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Das Grünbuch der Stadt Zürich integral planen – wirkungsorientiert handeln
Inhalt <ul><li>Zukunft Stadt Zürich  </li></ul><ul><li>Die Unternehmung Grün Stadt Zürich GSZ </li></ul><ul><li>Der Weg zu...
<ul><li>Stossrichtungen des Stadtrates für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung: </li></ul>Zukunft Stadt Zürich Zürich ist...
Die Unternehmung Grün Stadt Zürich <ul><li>Grün Stadt Zürich ist verantwortlich für die Qualität der grünen Stadträume und...
Grün Stadt Zürich Naturförderung Planung & Bau Unterhalt Betriebe Dienste Direktion
Der Weg zum Grünbuch
Ziele und Adressaten des Grünbuchs <ul><li>Das Grünbuch richtet sich an unterschiedliche Adressaten mit verschiedenen </li...
Integrales Planen Vorgaben Bund / Kanton Externe Einflüsse Vorgaben Stadt Zürich Benchmarking / EFQM / ISO 14‘001 Konzepte...
Wirkungsorientiertes Handeln Auftraggebende Grün Stadt Zürich, Geschäftsleistung Naturverständnis/ -förderung ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ...
Umfeld und Trends <ul><li>Einige Beispiele für exogene Faktoren und Trends, welche </li></ul><ul><li>in die Entwicklung de...
Die Themenfelder des Grünbuchs <ul><li>Grün-   und Freiräume </li></ul><ul><li>Stadtlandschaft </li></ul><ul><li>Parks, Pl...
Aufbau der Themenfelder <ul><li>Leadsatz </li></ul><ul><li>Vernetzung des Themenfeldes (innerhalb Grünbuch, zur Struktur G...
Stadtlandschaft
Stadtlandschaft … in 10 Jahren <ul><li>Das Freiraumgerüst der Agglomeration ist hochwertig, bedürfnisgerecht, gut </li></u...
Parks, Plätze und Allmenden
Parks, Plätze und Allmenden … in 10 Jahren <ul><li>Öffentliche Freiräume prägen die Erholungs- und somit die Lebensqualitä...
Zweckgebundene Freiräume <ul><li>Abtiefung in Ziele für: </li></ul><ul><li>Friedhöfe </li></ul><ul><li>Familien- und Freiz...
Zweckgebundene Freiräume … in 10 Jahren <ul><li>In 10 Jahren …... weist Zürich ein breites, ausgewogenes, ausreichendes un...
Wohn- und Arbeitsplatzumfeld
Wohn- und Arbeitsplatzumfeld… in 10 Jahren <ul><li>Kommt es in den Quartieren zu Nachverdichtungen, erfolgen diese in hohe...
Wald
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Landwirtschaft
Landwirtschaft … in 10 Jahren <ul><li>Die Landwirtschaft als kostengünstige Grünflächenpflege bewirtschaftet die 36  </li>...
Biodiversität
Biodiversität … in 10 Jahren <ul><li>Die vielfältigen, vernetzen Lebensräume bieten Lebensgrundlage für eine </li></ul><ul...
Umwelt
Umwelt … in 10 Jahren <ul><li>Zürich ist eine umweltfreundliche, nachhaltige Stadt mit guter Luftqualität und </li></ul><u...
Freiraumversorgung
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Freiraumnutzung
Freiraumnutzung… in 10 Jahren <ul><li>Die Freiräume werden primär auf eine allgemeine öffentliche und vielseitige </li></u...
Freiraumgestaltung und Gartenkultur
Freiraumgestaltung und Gartenkultur … in 10 Jahren <ul><li>Städtische und möglichst auch private Freiräume zeichnen sich d...
Partizipation und Partnerschaften
Partizipation und Partnerschaften… in 10 Jahren <ul><li>GSZ ist mit seiner offenen, konstruktiven Haltung ein gleichberech...
Umweltbildung
Umweltbildung <ul><li>Abtiefung in Ziele für: </li></ul><ul><li>Vermittlungsmethoden </li></ul><ul><li>Naturschulen </li><...
Umweltbildung generell … in 10 Jahren <ul><li>Das 'Grüne Wissen' vermittelt aktiv und zeitgemässe Bildung im Sinne der </l...
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Schlüsselfaktoren für eine hohe Grünwirkung <ul><li>Vielseitiger, ausreichender Erholungsraum </li></ul><ul><li>Soziale Ve...
<ul><li>Übrigens:  </li></ul><ul><li>Die gesamte Grünwirkung kostet die Stadtbewohner </li></ul><ul><li>innen und Stadtbew...
« Wo wir arbeiten, blüht Zürich » Grün Stadt Zürich
www.stadt-zuerich.ch/gruenbuch Das Grünbuch im Internet
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Grünbuch der Stadt Zürich

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Grünbuch der Stadt Zürich

  1. 1. Das Grünbuch der Stadt Zürich integral planen – wirkungsorientiert handeln
  2. 2. Inhalt <ul><li>Zukunft Stadt Zürich </li></ul><ul><li>Die Unternehmung Grün Stadt Zürich GSZ </li></ul><ul><li>Der Weg zum Grünbuch </li></ul><ul><li>Die Themenfelder des Grünbuchs </li></ul><ul><li>10 strategische Schwerpunkte für GSZ </li></ul>
  3. 3. <ul><li>Stossrichtungen des Stadtrates für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung: </li></ul>Zukunft Stadt Zürich Zürich ist … … eine weltoffene und tolerante Stadt, sie ist global vernetzt und gut angebunden. … ein international bedeutender innovativer und dynamischer Wissens- und Wirtschaftsstandort mit soliden Finanzen. … eine attraktive Wohnstadt mit einer stabilen Bevölkerungszahl, die im Gleichgewicht zu den Arbeitsplätzen steht. … aufgrund von Lage, Kultur, Infrastruktur und Umweltbedingungen eine Stadt mit höchster Lebensqualität. … eine ökologisch und sozial verantwortungsvoll handelnde Stadt und ein starker Partner für seine Nachbarn und die Schweiz.
  4. 4. Die Unternehmung Grün Stadt Zürich <ul><li>Grün Stadt Zürich ist verantwortlich für die Qualität der grünen Stadträume und stellt folgende Funktionen sicher: </li></ul><ul><li>Erholung </li></ul><ul><li>Freizeit </li></ul><ul><li>Naturerlebnisse </li></ul><ul><li>Natur- und Landschaftsschutz </li></ul><ul><li>Sicherung von Landreserven </li></ul>
  5. 5. Grün Stadt Zürich Naturförderung Planung & Bau Unterhalt Betriebe Dienste Direktion
  6. 6. Der Weg zum Grünbuch
  7. 7. Ziele und Adressaten des Grünbuchs <ul><li>Das Grünbuch richtet sich an unterschiedliche Adressaten mit verschiedenen </li></ul><ul><li>Zielsetzungen: </li></ul><ul><li>An den Stadtrat von Zürich zur politischen Beratung und Beschlussfassung </li></ul><ul><li>An das Parlament der Stadt Zürich zur politischen Beratung und Meinungsbildung </li></ul><ul><li>An die Mitarbeitenden von Grün Stadt Zürich als Zielvorgabe </li></ul><ul><li>An die betroffenen Ämter der Stadt und des Kantons zur Berücksichtigung in den Planungen </li></ul><ul><li>An den Verbund Lebensraum Zürich (VLZ) und weitere Partnerorganisationen zur Diskussion und Unterstützung </li></ul><ul><li>An andere «Grünämter» sowie an interessierte Fachkreise zum Erfahrungsaustausch </li></ul><ul><li>An die Lehre und Forschung zur wissenschaftlichen Vertiefung und Unterstützung </li></ul>
  8. 8. Integrales Planen Vorgaben Bund / Kanton Externe Einflüsse Vorgaben Stadt Zürich Benchmarking / EFQM / ISO 14‘001 Konzepte Konzepte / Strategien ausserhalb GSZ Grundlagen / Datenbanken Grundlagen / Datenbanken ausserhalb GSZ Ziele / Strategien <ul><li>Grün- und Freiräume </li></ul><ul><li>Grundhaltungen </li></ul><ul><li>Umweltbildung </li></ul><ul><li>Unternehmung </li></ul>Produkte WOV Wirkungsbilanz <ul><li>Naturverständnis- /förderung </li></ul><ul><li>Natur- /Freiräume </li></ul><ul><li>Flächen- /Gebäudemanagement </li></ul><ul><li>Naturprodukte </li></ul><ul><li>Dienstleistungen </li></ul><ul><li>Supportprodukte </li></ul>▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼
  9. 9. Wirkungsorientiertes Handeln Auftraggebende Grün Stadt Zürich, Geschäftsleistung Naturverständnis/ -förderung ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ Leistungserbringer (wer) Leistungen (was) Leistungsbeziehende (für wen) Supportprodukte Natur-/ Freiräume Flächen-/ Gebäudemanagement Naturprodukte Dienstleistungen Naturförderung Wildnis und Tiere Planung und Bau Unterhalt Betriebe Lehr-/ Lernende Forschende Erholungssuchende Wohnende/ Arbeitende Sporttreibende Mietende/ Pachtende Waren Beziehende Bauende/ Planende ▲ ▼ ▲ ▼ ▲ ▼ Input Output Angebot Nachfrage
  10. 10. Umfeld und Trends <ul><li>Einige Beispiele für exogene Faktoren und Trends, welche </li></ul><ul><li>in die Entwicklung des Grünbuchs einflossen … </li></ul><ul><li>Mehrwertabschöpfung und Rückzonung </li></ul><ul><li>Was sind Grünräume wert? </li></ul><ul><li>Bundesgelder </li></ul><ul><li>Weniger Dünger, weniger Pflanzenschutzmittel </li></ul><ul><li>Grün ist gesund </li></ul>
  11. 11. Die Themenfelder des Grünbuchs <ul><li>Grün- und Freiräume </li></ul><ul><li>Stadtlandschaft </li></ul><ul><li>Parks, Plätze und Allmenden </li></ul><ul><li>Zweckgebundene Freiräume </li></ul><ul><li>Grundhaltungen </li></ul><ul><li>Biodiversität </li></ul><ul><li>Umwelt </li></ul><ul><li>Freiraumversorgung </li></ul><ul><li>Freiraumnutzung </li></ul><ul><li>Freiraumgestaltung und Gartenkultur </li></ul><ul><li>Partizipation und Partnerschaften </li></ul><ul><li>Umweltbildung </li></ul><ul><li>Grünes Wissen </li></ul><ul><li>Friedhöfe </li></ul><ul><li>Familien- und Freizeitgärten </li></ul><ul><li>Sport- und Badeanlagen </li></ul><ul><li>Spielplätze und Schulanlagen </li></ul><ul><li>Grün in Strassenräumen </li></ul><ul><li>Fliessgewässer </li></ul><ul><li>Wohn- und Arbeitsplatzumfeld </li></ul><ul><li>Wald </li></ul><ul><li>Landwirtschaft </li></ul><ul><li>Vermittlungsmethoden </li></ul><ul><li>Naturschulen </li></ul><ul><li>Die Sukkulenten-Sammlung </li></ul><ul><li>Die Stadtgärtnerei </li></ul><ul><li>Naturerlebnispark </li></ul><ul><li>Naturnahe Produktion und Pflege </li></ul>
  12. 12. Aufbau der Themenfelder <ul><li>Leadsatz </li></ul><ul><li>Vernetzung des Themenfeldes (innerhalb Grünbuch, zur Struktur GSZ und zur Nachhaltigkeit gem. MONET) </li></ul><ul><li>Heute … </li></ul><ul><li>In 10 Jahren … </li></ul><ul><li>Kennwerte heute … und Ziele bis in 10 Jahren </li></ul><ul><li>Unsere Handlungsfelder </li></ul>
  13. 13. Stadtlandschaft
  14. 14. Stadtlandschaft … in 10 Jahren <ul><li>Das Freiraumgerüst der Agglomeration ist hochwertig, bedürfnisgerecht, gut </li></ul><ul><li>erschlossen und sichert die grossräumige Vernetzung der Lebensräume von Flora </li></ul><ul><li>und Fauna. </li></ul><ul><li>Dank überregionaler Zusammenarbeit sind die wertvollen Landschaftsräume </li></ul><ul><li>langfristig gesichert und werden gezielt weiterentwickelt. Der Wildnispark Sihlwald </li></ul><ul><li>ist ein wichtiger Teil davon. </li></ul><ul><li>Die durchgrünte Stadt am Wasser prägt das Image von Zürich. Die bauliche </li></ul><ul><li>Verdichtung gewährleistet einen haushälterischen Umgang mit dem Boden. Sie </li></ul><ul><li>nutzt die ausreichend vorhandenen Reserven bestehender Bauzonen. </li></ul><ul><li>Die Freihalte- und Erholungszonen des Siedlungsgebietes decken die steigenden </li></ul><ul><li>Erholungsbedürfnisse der Wohn- und Arbeitsbevölkerung ab, bieten hochwertigen </li></ul><ul><li>Lebensraum für Flora und Fauna und dienen als Reserven für die </li></ul><ul><li>Nutzungsansprüche künftiger Generationen. </li></ul>
  15. 15. Parks, Plätze und Allmenden
  16. 16. Parks, Plätze und Allmenden … in 10 Jahren <ul><li>Öffentliche Freiräume prägen die Erholungs- und somit die Lebensqualität in </li></ul><ul><li>Zürich und ermöglichen vielfältige, unentgeltliche Nutzungen. </li></ul><ul><li>Parks und Plätze sind wichtige Treffpunkte des öffentlichen Lebens mit hoher </li></ul><ul><li>Aufenthaltsqualität. </li></ul><ul><li>Die Seeanlagen sind die Visitenkarte von Zürich. Das Neben- und Miteinander </li></ul><ul><li>unterschiedlicher Nutzungen basiert auf gegenseitigem Respekt und Koexistenz. </li></ul><ul><li>In Ergänzung zum intensiv genutzten See bieten die Flussräume und die Allmend </li></ul><ul><li>Brunau einen extensiven Erholungsraum. </li></ul><ul><li>Die Freiräume in den Quartieren tragen wesentlich zur Identifikation der </li></ul><ul><li>Bevölkerung bei und sind gut miteinander vernetzt und somit sicher erreichbar. </li></ul>
  17. 17. Zweckgebundene Freiräume <ul><li>Abtiefung in Ziele für: </li></ul><ul><li>Friedhöfe </li></ul><ul><li>Familien- und Freizeitgärten </li></ul><ul><li>Sport- und Badeanlagen </li></ul><ul><li>Spielplätze und Schulanlagen </li></ul><ul><li>Grün in Strassenräumen </li></ul><ul><li>Fliessgewässer </li></ul>
  18. 18. Zweckgebundene Freiräume … in 10 Jahren <ul><li>In 10 Jahren …... weist Zürich ein breites, ausgewogenes, ausreichendes und gut </li></ul><ul><li>erschlossenes Angebot an zweckgebundenen Freiräumen mit hoher </li></ul><ul><li>Nutzungsqualität auf. </li></ul><ul><li>Das Angebot ist auf den aktuellen und nachgewiesenen Bedarf ausgerichtet. </li></ul><ul><li>Bei veränderten Ansprüchen werden Nutzungsanpassungen in vertretbarem </li></ul><ul><li>Ausmass vorgenommen. Die Berücksichtigung der Nutzungsbedürfnisse erfolgt in </li></ul><ul><li>fairer und transparenter Güterabwägung. </li></ul><ul><li>Zweckgebundene Freiräume dienen, wo immer das möglich und sinnvoll ist, auch </li></ul><ul><li>anderen Nutzungen – vor allem der öffentlichen Erholung. </li></ul>
  19. 19. Wohn- und Arbeitsplatzumfeld
  20. 20. Wohn- und Arbeitsplatzumfeld… in 10 Jahren <ul><li>Kommt es in den Quartieren zu Nachverdichtungen, erfolgen diese in hoher </li></ul><ul><li>Qualität bezüglich Freiraumgestaltung und -nutzung sowie der Ökologie. </li></ul><ul><li>Die wertvollsten und quartierprägenden Freiraumstrukturen, zu denen etwa z.B. </li></ul><ul><li>Bäume oder Vorgärten gehören, bleiben erhalten. </li></ul><ul><li>Bei Neubauprojekten werden das Wohnumfeld und die Siedlungsränder </li></ul><ul><li>hochwertig gestaltet. </li></ul><ul><li>Grünflächen sind möglichst frei von Unterkellerung, damit weiterhin Bäume </li></ul><ul><li>gedeihen können, welche das Stadtbild prägen. </li></ul><ul><li>Die Bevölkerung, GrundeigentümerInnen und Planende wissen, welche </li></ul><ul><li>Bedeutung das Wohn- und Arbeitsplatzumfeld für die Lebensqualität, das Image </li></ul><ul><li>und den Wert von Liegenschaften haben und nehmen ihre Verantwortung wahr. </li></ul><ul><li>  </li></ul>
  21. 21. Wald
  22. 22. Wald … in 10 Jahren <ul><li>Der Wald als grösster öffentlich zugänglicher Freiraum auf Stadtgebiet (rund ¼ </li></ul><ul><li>des der Gesamtfläche) ist ein attraktives, vielseitiges Erholungsgebiet, bietet </li></ul><ul><li>Naturerlebnis und dabei auch wertvollen Lebensraum für Fauna und Flora. </li></ul><ul><li>Erbringen private Waldeigentümer Leistungen, die der Öffentlichkeit zugute </li></ul><ul><li>kommen, werden sie von der Stadt unterstützt. </li></ul><ul><li>Der Wald wird nachhaltig nach FSC bewirtschaftet, er ist wichtiges </li></ul><ul><li>Wasserreservoir und Klimaregulator. </li></ul><ul><li>Die nachhaltige Holznutzung entspricht dem Nettozuwachs und wird in engen </li></ul><ul><li>Kreisläufen marktwirtschaftlich verwertet. </li></ul><ul><li>  </li></ul>
  23. 23. Landwirtschaft
  24. 24. Landwirtschaft … in 10 Jahren <ul><li>Die Landwirtschaft als kostengünstige Grünflächenpflege bewirtschaftet die 36 </li></ul><ul><li>Landwirtschaftsbetriebe auf Stadtgebiet mit rund 10% Fläche der Stadt - </li></ul><ul><li>überwiegend in Biolandbau und mit vorbildlicher Tierhaltung. </li></ul><ul><li>Wir fördern die Verwertung und Vermarktung der Produkte in engen Kreisläufen. </li></ul><ul><li>Über Direktverkäufe hat die Bevölkerung hat einen Zugang zu gesunden </li></ul><ul><li>Nahrungsmitteln. </li></ul><ul><li>Die Schule auf dem Bauernhof leistet einen geschätzten Bildungsaspekt für </li></ul><ul><li>Kinder und Jugendliche im Rahmen des Grünen Wissens. </li></ul><ul><li>Zusätzlicher Aufwand der Landwirte für besondere ökologische oder </li></ul><ul><li>gemeinnützige Leistungen wird abgegolten. </li></ul>
  25. 25. Biodiversität
  26. 26. Biodiversität … in 10 Jahren <ul><li>Die vielfältigen, vernetzen Lebensräume bieten Lebensgrundlage für eine </li></ul><ul><li>reichhalten Flora und Fauna sichern eine hohe Biodiversität. </li></ul><ul><li>Die wertvollsten kommunalen und überkommunalen Lebensräum sind langfristig </li></ul><ul><li>gesichert. Wo schützenswerte Lebensräume aufgegeben werden, gibt es </li></ul><ul><li>qualitativ adäquaten Ersatz, zB über Flachdachbegrünung. </li></ul><ul><li>Die Bevölkerung kennt und schätzt die hohe Biodiversität und pflegt ihre </li></ul><ul><li>Grünflächen naturnah. </li></ul>
  27. 27. Umwelt
  28. 28. Umwelt … in 10 Jahren <ul><li>Zürich ist eine umweltfreundliche, nachhaltige Stadt mit guter Luftqualität und </li></ul><ul><li>sauberem Wasser. </li></ul><ul><li>Die naturnahe Grünflächenpflege und eine geringe Bodenversieglung und </li></ul><ul><li>Lichtverschmutzung beeinflussen die Umwelt positiv. </li></ul><ul><li>Die Bewirtschaftung (Wald, durch Landwirtschaft oder Gärtnern) erhält eine hohe </li></ul><ul><li>Bodenfruchtbarkeit - bei Bedarf erfolgt eine umweltverträgliche und wirtschaftliche </li></ul><ul><li>Sanierung der belasteten Böden. </li></ul><ul><li>Bäume erfüllen ihre Funktion auch in der Verdunstung, Beschattung und als </li></ul><ul><li>starker Luftfilter (ein ausgewachsener bindet Laubbaum bis zu 1'000 kg Staub). </li></ul><ul><li>Holz und Grünabfälle tragen zum Energieversorgung bei, Bioenergie ist für die </li></ul><ul><li>Forst- u. Landwirtschaft ein bedeutender Betriebszweig. </li></ul>
  29. 29. Freiraumversorgung
  30. 30. Freiraumversorgung… in 10 Jahren <ul><li>8 bzw. 5 Quadratmeter öffentlicher, multifunktionaler Freiraum pro EinwohnerIn </li></ul><ul><li>bzw. Beschäftigte sind verankerte Planungsrichtwerte, um eine ausreichende </li></ul><ul><li>Erholungsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. </li></ul><ul><li>Die quantitative Flächensicherung bildet die Grundlage, um eine hohe Nutzungs- </li></ul><ul><li>und Gestaltungsqualität gewährleistet zu können. </li></ul><ul><li>Die Freiräume sind über ein dichtes, sicheres Fusswegnetz gut erreichbar und </li></ul><ul><li>vernetzt. </li></ul>
  31. 31. Freiraumnutzung
  32. 32. Freiraumnutzung… in 10 Jahren <ul><li>Die Freiräume werden primär auf eine allgemeine öffentliche und vielseitige </li></ul><ul><li>Nutzung ausgerichtet. Die unterschiedlichen Erholungsbedürfnisse der </li></ul><ul><li>Bevölkerung sind abgedeckt (z.B. intensiv Nutzung bis Ruheinseln). </li></ul><ul><li>Öffentliches Interesse geht Grundsätzlich vor privatem Interesse (z.B. </li></ul><ul><li>kommerzielle Veranstaltungen). </li></ul><ul><li>Spezifische Nutzungen können leicht rückgängig gemacht und veränderten </li></ul><ul><li>Bedürfnissen angepasst werden (z.B. Trendorientierte Freizeitbedürfnisse als </li></ul><ul><li>befristete Zwischennutzung). </li></ul><ul><li>Für ausgewiesene Nutzungsbedürfnisse, die auf Stadtgebiet nicht abgedeckt </li></ul><ul><li>werden können, wird auch ausserhalb nach Lösungen gesucht. </li></ul><ul><li>Nutzungskonflikte und Risiken der Übernutzung werden frühzeitig erkannt und wo </li></ul><ul><li>immer sinnvoll über partizipative Verfahren und zielgerichtete Zusammenarbeit </li></ul><ul><li>entschärft. Dabei werden Koexistenz und gegenseitige Akzeptanz angestrebt; </li></ul><ul><li>geprüft werden jeweils aber auch Möglichkeiten der Nutzungsentflechtung durch </li></ul><ul><li>gezielt zur Verfügung gestellte Freizeiteinrichtungen. </li></ul>
  33. 33. Freiraumgestaltung und Gartenkultur
  34. 34. Freiraumgestaltung und Gartenkultur … in 10 Jahren <ul><li>Städtische und möglichst auch private Freiräume zeichnen sich durch hohe </li></ul><ul><li>gestalterische Qualität und zeitgemässe Formensprache aus - und bieten wo </li></ul><ul><li>sinnvoll auch eine Plattform für Kunst im öffentlichen Raum. </li></ul><ul><li>Sie sind attraktive Anziehungspunkte für Besuchende und prägen das Image von </li></ul><ul><li>Zürich. </li></ul><ul><li>Die Geschichte und Eigenart des Ortes werden bei der Gestaltung berücksichtigt. </li></ul><ul><li>Das kulturelle Erbe der historischen Freiräume ist gewahrt - die wertvollsten </li></ul><ul><li>Zeugen der Gartenarchitektur werden bedürfnisgerecht gepflegt und zielgerichtet </li></ul><ul><li>weiterentwickelt. </li></ul><ul><li>Die Bedürfnisse von Kindern, Betagten, Behinderten sind gleichberechtigt </li></ul><ul><li>berücksichtigt </li></ul>
  35. 35. Partizipation und Partnerschaften
  36. 36. Partizipation und Partnerschaften… in 10 Jahren <ul><li>GSZ ist mit seiner offenen, konstruktiven Haltung ein gleichberechtigter </li></ul><ul><li>Planungspartner bei allen relevanten Stadtentwicklungsprozessen und in der </li></ul><ul><li>Planung der Agglomeration Zürich. </li></ul><ul><li>Über den Einbezug der Betroffenen in die Planung werden Freiräume </li></ul><ul><li>bedürfnisgerecht entwickelt und breit abgestützt. </li></ul><ul><li>Die Zusammenarbeit mit Partnern (z.B. Vereine, Verbände) ist vielfältig und setzt </li></ul><ul><li>gegenseitiges Interesse und beidseitigen Nutzen voraus. Unsere Grünleistungen </li></ul><ul><li>richten sich in erster Linie an die Wohn- und Arbeitsbevölkerung sowie an </li></ul><ul><li>Besuchende. </li></ul>
  37. 37. Umweltbildung
  38. 38. Umweltbildung <ul><li>Abtiefung in Ziele für: </li></ul><ul><li>Vermittlungsmethoden </li></ul><ul><li>Naturschulen </li></ul><ul><li>Die Sukkulenten-Sammlung </li></ul><ul><li>Die Stadtgärtnerei </li></ul><ul><li>Naturerlebnispark </li></ul><ul><li>Naturnahe3 Produktion und Pflege </li></ul>
  39. 39. Umweltbildung generell … in 10 Jahren <ul><li>Das 'Grüne Wissen' vermittelt aktiv und zeitgemässe Bildung im Sinne der </li></ul><ul><li>Nachhaltigkeit, sensibilisiert insbesondere für Biodiversität und für Gesundheit </li></ul><ul><li>sowie für naturnahe Grünflächenpflege und Produktion. Dabei werden alle </li></ul><ul><li>Altersgruppen angesprochen. </li></ul><ul><li>GSZ setzt Schwerpunkte an den Bildungsorten Naturschulen, Stadtgärtnerei, </li></ul><ul><li>Sukkulenten-Sammlung, Wildnispark Zürich sowie und auf den Bauernhöfen. </li></ul>
  40. 40. <ul><li>Zehn strategische Schwerpunkte für eine nachhaltig Grünwirkung: </li></ul>Schlüsselfaktoren für eine hohe Grünwirkung <ul><li>Lebensqualität </li></ul><ul><li>Natürliche Vielfalt </li></ul><ul><li>Grünes Wissen </li></ul><ul><li>Einflussnahme auf Drittflächen </li></ul><ul><li>Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit </li></ul>
  41. 41. Schlüsselfaktoren für eine hohe Grünwirkung <ul><li>Vielseitiger, ausreichender Erholungsraum </li></ul><ul><li>Soziale Verantwortung </li></ul><ul><li>Kommunikation und Mitwirkung </li></ul><ul><li>Integrales Planen </li></ul><ul><li>Wirkungsorientiertes Handeln </li></ul>
  42. 42. <ul><li>Übrigens: </li></ul><ul><li>Die gesamte Grünwirkung kostet die Stadtbewohner </li></ul><ul><li>innen und Stadtbewohner 53 Rappen pro Tag. </li></ul>
  43. 43. « Wo wir arbeiten, blüht Zürich » Grün Stadt Zürich
  44. 44. www.stadt-zuerich.ch/gruenbuch Das Grünbuch im Internet
  45. 45. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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