eParticipation für Kinder und
Jugendliche – ein Beispiel offener
gesellschaftlicher Innovation
Hans-Dieter Zimmermann
Fach...
Agenda
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 Innovation und offene Innovation
 Partizipation und eParticipation
Die Präsentation ist Online verfügbar unter...
Innovation
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 Basis der Entwicklung von Unternehmen und anderen
Organisationen
 … in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft
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Offene Innovation als ein neues
Innovationsmodell
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Beispiel Migros:
Aus Kundenideen werden Produkte
“Von Kunden entwickelt”
Nutzung der Plattformen migipedia.ch und atizo.ch...
Offene gesellschaftliche Innovation
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Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definition.
Offene gesellschaftliche Innovation:
Seealemannische Definition
7Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definiti...
Offene gesellschaftliche Innovation
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„Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und
anschliessende nach...
Offene gesellschaftliche Innovation
zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen
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 Gesetzgebungsverfahren
 Expertenk...
Ideenwettbewerb des Liechtensteinischen
Landesmuseums
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www.facebook.com/LLM.Vaduz
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«Liechtenstein Moments»
Crowdsourcing einer Ausstellung
 Umsetzung der ersten Idee
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Ideenwettbewerb eZürich
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Durchführung Ende 2010
Ziel: Ideen für die Umsetzung und Konkretisierung von eZürich
sammeln
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Partizipation und eParticipation
Bildquelle: undpeuropeandcis on flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
Partizipation
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Jugendpartizipation
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soziale Prozesse als ein zentrales...
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NZZ 10.11.2014
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eParticipation für Kinder und Jugendliche
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Kinder- und Jugendpartizipation – Vorbereitung eines
Projekts in einer Gemeinde im stgaller Rheintal
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Möglichkeiten und Ziele der Ideenbörse
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einbringen und zu...
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Projekts in einer Gemeinde im stgaller Rheintal
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Fazit und kritische Erfolgsfaktoren
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 Bestehende Partizipationsangebote sind zu wenig an den
jugendtypischen Lebenswelt...
Fazit und kritische Erfolgsfaktoren (2)
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 Es braucht Plattformen und Gefässe, bei welchen sich Kinder und
Jugendliche a...
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Kurzvortrag anlässlich es Fachhochschultages an der FHS St. Gallen, 21.3.2015, St. Gallen

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eParticipation für Kinder und Jugendliche – ein Beispiel offener gesellschaftlicher Innovation

  1. 1. eParticipation für Kinder und Jugendliche – ein Beispiel offener gesellschaftlicher Innovation Hans-Dieter Zimmermann Fachhochschultag FHS St. Gallen 21. März 2015
  2. 2. Agenda 2  Innovation und offene Innovation  Partizipation und eParticipation Die Präsentation ist Online verfügbar unter: hdz.li/Fachhochschultag
  3. 3. Innovation 3  Basis der Entwicklung von Unternehmen und anderen Organisationen  … in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft  Sicherung und Steigerung unserer Lebensqualität: wirtschaftlich, sozial, kulturell, gesellschaftlich  Begegnung der diversen Herausforderungen unserer Zeit
  4. 4. Offene Innovation als ein neues Innovationsmodell 4
  5. 5. Beispiel Migros: Aus Kundenideen werden Produkte “Von Kunden entwickelt” Nutzung der Plattformen migipedia.ch und atizo.ch 5
  6. 6. Offene gesellschaftliche Innovation 6 Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definition.
  7. 7. Offene gesellschaftliche Innovation: Seealemannische Definition 7Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definition.
  8. 8. Offene gesellschaftliche Innovation 8 „Offene gesellschaftliche Innovation bezeichnet die Adaption und anschliessende nachhaltige Nutzung geeigneter betriebswirtschaftlicher Open Innovation- Ansätze zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen durch Staat und Gesellschaft.“ Quelle: von Lucke et al. (2012). Seealemannische Definition.
  9. 9. Offene gesellschaftliche Innovation zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen 9  Gesetzgebungsverfahren  Expertenkommissionen  Foresight-Prozesse  Ideenwettbewerbe, z.B. Liechteinstenisches Landesmuseum  Zukunftskonferenzen und Leitbildentwicklung  Beschwerde-/ Anliegenmanagement: z.B. Zueriwieneu  Diskussionsforen, z.B. MySG.ch  Bürgerbeteiligung/ Partizipation  Hackdays  …  Anwendungsbereiche in Politik und Verwaltung, Bildung, Kunst, Kultur, Verkehr, etc.
  10. 10. Ideenwettbewerb des Liechtensteinischen Landesmuseums 10 www.facebook.com/LLM.Vaduz
  11. 11. 11
  12. 12. «Liechtenstein Moments» Crowdsourcing einer Ausstellung  Umsetzung der ersten Idee 12
  13. 13. Ideenwettbewerb eZürich 13 Durchführung Ende 2010 Ziel: Ideen für die Umsetzung und Konkretisierung von eZürich sammeln  BesucherInnen: 14187  1223 registrierte Tln.  612 Ideen  1013 Kommentare http://www.ezuerich.ch/content/ezh/de/index/ideas- competition/auswertung.html
  14. 14. Partizipation und eParticipation Bildquelle: undpeuropeandcis on flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
  15. 15. Partizipation 15 «politische Beteiligung möglichst vieler über möglichst vieles, und zwar im Sinne von Teilnehmen, Teilhaben, Seinen-Teil-Geben und innerer Anteilnahme am Schicksal eines Gemeinwesens» (Schmidt 2008, S. 236, zitiert in Wagner et al., 2010)
  16. 16. Jugendpartizipation 16 Einbindung von Kindern und Jugendlichen in gesellschaftliche und soziale Prozesse als ein zentrales Anliegen  z.B. Förderung von Projekten durch das Bundesamte für Sozialversicherungen (BSV)  z.B. Diskussion um das Abstimmungsverhalten von Jugendlichen  z.B. Diskussion um Politik- Verdrossenheit von Jugendlichen
  17. 17. … Aber: 17 NZZ 10.11.2014
  18. 18. eParticipation (nach [Albrecht et al. 2008 S. 5] ) 18 «… die Teilhabe von natürlichen und juristischen Personen … an politisch-administrativen Prozessen der Entscheidungsfindung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT).»
  19. 19. eParticipation für Kinder und Jugendliche 19 • Mehr Beteiligung als Trend und Herausforderung • Einsatz von Mitteln der IKT/ Social Media • Bedürfnis nach einer stärkeren politischen Wahrnehmung und Einbindung von Kindern und Jugendlichen  eParticipation für Kinder und Jugendliche  Pilotvorhaben im stgaller Rheintal
  20. 20. Kinder- und Jugendpartizipation – Vorbereitung eines Projekts in einer Gemeinde im stgaller Rheintal 20 Umfrage in der Schule zum Thema mitrede – mitentscheide – mitgstalte Ausgearbeitete Vorschläge:  Ideenbörse  Diskussionsforum  Feedbacks  Gemeinde Game  Informationsplattform Bildquelle: undpeuropeandcis on flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)
  21. 21. Kinder- und Jugendpartizipation – Vorbereitung eines Projekts in einer Schweizer Gemeinde 21 Umfrage in der Schule zum Thema mitrede – mitentscheide – mitgstalte Ausgearbeitete Vorschläge:  Ideenbörse  Diskussionsforum  Feedbacks  Gemeinde Game  Informationsplattform
  22. 22. Möglichkeiten und Ziele der Ideenbörse 22 1. Kinder und Jugendliche können ihre Ideen über die Plattform einbringen und zu eingegebenen Vorschlägen Stellung nehmen. 2. Der Gemeinderat kann über aktuelle Geschäfte und Prozesse informieren und die Meinung der Kinder und Jugendlichen dazu einholen. 3. Kinder und Jugendliche können sich untereinander über politische Fragestellungen, welche sie direkt im Alltag betreffen, austauschen und eine Haltung dazu entwickeln. 4. Die Ergebnisse und Auswertung der eingebrachten Themen sollen genutzt werden, um das politische Interesse und die Mitgestaltung im Gemeinwesen zu aktivieren. (vgl. auch Gemeindeblatt Grabs Nov. 2014)
  23. 23. Kinder- und Jugendpartizipation – Vorbereitung eines Projekts in einer Gemeinde im stgaller Rheintal 23 Beliebteste Mitmach - Geräte:  Smartphone dominiert  Tablet abgeschlagen 0 50 100 150 200 250 Smartphone PC Notebook Tablet
  24. 24. Kinder- und Jugendpartizipation – Vorbereitung eines Projekts in einer Gemeinde im stgaller Rheintal 24 Beliebteste Mitmach - Plattformen:  Social Media dominieren  Facebook eher abgeschlagen 0 20 40 60 80 100 120 140 160
  25. 25. Fazit und kritische Erfolgsfaktoren 25  Bestehende Partizipationsangebote sind zu wenig an den jugendtypischen Lebenswelten ausgerichtet  Kinder und Jugendliche partizipieren je intensiver desto individueller das vorhandene Interesse ist  Erwachsene müssen die die Mitwirkung der Heranwachsenden aktiv anstreben und unterstützen  Verwaltung, Exekutive, Eltern, Lehrer, …  Kinder und Jugendliche müssen durch ihr Handeln und Tun eine Wirkung erzeugen können
  26. 26. Fazit und kritische Erfolgsfaktoren (2) 26  Es braucht Plattformen und Gefässe, bei welchen sich Kinder und Jugendliche auf einfachem, unbürokratischem Weg „Gehör verschaffen“, … ihre Anliegen und Ideen diskutieren und … in altersgerechten Formen darüber verhandeln können  Der Social Media Einsatz alleine führt nicht automatisch zu mehr Beteiligung und Engagement  Die Rahmenbedingungen müssen klar und transparent kommuniziert sein  z.B. Zeitplan  z.B. Relevanz der Inputs  z.B. Weiterverarbeitung der Inputs  z.B. Inzentivierung
  27. 27. 27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Diese Präsentation ist Online verfügbar unter: hdz.li/Fachhochschultag
  28. 28. Kontakt Dr. Hans-Dieter Zimmermann IPM-FHS Rosenbergstrasse 59, 9001 St. Gallen, Schweiz hansdieter.zimmermann@fhsg.ch www.esociety.net www.fhsg.ch/ipm www.hdzimmermann.net blog.hdzimmermann.net @hdzimmermann @FHS_eSociety 28

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