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Seite 1 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
HeidelbergCement
Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015
7. Mai 2015
Dr. Bernd Scheifele, CEO, und Dr. Lorenz Näger, CFO
Stuttgart U12 Tunnel Projekt
Seite 2 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Seit Beginn des Geschäftsjahrs 2014 werden die Finanzkennzahlen von HeidelbergCement unter Berücksichtigung der neuen internationalen
Rechnungslegungsstandards IFRS 10 und 11 ausgewiesen. Nach den neuen Regeln dürfen Gemeinschaftsunternehmen nicht mehr wie bisher
im Wege der Quotenkonsolidierung einbezogen werden, sondern müssen nach der Equity-Methode konsolidiert werden. Als Konsequenz
werden die einzelnen Vermögenswerte und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen der Gemeinschaftsunternehmen nicht mehr anteilig in
den jeweiligen Bilanz- oder Gewinn- und Verlustrechnungsposten ausgewiesen, sondern jeweils nur in einer separaten Zeile: dem
Anteilsbuchwert in der Bilanz und dem Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Zu den betroffenen
Gemeinschaftsunternehmen von HeidelbergCement zählen wichtige operative Einheiten in der Türkei, China (einschließlich Hongkong),
Ungarn, Bosnien- Herzegowina, in den USA (Texas Lehigh Cement Company) und Australien (Cement Australia), die in der Vergangenheit
signifikante Beiträge zum operativen Ergebnis geleistet haben. Um auch weiterhin die Leistungsfähigkeit des operativen Geschäfts von
HeidelbergCement vollständig darzustellen, wird das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen als Teil des operativen Ergebnisses vor
Abschreibungen ausgewiesen.
In Einklang mit IFRS 5 wurden die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung und in der Kapitalflussrechnung retrospektiv für den
Verkauf von Hanson Building Products angepasst. Hanson Building Products umfasst den überwiegenden Teil des eigenständigen
Geschäftsbereichs Bauprodukte und wird daher als aufgegebener Geschäftsbereich nach IFRS 5 dargestellt
Hinweis
Seite 3 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Inhalt
Seite
1. Überblick und Kennzahlen 4
2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14
3. Finanzbericht 21
4. Ausblick 2015 31
Seite 4 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Markt- und Finanzüberblick im 1. Quartal 2015
 Bestes erstes Quartal seit der Finanzkrise unterstützt starken Ausblick für 2015
– Umsatz steigt um 12% auf 2,8 Mrd € (auf vergleichbarer Basis1) +4%)
– Operatives Ergebnis vor Abschreibungen nimmt um 46% auf 299 Mio € zu
(auf vergleichbarer Basis +29%)
– Starker operativer Leverage und Nachfrageanstieg in allen Schlüsselmärkten führen zu
Margenverbesserung in allen Konzerngebieten
 Weiterer Fokus auf Margenverbesserung mit den Konzernprogrammen;
klare Erfolge sichtbar
 Nettoverschuldung sinkt auf 6,1 Mrd € (Vorjahr: 7,8 Mrd €); dynamischer
Verschuldungsgrad2) 2,6x (Vorjahr: 3,5x)
 Ergebnisse des 1. Quartals stärken Zuversicht für den Ausblick 2015
– Absatzanstieg in allen Konzerngebieten
– Deutlicher Anstieg von Umsatz, operativem Ergebnis und Jahresüberschuss3)
– Erwirtschaften der Kapitalkosten im Jahr 2015
– Weitere Senkung der Finanzierungskosten
 Neue strategische Ziele werden im Juni vorgestellt (Capital Markets Day)
1) Ohne Berücksichtigung von Währungs- und Konsolidierungseffekten
2) Nettofinanzschulden/operatives Ergebnis vor Abschreibungen
3) Jahresüberschuss vor Einmaleffekten
Seite 5 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Finanzkennzahlen
1) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2
2) Den Aktionären der HeidelbergCement AG zuzurechnen
3) Ohne andienbare Minderheiten
Mio € Januar - März
2014 1)
2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (Mio t) 16.988 16.843 -1 % -111 8 -41 0 -1%
Zuschlagstoffe (Mio t) 44.330 46.276 4 % 2.160 302 -516 0 5%
Transportbeton (Mio cbm) 7.707 7.857 2 % 117 33 0 0 2%
Asphalt (Mio t) 1.528 1.568 3 % 40 0 0 0 3%
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 2.522 2.835 12 % 98 14 -8 210 4%
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen 205 299 46 % 68 1 0 25 29%
in % der Umsatzerlöse 8,1% 10,6%
Operatives Ergebnis 41 115 183 % 60 0 1 14 108%
Überschuss der Periode -108 -80 25 %
Ergebnis je Aktie (IAS 33) 2)
-0,78 -0,65 16 %
Kapitalflussrechnung
Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit -294 -373 -79
Zahlungswirksame Investitionen -248 -188 60
Bilanz
Nettoverschuldung 3)
7.844 6.100 -1.743
Gearing 63,1% 38,3%
Seite 6 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
OIBD Überleitung
+29%
Q1 2015 OIBD
299
Konsolidierung
1
Operativ
68
Q1 2014 LfL OIBD
230
Währung
25
Q1 2014 OIBD
205
29% organisches OIBD-Wachstum angetrieben durch solide operative Leistung
Mio €
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 7 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Nordamerika
Afrika-MittelmeerraumOsteuropa-Zentralasien
Asien-PazifikWest- und Nordeuropa
Mio t Mio t Mio cbm
Absatz
44,3
+4%
Zuschlagstoffe gesamt
46,317,0
-1%
Zement gesamt
16,8 7,7
+2%
Transportbeton gesamt
7,9
1,2
17,1
2,2 1,3
18,1
2,2
+2% +7%
+6%
Transport-
beton
ZuschlagstoffeZement
Q1 2015Q1 2014
2,7
13,9
4,6 2,7
13,9
4,4
0%
0%-4%
Transport-
beton
ZuschlagstoffeZement
2,6
8,6
5,8
2,6
8,8
5,6
+3%
0%
-4%
Transport-
beton
ZuschlagstoffeZement
0,5
2,3
2,8
0,5
3,02,7
+27%
+22%
-4%
Transport-
beton
ZuschlagstoffeZement
0,8
2,7
1,7
0,7
2,7
1,9
-2%
-5%
+14%
Transport-
beton
ZuschlagstoffeZement
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 8 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Margenverbesserung in allen Konzerngebieten
Nordamerika West- und Nordeuropa Osteuropa-Zentralasien
Asien-Pazifik Afrika-Mittelmeerraum Konzern
Q1 2015
6,1%
Q1 2014
2,7%
Q1 2015
4,2%
Q1 2014
2,8%
Q1 2015
-1,9%
Q1 2014
-3,0%
Q1 2015
26,1%
Q1 2014
24,0%
Q1 2015
27,3%
Q1 2014
20,8%
Q1 2015
10,6%
Q1 2014
8,1%
+346 bp +144 bp
+105 bp
+212 bp +651 bp +242 bp
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 9 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Solides Wachstum bei Zuschlagstoffen in wichtigen entwickelten Märkten
North America UK Australia
Signifikanter operativer Leverage in wichtigen Wachstumsmärkten
Indonesien Afrika Osteuropa-Zentralasien
Hohe Asset-Qualität zahlt sich weiterhin aus
92
279
104
299
+13
+19
OIBDUmsatz
Q1 2015
Q1 2014
65%
34
165
58
195
+24
+30
OIBDUmsatz
83%
-6
194
-3
177
+2
-16
OIBDUmsatz
++
7,7%
3,7%
18,117,1
+6%
Q1 2015Q1 2014
19,1%
16,0%
6,46,1
+4%
Q1 2015Q1 2014
30,5%
25,5%
5,44,9
+11%
Q1 2015Q1 2014
OIBD-Marge Zuschlagst.
Zuschl.
Absatz
Zuschl.
Absatz
Zuschl.
Absatz
OIBD-Marge Zuschlagst. OIBD-Marge Zuschlagst.
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 10 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Zement: Energiekosten / t
(1. Q. 2015 vs. 1. Q. 2014)
Energiekosten im 1. Quartal unter Vorjahr
Strom
0,9%
Brennstoffe
-9,0%
Energie
gesamt
-4,1%
Alle Angaben ohne Berücksichtigung
von Währungs- und Konsolidierungsefekten
Zuschlagstoffe: Energiekosten / t
(1. Q. 2015 vs. 1. Q. 2014)
Strom
-7,5%
Brennstoffe
-25,1%
Energie
gesamt
-18,8%
Niedrige Energiekosten verschaffen guten Rückenwind für
den Rest des Jahres
Seite 11 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
UK
01.01.2015
01.03.2015
Benelux
01.01.2015
Deutschland
01.01.2015
Bosnien
01.01.2015
Polen
01.04.2015
Norwegen
01.01.2015
Ungarn
01.03.2015
01.04.2015
PERFORM – Fokus liegt weiter auf Verbesserung der Margen bei Zement
British Columbia
01.01.2015
Washington
01.01.2015
Oregon
01.01.2015
California
01.04.2015
01.10.2015
Arizona
01.04.2015 Texas
01.04.2015
Alabama
01.04.2015
Florida
01.01.2015
Central Region
01.04.2015
Prairies
01.01.2015
Mid Atlantic
01.04.2015
North East
01.04.2015
New York
01.04.2015
EUROPA
Angekündigte und zum Teil umgesetzte
Preiserhöhungen bei Zement
Tsch. Rep.
01.01.2015
NORDAMERIKA
Angekündigte und zum Teil umgesetzte
Preiserhöhungen bei Zement
Seite 12 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
UK
01.01.2015
Benelux
01.01.2015
Deutschland
01.04.2015
Rumänien
01.04.2015
Polen
01.04.2015
Norwegen
01.01.2015
Tsch. Rep.
01.04.2015
CLIMB COMMERCIAL
Verbesserung der marktführenden Margen bei Zuschlagstoffen
Edmonton: 01.04.2015
BC: 01.01.2015
Ferndale: 01.01.2015
Cadman: 01.01.2015 Nord AB/BC: 01.01.2015
Saskatoon: 01.04.2015
Regina: 01.04.2015
Winnipeg: 01.04.2015
Calgary: 01.04.2015
Süden
01.01.2015
Mittl. Westen
01.04.2014
Nordosten
01.01.2015
Schweden
01.01.2014
Südosten
01.03.2015
Westen
01.04.2015
EUROPA
Angekündigte und zum Teil umgesetzte
Preiserhöhungen bei Zuschlagstoffen
NORDAMERIKA
Angekündigte und zum Teil umgesetzte
Preiserhöhungen bei Zuschlagstoffen
Deutliche Preiserhöhungen in den Kernmärkten USA und Großbritannien führen zu
weiterem Anstieg der Profitabilität
Seite 13 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Inhalt
Seite
1. Überblick und Kennzahlen 4
2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14
3. Finanzbericht 21
4. Ausblick 2015 31
Seite 14 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Nordamerika
(*)
 USA:
– Markterholung setzt sich fort
– Anstieg des Zementabsatzes, insbesondere in Region Nord und Kalifornien; Absatz in Region Süd durch
starken Niederschlag beeinträchtigt
– Starkes Absatzwachstum im Geschäftsbereich Zuschlagstoffe
– Deutliche Preiserhöhungen in sämtlichen Geschäftsbereichen umgesetzt; zweite Zementpreiserhöhung
in Kernmärkten angekündigt
 Kanada:
– Deutliches Absatzwachstum bei Beton; Abschwächung bei Zementlieferungen an die Ölindustrie wird
durch erhöhte Lieferungen in andere Regionen größtenteils ausgeglichen
– Preiserhöhungen umgesetzt; OIBD-Marge klar über Vorjahr
Nordamerika Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (1.000 t) 2.174 2.217 43 2,0 % 43 0 0 2,0 %
Zuschlagstoffe (1.000 t) 17.115 18.136 1.022 6,0 % 997 24 0 5,8 %
Transportbeton (1.000 m3) 1.206 1.291 85 7,1 % 69 16 0 5,8 %
Asphalt (1.000 t) 230 256 26 11,3 % 26 0 0 11,3 %
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 482 623 141 29,3 % 51 4 0 86 9,0 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) 13 38 25 197,9 % 25 0 0 1 185,6 %
in % des Umsatzes 2,7 % 6,1 %
Operatives Ergebnis -32 -18 14 43,3 % 22 -1 0 -8 56,3 %
Umsatz (Mio €)
Zement 190 239 49 25,8 %
Zuschlagstoffe 172 231 58 33,8 %
Transportbeton + Asphalt 135 176 41 30,4 %
OIBD-Marge (%)
Zement 2,9 % 8,6 %
Zuschlagstoffe 3,7 % 7,7 %
Transportbeton + Asphalt -3,9 % -2,8 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 15 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
West- und Nordeuropa
 Insgesamt solide Marktnachfrage; Absatz unter Vorjahr aufgrund von sehr mildem Wetter in Q1 2014
 GB: Fortgesetzte Erholung begünstigt durch steigende Nachfrage im Wohnungsbau und große
Infrastrukturprojekte im Großraum London; Absatz und Ergebnis deutlich über Vorjahr (Überschwemmungen
in Q1 2014); starker operativer Leverage; deutliche Preiserhöhungen, insbesondere bei Beton und Asphalt
 Deutschland: Wetterbedingter Absatzrückgang führt zu geringerem Ergebnis; Preiserhöhungen durchgeführt
 Benelux: Absatz unter Vorjahr, vor allem in den Niederlanden; allmähliche Markterholung 2015 erwartet
 Nordeuropa: Steigende Baustoffnachfrage in Schweden, vor allem im Wohnungsbau; leichter
Nachfragerückgang in Norwegen; weniger Exporte nach Russland; insgesamt positiver Ausblick
West- und Nordeuropa Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (1.000 t) 4.622 4.432 -190 -4,1 % -198 8 0 -4,3 %
Zuschlagstoffe (1.000 t) 13.892 13.895 3 0,0 % -133 136 0 -1,0 %
Transportbeton (1.000 m3) 2.724 2.726 2 0,1 % -15 17 0 -0,6 %
Asphalt (1.000 t) 692 751 59 8,5 % 59 0 0 8,5 %
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 848 889 41 4,9 % 11 7 0 23 1,3 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) 23 37 14 59,8 % 12 1 0 1 50,4 %
in % des Umsatzes 2,8 % 4,2 %
Operatives Ergebnis -33 -21 12 36,9 % 13 0 0 -1 37,7 %
Umsatz (Mio €)
Zement 382 381 -2 -0,4 %
Zuschlagstoffe 178 200 22 12,5 %
Transportbeton + Asphalt 322 355 33 10,2 %
OIBD-Marge (%)
Zement 2,8 % 1,2 %
Zuschlagstoffe 11,4 % 14,7 %
Transportbeton + Asphalt -0,8 % 1,2 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 16 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Osteuropa-Zentralasien
 Polen: Gute Marktnachfrage; Absatzanstieg bei Zuschlagstoffen und Beton trotz starker Vergleichsbasis;
Erholung insbesondere beim Wirtschaftsbau; positiver Ausblick für 2015
 Tschech. Republik: Gute Marktlage; Absatzwachstum bei Zuschlagstoffen unterstützt durch frühen Start der
Bauaktivitäten; positive Ergebnisentwicklung
 Rumänien: Anstieg bei Zuschlagstoff- und Betonabsatz aufgrund von gutem Wetter und vorgezogenem Start
von gewerblichen Projekten; Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten führt zu Rückgang bei Zementabsatz
 Russland: Ergebnis über Vorjahr, vor allem getrieben durch Anstieg bei Zementabsatz
 Ukraine: Instabile Lage in der Ostukraine führt zu erheblichem Absatzrückgang; Ergebnis aufgrund starker
Preisentwicklung deutlich über Vorjahr
 Kasachstan: Starker Absatzanstieg nach Inbetriebnahme des neuen Zementwerks Shetpe; Ergebnis durch
importbedingten Margendruck beeinträchtigt
Osteuropa-Zentralasien Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (1.000 t) 2.823 2.720 -103 -3,7 % -103 0 0 -3,7 %
Zuschlagstoffe (1.000 t) 2.329 2.962 633 27,2 % 664 0 -31 28,9 %
Transportbeton (1.000 m3) 451 549 98 21,9 % 98 0 0 21,9 %
Asphalt (1.000 t) 0 0 0 N/A 0 0 0 N/A
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 194 177 -16 -8,4 % 5 0 -1 -21 2,7 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) -6 -3 2 40,7 % 0 0 0 3 -16,4 %
in % des Umsatzes -3,0 % -1,9 %
Operatives Ergebnis -31 -26 5 15,0 % -1 0 0 6 -4,1 %
Umsatz (Mio €)
Zement 167 146 -21 -12,5 %
Zuschlagstoffe 12 14 2 17,8 %
Transportbeton + Asphalt 25 31 6 22,2 %
OIBD-Marge (%)
Zement 0,9 % 0,8 %
Zuschlagstoffe -42,4 % -19,6 %
Transportbeton + Asphalt -7,0 % -2,6 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 17 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Asien-Pazifik
 Indonesien: Zielgerichtet durchgeführte Verkaufsstrategie mit Fokus auf starken Absatz in Kernmärkten, Preise
und striktem Kostenmanagement führt - im Gegensatz zum negativen Markttrend - zu solidem Ergebnis
 Indien: Absatzanstieg und niedrigere variable Kosten können schwächere Preise überkompensieren; Ergebnis
deutlich über Vorjahr
 Bangladesch: Ergebnis klar über Vorjahr bedingt durch deutliches Nachfragewachstum und Rückgang der
Rohstoffkosten
 Australien: Starker Absatzanstieg bei Beton und Zuschlagstoffen getrieben durch Wachstum des
Wohnungsbaus und pull-through von Zuschlagstoffen in den Beton durch integriertes Supply Chain
Management; zusätzlicher Rückenwind durch gefallene Energiekosten; signifikante Ergebnisverbesserung
 China: Niedrigere variable Kosten können deutlichen Preisrückgang nicht ausgleichen
Asien-Pazifik Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (1.000 t) 5.815 5.589 -226 -3,9 % -226 0 0 -3,9 %
Zuschlagstoffe (1.000 t) 8.556 8.803 247 2,9 % 476 142 -371 5,8 %
Transportbeton (1.000 m3) 2.569 2.571 2 0,1 % 2 0 0 0,1 %
Asphalt (1.000 t) 506 472 -34 -6,7 % -34 0 0 -6,7 %
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 623 693 70 11,2 % 2 2 -1 68 0,2 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) 150 181 31 21,0 % 13 1 0 18 8,1 %
in % des Umsatzes 24,0 % 26,1 %
Operatives Ergebnis 121 148 27 22,4 % 12 0 0 14 9,2 %
Umsatz (Mio €)
Zement 334 374 39 11,8 %
Zuschlagstoffe 115 134 19 16,8 %
Transportbeton + Asphalt 233 260 27 11,7 %
OIBD-Marge (%)
Zement 31,5 % 32,3 %
Zuschlagstoffe 24,7 % 29,1 %
Transportbeton + Asphalt -0,8 % 0,4 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 18 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Afrika-Mittelmeerraum
 Ghana: Ergebnis deutlich über Vorjahr aufgrund von höheren Preisen und niedrigeren Klinkerkosten
 Tansania: Ergebnis über Vorjahr; deutlich gestiegene Absatzmengen – unterstützt von unserer
Kapazitätserweiterung im 3. Quartal 2014 - und niedrigere Kosten wiegen Preisdruck im Markt auf
 Togo: Gute Inlandsnachfrage, vor allem im Süden des Landes; deutlicher Absatzzuwachs durch
Produktionsstart des neuen Klinkerwerks
 Israel: Leichter Ergebnisrückgang aufgrund von Preisdruck im Betongeschäft; Umsatz und Ergebnis aber
weiter auf gutem Niveau
 Türkei: Schlechtes Wetter führt zu Absatzrückgang; Zementpreis deutlich über Vorjahr
 Spanien: Unverändert schwierige Marktsituation; Stabilisierung auf sehr niedrigem Level
Afrika-Mittelmeerraum Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Absatz
Zement (1.000 t) 1.663 1.902 239 14,4 % 280 0 -41 17,3 %
Zuschlagstoffe (1.000 t) 2.712 2.669 -43 -1,6 % 72 0 -114 2,8 %
Transportbeton (1.000 m3) 758 720 -38 -5,0 % -38 0 0 -5,0 %
Asphalt (1.000 t) 100 89 -11 -10,8 % -11 0 0 -10,8 %
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 230 265 35 15,3 % 40 0 -6 1 18,0 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) 48 72 25 51,4 % 23 0 0 2 45,5 %
in % des Umsatzes 20,8 % 27,3 %
Operatives Ergebnis 41 62 21 50,9 % 19 0 1 1 43,7 %
Umsatz (Mio €)
Zement 162 194 32 19,6 %
Zuschlagstoffe 21 23 1 5,4 %
Transportbeton + Asphalt 52 51 -1 -1,6 %
OIBD-Marge (%)
Zement 20,5 % 29,9 %
Zuschlagstoffe 20,4 % 20,1 %
Transportbeton + Asphalt 1,7 % -0,2 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 19 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Konzernservice
 Die hohe Verfügbarkeit von Rohstoffen, die über See transportiert werden, und die niedrigen
Transportkosten tragen weiterhin zu wettbewerbsfähigen Importkosten und einer steigende Profitabilität
unserer weltweiten Mahlanlagen - insbesondere in Afrika - bei
 Das internationale Handelsvolumen stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2014 um 10%, dank höherem Absatz
von Zement und Klinker
 Extern gehandelte Klinker- und Zementvolumen erhöhten sich um 35% auf 2,3 Mio t aufgrund starker
Absatzmengen in Afrika, in der Region um den Indischen Ozean und Südamerika
 Anstieg des OIBD im 1. Quartal durch Zunahme der Lieferungen nach Afrika, in die Region um den
Indischen Ozean und Südamerika, sowie der Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar
Konzernservice Januar - März
2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L
Operatives Ergeb. (Mio €)
Umsatz 244 282 38 15,5 % -15 0 0 53 -5,0 %
Operatives Ergebnis vor
Abschreibungen (OIBD) 6 7 0 4,9 % -1 0 0 1 -13,6 %
in % des Umsatzes 2,6 % 2,4 %
Operatives Ergebnis 6 7 0 4,7 % -1 0 0 1 -13,7 %
Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 20 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Inhalt
Seite
1. Überblick und Kennzahlen 4
2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14
3. Finanzbericht 21
4. Ausblick 2015 31
Seite 21 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Kernpunkte Finanzbericht
Mittelfristige Zielsetzung eines Verschuldungsgrads im Bereich Investment Grade erreicht
 Ergebnis der Gruppe auf -123 Mio € verbessert (Q1 2014: -147 Mio €)
– Nettozinsaufwendungen um 35 Mio € auf -98 Mio € (Q1 2014: -133 Mio €) gesenkt;
kompensiert durch Währungsverluste und rückläufiges sonstiges Finanzergebnis aus den CIS-
Staaten (u.a. Russland, Kasachstan)
– Steueraufwendungen durch quartalsbedingte Verschiebungen auf -34 Mio €
(Q1 2014: -2 Mio €) gestiegen; gezahlte Steuern mit -77 Mio € leicht unter Vorjahresniveau
 Mittelfristige Zielsetzung eines Verschuldungsgrads im Bereich Investment Grade
erreicht
– Nettoverschuldung im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit um ca. 498 Mio € gegenüber
Q1 2014 reduziert
– Mittelzufluss aus Verkauf des Bauproduktegeschäfts (1.245 Mio €) reduziert Schulden und
Verschuldungsgrad zusätzlich
 Rating Ausblick im März 2015 von Moody's auf positiv angehoben
 Signifikante Liquiditätsreserve, gut ausgeglichenes Fälligkeitenprofil und hohe
Finanzierungsflexibilität
Seite 22 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns Q1 2015
Mio € Januar - März
2014 (*) 2015 Veränderung
Operatives Ergebnis vor Abschreibungen 205 299 46 %
Abschreibungen -165 -184 -12 %
Operatives Ergebnis 41 115 183 %
Zusätzliches ordentliches Ergebnis 11 16 42 %
Ergebnis aus Beteiligungen -5 -6 -29 %
Finanzergebnis -160 -158 1 %
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -34 N/A
Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -114 -67 41 %
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 7 -13 N/A
Ergebnis der Minderheiten -39 -43 -10 %
Anteil der Gruppe -147 -123 16 %
* Werte w urden angepasst (Cement Australia, aufgegebene Geschäftsbereiche)
(*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 23 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Kapitalflussrechnung des Konzerns Q1 2015
Mio € Januar - März
2014 (*) 2015
Veränderung
(Mio €)
Cashflow inkl. Verbrauch von Rückstellungen 6 49 43
Veränderung des Working Capital -292 -377 -84
Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit - aufgegebenes Geschäft -9 -46 -37
Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit -294 -373 -79
Zahlungswirksame Investitionen -248 -188 60
Einzahlungen aus Abgängen/Sonstiger Mittelfluss 60 24 -35
Mittelfluss aus Investitionstätigkeit - aufgegebenes Geschäft 1 1,231 1,230
Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -187 1,068 1,255
Free Cashflow (frei verfügbarer Cashflow) -482 695 1,176
Dividenden -2 -3 -1
Transaktionen zwischen Anteilseignern -6 6
Nettoveränderung von Anleihen und Krediten 394 -442 -836
Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit - aufgegebenes Geschäft 0 -5 -5
Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit 387 -449 -836
Nettoveränderung der liquiden Mittel -95 246 341
Wechselkursveränderung der liquiden Mittel 31 86 55
Veränderung der liquiden Mittel -64 332 396
* Werte w urden angepasst (Cement Australia, aufgegebene Geschäftsbereiche, IAS 7.16)(*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
Seite 24 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Erfolgreiches Management des Working Capital
1,5
1,1
1,7
3837
4142
43
46
70
75
50
45
40
35
30
25
20
15
WCap pro Quartal
(Mrd €)
3,5
3,0
2,5
2,0
1,5
1,0
0,5
0,0
-5 Tage
-29 Tage
Q1 15Q4 14*Q3 14*
1,8
Q2 14*
1,6
Q1 14*
1,5
Q4 13*
1,3
Q4 09
72
Ø WCap der
letzten 12 Monate
(Tage)
Durch die stetige Verbesserung des Working Capital
wurde ein liquiditätswirksamer Betrag von mehr als 700 Mio € freigesetzt
* wie berichtet
Seite 25 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Verwendung des Freien Cashflows
Reduktion der Nettoverschuldung um -1.743 Mio € gegenüber Q1 2014
1.245
352
147
161
35638
625
-1.743 Mio €
Währung &
Sonstiges
149 2)
Änderung
IFRS und
Entkons.
"HBP"
Währung &
Sonstiges
Netto-
schulden
1Q12
Kartell-
strafe
7.844
Schulden-
abbau
Netto-
schulden
1Q14
8.198
Schulden-
abbau
Schulden-
abbau
Währung &
Sonstiges
Verkaufs-
erlöse "HBP"
6.100
7.476
Netto-
schulden
1Q15
Netto-
schulden
1Q13
Mio €
1) Freier Cashflow vor Wachstumsinvestitionen und Desinvestitionen
2) Vor Abzug Kartellstrafe
3) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
410 135625
1.170
Freier Cashflow1 Netto-Erweiterungsinvestitionen Schuldenabbau Dividende
513 180149
842
450 279147
876
Q1 2014 (12 Monate) 2) 3) Q1 2015 (12 Monate)Q1 2013 (12 Monate)
Seite 26 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Bilanz des Konzerns
(Währungsbedingter) Anstieg der Bilanzsumme in Q1 2015
(*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2. Siehe Hinweis a
1) Enthält Put-Optionen von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 20 Mio € (März 2014), 28 Mio € (Dez. 2014), 27 Mio € (März 2015).
Mio € März 15/März 14
31.03.2014 (*) 31.12.2014 31.03.2015 Mio € %
Aktiva
Immaterielle Vermögenswerte 9.717 9.864 10.624 907 9 %
Sachanlagen 9.464 9.493 10.154 690 7 %
Finanzanlagen 1.791 1.832 1.899 109 6 %
Anlagevermögen 20.971 21.190 22.677 1.705 8 %
Latente Steuern 415 688 842 428 103 %
Forderungen 2.329 2.213 2.709 380 16 %
Vorräte 1.411 1.397 1.489 78 6 %
Liquide Mittel und kfr. Derivate 1.337 1.265 1.617 280 21 %
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche 1.380 76 76
Bilanzsumme 26.463 28.133 29.410 2.947 11 %
Passiva
Aktionären zustehendes Kapital 11.382 13.150 14.678 3.296 29 %
Minderheitsanteile 1.031 1.095 1.218 187 18 %
Summe Eigenkapital 12.413 14.245 15.896 3.482 28 %
Verzinsliche Verbindlichkeiten 1)
9.200 8.222 7.743 -1.457 -16 %
Rückstellungen 2.097 2.445 2.659 562 27 %
Latente Steuern 502 442 483 -20 -4 %
Operative Verbindlichkeiten 2.250 2.557 2.605 356 16 %
Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und
aufgegebenen Geschäftsbereichen
222 24 24
Bilanzsumme 26.463 28.133 29.410 2.947 11 %
Seite 27 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
6.100
6.929
7.517
7.8927.844
7.307
7.047
7.770
8.146
8.423
2,6
3,3
3,53,5
3,3
2,9
3,3
3,6
4,0
6,0
3,0
2008
11.566
3,9
2007
14.608
Q3
2014
Q2
2014
2010 Q1
2014
2009 201320122011
-1.743 Mio €
2014 Q1
2015
Entwicklung Nettoverschuldung
Reduktion der Nettoverschuldung um -1.743 Mio € im Vergleich zu Q1 2014
Strategisches Ziel: Komfortabel
im Bereich Investment Grade
Nettoverschuldung (in Mio €)
Nettoverschuldung / OIBD (12 Monate)
-324
Nettoverschuldung deutlich reduziert und
im Bereich unserer strategischen Zielsetzungen
Seite 28 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Fälligkeitenprofil
31. März 2015
0
500
1.000
1.500
2.000
1.021 1.051
501
1.742
4
992
1.1451.200
15
999
2018
980
201
12
[Mio €]
20172015 2021
1
500
4
>2021
1.300
1
1.000
6
2016 20202019
1
1.0501.144
442
Finanzierungsinstrumente
Syndizierte Kreditfazilität (SFA)
Anleihen
- Ausgenommen sind Buchwertanpassungen von Verbindlichkeiten (abgegrenzte Transaktionskosten, Emissionspreise und Marktwertanpassungen)
in Höhe von 11,6 Mio € sowie derivative Verbindlichkeiten in Höhe von 50,0 Mio €. Weiterhin sind andienbare Minderheiten mit einem
Gesamtbetrag von 26,6 Mio € ausgeschlossen.
Seite 29 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Erheblicher Spielraum bei der kurzfristigen Liquidität
31. März 2015
2.793
237
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
[Mio €]
4.409
+2.354 Mio €
Gesamte Liquidität
1.608
9
Fälligkeiten < 12 Monate
2.055
134
85
1.600
Anleihen
Sonstige
Tochtergesell./ Joint Operation
Aufgelaufene Zinsen
Freie Kreditlinien*
Verfügungsbeschränkte Liquidität
Freie Liquidität
*) Gesamte bestätigte Kreditlinie 3.000 Mio €
(davon 192,6 Mio € für Garantien)
- Ausgenommen sind Buchwertanpassungen von Verbindlichkeiten (abgegrenzte Transaktionskosten, Emissionspreise und
Marktwertanpassungen) in Höhe von 1,2 Mio € sowie derivative Verbindlichkeiten in Höhe von 37,9 Mio €. Weiterhin sind andienbare Minderheiten mit
einem Gesamtbetrag von 21,0 Mio € ausgeschlossen.
Seite 30 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Inhalt
Seite
1. Überblick und Kennzahlen 4
2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14
3. Finanzbericht 21
4. Ausblick 2015 31
Seite 31 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
 Solides Wachstum in unseren Schlüsselmärkten
 Anhaltendes Wachstum in den USA (Absatz- und Preissteigerungen)
 Erholung und fortgesetztes Nachfragewachstum in Großbritannien
 Solide Marktentwicklung in Deutschland und Australien
 Absatzsteigerung in Indonesien und Indien durch höhere Nachfrage und Kapazitäten
 Solides Wachstum in Afrika angetrieben durch starke Nachfrage und zusätzliche Kapazitäten
 Erheblicher Rückenwind in 2015
 Starker Ölpreisverfall mit positiver Auswirkung auf Energiekosten
 Positiver Wechselkurseffekt durch schwachen Euro
 Niedrigere Steuer- und Zinszahlungen
 Zusätzlicher Ergebnisbeitrag durch neue Kapazitäten in Indonesien und Afrika
Ausblick 2015
VERBESSERTE OPERATIVE- & FINANZERGEBNISSE
 Absatzwachstum in allen Konzerngebieten
 Deutliche Steigerung von Umsatz, op. Ergebnis und Jahresüberschuss1)
 Erwirtschaften der Kapitalkosten
 Senkung der Finanzierungskosten
Entwicklung im 1. Quartal bestätigt unseren Ausblick!
1) Jahresüberschuss vor Einmaleffekten
Seite 32 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
210
53
-89
-261
-221
-273-273
-76
-43
102
257
25
-15-11
18
-70
-139
-207
32
69
-300
-250
-200
-150
-100
-50
0
50
100
150
200
250
300
Mio €*
Q4 15…Q1 15Q4 14
3
Q3 14
-31
Q2 14
-233
-67
Q1 14
-181
-44
Q4 13
-148
-65
Q3 13
-65
-57
Q2 13Q1 13Q4 12**
84
Q3 12**
65
40
Währungseffekte OIBD (12 Monate)*Währungseffekte OIBDWährungseffekte Umsatz
Deutlicher Rückenwind für 2015: positiver Währungseffekt durch schwachen Euro
Abwertung des Euro unterstützt starke operative Ergebnisentwicklung
* Sämtliche Vorjahreswerte inkl. Geschäftsbereich Bauprodukte in Nordamerika und UK sowie Konsolidierung von Cement Australia.
** 2012 basierend auf alten Rechnungslegungsvorschriften für Gemeinschaftsunternehmen.
Seite 33 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Ziele 2015
Ziel 2015
Investitionen* 1,2 Mrd €
Wartung ** 600 Mio €
Expansion 600 Mio €
Energiekosten pro Tonne Zement
Stabil bis leicht
abnehmend
Zinskosten der Bruttoverbindlichkeiten 6,2%
Steuersatz 25%
Nettoverschuldung / OIBD unter 2,8x bleiben
*vor Wechselkurseinflüssen; ** einschl. Optimierungsinvestitionen
Seite 34 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015
Finanzkalender und Kontakt
Kontakt
Unternehmenskommunikation
Andreas Schaller
Tel.: +49 (0) 6221 481 13249
Fax: +49 (0) 6221 481 13217
info@heidelbergcement.com
Investor Relations
Ozan Kacar
Tel.: +49 (0) 6221 481 13925
Fax: +49 (0) 6221 481 13217
Steffen Schebesta, CFA
Tel.: +49 (0) 6221 481 39568
Fax: +49 (0) 6221 481 13217
ir-info@heidelbergcement.com
www.heidelbergcement.com
Finanzkalender
10. Juni 2015 Capital Markets Day in London
29. Juli 2015 Halbjahresfinanzbericht 2015
05. Nov. 2015 Quartalsfinanzbericht
Januar bis September 2015

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  • 1. Seite 1 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 HeidelbergCement Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 7. Mai 2015 Dr. Bernd Scheifele, CEO, und Dr. Lorenz Näger, CFO Stuttgart U12 Tunnel Projekt
  • 2. Seite 2 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Seit Beginn des Geschäftsjahrs 2014 werden die Finanzkennzahlen von HeidelbergCement unter Berücksichtigung der neuen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 10 und 11 ausgewiesen. Nach den neuen Regeln dürfen Gemeinschaftsunternehmen nicht mehr wie bisher im Wege der Quotenkonsolidierung einbezogen werden, sondern müssen nach der Equity-Methode konsolidiert werden. Als Konsequenz werden die einzelnen Vermögenswerte und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen der Gemeinschaftsunternehmen nicht mehr anteilig in den jeweiligen Bilanz- oder Gewinn- und Verlustrechnungsposten ausgewiesen, sondern jeweils nur in einer separaten Zeile: dem Anteilsbuchwert in der Bilanz und dem Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen in der Gewinn- und Verlustrechnung. Zu den betroffenen Gemeinschaftsunternehmen von HeidelbergCement zählen wichtige operative Einheiten in der Türkei, China (einschließlich Hongkong), Ungarn, Bosnien- Herzegowina, in den USA (Texas Lehigh Cement Company) und Australien (Cement Australia), die in der Vergangenheit signifikante Beiträge zum operativen Ergebnis geleistet haben. Um auch weiterhin die Leistungsfähigkeit des operativen Geschäfts von HeidelbergCement vollständig darzustellen, wird das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen als Teil des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen ausgewiesen. In Einklang mit IFRS 5 wurden die Vorjahreszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung und in der Kapitalflussrechnung retrospektiv für den Verkauf von Hanson Building Products angepasst. Hanson Building Products umfasst den überwiegenden Teil des eigenständigen Geschäftsbereichs Bauprodukte und wird daher als aufgegebener Geschäftsbereich nach IFRS 5 dargestellt Hinweis
  • 3. Seite 3 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Inhalt Seite 1. Überblick und Kennzahlen 4 2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14 3. Finanzbericht 21 4. Ausblick 2015 31
  • 4. Seite 4 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Markt- und Finanzüberblick im 1. Quartal 2015  Bestes erstes Quartal seit der Finanzkrise unterstützt starken Ausblick für 2015 – Umsatz steigt um 12% auf 2,8 Mrd € (auf vergleichbarer Basis1) +4%) – Operatives Ergebnis vor Abschreibungen nimmt um 46% auf 299 Mio € zu (auf vergleichbarer Basis +29%) – Starker operativer Leverage und Nachfrageanstieg in allen Schlüsselmärkten führen zu Margenverbesserung in allen Konzerngebieten  Weiterer Fokus auf Margenverbesserung mit den Konzernprogrammen; klare Erfolge sichtbar  Nettoverschuldung sinkt auf 6,1 Mrd € (Vorjahr: 7,8 Mrd €); dynamischer Verschuldungsgrad2) 2,6x (Vorjahr: 3,5x)  Ergebnisse des 1. Quartals stärken Zuversicht für den Ausblick 2015 – Absatzanstieg in allen Konzerngebieten – Deutlicher Anstieg von Umsatz, operativem Ergebnis und Jahresüberschuss3) – Erwirtschaften der Kapitalkosten im Jahr 2015 – Weitere Senkung der Finanzierungskosten  Neue strategische Ziele werden im Juni vorgestellt (Capital Markets Day) 1) Ohne Berücksichtigung von Währungs- und Konsolidierungseffekten 2) Nettofinanzschulden/operatives Ergebnis vor Abschreibungen 3) Jahresüberschuss vor Einmaleffekten
  • 5. Seite 5 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Finanzkennzahlen 1) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2 2) Den Aktionären der HeidelbergCement AG zuzurechnen 3) Ohne andienbare Minderheiten Mio € Januar - März 2014 1) 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (Mio t) 16.988 16.843 -1 % -111 8 -41 0 -1% Zuschlagstoffe (Mio t) 44.330 46.276 4 % 2.160 302 -516 0 5% Transportbeton (Mio cbm) 7.707 7.857 2 % 117 33 0 0 2% Asphalt (Mio t) 1.528 1.568 3 % 40 0 0 0 3% Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse 2.522 2.835 12 % 98 14 -8 210 4% Operatives Ergebnis vor Abschreibungen 205 299 46 % 68 1 0 25 29% in % der Umsatzerlöse 8,1% 10,6% Operatives Ergebnis 41 115 183 % 60 0 1 14 108% Überschuss der Periode -108 -80 25 % Ergebnis je Aktie (IAS 33) 2) -0,78 -0,65 16 % Kapitalflussrechnung Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit -294 -373 -79 Zahlungswirksame Investitionen -248 -188 60 Bilanz Nettoverschuldung 3) 7.844 6.100 -1.743 Gearing 63,1% 38,3%
  • 6. Seite 6 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 OIBD Überleitung +29% Q1 2015 OIBD 299 Konsolidierung 1 Operativ 68 Q1 2014 LfL OIBD 230 Währung 25 Q1 2014 OIBD 205 29% organisches OIBD-Wachstum angetrieben durch solide operative Leistung Mio € Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 7. Seite 7 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Nordamerika Afrika-MittelmeerraumOsteuropa-Zentralasien Asien-PazifikWest- und Nordeuropa Mio t Mio t Mio cbm Absatz 44,3 +4% Zuschlagstoffe gesamt 46,317,0 -1% Zement gesamt 16,8 7,7 +2% Transportbeton gesamt 7,9 1,2 17,1 2,2 1,3 18,1 2,2 +2% +7% +6% Transport- beton ZuschlagstoffeZement Q1 2015Q1 2014 2,7 13,9 4,6 2,7 13,9 4,4 0% 0%-4% Transport- beton ZuschlagstoffeZement 2,6 8,6 5,8 2,6 8,8 5,6 +3% 0% -4% Transport- beton ZuschlagstoffeZement 0,5 2,3 2,8 0,5 3,02,7 +27% +22% -4% Transport- beton ZuschlagstoffeZement 0,8 2,7 1,7 0,7 2,7 1,9 -2% -5% +14% Transport- beton ZuschlagstoffeZement Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 8. Seite 8 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Margenverbesserung in allen Konzerngebieten Nordamerika West- und Nordeuropa Osteuropa-Zentralasien Asien-Pazifik Afrika-Mittelmeerraum Konzern Q1 2015 6,1% Q1 2014 2,7% Q1 2015 4,2% Q1 2014 2,8% Q1 2015 -1,9% Q1 2014 -3,0% Q1 2015 26,1% Q1 2014 24,0% Q1 2015 27,3% Q1 2014 20,8% Q1 2015 10,6% Q1 2014 8,1% +346 bp +144 bp +105 bp +212 bp +651 bp +242 bp Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 9. Seite 9 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Solides Wachstum bei Zuschlagstoffen in wichtigen entwickelten Märkten North America UK Australia Signifikanter operativer Leverage in wichtigen Wachstumsmärkten Indonesien Afrika Osteuropa-Zentralasien Hohe Asset-Qualität zahlt sich weiterhin aus 92 279 104 299 +13 +19 OIBDUmsatz Q1 2015 Q1 2014 65% 34 165 58 195 +24 +30 OIBDUmsatz 83% -6 194 -3 177 +2 -16 OIBDUmsatz ++ 7,7% 3,7% 18,117,1 +6% Q1 2015Q1 2014 19,1% 16,0% 6,46,1 +4% Q1 2015Q1 2014 30,5% 25,5% 5,44,9 +11% Q1 2015Q1 2014 OIBD-Marge Zuschlagst. Zuschl. Absatz Zuschl. Absatz Zuschl. Absatz OIBD-Marge Zuschlagst. OIBD-Marge Zuschlagst. Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 10. Seite 10 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Zement: Energiekosten / t (1. Q. 2015 vs. 1. Q. 2014) Energiekosten im 1. Quartal unter Vorjahr Strom 0,9% Brennstoffe -9,0% Energie gesamt -4,1% Alle Angaben ohne Berücksichtigung von Währungs- und Konsolidierungsefekten Zuschlagstoffe: Energiekosten / t (1. Q. 2015 vs. 1. Q. 2014) Strom -7,5% Brennstoffe -25,1% Energie gesamt -18,8% Niedrige Energiekosten verschaffen guten Rückenwind für den Rest des Jahres
  • 11. Seite 11 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 UK 01.01.2015 01.03.2015 Benelux 01.01.2015 Deutschland 01.01.2015 Bosnien 01.01.2015 Polen 01.04.2015 Norwegen 01.01.2015 Ungarn 01.03.2015 01.04.2015 PERFORM – Fokus liegt weiter auf Verbesserung der Margen bei Zement British Columbia 01.01.2015 Washington 01.01.2015 Oregon 01.01.2015 California 01.04.2015 01.10.2015 Arizona 01.04.2015 Texas 01.04.2015 Alabama 01.04.2015 Florida 01.01.2015 Central Region 01.04.2015 Prairies 01.01.2015 Mid Atlantic 01.04.2015 North East 01.04.2015 New York 01.04.2015 EUROPA Angekündigte und zum Teil umgesetzte Preiserhöhungen bei Zement Tsch. Rep. 01.01.2015 NORDAMERIKA Angekündigte und zum Teil umgesetzte Preiserhöhungen bei Zement
  • 12. Seite 12 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 UK 01.01.2015 Benelux 01.01.2015 Deutschland 01.04.2015 Rumänien 01.04.2015 Polen 01.04.2015 Norwegen 01.01.2015 Tsch. Rep. 01.04.2015 CLIMB COMMERCIAL Verbesserung der marktführenden Margen bei Zuschlagstoffen Edmonton: 01.04.2015 BC: 01.01.2015 Ferndale: 01.01.2015 Cadman: 01.01.2015 Nord AB/BC: 01.01.2015 Saskatoon: 01.04.2015 Regina: 01.04.2015 Winnipeg: 01.04.2015 Calgary: 01.04.2015 Süden 01.01.2015 Mittl. Westen 01.04.2014 Nordosten 01.01.2015 Schweden 01.01.2014 Südosten 01.03.2015 Westen 01.04.2015 EUROPA Angekündigte und zum Teil umgesetzte Preiserhöhungen bei Zuschlagstoffen NORDAMERIKA Angekündigte und zum Teil umgesetzte Preiserhöhungen bei Zuschlagstoffen Deutliche Preiserhöhungen in den Kernmärkten USA und Großbritannien führen zu weiterem Anstieg der Profitabilität
  • 13. Seite 13 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Inhalt Seite 1. Überblick und Kennzahlen 4 2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14 3. Finanzbericht 21 4. Ausblick 2015 31
  • 14. Seite 14 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Nordamerika (*)  USA: – Markterholung setzt sich fort – Anstieg des Zementabsatzes, insbesondere in Region Nord und Kalifornien; Absatz in Region Süd durch starken Niederschlag beeinträchtigt – Starkes Absatzwachstum im Geschäftsbereich Zuschlagstoffe – Deutliche Preiserhöhungen in sämtlichen Geschäftsbereichen umgesetzt; zweite Zementpreiserhöhung in Kernmärkten angekündigt  Kanada: – Deutliches Absatzwachstum bei Beton; Abschwächung bei Zementlieferungen an die Ölindustrie wird durch erhöhte Lieferungen in andere Regionen größtenteils ausgeglichen – Preiserhöhungen umgesetzt; OIBD-Marge klar über Vorjahr Nordamerika Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (1.000 t) 2.174 2.217 43 2,0 % 43 0 0 2,0 % Zuschlagstoffe (1.000 t) 17.115 18.136 1.022 6,0 % 997 24 0 5,8 % Transportbeton (1.000 m3) 1.206 1.291 85 7,1 % 69 16 0 5,8 % Asphalt (1.000 t) 230 256 26 11,3 % 26 0 0 11,3 % Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 482 623 141 29,3 % 51 4 0 86 9,0 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) 13 38 25 197,9 % 25 0 0 1 185,6 % in % des Umsatzes 2,7 % 6,1 % Operatives Ergebnis -32 -18 14 43,3 % 22 -1 0 -8 56,3 % Umsatz (Mio €) Zement 190 239 49 25,8 % Zuschlagstoffe 172 231 58 33,8 % Transportbeton + Asphalt 135 176 41 30,4 % OIBD-Marge (%) Zement 2,9 % 8,6 % Zuschlagstoffe 3,7 % 7,7 % Transportbeton + Asphalt -3,9 % -2,8 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 15. Seite 15 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 West- und Nordeuropa  Insgesamt solide Marktnachfrage; Absatz unter Vorjahr aufgrund von sehr mildem Wetter in Q1 2014  GB: Fortgesetzte Erholung begünstigt durch steigende Nachfrage im Wohnungsbau und große Infrastrukturprojekte im Großraum London; Absatz und Ergebnis deutlich über Vorjahr (Überschwemmungen in Q1 2014); starker operativer Leverage; deutliche Preiserhöhungen, insbesondere bei Beton und Asphalt  Deutschland: Wetterbedingter Absatzrückgang führt zu geringerem Ergebnis; Preiserhöhungen durchgeführt  Benelux: Absatz unter Vorjahr, vor allem in den Niederlanden; allmähliche Markterholung 2015 erwartet  Nordeuropa: Steigende Baustoffnachfrage in Schweden, vor allem im Wohnungsbau; leichter Nachfragerückgang in Norwegen; weniger Exporte nach Russland; insgesamt positiver Ausblick West- und Nordeuropa Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (1.000 t) 4.622 4.432 -190 -4,1 % -198 8 0 -4,3 % Zuschlagstoffe (1.000 t) 13.892 13.895 3 0,0 % -133 136 0 -1,0 % Transportbeton (1.000 m3) 2.724 2.726 2 0,1 % -15 17 0 -0,6 % Asphalt (1.000 t) 692 751 59 8,5 % 59 0 0 8,5 % Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 848 889 41 4,9 % 11 7 0 23 1,3 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) 23 37 14 59,8 % 12 1 0 1 50,4 % in % des Umsatzes 2,8 % 4,2 % Operatives Ergebnis -33 -21 12 36,9 % 13 0 0 -1 37,7 % Umsatz (Mio €) Zement 382 381 -2 -0,4 % Zuschlagstoffe 178 200 22 12,5 % Transportbeton + Asphalt 322 355 33 10,2 % OIBD-Marge (%) Zement 2,8 % 1,2 % Zuschlagstoffe 11,4 % 14,7 % Transportbeton + Asphalt -0,8 % 1,2 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 16. Seite 16 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Osteuropa-Zentralasien  Polen: Gute Marktnachfrage; Absatzanstieg bei Zuschlagstoffen und Beton trotz starker Vergleichsbasis; Erholung insbesondere beim Wirtschaftsbau; positiver Ausblick für 2015  Tschech. Republik: Gute Marktlage; Absatzwachstum bei Zuschlagstoffen unterstützt durch frühen Start der Bauaktivitäten; positive Ergebnisentwicklung  Rumänien: Anstieg bei Zuschlagstoff- und Betonabsatz aufgrund von gutem Wetter und vorgezogenem Start von gewerblichen Projekten; Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten führt zu Rückgang bei Zementabsatz  Russland: Ergebnis über Vorjahr, vor allem getrieben durch Anstieg bei Zementabsatz  Ukraine: Instabile Lage in der Ostukraine führt zu erheblichem Absatzrückgang; Ergebnis aufgrund starker Preisentwicklung deutlich über Vorjahr  Kasachstan: Starker Absatzanstieg nach Inbetriebnahme des neuen Zementwerks Shetpe; Ergebnis durch importbedingten Margendruck beeinträchtigt Osteuropa-Zentralasien Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (1.000 t) 2.823 2.720 -103 -3,7 % -103 0 0 -3,7 % Zuschlagstoffe (1.000 t) 2.329 2.962 633 27,2 % 664 0 -31 28,9 % Transportbeton (1.000 m3) 451 549 98 21,9 % 98 0 0 21,9 % Asphalt (1.000 t) 0 0 0 N/A 0 0 0 N/A Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 194 177 -16 -8,4 % 5 0 -1 -21 2,7 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) -6 -3 2 40,7 % 0 0 0 3 -16,4 % in % des Umsatzes -3,0 % -1,9 % Operatives Ergebnis -31 -26 5 15,0 % -1 0 0 6 -4,1 % Umsatz (Mio €) Zement 167 146 -21 -12,5 % Zuschlagstoffe 12 14 2 17,8 % Transportbeton + Asphalt 25 31 6 22,2 % OIBD-Marge (%) Zement 0,9 % 0,8 % Zuschlagstoffe -42,4 % -19,6 % Transportbeton + Asphalt -7,0 % -2,6 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 17. Seite 17 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Asien-Pazifik  Indonesien: Zielgerichtet durchgeführte Verkaufsstrategie mit Fokus auf starken Absatz in Kernmärkten, Preise und striktem Kostenmanagement führt - im Gegensatz zum negativen Markttrend - zu solidem Ergebnis  Indien: Absatzanstieg und niedrigere variable Kosten können schwächere Preise überkompensieren; Ergebnis deutlich über Vorjahr  Bangladesch: Ergebnis klar über Vorjahr bedingt durch deutliches Nachfragewachstum und Rückgang der Rohstoffkosten  Australien: Starker Absatzanstieg bei Beton und Zuschlagstoffen getrieben durch Wachstum des Wohnungsbaus und pull-through von Zuschlagstoffen in den Beton durch integriertes Supply Chain Management; zusätzlicher Rückenwind durch gefallene Energiekosten; signifikante Ergebnisverbesserung  China: Niedrigere variable Kosten können deutlichen Preisrückgang nicht ausgleichen Asien-Pazifik Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (1.000 t) 5.815 5.589 -226 -3,9 % -226 0 0 -3,9 % Zuschlagstoffe (1.000 t) 8.556 8.803 247 2,9 % 476 142 -371 5,8 % Transportbeton (1.000 m3) 2.569 2.571 2 0,1 % 2 0 0 0,1 % Asphalt (1.000 t) 506 472 -34 -6,7 % -34 0 0 -6,7 % Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 623 693 70 11,2 % 2 2 -1 68 0,2 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) 150 181 31 21,0 % 13 1 0 18 8,1 % in % des Umsatzes 24,0 % 26,1 % Operatives Ergebnis 121 148 27 22,4 % 12 0 0 14 9,2 % Umsatz (Mio €) Zement 334 374 39 11,8 % Zuschlagstoffe 115 134 19 16,8 % Transportbeton + Asphalt 233 260 27 11,7 % OIBD-Marge (%) Zement 31,5 % 32,3 % Zuschlagstoffe 24,7 % 29,1 % Transportbeton + Asphalt -0,8 % 0,4 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 18. Seite 18 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Afrika-Mittelmeerraum  Ghana: Ergebnis deutlich über Vorjahr aufgrund von höheren Preisen und niedrigeren Klinkerkosten  Tansania: Ergebnis über Vorjahr; deutlich gestiegene Absatzmengen – unterstützt von unserer Kapazitätserweiterung im 3. Quartal 2014 - und niedrigere Kosten wiegen Preisdruck im Markt auf  Togo: Gute Inlandsnachfrage, vor allem im Süden des Landes; deutlicher Absatzzuwachs durch Produktionsstart des neuen Klinkerwerks  Israel: Leichter Ergebnisrückgang aufgrund von Preisdruck im Betongeschäft; Umsatz und Ergebnis aber weiter auf gutem Niveau  Türkei: Schlechtes Wetter führt zu Absatzrückgang; Zementpreis deutlich über Vorjahr  Spanien: Unverändert schwierige Marktsituation; Stabilisierung auf sehr niedrigem Level Afrika-Mittelmeerraum Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Absatz Zement (1.000 t) 1.663 1.902 239 14,4 % 280 0 -41 17,3 % Zuschlagstoffe (1.000 t) 2.712 2.669 -43 -1,6 % 72 0 -114 2,8 % Transportbeton (1.000 m3) 758 720 -38 -5,0 % -38 0 0 -5,0 % Asphalt (1.000 t) 100 89 -11 -10,8 % -11 0 0 -10,8 % Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 230 265 35 15,3 % 40 0 -6 1 18,0 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) 48 72 25 51,4 % 23 0 0 2 45,5 % in % des Umsatzes 20,8 % 27,3 % Operatives Ergebnis 41 62 21 50,9 % 19 0 1 1 43,7 % Umsatz (Mio €) Zement 162 194 32 19,6 % Zuschlagstoffe 21 23 1 5,4 % Transportbeton + Asphalt 52 51 -1 -1,6 % OIBD-Marge (%) Zement 20,5 % 29,9 % Zuschlagstoffe 20,4 % 20,1 % Transportbeton + Asphalt 1,7 % -0,2 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 19. Seite 19 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Konzernservice  Die hohe Verfügbarkeit von Rohstoffen, die über See transportiert werden, und die niedrigen Transportkosten tragen weiterhin zu wettbewerbsfähigen Importkosten und einer steigende Profitabilität unserer weltweiten Mahlanlagen - insbesondere in Afrika - bei  Das internationale Handelsvolumen stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2014 um 10%, dank höherem Absatz von Zement und Klinker  Extern gehandelte Klinker- und Zementvolumen erhöhten sich um 35% auf 2,3 Mio t aufgrund starker Absatzmengen in Afrika, in der Region um den Indischen Ozean und Südamerika  Anstieg des OIBD im 1. Quartal durch Zunahme der Lieferungen nach Afrika, in die Region um den Indischen Ozean und Südamerika, sowie der Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar Konzernservice Januar - März 2014 2015 Veränderung Oper. Kons. Dekons. Währung L-f-L Operatives Ergeb. (Mio €) Umsatz 244 282 38 15,5 % -15 0 0 53 -5,0 % Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) 6 7 0 4,9 % -1 0 0 1 -13,6 % in % des Umsatzes 2,6 % 2,4 % Operatives Ergebnis 6 7 0 4,7 % -1 0 0 1 -13,7 % Werte 2014 wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 20. Seite 20 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Inhalt Seite 1. Überblick und Kennzahlen 4 2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14 3. Finanzbericht 21 4. Ausblick 2015 31
  • 21. Seite 21 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Kernpunkte Finanzbericht Mittelfristige Zielsetzung eines Verschuldungsgrads im Bereich Investment Grade erreicht  Ergebnis der Gruppe auf -123 Mio € verbessert (Q1 2014: -147 Mio €) – Nettozinsaufwendungen um 35 Mio € auf -98 Mio € (Q1 2014: -133 Mio €) gesenkt; kompensiert durch Währungsverluste und rückläufiges sonstiges Finanzergebnis aus den CIS- Staaten (u.a. Russland, Kasachstan) – Steueraufwendungen durch quartalsbedingte Verschiebungen auf -34 Mio € (Q1 2014: -2 Mio €) gestiegen; gezahlte Steuern mit -77 Mio € leicht unter Vorjahresniveau  Mittelfristige Zielsetzung eines Verschuldungsgrads im Bereich Investment Grade erreicht – Nettoverschuldung im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit um ca. 498 Mio € gegenüber Q1 2014 reduziert – Mittelzufluss aus Verkauf des Bauproduktegeschäfts (1.245 Mio €) reduziert Schulden und Verschuldungsgrad zusätzlich  Rating Ausblick im März 2015 von Moody's auf positiv angehoben  Signifikante Liquiditätsreserve, gut ausgeglichenes Fälligkeitenprofil und hohe Finanzierungsflexibilität
  • 22. Seite 22 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns Q1 2015 Mio € Januar - März 2014 (*) 2015 Veränderung Operatives Ergebnis vor Abschreibungen 205 299 46 % Abschreibungen -165 -184 -12 % Operatives Ergebnis 41 115 183 % Zusätzliches ordentliches Ergebnis 11 16 42 % Ergebnis aus Beteiligungen -5 -6 -29 % Finanzergebnis -160 -158 1 % Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2 -34 N/A Ergebnis nach Steuern aus fortzuführenden Geschäftsbereichen -114 -67 41 % Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 7 -13 N/A Ergebnis der Minderheiten -39 -43 -10 % Anteil der Gruppe -147 -123 16 % * Werte w urden angepasst (Cement Australia, aufgegebene Geschäftsbereiche) (*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 23. Seite 23 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Kapitalflussrechnung des Konzerns Q1 2015 Mio € Januar - März 2014 (*) 2015 Veränderung (Mio €) Cashflow inkl. Verbrauch von Rückstellungen 6 49 43 Veränderung des Working Capital -292 -377 -84 Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit - aufgegebenes Geschäft -9 -46 -37 Mittelfluss aus operativer Geschäftstätigkeit -294 -373 -79 Zahlungswirksame Investitionen -248 -188 60 Einzahlungen aus Abgängen/Sonstiger Mittelfluss 60 24 -35 Mittelfluss aus Investitionstätigkeit - aufgegebenes Geschäft 1 1,231 1,230 Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -187 1,068 1,255 Free Cashflow (frei verfügbarer Cashflow) -482 695 1,176 Dividenden -2 -3 -1 Transaktionen zwischen Anteilseignern -6 6 Nettoveränderung von Anleihen und Krediten 394 -442 -836 Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit - aufgegebenes Geschäft 0 -5 -5 Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit 387 -449 -836 Nettoveränderung der liquiden Mittel -95 246 341 Wechselkursveränderung der liquiden Mittel 31 86 55 Veränderung der liquiden Mittel -64 332 396 * Werte w urden angepasst (Cement Australia, aufgegebene Geschäftsbereiche, IAS 7.16)(*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2.
  • 24. Seite 24 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Erfolgreiches Management des Working Capital 1,5 1,1 1,7 3837 4142 43 46 70 75 50 45 40 35 30 25 20 15 WCap pro Quartal (Mrd €) 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 -5 Tage -29 Tage Q1 15Q4 14*Q3 14* 1,8 Q2 14* 1,6 Q1 14* 1,5 Q4 13* 1,3 Q4 09 72 Ø WCap der letzten 12 Monate (Tage) Durch die stetige Verbesserung des Working Capital wurde ein liquiditätswirksamer Betrag von mehr als 700 Mio € freigesetzt * wie berichtet
  • 25. Seite 25 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Verwendung des Freien Cashflows Reduktion der Nettoverschuldung um -1.743 Mio € gegenüber Q1 2014 1.245 352 147 161 35638 625 -1.743 Mio € Währung & Sonstiges 149 2) Änderung IFRS und Entkons. "HBP" Währung & Sonstiges Netto- schulden 1Q12 Kartell- strafe 7.844 Schulden- abbau Netto- schulden 1Q14 8.198 Schulden- abbau Schulden- abbau Währung & Sonstiges Verkaufs- erlöse "HBP" 6.100 7.476 Netto- schulden 1Q15 Netto- schulden 1Q13 Mio € 1) Freier Cashflow vor Wachstumsinvestitionen und Desinvestitionen 2) Vor Abzug Kartellstrafe 3) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2. 410 135625 1.170 Freier Cashflow1 Netto-Erweiterungsinvestitionen Schuldenabbau Dividende 513 180149 842 450 279147 876 Q1 2014 (12 Monate) 2) 3) Q1 2015 (12 Monate)Q1 2013 (12 Monate)
  • 26. Seite 26 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Bilanz des Konzerns (Währungsbedingter) Anstieg der Bilanzsumme in Q1 2015 (*) Werte wurden angepasst. Siehe Hinweis auf Folie 2. Siehe Hinweis a 1) Enthält Put-Optionen von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 20 Mio € (März 2014), 28 Mio € (Dez. 2014), 27 Mio € (März 2015). Mio € März 15/März 14 31.03.2014 (*) 31.12.2014 31.03.2015 Mio € % Aktiva Immaterielle Vermögenswerte 9.717 9.864 10.624 907 9 % Sachanlagen 9.464 9.493 10.154 690 7 % Finanzanlagen 1.791 1.832 1.899 109 6 % Anlagevermögen 20.971 21.190 22.677 1.705 8 % Latente Steuern 415 688 842 428 103 % Forderungen 2.329 2.213 2.709 380 16 % Vorräte 1.411 1.397 1.489 78 6 % Liquide Mittel und kfr. Derivate 1.337 1.265 1.617 280 21 % Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche 1.380 76 76 Bilanzsumme 26.463 28.133 29.410 2.947 11 % Passiva Aktionären zustehendes Kapital 11.382 13.150 14.678 3.296 29 % Minderheitsanteile 1.031 1.095 1.218 187 18 % Summe Eigenkapital 12.413 14.245 15.896 3.482 28 % Verzinsliche Verbindlichkeiten 1) 9.200 8.222 7.743 -1.457 -16 % Rückstellungen 2.097 2.445 2.659 562 27 % Latente Steuern 502 442 483 -20 -4 % Operative Verbindlichkeiten 2.250 2.557 2.605 356 16 % Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und aufgegebenen Geschäftsbereichen 222 24 24 Bilanzsumme 26.463 28.133 29.410 2.947 11 %
  • 27. Seite 27 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 6.100 6.929 7.517 7.8927.844 7.307 7.047 7.770 8.146 8.423 2,6 3,3 3,53,5 3,3 2,9 3,3 3,6 4,0 6,0 3,0 2008 11.566 3,9 2007 14.608 Q3 2014 Q2 2014 2010 Q1 2014 2009 201320122011 -1.743 Mio € 2014 Q1 2015 Entwicklung Nettoverschuldung Reduktion der Nettoverschuldung um -1.743 Mio € im Vergleich zu Q1 2014 Strategisches Ziel: Komfortabel im Bereich Investment Grade Nettoverschuldung (in Mio €) Nettoverschuldung / OIBD (12 Monate) -324 Nettoverschuldung deutlich reduziert und im Bereich unserer strategischen Zielsetzungen
  • 28. Seite 28 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Fälligkeitenprofil 31. März 2015 0 500 1.000 1.500 2.000 1.021 1.051 501 1.742 4 992 1.1451.200 15 999 2018 980 201 12 [Mio €] 20172015 2021 1 500 4 >2021 1.300 1 1.000 6 2016 20202019 1 1.0501.144 442 Finanzierungsinstrumente Syndizierte Kreditfazilität (SFA) Anleihen - Ausgenommen sind Buchwertanpassungen von Verbindlichkeiten (abgegrenzte Transaktionskosten, Emissionspreise und Marktwertanpassungen) in Höhe von 11,6 Mio € sowie derivative Verbindlichkeiten in Höhe von 50,0 Mio €. Weiterhin sind andienbare Minderheiten mit einem Gesamtbetrag von 26,6 Mio € ausgeschlossen.
  • 29. Seite 29 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Erheblicher Spielraum bei der kurzfristigen Liquidität 31. März 2015 2.793 237 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 4.500 [Mio €] 4.409 +2.354 Mio € Gesamte Liquidität 1.608 9 Fälligkeiten < 12 Monate 2.055 134 85 1.600 Anleihen Sonstige Tochtergesell./ Joint Operation Aufgelaufene Zinsen Freie Kreditlinien* Verfügungsbeschränkte Liquidität Freie Liquidität *) Gesamte bestätigte Kreditlinie 3.000 Mio € (davon 192,6 Mio € für Garantien) - Ausgenommen sind Buchwertanpassungen von Verbindlichkeiten (abgegrenzte Transaktionskosten, Emissionspreise und Marktwertanpassungen) in Höhe von 1,2 Mio € sowie derivative Verbindlichkeiten in Höhe von 37,9 Mio €. Weiterhin sind andienbare Minderheiten mit einem Gesamtbetrag von 21,0 Mio € ausgeschlossen.
  • 30. Seite 30 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Inhalt Seite 1. Überblick und Kennzahlen 4 2. Ergebnis nach Konzerngebieten 14 3. Finanzbericht 21 4. Ausblick 2015 31
  • 31. Seite 31 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015  Solides Wachstum in unseren Schlüsselmärkten  Anhaltendes Wachstum in den USA (Absatz- und Preissteigerungen)  Erholung und fortgesetztes Nachfragewachstum in Großbritannien  Solide Marktentwicklung in Deutschland und Australien  Absatzsteigerung in Indonesien und Indien durch höhere Nachfrage und Kapazitäten  Solides Wachstum in Afrika angetrieben durch starke Nachfrage und zusätzliche Kapazitäten  Erheblicher Rückenwind in 2015  Starker Ölpreisverfall mit positiver Auswirkung auf Energiekosten  Positiver Wechselkurseffekt durch schwachen Euro  Niedrigere Steuer- und Zinszahlungen  Zusätzlicher Ergebnisbeitrag durch neue Kapazitäten in Indonesien und Afrika Ausblick 2015 VERBESSERTE OPERATIVE- & FINANZERGEBNISSE  Absatzwachstum in allen Konzerngebieten  Deutliche Steigerung von Umsatz, op. Ergebnis und Jahresüberschuss1)  Erwirtschaften der Kapitalkosten  Senkung der Finanzierungskosten Entwicklung im 1. Quartal bestätigt unseren Ausblick! 1) Jahresüberschuss vor Einmaleffekten
  • 32. Seite 32 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 210 53 -89 -261 -221 -273-273 -76 -43 102 257 25 -15-11 18 -70 -139 -207 32 69 -300 -250 -200 -150 -100 -50 0 50 100 150 200 250 300 Mio €* Q4 15…Q1 15Q4 14 3 Q3 14 -31 Q2 14 -233 -67 Q1 14 -181 -44 Q4 13 -148 -65 Q3 13 -65 -57 Q2 13Q1 13Q4 12** 84 Q3 12** 65 40 Währungseffekte OIBD (12 Monate)*Währungseffekte OIBDWährungseffekte Umsatz Deutlicher Rückenwind für 2015: positiver Währungseffekt durch schwachen Euro Abwertung des Euro unterstützt starke operative Ergebnisentwicklung * Sämtliche Vorjahreswerte inkl. Geschäftsbereich Bauprodukte in Nordamerika und UK sowie Konsolidierung von Cement Australia. ** 2012 basierend auf alten Rechnungslegungsvorschriften für Gemeinschaftsunternehmen.
  • 33. Seite 33 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Ziele 2015 Ziel 2015 Investitionen* 1,2 Mrd € Wartung ** 600 Mio € Expansion 600 Mio € Energiekosten pro Tonne Zement Stabil bis leicht abnehmend Zinskosten der Bruttoverbindlichkeiten 6,2% Steuersatz 25% Nettoverschuldung / OIBD unter 2,8x bleiben *vor Wechselkurseinflüssen; ** einschl. Optimierungsinvestitionen
  • 34. Seite 34 - Quartalsfinanzbericht Januar-März 2015 - 7. Mai 2015 Finanzkalender und Kontakt Kontakt Unternehmenskommunikation Andreas Schaller Tel.: +49 (0) 6221 481 13249 Fax: +49 (0) 6221 481 13217 info@heidelbergcement.com Investor Relations Ozan Kacar Tel.: +49 (0) 6221 481 13925 Fax: +49 (0) 6221 481 13217 Steffen Schebesta, CFA Tel.: +49 (0) 6221 481 39568 Fax: +49 (0) 6221 481 13217 ir-info@heidelbergcement.com www.heidelbergcement.com Finanzkalender 10. Juni 2015 Capital Markets Day in London 29. Juli 2015 Halbjahresfinanzbericht 2015 05. Nov. 2015 Quartalsfinanzbericht Januar bis September 2015