SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Protokolle der OSI-Schicht 1
                                         Physical Layer (Übung)
                                                Kapitel 6.2

                                                 Netze und Protokolle
                                        Dipl.-Wirtsch.-Ing. Henrik Schumacher




                                                 Institut für Kommunikationstechnik
                                                         www.ikt.uni-hannover.de




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Funktionen Physical Layer (1)

                 Welche Aufgabe hat die Bitübertragungsschicht (Physical
                 Layer) ?




                                                                           ...
                                ...




                                  1                                         1

                                      Übertragungsmedium z.B. Kupferkabel



                                                                (2)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Funktionen Physical Layer (2)

                 Übertragung von rohen Bits über einen
                 Kommunikationskanal

                      welche Spannung entspricht einer 1 bzw. einer 0?
                      wie lange dauert ein Bit (Zeit)?
                      Bitsynchronisation, Multiplexing
                      in welche Richtungen ist eine Übertragung möglich (simplex,
                      halbduplex, duplex)?
                      wie kommt die erste Verbindung zustande?
                      wie wird eine Verbindung beendet, ausgelöst?
                      wie sehen die physikalischen Stecker aus?
                      welche Signale sind auf welchem Pin?




                                                                (3)




       Schicht 1 behandelt hauptsächlich mechanische, elektrische und prozedurale Aspekte
       (physikalische Übertragung von Informationen)


       Die Bitübertragungsschicht betrifft die Übertragung von rohen Bits über einen Kommunikationskanal. Ein
       Bit, das eine Seite mit der Wertigkeit 1 schickt, muss an der anderen Seite auch als Bit mit der Wertigkeit 1
       empfangen werden und nicht als Bit mit der Wertigkeit 0. Typische Fragen, die hierbei auftauschen, sind:
       Wie viel Mikrosekunden soll ein Bit dauern, Soll die Übertragung in beide Richtungen gleichzeitig erfolgen,
       wie kommt die erste Verbindung zustande, und wie wird sie gelöst, wenn beide Seiten fertig sind, wie viele
       Pins hat ein Netzanschluss, und wofür werden diese verwendet? Die Fragen der Entwicklung betreffen hier
       weitgehend mechanische, elektrische und prozedurale Schnittstellen und das physikalische
       Übertragungsmedium, das sich unterhalb der Bitübertragungsschicht befindet.
       Quelle: Computernetzwerke, S.Tanenbaum




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Funktionen Physical Layer (3)

                 Wovon hängt die physikalische „Darstellung“ der Bits in
                 der Bitübertragungsschicht ab, d.h. wie wird ein Bit
                 übertragen?




                                                                (4)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Funktionen Physical Layer (3)

                 Übertragungsmedium
                      Single Wire, Unshielded Twisted Pair (UTP), Shielded Twisted
                      Pair (STP), Glasfaser, Funk

                 Beispiel elektrischer Zugriff:
                      No Return to Zero (NRZ)
                            keine Zeitsynchronisation bei Folge gleicher Bits (Abhilfe Bit
                            Stuffing)
                      Return to Zero (RZ)
                            doppelte Bandbreite, keine Synchronisation bei „0“ Folgen
                      Manchester Codierung
                            doppelte Bandbreite




                                                                (5)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Funktionen Physical Layer (4)

                 Zugriff der oberen Schicht (Sicherungsschicht, Link-
                 Layer)
                      Einzelzugriff, Mehrfachzugriff auf das Medium muss der
                      Sicherungsschicht ermöglicht werden


                 Multiplexverfahren
                      Time Devision Multiple Access (TDMA)
                      Frequency Devision Multiple Access (FDMA)
                      Code Devision Multiple Access (CDMA)
                      Ping-Pong
                      Zeitrahmen mit Kanälen




                                                                (6)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer
                                                                   Definitionen (1)
                 Reicht die bloße Definition der Spannung und der
                 Impulsdauer aus um einen Impuls für eine Schicht 1-
                 Übertragung zu realisieren?




                                                             (7)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer
                                                                                   Definitionen (2)
              Nein, es müssen
             Toleranzbereiche definiert
             werden!
              Problem
                       Dämpfung
                       Störer
                       Verzerrung
                Lösung
                       Impulsmaske




                                                               (8)




       Problem: An einem Anschluss können mehrere Geräte sein. Die Signale von diesen Geräten können
       unterschiedliche Entfernungen von der Empfangsstation haben und somit unterschiedlich verzögert und
       verzerrt bzw. gedämpft ankommen.
       Außerdem können andere Störungen auf dem Bus vorhanden sein.


       Der NT beim ISDN z.B. verwendet die Impulsmaske, um zu entscheiden, welche Impulse als gültig
       angenommen werden.
       Toleranzbereiche werden definiert sowohl bzgl. der Amplitude als auch bzgl. der Zeit.
       Impulse, die nicht in die Maske passen, werden als ungültig betrachtet.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
mechanische/ mechanische Prinzipien (1)

                 Tragen Sie In das Kommunikations-Referenzmodell die
                 fehlenden Bezeichnungen ein!




                                                                   Communication
                                                                    Communication
                 Terminal
                  Terminal                                            Channel
                                                                       Channel




                                                             (9)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
mechanische/ mechanische Prinzipien (2)




                                                       Physical
                                                        Physical
                                   Terminal                                Communications    Communication
                                    Terminal                                Communications    Communication
                  Terminal                               Layer
                   Terminal                               Layer
                                   Interface                                 Equipment          Channel
                                    Interface                                 Equipment          Channel
                                                       Interface
                                                        Interface




                                                                    (10)




       Auf der nächsten Folie folgen Beispiele für die verschiedenen Einheiten des Modells.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
User Communications Equipment Interfaces (1)


                                                                     Physical
                                                                      Physical
                                     Terminal                                             Communications            Communication
                                      Terminal                                             Communications            Communication
                   Terminal                                            Layer
                    Terminal                                            Layer
                                     Interface                                              Equipment                  Channel
                                      Interface                                              Equipment                  Channel
                                                                     Interface
                                                                      Interface

                                                                                                            2wire




                                                                                                                                        analog line 2w
                 analog Telephone                                                                                       NT
                                                                                                 Modem         Plug with resistor
                  PC with Modem                                     RS 232 (min. 10w)                                   NT
                                                                       V.24, X.21                           2wire
                                                                                                            S0-bus
                                                                                                                        NT
                                                                                                            4 wire
                                                                                                 Terminal
                                                      alternative
                                                                           Modem                 adaptor




                                                                                                                                     2 w(U-Interface)
                  PC on ISDN                                                            2 wire
                                                                    min.                                    S0-bus      NT




                                                                                                                                       digital line,
                                                                    10w                                     4 wire
                                                                                   analog line
                                                                                                  ISDN      S0-bus
                                                                       RS 232 (min. 10w)                                NT
                                                                                                            4 wire
                                                                        V.24, X.21, USB
                                                                                                 adaptor
                                                                                                            S0-bus
                                                                                                                        NT
                                                                                                            4 wire
                  ISDN Telephone


                                                                                  (11)




        This and the following slides shall illustrate scenarios in our networks, where the OSI-concepts are applied.
        The scenarios above are not complete, they serve as example only.


        Terminal Equipment, Terminal Interface and Physical Layer Interface are normally integrated into the Computer.
        Only in the old days they were distributed over several boxes.
        Even the communications equipment is in modern systems integrated into the Terminal Equipment, e.g. the
        ISDN Adapter.


        major differences of the scenarios:
         number of wires used to interconnect the units
         specification of the electrical signal at the interfaces
         networks which are used
         different access methods to the network


        Another issue to be to be paid attention to is the implementation of the OSI-Layers in the different boxes. Each
        box does not serve the layer 1 only but upper layers as well. Which layers are implemented is differing from
        scenario to scenario.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
mechanische/ mechanische Prinzipien (3)

                 Welche prinzipiellen Zusammenhänge bestehen zwischen
                 den Blöcken bezüglich der Entfernungen und der Anzahl
                 der Leitungen?
                 Begründen Sie Ihre Antwort!




                                                     Physical
                                                      Physical
                                 Terminal                            Communications    Communication
                                  Terminal                            Communications    Communication
                Terminal                               Layer
                 Terminal                               Layer
                                 Interface                             Equipment          Channel
                                  Interface                             Equipment          Channel
                                                     Interface
                                                      Interface




                                                                  (12)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
mechanische/ mechanische Prinzipien (4)

                 je näher zum Terminal hin, desto mehr dedizierte
                 Leitungen werden für Kommunikation, Steuerung,
                 Synchronisation und Erdung benutzt
                 Je mehr Leitungen, desto kürzer sind die Entfernungen,
                 kürzere Wege werden überbrückt
                 Dies geschieht aus Kostengründen, da so weniger
                 Leitungen über große Distanzen benutzt werden müssen
                 unterschiedlich viele OSI-Schichten implementiert!


                                                   Physical
                                                    Physical
                               Terminal                         Communications     Communication
                                Terminal                         Communications     Communication
              Terminal                               Layer
               Terminal                               Layer
                               Interface                          Equipment           Channel
                                Interface                          Equipment           Channel
                                                   Interface
                                                    Interface
                                    few 10          few 100            few 10 km
          few meters
                                    meters          meters


                                                                (13)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer in TCP/IP (1)

                 Welcher Schicht entsprich die OSI-Schicht 1 (Physical
                 Layer) im TCP/IP-Stack ?




                                                             (14)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer in TCP/IP (2)

                 Im TCP/IP Stack herrscht unterhalb der IP-Schicht ein
                 großes „Nichts“
                 Hinweis in TCP/IP: Rechner muss mit Protokoll an das
                 Netz angeschlossen sein
                 unterschiedliche Technologien (z.B. IEEE 802.x)
                                                    OSI                       TCP/IP
                                  layer 7           Application             Application
                                                     Application             Application
                                  layer 6           Presentation
                                                     Presentation
                                  layer 5             Session
                                                       Session
                                  layer 4            Transport               Transport
                                                      Transport               Transport
                                  layer 3             Network                Internet
                                                       Network                Internet
                                  layer 2            Data Link
                                                      Data Link
                                                                           Host ans Netz
                                  layer 1                                   Host ans Netz
                                                      Physical
                                                       Physical



                                                                    (15)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer in TCP/IP (3)




                             OSI                   TCP/IP               Im Modell nicht vorhanden
           layer 7           Application         Application
                              Application         Application
           layer 6          Presentation
                             Presentation                                         Logical Link Control
                                                                                   Logical Link Control
                                                                                    IEEE 802.2 LLC
           layer 5                                                                   IEEE 802.2 LLC
                              Session
                               Session




                                                                                                               Management
                                                                                                               IEEE 802.1B
           layer 4




                                                                                                                Management
                                                                                                                IEEE 802.1B
                                                                                     MAC Bridging
                              Transport           Transport                           MAC Bridging
                               Transport           Transport
                                                                                     IEEE 802.1D
                                                                                      IEEE 802.1D
           layer 3            Network             Internet
                               Network             Internet
                                                                            IEEE IEEE IEEE
           layer 2                                                           IEEE IEEE IEEE IEEE
                              Data Link                                                          IEEE
                                                                           802.3 802.4 802.5
                                                                             802.3 802.4 802.5 802.11 Blue-
                               Data Link                                                               Blue-
                                                Host ans Netz              CSMA/ Token Token 802.11 Tooth
           layer 1                               Host ans Netz              CSMA/ Token TokenW-LAN Tooth
                              Physical                                             Bus Ring W-LAN
                                                                             CD
                               Physical                                       CD    Bus Ring




                                                                 (16)




       Unterschiede zwischen OSI und TCP/IP:
       TCP kennt keine strikte Trennung von Dienst, Schnittstelle und Protokoll
       Protokolle sind deshalb nicht so gut verborgen wie im OSI-Modell und können daher nicht so leicht ersetzt
       werden.
       OSI: erst Modell erfunden, dann die Protokolle entwickelt
       TCP: erst Protokolle entwickelt, die Schichteneinteilung erfolgte später
       Unterschiedliche Anzahl Schichten!


       Mögliche Verbindungen:
       OSI:
       Schicht 3: verbindungslose und verbindungsorientierte Verbindungen
       Schicht 4: verbindungsorientierte Verbindung


       TCP/IP:
       Schicht 3: verbindungslose Verbindungen
       Schicht 4: verbindungslose und verbindungsorientierte Verbindungen




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN

                   ISDN: Integrated Services Digital Network
                   (Digitales Fernmeldenetz für integrierte Dienste)
                           Entwickelt seit 1989, EURO-ISDN-Standard seit 1993
                           Vereinigt das Integrierte Text- und Datennetz (IDN) mit
                           Bildschirmtext, Telex, Teletex, Telefax usw. mit Fernsprechnetz
                           zum Schmalband-ISDN
                           2 Basiskanäle (B-Kanäle ) mit je 64 kbit/s sowie ein Steuerkanal,
                           der sog. D-Kanal mit 16 kbit/s
                           Ziel: „Das“ Universalnetz wurde nicht erreicht
                           Problem bei Datenübertragung
                                   max. 128kbit/s (B) / max 16kbit/s (D)
                                   synchrone Struktur der Übertragungskanale verhindert dynamische
                                   Bandbreitenverteilung




                                                               (17)
       Gerd Siegmund,Technik der Netze




       Literaturquelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze


       Abkürzung für englisch integrated services digital network (digitales Fernmeldenetz für integrierte Dienste),
       Bezeichnung für ein System der digitalen Übertragungstechnik, von der DBP Telekom seit 1989 entwickelt.
       In der ersten Stufe wurde das IDN (Integriertes Text- und Datennetz), das Bildschirmtext, Telex, Teletex,
       DATEX-L, DATEX-P und Telefax umfasst, mit dem Fernsprechnetz zum Schmalband-ISDN vereint. Als
       einheitlicher europäischer Standard wurde Ende 1993 das Euro-ISDN eingeführt. In der zweiten Stufe
       erfolgte der Ausbau zum Breitband-ISDN, das auf Glasfaserverbindungen mit Übertragungsraten bis zu
       140 Mbit/s basiert. Fernziel ist das IBFN (Integriertes Breitband-Fernmeldenetz), das Hörfunk und
       Fernsehen integrieren soll.


       www.wissen.de


       B-Kanal
       Der B-Kanal, auch Bearer-Kanal oder Basiskanal genannt, ist ein Nutzkanal vom ISDN -Basisanschluss
       bzw. vom Primärmultiplexanschluss . Im Basisanschluss werden zwei B-Kanäle mit einer
       Übertragungsgeschwindigkeit von jeweils 64 kbit/s für die transparente Übertragung aller Informationsarten
       wie Sprache, Daten , Texte , Grafiken u.s.w. zur Verfügung gestellt.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN: Schicht 1




                                                                   (18)
       Gerd Siegmund,Technik der Netze




       Dem Teilnehmer stehen am Basisanschluss zwei Basiskanäle (B-Kanäle ) mit je 64 kbit/s sowie ein Steuerkanal, der
       sog. D-Kanal mit 16 kbit/s, zur Verfügung. Die digitale Teilnehmeranschluss hat zusammengefasst eine maximale
       Übertragungsgeschwindigkeit von 144 kbit/s (2B+D). In den beiden B-Kanälen können gleichzeitig zwei unterschiedliche
       Dienste mit einer Bitrate von 64 kbit/s über eine Leitung bedient werden. Neben dem ISDN-Basisanschluss gibt es noch
       den Primärmultiplexanschluss mit der S2M-Schnittstelle . Dieser besteht aus 30 B-Kanälen und zwei D-Kanälen (64
       kbit/s) und stellt eine Netto-Nutzdatenrate von 30 x 64 kbit/s, entsprechend 1,920 Mbit/s zur Verfügung. Die Nutz- und
       Steuersignale werden in einem Zeitrahmen, dem sogenannten 2-Mbit/s-Rahmen, zusammengefasst. Der
       Primärmultiplexanschluss hat eine Gesamtübertragungsrate von 2,048 Mbit/s. Viele europäische Länder verwenden
       diese Variante mit 2,048 Mbit/s, die auch als E1-System bezeichnet wird (siehe E-Übertragungsschnittstellen ). In
       Amerika besteht der Primärmultiplexanschluss aus 23 B-Kanälen und einem D-Kanal, was einer Nutzdatenrate von
       1,544 Mbit/s entspricht. Über die Basiskanäle ist neben Fernsprechen auch Text-, Daten- oder Faksimile-Übertragung
       möglich (Mischkommunikation). ISDN ist in Deutschland flächendeckend verlegt und hat nationale Spezifikationen. Da
       andere Länder ebenfalls eigene ISDN-Spezifikationen hatten, haben sich in Europa 28 Betreiber und 20 Länder zu
       einem einheitlichen ISDN-System verpfichtet, dem Euro-ISDN . Das Euro-ISDN gehört seit Jahren zum Regelangebot
       der Telekom. ISDN zeichnet sich durch viele sprachorientierte Leistungsmerkmale aus. So beispielsweise die
       Dreierkonferenz , das Anklopfen , das Makeln , die Anrufweiterschaltung und die Rufnummernübermittlung oder -
       unterdrückung. Einer der Nachteile von ISDN aus der Sicht der Datenübertragung ist die Beschränkung der
       Nutzdatenrate auf maximal 1.920 kbit/s sowie die synchrone Struktur der Übertragungskanäle, die keine dynamische
       Bandbreitenverteilung zuläßt. Daher wird ISDN auch in Zukunft hauptsächlich ein Sprachdienst sein. Einer der
       Hauptvorteile von ISDN ist andererseits die Tatsache, daß es ein internationaler Standard ist, für den es für die
       Basisschnittstelle weltweit nur eine einzige und für die Primärmultiplexschnittstelle nur zwei Varianten gibt. ISDN
       unterscheidet zwischen drei Verbindungsarten : Die leitungsvermittelte Verbindung über den B-Kanal mit dem 1TR6-
       Protokoll und Euro-DSS1-Protokoll , die paketvermittelte Verbindung über den B-Kanal mittels DSS1 sowie die
       paketvermittelte Verbindung über den D-Kanal mit dem europäischen Signalisierungsprotokoll DSS1.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik



                                                                                                         www.networkworld.de
ISDN: Der D-Kanal (1)

                 Austausch von Signalisierungsinformationen über D-
                 Kanal (Außerbandsignalisierung)

                 immer vorhanden, „Standleitung“

                 D-Kanal unabhängig vom Verbindungszustand

                 standardisierte Nachrichten (Messages) für
                 Teilnehmersignalisierung

                 D-Kanal-Protokoll: Austausch der Nachrichten nach einer
                 standardisierten Vorschrift



                                                             (19)




       Der Austausch von Signalisierungsinformationen zwischen den Endeinrichtungen und der
       Vermittlungsstelle erfolgt über den D-Kanal und ist im D-Kanal-Protokoll festgelegt.
       Der D-Kanal steht unabhängig jeder Zeit zur Verfügung und ist vom Verbindungszustand unabhängig
       („Standleitung“)


       D-Kanal
       Bei dem D-Kanal handelt es sich um einen Anschlusskanal im ISDN , der hauptsächlich für die
       Zeichengabe bestimmt ist, also für den Verbindungsaufbau , -abbau und die Kommunikationssteuerung
       sorgt. Der D-Kanal hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von 16 kbit/s (D16-Kanal) im Basisanschluss und
       64 kbit/s (D64-Kanal) im Primärmultiplexanschluss . Der D16-Kanal dient der leitungsgebundenen
       Außenband-Signalisierung an der Nutzer-Netz-Schnittstelle , der D64-Kanal an der Netz-Netz-Schnittstelle
       auf dem Zentralzeichengabekanal ZZK und auch als Signalisierungskanal an der Primärmultiplex-
       Schnittstelle von Endanwendern. Der D-Kanal verwendet zur Datenübertragung das LAP-D-Protokoll . Das
       D-Kanal-Protokoll ist im nationalen Bereich durch das Standardisierungsdokument 1TR6 festgelegt; im
       Euro-ISDN tritt an Stelle des nationalen Protokolls die ITU -Spezifikation DSS1 . Der D-Kanal wird in zwei
       quantitativ verschiedenen Kombinationen mit B-Kanälen (B für Bearer bzw. Betreiber ) benutzt: der Basic
       Rate und der Primary Rate. Die Basic Rate hat zwei B-Kanäle mit je 64 kbit/s für digitale PCM zur
       Datenübertragung oder zur Übertragung quantisierter Sprache zuzüglich einen D-Kanal (2B + 1D), die
       Primary Rate 23 B-Kanäle plus einen D-Kanal (23B + 1D) in den USA und Japan, in Europa sogar 30 B-
       Kanäle plus einen Kanal (30B + 1D).


       www.networworld.de




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN: Der D-Kanal (2)




                                                                                           © Hüthig Verlag, Heidelberg
                                                               (20)




       D-Kanal-Protokoll
       Das ISDN D-Kanal -Protokoll ist entsprechend dem OSI-Referenzmodell strukturiert und durch ITU -
       Empfehlungen festgelegt. Die Steuerung über den D-Kanal findet in den unteren drei Schichten statt.
       Bitübertragungsschicht In der Bitübertragungsschicht findet die physikalische Bitübertragung statt (16 kbit/s
       oder 64 kbit/s). Die Bitübertragungsschicht übernimmt dabei die Übertragung der Steuerinformationen
       entsprechend den ITU-T-Empfehlungen I.430 und I.431. Die wichtigsten Funktionen der
       Bitübertragungsschicht sind die Generierung des Bit-Taktes, die Rahmensynchronisation, die
       Echokompensation und die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Endeinrichtung . Der Bit-Takt bestimmt die
       Brutto-Bitdatenrate von 192 kbit/s an der S0-Schnittstelle . Die Rahmensynchronisation sorgt für Gleichlauf
       der Frames zwischen Sender und S0-Schnittstelle. Der Echo-Kanal regelt den Zugriff auf den D-Kanal und
       die Aktivierung bzw. Deaktivierung dient der Signalisierung und dem Verbindungsauf- bzw. -abbau. Die
       Bitübertragungsschicht überträgt die Daten der Schichten 2 und 3 in einem 48 Bit langen Rahmen und
       einer Bruttobitrate von 192 kbit/s zwischen der Vermittlungsstelle und den ISDN-Endeinrichtungen .


       D-Kanal-Zugriffssteuerung
       Durch die Zugriffsteuerung des D-Kanals wird den Endgeräten ein geordneter Zugriff auf den D-Kanal
       ermöglicht. Dabei sind die Endgeräte in zwei Prioritätsklassen eingeteilt: die Prioritätsklasse 1, die
       Signalisierungsfunktionen erfüllt und die Klasse 2 für andere Informationen , wie z.B. Paketdaten. Alle an
       den Bus angeschlossenen Endgeräte überprüfen und zählen dabei das E-Bit , das als Echosignal des D-
       Kanals aus der Richtung des Netzabschlusses NT kommt. Je nach Prioritätsklasse gilt der D-Kanal nach 8
       bzw. nach 10 gezählten E-Informationen als frei und kann von dem Endgerät zur Übertragung genutzt
       werden. Dabei werden nach 8 oder 9 freien D-Zeitschlitzen zuerst die Steuerinformationen übertragen,
       nach 10 oder 11 Zeitschlitzen beginnt die Übertragung der paketierten Daten . Haben mehrere Endgeräte
       den gleichen Zählerstand erreicht und senden gleichzeitig, folgt eine Prozedur zur Kollisionserkennung.
       Dabei vergleichen die Endgeräte ihr im D-Kanal gesendetes Bit mit dem reflektierten Echobit. Stimmen das
       D-Bit und das E-Bit überein, dann sendet die Endeinrichtung das nächste D-Bit. Stimmen die beiden Bits
       nicht überein, dann bricht die Endeinrichtung die Übertragung über den D-Kanal sofort ab.



       www.networkworld.de

© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Endgerätebegrenzung (1)

                 Aus welchem Grund ist die Anzahl der Endgeräte bei ISDN
                 auf 8 begrenzt?




                                                             (21)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Endgerätebegrenzung (2)

                 Aufgrund der Störungen (Reflexionen) die auf dem Bus
                 durch zusätzliche Geräte und Dosen entstehen!

                 Anwendung der Impulsmaske zur Erkennung eines
                 ordnungsgemäßen Signals




                                                             (22)




       Problem: An einem Anschluss können mehrere Geräte sein. Die Signale von diesen Geräten können
       unterschiedliche Entfernungen von der Empfangsstation haben und somit unterschiedlich verzögert und
       verzerrt bzw. gedämpft ankommen.
       Außerdem können andere Störungen auf dem Bus vorhanden sein.


       Der NT verwendet die Impulsmaske, um zu entscheiden, welche Impulse als gültig angenommen werden.
       Impulse, die nicht in die Maske passen, werden als ungültig betrachtet.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
NT im ISDN (1)

                 Sie haben ein Standard ISDN-Anschluss von der Telekom
                 oder Arcor
                 Der NT implementiert Schicht 1
                 Warum können Sie keinen Internverkehr zwischen den
                 Endgeräten realisieren?
                 Wie wäre es möglich?




                                                             (23)
                                                                          © Hüthig Verlag, Heidelberg




       Quelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
NT im ISDN (2)

                                                                    S0   Uk0




                                                                                    © Hüthig Verlag, Heidelberg


                                                             (24)




       Quelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Dienste des Physical Layers (1)

                 Nennen Sie ein Beispiel für einen möglichen Dienst der
                 Schicht 1 beim ISDN!

                 Hinweis:
                 S0-Schnittstelle wird das erste mal in Betrieb genommen.




                                                                 (25)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Dienste des Physical Layers (2)


                   Austausch von Messages: ph.active.XXXX
                                     Req        Ind   Res    Con                         Erläuterung


                    PH-Active           X        X     -      -     Aktivierung der Schicht 1

                    PH-Deactive         -        X     -      -     Deaktivierung der Schicht 1 abgeschlossen (Anzeige)



                                        Schicht 2                                Schicht 2


                           1. request                                                           3. response

                                            (1) SAP                               (1) SAP

                                                      4. confirm 2. indication

                                        Schicht 1                                Schicht 1




                                                                     (26)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“




 © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Aktivierung (1)

                 Beschreiben Sie den Aktivierungsvorgang der
                 Physikalischen Schicht auf dem S0-Bus!




                                                             (29)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Aktivierung (2)



       Für die in der Schicht 1 auszutauschenden „Nachrichten“ sind die Namen Info S0 .. Info S4 festgelegt worden.

                  Name             TE-> NT         Signal

                                                   Kein Signalpegel
                    Info S0           < -- >

                                                   Dauersignal , normale Bitrate, asynchron 01111110 (192 kBit/s)
                    Info S1            -- >

                                                   Grundrahmen zur Synchronisation der TEs, alle Bits A,D,E,B auf 0
                    Info S2            <--
                                                   stabile Rahmen mit Kanälen zum NT; B, D transparent (logisch 1)
                    Info S3            -- >

                                                   stabile Rahmen mit Kanälen zu den TEs; B, D transparent, E=
                    Info S4            < --
                                                   echo von D, A=1 -> Rahmensynchron, wenn 2 mal erkannt

                        +0,75 V


           Info S1:

                         -0,75 V


                                                                  (30)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Aktivierung (3)

                                                                    zwei NT Instanzen




                                                                                 Aktivierung der
                                                                                    U-Schnittstelle und
                                                                                    Ableitung des
                                                                                    Netztaktes


                                                                                 Synchronisierung der
                                                                                    U-Schnittstelle auf
                                                                                    Rahmen




                                                             (31)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“




 © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“




 © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN Physical Layer (1)

                 Erläutern Sie, warum der AMI-Code als „pseudotertiär“
                 bezeichnet wird!




                                                             (34)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN Physical Layer (2)

                 AMI-Code (Alternate Mark Inversion)
                 Kodierung 1 ⇒ 0V, 0 ⇒ +0,75V und –0,75V abwechselnd
                 Bsp.:




           Pseudoternärer Code: zwei logische Zustände (Null, Eins) werden auf 3 physikalische Zustände abgebildet



                                                                        (35)




       Die binären Daten werden nicht direkt übertragen, sondern nach folgendem Verfahren codiert: Die binäre 1
       wird durch einen Signalpegel 0 V repräsentiert, die binäre 0 abwechselnd durch die Signalpegel + 0.75 V
       und - 0.75 V. Diese Codierung entspricht einem IAMI-Code (Inverse Alternate Mark Inversion) für das
       invertierte Binärsignal. Bild 5 zeigt ein Beispiel für die gewählte Kanalcodierung.




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN Physical Layer (3)

                 Welchen Vorteil hat diese Codierung gegenüber einem
                 TTL Signal (0=0V, 1=5V)?




                                                             (36)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN Physical Layer (4)

                 Gleichstromfreiheit, da abwechselnd +0,75V und –0,75V
                 für die Darstellung einer Null benutzt werden. Im Mittel
                 ergibt sich 0V.




                                                             (37)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN
                                                                    Bitsynchronisation (3)
                 Wie kann der Anschluss auf das Netz synchronisiert
                 werden und welche Rolle spielt dabei die Codierung (AMI-
                 Code)?




                                                             (38)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN
                                                                    Bitsynchronisation (4)

                 Das Endgerät leitet den Bit-Synchronismus aus den
                 Potentialwechseln des Signals ab, hierfür sind keine
                 besonderen Prozeduren erforderlich

                 Das empfangene Signal muss möglichst viel
                 Signalwechsel (Synchronisationsinformation) enthalten.

                 Bei AMI ist das selbst dann der Fall, wenn kontinuierlich
                 „0“ gesendet werden würde.




                                                             (39)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
ISDN
                                                                    Bitsynchronisation (5)
                 Neben der Bitsynchronisation gibt es auf Schicht 2 auch
                 eine Rahmensynchronisation.
                 Inwiefern beeinflusst diese Rahmensynchronisation die
                 Physikalische Schicht?




                                                             (40)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
Physical Layer
                                                                     Rahmensynchronisation (1)
                 Zur Rahmensynchronisation wird zu Beginn jedes
                 Rahmens die erste (binäre) Null (Rahmenbit ‘F‘) und die
                 erste binäre Null nach dem ersten ‘L‘-Bit mit falscher
                 Polarität gesendet (Verletzung der AMI-Regel)
                 Dies muss von der PHY berücksichtigt werden

                                                                                           FA def. = 0
                                                                                           F Rahmenbit
                                                                                           L DC-Ausgleichbit
                                                             48 bits in 250 microseconds
                    TE-> NT


            0
            1
            0       t
                                                     spätestens FA (nach 14 Bits) ist 0!




                                                                      (41)




© UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Erste studientage
Erste studientageErste studientage
Erste studientage
at_workingplace
 
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014Lokalrundfunktage
 
Grundlagen Schulung
Grundlagen SchulungGrundlagen Schulung
Grundlagen Schulung
wagi2
 
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
Christoph Santschi
 
Die 7 besten Gruppenteiler
Die 7 besten GruppenteilerDie 7 besten Gruppenteiler
Die 7 besten Gruppenteiler
DerWorkshopLeader (DWL)
 
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Zielfvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
Martin Schobert
 
Baden
BadenBaden
Baden
calp1
 
PROFACTOR Gruppe | ENERGY
PROFACTOR Gruppe | ENERGYPROFACTOR Gruppe | ENERGY
PROFACTOR Gruppe | ENERGYPROFACTOR Group
 
Lowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
Lowara DOC Schmutzwasser-TauchmotorpumpenLowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
Lowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
Fornid-Deutschland
 
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
Hosteltur
 
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun habenWas Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
ScribbleLive
 
DQM und Change Management am Beispiel der West Lb
DQM und Change Management am Beispiel der West LbDQM und Change Management am Beispiel der West Lb
DQM und Change Management am Beispiel der West LbVizlib Ltd.
 
Strange Funny
Strange FunnyStrange Funny
Strange Funny
Cynthia D
 
Kollaboratives Arbeiten
Kollaboratives Arbeiten Kollaboratives Arbeiten
Kollaboratives Arbeiten
at_workingplace
 
Herz
HerzHerz
Herzhaber
 
Blogs in lokalen Kontexten
Blogs in lokalen KontextenBlogs in lokalen Kontexten
Blogs in lokalen Kontexten
gbartsch
 
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del GardaMagazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
Andrea
 
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
Lokalrundfunktage
 

Andere mochten auch (19)

Erste studientage
Erste studientageErste studientage
Erste studientage
 
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014
BMW Niederlassung Nürnberg, Bernd Hauck, Lokalrundfunktage 2014
 
Grundlagen Schulung
Grundlagen SchulungGrundlagen Schulung
Grundlagen Schulung
 
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
Standortbestimmung Ernährung - Wo sind wir?
 
Die 7 besten Gruppenteiler
Die 7 besten GruppenteilerDie 7 besten Gruppenteiler
Die 7 besten Gruppenteiler
 
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Zielfvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
fvw online marketing day - Destinationsmarketing Direkt zum Ziel
 
Baden
BadenBaden
Baden
 
PROFACTOR Gruppe | ENERGY
PROFACTOR Gruppe | ENERGYPROFACTOR Gruppe | ENERGY
PROFACTOR Gruppe | ENERGY
 
Lowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
Lowara DOC Schmutzwasser-TauchmotorpumpenLowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
Lowara DOC Schmutzwasser-Tauchmotorpumpen
 
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
Hosteltur ITB 2012. DAS ZIEL IHRER TRAUME. Spanien will die deutschen Tourist...
 
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun habenWas Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
Was Wertschätzung mit Shitstorms zu tun haben
 
DQM und Change Management am Beispiel der West Lb
DQM und Change Management am Beispiel der West LbDQM und Change Management am Beispiel der West Lb
DQM und Change Management am Beispiel der West Lb
 
Strange Funny
Strange FunnyStrange Funny
Strange Funny
 
Kollaboratives Arbeiten
Kollaboratives Arbeiten Kollaboratives Arbeiten
Kollaboratives Arbeiten
 
Herz
HerzHerz
Herz
 
Blogs in lokalen Kontexten
Blogs in lokalen KontextenBlogs in lokalen Kontexten
Blogs in lokalen Kontexten
 
Binder1
Binder1Binder1
Binder1
 
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del GardaMagazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
Magazine 2010 - Du Lac et Du Parc Grand Resort di Riva del Garda
 
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
Transforming Media 2015 - Was Livestreaming Plattformen für Journalisten leis...
 

Ähnlich wie [8] Nu P 06 2

VIT 2-2014
VIT 2-2014VIT 2-2014
VIT 2-2014
Volkmar Langer
 

Ähnlich wie [8] Nu P 06 2 (6)

[9] Nup 07 2
[9] Nup 07 2[9] Nup 07 2
[9] Nup 07 2
 
[10] Nu P 06 1
[10] Nu P 06 1[10] Nu P 06 1
[10] Nu P 06 1
 
[7] Nu P 04 1
[7] Nu P 04 1[7] Nu P 04 1
[7] Nu P 04 1
 
[5] Nu P 02 1
[5] Nu P 02 1[5] Nu P 02 1
[5] Nu P 02 1
 
[12] Nup 07 6
[12] Nup 07 6[12] Nup 07 6
[12] Nup 07 6
 
VIT 2-2014
VIT 2-2014VIT 2-2014
VIT 2-2014
 

Mehr von Rafael Scudelari

[16] Nu P 09 1
[16] Nu P 09 1[16] Nu P 09 1
[16] Nu P 09 1
Rafael Scudelari
 
[13] Nup 07 5
[13] Nup 07 5[13] Nup 07 5
[13] Nup 07 5
Rafael Scudelari
 
[12] Nup 07 3
[12] Nup 07 3[12] Nup 07 3
[12] Nup 07 3
Rafael Scudelari
 
[11] Nu P 07 1
[11] Nu P 07 1[11] Nu P 07 1
[11] Nu P 07 1
Rafael Scudelari
 

Mehr von Rafael Scudelari (20)

[17] Nu P 11 1
[17] Nu P 11 1[17] Nu P 11 1
[17] Nu P 11 1
 
[16] Nu P 09 1
[16] Nu P 09 1[16] Nu P 09 1
[16] Nu P 09 1
 
[15] Nu P 08 1
[15] Nu P 08 1[15] Nu P 08 1
[15] Nu P 08 1
 
[14] Nu P 09 2
[14] Nu P 09 2[14] Nu P 09 2
[14] Nu P 09 2
 
[14] Nu P 09 2
[14] Nu P 09 2[14] Nu P 09 2
[14] Nu P 09 2
 
[14] Nu P 08 1
[14] Nu P 08 1[14] Nu P 08 1
[14] Nu P 08 1
 
[13] Nup 07 5
[13] Nup 07 5[13] Nup 07 5
[13] Nup 07 5
 
[12] Nup 07 3
[12] Nup 07 3[12] Nup 07 3
[12] Nup 07 3
 
[11] Nu P 07 1
[11] Nu P 07 1[11] Nu P 07 1
[11] Nu P 07 1
 
[11] Nu P 02 2
[11] Nu P 02 2[11] Nu P 02 2
[11] Nu P 02 2
 
[10] Nup 07 4
[10] Nup 07 4[10] Nup 07 4
[10] Nup 07 4
 
[9] Nu P 05 1
[9] Nu P 05 1[9] Nu P 05 1
[9] Nu P 05 1
 
[8] Nu P 04 3
[8] Nu P 04 3[8] Nu P 04 3
[8] Nu P 04 3
 
[7] Nu P 05 2
[7] Nu P 05 2[7] Nu P 05 2
[7] Nu P 05 2
 
[6] Nu P 04 4
[6] Nu P 04 4[6] Nu P 04 4
[6] Nu P 04 4
 
[6] Nu P 04 4
[6] Nu P 04 4[6] Nu P 04 4
[6] Nu P 04 4
 
[6] Nu P 03 1
[6] Nu P 03 1[6] Nu P 03 1
[6] Nu P 03 1
 
[5] Nu P 04 2
[5] Nu P 04 2[5] Nu P 04 2
[5] Nu P 04 2
 
[4] Erlang Tabelle
[4] Erlang Tabelle[4] Erlang Tabelle
[4] Erlang Tabelle
 
[3] Nu P 03 2
[3] Nu P 03 2[3] Nu P 03 2
[3] Nu P 03 2
 

[8] Nu P 06 2

  • 1. Protokolle der OSI-Schicht 1 Physical Layer (Übung) Kapitel 6.2 Netze und Protokolle Dipl.-Wirtsch.-Ing. Henrik Schumacher Institut für Kommunikationstechnik www.ikt.uni-hannover.de © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 2. Funktionen Physical Layer (1) Welche Aufgabe hat die Bitübertragungsschicht (Physical Layer) ? ... ... 1 1 Übertragungsmedium z.B. Kupferkabel (2) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 3. Funktionen Physical Layer (2) Übertragung von rohen Bits über einen Kommunikationskanal welche Spannung entspricht einer 1 bzw. einer 0? wie lange dauert ein Bit (Zeit)? Bitsynchronisation, Multiplexing in welche Richtungen ist eine Übertragung möglich (simplex, halbduplex, duplex)? wie kommt die erste Verbindung zustande? wie wird eine Verbindung beendet, ausgelöst? wie sehen die physikalischen Stecker aus? welche Signale sind auf welchem Pin? (3) Schicht 1 behandelt hauptsächlich mechanische, elektrische und prozedurale Aspekte (physikalische Übertragung von Informationen) Die Bitübertragungsschicht betrifft die Übertragung von rohen Bits über einen Kommunikationskanal. Ein Bit, das eine Seite mit der Wertigkeit 1 schickt, muss an der anderen Seite auch als Bit mit der Wertigkeit 1 empfangen werden und nicht als Bit mit der Wertigkeit 0. Typische Fragen, die hierbei auftauschen, sind: Wie viel Mikrosekunden soll ein Bit dauern, Soll die Übertragung in beide Richtungen gleichzeitig erfolgen, wie kommt die erste Verbindung zustande, und wie wird sie gelöst, wenn beide Seiten fertig sind, wie viele Pins hat ein Netzanschluss, und wofür werden diese verwendet? Die Fragen der Entwicklung betreffen hier weitgehend mechanische, elektrische und prozedurale Schnittstellen und das physikalische Übertragungsmedium, das sich unterhalb der Bitübertragungsschicht befindet. Quelle: Computernetzwerke, S.Tanenbaum © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 4. Funktionen Physical Layer (3) Wovon hängt die physikalische „Darstellung“ der Bits in der Bitübertragungsschicht ab, d.h. wie wird ein Bit übertragen? (4) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 5. Funktionen Physical Layer (3) Übertragungsmedium Single Wire, Unshielded Twisted Pair (UTP), Shielded Twisted Pair (STP), Glasfaser, Funk Beispiel elektrischer Zugriff: No Return to Zero (NRZ) keine Zeitsynchronisation bei Folge gleicher Bits (Abhilfe Bit Stuffing) Return to Zero (RZ) doppelte Bandbreite, keine Synchronisation bei „0“ Folgen Manchester Codierung doppelte Bandbreite (5) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 6. Funktionen Physical Layer (4) Zugriff der oberen Schicht (Sicherungsschicht, Link- Layer) Einzelzugriff, Mehrfachzugriff auf das Medium muss der Sicherungsschicht ermöglicht werden Multiplexverfahren Time Devision Multiple Access (TDMA) Frequency Devision Multiple Access (FDMA) Code Devision Multiple Access (CDMA) Ping-Pong Zeitrahmen mit Kanälen (6) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 7. Physical Layer Definitionen (1) Reicht die bloße Definition der Spannung und der Impulsdauer aus um einen Impuls für eine Schicht 1- Übertragung zu realisieren? (7) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 8. Physical Layer Definitionen (2) Nein, es müssen Toleranzbereiche definiert werden! Problem Dämpfung Störer Verzerrung Lösung Impulsmaske (8) Problem: An einem Anschluss können mehrere Geräte sein. Die Signale von diesen Geräten können unterschiedliche Entfernungen von der Empfangsstation haben und somit unterschiedlich verzögert und verzerrt bzw. gedämpft ankommen. Außerdem können andere Störungen auf dem Bus vorhanden sein. Der NT beim ISDN z.B. verwendet die Impulsmaske, um zu entscheiden, welche Impulse als gültig angenommen werden. Toleranzbereiche werden definiert sowohl bzgl. der Amplitude als auch bzgl. der Zeit. Impulse, die nicht in die Maske passen, werden als ungültig betrachtet. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 9. mechanische/ mechanische Prinzipien (1) Tragen Sie In das Kommunikations-Referenzmodell die fehlenden Bezeichnungen ein! Communication Communication Terminal Terminal Channel Channel (9) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 10. mechanische/ mechanische Prinzipien (2) Physical Physical Terminal Communications Communication Terminal Communications Communication Terminal Layer Terminal Layer Interface Equipment Channel Interface Equipment Channel Interface Interface (10) Auf der nächsten Folie folgen Beispiele für die verschiedenen Einheiten des Modells. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 11. User Communications Equipment Interfaces (1) Physical Physical Terminal Communications Communication Terminal Communications Communication Terminal Layer Terminal Layer Interface Equipment Channel Interface Equipment Channel Interface Interface 2wire analog line 2w analog Telephone NT Modem Plug with resistor PC with Modem RS 232 (min. 10w) NT V.24, X.21 2wire S0-bus NT 4 wire Terminal alternative Modem adaptor 2 w(U-Interface) PC on ISDN 2 wire min. S0-bus NT digital line, 10w 4 wire analog line ISDN S0-bus RS 232 (min. 10w) NT 4 wire V.24, X.21, USB adaptor S0-bus NT 4 wire ISDN Telephone (11) This and the following slides shall illustrate scenarios in our networks, where the OSI-concepts are applied. The scenarios above are not complete, they serve as example only. Terminal Equipment, Terminal Interface and Physical Layer Interface are normally integrated into the Computer. Only in the old days they were distributed over several boxes. Even the communications equipment is in modern systems integrated into the Terminal Equipment, e.g. the ISDN Adapter. major differences of the scenarios: number of wires used to interconnect the units specification of the electrical signal at the interfaces networks which are used different access methods to the network Another issue to be to be paid attention to is the implementation of the OSI-Layers in the different boxes. Each box does not serve the layer 1 only but upper layers as well. Which layers are implemented is differing from scenario to scenario. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 12. mechanische/ mechanische Prinzipien (3) Welche prinzipiellen Zusammenhänge bestehen zwischen den Blöcken bezüglich der Entfernungen und der Anzahl der Leitungen? Begründen Sie Ihre Antwort! Physical Physical Terminal Communications Communication Terminal Communications Communication Terminal Layer Terminal Layer Interface Equipment Channel Interface Equipment Channel Interface Interface (12) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 13. mechanische/ mechanische Prinzipien (4) je näher zum Terminal hin, desto mehr dedizierte Leitungen werden für Kommunikation, Steuerung, Synchronisation und Erdung benutzt Je mehr Leitungen, desto kürzer sind die Entfernungen, kürzere Wege werden überbrückt Dies geschieht aus Kostengründen, da so weniger Leitungen über große Distanzen benutzt werden müssen unterschiedlich viele OSI-Schichten implementiert! Physical Physical Terminal Communications Communication Terminal Communications Communication Terminal Layer Terminal Layer Interface Equipment Channel Interface Equipment Channel Interface Interface few 10 few 100 few 10 km few meters meters meters (13) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 14. Physical Layer in TCP/IP (1) Welcher Schicht entsprich die OSI-Schicht 1 (Physical Layer) im TCP/IP-Stack ? (14) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 15. Physical Layer in TCP/IP (2) Im TCP/IP Stack herrscht unterhalb der IP-Schicht ein großes „Nichts“ Hinweis in TCP/IP: Rechner muss mit Protokoll an das Netz angeschlossen sein unterschiedliche Technologien (z.B. IEEE 802.x) OSI TCP/IP layer 7 Application Application Application Application layer 6 Presentation Presentation layer 5 Session Session layer 4 Transport Transport Transport Transport layer 3 Network Internet Network Internet layer 2 Data Link Data Link Host ans Netz layer 1 Host ans Netz Physical Physical (15) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 16. Physical Layer in TCP/IP (3) OSI TCP/IP Im Modell nicht vorhanden layer 7 Application Application Application Application layer 6 Presentation Presentation Logical Link Control Logical Link Control IEEE 802.2 LLC layer 5 IEEE 802.2 LLC Session Session Management IEEE 802.1B layer 4 Management IEEE 802.1B MAC Bridging Transport Transport MAC Bridging Transport Transport IEEE 802.1D IEEE 802.1D layer 3 Network Internet Network Internet IEEE IEEE IEEE layer 2 IEEE IEEE IEEE IEEE Data Link IEEE 802.3 802.4 802.5 802.3 802.4 802.5 802.11 Blue- Data Link Blue- Host ans Netz CSMA/ Token Token 802.11 Tooth layer 1 Host ans Netz CSMA/ Token TokenW-LAN Tooth Physical Bus Ring W-LAN CD Physical CD Bus Ring (16) Unterschiede zwischen OSI und TCP/IP: TCP kennt keine strikte Trennung von Dienst, Schnittstelle und Protokoll Protokolle sind deshalb nicht so gut verborgen wie im OSI-Modell und können daher nicht so leicht ersetzt werden. OSI: erst Modell erfunden, dann die Protokolle entwickelt TCP: erst Protokolle entwickelt, die Schichteneinteilung erfolgte später Unterschiedliche Anzahl Schichten! Mögliche Verbindungen: OSI: Schicht 3: verbindungslose und verbindungsorientierte Verbindungen Schicht 4: verbindungsorientierte Verbindung TCP/IP: Schicht 3: verbindungslose Verbindungen Schicht 4: verbindungslose und verbindungsorientierte Verbindungen © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 17. ISDN ISDN: Integrated Services Digital Network (Digitales Fernmeldenetz für integrierte Dienste) Entwickelt seit 1989, EURO-ISDN-Standard seit 1993 Vereinigt das Integrierte Text- und Datennetz (IDN) mit Bildschirmtext, Telex, Teletex, Telefax usw. mit Fernsprechnetz zum Schmalband-ISDN 2 Basiskanäle (B-Kanäle ) mit je 64 kbit/s sowie ein Steuerkanal, der sog. D-Kanal mit 16 kbit/s Ziel: „Das“ Universalnetz wurde nicht erreicht Problem bei Datenübertragung max. 128kbit/s (B) / max 16kbit/s (D) synchrone Struktur der Übertragungskanale verhindert dynamische Bandbreitenverteilung (17) Gerd Siegmund,Technik der Netze Literaturquelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze Abkürzung für englisch integrated services digital network (digitales Fernmeldenetz für integrierte Dienste), Bezeichnung für ein System der digitalen Übertragungstechnik, von der DBP Telekom seit 1989 entwickelt. In der ersten Stufe wurde das IDN (Integriertes Text- und Datennetz), das Bildschirmtext, Telex, Teletex, DATEX-L, DATEX-P und Telefax umfasst, mit dem Fernsprechnetz zum Schmalband-ISDN vereint. Als einheitlicher europäischer Standard wurde Ende 1993 das Euro-ISDN eingeführt. In der zweiten Stufe erfolgte der Ausbau zum Breitband-ISDN, das auf Glasfaserverbindungen mit Übertragungsraten bis zu 140 Mbit/s basiert. Fernziel ist das IBFN (Integriertes Breitband-Fernmeldenetz), das Hörfunk und Fernsehen integrieren soll. www.wissen.de B-Kanal Der B-Kanal, auch Bearer-Kanal oder Basiskanal genannt, ist ein Nutzkanal vom ISDN -Basisanschluss bzw. vom Primärmultiplexanschluss . Im Basisanschluss werden zwei B-Kanäle mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von jeweils 64 kbit/s für die transparente Übertragung aller Informationsarten wie Sprache, Daten , Texte , Grafiken u.s.w. zur Verfügung gestellt. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 18. ISDN: Schicht 1 (18) Gerd Siegmund,Technik der Netze Dem Teilnehmer stehen am Basisanschluss zwei Basiskanäle (B-Kanäle ) mit je 64 kbit/s sowie ein Steuerkanal, der sog. D-Kanal mit 16 kbit/s, zur Verfügung. Die digitale Teilnehmeranschluss hat zusammengefasst eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 144 kbit/s (2B+D). In den beiden B-Kanälen können gleichzeitig zwei unterschiedliche Dienste mit einer Bitrate von 64 kbit/s über eine Leitung bedient werden. Neben dem ISDN-Basisanschluss gibt es noch den Primärmultiplexanschluss mit der S2M-Schnittstelle . Dieser besteht aus 30 B-Kanälen und zwei D-Kanälen (64 kbit/s) und stellt eine Netto-Nutzdatenrate von 30 x 64 kbit/s, entsprechend 1,920 Mbit/s zur Verfügung. Die Nutz- und Steuersignale werden in einem Zeitrahmen, dem sogenannten 2-Mbit/s-Rahmen, zusammengefasst. Der Primärmultiplexanschluss hat eine Gesamtübertragungsrate von 2,048 Mbit/s. Viele europäische Länder verwenden diese Variante mit 2,048 Mbit/s, die auch als E1-System bezeichnet wird (siehe E-Übertragungsschnittstellen ). In Amerika besteht der Primärmultiplexanschluss aus 23 B-Kanälen und einem D-Kanal, was einer Nutzdatenrate von 1,544 Mbit/s entspricht. Über die Basiskanäle ist neben Fernsprechen auch Text-, Daten- oder Faksimile-Übertragung möglich (Mischkommunikation). ISDN ist in Deutschland flächendeckend verlegt und hat nationale Spezifikationen. Da andere Länder ebenfalls eigene ISDN-Spezifikationen hatten, haben sich in Europa 28 Betreiber und 20 Länder zu einem einheitlichen ISDN-System verpfichtet, dem Euro-ISDN . Das Euro-ISDN gehört seit Jahren zum Regelangebot der Telekom. ISDN zeichnet sich durch viele sprachorientierte Leistungsmerkmale aus. So beispielsweise die Dreierkonferenz , das Anklopfen , das Makeln , die Anrufweiterschaltung und die Rufnummernübermittlung oder - unterdrückung. Einer der Nachteile von ISDN aus der Sicht der Datenübertragung ist die Beschränkung der Nutzdatenrate auf maximal 1.920 kbit/s sowie die synchrone Struktur der Übertragungskanäle, die keine dynamische Bandbreitenverteilung zuläßt. Daher wird ISDN auch in Zukunft hauptsächlich ein Sprachdienst sein. Einer der Hauptvorteile von ISDN ist andererseits die Tatsache, daß es ein internationaler Standard ist, für den es für die Basisschnittstelle weltweit nur eine einzige und für die Primärmultiplexschnittstelle nur zwei Varianten gibt. ISDN unterscheidet zwischen drei Verbindungsarten : Die leitungsvermittelte Verbindung über den B-Kanal mit dem 1TR6- Protokoll und Euro-DSS1-Protokoll , die paketvermittelte Verbindung über den B-Kanal mittels DSS1 sowie die paketvermittelte Verbindung über den D-Kanal mit dem europäischen Signalisierungsprotokoll DSS1. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik www.networkworld.de
  • 19. ISDN: Der D-Kanal (1) Austausch von Signalisierungsinformationen über D- Kanal (Außerbandsignalisierung) immer vorhanden, „Standleitung“ D-Kanal unabhängig vom Verbindungszustand standardisierte Nachrichten (Messages) für Teilnehmersignalisierung D-Kanal-Protokoll: Austausch der Nachrichten nach einer standardisierten Vorschrift (19) Der Austausch von Signalisierungsinformationen zwischen den Endeinrichtungen und der Vermittlungsstelle erfolgt über den D-Kanal und ist im D-Kanal-Protokoll festgelegt. Der D-Kanal steht unabhängig jeder Zeit zur Verfügung und ist vom Verbindungszustand unabhängig („Standleitung“) D-Kanal Bei dem D-Kanal handelt es sich um einen Anschlusskanal im ISDN , der hauptsächlich für die Zeichengabe bestimmt ist, also für den Verbindungsaufbau , -abbau und die Kommunikationssteuerung sorgt. Der D-Kanal hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von 16 kbit/s (D16-Kanal) im Basisanschluss und 64 kbit/s (D64-Kanal) im Primärmultiplexanschluss . Der D16-Kanal dient der leitungsgebundenen Außenband-Signalisierung an der Nutzer-Netz-Schnittstelle , der D64-Kanal an der Netz-Netz-Schnittstelle auf dem Zentralzeichengabekanal ZZK und auch als Signalisierungskanal an der Primärmultiplex- Schnittstelle von Endanwendern. Der D-Kanal verwendet zur Datenübertragung das LAP-D-Protokoll . Das D-Kanal-Protokoll ist im nationalen Bereich durch das Standardisierungsdokument 1TR6 festgelegt; im Euro-ISDN tritt an Stelle des nationalen Protokolls die ITU -Spezifikation DSS1 . Der D-Kanal wird in zwei quantitativ verschiedenen Kombinationen mit B-Kanälen (B für Bearer bzw. Betreiber ) benutzt: der Basic Rate und der Primary Rate. Die Basic Rate hat zwei B-Kanäle mit je 64 kbit/s für digitale PCM zur Datenübertragung oder zur Übertragung quantisierter Sprache zuzüglich einen D-Kanal (2B + 1D), die Primary Rate 23 B-Kanäle plus einen D-Kanal (23B + 1D) in den USA und Japan, in Europa sogar 30 B- Kanäle plus einen Kanal (30B + 1D). www.networworld.de © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 20. ISDN: Der D-Kanal (2) © Hüthig Verlag, Heidelberg (20) D-Kanal-Protokoll Das ISDN D-Kanal -Protokoll ist entsprechend dem OSI-Referenzmodell strukturiert und durch ITU - Empfehlungen festgelegt. Die Steuerung über den D-Kanal findet in den unteren drei Schichten statt. Bitübertragungsschicht In der Bitübertragungsschicht findet die physikalische Bitübertragung statt (16 kbit/s oder 64 kbit/s). Die Bitübertragungsschicht übernimmt dabei die Übertragung der Steuerinformationen entsprechend den ITU-T-Empfehlungen I.430 und I.431. Die wichtigsten Funktionen der Bitübertragungsschicht sind die Generierung des Bit-Taktes, die Rahmensynchronisation, die Echokompensation und die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Endeinrichtung . Der Bit-Takt bestimmt die Brutto-Bitdatenrate von 192 kbit/s an der S0-Schnittstelle . Die Rahmensynchronisation sorgt für Gleichlauf der Frames zwischen Sender und S0-Schnittstelle. Der Echo-Kanal regelt den Zugriff auf den D-Kanal und die Aktivierung bzw. Deaktivierung dient der Signalisierung und dem Verbindungsauf- bzw. -abbau. Die Bitübertragungsschicht überträgt die Daten der Schichten 2 und 3 in einem 48 Bit langen Rahmen und einer Bruttobitrate von 192 kbit/s zwischen der Vermittlungsstelle und den ISDN-Endeinrichtungen . D-Kanal-Zugriffssteuerung Durch die Zugriffsteuerung des D-Kanals wird den Endgeräten ein geordneter Zugriff auf den D-Kanal ermöglicht. Dabei sind die Endgeräte in zwei Prioritätsklassen eingeteilt: die Prioritätsklasse 1, die Signalisierungsfunktionen erfüllt und die Klasse 2 für andere Informationen , wie z.B. Paketdaten. Alle an den Bus angeschlossenen Endgeräte überprüfen und zählen dabei das E-Bit , das als Echosignal des D- Kanals aus der Richtung des Netzabschlusses NT kommt. Je nach Prioritätsklasse gilt der D-Kanal nach 8 bzw. nach 10 gezählten E-Informationen als frei und kann von dem Endgerät zur Übertragung genutzt werden. Dabei werden nach 8 oder 9 freien D-Zeitschlitzen zuerst die Steuerinformationen übertragen, nach 10 oder 11 Zeitschlitzen beginnt die Übertragung der paketierten Daten . Haben mehrere Endgeräte den gleichen Zählerstand erreicht und senden gleichzeitig, folgt eine Prozedur zur Kollisionserkennung. Dabei vergleichen die Endgeräte ihr im D-Kanal gesendetes Bit mit dem reflektierten Echobit. Stimmen das D-Bit und das E-Bit überein, dann sendet die Endeinrichtung das nächste D-Bit. Stimmen die beiden Bits nicht überein, dann bricht die Endeinrichtung die Übertragung über den D-Kanal sofort ab. www.networkworld.de © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 21. Endgerätebegrenzung (1) Aus welchem Grund ist die Anzahl der Endgeräte bei ISDN auf 8 begrenzt? (21) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 22. Endgerätebegrenzung (2) Aufgrund der Störungen (Reflexionen) die auf dem Bus durch zusätzliche Geräte und Dosen entstehen! Anwendung der Impulsmaske zur Erkennung eines ordnungsgemäßen Signals (22) Problem: An einem Anschluss können mehrere Geräte sein. Die Signale von diesen Geräten können unterschiedliche Entfernungen von der Empfangsstation haben und somit unterschiedlich verzögert und verzerrt bzw. gedämpft ankommen. Außerdem können andere Störungen auf dem Bus vorhanden sein. Der NT verwendet die Impulsmaske, um zu entscheiden, welche Impulse als gültig angenommen werden. Impulse, die nicht in die Maske passen, werden als ungültig betrachtet. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 23. NT im ISDN (1) Sie haben ein Standard ISDN-Anschluss von der Telekom oder Arcor Der NT implementiert Schicht 1 Warum können Sie keinen Internverkehr zwischen den Endgeräten realisieren? Wie wäre es möglich? (23) © Hüthig Verlag, Heidelberg Quelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 24. NT im ISDN (2) S0 Uk0 © Hüthig Verlag, Heidelberg (24) Quelle: Gerd Siegmund,Technik der Netze © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 25. Dienste des Physical Layers (1) Nennen Sie ein Beispiel für einen möglichen Dienst der Schicht 1 beim ISDN! Hinweis: S0-Schnittstelle wird das erste mal in Betrieb genommen. (25) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 26. Dienste des Physical Layers (2) Austausch von Messages: ph.active.XXXX Req Ind Res Con Erläuterung PH-Active X X - - Aktivierung der Schicht 1 PH-Deactive - X - - Deaktivierung der Schicht 1 abgeschlossen (Anzeige) Schicht 2 Schicht 2 1. request 3. response (1) SAP (1) SAP 4. confirm 2. indication Schicht 1 Schicht 1 (26) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 27. Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“ © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 28. Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“ © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 29. Aktivierung (1) Beschreiben Sie den Aktivierungsvorgang der Physikalischen Schicht auf dem S0-Bus! (29) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 30. Aktivierung (2) Für die in der Schicht 1 auszutauschenden „Nachrichten“ sind die Namen Info S0 .. Info S4 festgelegt worden. Name TE-> NT Signal Kein Signalpegel Info S0 < -- > Dauersignal , normale Bitrate, asynchron 01111110 (192 kBit/s) Info S1 -- > Grundrahmen zur Synchronisation der TEs, alle Bits A,D,E,B auf 0 Info S2 <-- stabile Rahmen mit Kanälen zum NT; B, D transparent (logisch 1) Info S3 -- > stabile Rahmen mit Kanälen zu den TEs; B, D transparent, E= Info S4 < -- echo von D, A=1 -> Rahmensynchron, wenn 2 mal erkannt +0,75 V Info S1: -0,75 V (30) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 31. Aktivierung (3) zwei NT Instanzen Aktivierung der U-Schnittstelle und Ableitung des Netztaktes Synchronisierung der U-Schnittstelle auf Rahmen (31) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 32. Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“ © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 33. Quelle: Kanbach, Körber, „ISDN-Die Technik“ © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 34. ISDN Physical Layer (1) Erläutern Sie, warum der AMI-Code als „pseudotertiär“ bezeichnet wird! (34) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 35. ISDN Physical Layer (2) AMI-Code (Alternate Mark Inversion) Kodierung 1 ⇒ 0V, 0 ⇒ +0,75V und –0,75V abwechselnd Bsp.: Pseudoternärer Code: zwei logische Zustände (Null, Eins) werden auf 3 physikalische Zustände abgebildet (35) Die binären Daten werden nicht direkt übertragen, sondern nach folgendem Verfahren codiert: Die binäre 1 wird durch einen Signalpegel 0 V repräsentiert, die binäre 0 abwechselnd durch die Signalpegel + 0.75 V und - 0.75 V. Diese Codierung entspricht einem IAMI-Code (Inverse Alternate Mark Inversion) für das invertierte Binärsignal. Bild 5 zeigt ein Beispiel für die gewählte Kanalcodierung. © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 36. ISDN Physical Layer (3) Welchen Vorteil hat diese Codierung gegenüber einem TTL Signal (0=0V, 1=5V)? (36) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 37. ISDN Physical Layer (4) Gleichstromfreiheit, da abwechselnd +0,75V und –0,75V für die Darstellung einer Null benutzt werden. Im Mittel ergibt sich 0V. (37) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 38. ISDN Bitsynchronisation (3) Wie kann der Anschluss auf das Netz synchronisiert werden und welche Rolle spielt dabei die Codierung (AMI- Code)? (38) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 39. ISDN Bitsynchronisation (4) Das Endgerät leitet den Bit-Synchronismus aus den Potentialwechseln des Signals ab, hierfür sind keine besonderen Prozeduren erforderlich Das empfangene Signal muss möglichst viel Signalwechsel (Synchronisationsinformation) enthalten. Bei AMI ist das selbst dann der Fall, wenn kontinuierlich „0“ gesendet werden würde. (39) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 40. ISDN Bitsynchronisation (5) Neben der Bitsynchronisation gibt es auf Schicht 2 auch eine Rahmensynchronisation. Inwiefern beeinflusst diese Rahmensynchronisation die Physikalische Schicht? (40) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik
  • 41. Physical Layer Rahmensynchronisation (1) Zur Rahmensynchronisation wird zu Beginn jedes Rahmens die erste (binäre) Null (Rahmenbit ‘F‘) und die erste binäre Null nach dem ersten ‘L‘-Bit mit falscher Polarität gesendet (Verletzung der AMI-Regel) Dies muss von der PHY berücksichtigt werden FA def. = 0 F Rahmenbit L DC-Ausgleichbit 48 bits in 250 microseconds TE-> NT 0 1 0 t spätestens FA (nach 14 Bits) ist 0! (41) © UNI Hannover, Institut für Allgemeine Nachrichtentechnik