Partizipative Gestaltung erfolgreich anwenden<br />Erfolgsgeschichte eines fachlich geprägten Projektes: Konfigurationssof...
Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktor...
Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktor...
Partizipative Gestaltung – was ist das überhaupt<br />“Because Participatory Design practitioners are so diverse in their ...
Stärken und Schwächen<br />Verschiedene Nutzer- und Nutzungsperspektiven werden ständig berücksichtigt<br />Nutzerakzeptan...
Abstimmungen können länger benötigen
Konfliktsituationen innerhalb des Teams möglich
Kompetenzen der Mitwirkenden sind nicht ausreichend</li></li></ul><li>Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick...
Ausgangssituation<br /><ul><li>Digitale Hydraulik-Ventile  oder Pumpen verfügen über etliche Konfigurationsmöglichkeiten
Hohe Anzahl Parameter
Komplexe Arbeitsaufgabe
Konfigurationssoftware als Werkzeug
Gewachsen über die Jahre
Internes Werkzeug wurde Produkt für Kunden
Stark unterschiedliche Ansprüche an die Funktionalitäten der Software
Hoher Supportaufwand</li></li></ul><li>Ausgangssituation<br />
Problemstellung<br /><ul><li>Entwicklung einer neuen Konfigurationssoftware…
… sowohl für Laien als auch Experten
… untere Berücksichtigung der technischen Restriktionen
Wissen von Usability Engineers und Fachwissen über die Ventilkonfiguration muss zusammengebracht werden</li></ul>>> Partiz...
Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktor...
Team<br />Vom Kunden<br /><ul><li>Projektleiter = Verantwortlicher für die später GUI-Entwicklung
Applikationsentwicklern für digitale Pumpen und Ventile
Technische Verkäufer
Programmierer der Firmware
Personen aus dem Bereich „Service und Support“</li></ul>Von UID<br /><ul><li>zwei Usability Engineers
Art Director
Protokollant</li></ul>@ stm_photocase<br />
Team<br /><ul><li>Projektleiter = Verantwortlicher für die später GUI-Entwicklung
Applikationsentwicklern für digitale Pumpen und Ventile
Technische Verkäufer
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Vortrag IA Konferenz: Partizipative Gestaltung erfolgreich angewendet

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Der Einsatz der Methode des partizipativen Gestaltens mit einem hochmotivierten Kunden erbrachte ein fesselndes User Interface (UI) für eine – normalerweise sehr trockene – Konfigurationsaufgabe.
Usability Experten und Spezialisten aus dem Fachgebiet entwickelten gemeinsam ein innovatives UI das sehr stark an den Nutzergruppen ausgerichtet ist. Es werden Arbeitsbeispiele und die Erfolgsfaktoren dieser Fallstudie gezeigt.

Veröffentlicht in: Design, Technologie, Seele & Geist
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Vortrag IA Konferenz: Partizipative Gestaltung erfolgreich angewendet

  1. Partizipative Gestaltung erfolgreich anwenden<br />Erfolgsgeschichte eines fachlich geprägten Projektes: Konfigurationssoftware für digitale Pumpen und Ventile<br />14. Mai 2010<br />Lisa Wenzel, Petra Prestele, Thomas Gysser, Johannes Schäfer <br />
  2. Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br />
  3. Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br />
  4. Partizipative Gestaltung – was ist das überhaupt<br />“Because Participatory Design practitioners are so diverse in their perspectives, backgrounds, and areas of concern, there can be no single definition of Participatory Design“ (Computer ProfessionalsforSocialResponsibility)<br />gemeinsam für ein Ziel kämpfen<br />JederistExperte<br />Selbstkritik und Reflektieren<br />aus der Zusammenarbeit entstehen die besten Ideen <br />@alphoxic_photocase<br />
  5. Stärken und Schwächen<br />Verschiedene Nutzer- und Nutzungsperspektiven werden ständig berücksichtigt<br />Nutzerakzeptanz ist höher<br />Mögliche Schwachstellen im Konzept können früher erkannt werden<br />Weniger Iterationen notwendig<br />Es macht Spaß<br /><ul><li>Bestimmte Teamgröße ist notwendig
  6. Abstimmungen können länger benötigen
  7. Konfliktsituationen innerhalb des Teams möglich
  8. Kompetenzen der Mitwirkenden sind nicht ausreichend</li></li></ul><li>Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br />
  9. Ausgangssituation<br /><ul><li>Digitale Hydraulik-Ventile oder Pumpen verfügen über etliche Konfigurationsmöglichkeiten
  10. Hohe Anzahl Parameter
  11. Komplexe Arbeitsaufgabe
  12. Konfigurationssoftware als Werkzeug
  13. Gewachsen über die Jahre
  14. Internes Werkzeug wurde Produkt für Kunden
  15. Stark unterschiedliche Ansprüche an die Funktionalitäten der Software
  16. Hoher Supportaufwand</li></li></ul><li>Ausgangssituation<br />
  17. Problemstellung<br /><ul><li>Entwicklung einer neuen Konfigurationssoftware…
  18. … sowohl für Laien als auch Experten
  19. … untere Berücksichtigung der technischen Restriktionen
  20. Wissen von Usability Engineers und Fachwissen über die Ventilkonfiguration muss zusammengebracht werden</li></ul>>> Partizipative Gestaltung der Benutzungsoberfläche zur gemeinsamen Entwicklung einer Lösung. <br />
  21. Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br />
  22. Team<br />Vom Kunden<br /><ul><li>Projektleiter = Verantwortlicher für die später GUI-Entwicklung
  23. Applikationsentwicklern für digitale Pumpen und Ventile
  24. Technische Verkäufer
  25. Programmierer der Firmware
  26. Personen aus dem Bereich „Service und Support“</li></ul>Von UID<br /><ul><li>zwei Usability Engineers
  27. Art Director
  28. Protokollant</li></ul>@ stm_photocase<br />
  29. Team<br /><ul><li>Projektleiter = Verantwortlicher für die später GUI-Entwicklung
  30. Applikationsentwicklern für digitale Pumpen und Ventile
  31. Technische Verkäufer
  32. Programmierer der Firmware
  33. Personen aus dem Bereich „Service und Support“
  34. zwei Usability Engineers
  35. Art Director
  36. Protokollant</li></ul>ein Team - eine Vision<br />@ stm_photocase<br />
  37. Vorgehen<br />Anforderungs-Workshop<br />Analyse<br />4 Workshops<br />Gestaltung<br />Moodchart-Workshop & Screendesign<br />Design<br />Usability Test<br />Test<br />
  38. Analyse<br /><ul><li>In einem zweitägigen Workshop wurde gemeinsam der Nutzungskontext und die genauen Anforderungen festgelegt
  39. Ergebnisse waren:
  40. Personas
  41. Hauptanwendungsfälle
  42. Priorisierte Anforderungsmap
  43. Firmenphilosophie des Kunden:</li></ul> „Geht nicht, gibt’s nicht“<br />
  44. Gestaltung<br /><ul><li>In insgesamt 4 gemeinsamen Gestaltungsworkshops (etwa alle 3-4 Wochen) wurde das Konzept entwickelt.
  45. Nach jedem Workshop erfolgte eine Aufbereitung der Konzeptideen in Form von Wireframes
  46. Jedes Team-Mitglied gab zeitnah Feedback und bereitete seine Aufgaben für den nächsten Workshop so vor, dass wir in den Workshop sehr effektiv arbeiten konnten</li></li></ul><li>Eindrücke aus den Workshops<br />Partnerschaftliche Zusammenarbeit in sehr angenehmen Arbeitsklima<br />
  47. Eindrücke aus den Workshops<br />
  48. Eindrücke aus den Workshops<br />Methodenkompetenz bzw. Fachkompetenz wächst bei allen Mitglieder im Laufe des Projekts<br />
  49. Eindrücke aus den Workshops<br />
  50. Eindrücke aus den Workshops<br />Disziplin in den Workshops und bei der Vor-/Nachbereitung war sehr stark vorhanden; Jeder hat seine Aufgaben zeitgerecht erledigt<br />
  51. Eindrücke aus den Workshops<br />
  52. Design – Moodchart Workshop<br />Warum brauchen wir Moodcharts?<br /><ul><li>Abklären welche Anmutung das künftige Design haben soll
  53. Unterschiedliche Vorstellungen von verbalen Begrifflichkeiten</li></ul>Was soll erreicht werden?<br /><ul><li>Emotionale Aspekte und ästhetische Wirkungen werden greifbar
  54. Gemeinsame Betrachtung fördert gleiches Verständnis
  55. Vermeiden von Missverständnissen
  56. Erstellen eines kundenspezifischen Wörterbuches
  57. Gelangen schneller zu einem optimalen Designentwurf</li></li></ul><li>Design – Moodchart Workshop<br />Vorgehen im Workshop<br />
  58. Design – Moodchart Workshop<br />Ergebnisse<br />
  59. Tests<br /><ul><li>Sehr zeitnah wurde nach den Gestaltungsworkshop ein Usability-Test mit 4 (2 intern, 2 extern)Testpersonen durchgeführt
  60. Als Material diente ein Klickbares PDF der Wireframes mit einem bestimmten Aufgabenszenario
  61. Das ganze Team nahm als Beobachter an den Tests teil
  62. Weitere interne Evaluationen wurden bei anderen Kollegen (Applikationsentwicklern) und anderen Projektteams (Software) durchgeführt
  63. Insgesamt sehr positives Feedback
  64. Viel informative Verbesserungsvorschläge</li></li></ul><li>Agenda<br />Partizipative Gestaltung – ein Überblick<br />Ein gelungenes Projekt<br />Fakten<br />Vorgehen<br />Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br />
  65. Randfaktoren erfolgreicher paritizipativer Gestaltung<br /><ul><li>Team
  66. Lernbereitschaft und Offenheit
  67. Strukturiertes Vorgehen mit guter Leitung
  68. Aufzeichnen und Visualisieren
  69. Evaluieren und Hinterfragen
  70. Disziplin</li></li></ul><li>Kontaktinformationen<br />User Interface Design GmbH<br />Martin-Luther-Str. 57-59<br />71636 Ludwigsburg<br />www.uid.com<br />Ludwigsburg<br />München<br />Dortmund<br />Mannheim<br />Petra Prestele<br />Art Director<br />petra.prestele@uid.com<br />+49 (0) 7141 377 00 - 63<br />Lisa Wenzel<br />Usability Engineer<br />lisa.wenzel@uid.com<br />+49 (0) 7141 377 00 - 48<br />
  71. BesuchenSieunswww.uid.com<br />

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