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Case Study
                                           Virtualisierung ins rechte Licht gerückt:
                                           Lightpower setzt auf Microsoft Hyper-V

                                           Von Net at Work virtualisierte Server-Landschaft garantiert der
                                           Lightpower GmbH höchste Flexibilität und Zukunftssicherheit


   Als einer der führenden deutschen Distributoren für               Landschaft mit Microsoft Hyper­V in Angriff. Gemeinsam mit
High­End­Lichttechnologie ist die Lightpower GmbH auf eine           Net at Work konsolidierte Lightpower alle Server auf zwei
breite Palette vom Web­ und Kommunikationsanwendungen                leistungsfähigen und hochverfügbaren IBM Servern – und pro­
angewiesen. Um die Hardware­Wartung zu vereinfachen und              fitiert seither von mehr Flexibilität, höherer Ausfallsicherheit
das Hardware­Sizing zu optimieren, nahm das Paderborner              und deutlich besserer Ressourcen­Auslastung im IT­Betrieb.
Unternehmen im Jahr 2010 die Virtualisierung der Server­



Das Unternehmen

Spektakuläre Lichteffekte, revolutionäre Bühnenshows und             „Durch die Server-Virtualisierung mit Hyper-V sind wir bei
einmalige Theaterinszenierungen gehören für die Lightpower           der Hardware-Auswahl und beim Hardware-Sizing wesent-
GmbH zum Alltagsgeschäft. Der Paderborner Distributor be­            lich flexibler und haben unsere Ressourcen-Auslastung
liefert national und international tätige Eventorganisatoren,        deutlich verbessert.“
Theaterbühnen, Diskotheken und Filmstudios mit einem brei­
ten Sortiment marktführender Lichtsysteme – von der Licht­           Udo Heggemann, IT-Leiter Lightpower GmbH
steuerung über klassische Spotlights bis hin zu aufwändiger
Nebel­ und Pyrotechnik. So aufsehenerregend die Einsatzge­
biete der Produkte, so sachlich und professionell präsentiert
sich die Unternehmenszentrale von Lightpower in Paderborn:
85 Mitarbeiter sind dort aktuell beschäftigt – die überwiegen­
de Mehrheit davon im Vertrieb und in der Kundenbetreuung.

Um für Kunden erreichbar zu bleiben, kurze Reaktions­ und
Lieferzeiten zu garantieren und reibungslose Prozesse sicher­
zustellen, steht dem Lightpower­Team eine breite Palette von
IT­Lösungen zur Verfügung. Das Anwendungsspektrum reicht
bei Lightpower von gängigen Microsoft Office­Programmen
über die ERP­Software myfactory bis hin zu einer Reihe un­
terschiedlichster Kommunikations­, Security­ und Backoffice­
Systemen. „Bis 2010 betrieben wir all diese Applikationen auf
dedizierten Hardware­Servern“, berichtet Udo Heggemann,
der als IT­Leiter für die Server­Landschaft von Lightpower
verantwortlich zeichnet. Die Umgebung lief zwar stabil und
zuverlässig. Die Pflege der Hardware­Plattformen war aber
                                                                                                              Foto: Copyright Paul Collison
vergleichsweise aufwändig und beanspruchte viel Zeit.



                        Net at Work Netzwerksysteme GmbH         Am Hoppenhof 32     33104 Paderborn      www.netatwork.de
Case Study




Auch hatte Microsoft bekanntgegeben, dass im Juli 2010 der     Hyper-V ist erste Wahl
Mainstream­Support für den Microsoft Windows Server 2003
endet. Udo Heggemann nahm diese Produktabkündigung, die        Drei Faktoren gaben schlussendlich den Ausschlag für die
für Lightpower mit einer umfassenden Restrukturierung der      Entscheidung zugunsten von Microsoft Hyper­V:
IT­Landschaft verbunden war, zum Anlass, nach Alternativen
zu den dedizierten physikalischen Servern zu suchen. „Bei          Die homogene IT­Infrastruktur von Lightpower:
der anstehenden Modernisierung der Infrastruktur wäre die      Die Infrastruktur des Unternehmens ist fest in der Microsoft­
Server­Hardware ein erheblicher Kostenfaktor gewesen“, so      Welt verankert. Hyper­V ist die ideale Plattform, wenn es
Heggemann. Das Lightpower­Team lotete daher die Möglich­       darum geht, Microsoft­Netzwerkdienste, SQL­Datenbanken,
keiten einer Server­Virtualisierung aus und evaluierte dafür   IIS­Server und .NET­Anwendungen zu virtualisieren.
die Lösungen XenApp von Citrix, Hyper­V von Microsoft und
den ESX­Server von VMware.                                        Der Preis:
                                                               In der Windows Server 2008 R2 Enterprise Lizenz sind sowohl
Die erste Analyse legte nahe, dass grundsätzlich sowohl der    die Hyper­V­Funktionalität als auch die Lizenzen für bis zu vier
ESX­Server von VMware als auch der Microsoft Hyper­V als       virtuelle Server bereits enthalten. Daher lagen die Kosten­
Virtualisierungsplattform geeignet waren – allerdings bei      schätzungen für die Hyper­V­Implementierung bei Lightpower
näherem Hinsehen viele Detailunterschiede aufwiesen. Daher     unter denen einer VMware­Implementierung.
zog Udo Heggemann in dieser Phase seinen langjährigen
IT­Dienstleister Net at Work hinzu, um die Technologien ge­       Das Vertrauensverhältnis zu Net at Work:
meinsam zu prüfen und eine fundierte, langfristig tragfähige   „Wir wussten, dass unser Systemhaus über langjährige Erfah­
Entscheidung zu treffen.                                       rung bei der Umsetzung anspruchsvoller Virtualisierungspro­
                                                               jekte mit Hyper­V verfügt und sehr gut mit unserer Infrastruk­
                                                               tur vertraut ist“, erklärt Udo Heggemann. „Die Kombination
                                                               aus Knowhow und Vertrauen war für uns ein ganz entschei­
                                                               dender Faktor.“

                                                               Nachdem die Produktentscheidung getroffen war, nahm die
                                                               eigentliche Virtualisierung der Server­Infrastruktur nur wenige
                                                               Manntage in Anspruch. Um einen hochverfügbaren und aus­
                                                               fallsicheren Betrieb zu gewährleisten, wurde die virtualisierte
                                                               Umgebung auf zwei redundanten Hardware­Servern aufge­
                                                               setzt. Hardware­seitig kommen dabei zwei IBM Server vom
                                                               Typ X3650 zum Einsatz. Als Storage­Lösung investierte Light­
                                                               power in das IBM DS3400 SAN. Die Plattensysteme befinden
                                                               sich in einem etwa 20 Meter entfernten Gebäude auf dem
                                                               Lightpower­Firmengelände und sind über eine schnelle Fibre­
                                                               Channel­Verbindung an die neuen Server angeschlossen. Als
                                                               zusätzliches Backup­ und Restore­Medium nutzt Lightpower
                                                               eine Tape­Library, auf der tagesaktuell die ERP­, FiBu­ und
                                                               E­Mail­Dateien des Unternehmens gesichert werden.
Administration mit der                                            Projekt und nutzte die Umstellung als individuellen, pra­
System Center Server Management Suite                             xisnahen Workshop, um in die Arbeit mit Hyper­V und den
                                                                  Management­Suites einzusteigen.
Als Betriebssystem kommt auf den IBM Servern jeweils der
Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise zum Einsatz.
Die Virtualisierungslösung Hyper­V ist darin bereits enthalten.   Hardware-Unabhängigkeit macht flexibel
Um die virtuelle Umgebung komfortabel konfigurieren und
verwalten zu können, installierte Net at Work auf den Servern                                          Die Vorteile der virtuellen
jeweils die System Center Server Management Suite von                                                  Infrastruktur machten sich
Microsoft. Die Suite umfasst den Virtual Machine Manager                                               bei Lightpower vom ersten
für die Steuerung des Hyper­V, den Data Protection Manager                                             Tag an bemerkbar. Als größ­
als Backup­Lösung sowie den Operations Manager für das                                                 ten Pluspunkt der neuen
tägliche Systemmanagement. Alle drei Lösungen orientieren                                              Infrastruktur bewertet Udo
sich im Look & Feel an der klassischen Managementkonsole                                               Heggemann die weitge­
von Microsoft, was dem erfahrenen IT­Team von Lightpower                                               hende Unabhängigkeit von
den Einstieg in die Lösung erheblich erleichterte: „Wenn man                                           der Server­Hardware. „Mit
sich in der Microsoft­Welt einmal zurecht gefunden hat, ist die   Hyper­V müssen wir uns so gut wie keine Gedanken mehr über
Einarbeitung in neue Produkte in der Regel leicht“, sagt Udo      die Wartung und die Laufzeiten unserer Hardware machen“, so
Heggemann. „Die erste Session an der neuen Management­            der IT­Leiter. „Wir müssen jetzt nur noch zwei Hosts im Auge
Suite war für mich die perfekte Bestätigung, dass die Entschei­   behalten – und von denen wissen wir, dass wir sie am End­of­
dung für Hyper­V richtig war.“                                    Life oder im Notfall jederzeit binnen weniger Minuten ersetzen
                                                                  können. Das ist eine enorme Erleichterung.“
Lightpower migrierte schrittweise alle Server­Systeme in die
neue Hyper­V­Umgebung. Hierzu gehörten:                           Hinzu kommt, dass sich die CPU­ und Speicherressourcen der
                                                                  Server jetzt flexibel den darauf laufenden virtuellen Servern
  die Windows Domain und die Windows Netzwerkdienste,             zuweisen lassen. Steigen die Anforderungen einer Anwendung,
  darunter der Domain Controller, der zentrale Printserver,       zum Beispiel weil mehr User damit arbeiten, weist Heggemann
  die Microsoft Exchange Umgebung und die                         der Applikation einfach zusätzlichen Arbeits­ und Plattenspei­
  Management­Suiten                                               cher oder mehr Prozessorleistung zu. Das garantiert mehr Fle­
  die ERP­Software MyFactory, inklusive der zugehörigen           xibilität und einfachere Skalierbarkeit – und ermöglicht es dem
  .NET­Umgebung und der SQL­Server                                Lightpower­Team, die Ressourcen­Auslastung der Server optimal
  die Antispam­Lösung NoSpamProxy von Net at Work                 einzustellen. Heggemann berichtet: „Außerhalb der Bürozeiten
  die Antivirus­Suite Trend Micro OfficeScan                      liefen früher die meisten Server mit einer CPU­Auslastung von
  der Management­Server für die Verwaltung der                    zwei oder drei Prozent. Das ist natürlich extrem ineffizient, auch
  Blackberry­Endgeräte der Lightpower­Mitarbeiter                 im Hinblick auf den Stromverbrauch der Systeme. Jetzt ist das
  der SQL­Server für die Sage Finanzbuchhaltung                   Hardware­Sizing perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.“
  und die Lohnabrechnung                                          In der Summe konnte Lightpower durch die Virtualisierung fünf
  der File Server von Lightpower                                  Server mit einer Leistungsaufnahme von je 250 Watt einsparen.
                                                                  Bei einem angenommenen Strompreis von 20 Cent pro Kilowatt­
Aus sieben Hardware­Servern wurden acht virtuelle Maschi­         stunde sichert der geringere Stromverbrauch dem Unterneh­
nen. Lediglich die Microsoft ISA 2004 Firewall des Unterneh­      men folglich Einsparungen von über 2.000 Euro pro Jahr. Auch
mens läuft nach wie vor auf einer dedizierten Hardware­           die Ausfallsicherheit der virtuellen Umgebung ist sehr hoch: Da
Plattform, um durch die physikalische Trennung von der            Lightpower zwei redundante Hyper­V­Systeme im Einsatz hat, ist
Server­Landschaft ein höheres Maß an Sicherheit zu gewähr­        die durchgängige Verfügbarkeit der Infrastruktur garantiert. Bei
leisten. Die Server­Virtualisierung wurde von Net at Work         einem Ausfall oder einem Neustart eines der Systeme springt
federführend durchgeführt. Udo Heggemann begleitete das           automatisch der andere Server ein.
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Nächstes Projekt:
Integration eines dritten Hosts                                                 Daten & Fakten zum Projekt

Udo Heggemann zeigt sich mit der neuen Umgebung rundum                             Server­Virtualisierung auf der Basis von
zufrieden: „Hyper­V hat unsere Erwartungen weit übertrof­                          Microsoft Hyper­V
fen. Die neue Infrastruktur ist zuverlässig und erwies sich von
Anfang an als äußerst pflegeleicht – zumal uns das Team von                        Zwei gespiegelte IBM X3650 Server mit
Net at Work bei der Einarbeitung sehr kompetent unterstützt                        Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise
hat.“ Als nächsten Schritt will Lightpower die Infrastruktur
um einen dritten Host erweitern. Ziel ist es, die virtuelle                        Storage Area Network IBM DS3400
Plattform für die Integration weiterer Systeme – etwa eines
Produktinformationssystems (PIM) – auszubauen, die 2011                            Verwaltung über die System Center
implementiert werden sollen. Außerdem stellt Lightpower                            Server Management Suite
mit dem Ausbau die Weichen für eine Reihe anstehender
Updates. Udo Heggemann: „Zum Jahreswechsel 2010 auf
2011 werden wir unsere virtualisierten ERP­, FiBu­, Lohn­ und
Gehaltsabrechnungssysteme auf neue Versionen umstellen.
Ein dritter Host garantiert uns dabei viel zusätzliche Flexibilität
und Ausfallsicherheit.“                                                         Weitere Informationen

                                                                                   Referenzkunde
                                                                                Lightpower GmbH
                                                                                An der Talle 24 ­ 28
                                                                                33102 Paderborn
                                                                                www.lightpower.de

                                                                                   Partner
                                                                                   Net at Work Netzwerksysteme GmbH
                                                                                   Am Hoppenhof 32
                                                                                   33104 Paderborn




                                                                                   Weitere Kundenreferenzen unter:
                                             Foto: Copyright Jan Braun
                                                                                   www.netatwork.de/referenzen.aspx




                          Net at Work Netzwerksysteme GmbH               Am Hoppenhof 32    33104 Paderborn      www.netatwork.de

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Fallstudie/Referenz Hyper-V bei Lightpower

  • 1. Case Study Virtualisierung ins rechte Licht gerückt: Lightpower setzt auf Microsoft Hyper-V Von Net at Work virtualisierte Server-Landschaft garantiert der Lightpower GmbH höchste Flexibilität und Zukunftssicherheit Als einer der führenden deutschen Distributoren für Landschaft mit Microsoft Hyper­V in Angriff. Gemeinsam mit High­End­Lichttechnologie ist die Lightpower GmbH auf eine Net at Work konsolidierte Lightpower alle Server auf zwei breite Palette vom Web­ und Kommunikationsanwendungen leistungsfähigen und hochverfügbaren IBM Servern – und pro­ angewiesen. Um die Hardware­Wartung zu vereinfachen und fitiert seither von mehr Flexibilität, höherer Ausfallsicherheit das Hardware­Sizing zu optimieren, nahm das Paderborner und deutlich besserer Ressourcen­Auslastung im IT­Betrieb. Unternehmen im Jahr 2010 die Virtualisierung der Server­ Das Unternehmen Spektakuläre Lichteffekte, revolutionäre Bühnenshows und „Durch die Server-Virtualisierung mit Hyper-V sind wir bei einmalige Theaterinszenierungen gehören für die Lightpower der Hardware-Auswahl und beim Hardware-Sizing wesent- GmbH zum Alltagsgeschäft. Der Paderborner Distributor be­ lich flexibler und haben unsere Ressourcen-Auslastung liefert national und international tätige Eventorganisatoren, deutlich verbessert.“ Theaterbühnen, Diskotheken und Filmstudios mit einem brei­ ten Sortiment marktführender Lichtsysteme – von der Licht­ Udo Heggemann, IT-Leiter Lightpower GmbH steuerung über klassische Spotlights bis hin zu aufwändiger Nebel­ und Pyrotechnik. So aufsehenerregend die Einsatzge­ biete der Produkte, so sachlich und professionell präsentiert sich die Unternehmenszentrale von Lightpower in Paderborn: 85 Mitarbeiter sind dort aktuell beschäftigt – die überwiegen­ de Mehrheit davon im Vertrieb und in der Kundenbetreuung. Um für Kunden erreichbar zu bleiben, kurze Reaktions­ und Lieferzeiten zu garantieren und reibungslose Prozesse sicher­ zustellen, steht dem Lightpower­Team eine breite Palette von IT­Lösungen zur Verfügung. Das Anwendungsspektrum reicht bei Lightpower von gängigen Microsoft Office­Programmen über die ERP­Software myfactory bis hin zu einer Reihe un­ terschiedlichster Kommunikations­, Security­ und Backoffice­ Systemen. „Bis 2010 betrieben wir all diese Applikationen auf dedizierten Hardware­Servern“, berichtet Udo Heggemann, der als IT­Leiter für die Server­Landschaft von Lightpower verantwortlich zeichnet. Die Umgebung lief zwar stabil und zuverlässig. Die Pflege der Hardware­Plattformen war aber Foto: Copyright Paul Collison vergleichsweise aufwändig und beanspruchte viel Zeit. Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn www.netatwork.de
  • 2. Case Study Auch hatte Microsoft bekanntgegeben, dass im Juli 2010 der Hyper-V ist erste Wahl Mainstream­Support für den Microsoft Windows Server 2003 endet. Udo Heggemann nahm diese Produktabkündigung, die Drei Faktoren gaben schlussendlich den Ausschlag für die für Lightpower mit einer umfassenden Restrukturierung der Entscheidung zugunsten von Microsoft Hyper­V: IT­Landschaft verbunden war, zum Anlass, nach Alternativen zu den dedizierten physikalischen Servern zu suchen. „Bei Die homogene IT­Infrastruktur von Lightpower: der anstehenden Modernisierung der Infrastruktur wäre die Die Infrastruktur des Unternehmens ist fest in der Microsoft­ Server­Hardware ein erheblicher Kostenfaktor gewesen“, so Welt verankert. Hyper­V ist die ideale Plattform, wenn es Heggemann. Das Lightpower­Team lotete daher die Möglich­ darum geht, Microsoft­Netzwerkdienste, SQL­Datenbanken, keiten einer Server­Virtualisierung aus und evaluierte dafür IIS­Server und .NET­Anwendungen zu virtualisieren. die Lösungen XenApp von Citrix, Hyper­V von Microsoft und den ESX­Server von VMware. Der Preis: In der Windows Server 2008 R2 Enterprise Lizenz sind sowohl Die erste Analyse legte nahe, dass grundsätzlich sowohl der die Hyper­V­Funktionalität als auch die Lizenzen für bis zu vier ESX­Server von VMware als auch der Microsoft Hyper­V als virtuelle Server bereits enthalten. Daher lagen die Kosten­ Virtualisierungsplattform geeignet waren – allerdings bei schätzungen für die Hyper­V­Implementierung bei Lightpower näherem Hinsehen viele Detailunterschiede aufwiesen. Daher unter denen einer VMware­Implementierung. zog Udo Heggemann in dieser Phase seinen langjährigen IT­Dienstleister Net at Work hinzu, um die Technologien ge­ Das Vertrauensverhältnis zu Net at Work: meinsam zu prüfen und eine fundierte, langfristig tragfähige „Wir wussten, dass unser Systemhaus über langjährige Erfah­ Entscheidung zu treffen. rung bei der Umsetzung anspruchsvoller Virtualisierungspro­ jekte mit Hyper­V verfügt und sehr gut mit unserer Infrastruk­ tur vertraut ist“, erklärt Udo Heggemann. „Die Kombination aus Knowhow und Vertrauen war für uns ein ganz entschei­ dender Faktor.“ Nachdem die Produktentscheidung getroffen war, nahm die eigentliche Virtualisierung der Server­Infrastruktur nur wenige Manntage in Anspruch. Um einen hochverfügbaren und aus­ fallsicheren Betrieb zu gewährleisten, wurde die virtualisierte Umgebung auf zwei redundanten Hardware­Servern aufge­ setzt. Hardware­seitig kommen dabei zwei IBM Server vom Typ X3650 zum Einsatz. Als Storage­Lösung investierte Light­ power in das IBM DS3400 SAN. Die Plattensysteme befinden sich in einem etwa 20 Meter entfernten Gebäude auf dem Lightpower­Firmengelände und sind über eine schnelle Fibre­ Channel­Verbindung an die neuen Server angeschlossen. Als zusätzliches Backup­ und Restore­Medium nutzt Lightpower eine Tape­Library, auf der tagesaktuell die ERP­, FiBu­ und E­Mail­Dateien des Unternehmens gesichert werden.
  • 3. Administration mit der Projekt und nutzte die Umstellung als individuellen, pra­ System Center Server Management Suite xisnahen Workshop, um in die Arbeit mit Hyper­V und den Management­Suites einzusteigen. Als Betriebssystem kommt auf den IBM Servern jeweils der Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise zum Einsatz. Die Virtualisierungslösung Hyper­V ist darin bereits enthalten. Hardware-Unabhängigkeit macht flexibel Um die virtuelle Umgebung komfortabel konfigurieren und verwalten zu können, installierte Net at Work auf den Servern Die Vorteile der virtuellen jeweils die System Center Server Management Suite von Infrastruktur machten sich Microsoft. Die Suite umfasst den Virtual Machine Manager bei Lightpower vom ersten für die Steuerung des Hyper­V, den Data Protection Manager Tag an bemerkbar. Als größ­ als Backup­Lösung sowie den Operations Manager für das ten Pluspunkt der neuen tägliche Systemmanagement. Alle drei Lösungen orientieren Infrastruktur bewertet Udo sich im Look & Feel an der klassischen Managementkonsole Heggemann die weitge­ von Microsoft, was dem erfahrenen IT­Team von Lightpower hende Unabhängigkeit von den Einstieg in die Lösung erheblich erleichterte: „Wenn man der Server­Hardware. „Mit sich in der Microsoft­Welt einmal zurecht gefunden hat, ist die Hyper­V müssen wir uns so gut wie keine Gedanken mehr über Einarbeitung in neue Produkte in der Regel leicht“, sagt Udo die Wartung und die Laufzeiten unserer Hardware machen“, so Heggemann. „Die erste Session an der neuen Management­ der IT­Leiter. „Wir müssen jetzt nur noch zwei Hosts im Auge Suite war für mich die perfekte Bestätigung, dass die Entschei­ behalten – und von denen wissen wir, dass wir sie am End­of­ dung für Hyper­V richtig war.“ Life oder im Notfall jederzeit binnen weniger Minuten ersetzen können. Das ist eine enorme Erleichterung.“ Lightpower migrierte schrittweise alle Server­Systeme in die neue Hyper­V­Umgebung. Hierzu gehörten: Hinzu kommt, dass sich die CPU­ und Speicherressourcen der Server jetzt flexibel den darauf laufenden virtuellen Servern die Windows Domain und die Windows Netzwerkdienste, zuweisen lassen. Steigen die Anforderungen einer Anwendung, darunter der Domain Controller, der zentrale Printserver, zum Beispiel weil mehr User damit arbeiten, weist Heggemann die Microsoft Exchange Umgebung und die der Applikation einfach zusätzlichen Arbeits­ und Plattenspei­ Management­Suiten cher oder mehr Prozessorleistung zu. Das garantiert mehr Fle­ die ERP­Software MyFactory, inklusive der zugehörigen xibilität und einfachere Skalierbarkeit – und ermöglicht es dem .NET­Umgebung und der SQL­Server Lightpower­Team, die Ressourcen­Auslastung der Server optimal die Antispam­Lösung NoSpamProxy von Net at Work einzustellen. Heggemann berichtet: „Außerhalb der Bürozeiten die Antivirus­Suite Trend Micro OfficeScan liefen früher die meisten Server mit einer CPU­Auslastung von der Management­Server für die Verwaltung der zwei oder drei Prozent. Das ist natürlich extrem ineffizient, auch Blackberry­Endgeräte der Lightpower­Mitarbeiter im Hinblick auf den Stromverbrauch der Systeme. Jetzt ist das der SQL­Server für die Sage Finanzbuchhaltung Hardware­Sizing perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.“ und die Lohnabrechnung In der Summe konnte Lightpower durch die Virtualisierung fünf der File Server von Lightpower Server mit einer Leistungsaufnahme von je 250 Watt einsparen. Bei einem angenommenen Strompreis von 20 Cent pro Kilowatt­ Aus sieben Hardware­Servern wurden acht virtuelle Maschi­ stunde sichert der geringere Stromverbrauch dem Unterneh­ nen. Lediglich die Microsoft ISA 2004 Firewall des Unterneh­ men folglich Einsparungen von über 2.000 Euro pro Jahr. Auch mens läuft nach wie vor auf einer dedizierten Hardware­ die Ausfallsicherheit der virtuellen Umgebung ist sehr hoch: Da Plattform, um durch die physikalische Trennung von der Lightpower zwei redundante Hyper­V­Systeme im Einsatz hat, ist Server­Landschaft ein höheres Maß an Sicherheit zu gewähr­ die durchgängige Verfügbarkeit der Infrastruktur garantiert. Bei leisten. Die Server­Virtualisierung wurde von Net at Work einem Ausfall oder einem Neustart eines der Systeme springt federführend durchgeführt. Udo Heggemann begleitete das automatisch der andere Server ein.
  • 4. Case Study Nächstes Projekt: Integration eines dritten Hosts Daten & Fakten zum Projekt Udo Heggemann zeigt sich mit der neuen Umgebung rundum Server­Virtualisierung auf der Basis von zufrieden: „Hyper­V hat unsere Erwartungen weit übertrof­ Microsoft Hyper­V fen. Die neue Infrastruktur ist zuverlässig und erwies sich von Anfang an als äußerst pflegeleicht – zumal uns das Team von Zwei gespiegelte IBM X3650 Server mit Net at Work bei der Einarbeitung sehr kompetent unterstützt Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise hat.“ Als nächsten Schritt will Lightpower die Infrastruktur um einen dritten Host erweitern. Ziel ist es, die virtuelle Storage Area Network IBM DS3400 Plattform für die Integration weiterer Systeme – etwa eines Produktinformationssystems (PIM) – auszubauen, die 2011 Verwaltung über die System Center implementiert werden sollen. Außerdem stellt Lightpower Server Management Suite mit dem Ausbau die Weichen für eine Reihe anstehender Updates. Udo Heggemann: „Zum Jahreswechsel 2010 auf 2011 werden wir unsere virtualisierten ERP­, FiBu­, Lohn­ und Gehaltsabrechnungssysteme auf neue Versionen umstellen. Ein dritter Host garantiert uns dabei viel zusätzliche Flexibilität und Ausfallsicherheit.“ Weitere Informationen Referenzkunde Lightpower GmbH An der Talle 24 ­ 28 33102 Paderborn www.lightpower.de Partner Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn Weitere Kundenreferenzen unter: Foto: Copyright Jan Braun www.netatwork.de/referenzen.aspx Net at Work Netzwerksysteme GmbH Am Hoppenhof 32 33104 Paderborn www.netatwork.de