nicht Cyber-Grooming sondern
 absichtliches Beleidigen, Bloßstellen,
Belästigen, Bedrohen oder anderer
 mit Hilfe moderne
Kommunikationsmittel
 über einen längeren Zeitraum
 weitgehend anonym
 Ein viertel der Jugendlichen kennt Vorkommnisse
aus dem Bereich Cybermobbing
 Ursache: Freundschaften, Freizeit,
Kommunikation, Selbstdarstellung usw. finden im
Internet statt
 19,9% der Befragten SchülerInnen von Cyber-
Mobbing betroffen, besonders ab Klasse 8
 Mädchen und Jungen gleichermaßen betroffen
 Haupt-Verursacher: MitschülerInnen
 Ort: besonders Chaträume
 mobile Internetgeräte  Bedrohung/Bedrängung
rund um die Uhr, überall ( totale Verweigerung?)
 Zahl der Beteiligten, Verbreitungsgeschwindigkeit
und –dauer und Verlust der Kontrolle viel größer
 Anonymität schützt Täter, enthemmt, erleichtert und
verlängert Mobbing
 Anonymität bzw. falsche Identität  Konflikte
zwischen Personen, die sonst keine austragen würden
 Belastung des Opfers für Täter unsichtbar  fehlende
Vorstellung von Schaden, fehlende Hemmung  40%
der Täter sehen ihre Angriffe als "Streich".
 Schule/Eltern überblicken bzw. sehen Bereich der
online-Kontakte kaum, außerdem weniger
Sachwissen
 Beleidigung
 Belästigung, zielgerichtete Attacken
 Anschwärzen, Gerüchte verbreiten
 unter falscher Identität z.B. andere (Lehrer/Chef)
beschimpfen
 Bloßstellung, Veröffentlichung vermeintlich
privater Kommunikation
 Ausschluss/Ausgrenzung aus einer Gruppe
 Cyberstalking/fortwährende Belästigung und
Verfolgung
 Cyberthreats - offene Androhung von Gewalt
grundsätzlich wie bei "realem/klassischem" Mobbing
ABER:
 Besondere Verhaltensregeln, Folgen, Schadenspotentiale, rechtliche
Grundlagen bzgl.
◦ der Veröffentlichung von Bildern
◦ Umgang mit sozialem Netzwerken
◦ Privatsphäre und Stalking
 Aufgabe im Bereich Medienerziehung:
 Wissen über Folgen sorglosen oder böswilligen Verhaltens notwendig
 SchülerInnen / LehrerInnen noch mehr sensibilisieren und schulen
 Verhaltenscodex/Benutzerordnung einführen
 Weitere besondere Aspekte:
◦ Möglichkeiten des Selbstschutzes
◦ Beweissicherung stets vorhandener Spuren der Täter
◦ Parallel: positive Nutzung neuer Medien beispielhaft zeigen
 Bsp: Elternabend für 8. Klasse, Infoveranstaltung für 6. Klassen
Ursachen/Symptome ähnlich, aber schwieriger zu
erkennen:
 viele Erwachsene/Lehrer/Eltern haben zu wenig
Zugang und Fachkenntnis
 Großteil der Kommunikation (und des Mobbings)
läuft über mobile Geräte und ist absolute
"Privatsache".
 Oft schlechter identifizierbare Täter bzw. weniger
"Zeugen"
 Bsp.: "... hat meine jüngste Tochter (6. Klasse)
eigentlich auch schon ein Facebook Konto ...? - Ja
sie hat, seit fast 2 Jahren ..."
 Grundsätzlich nicht spontan, laienhaft, kurzfristig zu bewältigen.
 Beim Cybermobbing aber andere technisch-rechtliche Details
bei Bewertung, Selbstschutz, Beweissicherung und ggf.
strafrechtlichem Vorgehen
 Früh bemerktes Cybermobbing kann sehr schnell und wirksam
gestoppt werden!
 Vorteil ggü. normalem Mobbing:
Täter hinterlassen i.d.R. im Internet klare Spuren/Beweise
 man sie damit konfrontieren, bzw. die (rechtlichen) Folgen
sind offensichtlich.
 Eltern von Tätern akzeptieren angesichts detaillierter Beweise
dass ihr Kind "Täter"
 Bsp: Erstellung Screenshot + Screenshot aus Chats
 Bsp: 'Melden' bei Youtube / Facebook
 www.klicksafe.de spezielle Inhalt eund Materialien
für Jugendliche / Eltern / Schule
z.B. http://www.klicksafe.de/service/fuer-
lehrende/zusatzmodule-zum-lehrerhandbuch/
 http://www.cotec.de/cybermobbing-praevention
 http://wikis.zum.de/rmg/Internet-
Gefahren_und_Chancen/Linksammlung

Cybermobbing

  • 2.
    nicht Cyber-Grooming sondern absichtliches Beleidigen, Bloßstellen, Belästigen, Bedrohen oder anderer  mit Hilfe moderne Kommunikationsmittel  über einen längeren Zeitraum  weitgehend anonym
  • 4.
     Ein viertelder Jugendlichen kennt Vorkommnisse aus dem Bereich Cybermobbing  Ursache: Freundschaften, Freizeit, Kommunikation, Selbstdarstellung usw. finden im Internet statt  19,9% der Befragten SchülerInnen von Cyber- Mobbing betroffen, besonders ab Klasse 8  Mädchen und Jungen gleichermaßen betroffen  Haupt-Verursacher: MitschülerInnen  Ort: besonders Chaträume
  • 6.
     mobile Internetgeräte Bedrohung/Bedrängung rund um die Uhr, überall ( totale Verweigerung?)  Zahl der Beteiligten, Verbreitungsgeschwindigkeit und –dauer und Verlust der Kontrolle viel größer  Anonymität schützt Täter, enthemmt, erleichtert und verlängert Mobbing  Anonymität bzw. falsche Identität  Konflikte zwischen Personen, die sonst keine austragen würden  Belastung des Opfers für Täter unsichtbar  fehlende Vorstellung von Schaden, fehlende Hemmung  40% der Täter sehen ihre Angriffe als "Streich".  Schule/Eltern überblicken bzw. sehen Bereich der online-Kontakte kaum, außerdem weniger Sachwissen
  • 8.
     Beleidigung  Belästigung,zielgerichtete Attacken  Anschwärzen, Gerüchte verbreiten  unter falscher Identität z.B. andere (Lehrer/Chef) beschimpfen  Bloßstellung, Veröffentlichung vermeintlich privater Kommunikation  Ausschluss/Ausgrenzung aus einer Gruppe  Cyberstalking/fortwährende Belästigung und Verfolgung  Cyberthreats - offene Androhung von Gewalt
  • 10.
    grundsätzlich wie bei"realem/klassischem" Mobbing ABER:  Besondere Verhaltensregeln, Folgen, Schadenspotentiale, rechtliche Grundlagen bzgl. ◦ der Veröffentlichung von Bildern ◦ Umgang mit sozialem Netzwerken ◦ Privatsphäre und Stalking  Aufgabe im Bereich Medienerziehung:  Wissen über Folgen sorglosen oder böswilligen Verhaltens notwendig  SchülerInnen / LehrerInnen noch mehr sensibilisieren und schulen  Verhaltenscodex/Benutzerordnung einführen  Weitere besondere Aspekte: ◦ Möglichkeiten des Selbstschutzes ◦ Beweissicherung stets vorhandener Spuren der Täter ◦ Parallel: positive Nutzung neuer Medien beispielhaft zeigen  Bsp: Elternabend für 8. Klasse, Infoveranstaltung für 6. Klassen
  • 11.
    Ursachen/Symptome ähnlich, aberschwieriger zu erkennen:  viele Erwachsene/Lehrer/Eltern haben zu wenig Zugang und Fachkenntnis  Großteil der Kommunikation (und des Mobbings) läuft über mobile Geräte und ist absolute "Privatsache".  Oft schlechter identifizierbare Täter bzw. weniger "Zeugen"  Bsp.: "... hat meine jüngste Tochter (6. Klasse) eigentlich auch schon ein Facebook Konto ...? - Ja sie hat, seit fast 2 Jahren ..."
  • 12.
     Grundsätzlich nichtspontan, laienhaft, kurzfristig zu bewältigen.  Beim Cybermobbing aber andere technisch-rechtliche Details bei Bewertung, Selbstschutz, Beweissicherung und ggf. strafrechtlichem Vorgehen  Früh bemerktes Cybermobbing kann sehr schnell und wirksam gestoppt werden!  Vorteil ggü. normalem Mobbing: Täter hinterlassen i.d.R. im Internet klare Spuren/Beweise  man sie damit konfrontieren, bzw. die (rechtlichen) Folgen sind offensichtlich.  Eltern von Tätern akzeptieren angesichts detaillierter Beweise dass ihr Kind "Täter"  Bsp: Erstellung Screenshot + Screenshot aus Chats  Bsp: 'Melden' bei Youtube / Facebook
  • 13.
     www.klicksafe.de spezielleInhalt eund Materialien für Jugendliche / Eltern / Schule z.B. http://www.klicksafe.de/service/fuer- lehrende/zusatzmodule-zum-lehrerhandbuch/  http://www.cotec.de/cybermobbing-praevention  http://wikis.zum.de/rmg/Internet- Gefahren_und_Chancen/Linksammlung