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grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case

Torsten Henning Hensel
Torsten Henning Hensel
Torsten Henning HenselBrand & Innovation Strategist um Torsten Henning Hensel

Markenabteilungen und Nachhaltigkeitsabteilungen ziehen nur selten am gleichen Strang. Vergleicht man die Markenstrategien verschiedenster Unternehmen mit deren Nachhaltigkeitsstrategien, so findet man hier nur selten Anschlussfähigkeit oder gar Kongruenz. Nachhaltigkeit und Marke sollten jedoch zusammengedacht werden. nouvé berlin bietet hierfür einen innovativen Managementansatz.

grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case

1 von 42
nouvé berlin – sustainable brand strategy
Nachhaltigkeit als 

Business Case
Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
für Unternehmen und Marken
Torsten Henning Hensel
Photo by Riccardo Annandale on Unsplash
grün – fair – smart
Zukunftsorientiertes
Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet: 

die eigene Wirksamkeit zu erkennen und
verantwortungsvoll zu handeln. Es ist Zeit,
Verantwortung zu übernehmen und aktiv
einen positiven Beitrag zur Erreichung
der Global Goals zu leisten.
Photo by Riccardo Annandale on Unsplash
3
nouvé berlin
Torsten Henning Hensel
Für alle Unternehmer*innen, 

die ihr Potential entfalten möchten, 

um die Kraft und Verantwortung zu haben, 

ihre ökonomische Leistungsfähigkeit mit der
Übernahme von sozialer und ökologischer
Verantwortung in Einklang zu bringen, 

haben wir diesen Workshop konzipiert.
Entwickeln Sie Ihre Stärken und 

lassen Sie sich auf die Chancen ein!
Was treibt Sie an?
• Sie möchten Zeit und Energie in die nachhaltige
Entwicklung Ihres Unternehmens investieren?
• Soziale und ökologische Aspekte sollen eine
zentrale Rolle in Ihrer Unternehmensentwicklung
spielen, Nachhaltigkeit in Ihre Unternehmens-
kultur einfließen?
• Sie wünschen sich mehr Impact für Ihre schon
bestehenden nachhaltigen Unternehmungen?
• Sie möchten keine fertige Lösung, sondern eine
für Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneiderte?
• Sie wünschen sich schnelle Ergebnisse und
Erfolge, wollen Ihre Bemühungen jedoch in ein
Big Picture eingebettet sehen?
• Sie möchten Ihre Mitarbeiter in die Entschei-
dungsprozesse einbeziehen?
Photo by Mert Guller on Unsplash
Agenda
Nachhaltigkeit als Business Case
TEIL I: EINFÜHRUNG
Was ist Nachhaltigkeit
Neues Nachhaltigkeitsverständnis
Relevante Frameworks (SDGs, DNK)
Nachhaltigkeit in Unternehmen / für Marken
Markenbasiertes Nachhaltigkeitsmanagement
Unser Prozess
TEIL 2: EXEMPLARISCHE TOOLS
Golden Circle
Stakeholder-Mapping
Lieferketten-Analyse
Business Model Canvas
10 Types of Innovation
Objectives and Key Results
Wesentlichkeitsanalyse
SDG Deepdive
DNK Deepdive
Storytelling
Sustainable Product Development
NOUVÉ ALS PARTNER
Mission
Services
Referenzen
4
nouvé berlin
Torsten Henning Hensel
TEIL I
EINFÜHRUNG
Photo by TienDat Nguyen on Unsplash
Was ist Nachhaltigkeit?
Nachhaltiges Wirtschaften hat die Zukunft im Blick
6
nouvé berlin
Torsten Henning Hensel
„Nachhaltig ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart
befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen
Bedürfnisse nicht befriedigen können.
Im Wesentlichen ist nachhaltige Entwicklung ein Wandlungsprozess, in
dem die Nutzung von Ressourcen, das Ziel von Investitionen, die Richtung
technologischer Entwicklung und institutioneller Wandel miteinander
harmonieren und das derzeitige und künftige Potenzial vergrößern,
menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.“
Brundtland-Kommission, 1987
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grün – fair – smart: Nachhaltigkeit als Business Case

  • 1. nouvé berlin – sustainable brand strategy Nachhaltigkeit als 
 Business Case Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement für Unternehmen und Marken Torsten Henning Hensel Photo by Riccardo Annandale on Unsplash grün – fair – smart
  • 2. Zukunftsorientiertes Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet: 
 die eigene Wirksamkeit zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln. Es ist Zeit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv einen positiven Beitrag zur Erreichung der Global Goals zu leisten. Photo by Riccardo Annandale on Unsplash
  • 3. 3 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Für alle Unternehmer*innen, 
 die ihr Potential entfalten möchten, 
 um die Kraft und Verantwortung zu haben, 
 ihre ökonomische Leistungsfähigkeit mit der Übernahme von sozialer und ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen, 
 haben wir diesen Workshop konzipiert. Entwickeln Sie Ihre Stärken und 
 lassen Sie sich auf die Chancen ein! Was treibt Sie an? • Sie möchten Zeit und Energie in die nachhaltige Entwicklung Ihres Unternehmens investieren? • Soziale und ökologische Aspekte sollen eine zentrale Rolle in Ihrer Unternehmensentwicklung spielen, Nachhaltigkeit in Ihre Unternehmens- kultur einfließen? • Sie wünschen sich mehr Impact für Ihre schon bestehenden nachhaltigen Unternehmungen? • Sie möchten keine fertige Lösung, sondern eine für Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneiderte? • Sie wünschen sich schnelle Ergebnisse und Erfolge, wollen Ihre Bemühungen jedoch in ein Big Picture eingebettet sehen? • Sie möchten Ihre Mitarbeiter in die Entschei- dungsprozesse einbeziehen? Photo by Mert Guller on Unsplash
  • 4. Agenda Nachhaltigkeit als Business Case TEIL I: EINFÜHRUNG Was ist Nachhaltigkeit Neues Nachhaltigkeitsverständnis Relevante Frameworks (SDGs, DNK) Nachhaltigkeit in Unternehmen / für Marken Markenbasiertes Nachhaltigkeitsmanagement Unser Prozess TEIL 2: EXEMPLARISCHE TOOLS Golden Circle Stakeholder-Mapping Lieferketten-Analyse Business Model Canvas 10 Types of Innovation Objectives and Key Results Wesentlichkeitsanalyse SDG Deepdive DNK Deepdive Storytelling Sustainable Product Development NOUVÉ ALS PARTNER Mission Services Referenzen 4 nouvé berlin Torsten Henning Hensel
  • 5. TEIL I EINFÜHRUNG Photo by TienDat Nguyen on Unsplash
  • 6. Was ist Nachhaltigkeit? Nachhaltiges Wirtschaften hat die Zukunft im Blick 6 nouvé berlin Torsten Henning Hensel „Nachhaltig ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. Im Wesentlichen ist nachhaltige Entwicklung ein Wandlungsprozess, in dem die Nutzung von Ressourcen, das Ziel von Investitionen, die Richtung technologischer Entwicklung und institutioneller Wandel miteinander harmonieren und das derzeitige und künftige Potenzial vergrößern, menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.“ Brundtland-Kommission, 1987
  • 7. Begriffsdefinitionen Verschiedene Definitionen des Begriffs Nachhaltigkeit 7 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Laut Duden bezeichnet Nachhaltigkeit zum einen eine länger anhaltende Wirkung und zum anderen ein ein Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als regenerierbar ist. Wikipedia definiert Nachhaltigkeit als ein ressourcenschonendes Handlungsprinzip, bei dem besonderer Wert auf die Erhaltung der wesentlichen Eigenschaften, die Stabilität und die Regenerationsfähigkeit des betreffenden Systems gelegt wird. Im Lexikon der Nachhaltigkeit werden verschiedene Definitionsansätze beschrieben und zusammengefasst. Dabei wird herausgearbeitet, dass sich Nachhaltigkeit nicht so einfach definieren lässt. Utopia.de versteht Nachhaltigkeit als notwendige Reaktion auf die Schäden, die wir unserer Umwelt bereits zugefügt haben: durch entsprechende Bemühungen, unser Leben insgesamt sowie die Produktionsbedingungen, Lebensmittelversorgung usw. verantwortungsvoller zu gestalten und die zugefügten Schäden zu reparieren.
  • 8. Eine Art Konsens scheint heutzutage darin zu bestehen, dem Begriff Nachhaltigkeit sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Aspekte zuzuschreiben. Wir schließen uns dem Verständnis der „Drei Säulen der Nachhaltigkeit“ an und werden daher im Workshop sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Aspekte der Nachhaltigkeit beleuchten. Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash
  • 9. Heutiges Nachhaltigkeitsverständnis Das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit 9 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Ökologische Nachhaltigkeit:
 Fokus auf eine intakte Umwelt Ziel: Landschaft, Natur und Biodiversität unseres Planeten schützen Ökonomische Nachhaltigkeit: Fokus auf rücksichtsvolles Wirtschaften Ziel: Die Entwicklung einer verantwortungsvollen, um- und weitsichtigen Wirtschaft unterstützen Soziale Nachhaltigkeit: Fokus auf eine gerechte Gesellschaft Ziel: Die Lebensqualität für heutige und kommende Generationen erhalten oder verbessern
  • 10. Agenda 2030 & SDGs Globales Gemeinschaftswerk 10 nouvé berlin Torsten Henning Hensel „Nachhaltigkeit ist ebenso fordernd wie gewinnbringend. Diese Einsicht und Überzeugung leitete die Staaten der Vereinten Nationen bei der Erarbeitung und Verabschiedung der Agenda 2030. Sie dokumentiert unsere gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung. 17 ambitionierte Ziele definieren wesentliche Voraussetzungen dafür, dass heutige und kommende Generationen weltweit ein Leben in Würde führen können. Dies erfordert eine umfassende Transformation unserer Welt. Regierungen und Zivilgesellschaften, Wirtschaft und Wissenschaft, Bürgerinnen und Bürger weltweit sind aufgerufen, unsere Art zu leben und zu arbeiten, zu produzieren und zu verbrauchen am Leitbild der Nachhaltigkeit auszurichten. Wir verstehen Nachhaltigkeit als Gemeinschaftswerk, das sich für alle bezahlt macht. Nachhaltigkeit ist eine Frage der ökonomischen Vernunft, der ökologischen Notwendigkeit und des sozialen Selbstverständnisses. Dr. Angela Merkel, 2020
  • 12. Die Ziele im Überblick Worauf es hinzuarbeiten gilt 12 nouvé berlin Torsten Henning Hensel 1. Armut in jeder Form und überall beenden. 2. Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern. 3. Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern. 4. Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern. 5. Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen. 6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten. 7. Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern. 8. Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern. 9. Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen. 10.Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern. 11.Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, wider- standsfähig und nachhaltig gestalten. 12.Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen. 13.Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen. 14.Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen. 15.Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der Biodiversität ein Ende setzen. 16.Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungs- fähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen. 17.Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung* mit neuem Leben erfüllen.
  • 13. Alles schön und gut! Aber was heißt das denn jetzt konkret für mein Unternehmen? Photo by Jeremy Bishop on Unsplash
  • 14. Deutscher Nachhaltigkeitskodex Kriterienkatalog für die Umsetzung in Unternehmen 14 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Die Facetten nachhaltigen Wirtschaftens sind äußerst vielfältig. Um für Unternehmen entsprechende Weichenstellungen im Alltag vorzunehmen, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im Dialog mit der Wirtschaft den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) erarbeitet. Der DNK ist ein international anwendungsfähiger Berichtsstandard für Nachhaltigkeitsaspekte, dessen besonderer Nutzen in seiner komprimierten und anwenderfreundlichen Form liegt, die Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Rechtsform einen international anerkannten Rahmen zur Berichterstattung über Nachhaltigkeitsaspekte und deren Management zur Verfügung stellt. Mit seinen 20 Kriterien bietet der Kodex Unternehmen Orientierung für ihre strategische Ausrichtung und dient Kunden und Geldgebern als transparente Entscheidungshilfe für eine nachhaltigkeitsorientierte Bewertung von Angeboten und Leistungen von Unternehmen. Es ist sinnvoll, die Nachhaltigkeit in Unternehmen auf Basis dieses Kriterienkatalogs zu entwickeln. Die Kriterien sind klar definiert, umfassend anwendbar und international anerkannt. Eine hervorragende Basis also, um an der eigenen Nachhaltigkeit zu arbeiten.
  • 15. Die 20 Kriterien des DNK 1. Strategie (Kriterien 1-4) 15 nouvé berlin Torsten Henning Hensel STRATEGIE: Was ist Ihre Strategie für die Umsetzung Ihrer Nachhaltigkeitsziele? Welche Werte leiten Sie dabei? Welche Standards wollen Sie nutzen, um Ihre Ziel zu prüfen? WESENTLICHKEIT: In welchem Handlungsbereich hat Ihr Betrieb den größten Einfluss auf nachhaltiges Wirtschaften? Bei der Beschaffung von Arbeitsmitteln? Bei der Gestaltung von Arbeitsprozesse oder Herstellungsprozessen? Durch die Weiternutzung Ihrer Produkte oder Beratungsleistung durch Kunden? ZIELE: Welche Nachhaltigkeitsziele wollen Sie sich und Ihrem Betrieb in den nächsten Jahren setzen? Mit welchen konkreten Maßnahmen, Techniken und Werkzeugen wollen Sie diese Ziele erreichen? TIEFE DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE: Welche Bestandteile hat Ihre Wertschöpfungskette? Nach welchen Kriterien wählen Sie die Lieferanten Ihrer Arbeitsmittel aus? Was beachten Sie bei der Logistik für die Beschaffung von Arbeitsmitteln und der Lieferung von Produkten und Dienstleistungen an Kunden?
  • 16. Die 20 Kriterien des DNK 2. Prozess- & Produktmanagement 16 nouvé berlin Torsten Henning Hensel VERANTWORTUNG: Welche Mitarbeitenden sind in Ihrem Betrieb für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und der Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich? REGELN UND PROZESSE: Mit welchen Regelungen und Prozessen stützen Sie die praktische Umsetzung Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie im Betrieb? Mit welchen zusätzlichen Anweisungen gewährleisten Sie die Erreichung Ihrer Nachhaltigkeitsziele? KONTROLLE: Wie haben Sie die Informationen gesammelt, die Sie für die Bestandsaufnahme Ihrer betrieblichen Nachhaltigkeit verwendet haben? Welche Verfahren planen Sie für die Evaluierung Ihrer Zielsetzungen zu verwenden? ANREIZSYSTEME: Mit welchen Belohnungen honorieren sie die Beiträge Ihrer Mitarbeitenden, um die praktische Umsetzung und Verfolgung Ihrer Nachhaltigkeitsziele und -strategie zu fördern? BETEILIGUNG VON ANSPRUCHSGRUPPEN: Welche Personen, Gruppen und Institutionen beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Betriebs? Was schätzen diese Akteure an der Zusammenarbeit mit Ihrem Betrieb? INNOVATIONS‐ UND PRODUKTMANAGEMENT: Wie fördern Sie in Ihrem Betrieb Innovationen, die zu mehr Nachhaltigkeit führen können? Welche Innovationen haben Sie bereits unternommen und welche Auswirkungen hatten diese Innovationen? (Kriterien 5-10)
  • 17. Die 20 Kriterien des DNK 3. Umwelt (Kriterien 11-13) 17 nouvé berlin Torsten Henning Hensel INANSPRUCHNAHME NATÜRLICHER RESSOURCEN: Welche natürlichen Ressourcen nutzen Sie als Arbeits- und Betriebsmittel für Ihre Geschäftstätigkeit? Welche Mengen verbrauchen Sie im Laufe eines Geschäftsjahrs? RESSOURCENMANAGEMENT: Was unternehmen Sie, um den Einsatz der natürlichen Ressourcen effizienter und schonender zu gestalten? Wie organisieren Sie diese Prozesse? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus für Ihren Betrieb? KLIMARELEVANTE EMISSIONEN: Was sind die größten Quellen von Treibhausgas-Emissionen in Ihrem Betrieb? Was planen Sie, um das Ausmaß der Emissionen in Zukunft zu kompensieren oder zu reduzieren?
  • 18. Die 20 Kriterien des DNK 4. Gesellschaft (Kriterien 14-20) 18 nouvé berlin Torsten Henning Hensel ARBEITNEHMERRECHTE: Was unternehmen Sie, um für gute Arbeitsbedingungen, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit zu sorgen? Welche Rolle spielen Ihre Mitarbeitenden dabei? CHANCENGERECHTIGKEIT: Welche Rolle spielt Vielfalt bei der Auswahl Ihrer Mitarbeitenden? Wie werden Sie den unterschiedlichen Bedürfnissen, Wünschen und Talenten ihrer Mitarbeitenden gerecht? QUALIFIZIERUNG: Wie fördern Sie die Ausbildung in Ihrem Betrieb? Wie unterstützen Sie Ihre Mitarbeitenden bei Fort- und Weiterbildungen und mit welchen Maßnahmen erhalten Sie deren Beschäftigungsfähigkeit? MENSCHENRECHTE: Wie achten Sie in Ihrem Betrieb und in der Kommunikation mit Ihren Lieferanten und Geschäftspartnern darauf, dass Menschenrechte gewahrt werden? GEMEINWESEN: Wie und zu welchen Anlässen engagieren Sie und Ihre Mitarbeitenden sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld Ihrer Stadt, Gemeinde oder Region? Wie trägt Ihr betriebliches Engagement dazu bei, dass Ihre Region lebenswert wird oder bleibt? POLITISCHE EINFLUSSNAHME: In welcher Form und zu welchen Anlässen vertreten Sie und Ihre Mitarbeitenden die wirtschaftspolitischen Interessen Ihres Betriebs? GESETZES‐ UND RICHTLINIENKONFORMES VERHALTEN: Wie stellen Sie sicher, dass Sie und die Mitarbeitenden Ihres Betriebs nationale, internationale und gewerbespezifische Gesetze, Regeln und Verhaltensweisen einhalten? Wie vermeiden Sie rechtswidriges Verhalten und wie beugen Sie Korruption vor?
  • 19. Wenn alle Unternehmen die gleichen Frameworks nutzen, um sich zu profilieren, entsteht am Ende kein Profil, sondern Einheitsbrei. nouvé unterstützt Sie bei der Entwicklung eines markenbasierten Nachhaltigkeits- ansatzes, der ihr Unternehmen profiliert. Photo by Artur Rutkowski on Unsplash
  • 20. Markenbasiertes Nachhaltigkeitsmanagement Brand Managements meets Sustainability Management 20 nouvé berlin Torsten Henning Hensel BRAND AS A DRIVER FOR SUSTAINABILITY SUSTAINABILITY AS A DRIVER FOR BRANDING Brand Management Sustainability Management
  • 21. Unser Prozess Markenbasiertes Nachhaltigkeitsmanagement 21 nouvé berlin Torsten Henning Hensel WS 1 (Tag 1) Analyse Marke, Stakeholder, Geschäftsmodell, Geschäftsprozesse, Lieferkette, Inno- vationspotenziale, Impact/Risiken > Wesentlichkeit MEASURE IMPLEMENT DESIGN DEFINE DISCOVER WS 2 (Tag 2) Zielsetzung > Wesentliche Aktionsbereiche definieren > Entscheidung für Framework: 
 SDG/DNK WS 3 (Tag 3) Maßnahmen- entwicklung analog zum Framework: SDG/DNK Projektbegleitung Umsetzen, Projektmanagement > Wer, was, wann? Produktportfolio nachhaltig gestalten
 Storytelling Projektbegleitung KPIs/Kennzahlen > messen & laufend optimieren Definition neuer Zielsetzungen (back to DEFINE)
  • 22. TEIL II EXEMPLARISCHE TOOLS Photo by Tim Marshall on Unsplash
  • 23. Kern & Wesen Ihrer Marke entdecken Brand Discovery mit dem Golden Circle 23 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Bei der Arbeit mit dem Golden Circle fragen 
 wir in erster Linie nach dem Why und How Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Marke. Wir wollen verstehen, was Sie antreibt zu tun, was Sie tun, welches übergeordnete Ziel Sie damit verfolgen und wie Sie das konkret angehen, was Sie also von anderen unterscheidet. Es geht um Vision, Mission und das, was man „Purpose“ nennt, die zentrale innere Kraft also, die Ihre Marke treibt, der Motor und Kern des Ganzen. Von hier aus lassen sich die wichtigsten Eck- pfeiler für ein Markenleitbild ableiten und als Orientierungsrahmen für das Nachhaltigkeits- management setzen.
  • 24. Relevante Impactgruppen ermitteln Stakeholder Mapping zeigt, auf wen sich Ihre Marke auswirkt 24 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Nachhaltigkeit ist gut. Effektiv und nutzbringend für Ihr Unternehmen / Ihre Marke ist sie jedoch nur, wenn sie konkret an den Anspruchsgruppen ausgerichtet ist, die von Ihrem Nachhaltigkeitsmanagement betroffen sind oder davon profitieren. Mit Bruno Latour muss zu den menschlichen und institutionellen Stakeholdern heute auch die Erde, das „Terrestrische“, als Akteur hinzugedacht werden. Denn alles, was wir tun, hat Auswirkungen auf sie – und sie wiederum hat (durch ihre entschiedene Reaktion auf uns) Einfluss auf alles, was wir tun. Wirtschaft, Gesellschaft und Natur werden so zu Adressaten und Reflektoren für die Nachhaltigkeitsbestrebungen, die ein Unternehmen ausübt. Diese en detail zu kennen, ist ein zentraler Faktor für Ihren Erfolg.
  • 25. Die gesamte Lieferkette betrachten Wie ethisch unbedenklich agieren Ihre Lieferanten und Partner? 25 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Jedes Unternehmen ist nur so nachhaltig, wie es seine Lieferkette ist. Bei der Analyse der Wertschöpfungskette ist es daher wichtig, in Richtung der Lieferanten wie der Endkunden zu forschen. Wer liefert was? Wer sind dessen Lieferanten? Unter welchen Bedingungen wird produziert und geliefert? Welchen Impact hat das auf die Systeme? Und wie lässt sich das ökologischer, sozialer, fairer gestalten? Auch der Weg zum Kunden sollte ethisch und öko- logisch vertretbar sein. Inklusive der Kommu- nikation zu Marke und Produkten (Stichwort: ressourcenintensive Messen, Promotions oder Werbespots). Wo lässt sich negativer Impact reduzieren und positiver verstärken?
  • 26. VAUDE 26 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Lieferkette der VAUDE Sport GmbH & Co. KG Beispiel
  • 27. Derzeitige Impactpotenziale analysieren Das Business Model Canvas deckt zentrale Schlüsselfaktoren auf 27 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Quelle: https://www.strategyzer.com Wo können Sie heute bereits ansetzen, um Ihr Unternehmen / Ihre Marke nachhaltiger zu gestalten? Und wie wirkt sich das auf Ihr Nutzenversprechen, Ihre Kundengruppen und Kundenbeziehungen, Ihre Partnerschaften und Ressourcen aus? Wie verändern sich Kosten- strukturen und Einnahmequellen? Welchen Impact hat das auf Ihre Kanäle? Am Business Model Canvas lassen sich nachhaltigkeitsorientierte Veränderungen wie in einem Planspiel durchexerzieren. Man sieht schnell, wo Impactpotenziale verborgen sind und was diese bewirken können.
  • 28. Zukünftige Impactpotenziale analysieren Innovationsbereiche als Nachhaltigkeitskatalysatoren nutzen 28 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Welche Pläne liegen bereits in der Schublade? Welche Trends verändern Ihre Branche? Wo sehen Sie die größten Potenziale für Ihre Marke, um sich vom Wettbewerb abzusetzen – und wie kann nachhaltiges Denken hier noch konsequentere Akzente setzen? Die 10 Types of Innovation unterstützen uns dabei, Impactpotenziale zu ermitteln, die noch in der „Pipeline“ stecken. Diese gilt es, im Sinne einer nachhaltigkeitsorientierten Markenführung für die Zukunft zu gestalten. Quelle: https://doblin.com/ten-types
  • 29. Nachhaltigkeitsziele & Outcome definieren Objectives and Key Results (OKRs) 29 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Objectives and Key Results ist ein Rahmenwerk für modernes Management, das die Aufgaben von Teams und Mitarbeitern mit Unternehmensstrategie, -plänen, und -vision verknüpft. OKRs sollen objektiv feststellbar bzw. messbar sein und vom gesamten Unternehmen eingesehen werden können. OKRs teilen Ziele in qualitative Objectives und quantitative Key Results auf. Objective: Wo will ich hin, bzw. was möchte ich erreichen? Key Result: Was muss ich tun, um dort hin zu kommen und wie kann ich das messen? Jedes Key Result muss per Definition eine Zahl enthalten, und das Objective wird über die Definition der angestrebten Key Results operationalisiert. Das Objective ist erreicht, wenn alle zugeordneten Key Results erreicht sind.
  • 30. Zentrale Engagementbereiche definieren Welche Nachhaltigkeitsaspekte stützen die Markenidee? 30 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Die Wesentlichkeitsanalyse beantwortet folgende Fragen: 1. Welchen positiven Beitrag kann das Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung leisten? 2. Was sind dabei die größten Hebel bzw. wo kann das Unternehmen am stärksten Einfluss nehmen? 3. Wie kann das Unternehmen negativen Auswirkungen begegnen? Die Antworten darauf erfolgen aus drei Perspektiven: 1. Outside-in-Perspektive: Nachhaltigkeitsthemen, die mit Chancen oder Risiken für den Geschäftsverlauf, den Jahresabschluss oder die Lage des Unternehmens (Unternehmensrelevanz) verbunden sind 2. Inside-out-Perspektive: Nachhaltigkeitsthemen, auf welche sich die Geschäftstätigkeit, Geschäftsbeziehungen sowie Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens, wahrscheinlich entweder positiv oder negativ, auswirken (Nachhaltigkeitsrelevanz) 3. Stakeholderperspektive: Nachhaltigkeitsthemen, die von zentralen Stakeholdern als wesentlich definiert werden (Stakeholderrelevanz)
  • 31. AUDI AG 31 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Wesentlichkeits- matrix von AUDI Beispiel
  • 32. SDG Deepdive Ideen für den Maßnahmenplan 32 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Je nach Ergebnis der Wesentlichkeitsanalyse fokussieren wir uns in diesem Schritt auf die relevanten SDGs, die für unsere Zielsetzungen (OKRs) wichtig sind, um daraus Ideen für unseren Maßnahmenplan abzuleiten. Die Fragen, die wir uns dabei konkret stellen, folgen dem Muster „Wie können wir…?“, z.B. „Wie können wir als Unternehmen etwas dazu beitragen, dass unsere Stadt/Region inklusiver, sicherer, widerstandsfähiger und nachhaltiger wird?“ (vgl. SDG 11). Diese Frage schauen wir uns – unter Berück- sichtigung aller Stakeholder – entlang der Lieferkette an und definieren hier Prioritäten, wie wir als Unternehmen oder Marke positiven Impact erzeugen/verstärken oder negativen Impact vermeiden/reduzieren können.
  • 33. SDG Deepdive 33 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Beispielhafte Arbeit mit den SDGs – Identifikation von Handlungsprioritäten Beispiel
  • 34. HOCHTIEF 34 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Wesentliche Themenfelder der Nachhaltigkeit von HOCHTIEF unter Einbindung der SDGs Beispiel
  • 35. DNK Deepdive Ideen für den Maßnahmenplan 35 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Ideen für einen Maßnahmenplan lassen sich auch aus den 20 DNK-Kritrien ableiten. Eigentlich rein fürs Reporting gedacht, lassen sich die Kriterien aber genauso auch als Ansatzpunkte nehmen, um markenorientierte Nachhaltig- keitsmaßnahmen, -initiativen und -produkte zu kreieren. Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Wie trägt Ihr Unternehmen zu diesen Zielen bei? • Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen. Was sind die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen? • Was sind Ihre Zielsetzungen für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien? Wann sollen diese erreicht werden? • Welche Strategien und Maßnahmen verfolgen Sie zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien? • In welchem Maße sind bisherige Ziele erreicht worden oder nicht erreichen worden – und warum? Nachhaltigkeitsansätze entlang 
 der Wertschöpfungskette: das SDG- Beispiel lässt sich auch anhand von DNK-Kriterien durchspielen
  • 36. Machen Sie Nachhaltigkeit zum Erlebnis! Setzen Sie Ihr Engagement in Szene statt nur darüber zu berichten 36 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Tue Gutes und rede darüber! Dieses Motto gilt auch für Ihre Nachhaltigkeitsbemühungen. nouvé berlin verfügt über jahrelange Erfahrung in der Markenkommunikation, die sich perfekt auch für Ihre Anliegen und Ziele einsetzen lassen. Dabei legen wir großen Wert auf moderne Storytelling- Ansätze, die sich durch hohe Kreativität, tiefes Markenverständnis, authentische Emotionalität und hohe Shareability auszeichnen. Lassen Sie sich von uns überraschen! Wir sorgen für nachhaltige Markenerlebnisse, die das Wohl von Mensch, Umwelt und Erde im Blick behalten.
  • 37. Das Ziel: Entwicklung nachhaltiger Produkte Nachhaltigkeit dauerhaft ins Produktportfolio integrieren 37 nouvé berlin Torsten Henning Hensel Unternehmen und Marken leben durch ihre Produkte. Wenn Sie nachhaltig positive Auswirkungen für Ihre Kunden erzielen wollen, sollten Sie Ihr Produktportfolio entsprechend nachhaltigkeitsorientiert ausrichten. nouvé berlin hilft Ihnen dabei, die Komplexität dieses Prozesses zu steuern, die Perspektiven aller Stakeholder auszurichten, Ihren Fokus zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. https://productfield.com
  • 38. nouvé berlin als PARTNER Photo by Trent Haaland on Unsplash
  • 39. Unsere Mission Services von nouvé berlin 39 nouvé berlin Torsten Henning Hensel nouvé berlin [new ways / neue Wege] ist ein Berlin- basiertes Marken-Beraternetzwerk an der Schnittstelle von Unternehmenskultur, Innovation, Nachhaltigkeit und Ethik. Wir helfen Unternehmen, Marken und institutionellen Organisationen dabei, langfristig erfolgreiche Beiträge für eine gesellschaftlich wünschenswerte Zukunft zu entwickeln. Mit uns verwandelt sich kurzfristig orientiertes Wachstumsdenken in nachhaltigen Erfolg, der KPIs wie Zufriedenheit, Respekt, Wohlbefinden und Sinnhaftigkeit 
 in den Vordergrund stellt. Wir widmen uns den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die die Vereinten Nationen in ihrer Agenda 2030 festgelegt haben. Mit unserer Arbeit wollen wir zur Erreichung dieser Zielen beitragen und helfen, die Welt heute und für kommende Generationen zu einem besseren Ort zu machen. Zudem unterstützen wir die Gemeinwohl- Ökonomie, ein ethisches Wirtschaftsmodell, bei dem das Wohlergehen von Mensch und Umwelt zum obersten Ziel des Geschäfts wird.
  • 40. Unser Angebot Services von nouvé berlin 40 nouvé berlin Torsten Henning Hensel
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