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2021–2023
ZIELE UND
	MASSNAHMEN
Herausgeber
Life Sciences Cluster Basel
Layout und Illustration
designersfactory ag
Fotos
PantherMedia
Life Sciences Cluster Basel
c/o Handelskammer beider Basel
St. Jakobs-Strasse 25
Postfach
CH-4010 Basel
T +41 61 270 60 60
F +41 61 270 60 05
lifesciencescluster@hkbb.ch
www.lifesciencesbasel.ch
April 2021
INHALTS
VERZEICHNIS
05
06
08
11
22
VORWORT
LIFE SCIENCES-INDUSTRIE
IN DER REGION BASEL
LIFE SCIENCES CLUSTER BASEL
ZIELE UND MASSNAHMEN
2021–2023
Handlungsfelder 	 12
– Gesundheitsdaten und Digital Health	 12
– Fachkräfte und Talente	 13
– Image und Reputation	 14
– Rahmenbedingungen und Sichtbarkeit	 15
– Innovationsökosystem	 15
Ziel- und Massnahmenkatalog	 17
TRÄGERSCHAFT
«DIE LIFE SCIENCES-INDUSTRIE
UNSERER REGION IST 
DAS ZUGPFERD DER SCHWEIZER
VOLKSWIRTSCHAFT.»
Nach dem Motto «von der Wirtschaft für die Wirt-
schaft» trägt die Handelskammer die Plattform zu-
sammen mit führenden Unternehmen, Spitälern,
Hochschulen und nationalen Branchenverbänden. Ge-
meinsam geben wir der Life Sciences-Industrie in der
Region Basel Sichtbarkeit und eine Stimme, die ihrer
wirtschaftlichen Bedeutung entspricht.
Bis 2023 haben wir uns Ziele in den Handlungsfeldern
«Fachkräfte und Talente», «Gesundheitsdaten und Di-
gital Health», «Image und Reputation», «Rahmenbe-
dingungen und Sichtbarkeit» sowie «Innovationsöko­
system» gesetzt. Gemeinsam mit der starken Träger-
schaft packen wir Herausforderungen und Chancen
mit konkreten Projekten an.
Vorwort
Die Life Sciences-Industrie der Region Basel ist welt-
weit führend. Zahlreiche Unternehmen aus allen Life
Sciences-Branchen haben hier ihren Sitz. Pharma und
Biotech genauso wie Medtech, Agrochemie und Nano-
tech. Führende Spitäler wie auch exzellente For-
schungsinstitute sind vor Ort: die Universitätsspitäler,
die Universität Basel, das Department of Biosystems
Science and Engineering der ETH Zürich und die
Hoch­
schule für Life Sciences der Fachhochschule
Nordwest­
schweiz. Zahlreiche private Institute – wie
das Friedrich Miescher Institute und das Swiss Tro­
pical and Public Health Institute (Swiss TPH) – for-
schen und entwickeln ebenfalls in der Region Basel.
Die Life Sciences-Industrie ist die Leitbranche unserer
Region und das Zugpferd der Schweizer Volkswirt-
schaft. Seit vielen Jahren setzt sich die Handelskam-
mer beider Basel für die Life Sciences-Industrie ein.
Mit der neuen Plattform «Life Sciences Cluster Basel»
verstärkt sie ihr Engagement und ihre Aktivitäten.
Der Life Sciences Cluster Basel vernetzt Entschei-
dungsträgerinnen und -träger aus Unternehmen und
Organisationen mit Politik und Behörden. Kantonal
wie auch national. Der Cluster bietet Möglichkeiten
zum Austausch, vernetzt und gibt Impulse, damit der
Life Sciences-Standort Basel weltweit führend bleibt.
VOR
WORT
05
IN DER REGION BASEL
Die Bedeutung der Life Sciences-Industrie, nicht nur
für die Region Basel, sondern für die gesamte Schwei-
zer Volkswirtschaft, lässt sich sowohl an direkten als
auch an indirekten Kenngrössen aufzeigen. Die direkte
wirtschaftliche Be­
deutung misst sich beispielsweise
an den Exportzahlen, den Beschäftigten oder an der
Bruttowertschöpfung. Gemessen werden können aber
auch die indirekten Effekte der Life Sciences-Industrie.
Durch die branchenübergreifende Zusammenarbeit mit
anderen Unternehmen werden schweizweit viele zu-
sätzliche Personen beschäftigt.
Der Life Sciences-Standort Basel ist weltweit führend
und blickt auf eine lange Tradition zurück. Zahlreiche
Unternehmen aus allen Life Sciences-Branchen haben
hier ihren Sitz: Chemie- und Pharmafirmen ebenso
wie Unternehmen, die in der Medtechnologie, der
Agrar­
technologie, der Bio- oder der Nanotechnologie
tätig sind. Der Cluster deckt die gesamte Wertschöp-
fungskette von der Forschung und der Entwicklung
über die Produktion bis hin zur Vermarktung ab. Ein-
zigartig und für die Innovationskraft wesentlich ist die
regionale Nachbarschaft zu prominenter Life Sciences-
Forschung, betrieben an den Hochschulen und an For-
schungsinstituten, sowie die Nähe zu klinischer For-
schung an den Universitätsspitälern in Basel.
LIFE SCIENCES
INDUSTRIE
Life Sciences-Industrie in der Region Basel
06
Life Sciences-Industrie in der Region Basel
07
Quelle: BAK Economics, Werte 2018
ÜBER 32’000
ERWERBS­TÄTIGE ODER
7,2 % DER GESAMT­
BESCHÄFTIGTEN DER REGION BASEL.
28’000ERWERBS­TÄTIGE IN
DER PHARMAINDUSTRIE; DAS SIND
61 %ALLER IN DER SCHWEIZER
 PHARMAINDUSTRIE BESCHÄFTIGTEN.
ÜBER ⅓DER REGIONALEN
­GESAMTWERTSCHÖPFUNG; DIES
ENTSPRICHT
25,6 MIA.FRANKEN.
51,7 % DER GESAMT-
SCHWEIZERISCHEN EXPORTE DURCH
DIE LIFE SCIENCES-INDUSTRIE.
RUND 700LIFE SCIENCES-
UNTERNEHMEN.
Life Sciences Cluster Basel
BASEL
LIFE SCIENCES
	CLUSTER
mit führenden Unternehmen, Hochschulen und Uni-
versitätsspitälern der Region sowie nationalen Bran-
chenverbänden.
Vertreterinnen und Vertreter aus den Trägerorganisa-
tionen bilden das Steering Committee und bestimmen
die Entwicklungen des Clusters inhaltlich und strate-
gisch mit. Sie identifizieren Handlungsfelder, basie-
rend auf ihrer Expertise und ihren Erfahrungen aus
dem unternehmerischen Alltag, und geben Inputs zu
Massnahmen und Aktivitäten.
Der Life Sciences Cluster Basel bringt die wirtschaft­
liche Kraft und Relevanz der hiesigen Life Sciences-­
Industrie zum Ausdruck. Initiiert von der Handels-
kammer beider Basel vereinigt der Cluster namhafte
Vertreter der Life Sciences. Von der Grundlagenfor-
schung über die angewandte Forschung und Entwick-
lung zu international tätigen Life Science-Unterneh-
men und Spitälern.
Die Handelskammer beider Basel ist für den Cluster
verantwortlich. Nach dem Motto «von der Wirtschaft
für die Wirtschaft» trägt sie den Cluster gemeinsam
Bayer Schweiz AG	 Pascal Bürgin
Bühlmann Laboratories AG	 Dr. Roland P. Bühlmann
CSEM	 Christoph Joder

D-BSSE ETH Zürich	 Prof. Martin Fussenegger

Ernst  Young AG	 Jürg Zürcher

F. Hoffmann-La Roche AG	 Jürg F. Erismann

Gebro Pharma AG	 Marcel Plattner

Hochschule für Life Sciences FHNW	 Prof. Falko Schlottig

Interpharma	 Dr. René Buholzer

Novartis International AG	 Dr. Peter Huber
Syngenta	 Regina Ammann

Universität Basel	 Prof. Torsten Schwede

Universitätsspital Basel	 Robert-Jan A. Bumbacher
Selbstständiger Berater	 Dr. Dieter Scholer
DIE TRÄGER	 IM STEERING COMMITTEE VERTRETEN DURCH
08
Life Sciences Cluster Basel
Der Life Sciences Cluster Basel fördert den Austausch
zwischen den Unternehmen und Organisationen ent-
lang der gesamten Wertschöpfungskette der Life Scien-
ces sowie mit der Politik, den Verwaltungen und der
Bevölkerung. Er unterstützt die Life Sciences-Unter-
nehmen, national und global wettbewerbsfähig zu
bleiben, und setzt Impulse, um das überdurchschnitt­
liche Wertschöpfungspotenzial der Industrie gezielt
weiterzuentwickeln.
Wirtschaftliche
Relevanz,
Life Sciences-Industrie
national positionieren.
Herausforderungen
und Chancen erkennen
und angehen.
Plattform für Aus-
tausch und Vernetzung
bieten.
UNSER
VORHABEN
Impulse geben,
Rahmenbedingungen
beeinflussen.
09
Mit ihrer damaligen Life Sciences Kommission – der heutigen Trägerschaft
des Life Sciences Cluster – identifizierte die Handelskammer beider Basel
Handlungsfelder, die es aus Sicht der Unternehmens- und Hochschulver-
treterinnen und -vertreter in den kommenden drei Jahren anzugehen gilt.
Gemeinsam haben sie den Handlungsbedarf konkretisiert und einen Ziel-
und Massnahmenkatalog erarbeitet. Der Life Sciences Cluster Basel wird
die festgelegten Ziele in Jahresprogrammen mit konkreten Massnahmen
und Projekten verfolgen. Im Sinn einer dynamischen Strategie eruiert die
Trägerschaft den Zielerreichungsgrad und den Handlungsbedarf fortlau-
fend und nimmt dies in die Planung auf. So kann der Cluster mit seinen
Aktivitäten jederzeit agil auf die Entwicklungen im Umfeld der Life Scien-
ces-Industrie reagieren.
ZIELE UND MASSNAHMEN
2021–2023
Ziele und Massnahmen 2021–2023
HANDLUNGSFELDER
Ziele und Massnahmen 2021–2023
GESUNDHEITSDATEN UND
DIGITAL HEALTH
In der Schweiz gibt es weder eine Strategie für eine
datenbasierte Gesundheitswirtschaft noch eine Über-
sicht, welche Initiativen es in der Schweiz zu diesem
Thema bereits gibt. Eine Auslegeordnung mit einem
gemeinsamen Verständnis sowie mit Handlungsem­
pfehlungen ist daher notwendig. Damit schaffen wir
eine einfache Übersicht als Grundlage, um die Bedürf-
nisse der Life Sciences-Akteure aufzuzeigen und diese
an regionale und nationale Politik und Behörden zu
adressieren.
Die Life Sciences befinden sich weltweit in einer
Transformation zu einer datenbasierten Gesundheits-
wirtschaft. Die EU und die Schweiz liegen bei dieser
Transformation, verglichen mit China, den USA, aber
auch anderen Ländern, ziemlich weit zurück. Harmo-
nisierte internationale Standards im Umgang mit
­
Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken sind daher
dringend nötig. Es geht dabei um mehr als reine Effi-
zienzsteigerung, die unter anderem mit der Einfüh-
rung eines elektronischen Patientendossiers erhofft
wird. Es geht um die Zukunft der Gesundheitsversor-
gung schlechthin und darum, den Nutzen für den Pati-
enten ins Zentrum zu stellen. Funktionierende Zweit-
oder Folgemärkte mit Gesundheitsdaten, die bisher an
fehlenden gemeinsamen Standards und unterschiedli-
chen Regularien scheitern, gilt es zu ermöglichen und
voranzutreiben. Insbesondere Top-down-Lösungen sind
gefragt, denn diese fehlen. Sie müssen gesamtschwei-
zerisch koordiniert und von Politik und Behörden ein-
geführt und umgesetzt werden. Bottom-up-Initiativen
für ein funktionierendes Gesundheitsdatenökosystem
spielen eine wichtige strategische Rolle, insbesondere
wenn es darum geht, notwendige Top-down-Lösungen
zu identifizieren und zu adressieren.
Trotz einer der weltweit strengsten und klarsten Rege-
lungen im Umgang mit Patientendaten ist die Schwei-
zer Bevölkerung skeptisch, was den Umgang mit Ge-
sundheitsdaten zu Forschungszwecken und zur Wei-
terentwicklung der Medizin betrifft. Hier müssen wir
für Transparenz sorgen und mittels Aufklärung auf-
zeigen, dass Unternehmen und Forschungseinrichtun­
gen diese Verantwortung wahrnehmen.
Ziele und Massnahmen 2021–2023
12
FACHKRÄFTE UND
TALENTE
Die Grundausbildung, die für die Life Sciences in der
Region notwendig ist, ist grundsätzlich sehr gut. Was
jedoch fehlt, ist ein Schulterschluss zwischen Indust-
rie und Universitäten, Fachhoch- und Hochschulen bei
der Weiterbildung. Bis jetzt sind Weiterbildungen eher
angebotsorientiert. Eine Bedürfnisabklärung bei den
Life Sciences-Unternehmen ist angezeigt. Vor allem
für übergreifende Management- und Digitalisierungs-
themen besteht dringender Austauschbedarf. Gefragt
sind sowohl formalisierte Weiterbildungsangebote mit
Anerkennung als auch individuelle, nicht formali­
sierte Weiterbildungen im Sinne eines Ad-hoc-Erfah-
rungsaustauschs, insbesondere zwischen den Unter-
nehmen selbst.
Weiter haben KMU, im Unterschied zu den grossen
Life Sciences-Unternehmen, welche die besten Talente
international anwerben können, grössere Probleme bei
der Rekrutierung von Talenten. Sie sind auf den loka-
len beziehungsweise regionalen Arbeitsmarkt ange-
wiesen. Dieser ist jedoch ausgetrocknet.
Insbesondere mangelt es in der Region an ICT-Fach-
kräften. Hier muss überregional und international re-
krutiert werden, was bei KMU, aber auch bei den gros­
sen Unternehmen zu Engpässen führt.
Ziele und Massnahmen 2021–2023
Ziele und Massnahmen 2021–2023
13
«
«
IMAGE UND
REPUTATION
Das Image der Life Sciences-Industrie in unserer Region ist grundsätzlich
gut, in anderen Landesteilen besteht jedoch nach wie vor das Bild der
bösen Ausbeuterkonzerne. Es wird viel zu wenig über den volks- und ge-
sundheitswirtschaftlichen Nutzen sowie die Bedeutung für die Lebenser-
wartung und die Lebensqualität der Menschen gesprochen. Die Bevölke-
rung weiss teilweise gar nicht, was die Life Sciences-Industrie für die
Region Basel, die Schweiz, ja sogar für die ganze Welt leistet. Es ist zu
wenig ersichtlich, wer hinter den Life Sciences steht und an was die Life
Sciences-Unternehmen forschen. Dieses Informations- und Wahrneh-
mungsdefizit gilt es anzugehen. Deshalb wollen wir den regionalen und
nationalen Medien regelmässig Erfolgsgeschichten aus den Life Sciences
anbieten.
Positive Geschichten werden teilweise nicht aufgenommen oder dringen
nicht bis zur Bevölkerung durch. Wir müssen deshalb auch auf emotiona-
ler Ebene über die guten Geschichten, die Relevanz sowie die volkswirt-
schaftliche Bedeutung der Life Sciences-Industrie Basel sprechen.
Die Life Sciences-Industrie sieht sich ausserdem mit der Herausforde-
rung konfrontiert, mit Grosskonzernen gleichgesetzt zu werden, die der
Bevölkerung teilweise 
– 
unabhängig von der Branche 
– 
suspekt sind.
Eigenwahrnehmung und Reputation der Life Sciences-Industrie driften
in Bevölkerung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teilweise weit aus-
einander.
Ziele und Massnahmen 2021–2023
14
Ziele und Massnahmen 2021–2023
INNOVATIONS-
ÖKOSYSTEM
Das Innovationsökosystem der Region Basel funktioniert gut. Was teil­
weise fehlt, sind die unternehmerische Sichtweise und die Erfahrungs-
weitergabe von Unternehmen. Lücken gilt es zu identifizieren, sodass
wir die Gesamtattraktivität des Innovationsökosystems kontinuierlich
steigern können.
RAHMENBEDINGUNGEN
UND SICHTBARKEIT
Die Anliegen der Life Sciences-Industrie in der Region Basel, mit über
700 Unternehmen, werden gegenüber nationalen Politikerinnen und
­
Politikern noch zu wenig vorgebracht. Die Region Basel verkauft sich
schlecht. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Life Sciences-Industrie
Basel muss den regionalen und nationalen Parlamentarierinnen und Par-
lamentariern sowie der breiten Bevölkerung bewusst(er) werden. Zuerst
muss in der Region Basel selbst sichtbar gemacht werden, wie viele rele-
vante Unternehmen und Institutionen es in dieser Branche gibt. Dies ist
kaum bekannt. Dazu gehören auch die Hoch- und Fachhochschulen und
die Universitätsspitäler, die alle eine hervorragende Arbeit auf dem Ge-
biet der Life Sciences leisten, die aber nicht genügend wahrgenommen
wird.
Ausserdem braucht die Life Sciences-Region Basel eine stärkere Stimme,
um nationale Themen aus regionaler Sicht – und mit regionalen Besonder­
heiten – gegenüber Behörden und Politik zu kommunizieren.
15
Ziele und Massnahmen 2021–2023
Ziele und Massnahmen 2021–2023
ZIEL- UND MASSNAHMEN-
KATALOG
•	Wir erstellen ein Themendossier
mit Handlungsempfehlungen.
•	Wir arbeiten eng mit nationalen
Verbänden zusammen und
­
tauschen uns über die Bedürfnisse
der Verbandsmitglieder aus.
•	Wir erkundigen uns bei
unseren Mitgliedern nach deren
Bedürfnissen.
•	Wir unterstützen nationale
­Verbände.
•	Wir setzen uns u. a. beim BAG
­
sowie über die kantonale
­Gesundheitsdirektorenkonferenz
für schweizweite Festlegung
von (inter)nationalen Standards
ein.
•	Wir tragen über die Kanäle des
Life Sciences Cluster Basel
zu ­
Information und Aufklärung
der Bevölkerung bei.
HANDLUNGSBEDARF	 ZIELE 	 MASSNAHMEN
Auslegeordnung und gemein­
sames Verständnis.
Harmonisierung von
­
Standards für die
Erfassung gesundheits­
bezogener Daten.
Wahrnehmung des Umgangs
mit Gesundheitsdaten.
•	
Eine Auslegeordnung der
laufen­
den Initiativen sowie ein
ge­meinsames Verständnis
für das schweizerische Gesund­
heits­datenökosystem sind
­
vorhanden und erste Handlungs­
empfeh­
lungen an Politik
und Behörden sind erfolgt.
•	
Wir setzen uns für einheitliche
(nationale und internationale)
Standards ein.
•	
Wir tragen dazu bei, dass
die ­
Bevölkerung über den Um-
gang mit Gesundheitsdaten
­
informiert und aufgeklärt wird,
und stärken so das Ver­
trauen (insbesondere in den
Datenschutz).
GESUNDHEITSDATEN UND
DIGITAL HEALTH
17
Ziele und Massnahmen 2021–2023
•	Wir berufen eine industrie- und
hochschulübergreifende Gruppe
zur Bedarfsanalyse ein, insbe­
sondere für übergrei­
fende Manage­
ment- und ­
Digitalisierungsthemen.
•	Wir veranstalten eine Lunch-
und Netzwerkanlassreihe
für den Erfahrungsaustausch.
•	Wir ermöglichen fokussierte
­
Präsenz an Absolventen­
messen, insbesondere an der
­Absolventenmesse Basel.
•	Wir fördern eine überregionale
Zusammenarbeit sowie
die ­
gemeinsame Nutzung von
­Recruitment-Plattformen.
•	Wir evaluieren eine mögliche
­
Verknüpfung von Life
Sciences-Aspekten mit der
Plattform be-digital.
•	Wir konzipieren mögliche Mass-
nahmen in Zusammenarbeit
­
beziehungsweise im Rahmen von
be-digital.
HANDLUNGSBEDARF	 ZIELE 	 MASSNAHMEN
Bedarfsorientierte und
­for­malisierte Weiterbildung
für die Life Sciences-
Industrie.
Nicht formalisierte Weiter­
bildung und Erfahrungsaus­
tausch.
Lokales Talent-Recruitment-
Angebot für KMU.
ICT-Fachkräfte-Mangel
und ICT-Kompetenz in der
­Region Basel.
FACHKRÄFTE UND
TALENTE
•	
Den Hochschulen ist der
Weiter­bildungsbedarf
der Life Sciences-Industrie
bekannt.
•	Ein bedarfsorientierter
­Erfahrungsaustausch zwischen
Unternehmen findet statt.
•	
Es gibt regionale Rekrutierungs-
möglichkeiten für KMU.
•	
Wir tragen dazu bei, dass die
Life Sciences-Industrie als
­attraktiver ICT-Arbeit­geber
wahr­genommen wird.
18
«
«
Ziele und Massnahmen 2021–2023
•	Der Life Sciences Cluster ist mit
einer Website aktiv und präsent.
•	Wir veröffentlichen Erfolgs­
geschichten und aktuelle
­
Forschungsthemen via Kanäle der
Handelskammer beider
Basel und des Life Sciences
­Cluster Basel.
•	Wir führen eine gemeinsame
­
Reputations- und Imagekampagne
in Absprache mit Branchen­
verbänden durch.
•	Wir veröffentlichen Kennzahlen zur
volkswirtschaftlichen Bedeutung
des Life Sciences Cluster Basel.
HANDLUNGSBEDARF	 ZIELE 	 MASSNAHMEN
Reputation der Life Sciences-
Unternehmen.
•	Der Life Sciences Cluster
trägt dazu bei, dass dessen
­
Be­
deutung für die Region
von der Bevölkerung positiv
und als weltweit einzigartig
wahrgenommen wird.
•	Der Life Sciences Cluster Basel
ermöglicht Life Sciences-­
Unternehmen und Mitgliedern
öffentliche Auftritte.
IMAGE UND
REPUTATION
19
•	Wir nutzen bestehende Gefässe
der Handelskammer beider Basel
und von Partnerverbänden
oder etablieren bedarfsorientiert
neue Gefässe wie z. B. «Politics
meets Life Sciences».
•	Wir stellen einen wiederkehrenden
jährlichen Anlass sicher, an dem
sich Entscheidungsträgerinnen
und -träger aus der regionalen Life
Sciences-Industrie, der Politik,
­
den Behörden und Hochschulen
austauschen können.
•	Wir arbeiten mit nationalen
­
Verbänden zusammen, um diese
zu unterstützen und deren
­
Strategien und Programme in
­
unserer Region umzusetzen.
HANDLUNGSBEDARF	 ZIELE 	 MASSNAHMEN
Adressierung nationaler
­
Themen aus regionaler
Sicht gegenüber Behörden
und Politik.
•	Politik und Behörden sind auf
die Anliegen und Bedürfnisse
der Life Sciences-Industrie der
Region Basel sensibilisiert.
RAHMENBEDINGUNGEN
UND SICHTBARKEIT
Ziele und Massnahmen 2021–2023
20
Ziele und Massnahmen 2021–2023
INNOVATIONS-
ÖKOSYSTEM
•	Wir schlagen eine gemeinsame
übergeordnete Vision sowie
ein Austausch-/Koordinations­
gremium zwischen den Stand­
ortförderern der Kantone
Basel-Stadt und Basel-Landschaft
sowie mit Basel Area vor.
•	Wir führen Workshops mit
­
Experten durch, um Lücken zu
identifizieren.
•	Wir setzen unternehmerische
­
Impulse und geben Inputs, um die
Lücken zu schliessen.
HANDLUNGSBEDARF	 ZIELE 	 MASSNAHMEN
Verständnis, Teil eines gut
funktionie­renden Ökosystems
zu sein.
Steigerung der Gesamt­
attraktivität der Region.
•	Alle standort- und innovations-
fördernden Akteure verstehen
sich als Teil eines übergeordne-
ten Ganzen und verfolgen
eine ­
gemeinsame Vision für den
Life Sciences-Standort Basel.
•	Wir tragen dazu bei, die
­Gesamtattraktivität
des ­Innovationsökosystems
zu steigern.
•	Lücken sind erkannt und den
Akteuren bekannt.
21
Trägerschaft
SCHAFT
TRÄGER
22
Life Sciences Cluster Basel
c/o Handelskammer beider Basel
St. Jakobs-Strasse 25
Postfach
CH-4010 Basel
T +41 61 270 60 60
F +41 61 270 60 05
lifesciencescluster@hkbb.ch
www.lifesciencesbasel.ch

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Ziel- und Massnahmenkatalog life sciences cluster basel

  • 2. Herausgeber Life Sciences Cluster Basel Layout und Illustration designersfactory ag Fotos PantherMedia Life Sciences Cluster Basel c/o Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel T +41 61 270 60 60 F +41 61 270 60 05 lifesciencescluster@hkbb.ch www.lifesciencesbasel.ch April 2021
  • 3. INHALTS VERZEICHNIS 05 06 08 11 22 VORWORT LIFE SCIENCES-INDUSTRIE IN DER REGION BASEL LIFE SCIENCES CLUSTER BASEL ZIELE UND MASSNAHMEN 2021–2023 Handlungsfelder 12 – Gesundheitsdaten und Digital Health 12 – Fachkräfte und Talente 13 – Image und Reputation 14 – Rahmenbedingungen und Sichtbarkeit 15 – Innovationsökosystem 15 Ziel- und Massnahmenkatalog 17 TRÄGERSCHAFT
  • 4. «DIE LIFE SCIENCES-INDUSTRIE UNSERER REGION IST  DAS ZUGPFERD DER SCHWEIZER VOLKSWIRTSCHAFT.»
  • 5. Nach dem Motto «von der Wirtschaft für die Wirt- schaft» trägt die Handelskammer die Plattform zu- sammen mit führenden Unternehmen, Spitälern, Hochschulen und nationalen Branchenverbänden. Ge- meinsam geben wir der Life Sciences-Industrie in der Region Basel Sichtbarkeit und eine Stimme, die ihrer wirtschaftlichen Bedeutung entspricht. Bis 2023 haben wir uns Ziele in den Handlungsfeldern «Fachkräfte und Talente», «Gesundheitsdaten und Di- gital Health», «Image und Reputation», «Rahmenbe- dingungen und Sichtbarkeit» sowie «Innovationsöko­ system» gesetzt. Gemeinsam mit der starken Träger- schaft packen wir Herausforderungen und Chancen mit konkreten Projekten an. Vorwort Die Life Sciences-Industrie der Region Basel ist welt- weit führend. Zahlreiche Unternehmen aus allen Life Sciences-Branchen haben hier ihren Sitz. Pharma und Biotech genauso wie Medtech, Agrochemie und Nano- tech. Führende Spitäler wie auch exzellente For- schungsinstitute sind vor Ort: die Universitätsspitäler, die Universität Basel, das Department of Biosystems Science and Engineering der ETH Zürich und die Hoch­ schule für Life Sciences der Fachhochschule Nordwest­ schweiz. Zahlreiche private Institute – wie das Friedrich Miescher Institute und das Swiss Tro­ pical and Public Health Institute (Swiss TPH) – for- schen und entwickeln ebenfalls in der Region Basel. Die Life Sciences-Industrie ist die Leitbranche unserer Region und das Zugpferd der Schweizer Volkswirt- schaft. Seit vielen Jahren setzt sich die Handelskam- mer beider Basel für die Life Sciences-Industrie ein. Mit der neuen Plattform «Life Sciences Cluster Basel» verstärkt sie ihr Engagement und ihre Aktivitäten. Der Life Sciences Cluster Basel vernetzt Entschei- dungsträgerinnen und -träger aus Unternehmen und Organisationen mit Politik und Behörden. Kantonal wie auch national. Der Cluster bietet Möglichkeiten zum Austausch, vernetzt und gibt Impulse, damit der Life Sciences-Standort Basel weltweit führend bleibt. VOR WORT 05
  • 6. IN DER REGION BASEL Die Bedeutung der Life Sciences-Industrie, nicht nur für die Region Basel, sondern für die gesamte Schwei- zer Volkswirtschaft, lässt sich sowohl an direkten als auch an indirekten Kenngrössen aufzeigen. Die direkte wirtschaftliche Be­ deutung misst sich beispielsweise an den Exportzahlen, den Beschäftigten oder an der Bruttowertschöpfung. Gemessen werden können aber auch die indirekten Effekte der Life Sciences-Industrie. Durch die branchenübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen werden schweizweit viele zu- sätzliche Personen beschäftigt. Der Life Sciences-Standort Basel ist weltweit führend und blickt auf eine lange Tradition zurück. Zahlreiche Unternehmen aus allen Life Sciences-Branchen haben hier ihren Sitz: Chemie- und Pharmafirmen ebenso wie Unternehmen, die in der Medtechnologie, der Agrar­ technologie, der Bio- oder der Nanotechnologie tätig sind. Der Cluster deckt die gesamte Wertschöp- fungskette von der Forschung und der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Vermarktung ab. Ein- zigartig und für die Innovationskraft wesentlich ist die regionale Nachbarschaft zu prominenter Life Sciences- Forschung, betrieben an den Hochschulen und an For- schungsinstituten, sowie die Nähe zu klinischer For- schung an den Universitätsspitälern in Basel. LIFE SCIENCES INDUSTRIE Life Sciences-Industrie in der Region Basel 06
  • 7. Life Sciences-Industrie in der Region Basel 07 Quelle: BAK Economics, Werte 2018 ÜBER 32’000 ERWERBS­TÄTIGE ODER 7,2 % DER GESAMT­ BESCHÄFTIGTEN DER REGION BASEL. 28’000ERWERBS­TÄTIGE IN DER PHARMAINDUSTRIE; DAS SIND 61 %ALLER IN DER SCHWEIZER  PHARMAINDUSTRIE BESCHÄFTIGTEN. ÜBER ⅓DER REGIONALEN ­GESAMTWERTSCHÖPFUNG; DIES ENTSPRICHT 25,6 MIA.FRANKEN. 51,7 % DER GESAMT- SCHWEIZERISCHEN EXPORTE DURCH DIE LIFE SCIENCES-INDUSTRIE. RUND 700LIFE SCIENCES- UNTERNEHMEN.
  • 8. Life Sciences Cluster Basel BASEL LIFE SCIENCES CLUSTER mit führenden Unternehmen, Hochschulen und Uni- versitätsspitälern der Region sowie nationalen Bran- chenverbänden. Vertreterinnen und Vertreter aus den Trägerorganisa- tionen bilden das Steering Committee und bestimmen die Entwicklungen des Clusters inhaltlich und strate- gisch mit. Sie identifizieren Handlungsfelder, basie- rend auf ihrer Expertise und ihren Erfahrungen aus dem unternehmerischen Alltag, und geben Inputs zu Massnahmen und Aktivitäten. Der Life Sciences Cluster Basel bringt die wirtschaft­ liche Kraft und Relevanz der hiesigen Life Sciences-­ Industrie zum Ausdruck. Initiiert von der Handels- kammer beider Basel vereinigt der Cluster namhafte Vertreter der Life Sciences. Von der Grundlagenfor- schung über die angewandte Forschung und Entwick- lung zu international tätigen Life Science-Unterneh- men und Spitälern. Die Handelskammer beider Basel ist für den Cluster verantwortlich. Nach dem Motto «von der Wirtschaft für die Wirtschaft» trägt sie den Cluster gemeinsam Bayer Schweiz AG Pascal Bürgin Bühlmann Laboratories AG Dr. Roland P. Bühlmann CSEM Christoph Joder D-BSSE ETH Zürich Prof. Martin Fussenegger Ernst Young AG Jürg Zürcher F. Hoffmann-La Roche AG Jürg F. Erismann Gebro Pharma AG Marcel Plattner Hochschule für Life Sciences FHNW Prof. Falko Schlottig Interpharma Dr. René Buholzer Novartis International AG Dr. Peter Huber Syngenta Regina Ammann Universität Basel Prof. Torsten Schwede Universitätsspital Basel Robert-Jan A. Bumbacher Selbstständiger Berater Dr. Dieter Scholer DIE TRÄGER IM STEERING COMMITTEE VERTRETEN DURCH 08
  • 9. Life Sciences Cluster Basel Der Life Sciences Cluster Basel fördert den Austausch zwischen den Unternehmen und Organisationen ent- lang der gesamten Wertschöpfungskette der Life Scien- ces sowie mit der Politik, den Verwaltungen und der Bevölkerung. Er unterstützt die Life Sciences-Unter- nehmen, national und global wettbewerbsfähig zu bleiben, und setzt Impulse, um das überdurchschnitt­ liche Wertschöpfungspotenzial der Industrie gezielt weiterzuentwickeln. Wirtschaftliche Relevanz, Life Sciences-Industrie national positionieren. Herausforderungen und Chancen erkennen und angehen. Plattform für Aus- tausch und Vernetzung bieten. UNSER VORHABEN Impulse geben, Rahmenbedingungen beeinflussen. 09
  • 10.
  • 11. Mit ihrer damaligen Life Sciences Kommission – der heutigen Trägerschaft des Life Sciences Cluster – identifizierte die Handelskammer beider Basel Handlungsfelder, die es aus Sicht der Unternehmens- und Hochschulver- treterinnen und -vertreter in den kommenden drei Jahren anzugehen gilt. Gemeinsam haben sie den Handlungsbedarf konkretisiert und einen Ziel- und Massnahmenkatalog erarbeitet. Der Life Sciences Cluster Basel wird die festgelegten Ziele in Jahresprogrammen mit konkreten Massnahmen und Projekten verfolgen. Im Sinn einer dynamischen Strategie eruiert die Trägerschaft den Zielerreichungsgrad und den Handlungsbedarf fortlau- fend und nimmt dies in die Planung auf. So kann der Cluster mit seinen Aktivitäten jederzeit agil auf die Entwicklungen im Umfeld der Life Scien- ces-Industrie reagieren. ZIELE UND MASSNAHMEN 2021–2023 Ziele und Massnahmen 2021–2023
  • 12. HANDLUNGSFELDER Ziele und Massnahmen 2021–2023 GESUNDHEITSDATEN UND DIGITAL HEALTH In der Schweiz gibt es weder eine Strategie für eine datenbasierte Gesundheitswirtschaft noch eine Über- sicht, welche Initiativen es in der Schweiz zu diesem Thema bereits gibt. Eine Auslegeordnung mit einem gemeinsamen Verständnis sowie mit Handlungsem­ pfehlungen ist daher notwendig. Damit schaffen wir eine einfache Übersicht als Grundlage, um die Bedürf- nisse der Life Sciences-Akteure aufzuzeigen und diese an regionale und nationale Politik und Behörden zu adressieren. Die Life Sciences befinden sich weltweit in einer Transformation zu einer datenbasierten Gesundheits- wirtschaft. Die EU und die Schweiz liegen bei dieser Transformation, verglichen mit China, den USA, aber auch anderen Ländern, ziemlich weit zurück. Harmo- nisierte internationale Standards im Umgang mit ­ Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken sind daher dringend nötig. Es geht dabei um mehr als reine Effi- zienzsteigerung, die unter anderem mit der Einfüh- rung eines elektronischen Patientendossiers erhofft wird. Es geht um die Zukunft der Gesundheitsversor- gung schlechthin und darum, den Nutzen für den Pati- enten ins Zentrum zu stellen. Funktionierende Zweit- oder Folgemärkte mit Gesundheitsdaten, die bisher an fehlenden gemeinsamen Standards und unterschiedli- chen Regularien scheitern, gilt es zu ermöglichen und voranzutreiben. Insbesondere Top-down-Lösungen sind gefragt, denn diese fehlen. Sie müssen gesamtschwei- zerisch koordiniert und von Politik und Behörden ein- geführt und umgesetzt werden. Bottom-up-Initiativen für ein funktionierendes Gesundheitsdatenökosystem spielen eine wichtige strategische Rolle, insbesondere wenn es darum geht, notwendige Top-down-Lösungen zu identifizieren und zu adressieren. Trotz einer der weltweit strengsten und klarsten Rege- lungen im Umgang mit Patientendaten ist die Schwei- zer Bevölkerung skeptisch, was den Umgang mit Ge- sundheitsdaten zu Forschungszwecken und zur Wei- terentwicklung der Medizin betrifft. Hier müssen wir für Transparenz sorgen und mittels Aufklärung auf- zeigen, dass Unternehmen und Forschungseinrichtun­ gen diese Verantwortung wahrnehmen. Ziele und Massnahmen 2021–2023 12
  • 13. FACHKRÄFTE UND TALENTE Die Grundausbildung, die für die Life Sciences in der Region notwendig ist, ist grundsätzlich sehr gut. Was jedoch fehlt, ist ein Schulterschluss zwischen Indust- rie und Universitäten, Fachhoch- und Hochschulen bei der Weiterbildung. Bis jetzt sind Weiterbildungen eher angebotsorientiert. Eine Bedürfnisabklärung bei den Life Sciences-Unternehmen ist angezeigt. Vor allem für übergreifende Management- und Digitalisierungs- themen besteht dringender Austauschbedarf. Gefragt sind sowohl formalisierte Weiterbildungsangebote mit Anerkennung als auch individuelle, nicht formali­ sierte Weiterbildungen im Sinne eines Ad-hoc-Erfah- rungsaustauschs, insbesondere zwischen den Unter- nehmen selbst. Weiter haben KMU, im Unterschied zu den grossen Life Sciences-Unternehmen, welche die besten Talente international anwerben können, grössere Probleme bei der Rekrutierung von Talenten. Sie sind auf den loka- len beziehungsweise regionalen Arbeitsmarkt ange- wiesen. Dieser ist jedoch ausgetrocknet. Insbesondere mangelt es in der Region an ICT-Fach- kräften. Hier muss überregional und international re- krutiert werden, was bei KMU, aber auch bei den gros­ sen Unternehmen zu Engpässen führt. Ziele und Massnahmen 2021–2023 Ziele und Massnahmen 2021–2023 13
  • 14. « « IMAGE UND REPUTATION Das Image der Life Sciences-Industrie in unserer Region ist grundsätzlich gut, in anderen Landesteilen besteht jedoch nach wie vor das Bild der bösen Ausbeuterkonzerne. Es wird viel zu wenig über den volks- und ge- sundheitswirtschaftlichen Nutzen sowie die Bedeutung für die Lebenser- wartung und die Lebensqualität der Menschen gesprochen. Die Bevölke- rung weiss teilweise gar nicht, was die Life Sciences-Industrie für die Region Basel, die Schweiz, ja sogar für die ganze Welt leistet. Es ist zu wenig ersichtlich, wer hinter den Life Sciences steht und an was die Life Sciences-Unternehmen forschen. Dieses Informations- und Wahrneh- mungsdefizit gilt es anzugehen. Deshalb wollen wir den regionalen und nationalen Medien regelmässig Erfolgsgeschichten aus den Life Sciences anbieten. Positive Geschichten werden teilweise nicht aufgenommen oder dringen nicht bis zur Bevölkerung durch. Wir müssen deshalb auch auf emotiona- ler Ebene über die guten Geschichten, die Relevanz sowie die volkswirt- schaftliche Bedeutung der Life Sciences-Industrie Basel sprechen. Die Life Sciences-Industrie sieht sich ausserdem mit der Herausforde- rung konfrontiert, mit Grosskonzernen gleichgesetzt zu werden, die der Bevölkerung teilweise  –  unabhängig von der Branche  –  suspekt sind. Eigenwahrnehmung und Reputation der Life Sciences-Industrie driften in Bevölkerung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teilweise weit aus- einander. Ziele und Massnahmen 2021–2023 14
  • 15. Ziele und Massnahmen 2021–2023 INNOVATIONS- ÖKOSYSTEM Das Innovationsökosystem der Region Basel funktioniert gut. Was teil­ weise fehlt, sind die unternehmerische Sichtweise und die Erfahrungs- weitergabe von Unternehmen. Lücken gilt es zu identifizieren, sodass wir die Gesamtattraktivität des Innovationsökosystems kontinuierlich steigern können. RAHMENBEDINGUNGEN UND SICHTBARKEIT Die Anliegen der Life Sciences-Industrie in der Region Basel, mit über 700 Unternehmen, werden gegenüber nationalen Politikerinnen und ­ Politikern noch zu wenig vorgebracht. Die Region Basel verkauft sich schlecht. Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Life Sciences-Industrie Basel muss den regionalen und nationalen Parlamentarierinnen und Par- lamentariern sowie der breiten Bevölkerung bewusst(er) werden. Zuerst muss in der Region Basel selbst sichtbar gemacht werden, wie viele rele- vante Unternehmen und Institutionen es in dieser Branche gibt. Dies ist kaum bekannt. Dazu gehören auch die Hoch- und Fachhochschulen und die Universitätsspitäler, die alle eine hervorragende Arbeit auf dem Ge- biet der Life Sciences leisten, die aber nicht genügend wahrgenommen wird. Ausserdem braucht die Life Sciences-Region Basel eine stärkere Stimme, um nationale Themen aus regionaler Sicht – und mit regionalen Besonder­ heiten – gegenüber Behörden und Politik zu kommunizieren. 15
  • 16. Ziele und Massnahmen 2021–2023
  • 17. Ziele und Massnahmen 2021–2023 ZIEL- UND MASSNAHMEN- KATALOG • Wir erstellen ein Themendossier mit Handlungsempfehlungen. • Wir arbeiten eng mit nationalen Verbänden zusammen und ­ tauschen uns über die Bedürfnisse der Verbandsmitglieder aus. • Wir erkundigen uns bei unseren Mitgliedern nach deren Bedürfnissen. • Wir unterstützen nationale ­Verbände. • Wir setzen uns u. a. beim BAG ­ sowie über die kantonale ­Gesundheitsdirektorenkonferenz für schweizweite Festlegung von (inter)nationalen Standards ein. • Wir tragen über die Kanäle des Life Sciences Cluster Basel zu ­ Information und Aufklärung der Bevölkerung bei. HANDLUNGSBEDARF ZIELE MASSNAHMEN Auslegeordnung und gemein­ sames Verständnis. Harmonisierung von ­ Standards für die Erfassung gesundheits­ bezogener Daten. Wahrnehmung des Umgangs mit Gesundheitsdaten. • Eine Auslegeordnung der laufen­ den Initiativen sowie ein ge­meinsames Verständnis für das schweizerische Gesund­ heits­datenökosystem sind ­ vorhanden und erste Handlungs­ empfeh­ lungen an Politik und Behörden sind erfolgt. • Wir setzen uns für einheitliche (nationale und internationale) Standards ein. • Wir tragen dazu bei, dass die ­ Bevölkerung über den Um- gang mit Gesundheitsdaten ­ informiert und aufgeklärt wird, und stärken so das Ver­ trauen (insbesondere in den Datenschutz). GESUNDHEITSDATEN UND DIGITAL HEALTH 17
  • 18. Ziele und Massnahmen 2021–2023 • Wir berufen eine industrie- und hochschulübergreifende Gruppe zur Bedarfsanalyse ein, insbe­ sondere für übergrei­ fende Manage­ ment- und ­ Digitalisierungsthemen. • Wir veranstalten eine Lunch- und Netzwerkanlassreihe für den Erfahrungsaustausch. • Wir ermöglichen fokussierte ­ Präsenz an Absolventen­ messen, insbesondere an der ­Absolventenmesse Basel. • Wir fördern eine überregionale Zusammenarbeit sowie die ­ gemeinsame Nutzung von ­Recruitment-Plattformen. • Wir evaluieren eine mögliche ­ Verknüpfung von Life Sciences-Aspekten mit der Plattform be-digital. • Wir konzipieren mögliche Mass- nahmen in Zusammenarbeit ­ beziehungsweise im Rahmen von be-digital. HANDLUNGSBEDARF ZIELE MASSNAHMEN Bedarfsorientierte und ­for­malisierte Weiterbildung für die Life Sciences- Industrie. Nicht formalisierte Weiter­ bildung und Erfahrungsaus­ tausch. Lokales Talent-Recruitment- Angebot für KMU. ICT-Fachkräfte-Mangel und ICT-Kompetenz in der ­Region Basel. FACHKRÄFTE UND TALENTE • Den Hochschulen ist der Weiter­bildungsbedarf der Life Sciences-Industrie bekannt. • Ein bedarfsorientierter ­Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen findet statt. • Es gibt regionale Rekrutierungs- möglichkeiten für KMU. • Wir tragen dazu bei, dass die Life Sciences-Industrie als ­attraktiver ICT-Arbeit­geber wahr­genommen wird. 18
  • 19. « « Ziele und Massnahmen 2021–2023 • Der Life Sciences Cluster ist mit einer Website aktiv und präsent. • Wir veröffentlichen Erfolgs­ geschichten und aktuelle ­ Forschungsthemen via Kanäle der Handelskammer beider Basel und des Life Sciences ­Cluster Basel. • Wir führen eine gemeinsame ­ Reputations- und Imagekampagne in Absprache mit Branchen­ verbänden durch. • Wir veröffentlichen Kennzahlen zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Life Sciences Cluster Basel. HANDLUNGSBEDARF ZIELE MASSNAHMEN Reputation der Life Sciences- Unternehmen. • Der Life Sciences Cluster trägt dazu bei, dass dessen ­ Be­ deutung für die Region von der Bevölkerung positiv und als weltweit einzigartig wahrgenommen wird. • Der Life Sciences Cluster Basel ermöglicht Life Sciences-­ Unternehmen und Mitgliedern öffentliche Auftritte. IMAGE UND REPUTATION 19
  • 20. • Wir nutzen bestehende Gefässe der Handelskammer beider Basel und von Partnerverbänden oder etablieren bedarfsorientiert neue Gefässe wie z. B. «Politics meets Life Sciences». • Wir stellen einen wiederkehrenden jährlichen Anlass sicher, an dem sich Entscheidungsträgerinnen und -träger aus der regionalen Life Sciences-Industrie, der Politik, ­ den Behörden und Hochschulen austauschen können. • Wir arbeiten mit nationalen ­ Verbänden zusammen, um diese zu unterstützen und deren ­ Strategien und Programme in ­ unserer Region umzusetzen. HANDLUNGSBEDARF ZIELE MASSNAHMEN Adressierung nationaler ­ Themen aus regionaler Sicht gegenüber Behörden und Politik. • Politik und Behörden sind auf die Anliegen und Bedürfnisse der Life Sciences-Industrie der Region Basel sensibilisiert. RAHMENBEDINGUNGEN UND SICHTBARKEIT Ziele und Massnahmen 2021–2023 20
  • 21. Ziele und Massnahmen 2021–2023 INNOVATIONS- ÖKOSYSTEM • Wir schlagen eine gemeinsame übergeordnete Vision sowie ein Austausch-/Koordinations­ gremium zwischen den Stand­ ortförderern der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie mit Basel Area vor. • Wir führen Workshops mit ­ Experten durch, um Lücken zu identifizieren. • Wir setzen unternehmerische ­ Impulse und geben Inputs, um die Lücken zu schliessen. HANDLUNGSBEDARF ZIELE MASSNAHMEN Verständnis, Teil eines gut funktionie­renden Ökosystems zu sein. Steigerung der Gesamt­ attraktivität der Region. • Alle standort- und innovations- fördernden Akteure verstehen sich als Teil eines übergeordne- ten Ganzen und verfolgen eine ­ gemeinsame Vision für den Life Sciences-Standort Basel. • Wir tragen dazu bei, die ­Gesamtattraktivität des ­Innovationsökosystems zu steigern. • Lücken sind erkannt und den Akteuren bekannt. 21
  • 23.
  • 24. Life Sciences Cluster Basel c/o Handelskammer beider Basel St. Jakobs-Strasse 25 Postfach CH-4010 Basel T +41 61 270 60 60 F +41 61 270 60 05 lifesciencescluster@hkbb.ch www.lifesciencesbasel.ch