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Inhalte• Zum Begriff der Körperlichkeit• Die Gamifizierung des Körpers• ExerGames & HealthGames• Die Konstruktion des Körp...
Körperlichkeit• Körperlichkeit ist ein zentrales Element digitaler Spiele durch„Verkörperlichung“• Körperlichkeitsdiskurse...
Gamifizierung des Körpers• Körper in Bewegung: Mobiles Spielen via portablenKonsolen• Neue Eingabe-Geräte sorgen für ungew...
In einem gesunden Spieler,steckt ein gesunder Mensch?• Vorreiter für Massenbewegung – Eye Toy• Endgültiger Massenmarkt mit...
Charakter-Editoren• Charakter-Editoren sind Spielwiesen körperlicher Konstrukte• Traditioneller Auftakt von analogen und d...
Körperliche Konstrukte
Smash that body!Als hätten sie selbst gespielt: Adorno und Horkheimer habendas "Interesse am Körper" als ein todbringendes...
Gears of War (2006)
Dead Space (2008)
Dead Island (2011)
Okay, okay verstanden!• Multiple Trefferzonen, Blutfontänen und dampfendeInnereien – bestimmte Vertreter digitaler Spiel f...
Das zentrale ThemaSchmerz• Schmerz als anthropologisches Argument• Entwickler wollen packende Beziehungenzwischen SpielerI...
Schmerz mit allenSinnen wahrnehmen...• Optische Ebene – auf das Leiden starren• Audio-Ebene – dem Unheilvollen lauschen• H...
Optische EbeneVeränderung der KamerawinkelUmstellen der Farbgebung (Farbe VS s/w)Optische Effekte (Tunnelblick, Verwischung)
Audio-EbeneSchmerzlauteFieptonAssoziation (z.B. Maschinengewehr – Schmerz inspe)
Haptik-EbenePads geben haptisches FeedbackKuriose Feedbackschleifen (z.B. Körperwesten,PainStation)
Kognitive EbeneSpiegelneuronen-DebatteAusblick: Gedankensteuerung
...es geht aber auchso...
...oder so...
...zu bunt? Zu ...fröhlich gar?
Mehr dazu...
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Körperlichkeit in digitalen Spielen Juni 2013 #gcmuc

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Körperlichkeit in digitalen Spielen Juni 2013 #gcmuc

  1. 1. Körperlichkedigitalen SpiSession am 23. Juni 2013GameCamp MUNICH #gcmucfollow @benflavor nowread firstpersonwriter.com afterwards
  2. 2. Inhalte• Zum Begriff der Körperlichkeit• Die Gamifizierung des Körpers• ExerGames & HealthGames• Die Konstruktion des Körpers• Die Dekonstruktion des Körpers
  3. 3. Körperlichkeit• Körperlichkeit ist ein zentrales Element digitaler Spiele durch„Verkörperlichung“• Körperlichkeitsdiskurse haben sich innerhalb der Spiele-Industriepotenziert (in etwa: Sexismus-Debatte)• Anhand der vier Themenfelder Gamification Fitness-Spiele Charakter-Editor Lust an Zerstörungsoll sich an den Begriff der Körperlichkeit angenähert werden
  4. 4. Gamifizierung des Körpers• Körper in Bewegung: Mobiles Spielen via portablenKonsolen• Neue Eingabe-Geräte sorgen für ungewohnte Bewegung• Neue Eingabe-Geräte sorgen für ungewohnte „Spiel-Organe“• Überschwappen von Spielen in physische Welt• AR-Games• Metafrage: Spielt der Avatar oder spiele ich?• Offene Fragen: Wer bleibt draußen? Wer ist neuerdings
  5. 5. In einem gesunden Spieler,steckt ein gesunder Mensch?• Vorreiter für Massenbewegung – Eye Toy• Endgültiger Massenmarkt mit Wii Fit Plus / Wii Sports• Praxis: Projekt „Schnecke“ und der Gleichgewichtssinn• Praxis: Hindernislauf im Sportunterricht
  6. 6. Charakter-Editoren• Charakter-Editoren sind Spielwiesen körperlicher Konstrukte• Traditioneller Auftakt von analogen und digitalenRollenspielen• Imitation VS. Eskaspismus / Gender bending• „Fremdgenres“ bedienen sich zunehmend (Actionspiele,Rennspiele)
  7. 7. Körperliche Konstrukte
  8. 8. Smash that body!Als hätten sie selbst gespielt: Adorno und Horkheimer habendas "Interesse am Körper" als ein todbringendes bezeichnet –dazu passend eine Bilderserie.
  9. 9. Gears of War (2006)
  10. 10. Dead Space (2008)
  11. 11. Dead Island (2011)
  12. 12. Okay, okay verstanden!• Multiple Trefferzonen, Blutfontänen und dampfendeInnereien – bestimmte Vertreter digitaler Spiel fröneneiner regelrechten Lust am Dekonstruieren derKörperlichkeit.• Zynische Bedürfnisbefriedigung des Marketing-Auswertung?• Grafische Konfrontation mit dem eigenemTodesbewusstsein?• Spiel als affirmative Kraft, dem Leben einen Wert imAngesicht des durch den Tod verursachten Elends zugeben?
  13. 13. Das zentrale ThemaSchmerz• Schmerz als anthropologisches Argument• Entwickler wollen packende Beziehungenzwischen SpielerInnen und Spielerlebnisschaffen (Immersion, Flow)• Beziehungen verdichten sich beiNachvollziehbarkeit des Erlebten• Vermittlung der Schmerzerfahrung im digitalenSpiel auf unterschiedlichen Ebenen
  14. 14. Schmerz mit allenSinnen wahrnehmen...• Optische Ebene – auf das Leiden starren• Audio-Ebene – dem Unheilvollen lauschen• Haptik-Ebene – das Schmervolle erleiden• Kognitive Ebene – Can you, uhm, „feel“ it?
  15. 15. Optische EbeneVeränderung der KamerawinkelUmstellen der Farbgebung (Farbe VS s/w)Optische Effekte (Tunnelblick, Verwischung)
  16. 16. Audio-EbeneSchmerzlauteFieptonAssoziation (z.B. Maschinengewehr – Schmerz inspe)
  17. 17. Haptik-EbenePads geben haptisches FeedbackKuriose Feedbackschleifen (z.B. Körperwesten,PainStation)
  18. 18. Kognitive EbeneSpiegelneuronen-DebatteAusblick: Gedankensteuerung
  19. 19. ...es geht aber auchso...
  20. 20. ...oder so...
  21. 21. ...zu bunt? Zu ...fröhlich gar?
  22. 22. Mehr dazu...
  23. 23. Vielen Dank!Q & A

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