Zusammenarbeit  Schule und ausserschulische Jugendarbeit Schulleitungssymposium 8. – 10. September 2011 Zug
Themen <ul><li>Wer ist die SAJV und was macht sie am Schulleitungssymposium? </li></ul><ul><li>Die ausserschulische Jugend...
Wer ist die SAJV und was macht sie am Schulleitungssymposium?
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) ist … <ul><li>der Dachverband der Jugend-organisationen i...
Mitglieder der SAJV <ul><li>ca. 70 Jugendorganisationen: </li></ul><ul><li>Pfadibewegung und kirchliche Organisationen wie...
<ul><li>Thema „Bildungslandschaften“ </li></ul><ul><li>Aktivitäten der SAJV zu diesem Thema: </li></ul><ul><ul><li>Fachtag...
Was macht die SAJV am Schulleitungssymposium? <ul><ul><li>Weitere Aktivitäten der SAJV zu diesem Thema: </li></ul></ul><ul...
Die ausserschulische Jugendarbeit
Die ausserschulische Jugendarbeit <ul><li>Jugendarbeit = o rganisierter Einfluss auf junge Menschen </li></ul><ul><li>Vers...
Die ausserschulische Jugendarbeit <ul><li>Gemeinsame Merkmale:  </li></ul><ul><ul><li>Freiwilligkeit der Teilnahme </li></...
Ausserschulische Jugendarbeit = Bildungsort formale Bildung non formale Bildung informelle Bildung umfassende Bildung
Zusammenarbeit Schule – ausserschulische Jugendarbeit
Verschiedene Bildungsorte, verschiedene Qualitäten <ul><li>Schule:  </li></ul><ul><ul><li>Reichweite  </li></ul></ul><ul><...
Verschiedene Bildungsorte, verschiedene Lerninhalte <ul><li>Familie </li></ul><ul><li>Freundeskreis / Peers </li></ul><ul>...
Kompetenzerwerb in der ausserschulischen Jugendarbeit <ul><li>Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen </li></ul><ul><li...
Schule und ausserschulische Jugendarbeit umfassende Bildung umfassende Bildung Primärer Bildungsbeitrag der Schule: - Qual...
Kooperationsformen <ul><li>Die offene Jugendarbeit (OJA) oder Jugendverbände gestalten Lektionen oder ganze Bildungstage <...
<ul><li>Jugendtreffs und Jugendorganisationen bieten externe Tagesstrukturen an </li></ul><ul><li>Gemeinsame Jugendtreffs ...
Bestehende Initiativen und Projekte  <ul><li>Bildungslandschaft Horgen </li></ul><ul><li>4057 Basel </li></ul><ul><li>Cito...
Transfer in Ihr Umfeld <ul><li>Gibt es in Ihrem Umfeld ähnliche Initiativen / Projekte ?  </li></ul><ul><li>Wenn ja:  </li...
Weitere Informationen SAJV – CSAJ - FSAG  Gerberngasse 39 Postfach 292 3000 Bern 13 www.sajv.ch [email_address] [email_add...
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Zusammenarbeit schulischer und ausserschulischer Jugendarbeit

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Diese Präsentation, die anlässlich des deutschsprachigen Schulleitungssymposiums 2011 gezeigt wurde, zeigt auf:
- welche Stärken die schulische und die ausserschulische Jugendarbeit je haben,
- welches Potenzial in der Zusammenarbeit dieser beiden Bildungsorte liegt.

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  • Begrüssung Mich vorstellen
  • An diesem Symposium geht es um Bildungslandschaften d.h. um Kooperationen von verschiedenen Institutionen, Organisationen und Personen, die in die Bildung von Kindern und Jugendlichen im weitesten Sinn involviert sind. Die Jugendverbände / Jugendorganisationen ist eine Art von derartigen Organisationen. Die SAJV ist schon seit einigen Jahren aktiv auf diesem Gebiet.
  • Wer beeinflusst? Staat (z.B. Aktivitäten der Gemeinde) Kirche Private Wann? ausserhalb der Schule und des Familienlebens Wen? Jugendliche
  • Drei verschiedene Bildungsorte: Die formale Bildung hat verpflichtenden Charakter (schulische Bildung). Die non-formale Bildung ist zwar organisiert, aber freiwillig und hat Angebotscharakter (Bildung im Rahmen von Jugendorganisationen, Vereinen, Musikschulen usw.). Die informelle Bildung vollzieht sich in ungeplanten Prozessen (im Alltag, in der Familie, in der Peer Gruppe). Umfassende Bildung: meint nicht nur den Erwerb von umfangreichem Fach- / Sachwissen ist ein Prozess, welcher zur grösstmöglichen Entfaltung des Persönlichkeitspotenzials des Individuums führt (personale bzw. Selbstkompetenzen, Sozialkompetenzen). -&gt; Diesem Verständnis gemäss geschieht Bildung im Zusammenwirken formaler mit non-formalen und informellen Bildungsorten.
  • Verschiedene Bildungsorte = unterschiedliche Qualitäten -&gt; sind einander eine wichtige Ergänzung Qualitäten der Schule Reichweite: Obligatorische Regelschule -&gt; sehr grosse Reichweite. Während der obligatorischen Schulzeit werden fast alle Kinder und Jugendlichen von den staatlich vorgeschriebenen Bildungsmassnahmen erreicht. 2. Professionalität: Ausgebildete PädagogInnen. Bildungsmassnahmen mit hohem Professionalitätsgrad. 3. Einheitlichkeit: Zwar (noch) kein einheitlicher Lehrplan und verschiedene Schulmodelle gibt, aber trotzdem: Lerninhalte –&gt; bis zu einem gewissen Grad formalisiert, strukturiert und untereinander vergleichbar. Die Lerninhalte anderer Bildungsorte -&gt; weitgehend unstrukturiert und kaum miteinander vergleichbar.
  • Familie: Erste Erfahrungen mit Aushandlungsprozessen (Verhandlungen und Konflikte, die den privaten Raum betreffen). Die Familie als Lernort bleibt meist auf den privaten Raum bezogen. Freundeskreis / Peers: hierarchiefreie Aushandlungsprozesse soziale, jugendkulturelle und personale Orientierung. interaktive Prozesse bei der Aneignung von kulturellen Stilen, Lebensweisen und Räumen -&gt; Kompetenzentwicklung. -&gt; Sehr wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Auch Gleichaltrigengruppen orientieren sich am privaten Raum. Schule: rechtlich vorgeschrieben Pflicht zur Teilnahme Fokus auf dem Erwerb formaler Bildung Angebote der Selbstorganisation und des freiwilligen, selbst bestimmten Lernens nur bedingt möglich Vorgegebene Lernziele -&gt; können nicht mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam bestimmt werden. Jugendarbeit: Freiwilligkeit: hohe individuelle Bereitschaft zur Teilnahme Offenheit: Verhandelbarkeit von Zielen, Inhalten und Arbeitsweisen Nicht auf den privaten Raum, sondern auf eine Organisation bezogen . -&gt; Von diesen Charakteristika wird angenommen, dass sie Grundvoraussetzungen sind für nachhaltige Lernprozesse . In dieser speziellen Kombination finden sie sich einzig in Freiwilligenorganisationen – d.h. für den Jugendbereich in Jugendorganisationen.
  • Personale und soziale Kompetenzen: Kommunikations-, Kooperations- und Kritikfähigkeit, Belastbarkeit, Verantwortungsbereitschaft, Selbstbewusstsein, Mut, Selbständigkeit, Leitungs- und Führungskompetenz, Zuverlässigkeit, Offenheit, Entwicklung von Werten und Einstellungen Teamfähigkeit. Engagementspezifische Kompetenzen: Vielfältige Fähigkeiten und Kenntnisse politischer fachlicher organisationsspezifischer kreativer technisch-instrumenteller praktischer medialer und organisatorischer Art.
  • Schule: Auf die Zukunft ausgerichtetes Lernen in einem hoch professionalisierten und strukturierten Rahmen mit enorm grosser Reichweite . JA: Auf die unmittelbare Gegenwart ausgerichtetes Lernen auf freiwilliger Basis in Strukturen mit grossem Gestaltungsfreiraum und Möglichkeiten zur Verantwortungsübernahme .
  • Lektionen / Tage zu Sexualpädagogik, Erste Hilfe, Rettungsschwimmen usw. Wahlfächer z.B. 4057 Basel: Wahlfach „Mädchensachen“
  • Externe Tagesstrukturen Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Freizeitgestaltung usw.
  • Zusammenarbeit schulischer und ausserschulischer Jugendarbeit

    1. 1. Zusammenarbeit Schule und ausserschulische Jugendarbeit Schulleitungssymposium 8. – 10. September 2011 Zug
    2. 2. Themen <ul><li>Wer ist die SAJV und was macht sie am Schulleitungssymposium? </li></ul><ul><li>Die ausserschulische Jugendarbeit </li></ul><ul><ul><li>Definition </li></ul></ul><ul><ul><li>Bildungsort ausserschulische Jugendarbeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Zusammenarbeit Schule – ausserschulische Jugendarbeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Potenziale </li></ul></ul><ul><ul><li>Kooperationsformen / bestehende Projekte </li></ul></ul><ul><ul><li>Transfer in das eigene Umfeld </li></ul></ul>
    3. 3. Wer ist die SAJV und was macht sie am Schulleitungssymposium?
    4. 4. Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) ist … <ul><li>der Dachverband der Jugend-organisationen in der Schweiz </li></ul><ul><li>das Kompetenzzentrum in Fragen zur Jugendpartizipation und Jugendförderung </li></ul><ul><li>das Sprachrohr der Jugend </li></ul>
    5. 5. Mitglieder der SAJV <ul><li>ca. 70 Jugendorganisationen: </li></ul><ul><li>Pfadibewegung und kirchliche Organisationen wie Jubla, Cevi usw. </li></ul><ul><li>Jugendaustauschorganisationen </li></ul><ul><li>Friedens- und Umweltorganisationen </li></ul><ul><li>StudentInnen- und SchülerInnenorganisationen </li></ul><ul><li>Jugendparlamente, Jungparteien, Junggewerkschaften </li></ul><ul><li>etc. </li></ul>
    6. 6. <ul><li>Thema „Bildungslandschaften“ </li></ul><ul><li>Aktivitäten der SAJV zu diesem Thema: </li></ul><ul><ul><li>Fachtagung „Pädagogik 2020: formal – non formal – informell. Wie sich Schule und Jugendarbeit in einem Bildungsnetzwerk ergänzen können“ (2009) </li></ul></ul><ul><ul><li>AG Non formale Bildung (EKKJ, KKJF, DOJ, PH Zug (treib.stoff), Pro Juventute, SAJV) </li></ul></ul><ul><ul><li>Manifest „Umfassende Bildung. Für die Anerkennung der Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit.“ </li></ul></ul>Was macht die SAJV am Schulleitungssymposium?
    7. 7. Was macht die SAJV am Schulleitungssymposium? <ul><ul><li>Weitere Aktivitäten der SAJV zu diesem Thema: </li></ul></ul><ul><ul><li>Politische Arbeit / Lobbying </li></ul></ul><ul><ul><li>Mitglied der Steuergruppe des Projekts „Bildungslandschaften Schweiz“ der Jacobs Foundation </li></ul></ul><ul><ul><li>Ideenlabor „re:connaissances“ am 27./28.10.2011 in Biel </li></ul></ul>
    8. 8. Die ausserschulische Jugendarbeit
    9. 9. Die ausserschulische Jugendarbeit <ul><li>Jugendarbeit = o rganisierter Einfluss auf junge Menschen </li></ul><ul><li>Verschiedene Formen: </li></ul><ul><ul><li>Kinder- und Jugendverbände sowie Jugendorganisationen (= Nachwuchs-organisationen) </li></ul></ul><ul><ul><li>Kirchliche Kinder- und Jugendarbeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen </li></ul></ul>
    10. 10. Die ausserschulische Jugendarbeit <ul><li>Gemeinsame Merkmale: </li></ul><ul><ul><li>Freiwilligkeit der Teilnahme </li></ul></ul><ul><ul><li>Orientierung an den Bedürfnissen der Zielgruppe </li></ul></ul><ul><ul><li>Beteiligung der Jugendlichen an Planung und Gestaltung der Arbeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Gruppenorientierung </li></ul></ul><ul><ul><li>Verzicht auf Leistungskontrolle </li></ul></ul><ul><ul><li>Bildungsort </li></ul></ul>
    11. 11. Ausserschulische Jugendarbeit = Bildungsort formale Bildung non formale Bildung informelle Bildung umfassende Bildung
    12. 12. Zusammenarbeit Schule – ausserschulische Jugendarbeit
    13. 13. Verschiedene Bildungsorte, verschiedene Qualitäten <ul><li>Schule: </li></ul><ul><ul><li>Reichweite </li></ul></ul><ul><ul><li>Professionalität </li></ul></ul><ul><ul><li>Einheitlichkeit </li></ul></ul><ul><li>Ausserschulische Jugendarbeit </li></ul><ul><ul><li>Freiwilligkeit </li></ul></ul><ul><ul><li>Frei- und Gestaltungsspielräume </li></ul></ul><ul><ul><li>Mögl. der Verantwortungsübernahme </li></ul></ul><ul><ul><li>Strukturelle Rahmenbedingungen </li></ul></ul>
    14. 14. Verschiedene Bildungsorte, verschiedene Lerninhalte <ul><li>Familie </li></ul><ul><li>Freundeskreis / Peers </li></ul><ul><li>Schule </li></ul><ul><li>ausserschulische Jugendarbeit </li></ul>
    15. 15. Kompetenzerwerb in der ausserschulischen Jugendarbeit <ul><li>Erwerb personaler und sozialer Kompetenzen </li></ul><ul><li>Erwerb engagementspezifischer Kompetenzen </li></ul>
    16. 16. Schule und ausserschulische Jugendarbeit umfassende Bildung umfassende Bildung Primärer Bildungsbeitrag der Schule: - Qualifikation - Sozialisation - Vermittlung von kulturellem Kapital Primärer Bildungsbeitrag Jugendarbeit: - Engagementspezifische Kompetenzen - Personale und soziale Kompetenzen Bildungsbeiträge anderer Lernfelder
    17. 17. Kooperationsformen <ul><li>Die offene Jugendarbeit (OJA) oder Jugendverbände gestalten Lektionen oder ganze Bildungstage </li></ul><ul><li>Die OJA bietet Wahlfächer an </li></ul><ul><li>Jugendorganisationen oder die OJA bieten Streitschlichterprogramme an Schulen an </li></ul><ul><li>Schule und Jugendarbeit realisieren gemeinsame Projekte oder nehmen an den gleichen Projekten Teil </li></ul>
    18. 18. <ul><li>Jugendtreffs und Jugendorganisationen bieten externe Tagesstrukturen an </li></ul><ul><li>Gemeinsame Jugendtreffs von Jugendarbeit, Schule und Jugend-organisationen </li></ul><ul><li>Vernetzungstreffen von LehrerInnen mit Personen ausserschulischer Organisationen der Jugendarbeit </li></ul>Kooperationsformen
    19. 19. Bestehende Initiativen und Projekte <ul><li>Bildungslandschaft Horgen </li></ul><ul><li>4057 Basel </li></ul><ul><li>Citoyenneté en Action </li></ul>
    20. 20. Transfer in Ihr Umfeld <ul><li>Gibt es in Ihrem Umfeld ähnliche Initiativen / Projekte ? </li></ul><ul><li>Wenn ja: </li></ul><ul><ul><li>Welche? </li></ul></ul><ul><ul><li>Wie bewähren sich diese? </li></ul></ul><ul><li>Wenn nein: </li></ul><ul><ul><li>Welche Kooperationsformen könnten Sie sich vorstellen? </li></ul></ul><ul><ul><li>Welche Stolpersteine müssten dabei bedacht werden? </li></ul></ul>
    21. 21. Weitere Informationen SAJV – CSAJ - FSAG Gerberngasse 39 Postfach 292 3000 Bern 13 www.sajv.ch [email_address] [email_address]

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