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Abbildung 7:1.5 Fachdiskussion: Ziele bei den Zielgruppen II               Sekundärzielgruppe: LehrerInnen - Sensiblisieru...
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Abbildung 9:1.7 Was sind SchulsozialarbeiterInnen nicht? - Feuerwehrfrauen und –männer?   (z.B. zum Löschen von akuten Brä...
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Abbildung 11:1.9 Zusammenfassung • anvisierte Zielgruppen, Ziele und Arbeitsprofile werden von   Begründungsmustern von Sc...
Abbildung 12:1.10 Definition: Schulsozialarbeit ist…. •     ein Angebot der Jugendhilfe, •     bei dem sozialpädagogische ...
Abbildung 13:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Meth...
Abbildung 14:2.1 Bundesweite, fachliche Entwicklung          • in 70er initiiert, gegenwärtig im Aufschwung          • bil...
Abbildung 15:2.2 Bundesweite förderpolitische Entwicklungen                                                 15
Abbildung 16:2.3 Bremen Entwicklung– Eindruck von außen• Entwicklung: in 2004 kein Verweis im Handbuch JH-Schule; in 2011 ...
Abbildung 17:2.4 Bremen Entwicklung – Qualitätsstandards • Fachlich ausgebildetes sozialpädagogisches Personal • Eigene Rä...
Abbildung 18:    2.5 Bremen: Wachstum alleine reicht nicht•      Gesamtkonzept zur Kooperation von Jugendhilfe       und S...
Abbildung 19:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Meth...
Abbildung 20:3.1 Herausforderung für das methodische Handeln Besonderheiten des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit sind  hohe...
Abbildung 21:3.2 Kooperation von Lehrern und Schulsozialarbeitern       Kooperationsmodell         Grafische Darstellung  ...
Abbildung 22:3.3 Folgerungen für das methodische Handeln- sozialpädagogische Ziele, Methoden, Handlungsprinzipien- koopera...
Abbildung 23:3.4 Methoden in der Schulsozialarbeit•    es gibt „keine spezifischen Methoden der     Schulsozialarbeit“ (Mü...
Abbildung 24:3.5 Methoden in der Schulsozialarbeit          Methodengruppe                      Methode1. direkte einzelfa...
Abbildung 25:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Meth...
Abbildung 26:4.1 Verschiedenen Qualitätsdimensionen                                z.B. Vorhandensein von2) Konzeptdimensi...
Abbildung 27:4.2 Überblick: Strukturdimension- personelle Rahmenbedingungen  (z.B. erziehungswiss. Ausbildung, Abschluss, ...
Abbildung 28:    4.3 Qualitätsstandards: Strukturdimension                 Qualitätsstandards für SozialarbeiterInnen•    ...
Abbildung 29:    4.4 Qualitätsstandards: Strukturdimension         Qualitätsstandards für Freie Träger der Jugendhilfe    ...
Abbildung 30:4.5 Qualitätsstandards: Strukturdimension                Qualitätsstandards für Schulen• Vorhandensein Schulk...
Abbildung 31:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Meth...
Abbildung 32:    5. Fazit•     Die Schulsozialarbeit befindet sich – auch in Bremen –      im Aufwind. Unzureichend sind o...
Vielen Dank        für IhreKooperationsbereitschaft!           Karsten Speck                            33
Abbildung 34:   6.1 Literatur des Referenten IISBN 978-3531151748 (2006)          ISBN 978-3825229290 (2009)       ISBN 97...
Abbildung 35:                      Danke6.2 Literatur des Referenten II                     ISBN 978-3779921585 (2011)    ...
Abbildung 36:6.3 Ausgewählte Literatur zum Thema IBaier, Florian/Deinet, Ulrich (2011) (Hrsg.): Praxisbuch    Schulsoziala...
Abbildung 37:6.3 Ausgewählte Literatur zum Thema IISpeck, Karsten/Olk, Thomas 2010 (Hrsg.): Forschung zur  Schulsozialarbe...
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2. SchulsozialarbeiterInnen-Fachtag in Bremen

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2012 Bremen Karsten Speck schulsozialarbeit in bremen

  1. 1. Berufsfeld Schulsozialarbeit - Zwischen Pausenbetreuung und Mittagstisch müsste ich... Prof. Dr. Karsten Speck Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Vortrag auf dem 2. Bremer SchulsozialarbeiterInnen-Fachtag am Mittwoch, den 27. Juni 2012 im Auftrag von ServiceBureauJugendinformation in Kooperation mit der Serviceagentur „Ganztägig Lernen“, der Hochschule Bremen, der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe und dem DBSH 1
  2. 2. Abbildung 2:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Methodisches Handeln/Methoden in der Schulsozialarbeit 4. Rahmenbedingungen in der Schulsozialarbeit 5. Fazit 2
  3. 3. Abbildung 3:1.1 Konzeptionelle Einordnung von Schulsozialarbeit Kooperation von Jugendhilfe und Schule Sozialarbeit in der Schule Sozialpädagogische Sozialpädagogisches Fachkräfte in Schulen Handeln in Schulen Schulbezogene Jugendhilfe schulbezogene schulbezogene Jugendsozialarbeit Jugendarbeit Jugendsozialarbeit Jugendarbeit an Schulen an Schulen Schulsozialarbeit ??? 3
  4. 4. Abbildung 4:1.2 Fachdiskussion: Zielgruppen vonSchulsozialarbeit Konsens - alle SchülerInnen als Zielgruppe; besonderer Blick auf benachteiligte und problembelastete SchülerInnen strittig: - verhaltensauffällige SchülerInnen als vorrangige Zielgruppe? (m.E. nein: Eingrenzung, Stigmatisierung…) - Lehrer und Eltern als Zielgruppe von Schulsozialarbeit? (m.E. eindeutig ja als Sekundärzielgruppen) 4
  5. 5. Abbildung 5:1.3 Fachdiskussion: Ziele von Schulsozialarbeit Konsens mit Blick auf SchülerInnen - 1. Hilfe bei persönlichen, beruflichen, sozialen Belastungen, Problemlagen und Ausgrenzungen 2. soziale Kompetenzförderung für Alle 3. Förderung der Lebensbewältigung für Alle 4. Schaffung positiver Lern- und Lebensbedingungen - sozialpädagogisch, präventiv und schülerorientiert Strittig/Unklar - Organisationsentwicklung/Schulentwicklung (m.E. nein) - Anspruch auf Lehrerveränderung/Schulreform (m.E. nein) - Förderung der Lebensbewältigung vs. Förderung der schulischen Lernbereitschaft/Integration 5
  6. 6. Abbildung 6:1.4 Fachdiskussion: Ziele bei den Zielgruppen I Primärzielgruppe: SchülerInnen - Förderung der Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung - Förderung der Lebensbewältigung bei Entwicklungsauf- gaben, Problemen, Belastung, Konflikten, Ausgrenzung - Förderung der sozialen Kompetenzen (z. B. Engagement, soziales Lernen) ! besondere Berücksichtigung von benachteiligten und beeinträchtigen Kindern und Jugendlichen ! - 6
  7. 7. Abbildung 7:1.5 Fachdiskussion: Ziele bei den Zielgruppen II Sekundärzielgruppe: LehrerInnen - Sensiblisierung für Sichtweisen und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen - Information über Hilfen und Kooperationspartner - Beratung und Fortbildung zu sozialpädagog. Themen - Vermittlung und Beratung bei Konflikten mit SchülerInnen Sekundärzielgruppe: Erziehungsberechtigte - Beratung und Unterstützung bei Erziehungsfragen - Information über Hilfsangebote, soziale Einrichtungen und Ansprechpartner - Vermittlung und Unterstützung bei Konflikten mit LehrerInnen und ihren Kindern 7
  8. 8. Abbildung 8:1.6 Fachdiskussion: Arbeitsprofil Schulsozialarbeit Konsens: Sechs Kernleistungen für ein Arbeitsprofil:•Beratung und Begleitung von einzelnen SchülerInnen,•sozialpädagogische Gruppenarbeit,•offene Gesprächs-, Kontakt- und Freizeitangebote,•Mitwirkung in Unterrichtsprojekten und inschulischen Gremien,•Zusammenarbeit mit und Beratung der LehrerInnenund Erziehungsberechtigten sowie•Kooperation und Vernetzung mit dem Gemeinwesen Strittig:•Hilfen für den Übergang Schule und Beruf (Grundschule?)•Schulprogrammarbeit und Schulentwicklung (Soz.Päd`s?)•Trainingsraum (Stigmatisierung, Lehrer?, Soz.päd.Rolle?) 8
  9. 9. Abbildung 9:1.7 Was sind SchulsozialarbeiterInnen nicht? - Feuerwehrfrauen und –männer? (z.B. zum Löschen von akuten Bränden in Schulen, zum Kaltduschen verhaltensauffälliger Schüler) - Pausenclowns und Ausfallbürgen? (z.B. Pausenbetreuung, Mittagstisch, Unterrichtsersatz, Ermöglichung von „gutem“ Unterricht) - Freizeitanimateure? (z.B. für den Nachmittag, Ganztag) - PolizistInnen und RichterInnen? (z.B. zur Festsetzung im Trainingsraum, Bestrafung) - SchulreformerInnen und LehrerhasserInnen? (z.B. LehrerInnen, Schulentwickler, Trojanische Pferde) 9
  10. 10. Abbildung 10:1.8 Fachdiskussion: Träger bzw. Trägerkompetenz Schulischer Freier oder öffentlicher Träger Träger der Jugendhilfe• weniger Reibungspunkte • größere sozialpäda- und Konflikte und in der gogische Kompetenz Kooperation • keine Vereinnahmung• klarer Auftrag für die der Fachkräfte Schulsozialarbeiter • gute Einbindung in• größere Kontinuität gesichert die Jugendhilfe• (größere Wirkung) • größere Flexibilität und Innovation• geringe sozialpäda- • größere Distanz der Schule gogische Kompetenz gegenüber der Jugendhilfe• Vereinnahmung der Fachkräfte • größere Konflikte• geringe Einbindung in die in der Kooperation Jugendhilfe • Stigmatisierungsgefahr• geringe Flexibilität von Eltern und Schülern und Innovation 10
  11. 11. Abbildung 11:1.9 Zusammenfassung • anvisierte Zielgruppen, Ziele und Arbeitsprofile werden von Begründungsmustern von Schulsozialarbeit beeinflusst • die Zielgruppen, die Ziele und das Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit differieren zwischen Fachpolitik, Fachorganisation, Landesarbeitsgemeinschaften, Wissenschaft und in empirischen Studien • auch innerhalb der verschiedenen Länder bzw. Akteurs- und Interessengruppen besteht offenbar kein Konsens über die Zielgruppen, die Ziele und das Arbeitsprofil • konkrete Angebote sind in Praxis leider abhängig von: 1. Förderprogramm, 2. Schulform und Personalsituation, 3. Bedarf und sozialem Umfeld der Schule, 4. zeitlichen und personellen Ressourcen und Kompetenzen der SSA 11
  12. 12. Abbildung 12:1.10 Definition: Schulsozialarbeit ist…. • ein Angebot der Jugendhilfe, • bei dem sozialpädagogische Fachkräfte • kontinuierlich am Ort Schule präsent sind und • mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, • um 1. junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, 2. dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, 3. Erziehungsberechtigte und LehrerInnen bei der Erziehung und dem Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen 4. sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen. 12
  13. 13. Abbildung 13:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Methodisches Handeln/Methoden in der Schulsozialarbeit 4. Rahmenbedingungen in der Schulsozialarbeit 5. Fazit 13
  14. 14. Abbildung 14:2.1 Bundesweite, fachliche Entwicklung • in 70er initiiert, gegenwärtig im Aufschwung • bildungs- und sozialpolitische Überformung, aber Schärfung des Arbeitsprofils (Kernangebote) • SGB VIII/KJHG als Grundlage (kein Paragraph), Kooperation zunehmend in Schulgesetzen • Präventionsanspruch vs. pol. Interventionsgedanke; oft keine übergeordnete Konzepte zur JH-Schule • Finanzierungsverantwortung strittig; Förderpolitik oft prekär, unzureichend, defizitorientiert • Kooperation läuft besser, Tandems sinnvoll 14
  15. 15. Abbildung 15:2.2 Bundesweite förderpolitische Entwicklungen 15
  16. 16. Abbildung 16:2.3 Bremen Entwicklung– Eindruck von außen• Entwicklung: in 2004 kein Verweis im Handbuch JH-Schule; in 2011 1. Fachtag der SchulsozialarbeiterInnen; 2011 aus BuT für 50 Schulsozialarbeitenden 2,4 Mill. EUR; nach 2013?• Merkmale: verschiedene Anstellungen (befristet, unbefristet), Stundenvolumen; Träger, Zielvorgaben, Berufsgruppen, Institutionen• Konzept: Konzept und Profil unklar; Trainingsraum und Sozialtraining!; Inklusion!; Kooperationsverträge?; Tandem?• Beteiligte: Senatorin f. Soziales; Senatorin f. Bildung; LJA; ServiceBureau Jugendinformation; Serviceagentur; Hoch- schule; DBSH; Zentrum f. unterstützende Pädagogik, GEW 16
  17. 17. Abbildung 17:2.4 Bremen Entwicklung – Qualitätsstandards • Fachlich ausgebildetes sozialpädagogisches Personal • Eigene Räume, Telefon, Fax und PC, Internetzugang, Beratungsraum --> eigener Etat • Vor- und Nachbereitung, Dokumentation • Teilnahme an Fortbildungen, Fachtagungen und Supervisionsangeboten • Mitarbeit in Schulgremien, kontinuierliche Gespräche mit der Schulleitung • Konzeptverankerung der Schulsozialarbeit im Schulprogramm • Vernetzung und Austausch mit anderen Fachleuten • Evaluation und Reflexion der eigenen Arbeit“ Quelle: http://www.lis.bremen.de/detail.php?gsid=bremen56.c.20435.de (25.06.12) 17
  18. 18. Abbildung 18: 2.5 Bremen: Wachstum alleine reicht nicht• Gesamtkonzept zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule auf Landesebene• Konzeptionelle Klärung der Ziele, Adressaten, Arbeitsprofile und Standards auf Landesebene auf der Basis eines sozialpädagogischen Zugangs• Klärung der Rolle der verschiedenen Akteure und Institutionen im Feld• Einführung und Begleitung der neuen Projekte, d.h. der Schulen, Projektträger und SchulsozialarbeiterInnen• Verstetigung der Kooperation von Jugend-hilfe und Schule und Schulsozialarbeit über 2013 18
  19. 19. Abbildung 19:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Methodisches Handeln/Methoden in der Schulsozialarbeit 4. Rahmenbedingungen in der Schulsozialarbeit 5. Fazit 19
  20. 20. Abbildung 20:3.1 Herausforderung für das methodische Handeln Besonderheiten des Arbeitsfeldes Schulsozialarbeit sind hohe Herausforderungen für das methodische Handeln:• Teilbereich der Sozialen Arbeit in der Schule• Profil von Schulsozialarbeit auch abhängig vom Schultyp, Schule und Umfeld• diffuse, überhöhte und z.T. widersprüchliche Erwartungen• z.T. schlechte Arbeitsbedingungen• Sozialarbeiter als „Einzelkämpfer“• Agieren zwischen zwei Institutionen (Schule und Jugendhilfe) und Welten (schulische und außerschulische)• wenig fachliche Unterstützung, Reflexion u. Supervision 20
  21. 21. Abbildung 21:3.2 Kooperation von Lehrern und Schulsozialarbeitern Kooperationsmodell Grafische Darstellung Additives L SSA Kooperationsmodell Ablehnendes, distanziertes L SSA Kooperationsmodell Hierarchisches L Kooperationsmodell SSA Partnerschaftliches Kooperationsmodell L SSA 21
  22. 22. Abbildung 22:3.3 Folgerungen für das methodische Handeln- sozialpädagogische Ziele, Methoden, Handlungsprinzipien- kooperative Arbeitshaltung- kontinuierliches und abzustimmendes Angebote- schülerorientiertes, anwaltschaftliches Handeln- niedrigschwellige und präventive Ausrichtung- beteiligungsorientiertes Angebot bei Planung/Durchführung,- Freiwilligkeit: freiwillige Zusammenarbeit und Inanspruchnahme,- ganzheitliche Betrachtung von Lebenssituation und -lagen,- gleichberechtigte Kooperation mit (außer-)schulischen Partnern,- Schweigepflicht: Vertraulichkeit der Gesprächsinhalte und Daten,- Vorrang Elternrecht, aber Schutz bei Kindeswohlgefährdung. 22
  23. 23. Abbildung 23:3.4 Methoden in der Schulsozialarbeit• es gibt „keine spezifischen Methoden der Schulsozialarbeit“ (Müller 2004, S. 222)• klassische Methoden der Sozialen Arbeit haben hohe Bedeutung in der Schulsozialarbeit• in der Tendenz deutet sich Zunahme an von: 1. Arbeit mit den LehrerInnen und Eltern (system. Ansatz) 2. kind-/jugendgerechten (z.B. Erlebnispädagogik) und geschlechtsspezifischen Methoden (z.B. Jungenarbeit) 3. Diagnostik (Soziogramme, Rollenspiel, Tests) 4. indirekt interventionsbezogene Methoden (Supervision, Selbstevaluation) sowie struktur-, sozialraum und organisationsbezoge Methoden (z B. Bildungs- und Sozialmanagement, Beteiligung Jugendhilfeplanung) 23
  24. 24. Abbildung 24:3.5 Methoden in der Schulsozialarbeit Methodengruppe Methode1. direkte einzelfall- und • Einzelfallhilfe, sozialpädago- primärgruppenbezogene gische und klientenzentrierte Methoden mit direktem Beratung, multiperspektivische Interventionsbezug Fallarbeit, Case-Management, Mediation, rekonstruktive Galuske 1998, 166ff.; Speck 2009) Sozialarbeit…2. direkte sekundärgruppen- • soziale Gruppenarbeit, Gemein- und sozialraumbezogene wesenarbeit, soziale Netzwerk- Methoden mit direktem arbeit, Erlebnispädagogik, Interventionsbezug themenzentrierte Interaktion und Empowerment…3. Indirekt interventionsbezogene • Supervision Methoden • Selbstevaluation…4. struktur- und organisations- • … bezogene Methoden 24
  25. 25. Abbildung 25:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Methodisches Handeln/Methoden in der Schulsozialarbeit 4. Rahmenbedingungen in der Schulsozialarbeit 5. Fazit 25
  26. 26. Abbildung 26:4.1 Verschiedenen Qualitätsdimensionen z.B. Vorhandensein von2) Konzeptdimension Konzeption, Logik und Passung der Konzeption z.B. personelle, räumliche,2) Strukturdimension materielle, sächliche und(= Rahmenbedingungen!) finanzielle Rahmenbedingungen z.B. Datenschutz, Kooperation,3) Prozessdimension Beteiligung, Aushandlung Lebensweltorientierung z.B. Effektivität und Effizienz,4) Ergebnisdimension Nutzung, Zufriedenheit, Zielereichung, Aneignung 26
  27. 27. Abbildung 27:4.2 Überblick: Strukturdimension- personelle Rahmenbedingungen (z.B. erziehungswiss. Ausbildung, Abschluss, Vollzeitstelle)- trägerbezogene Rahmenbedingungen (z.B. sozialpäd. Kompetenz, Supervision, Fortbildung)- finanzielle Rahmenbedingungen (z.B. mehrjährige Absicherung)- räumliche Rahmenbedingungen (z.B. zentraler Beratungsraum, zusätzliche Gruppenräume)- materiell-technische Rahmenbedingungen (z.B. Telefon, Computer, eigener Sachmitteletat)- kooperationsbezogene Rahmenbedingungen (z.B. Autonomie, Zeit für eigene Nachbereitung, Kooperationszeit der LehrerInnen, Gremienbeteiligung)... 27
  28. 28. Abbildung 28: 4.3 Qualitätsstandards: Strukturdimension Qualitätsstandards für SozialarbeiterInnen• qualifizierte Fachkräfte der Jugendhilfe (d.h. in der Regel Dipl. Päd./MA Uni oder FH)• Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Lehrern• Kenntnisse des Gemeinwesens der Schule• Erfahrungen Einzelfallhilfe und Gruppenarbeit• Beachtung des Freiwilligkeitsgebotes• Beachtung Datenschutz und Sozialdatenschutz• Absprache bei Urlaub, Fortbildung, Arbeitszeit etc.• Absprache der An- und Abwesenheit• Teilnahme an Projektgruppe und Arbeitskreisen• Teilnahme an Fortbildungen und Beratungen• Erstellung Dokumentation, Statistik und Berichte• Selbstreflexion und Selbstevaluation 28
  29. 29. Abbildung 29: 4.4 Qualitätsstandards: Strukturdimension Qualitätsstandards für Freie Träger der Jugendhilfe bzw. Träger der Fachaufsicht• Träger mit Kooperationserfahrungen mit Schulen,• Kenntnissen der Positionen und Standards der SSA,• Sozialpädagogischer Verortung des Trägers und personelle und fachlichen Ressourcen zur fachlichen Begleitung• Ansprechpartner für die SSA (auch in Konflitkfällen)• Erstellung + Fortschreibung des Konzeptes• Bereitstellung angemessenen Ausstattung + Etat• wöchentliche Treffen mit den Sozialarbeitern• Teilnahme Projektgruppe + Reflexionsgespräche• Absicherung Fortbildung + Versicherungsschutz 29
  30. 30. Abbildung 30:4.5 Qualitätsstandards: Strukturdimension Qualitätsstandards für Schulen• Vorhandensein Schulkonzept mit SSA-Bezug, Situationsanalyse,• Kenntnisse und Akzeptanz der Positionen der SSA• Aktive Unterstützung der SSA und Kooperation• Teilnahme an sozialpädagog. Fortbildungen• Bereitstellung von zentralen und eigenen Gruppen- und Beratungsräumen mit eigenem Telefon• Ermöglichung der Gremienteilnahme für SSA• Schlüsselgewalt für Sozialarbeiter• Teilnahme Projektgruppe + Reflexionsgespräche 30
  31. 31. Abbildung 31:Gliederung 1. Definition und Arbeitsprofil von Schulsozialarbeit 2. Entwicklung von Schulsozialarbeit 3. Methodisches Handeln/Methoden in der Schulsozialarbeit 4. Rahmenbedingungen in der Schulsozialarbeit 5. Fazit 31
  32. 32. Abbildung 32: 5. Fazit• Die Schulsozialarbeit befindet sich – auch in Bremen – im Aufwind. Unzureichend sind oft die Finanzierungen, Zielklärungen und Kooperationsstrukturen.• Die Tätigkeit in der Schulsozialarbeit erfordern einerseits eine qualifizierte Ausbildung; andererseits aber auch eine Rollenklärung, günstige Rahmenbedingungen und eine angemessene Entlohnung.• Erwartungen werden durch die verschiedenen Akteure und Institutionen beinflusst. Notwendig sind daher Klärungs- prozesse auf Landes-, Kommunal- und Projektebene!• Unerlässlich sind professionsinterne und über- übergreifende Fortbildungen sowie eine träger-, projekt- und fallbezogene Reflexion der Arbeit. 32
  33. 33. Vielen Dank für IhreKooperationsbereitschaft! Karsten Speck 33
  34. 34. Abbildung 34: 6.1 Literatur des Referenten IISBN 978-3531151748 (2006) ISBN 978-3825229290 (2009) ISBN 978-3779922384 (2010)416 Seiten = 44,90 Euro 176 Seiten = 14,90 Euro 350 Seiten = 29,00 Euro- Qualität, Evaluation, Standards - Begriff, Begründungen, Ziele - Forschung zur Schulsozialarbeit- Selbstevaluation und - Zielgruppen, Paragraphen, - Wirkungs- und Nutzerforschung Qualitätsentwicklung - Förderpolitik, Finanzierung - Ergebnisse zur Schulsozialarbeit- Landesprogramme, Fachpolitik - Methodisches Handeln in Bundesländern und im Ausland- Landesarbeitsgemeinschaften - Bedingungen, Kooperation - Voraussetzungen, Zielerreichung,- Empirische Befunde - Ergebnisse, Wirkungen Effizienz in der Schulsozialarbeit- Theoretische Überlegungen - Ausbildung, Fortbildung - Sicht der Lehrer, Schüler, Eltern 34
  35. 35. Abbildung 35: Danke6.2 Literatur des Referenten II ISBN 978-3779921585 (2011) 216 Seiten = 26,95 Euro •Kooperation, Professionalität und Vernetzung an Ganztags- schulen •Forschungsbefunde und Gelingensbedingungen •Empfehlungen 35
  36. 36. Abbildung 36:6.3 Ausgewählte Literatur zum Thema IBaier, Florian/Deinet, Ulrich (2011) (Hrsg.): Praxisbuch Schulsozialarbeit. Methoden, Haltungen und Handlungsorientierungen für eine professionelle Praxis. Opladen: Verlag Barbara BudrichBraun, Karl-Heinz/Wetzel, Konstanze (2006): Soziale Arbeit und Schule. MünchenDrilling, M. (2009): Schulsozialarbeit. Antworten auf veränderte Lebenswelten. 4. Aufl. Bern: HauptKilb, Rainer/Peter, Jochen (2009): Methoden der Sozialen Arbeit in der Schule. Reinhard Verlag: MünchenPötter. Nicole/Segel, Gerhard (2009) (Hrsg.): Profession Schulsozialarbeit: Beiträge zu Qualifikation und Praxis der sozialpädagogischen Arbeit an Schulen. Wiesbaden: Verlag SozialwissenschaftenSpeck, Karsten (2009): Schulsozialarbeit. Eine Einführung. 2. Auflage. UTB-Verlag: München 36
  37. 37. Abbildung 37:6.3 Ausgewählte Literatur zum Thema IISpeck, Karsten/Olk, Thomas 2010 (Hrsg.): Forschung zur Schulsozialarbeit. Stand und Perspektiven, Weinheim und München: Juventa-VerlagSpeck, Karsten 2006: Qualität und Evaluation in der Schulsozialarbeit. Konzepte, Rahmenbedingungen und Wirkungen, Wiesbaden: Verlag für SozialwissenschaftenSpies, Anke /Pötter, Nicole (2011) Soziale Arbeit an Schulen – Einführung in die Schulsozialarbeit. VS-Verlag: Wiesbadenwww.schulsozialarbeit.net 37

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