrinks und zwei Grillmeister legten Würste, Lammfleisch und
Koteletts auf’s Feuer. An rustikalen
Bierzeltgarnituren oder relaxed auf
Strandliegen machten es sich die
Gäste im feinen weißen Sand unter
Palmen und Sonnenschirmen gemütlich – und kamen schnell miteinander
ins Gespräch. Niederlassungsleiterin
Sanja Zebe: „Innerhalb von nur drei
Jahren nach Gründung der PLUSS
Niederlassung Braunschweig sind wir
rasant gewachsen. Deshalb wollten
wir uns mit diesem Fest bei unseren
Mitarbeitern bedanken. Ohne sie wäre
unser Erfolg nicht möglich gewesen!“
Viele hatten ihre Familien mitgebracht
und lernten so die Kolleginnen und
Kollegen auch einmal von der privaten
Seite kennen. Während die Kleinsten
sich von der Schmink-Künstlerin Tina
Dirksmeyer in Elfen und Comic-Helden
verwandeln ließen, skizzierte Zeichner
Uwe Kolkmeyer sehr zur Belustigung
der Kollegen die PLUSS-Mitarbeiter
mit spitzem Stift auf dem Karikaturenblock. Die sportlich Aktiveren fanden
schnell Gleichgesinnte für ein BeachVolleyball-Match. Zur absoluten Attraktion geriet das Bullenreiten auf einem
elektrischen Stier. Dass PLUSS-Mitarbeiter neben ihrer fachlichen Qualifikation noch andere, vielfältige Fähigkeiten besitzen, bewies Personaldisponentin Jasmin Kokoska: Unter
riesigem Beifall der Gäste griff sie zum

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Wer viel arbeitet, hat sich eine richtige Sause verdient. Spaß und gute Laune
gab´s jedenfalls reichlich auf dem Sommerfest für Mitarbeiter und Kunden der
Braunschweiger PLUSS Niederlassung. Wenn bei diesem Bild nicht überall
sofort die Sonne aufgeht...
Krankenpfleger Stephan Munder, der
gleich nach der Gründung der Braunschweiger Niederlassung vor drei Jahren bei PLUSS anfing: „PLUSS Care
People ist in 15 Berufsjahren mein
bester Arbeitgeber. Trotz eines langfristigen Arbeitsplatzes kann ich von
Zeit zu Zeit die Abteilungen wechseln.
So lernt man dazu und wird nicht
betriebsblind.“

Kein Wunder, dass die Zufriedenheit
der Mitarbeiter sich auf die Ausgelassenheit des PLUSS-Sommerfestes
übertrug. So mochten manche noch
gar nicht gehen, als die Sonne bereits
über der Party-Location sank. Einstimmig waren alle der Meinung: „Ein tolles
Fest, das allen Freude gemacht und
sicher auch den Zusammenhalt der
Braunschweiger PLUSS-Familie gestärkt hat.“ 

Auch die Geschäftsbereiche Industrie
und Handwerk, die seit Januar dieses

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Ausgabe 15 • September 2012

Gebündelte Kompetenz
zur Sicherung der Pflegequalität
(Hannover, Stephanie Mayr) PLUSS
Care People implementiert Zentrum
für Aus-, Fort- und Weiterbildung in
Hannover.

Kompetenzzentrum
„Innovative und gleichzeitig individuelle Lösungen gepaart mit Zuverlässigkeit und Qualität sind die Faktoren, auf
die sich unsere Kunden verlassen“,
kommentiert Melitta Keller als Leiterin
eines neu installierten Zentrums für
Aus-, Fort- und Weiterbildung die Erfolgsgeschichte der zukunftsorientierten PLUSS-Unternehmensgruppe. Mit
der Gründung des Kompetenzzentrums zum 15.08.12 am Hannoverschen PLUSS Care People Standort
Schiffgraben 44 werden Kundenbindung sowie Mitarbeiterorientierung
und -entwicklung weiterhin gefördert.
„Die vielfältigen Anforderungen an die
Berufe im Gesundheitswesen sind
hoch und werden noch zunehmen. Um
hier für die Zukunft gerüstet zu sein,
Kundenanforderungen optimal begegnen zu können und unsere Marktstellung weiter auszubauen, möchten wir
auch im Bereich Mitarbeiterqualifizierung immer einen Schritt voraus sein.“
Trotz sich immer knapper darstellender Budgets und Sparmaßnahmen
innerhalb der Gesundheitswirtschaft,
bietet die PLUSS-Gruppe ihren Mitarbeitern in Zukunft die Möglichkeit
einer effizienten und effektiven Aus-,
Fort- und Weiterbildung. Zur Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben muss jeder Mitarbeiter
über ein breites Spektrum an Kompetenzen verfügen. Die Arbeit am und mit
dem Menschen erfordert fachliche,
interaktive, soziale, technische, kommunikative, situative und interperso-

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nelle Kompetenzen. Auf dem Programm des Qualifizierungszentrums
stehen daher Fortbildungen, die wissenschaftliche Innovationen mit Praxisnähe eng verzahnen. Das schafft
eine hohe Fachkompetenz, die nachhaltig der Sicherheit der Patienten
dient, aber auch die eigene berufliche
und persönliche Weiterentwicklung
fördert. Es ist ein Selbstverständnis im
Unternehmen, dass die Kostenübernahme/-beteiligung für die eigenen
Mitarbeiter geregelt ist.
Die regelmäßige Ermittlung des Aus-,
Fort- und Weiterbildungsbedarfs gewährleistet eine bestmögliche und
zukunftsorientierte Ausrichtung im
beruflichen Umfeld. Abgeleitete Fortbildungsangebote werden exakt auf
die Bedürfnisse von Kunden und
Mitarbeitern zugeschneidert und deren
Inhalte in den Räumen des Kompetenzzentrums von der Fachexpertin
Melitta Keller in Kooperation mit anerkannten Bildungsträgern vor Ort vermittelt. Effektive didaktisch-methodische Lernbedingungen, angepasst an
die reale Situation des beruflichen
Alltags, schaffen ein ideales Lernklima
mit nachhaltiger Wirkung auf die
tägliche Berufsausübung. Die schriftliche Evaluation jeder Veranstaltung
ermöglicht weiterhin die Sicherung der
Qualität.
Melitta Keller und ihr Team vom
PLUSS Care People Kompetenzzentrum freuen sich auf eine rege Teilnahme an den Veranstaltungen seitens
der eigenen Mitarbeiter. Darüber
hinaus bietet sich nach Absprache
auch anderen Pflegekräften die Möglichkeit, an den Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen! Diese werden
außer in Hannover je nach Bedarf
auch an anderen PLUSS-Standorten
durchgeführt. Infos zu Schulungsangeboten und Konditionen gibt es unter
Telefon 0511 / 123 13 8-15. E-MailAnfragen können gerichtet werden an
M.Keller@pluss.de. 

4

Melitta Keller, Leiterin des Kompetenzzentrums PLUSS Care People, ist Expertin für Pflegeberufe

Neuer Care People Standort in Hannover: Schiffgraben 44

Seit 1984 ist die PLUSS Personal
Leasing und System Service GmbH
als Dienstleister für die Sicherung
und Flexibilisierung des Personaleinsatzes bei ihren Kunden aktiv.
Mit der Fachabteilung Care People
gilt sie als Spezialist und einer der
Marktführer im Norden für die Überlassung und Vermittlung von Pflegefachkräften an Krankenhäuser
und Pflegeeinrichtungen. Ziel des
Unternehmens ist es, durch die
Bereitstellung von Pflegemitarbeitern Stammpersonal zu entlasten,
Personalengpässe zu beheben und
eine reibungslose Betreuung und
Versorgung von Pflegebedürftigen
zu gewährleisten.

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Medizin & Pflege
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Ausgabe 15 • September 2012

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Ausgabe 15 • September 2012

Aus der Praxis
für die Praxis

Die Leiterin des
PLUSS Care People
Kompentenzzentrums
freut sich auf Sie:

Kompetenzzentrum

Melitta Keller
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Pflegepädagogin
Betriebswirtin, BBA

Förderung und Erweiterung
von Fähigkeiten und Kompetenzen
durch gezieltes Lernen
und bedarfsgerechte Trainings.

Praxisanleiterin
Pflegedienstleitung
Heimleitung
Qualitätsmanagerin TÜV

Unser Angebot:

Wundexpertin ICW

• Basiskurse Pflegehilfe/-assistenz;
Aufbaukurse für Wiedereinsteiger
• Staatlich anerkannte/r Altenpflegerin/Altenpfleger
• Fortbildungen zu aktuellen Pflegethemen
• Dokumentation
• Expertenstandards DNQP
• Wundmanagement
• Kultursensible Pflege
• Demenzsensible Pflege
• Kinästhetik
• Fachweiterbildungen IMC, Anästhesie,
Gerontopsychiatrische Zusatzausbildung,
FLP WBL, Heimleitung, Bachelor of Arts
,
in Business Administration
und noch vieles mehr...

Kinästhetik Trainerin I und II
Professioneller Coach
der Gesundheitswirtschaft

Kontakt:
M.Keller@pluss.de
Tel.: 0511 / 123 13 8-15

Die Bildungsmaßnahmen finden sowohl in unserem
neuen Kompetenzzentrum in Hannover, als auch
deutschlandweit in anderen PLUSS Care People
Niederlassungen in Kooperation mit namhaften
Bildungsträgern statt.

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6

Ü 50 -

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Ausgabe 15 • September 2012

Kinästhetik - ein Angebot des Kompetenzzentrums
PLUSS Care People leistet durch
Einführung der Kinästhetik einen
wichtigen Beitrag zur betrieblichen
Gesundheitsförderung von Zeitarbeitnehmern in der Pflege - auch
zum Wohle von Patienten, Bewohnern und Kunden.

Während viele Unternehmen im Gesundheitswesen nur von Gesundheitsförderung sprechen, wird bei PLUSS
Care People seit September 2012 eine
spezifische Art der Gesundheitsförderung angeboten – Kinästhetik-Kurse.
Die Pflegekräfte erwerben in eintägigen Fortbildungen oder mehrtägigen
Grundkursen Pflege die Kompetenz,
die eigenen alltäglichen Aufgaben in
der Pflege auf gesunde Weise unter
Nutzung und Verbesserung der Bewegungsressourcen auszuführen.
Was ist Kinästhetik
Kinästhetik (durch alle Sinne wahrgenommene Bewegungsempfindung) ist
ein Konzept, welches 1974 in USA von
Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta
entwickelt wurde. Im Mittelpunkt stehen die physiologische Bewegung des
Menschen und die Wahrnehmung dieser Bewegung. Kinästhetik wird eingesetzt, um Menschen in ihrem Genesungsprozess zu unterstützen. Die eigenen Bewegungsressourcen und die
Eigenbeweglichkeit der Patienten werden dabei optimal genutzt. Damit fördert Kinästhetik rückenschonendes Arbeiten mit wenig Kraftaufwand, damit
Mitarbeiter gesund bleiben.
Qualifizierungsangebote
Seit September haben alle pflegerischen Zeitarbeitnehmer von PLUSS
Care People aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen der Krankenund Altenpflege die Möglichkeit, sich
durch kinästhetische Fortbildungen
und Kinästhetik-Grundkurse Pflege zu

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qualifizieren. Diese Kurse werden von
der Leiterin des Kompetenzzentrums,
Melitta Keller, angeboten, die persönlich bei Dr. Dr. Frank Hatch und Dr. Dr.
Lenny Maietta (Begründer der Kinästhetik) die Trainer-Ausbildung Stufe I
und II absolviert hat.
Ziel dieser Qualifizierungsmaßnahmen
ist, die Mitarbeiter dort abzuholen, wo
sie jeden Tag ihre Leistung erbringen –
in der Pflege kranker, alter oder behinderter Menschen. Dort muss es gelingen, das Gelernte umzusetzen und
durch Verhaltensänderung zur eigenen Gesundheitsentwicklung und der
zu Pflegenden beizutragen.
Zielsetzung
Ganz im Sinne von Schopenhauer ist
„Gesundheit das höchste Gut, ohne
Gesundheit ist alles nichts.“ Die Pflegekräfte haben bei der Mobilisation der
Patienten/Bewohner oft schwere körperliche Arbeit zu leisten, die oft zu
Rückenschmerzen und Erkrankungen
des Bewegungsapparates führt. Nicht
selten führen diese beruflich bedingten
Krankheiten zu hohem Krankenstand
und sogar zur Minderung der Erwerbsfähigkeit.
Mit der erworbenen Kinästhetik-Kompetenz können die Pflegekräfte Patienten/Bewohner unterstützen, deren Bewegungsaktivität zu verbessern, Immobilität vermindern und das eigene
Rückenleiden verhindern. Dabei werden zwei wichtige Zielsetzungen verfolgt: Gesundheitsförderung der Patienten/Bewohner UND die der Mitarbeiter.
Umsetzung
Studien in Deutschland, Österreich
und in der Schweiz belegen, dass
mehr als 90 % der befragten Pflegekräfte die Auffassung vertreten, dass
durch die Umsetzung der KinästhetikKonzepte eine wesentliche Erleichterung bei der Durchführung pflegerischer Aufgaben zu verzeichnen ist.
Die Umsetzung erfolgt durch Erkennen
von individuellen Ressourcen und Einschränkungen der Patienten/Bewohner in deren Bewegungskompetenz
und die daraus resultierenden individuellen und situationsbedingten Maßnahmen als Unterstützungsangebot.
Prophylaktische Maßnahmen werden

7

dadurch viel effizienter, angenehmer
für Patienten/Bewohner und leichter in
der praktischen Umsetzung. Wichtig
ist, dass alle am Patienten/Bewohner
arbeitenden Berufsgruppen den gleichen Ansatz anwenden - dies unterstreicht die Professionalität.
Erfolge
Die zu erwartenden Erfolge in der
Gesundheitsentwicklung und Produktivität lassen sich folgendermaßen beurteilen:
1. Gesundheitsentwicklung
der Patienten/Bewohner
Die Ressourcen der Patienten/Bewohner und deren Integration in die Praxis
stehen in allen Unterstützungsangeboten im Vordergrund, um die Selbstbestimmung des Patienten/Bewohner zu
achten und zu fördern. Patienten/Bewohner werden sich weniger erschöpft
fühlen nach der Durchführung von
Transfers mit Kinästhetik. Sie entwickeln ein positives Gefühl, individuell
respektiert und behandelt zu werden,
was Care People von vielen anderen
Leistungsanbietern im Wesentlichen
unterscheiden wird.
2. Gesundheitsentwicklung der
pflegerischen Zeitarbeitnehmer
Die Mitarbeiter lernen, dass sie mit
dem Wissen um Kinästhetik am Patienten/Bewohner weniger oder gar
nicht mehr heben und tragen müssen,
sondern mehr auf deren eigene Bewegungen achten sollen. Sie entdecken
durch Kinästhetik neue Möglichkeiten,
wie sie ihre körperliche Arbeitsbelastung reduzieren und somit einen eigenen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsentwicklung und -förderung leisten können.
3. Handlungskompetenz
Alle Mitarbeiter werden eine deutliche
Kompetenzsteigerung erleben. Der
Unterschied zu den erlernten und jahrelang praktizierten Techniken ist erheblich. Die geschulten Mitarbeiter
werden wesentlich mehr und effektivere Varianten der Unterstützung erlernen, die sie in den verschiedenen Bewegungs- und Pflegesituationen an(Fortsetzung auf Seite 8)

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(Fortsetzung von Seite 7)
bieten und umsetzen können: z.B.
Bewegen im Bett zum Kopfende, Aufstehen aus dem Bett, Transfer aus
dem Bett in den Stuhl und zurück,
Transfer von der Trage ins Bett, Mobilisation auf dem Flur, Dekubitusprophylaxe, Kontrakturprophylaxe, Sturzprophylaxe, Unterstützung beim Trinken
und Nahrungsdarreichung, bei der
Ausscheidung im Bett und auf dem
Toilettenstuhl,
atemunterstützende
und schmerzlindernde Lagerung, bewegungsunterstützende und bewegungseinschränkende Lagerung.

Mobilität zur Folge haben. Dieser
Mehrwert entsteht sowohl für die Patienten/Bewohner, als auch für unsere
Kunden.
6.3 Dekubitushäufigkeit
Die Schulung der Mitarbeiter in den
Kinästhetik-Kursen bezüglich „Förderung der Eigenbewegung durch Mikrolagerungen zur Vermeidung von
Druck(-stellen)/Dekubitusprophylaxe“
führt zum eindeutigen Rückgang der
Dekubitusentstehungsrate bei Patienten. Das ergibt einen eindeutigen
Mehrwert für unsere Kunden.

6. Wirtschaftlichkeit
6.1 Ausfallquote
Nach den Kinästhetik-Schulungen und
der Umsetzung in die Praxis wird die
durch Rückenschmerzen bedingte Arbeitsausfallzeit sinken. Der Mehrwert
entsteht sowohl für die Mitarbeiter als
auch für PLUSS als Arbeitgeber.
6.2 Verweildauer/Liegezeiten
Das Erlangen der Selbständigkeit der
Patienten/Bewohner zur eigenständigen Durchführung ihrer Lebensaktivitäten ist die gemeinsame Zielsetzung.
Das beeinflusst auch die Verweildauer/Liegezeiten bei unterschiedlichen
Diagnosen, die eine eingeschränkte

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NOTIERT:
Schleswig-Holstein
beschränkt Berufsausübung examinierter Pfleger aufgrund fehlender
Sprachkenntnisse
(Hamburg, Christian Baumann) Examinierte Pflegekräfte aus Spanien,
die nicht das sogenannte deutsche
Sprachniveau „B2“ belegen können, dürfen in Schleswig-Holstein
vorerst nur als Pflegehelfer eingesetzt werden. Nach Medienberichten
begründete das Sozialministerium in
Kiel diese Entscheidung damit, dass
eine spontane und fließende Verständigung Vorschrift sei. „Grundvoraussetzung jeder Pflege ist eine anständige Kommunikation. Es macht wenig
Sinn, wenn Pfleger und Patienten sich
nicht verständigen können“, so Birte
Pauls, pflegepolitische Sprecherin der
SPD-Fraktion.

4. Reflexionskompetenz
Geschulte Mitarbeiter werden feststellen, dass sie jetzt wesentlich häufiger
ihre Bewegungs- und Pflegehandlung
reflektieren und gemeinsam mit den
Patienten/Bewohnern Angebote entwickeln, die der Situation entsprechen.
Sie werden die Ressourcen der Patienten/Bewohner besser erkennen,
diese dann in die geplante Handlung
einsetzen und nicht wie bisher nur auf
die Defizite in der Bewegung der
Patienten/Bewohner achten.
5. Professionalität
Die Schulung aller am Patienten tätigen Mitarbeiter, vom Pflegeassistenten bis zur Pflegefachkraft mit Fachweiterbildung, ermöglicht eine konzept- und zielgerichtete Behandlung
der Patienten/Bewohner. Die Mitarbeiter werden das gleiche Konzept als
Handwerkszeug für ihre Berufsausübung nutzen. Patienten erfahren dadurch den gleichen Ansatz und Zielsetzung in ihrer Unterstützung. Das vermittelt ihnen einen professionellen
Umgang mit ihrem Problem.

Ausgabe 15 • September 2012

All das führt zur Überzeugung, dass
sich die Einführung von Kinästhetik
bei PLUSS Care People in mehrfacher Hinsicht lohnt und so bewusst
eine flächendeckende Qualifizierung der pflegerischen Zeitarbeitnehmer in allen Niederlassungen
angestrebt werden muss. Zum
Wohle unserer Mitarbeiter, Patienten/Bewohner und Kunden.
Melitta Keller,
Kinaesthetics-Trainerin I und II 

Liebe Leserin, lieber Leser,
bitte stören Sie sich nicht daran,
dass in den Berichten teilweise nur
die männliche Sprachform verwendet
wird. Dies dient ausschließlich der
besseren Lesbarkeit. Die Texte gelten
unter Berücksichtigung des AGG
grundsätzlich für männliche und
weibliche Personen.

8

Allerdings: Auch die Landesregierung
geht von einem wachsenden Bedarf
an Pflegefachkräften aus. Ein Wachstum um 11.000 auf dann 44.000 zum
Ende dieses Jahrzehnts wird prognostiziert. Nach Angaben der Agentur für
Arbeit stehen derzeit 399 offenen
Stellen nur 113 Arbeitssuchende gegenüber. Der Sprecher der Arbeitsagentur Nord, Horst Schmitt, hat zu
der Entscheidung der Landesregierung eine klare Meinung: „Wir müssen
alle Potenziale nutzen. Für Pflegebedürftige sind Empathie und fachliche
Kompetenz im Zweifel wichtiger als
Sprachlevel eins oder zwei im
Deutsch-Test.“
Wer meint, die Vorgehensweise sei
nur der Ausrutscher einer einzelnen
Landesregierung, der irrt. Auch in Niedersachsen ist man mit der gleichen
Begründung bemüht, den Pflegenotstand zu verschärfen. Pflegebedürftig
und zwischen den Fronten von Politik,
Bürokratie und wirtschaftlichen Interessen – Deutschland entwickelt sich
anscheinend für die aktuellen und
kommenden Generationen Pflegebedürftiger zu einer immer größer werdenden Herausforderung. 

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Ausgabe 15 • September 2012

Die Personaldisponenten Cornelia Witt und Michael Hermelink wissen, was sie an der erfahrenen und sympathischen
Pflegerin Edeltraud Uchneytz (Bildmitte) haben

62 Jahre und kein bisschen müde
(Lübeck, Jörg-Peter Otto) ...so lässt
sich Edeltraud Uchneytz am besten
beschreiben. Sie ist ein Paradebeispiel für Mitarbeiter Ü50 und deren
heutige wichtige Rolle in der Arbeitswelt.
Nach kurzer Arbeitslosigkeit trat Edeltraud Uchneytz am 27.01.2009 ihre
Dienste als Pflegehelferin in Teilzeit in
der Lübecker PLUSS Care People
Niederlassung an. Stand zunächst die
Frage im Raum, ob die Fitness ausreichend sei, um den physischen und
psychischen Belastungen in der Pflege
im Bereich der Zeitarbeit Stand zu
halten, konnte diese sehr schnell mit
einem eindeutigen „Ja“ beantwortet
werden.
Aufgrund ihrer sehr guten Leistungen
wurde aus dem Teilzeitjob schon bald
ein Vollzeitarbeitsverhältnis, wodurch
sie ihren umfassenden Erfahrungsschatz noch besser einbringen konnte.
Denn immerhin ist Edeltraud Uchneytz
seit 1970 in der Pflege kranker und
alter Menschen tätig. Als Quereinsteigerin startete sie ihre berufliche Karriere seinerzeit in einem psychiatrischen

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Pflegeheim und durchlief verschiedene Fachbereiche. Im Anschluss engagierte sie sich 26 Jahre als Pflegehelferin in einem Krankenhaus und erwarb wertvolle Fähigkeiten und Kenntnisse, die ihr im Laufe ihres Berufslebens sehr zugute kamen.
Es bewahrheitet sich immer wieder,
dass ältere Mitarbeiter aufgrund Ihrer
weit reichenden Berufserfahrungen ein
hohes Fachwissen besitzen, gelassener mit Stresssituationen umgehen
und in der Regel weniger krank sind.
Zudem ist die Fluktuation in diesem
Mitarbeitersegment niedrig.
Edeltraud Uchneytz ist eine „Pflegeallrounderin“. In Pflegeheimen und Kliniken mit unterschiedlichsten Schwerpunkten und Aufgabenstellungen fühlt
sie sich besonders wohl. Von PLUSS
Care People Kunden wird sie immer
wieder namentlich angefordert, weil
ihre Arbeitsleistung und das breit
gefächerte Fachwissen überzeugen.
2010 ging die begehrte Pflegekraft in
Rente. Aber anstatt sich nun dem
wohlverdienten Ruhestand, ihrer Fa-

9

milie und ihrer Passion als Karnevalistin zu widmen, signalisierte sie, dass
sie keineswegs Interesse daran hat,
ihre Berufung endgültig an den Nagel
zu hängen. Seit dem 01.05.2010 geht
sie mit unverminderter Freude an ihrem Beruf einer flexiblen, geringfügigen Beschäftigung im Team von
PLUSS Care People nach.
Alle Kollegen/innen wünschen Ihnen, Frau Uchneytz, weiterhin eine
gute, stabile Gesundheit und viel,
viel Freude bei Ihrer Arbeit! 

M E S S E Te r m i n e
Rehacare International
10.10. – 13.10.2012
Düsseldorf
PflegeMesse Rostock
24.10. – 26.10.2012
Rostock
Jobmesse Medizin und Gesundheit
09.11. – 10.11.2012
Gelsenkirchen
Altenpflege
09.04. – 11.04.2013

Nürnberg

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Safety First
(Lübeck, Svenja Kerber) Was hat der
Spruch „Nicht lang´ schnacken,
Kopf in den Nacken“ mit Erster Hilfe
zu tun? - Für die Innendienst-Crew
von PLUSS in Lübeck gibt es fortan
nur eine Antwort: Wer ihn kennt,
kann Leben retten!
Über einen Zeitraum von 6 Monaten
an jeweils zwei Tagen lernten nach
und nach alle Lübecker Innendienstmitarbeiter beim Deutschen Roten
Kreuz und bei der Johanniter Unfallhilfe, was wichtig ist, wenn jemand durch
Unfall verletzt und/oder sogar bewusstlos wird. „Ansprechen, anfassen,
den Mundraum kontrollieren, Kopf
überstrecken, Atmung überprüfen und
in die stabile Seitenlage bringen“ waren die Stichworte, um die es sich an
den beiden Tagen regelmäßig drehte.
So manchem Teilnehmer gingen diese
Tätigkeiten nicht mehr so einfach von
der Hand.
„Als Sie Ihren Führerschein gemacht
haben, war auch ein Erste-Hilfe-Kurs
Teil der Ausbildung. Doch wissen Sie
noch, was Sie seinerzeit gelernt haben? Und, können Sie Ihr Wissen noch

Ausgabe 15 • September 2012

LÜBECK

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anwenden?“ Mit diesen nachdenklich
machenden Worten begrüßte Conrad
Jahnke von der Johanniter Unfallhilfe
die PLUSS Mitarbeiter. Ein Blick in die
Gesichter der Umstehenden sprach
Bände. Einschlägige Begriffe waren
zwar bekannt, doch deren Erläuterung
und erst recht die praktische Umsetzung stieß auf ernüchterndes Kopfschütteln. Offensichtlich keine neue
Erfahrung für den Kursleiter, der die
Teilnehmer gekonnt auf Basis des
aktuellen Wissenstandes abholte und
alle zu vermittelnden Inhalte sehr
anschaulich und verständlich erklärte.
Alle Teilnehmer wurden in praktische
Übungen eingebunden und konnten

durch die Beantwortung etlicher Fragen ihr wiedergewonnenes Wissen im
Gedächtnis verankern.
Jeder Ernstfall wurde durchgespielt,
von Motorrad- über Auto- bis Wildunfall, mit vielfältigen und z.T. lebensgefährlichen Verletzungen. Es wurden
Dreieckstücher und Verbände angelegt und neben der Versorgung von
Verletzten auch das richtige Verhalten
bei einem Unfall geprobt. Zusammen
genommen waren es zwei sehr
aufschluss- und lehrreiche Tage, nach
denen jeder der Lübecker Innendienstmitarbeiter sicher ist: „Im Ernstfall kann
ich helfen und Leben retten!“ 

Verstärkung im Team Halle
(Halle, Stephanie Reukauf) Seit April
verstärkt Cornelia Tänzer den Bereich Care People der NL Halle als
Ansprechpartnerin für Personallösungen in der Altenpflege.
Die studierte BWLerin mit den Vertiefungsrichtungen Personal und Marketing sammelte nach ihrem Studium
zunächst erste berufliche Erfahrungen
im Bereich Human Resources. Mit
dem Blick über den eigenen Tellerrand
hinaus, tauchte sie später ein in die
anspruchsvolle Welt des Vertriebs und
der Kundenberatung. Außer neue Herausforderungen und Perspektiven hat
sie bei PLUSS als Personaldisponentin ein spannendes und verantwortungsvolles Aufgabenfeld gefunden, in
dem sie Kenntnisse aus Theorie und
Praxis einbringen und erweitern kann.
Im Zuge der Weiterentwicklung und
vertiefenden Spezialisierung des Bereichs Care People liegt ihr Fokus seit

Personal-Dienstleister Medizin & Pflege

dem 1. Juli 2012 auf der Altenpflege.
Mit besonderer Sorgfalt in der Bewältigung der täglich wechselnden Aufgaben, mit Empathie für alle Beteiligten
aber auch mit Blick auf die Unternehmensinteressen, trat sie die neue Aufgabe gerne an. Als nützlich erwiesen
sich hierbei das in einem Altersheim in
früheren Jahren absolvierte Praktikum
sowie die Tätigkeit im Stab Qualitätsmanagement in einem Fachklinikum
während ihrer Hochschulausbildung.
„Die Arbeit als Personaldisponentin
definiere ich als spannend, unheimlich
abwechslungsreich und sicherlich niemals langweilig. Ich freue mich auf
noch anstehende Herausforderungen,
denn: „In der Zukunft liegen all unsere
Möglichkeiten und jeder Tag hält Sie
für uns bereit“ (Gisela Matheis,
Wünsche von mir für Dich, S. 5,
Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG,
Münster, 2012). 

10

Cornelia Tänzer engagiert sich in
der NL Halle für zuverlässige Personallösungen in der Altenpflege

www.care-people.com
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Medizin & Pflege

Ausgabe 15 • September 2012

Im direkten Austausch können sich Pflegeschüler über Beschäftigungs- und Weiterentwicklungschancen informieren

Care People Team Halle
mit Präsenz an Pflegeschulen erfolgreich
(Halle, Stephanie Reukauf) Auch im
Osten Deutschlands ist verbreitet
spürbar, dass der Fachkräftemangel
zunimmt. Bisher verwöhnt von qualifizierten Fachkräften ist es auffällig, dass sich der Bewerbermarkt im
Verlauf der letzten Jahre stetig verschlechtert hat. Standen die Bewerber in Schlangen vor den Türen von
Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, muss heute um jeden Bewerber und Mitarbeiter gekämpft
werden. Die Rekrutierung wird kontinuierlich langwieriger und anspruchsvoller.

Von hier aus werden Einrichtungen
aus Medizin und Pflege im Großraum Halle/Saale betreut: Die
PLUSS Niederlassung am Standort
Große Ulrichstraße 58

Personal-Dienstleister Medizin & Pflege

Viel Zeit und Kreativität wird vom
PLUSS Care People Team in Halle (bis
Ende 2011 am Standort Leuna aktiv)
darin investiert, um Kunden auch
weiterhin tatkräftig mit qualifiziertem
Personal unterstützend zur Seite zu
stehen. Bereits frühzeitig hat man sich
für Rekrutierungsarbeit direkt an der
Basis entschieden. Seit Janine Winkler
im September 2009 die Verantwortung
für den Geschäftsbereich übernahm,
werden regelmäßige Informationsveranstaltungen und Argumentationsrunden in verschiedenen Alten- und Krankenpflegeschulen in den Regionen
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert, um Aufklärungsarbeit
zu leisten.
Schülern soll die Möglichkeit gegeben
werden, alle Vorurteile und Zweifel, die
sie eventuell der Branche Personaldienstleistung entgegenbringen, zu
äußern und zu hinterfragen. Durch
sachliche Information und Diskussion
lassen sich Fehlinterpretationen und
unberechtigte Vorurteile ausräumen
sowie die Vorteile der Beschäftigungsmodelle erläutern. „Wir konnten feststellen, dass dies eine sehr gute
Variante ist, uns als alternativen Arbeitgeber vorzustellen und gleichzeitig

11

den Schülern die Angst zu nehmen,
mal etwas anderes auszuprobieren.
Die direkte Kommunikation, lebendige
Beispiele aus der Praxis und Zeitarbeit
zum Anfassen schafft Vertrauen“, so
Janine Winkler.
Mittlerweile können viele Einstellungen und einige Personalvermittlungen
aufgrund der Informationsrunden verbucht werden. Rückblickend zieht das
Team der Niederlassung Halle die
Bilanz, sich für einen richtigen Weg
entschieden zu haben und hofft, von
den Pflegeschulen auch weiterhin die
Möglichkeit zu erhalten, die Abteilung
PLUSS Care People und deren Beschäftigungs- und Karrierechancen zu
präsentieren. „Für die gute und konstruktive Zusammenarbeit danken wir
allen Schulen ganz, ganz herzlich! Wir
freuen uns schon jetzt auf die Abschlussklassen des nächsten Jahres“,
so Winkler. 

www.care-people.com
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Medizin & Pflege

Kontakt:
PLUSS Personal Leasing und System
Service GmbH – Care People

Unternehmensvorstellung:
HELIOS Klinik Geesthacht
(Hamburg, Björn Drews) Zur neurologischen Frührehabilitation entsteht
in der HELIOS Klinik Geesthacht
eine moderne Intermediate-CareStation. Die bereits bestehende IMC
(14 Betten) wird um 17 weitere IMCBetten mit zentralem Monitoring
vergrößert und um 6 Beatmungsplätze sowie ein Schleusenzimmmer erweitert. Damit schafft die
Klinik ein einmaliges Rehabilitationsangebot für Kinder, Jugendliche
und junge Erwachsene in Norddeutschland.
Werden Patienten nach einem Unfall
oder einer schweren neurologischen
Erkrankung aus der Akutklinik zur
Frührehabilitation verlegt, spielt Zeit
eine entscheidende Rolle. Bei einem
frühen Verlegungszeitpunkt können
schnell gezielte Therapien zum Einsatz kommen. Davon profitiert der
Patient. Auch für eine Akutklinik, die
die mittlere Verweildauer im Blick
behalten muss, ist ein frühzeitiger
Verlegungszeitpunkt vorteilhaft.
Eine Verlegung ist aber erst dann
möglich, wenn sichergestellt werden
kann, dass die im Akutkrankenhaus
begonnene Behandlung in der Rehabilitationsklinik erfolgreich weiter geführt
wird. Zum Verlegungszeitpunkt sind
die Patienten häufig noch sehr stark
betroffen, viele befinden sich im Wachkoma und sind auf eine aufwändige
pflegerische Versorgung angewiesen.

Ausgabe 15 • September 2012

22926 Ahrensburg, Große Straße 41,
Tel.: 04102 / 80 38-18, Ahrensburg@care-people.com

Dafür benötigt eine Rehabilitationsklinik gut geschultes Personal und eine
umfassende medizintechnische Ausstattung. Inzwischen wachsen die Anforderungen an Rehabilitationskliniken, auch beatmungspflichtige Patienten aufzunehmen und ein entsprechendes Equipment vorzuhalten.
„Mit unserem Erweiterungsbau reagieren wir auf diese Anforderungen und
auf die steigenden Patientenzahlen“,
berichtet Astrid Reincke, Klinikgeschäftsführerin in der HELIOS Klinik
Geesthacht. „Zukünftig können wir
beatmungspflichtige Kinder rehabilitativ behandeln. Das ist in Norddeutschland bisher kaum möglich. Darüber
hinaus begegnen wir durch die zusätzlichen Betten einer ständig steigenden
Nachfrage. Durch das große Einzugsgebiet der Klinik von Flensburg bis
Göttingen und von der polnischen bis
zur niederländischen Grenze haben
wir inzwischen eine Warteliste, die
ausreichen würde, die Klinik dreimal
mit Patienten zu belegen. Der Erweiterungsbau ermöglicht es, alle Patienten
zeitnah aufzunehmen.“

10587 Berlin, Ernst-Reuter-Platz 8,
Tel.: 030 / 49 85 70-0, Berlin@care-people.com
38100 Braunschweig, Kohlmarkt 2,
Tel.: 0531 / 12 92 64 -0, Braunschweig@care-people.com
28195 Bremen, Obernstraße 38 - 42,
Tel.: 0421 / 48 50 15 -0, Bremen@care-people.com
21614 Buxtehude, Bahnhofstraße 46,
Tel.: 04161 / 8 66 90, Buxtehude@care-people.com
40217 Düsseldorf, Friedrichstraße 73,
Tel.: 0211 / 33 67 50 -0, Duesseldorf@care-people.com
37073 Göttingen, Weender Straße 63,
Tel.: 0551 / 49 56 65-0, Goettingen@care-people.com
06108 Halle, Große Ulrichstraße 58,
Tel.: 0345 / 68 58 23 -0, Halle@care-people.com
20095 Hamburg, Spitalerstraße 32,
Tel.: 040 / 767 95 17-0, Hamburg@care-people.com
21079 Hamburg, Schellerdamm 22 - 24,
Tel.: 040 / 76 41 43-0, Harburg@care-people.com
30175 Hannover, Schiffgraben 44,
Tel.: 0511 / 123 13 80, Hannover@care-people.com
89518 Heidenheim, Bergstraße 36,
Tel.: 07321 / 345 66 -0, Heidenheim@care-people.com
34117 Kassel, Kölnische Straße 5,
Tel.: 0561 / 93 71 63 -0, Kassel@care-people.com
24103 Kiel, Walkerdamm 17,
Tel.: 0431 / 66 71 48 -0, Kiel@care-people.com
50667 Köln, Augustinerstraße 7,
Tel.: 0221 / 27 26 38 80, Koeln@care-people.com
23558 Lübeck, Kreuzweg 7,
Tel.: 0451 / 70 22 2-12, Luebeck@care-people.com
24534 Neumünster, Mühlenhof 2 - 4,
Tel.: 04321 / 97 66-0, Neumuenster@care-people.com
22850 Norderstedt, Am Kielortplatz 130,
Tel.: 040 / 500 17 333, Norderstedt@care-people.com
25421 Pinneberg, Fahltskamp 8/8a,
Tel.: 04101 / 50 95-15, Pinneberg@care-people.com
14467 Potsdam, Behlertstraße 3a (Haus B 2),
Tel.: 0331 / 235 23 63, Potsdam@care-people.com
26382 Wilhelmshaven, Ebertstraße 110,
Tel.: 04421 / 748 27 70, Wilhelmshaven@care-people.com
97070 Würzburg, Bahnhofstraße 5,
Tel.: 0931 / 304 16 -0, Wuerzburg@care-people.com

Im August wurde der Rohbau fertig
gestellt. Zurzeit werden Patientenzimmer und Funktionsräume mit Pflegebetten und hochmoderner Medizintechnik ausgestattet, sodass die neue
Intermediate-Care-Station
voraussichtlich am 17. Oktober für Patienten
geöffnet werden kann. 

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Alle bisher erschienenen Ausgaben
finden Sie als PDF-Download unter
www.care-people.com

Noch in der Bauphase: In der HELIOS Klinik Geesthacht
entsteht eine moderne Intermediate-Care-Station.

Personal-Dienstleister Medizin & Pflege

12

V.i.S.d.P. / Herausgeber:
PLUSS Personal Leasing
und System Service GmbH,
Fachbereich Medizin & Pflege
Care People, Stephanie Mayr
Frankenstraße 7, 20097 Hamburg
Tel.: 040 / 23 63 0-111
S.Mayr@pluss.de
www.care-people.com

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Newsletter Pluss Care People Vol. 15

  • 1. Newsletter Medizin & Pflege September 2012 Ausgabe 15 Social Media als Marketing- und Rekrutierungsinstrument Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung in der Gesundheitswirtschaft Vorwort Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser, die Zeitarbeitsbranche erfährt in den letzten Monaten eine massive mediale Berichterstattung. Ich bin mir sicher, dass Sie sehr häufig den Begriff „Leiharbeit“ – die gängige Bezeichnung der Branche aus Gewerkschaftssicht – haben lesen oder hören dürfen. Die Inhalte der Berichterstattung waren konsequent durchwachsen und mit unterschiedlichem Tenor. Grundsätzlich war dieser jedoch nicht durchweg positiv. Was wäre die Gesundheitswirtschaft ohne Zeitarbeit? Versetzen Sie sich bitte in die Lage der Personalentscheidungsträger, die tagtäglich in der Pflicht sind, die Versorgungssicherheit in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen aufrecht zu erhalten. Der Anteil der Unproduktivitäten in den Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft aufgrund von Krankheit, Urlaub, Mutterschutz etc. ist vergleichsweise hoch, Effizienzdruck ist ständiger Begleiter, erweitert durch den Umstand, dass Planstellen konsequent abgebaut werden. Ohne Zeitarbeit wäre eine Kompensation von Unproduktivität nicht ohne Überbeanspruchung der Stammmitarbeiter zu gewährleisten. Ist diese Nutzung der Zeitarbeit verwerflich oder negative Berichterstattung wert? Ich freue mich auf Ihr Feedback und stehe für den Diskurs gern persönlich zur Verfügung. (Hamburg, Christian Baumann) Smart-Phone, Tablet-PC und ein ständig präsentes Internet - ein Blick um uns herum genügt, um zu wissen: Es geht nicht mehr ohne heute. Schnell stellt sich die Frage, ob sich einschlägige Plattformen für Unternehmensinteressen nutzbar machen lassen. Schenkt man den zahlreichen Studien der Kommunikationswissenschaftler in den letzten Jahren Glauben, verbringen Deutsche einen beachtlichen Teil ihrer Freizeit in sozialen Netzwerken: Facebook, Xing, Google+, studiVZ sind nur einige wenige Onlineplattformen, die potentiellen Usern zum Austausch von wichtigen und unwichtigen Nachrichten zur Verfügung stehen. Die aufgewendete Zeit, die Nutzer in den digitalen Welten verbringen, produzierte gerade in den letzten zwei bis drei Jahren erhöhte Aufmerksamkeit seitens diverser Unternehmen, die die Möglichkeit gezielter Werbung für ihr Produkt bzw. ihre Dienstleistung oder für sich als Arbeitgeber erkannten. So pumpte beispielsweise ein internationaler Konzern der Genussmittelindustrie einen Großteil des amerikanischen Jahreswerbebudgets nicht mehr in den traditionellen Superbowle, sondern investierte in eine groß angelegte Werbekampagne auf Facebook. Ein klarer Strategiewechsel und ein erstaunliches Bekenntnis zu den neuen Medien wurden hier an einem Beispiel zum Ausdruck gebracht. Diesen Newsletter erhalten medizinische Einrichtungen und andere Interessierte per E-Mail. Sie möchten in den Verteiler aufgenommen werden? Bitte wenden Sie sich an die nächstgelegene Niederlassung. PLUSS Care People Ihr Partner für innovative Personal-Lösungen in Medizin & Pflege Natürlich rufen derartige Marketingstrategiewechsel von Global Playern bei diversen Marktteilnehmern erhöhtes Interesse hervor. Als Resultat aus dem Engagement der „Innovationsführer“ entstand ein deutlicher Hype um Social Media Produkte und deren kommerzielle Verwendung. (Fortsetzung auf Seite 2) Beste Grüße ste Grüße ß phanie Stephanie Mayr Geschäftsbereichsverantwortliche Personal-Dienstleister Medizin & Pflege 1 www.care-people.com
  • 2. Newsletter Medizin & Pflege (Fortsetzung von Seite 1) Der mittlerweile schon als „Nutzungszwang“ empfundene Drang der Repräsentation des Unternehmens macht auch vor der üblicherweise IT-aversen Gesundheitswirtschaft keinen Halt. Dabei ist die Nutzung von Onlinemarketingmechanismen nicht immer professionell und birgt den einen oder anderen Stolperstein. • Nach intensiver Prüfung der Möglichkeiten und daraus resultierender Potentiale bleibt häufig festzustellen, dass die Pflege des Onlineauftritts nur zentral und professionalisiert erfolgen kann. Ein professionelles Engagement in diesem Bereich würde die Notwendigkeit bedeuten, personelle Kapazitäten im Bereich Marketing vorzuhalten, deren ausschließliche Aufgabe die Kommunikation in Social Media ist. • Kommunikation darf bei der Nutzung von Social Media, zumindest aus professioneller Sicht, keine Einbahnstraße sein. Unternehmen müssten Usern die Möglichkeit geben, mit ihnen in den Austausch zu treten. Diese Kommunikation muss just in time erfolgen. • Die Gesundheitswirtschaft ist kein Hersteller von Konsumgütern, der ein emotional fassbares, tangibles Produkt verkauft. Ihr „Produkt“ ist eine Dienstleistung, die durch Menschen erbracht wird. Ausgabe 15 • September 2012 Werbung gezielt anhand von Nutzerdaten zu steuern, fällt in diesem Kontext überaus schwer. Streuverluste wären bei der Werbung über Social Media, gerichtet auf Kundenseite, bedeutend höher als bei konventionellen Maßnahmen, bei denen Sie über ein breites Repertoire und einen großen Erfahrungswert verfügen. • Die Rekrutierung von Personal über Social Media ist natürlich denkbar und wurde in Ansätzen in Ihren Unternehmen bestimmt diskutiert. Sie werden feststellen, dass die Ergebnisse allerdings nur schwer messbar waren. Qualitativ geprüft, fällt in der Regel auf, dass der Anteil von Erfolgsgeschichten deutlich geringer ausfiel, als im Vorfeld potentiell abgeschätzt und auch erwartet. Wie könnte eine Lösung für das Dilemma aussehen? Ihre Mitarbeiter und Kollegen sind die Lösung! Viele von diesen sind in sozialen Netzwerken aktiv. Ihr Engagement ist teilweise privat (Facebook etc.) und teilweise semi-/vollprofessionell (Xing etc.). Ihr Engagement ist absolut zu begrüßen. Sie hinterlassen tagtäglich ihre Fußspuren im Netz und diese Fußspuren sind immer auch viele Visitenkarten Ihres Unternehmens. Gerade bei der professionellen Nutzung ist allerdings sehr genau darauf zu achten, dass die Interessen des Unternehmens in der Weise gewahrt werden, dass Ihre Kollegen als Aushängeschild einen positiven und professionell geprägten Eindruck bei Ihren Kommunikationspartnern hinterlassen. Die private Nutzung von Social Media können und sollten Sie in Ihrem Unternehmen nicht vorschreiben. Dieser schmale Grat, den wir alle als Nutzer tagtäglich gehen, muss bekannt sein und verstanden werden, denn dann kann Social Media produktiv und konstruktiv im Unternehmenssinn eingesetzt werden.  Personal-Dienstleister Medizin & Pflege 2 www.care-people.com
  • 3. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Braunschweig: Mit PLUSS geht die Sonne auf (Braunschweig, Christian Baumann) Lange haben die Niedersachsen sehnlich auf den Sommer gewartet. Und pünktlich zum 22. Juli, als die Braunschweiger PLUSS Niederlassung Mitarbeiter und Kunden in die stylishe Strandbar „Okercabana“ zum Sommerfest eingeladen hatte, brach die Sonne durch die Wolken und der erste schöne Sommertag des Jahres begann. So feierten 150 Gäste der Sparten Medizin und Pflege sowie der kürzlich neu eröffneten Abteilung Industrie und Handwerk einen fröhlichen und ausgelassenen Tag unter freiem Himmel mit vielen Attraktionen im Bürgerpark am Okerufer. Mikrofon und demonstrierte live ihr Gesangstalent. Doch nicht nur die Sonne und die vielen Attraktionen trugen zur entspannten, familiären Stimmung bei. PLUSS-Mitarbeiterin und Krankenschwester Melanie Konietzny, die mit Ehemann und ihren fünfjährigen Zwillingen Jolina und Niklas zum Sommerfest gekommen war: „Ich schätze an PLUSS, wie familien- und kinderfreundlich das Unternehmen ist. Ich kann mir meine Arbeitszeiten flexibel einteilen, wenn ich mehr Zeit für die Kinder brauche. Das habe ich so in meinem Beruf bisher nicht gehabt.“ Jahres in Braunschweig zum Angebotsportfolio gehören, haben bereits unter der Leitung von Peter Mennenga zufriedene Mitarbeiter an sich gebunden. Schweißer Boris Ackert: „Mir wurde bei PLUSS sofort eine Qualifizierung zugesagt und man hat mir eine vernünftige, persönliche Arbeitsausrüstung sowie eine Schweißmaske gestellt. Das habe ich in anderen Unternehmen noch nie erlebt.“ Sein Kollege Martin Poulsen hat das kollegiale und mitarbeiterfreundliche Firmenklima überzeugt: „Bei PLUSS bringt der Chef sogar persönlich eine Kiste Wasser an den Arbeitsplatz. Und außerdem stimmt das Geld.“ An einer Strandbar gab es Bier sowie leckere Softdrinks und zwei Grillmeister legten Würste, Lammfleisch und Koteletts auf’s Feuer. An rustikalen Bierzeltgarnituren oder relaxed auf Strandliegen machten es sich die Gäste im feinen weißen Sand unter Palmen und Sonnenschirmen gemütlich – und kamen schnell miteinander ins Gespräch. Niederlassungsleiterin Sanja Zebe: „Innerhalb von nur drei Jahren nach Gründung der PLUSS Niederlassung Braunschweig sind wir rasant gewachsen. Deshalb wollten wir uns mit diesem Fest bei unseren Mitarbeitern bedanken. Ohne sie wäre unser Erfolg nicht möglich gewesen!“ Viele hatten ihre Familien mitgebracht und lernten so die Kolleginnen und Kollegen auch einmal von der privaten Seite kennen. Während die Kleinsten sich von der Schmink-Künstlerin Tina Dirksmeyer in Elfen und Comic-Helden verwandeln ließen, skizzierte Zeichner Uwe Kolkmeyer sehr zur Belustigung der Kollegen die PLUSS-Mitarbeiter mit spitzem Stift auf dem Karikaturenblock. Die sportlich Aktiveren fanden schnell Gleichgesinnte für ein BeachVolleyball-Match. Zur absoluten Attraktion geriet das Bullenreiten auf einem elektrischen Stier. Dass PLUSS-Mitarbeiter neben ihrer fachlichen Qualifikation noch andere, vielfältige Fähigkeiten besitzen, bewies Personaldisponentin Jasmin Kokoska: Unter riesigem Beifall der Gäste griff sie zum Personal-Dienstleister Medizin & Pflege Wer viel arbeitet, hat sich eine richtige Sause verdient. Spaß und gute Laune gab´s jedenfalls reichlich auf dem Sommerfest für Mitarbeiter und Kunden der Braunschweiger PLUSS Niederlassung. Wenn bei diesem Bild nicht überall sofort die Sonne aufgeht... Krankenpfleger Stephan Munder, der gleich nach der Gründung der Braunschweiger Niederlassung vor drei Jahren bei PLUSS anfing: „PLUSS Care People ist in 15 Berufsjahren mein bester Arbeitgeber. Trotz eines langfristigen Arbeitsplatzes kann ich von Zeit zu Zeit die Abteilungen wechseln. So lernt man dazu und wird nicht betriebsblind.“ Kein Wunder, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter sich auf die Ausgelassenheit des PLUSS-Sommerfestes übertrug. So mochten manche noch gar nicht gehen, als die Sonne bereits über der Party-Location sank. Einstimmig waren alle der Meinung: „Ein tolles Fest, das allen Freude gemacht und sicher auch den Zusammenhalt der Braunschweiger PLUSS-Familie gestärkt hat.“  Auch die Geschäftsbereiche Industrie und Handwerk, die seit Januar dieses 3 www.care-people.com
  • 4. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Gebündelte Kompetenz zur Sicherung der Pflegequalität (Hannover, Stephanie Mayr) PLUSS Care People implementiert Zentrum für Aus-, Fort- und Weiterbildung in Hannover. Kompetenzzentrum „Innovative und gleichzeitig individuelle Lösungen gepaart mit Zuverlässigkeit und Qualität sind die Faktoren, auf die sich unsere Kunden verlassen“, kommentiert Melitta Keller als Leiterin eines neu installierten Zentrums für Aus-, Fort- und Weiterbildung die Erfolgsgeschichte der zukunftsorientierten PLUSS-Unternehmensgruppe. Mit der Gründung des Kompetenzzentrums zum 15.08.12 am Hannoverschen PLUSS Care People Standort Schiffgraben 44 werden Kundenbindung sowie Mitarbeiterorientierung und -entwicklung weiterhin gefördert. „Die vielfältigen Anforderungen an die Berufe im Gesundheitswesen sind hoch und werden noch zunehmen. Um hier für die Zukunft gerüstet zu sein, Kundenanforderungen optimal begegnen zu können und unsere Marktstellung weiter auszubauen, möchten wir auch im Bereich Mitarbeiterqualifizierung immer einen Schritt voraus sein.“ Trotz sich immer knapper darstellender Budgets und Sparmaßnahmen innerhalb der Gesundheitswirtschaft, bietet die PLUSS-Gruppe ihren Mitarbeitern in Zukunft die Möglichkeit einer effizienten und effektiven Aus-, Fort- und Weiterbildung. Zur Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben muss jeder Mitarbeiter über ein breites Spektrum an Kompetenzen verfügen. Die Arbeit am und mit dem Menschen erfordert fachliche, interaktive, soziale, technische, kommunikative, situative und interperso- Personal-Dienstleister Medizin & Pflege nelle Kompetenzen. Auf dem Programm des Qualifizierungszentrums stehen daher Fortbildungen, die wissenschaftliche Innovationen mit Praxisnähe eng verzahnen. Das schafft eine hohe Fachkompetenz, die nachhaltig der Sicherheit der Patienten dient, aber auch die eigene berufliche und persönliche Weiterentwicklung fördert. Es ist ein Selbstverständnis im Unternehmen, dass die Kostenübernahme/-beteiligung für die eigenen Mitarbeiter geregelt ist. Die regelmäßige Ermittlung des Aus-, Fort- und Weiterbildungsbedarfs gewährleistet eine bestmögliche und zukunftsorientierte Ausrichtung im beruflichen Umfeld. Abgeleitete Fortbildungsangebote werden exakt auf die Bedürfnisse von Kunden und Mitarbeitern zugeschneidert und deren Inhalte in den Räumen des Kompetenzzentrums von der Fachexpertin Melitta Keller in Kooperation mit anerkannten Bildungsträgern vor Ort vermittelt. Effektive didaktisch-methodische Lernbedingungen, angepasst an die reale Situation des beruflichen Alltags, schaffen ein ideales Lernklima mit nachhaltiger Wirkung auf die tägliche Berufsausübung. Die schriftliche Evaluation jeder Veranstaltung ermöglicht weiterhin die Sicherung der Qualität. Melitta Keller und ihr Team vom PLUSS Care People Kompetenzzentrum freuen sich auf eine rege Teilnahme an den Veranstaltungen seitens der eigenen Mitarbeiter. Darüber hinaus bietet sich nach Absprache auch anderen Pflegekräften die Möglichkeit, an den Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen! Diese werden außer in Hannover je nach Bedarf auch an anderen PLUSS-Standorten durchgeführt. Infos zu Schulungsangeboten und Konditionen gibt es unter Telefon 0511 / 123 13 8-15. E-MailAnfragen können gerichtet werden an M.Keller@pluss.de.  4 Melitta Keller, Leiterin des Kompetenzzentrums PLUSS Care People, ist Expertin für Pflegeberufe Neuer Care People Standort in Hannover: Schiffgraben 44 Seit 1984 ist die PLUSS Personal Leasing und System Service GmbH als Dienstleister für die Sicherung und Flexibilisierung des Personaleinsatzes bei ihren Kunden aktiv. Mit der Fachabteilung Care People gilt sie als Spezialist und einer der Marktführer im Norden für die Überlassung und Vermittlung von Pflegefachkräften an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Ziel des Unternehmens ist es, durch die Bereitstellung von Pflegemitarbeitern Stammpersonal zu entlasten, Personalengpässe zu beheben und eine reibungslose Betreuung und Versorgung von Pflegebedürftigen zu gewährleisten. www.care-people.com
  • 5. Newsletter Medizin & Pflege Ein we iteres für Mit arbeite Ausgabe 15 • September 2012 PLUS r/innen ue Kun den und tre Kompetenzzentrum Ab 1. S eptemb er 2012 Schiffg raben 44 30175 Hanno ver Tel.: 05 11 / 12 3 Hanno ver@c 13 80 are-pe Büroze ople.c ite om t Mo. - F n: r. 08:0 0 - 17:0 0 Uhr & Berufli che W eiteren twicklu Gesun ng dheits manag ement Wir neh m als Arb en unsere Ve eitgebe r r ernst antwortung in unse und inv r Wicht es igstes: unsere tieren Mitarbe iter. Personal-Dienstleister Medizin & Pflege 5 www.care-people.com
  • 6. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Aus der Praxis für die Praxis Die Leiterin des PLUSS Care People Kompentenzzentrums freut sich auf Sie: Kompetenzzentrum Melitta Keller Gesundheits- und Krankenpflegerin Pflegepädagogin Betriebswirtin, BBA Förderung und Erweiterung von Fähigkeiten und Kompetenzen durch gezieltes Lernen und bedarfsgerechte Trainings. Praxisanleiterin Pflegedienstleitung Heimleitung Qualitätsmanagerin TÜV Unser Angebot: Wundexpertin ICW • Basiskurse Pflegehilfe/-assistenz; Aufbaukurse für Wiedereinsteiger • Staatlich anerkannte/r Altenpflegerin/Altenpfleger • Fortbildungen zu aktuellen Pflegethemen • Dokumentation • Expertenstandards DNQP • Wundmanagement • Kultursensible Pflege • Demenzsensible Pflege • Kinästhetik • Fachweiterbildungen IMC, Anästhesie, Gerontopsychiatrische Zusatzausbildung, FLP WBL, Heimleitung, Bachelor of Arts , in Business Administration und noch vieles mehr... Kinästhetik Trainerin I und II Professioneller Coach der Gesundheitswirtschaft Kontakt: M.Keller@pluss.de Tel.: 0511 / 123 13 8-15 Die Bildungsmaßnahmen finden sowohl in unserem neuen Kompetenzzentrum in Hannover, als auch deutschlandweit in anderen PLUSS Care People Niederlassungen in Kooperation mit namhaften Bildungsträgern statt. G RAU E S GOLD äf tigung - Besch Personal-Dienstleister Medizin & Pflege 6 Ü 50 - www.care-people.com
  • 7. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Kinästhetik - ein Angebot des Kompetenzzentrums PLUSS Care People leistet durch Einführung der Kinästhetik einen wichtigen Beitrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung von Zeitarbeitnehmern in der Pflege - auch zum Wohle von Patienten, Bewohnern und Kunden. Während viele Unternehmen im Gesundheitswesen nur von Gesundheitsförderung sprechen, wird bei PLUSS Care People seit September 2012 eine spezifische Art der Gesundheitsförderung angeboten – Kinästhetik-Kurse. Die Pflegekräfte erwerben in eintägigen Fortbildungen oder mehrtägigen Grundkursen Pflege die Kompetenz, die eigenen alltäglichen Aufgaben in der Pflege auf gesunde Weise unter Nutzung und Verbesserung der Bewegungsressourcen auszuführen. Was ist Kinästhetik Kinästhetik (durch alle Sinne wahrgenommene Bewegungsempfindung) ist ein Konzept, welches 1974 in USA von Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta entwickelt wurde. Im Mittelpunkt stehen die physiologische Bewegung des Menschen und die Wahrnehmung dieser Bewegung. Kinästhetik wird eingesetzt, um Menschen in ihrem Genesungsprozess zu unterstützen. Die eigenen Bewegungsressourcen und die Eigenbeweglichkeit der Patienten werden dabei optimal genutzt. Damit fördert Kinästhetik rückenschonendes Arbeiten mit wenig Kraftaufwand, damit Mitarbeiter gesund bleiben. Qualifizierungsangebote Seit September haben alle pflegerischen Zeitarbeitnehmer von PLUSS Care People aus den unterschiedlichen Einsatzbereichen der Krankenund Altenpflege die Möglichkeit, sich durch kinästhetische Fortbildungen und Kinästhetik-Grundkurse Pflege zu Personal-Dienstleister Medizin & Pflege qualifizieren. Diese Kurse werden von der Leiterin des Kompetenzzentrums, Melitta Keller, angeboten, die persönlich bei Dr. Dr. Frank Hatch und Dr. Dr. Lenny Maietta (Begründer der Kinästhetik) die Trainer-Ausbildung Stufe I und II absolviert hat. Ziel dieser Qualifizierungsmaßnahmen ist, die Mitarbeiter dort abzuholen, wo sie jeden Tag ihre Leistung erbringen – in der Pflege kranker, alter oder behinderter Menschen. Dort muss es gelingen, das Gelernte umzusetzen und durch Verhaltensänderung zur eigenen Gesundheitsentwicklung und der zu Pflegenden beizutragen. Zielsetzung Ganz im Sinne von Schopenhauer ist „Gesundheit das höchste Gut, ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Die Pflegekräfte haben bei der Mobilisation der Patienten/Bewohner oft schwere körperliche Arbeit zu leisten, die oft zu Rückenschmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates führt. Nicht selten führen diese beruflich bedingten Krankheiten zu hohem Krankenstand und sogar zur Minderung der Erwerbsfähigkeit. Mit der erworbenen Kinästhetik-Kompetenz können die Pflegekräfte Patienten/Bewohner unterstützen, deren Bewegungsaktivität zu verbessern, Immobilität vermindern und das eigene Rückenleiden verhindern. Dabei werden zwei wichtige Zielsetzungen verfolgt: Gesundheitsförderung der Patienten/Bewohner UND die der Mitarbeiter. Umsetzung Studien in Deutschland, Österreich und in der Schweiz belegen, dass mehr als 90 % der befragten Pflegekräfte die Auffassung vertreten, dass durch die Umsetzung der KinästhetikKonzepte eine wesentliche Erleichterung bei der Durchführung pflegerischer Aufgaben zu verzeichnen ist. Die Umsetzung erfolgt durch Erkennen von individuellen Ressourcen und Einschränkungen der Patienten/Bewohner in deren Bewegungskompetenz und die daraus resultierenden individuellen und situationsbedingten Maßnahmen als Unterstützungsangebot. Prophylaktische Maßnahmen werden 7 dadurch viel effizienter, angenehmer für Patienten/Bewohner und leichter in der praktischen Umsetzung. Wichtig ist, dass alle am Patienten/Bewohner arbeitenden Berufsgruppen den gleichen Ansatz anwenden - dies unterstreicht die Professionalität. Erfolge Die zu erwartenden Erfolge in der Gesundheitsentwicklung und Produktivität lassen sich folgendermaßen beurteilen: 1. Gesundheitsentwicklung der Patienten/Bewohner Die Ressourcen der Patienten/Bewohner und deren Integration in die Praxis stehen in allen Unterstützungsangeboten im Vordergrund, um die Selbstbestimmung des Patienten/Bewohner zu achten und zu fördern. Patienten/Bewohner werden sich weniger erschöpft fühlen nach der Durchführung von Transfers mit Kinästhetik. Sie entwickeln ein positives Gefühl, individuell respektiert und behandelt zu werden, was Care People von vielen anderen Leistungsanbietern im Wesentlichen unterscheiden wird. 2. Gesundheitsentwicklung der pflegerischen Zeitarbeitnehmer Die Mitarbeiter lernen, dass sie mit dem Wissen um Kinästhetik am Patienten/Bewohner weniger oder gar nicht mehr heben und tragen müssen, sondern mehr auf deren eigene Bewegungen achten sollen. Sie entdecken durch Kinästhetik neue Möglichkeiten, wie sie ihre körperliche Arbeitsbelastung reduzieren und somit einen eigenen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsentwicklung und -förderung leisten können. 3. Handlungskompetenz Alle Mitarbeiter werden eine deutliche Kompetenzsteigerung erleben. Der Unterschied zu den erlernten und jahrelang praktizierten Techniken ist erheblich. Die geschulten Mitarbeiter werden wesentlich mehr und effektivere Varianten der Unterstützung erlernen, die sie in den verschiedenen Bewegungs- und Pflegesituationen an(Fortsetzung auf Seite 8) www.care-people.com
  • 8. Newsletter Medizin & Pflege (Fortsetzung von Seite 7) bieten und umsetzen können: z.B. Bewegen im Bett zum Kopfende, Aufstehen aus dem Bett, Transfer aus dem Bett in den Stuhl und zurück, Transfer von der Trage ins Bett, Mobilisation auf dem Flur, Dekubitusprophylaxe, Kontrakturprophylaxe, Sturzprophylaxe, Unterstützung beim Trinken und Nahrungsdarreichung, bei der Ausscheidung im Bett und auf dem Toilettenstuhl, atemunterstützende und schmerzlindernde Lagerung, bewegungsunterstützende und bewegungseinschränkende Lagerung. Mobilität zur Folge haben. Dieser Mehrwert entsteht sowohl für die Patienten/Bewohner, als auch für unsere Kunden. 6.3 Dekubitushäufigkeit Die Schulung der Mitarbeiter in den Kinästhetik-Kursen bezüglich „Förderung der Eigenbewegung durch Mikrolagerungen zur Vermeidung von Druck(-stellen)/Dekubitusprophylaxe“ führt zum eindeutigen Rückgang der Dekubitusentstehungsrate bei Patienten. Das ergibt einen eindeutigen Mehrwert für unsere Kunden. 6. Wirtschaftlichkeit 6.1 Ausfallquote Nach den Kinästhetik-Schulungen und der Umsetzung in die Praxis wird die durch Rückenschmerzen bedingte Arbeitsausfallzeit sinken. Der Mehrwert entsteht sowohl für die Mitarbeiter als auch für PLUSS als Arbeitgeber. 6.2 Verweildauer/Liegezeiten Das Erlangen der Selbständigkeit der Patienten/Bewohner zur eigenständigen Durchführung ihrer Lebensaktivitäten ist die gemeinsame Zielsetzung. Das beeinflusst auch die Verweildauer/Liegezeiten bei unterschiedlichen Diagnosen, die eine eingeschränkte Personal-Dienstleister Medizin & Pflege NOTIERT: Schleswig-Holstein beschränkt Berufsausübung examinierter Pfleger aufgrund fehlender Sprachkenntnisse (Hamburg, Christian Baumann) Examinierte Pflegekräfte aus Spanien, die nicht das sogenannte deutsche Sprachniveau „B2“ belegen können, dürfen in Schleswig-Holstein vorerst nur als Pflegehelfer eingesetzt werden. Nach Medienberichten begründete das Sozialministerium in Kiel diese Entscheidung damit, dass eine spontane und fließende Verständigung Vorschrift sei. „Grundvoraussetzung jeder Pflege ist eine anständige Kommunikation. Es macht wenig Sinn, wenn Pfleger und Patienten sich nicht verständigen können“, so Birte Pauls, pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. 4. Reflexionskompetenz Geschulte Mitarbeiter werden feststellen, dass sie jetzt wesentlich häufiger ihre Bewegungs- und Pflegehandlung reflektieren und gemeinsam mit den Patienten/Bewohnern Angebote entwickeln, die der Situation entsprechen. Sie werden die Ressourcen der Patienten/Bewohner besser erkennen, diese dann in die geplante Handlung einsetzen und nicht wie bisher nur auf die Defizite in der Bewegung der Patienten/Bewohner achten. 5. Professionalität Die Schulung aller am Patienten tätigen Mitarbeiter, vom Pflegeassistenten bis zur Pflegefachkraft mit Fachweiterbildung, ermöglicht eine konzept- und zielgerichtete Behandlung der Patienten/Bewohner. Die Mitarbeiter werden das gleiche Konzept als Handwerkszeug für ihre Berufsausübung nutzen. Patienten erfahren dadurch den gleichen Ansatz und Zielsetzung in ihrer Unterstützung. Das vermittelt ihnen einen professionellen Umgang mit ihrem Problem. Ausgabe 15 • September 2012 All das führt zur Überzeugung, dass sich die Einführung von Kinästhetik bei PLUSS Care People in mehrfacher Hinsicht lohnt und so bewusst eine flächendeckende Qualifizierung der pflegerischen Zeitarbeitnehmer in allen Niederlassungen angestrebt werden muss. Zum Wohle unserer Mitarbeiter, Patienten/Bewohner und Kunden. Melitta Keller, Kinaesthetics-Trainerin I und II  Liebe Leserin, lieber Leser, bitte stören Sie sich nicht daran, dass in den Berichten teilweise nur die männliche Sprachform verwendet wird. Dies dient ausschließlich der besseren Lesbarkeit. Die Texte gelten unter Berücksichtigung des AGG grundsätzlich für männliche und weibliche Personen. 8 Allerdings: Auch die Landesregierung geht von einem wachsenden Bedarf an Pflegefachkräften aus. Ein Wachstum um 11.000 auf dann 44.000 zum Ende dieses Jahrzehnts wird prognostiziert. Nach Angaben der Agentur für Arbeit stehen derzeit 399 offenen Stellen nur 113 Arbeitssuchende gegenüber. Der Sprecher der Arbeitsagentur Nord, Horst Schmitt, hat zu der Entscheidung der Landesregierung eine klare Meinung: „Wir müssen alle Potenziale nutzen. Für Pflegebedürftige sind Empathie und fachliche Kompetenz im Zweifel wichtiger als Sprachlevel eins oder zwei im Deutsch-Test.“ Wer meint, die Vorgehensweise sei nur der Ausrutscher einer einzelnen Landesregierung, der irrt. Auch in Niedersachsen ist man mit der gleichen Begründung bemüht, den Pflegenotstand zu verschärfen. Pflegebedürftig und zwischen den Fronten von Politik, Bürokratie und wirtschaftlichen Interessen – Deutschland entwickelt sich anscheinend für die aktuellen und kommenden Generationen Pflegebedürftiger zu einer immer größer werdenden Herausforderung.  www.care-people.com
  • 9. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Die Personaldisponenten Cornelia Witt und Michael Hermelink wissen, was sie an der erfahrenen und sympathischen Pflegerin Edeltraud Uchneytz (Bildmitte) haben 62 Jahre und kein bisschen müde (Lübeck, Jörg-Peter Otto) ...so lässt sich Edeltraud Uchneytz am besten beschreiben. Sie ist ein Paradebeispiel für Mitarbeiter Ü50 und deren heutige wichtige Rolle in der Arbeitswelt. Nach kurzer Arbeitslosigkeit trat Edeltraud Uchneytz am 27.01.2009 ihre Dienste als Pflegehelferin in Teilzeit in der Lübecker PLUSS Care People Niederlassung an. Stand zunächst die Frage im Raum, ob die Fitness ausreichend sei, um den physischen und psychischen Belastungen in der Pflege im Bereich der Zeitarbeit Stand zu halten, konnte diese sehr schnell mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortet werden. Aufgrund ihrer sehr guten Leistungen wurde aus dem Teilzeitjob schon bald ein Vollzeitarbeitsverhältnis, wodurch sie ihren umfassenden Erfahrungsschatz noch besser einbringen konnte. Denn immerhin ist Edeltraud Uchneytz seit 1970 in der Pflege kranker und alter Menschen tätig. Als Quereinsteigerin startete sie ihre berufliche Karriere seinerzeit in einem psychiatrischen Personal-Dienstleister Medizin & Pflege Pflegeheim und durchlief verschiedene Fachbereiche. Im Anschluss engagierte sie sich 26 Jahre als Pflegehelferin in einem Krankenhaus und erwarb wertvolle Fähigkeiten und Kenntnisse, die ihr im Laufe ihres Berufslebens sehr zugute kamen. Es bewahrheitet sich immer wieder, dass ältere Mitarbeiter aufgrund Ihrer weit reichenden Berufserfahrungen ein hohes Fachwissen besitzen, gelassener mit Stresssituationen umgehen und in der Regel weniger krank sind. Zudem ist die Fluktuation in diesem Mitarbeitersegment niedrig. Edeltraud Uchneytz ist eine „Pflegeallrounderin“. In Pflegeheimen und Kliniken mit unterschiedlichsten Schwerpunkten und Aufgabenstellungen fühlt sie sich besonders wohl. Von PLUSS Care People Kunden wird sie immer wieder namentlich angefordert, weil ihre Arbeitsleistung und das breit gefächerte Fachwissen überzeugen. 2010 ging die begehrte Pflegekraft in Rente. Aber anstatt sich nun dem wohlverdienten Ruhestand, ihrer Fa- 9 milie und ihrer Passion als Karnevalistin zu widmen, signalisierte sie, dass sie keineswegs Interesse daran hat, ihre Berufung endgültig an den Nagel zu hängen. Seit dem 01.05.2010 geht sie mit unverminderter Freude an ihrem Beruf einer flexiblen, geringfügigen Beschäftigung im Team von PLUSS Care People nach. Alle Kollegen/innen wünschen Ihnen, Frau Uchneytz, weiterhin eine gute, stabile Gesundheit und viel, viel Freude bei Ihrer Arbeit!  M E S S E Te r m i n e Rehacare International 10.10. – 13.10.2012 Düsseldorf PflegeMesse Rostock 24.10. – 26.10.2012 Rostock Jobmesse Medizin und Gesundheit 09.11. – 10.11.2012 Gelsenkirchen Altenpflege 09.04. – 11.04.2013 Nürnberg www.care-people.com
  • 10. Safety First (Lübeck, Svenja Kerber) Was hat der Spruch „Nicht lang´ schnacken, Kopf in den Nacken“ mit Erster Hilfe zu tun? - Für die Innendienst-Crew von PLUSS in Lübeck gibt es fortan nur eine Antwort: Wer ihn kennt, kann Leben retten! Über einen Zeitraum von 6 Monaten an jeweils zwei Tagen lernten nach und nach alle Lübecker Innendienstmitarbeiter beim Deutschen Roten Kreuz und bei der Johanniter Unfallhilfe, was wichtig ist, wenn jemand durch Unfall verletzt und/oder sogar bewusstlos wird. „Ansprechen, anfassen, den Mundraum kontrollieren, Kopf überstrecken, Atmung überprüfen und in die stabile Seitenlage bringen“ waren die Stichworte, um die es sich an den beiden Tagen regelmäßig drehte. So manchem Teilnehmer gingen diese Tätigkeiten nicht mehr so einfach von der Hand. „Als Sie Ihren Führerschein gemacht haben, war auch ein Erste-Hilfe-Kurs Teil der Ausbildung. Doch wissen Sie noch, was Sie seinerzeit gelernt haben? Und, können Sie Ihr Wissen noch Ausgabe 15 • September 2012 LÜBECK Newsletter Medizin & Pflege anwenden?“ Mit diesen nachdenklich machenden Worten begrüßte Conrad Jahnke von der Johanniter Unfallhilfe die PLUSS Mitarbeiter. Ein Blick in die Gesichter der Umstehenden sprach Bände. Einschlägige Begriffe waren zwar bekannt, doch deren Erläuterung und erst recht die praktische Umsetzung stieß auf ernüchterndes Kopfschütteln. Offensichtlich keine neue Erfahrung für den Kursleiter, der die Teilnehmer gekonnt auf Basis des aktuellen Wissenstandes abholte und alle zu vermittelnden Inhalte sehr anschaulich und verständlich erklärte. Alle Teilnehmer wurden in praktische Übungen eingebunden und konnten durch die Beantwortung etlicher Fragen ihr wiedergewonnenes Wissen im Gedächtnis verankern. Jeder Ernstfall wurde durchgespielt, von Motorrad- über Auto- bis Wildunfall, mit vielfältigen und z.T. lebensgefährlichen Verletzungen. Es wurden Dreieckstücher und Verbände angelegt und neben der Versorgung von Verletzten auch das richtige Verhalten bei einem Unfall geprobt. Zusammen genommen waren es zwei sehr aufschluss- und lehrreiche Tage, nach denen jeder der Lübecker Innendienstmitarbeiter sicher ist: „Im Ernstfall kann ich helfen und Leben retten!“  Verstärkung im Team Halle (Halle, Stephanie Reukauf) Seit April verstärkt Cornelia Tänzer den Bereich Care People der NL Halle als Ansprechpartnerin für Personallösungen in der Altenpflege. Die studierte BWLerin mit den Vertiefungsrichtungen Personal und Marketing sammelte nach ihrem Studium zunächst erste berufliche Erfahrungen im Bereich Human Resources. Mit dem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, tauchte sie später ein in die anspruchsvolle Welt des Vertriebs und der Kundenberatung. Außer neue Herausforderungen und Perspektiven hat sie bei PLUSS als Personaldisponentin ein spannendes und verantwortungsvolles Aufgabenfeld gefunden, in dem sie Kenntnisse aus Theorie und Praxis einbringen und erweitern kann. Im Zuge der Weiterentwicklung und vertiefenden Spezialisierung des Bereichs Care People liegt ihr Fokus seit Personal-Dienstleister Medizin & Pflege dem 1. Juli 2012 auf der Altenpflege. Mit besonderer Sorgfalt in der Bewältigung der täglich wechselnden Aufgaben, mit Empathie für alle Beteiligten aber auch mit Blick auf die Unternehmensinteressen, trat sie die neue Aufgabe gerne an. Als nützlich erwiesen sich hierbei das in einem Altersheim in früheren Jahren absolvierte Praktikum sowie die Tätigkeit im Stab Qualitätsmanagement in einem Fachklinikum während ihrer Hochschulausbildung. „Die Arbeit als Personaldisponentin definiere ich als spannend, unheimlich abwechslungsreich und sicherlich niemals langweilig. Ich freue mich auf noch anstehende Herausforderungen, denn: „In der Zukunft liegen all unsere Möglichkeiten und jeder Tag hält Sie für uns bereit“ (Gisela Matheis, Wünsche von mir für Dich, S. 5, Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG, Münster, 2012).  10 Cornelia Tänzer engagiert sich in der NL Halle für zuverlässige Personallösungen in der Altenpflege www.care-people.com
  • 11. Newsletter Medizin & Pflege Ausgabe 15 • September 2012 Im direkten Austausch können sich Pflegeschüler über Beschäftigungs- und Weiterentwicklungschancen informieren Care People Team Halle mit Präsenz an Pflegeschulen erfolgreich (Halle, Stephanie Reukauf) Auch im Osten Deutschlands ist verbreitet spürbar, dass der Fachkräftemangel zunimmt. Bisher verwöhnt von qualifizierten Fachkräften ist es auffällig, dass sich der Bewerbermarkt im Verlauf der letzten Jahre stetig verschlechtert hat. Standen die Bewerber in Schlangen vor den Türen von Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, muss heute um jeden Bewerber und Mitarbeiter gekämpft werden. Die Rekrutierung wird kontinuierlich langwieriger und anspruchsvoller. Von hier aus werden Einrichtungen aus Medizin und Pflege im Großraum Halle/Saale betreut: Die PLUSS Niederlassung am Standort Große Ulrichstraße 58 Personal-Dienstleister Medizin & Pflege Viel Zeit und Kreativität wird vom PLUSS Care People Team in Halle (bis Ende 2011 am Standort Leuna aktiv) darin investiert, um Kunden auch weiterhin tatkräftig mit qualifiziertem Personal unterstützend zur Seite zu stehen. Bereits frühzeitig hat man sich für Rekrutierungsarbeit direkt an der Basis entschieden. Seit Janine Winkler im September 2009 die Verantwortung für den Geschäftsbereich übernahm, werden regelmäßige Informationsveranstaltungen und Argumentationsrunden in verschiedenen Alten- und Krankenpflegeschulen in den Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert, um Aufklärungsarbeit zu leisten. Schülern soll die Möglichkeit gegeben werden, alle Vorurteile und Zweifel, die sie eventuell der Branche Personaldienstleistung entgegenbringen, zu äußern und zu hinterfragen. Durch sachliche Information und Diskussion lassen sich Fehlinterpretationen und unberechtigte Vorurteile ausräumen sowie die Vorteile der Beschäftigungsmodelle erläutern. „Wir konnten feststellen, dass dies eine sehr gute Variante ist, uns als alternativen Arbeitgeber vorzustellen und gleichzeitig 11 den Schülern die Angst zu nehmen, mal etwas anderes auszuprobieren. Die direkte Kommunikation, lebendige Beispiele aus der Praxis und Zeitarbeit zum Anfassen schafft Vertrauen“, so Janine Winkler. Mittlerweile können viele Einstellungen und einige Personalvermittlungen aufgrund der Informationsrunden verbucht werden. Rückblickend zieht das Team der Niederlassung Halle die Bilanz, sich für einen richtigen Weg entschieden zu haben und hofft, von den Pflegeschulen auch weiterhin die Möglichkeit zu erhalten, die Abteilung PLUSS Care People und deren Beschäftigungs- und Karrierechancen zu präsentieren. „Für die gute und konstruktive Zusammenarbeit danken wir allen Schulen ganz, ganz herzlich! Wir freuen uns schon jetzt auf die Abschlussklassen des nächsten Jahres“, so Winkler.  www.care-people.com
  • 12. Newsletter Medizin & Pflege Kontakt: PLUSS Personal Leasing und System Service GmbH – Care People Unternehmensvorstellung: HELIOS Klinik Geesthacht (Hamburg, Björn Drews) Zur neurologischen Frührehabilitation entsteht in der HELIOS Klinik Geesthacht eine moderne Intermediate-CareStation. Die bereits bestehende IMC (14 Betten) wird um 17 weitere IMCBetten mit zentralem Monitoring vergrößert und um 6 Beatmungsplätze sowie ein Schleusenzimmmer erweitert. Damit schafft die Klinik ein einmaliges Rehabilitationsangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Norddeutschland. Werden Patienten nach einem Unfall oder einer schweren neurologischen Erkrankung aus der Akutklinik zur Frührehabilitation verlegt, spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Bei einem frühen Verlegungszeitpunkt können schnell gezielte Therapien zum Einsatz kommen. Davon profitiert der Patient. Auch für eine Akutklinik, die die mittlere Verweildauer im Blick behalten muss, ist ein frühzeitiger Verlegungszeitpunkt vorteilhaft. Eine Verlegung ist aber erst dann möglich, wenn sichergestellt werden kann, dass die im Akutkrankenhaus begonnene Behandlung in der Rehabilitationsklinik erfolgreich weiter geführt wird. Zum Verlegungszeitpunkt sind die Patienten häufig noch sehr stark betroffen, viele befinden sich im Wachkoma und sind auf eine aufwändige pflegerische Versorgung angewiesen. Ausgabe 15 • September 2012 22926 Ahrensburg, Große Straße 41, Tel.: 04102 / 80 38-18, Ahrensburg@care-people.com Dafür benötigt eine Rehabilitationsklinik gut geschultes Personal und eine umfassende medizintechnische Ausstattung. Inzwischen wachsen die Anforderungen an Rehabilitationskliniken, auch beatmungspflichtige Patienten aufzunehmen und ein entsprechendes Equipment vorzuhalten. „Mit unserem Erweiterungsbau reagieren wir auf diese Anforderungen und auf die steigenden Patientenzahlen“, berichtet Astrid Reincke, Klinikgeschäftsführerin in der HELIOS Klinik Geesthacht. „Zukünftig können wir beatmungspflichtige Kinder rehabilitativ behandeln. Das ist in Norddeutschland bisher kaum möglich. Darüber hinaus begegnen wir durch die zusätzlichen Betten einer ständig steigenden Nachfrage. Durch das große Einzugsgebiet der Klinik von Flensburg bis Göttingen und von der polnischen bis zur niederländischen Grenze haben wir inzwischen eine Warteliste, die ausreichen würde, die Klinik dreimal mit Patienten zu belegen. Der Erweiterungsbau ermöglicht es, alle Patienten zeitnah aufzunehmen.“ 10587 Berlin, Ernst-Reuter-Platz 8, Tel.: 030 / 49 85 70-0, Berlin@care-people.com 38100 Braunschweig, Kohlmarkt 2, Tel.: 0531 / 12 92 64 -0, Braunschweig@care-people.com 28195 Bremen, Obernstraße 38 - 42, Tel.: 0421 / 48 50 15 -0, Bremen@care-people.com 21614 Buxtehude, Bahnhofstraße 46, Tel.: 04161 / 8 66 90, Buxtehude@care-people.com 40217 Düsseldorf, Friedrichstraße 73, Tel.: 0211 / 33 67 50 -0, Duesseldorf@care-people.com 37073 Göttingen, Weender Straße 63, Tel.: 0551 / 49 56 65-0, Goettingen@care-people.com 06108 Halle, Große Ulrichstraße 58, Tel.: 0345 / 68 58 23 -0, Halle@care-people.com 20095 Hamburg, Spitalerstraße 32, Tel.: 040 / 767 95 17-0, Hamburg@care-people.com 21079 Hamburg, Schellerdamm 22 - 24, Tel.: 040 / 76 41 43-0, Harburg@care-people.com 30175 Hannover, Schiffgraben 44, Tel.: 0511 / 123 13 80, Hannover@care-people.com 89518 Heidenheim, Bergstraße 36, Tel.: 07321 / 345 66 -0, Heidenheim@care-people.com 34117 Kassel, Kölnische Straße 5, Tel.: 0561 / 93 71 63 -0, Kassel@care-people.com 24103 Kiel, Walkerdamm 17, Tel.: 0431 / 66 71 48 -0, Kiel@care-people.com 50667 Köln, Augustinerstraße 7, Tel.: 0221 / 27 26 38 80, Koeln@care-people.com 23558 Lübeck, Kreuzweg 7, Tel.: 0451 / 70 22 2-12, Luebeck@care-people.com 24534 Neumünster, Mühlenhof 2 - 4, Tel.: 04321 / 97 66-0, Neumuenster@care-people.com 22850 Norderstedt, Am Kielortplatz 130, Tel.: 040 / 500 17 333, Norderstedt@care-people.com 25421 Pinneberg, Fahltskamp 8/8a, Tel.: 04101 / 50 95-15, Pinneberg@care-people.com 14467 Potsdam, Behlertstraße 3a (Haus B 2), Tel.: 0331 / 235 23 63, Potsdam@care-people.com 26382 Wilhelmshaven, Ebertstraße 110, Tel.: 04421 / 748 27 70, Wilhelmshaven@care-people.com 97070 Würzburg, Bahnhofstraße 5, Tel.: 0931 / 304 16 -0, Wuerzburg@care-people.com Im August wurde der Rohbau fertig gestellt. Zurzeit werden Patientenzimmer und Funktionsräume mit Pflegebetten und hochmoderner Medizintechnik ausgestattet, sodass die neue Intermediate-Care-Station voraussichtlich am 17. Oktober für Patienten geöffnet werden kann.  Newsletter Medizin & Pflege Alle bisher erschienenen Ausgaben finden Sie als PDF-Download unter www.care-people.com Noch in der Bauphase: In der HELIOS Klinik Geesthacht entsteht eine moderne Intermediate-Care-Station. Personal-Dienstleister Medizin & Pflege 12 V.i.S.d.P. / Herausgeber: PLUSS Personal Leasing und System Service GmbH, Fachbereich Medizin & Pflege Care People, Stephanie Mayr Frankenstraße 7, 20097 Hamburg Tel.: 040 / 23 63 0-111 S.Mayr@pluss.de www.care-people.com www.care-people.com