Datenbankkonsolidierung 
Multitenant oder nicht? 
Dierk Lenz 
DOAG 2014 Konferenz
Herrmann & Lenz Services GmbH 
Herrmann & Lenz Solutions GmbH 
• Erfolgreich seit 1996 am Markt 
• Firmensitz: Burscheid (bei Leverkusen) 
• Beratung, Schulung und Betrieb/Fernwartung rund um das 
Thema Oracle Datenbanken 
• Schwerpunktthemen: Hochverfügbarkeit, Tuning, Migrationen 
und Troubleshooting 
• Herrmann & Lenz Solutions GmbH 
– Produkt: Monitoring Module 
– Stand auf Ebene 2 
2
Herausforderungen für den Oracle-Betrieb 
• Versionen 
Upgrade auf 12c? 
• Editionen und Optionen 
EE+Multitenant? SE/SE1? 
• Virtualisierung 
VMware? OVM? 
3
Konsolidierung für Alle? 
• Konsolidierung in aller Munde 
• Wichtige Frage: 
Kann und soll ich alle Datenbanken 
konsolidieren? 
4
Was heißt Konsolidierung? 
• Zusammenfassen mehrerer Dienste auf einem 
System bzw. einer Plattform 
• Für Oracle Datenbanken (auch ohne 12c) 
mehrere Möglichkeiten: 
– Schemakonsolidierung 
– Server-Konsolidierung 
– Virtualisierung 
5
Schemakonsolidierung 
6
Server-Konsolidierung 
7
Virtualisierung 
8
9 
Schemakonsolidierung 
• Public Objekte 
disjunkt? 
•Nur 
gemeinsam 
administrier-bar 
Server-Konsolidierung 
•Administration 
einzelner 
Instanzen 
•Overhead 
(Prozesse, 
Speicher) 
• „Großer“ 
Server 
erforderlich: 
EE? 
Virtualisierung 
• Eigene VM pro 
Instanz 
• Flexible 
Zuordnung zu 
Hosts 
•Mehr 
Overhead 
• Vorsicht! 
Lizenzregeln!
Oracles Lösung: Multitenant Option 
10
Multitenant Option 
• Enterprise Edition Option – nicht möglich mit SE/SE1 
• Pluggable DBs logisch voneinander unabhängig 
(keine Überschneidung bei Public Objekten möglich) 
• Keine vollständige Konfigurationsfreiheit 
(z.B.: Datenbankzeichensatz durch Container-DB 
bestimmt) 
• Interessante zusätzliche Features: z.B. Snapshot 
Cloning von Pluggable DBs 
11
Kompliziert? 
• Ebenfalls möglich: Einsatz von 
– RAC / RAC One Node 
– Advanced Compression 
– usw. 
12
Weiterer Aspekt: Hardware 
• Beispiel: Oracle Database Appliance 
– Geschlossenes System 
– Ausgelegt auf flexible Nutzung von EE Lizenzen 
– Festlegung auf 
• OVM 
• Oracle Linux 
• EE, RAC 
• Mitgeliefertes IO-Subsystem 
13
Mehr Hardware-Aspekte 
• CPUs und Kerne an Edition anpassen – 
Tendenz: 
– EE: möglichst viel Leistung pro Kern 
– SE/SE1: möglichst viele Kerne pro Sockel 
• Generell für Konsolidierung: 
– Leistungsfähiges IO-Subsystem! 
– Viel Hauptspeicher! 
14
Virtualisierung 
• Marktstandard VMware 
• Nicht akzeptiert als Möglichkeit für Hardware 
Partitioning 
• Alternativen: 
– Eigenes vCenter für Oracle Datenbanken 
– OVM 
15
Welche Edition ist die Richtige? 
• Diverse Aspekte: 
– Technische Anforderungen 
• Direkt: Anwendung nutzt EE-Features 
• Indirekt: DB-Größe x TB Parallele RMAN Channels 
– Lizenzkostenoptimierung 
16
Strategie 
• Unterteilung der vorhandenen Systeme 
– High End (High Performance / High Availability) 
– Nicht High End, aber EE Features notwendig 
– Keine EE Features notwendig 
17
High End Systeme 
• In den meisten Fällen keine Konsolidierung 
• Ausnahme: High End Hardware (z.B. Exadata) 
• Oft mit RAC, Partitioning usw. 
18
Konsolidierung von EE Systemen 
• Multitenant Option! 
– EE Lizenzen so oder so notwendig 
– Multitenant unterstützt die Strategie 
Maximale Leistung pro Kern 
– Ggfs. Lizenzkostenersparnis durch „mehr Instanzen auf 
einem System“ 
– besonders vielversprechend bei vielen gleichartigen 
DBs: Minimierung der Konflikte z.B. bei Zeichensätzen 
19
SE/SE1 Systeme 
• Ressourcen pro Instanz i.a. nicht besonders 
hoch 
• Virtualisierung oft angebracht 
20
Verifikation der Strategie 
• Tests erforderlich 
• Insbesondere Lasttests 
• Kalkulation verfügbarer Ressourcen 
– z.B. für wie viele Instanzen reicht die gemeinsame 
IO-Anbindung? (Bedenke: Sicherungen!) 
• Gültigkeit der Lizenzen! 
21
Monitoring! 
• Komplexität wächst durch Konsolidierung 
• Monitoring auf allen Ebenen notwendig 
22
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 
23
Fragen & Kontakt 
E-Mail: dierk.lenz@hl-services.de 
Web: http://www.hl-services.de 
Blog: http://blog.hl-services.de 
Twitter: @ora1578 
Ausstellung Stand 212: Ebene 2 (gelb) 
24

Datenbankkonsolidierung

  • 1.
    Datenbankkonsolidierung Multitenant odernicht? Dierk Lenz DOAG 2014 Konferenz
  • 2.
    Herrmann & LenzServices GmbH Herrmann & Lenz Solutions GmbH • Erfolgreich seit 1996 am Markt • Firmensitz: Burscheid (bei Leverkusen) • Beratung, Schulung und Betrieb/Fernwartung rund um das Thema Oracle Datenbanken • Schwerpunktthemen: Hochverfügbarkeit, Tuning, Migrationen und Troubleshooting • Herrmann & Lenz Solutions GmbH – Produkt: Monitoring Module – Stand auf Ebene 2 2
  • 3.
    Herausforderungen für denOracle-Betrieb • Versionen Upgrade auf 12c? • Editionen und Optionen EE+Multitenant? SE/SE1? • Virtualisierung VMware? OVM? 3
  • 4.
    Konsolidierung für Alle? • Konsolidierung in aller Munde • Wichtige Frage: Kann und soll ich alle Datenbanken konsolidieren? 4
  • 5.
    Was heißt Konsolidierung? • Zusammenfassen mehrerer Dienste auf einem System bzw. einer Plattform • Für Oracle Datenbanken (auch ohne 12c) mehrere Möglichkeiten: – Schemakonsolidierung – Server-Konsolidierung – Virtualisierung 5
  • 6.
  • 7.
  • 8.
  • 9.
    9 Schemakonsolidierung •Public Objekte disjunkt? •Nur gemeinsam administrier-bar Server-Konsolidierung •Administration einzelner Instanzen •Overhead (Prozesse, Speicher) • „Großer“ Server erforderlich: EE? Virtualisierung • Eigene VM pro Instanz • Flexible Zuordnung zu Hosts •Mehr Overhead • Vorsicht! Lizenzregeln!
  • 10.
  • 11.
    Multitenant Option •Enterprise Edition Option – nicht möglich mit SE/SE1 • Pluggable DBs logisch voneinander unabhängig (keine Überschneidung bei Public Objekten möglich) • Keine vollständige Konfigurationsfreiheit (z.B.: Datenbankzeichensatz durch Container-DB bestimmt) • Interessante zusätzliche Features: z.B. Snapshot Cloning von Pluggable DBs 11
  • 12.
    Kompliziert? • Ebenfallsmöglich: Einsatz von – RAC / RAC One Node – Advanced Compression – usw. 12
  • 13.
    Weiterer Aspekt: Hardware • Beispiel: Oracle Database Appliance – Geschlossenes System – Ausgelegt auf flexible Nutzung von EE Lizenzen – Festlegung auf • OVM • Oracle Linux • EE, RAC • Mitgeliefertes IO-Subsystem 13
  • 14.
    Mehr Hardware-Aspekte •CPUs und Kerne an Edition anpassen – Tendenz: – EE: möglichst viel Leistung pro Kern – SE/SE1: möglichst viele Kerne pro Sockel • Generell für Konsolidierung: – Leistungsfähiges IO-Subsystem! – Viel Hauptspeicher! 14
  • 15.
    Virtualisierung • MarktstandardVMware • Nicht akzeptiert als Möglichkeit für Hardware Partitioning • Alternativen: – Eigenes vCenter für Oracle Datenbanken – OVM 15
  • 16.
    Welche Edition istdie Richtige? • Diverse Aspekte: – Technische Anforderungen • Direkt: Anwendung nutzt EE-Features • Indirekt: DB-Größe x TB Parallele RMAN Channels – Lizenzkostenoptimierung 16
  • 17.
    Strategie • Unterteilungder vorhandenen Systeme – High End (High Performance / High Availability) – Nicht High End, aber EE Features notwendig – Keine EE Features notwendig 17
  • 18.
    High End Systeme • In den meisten Fällen keine Konsolidierung • Ausnahme: High End Hardware (z.B. Exadata) • Oft mit RAC, Partitioning usw. 18
  • 19.
    Konsolidierung von EESystemen • Multitenant Option! – EE Lizenzen so oder so notwendig – Multitenant unterstützt die Strategie Maximale Leistung pro Kern – Ggfs. Lizenzkostenersparnis durch „mehr Instanzen auf einem System“ – besonders vielversprechend bei vielen gleichartigen DBs: Minimierung der Konflikte z.B. bei Zeichensätzen 19
  • 20.
    SE/SE1 Systeme •Ressourcen pro Instanz i.a. nicht besonders hoch • Virtualisierung oft angebracht 20
  • 21.
    Verifikation der Strategie • Tests erforderlich • Insbesondere Lasttests • Kalkulation verfügbarer Ressourcen – z.B. für wie viele Instanzen reicht die gemeinsame IO-Anbindung? (Bedenke: Sicherungen!) • Gültigkeit der Lizenzen! 21
  • 22.
    Monitoring! • Komplexitätwächst durch Konsolidierung • Monitoring auf allen Ebenen notwendig 22
  • 23.
    Vielen Dank fürIhre Aufmerksamkeit! 23
  • 24.
    Fragen & Kontakt E-Mail: dierk.lenz@hl-services.de Web: http://www.hl-services.de Blog: http://blog.hl-services.de Twitter: @ora1578 Ausstellung Stand 212: Ebene 2 (gelb) 24