Sechs Ebenen
sozialer
Systeme
Personen als Elemente sozialer Systeme


                        Auswahl und Definition der relevanten Personen:
         ...
Subjektive Deutungen


                                      Der hat keine   TROTTEL!
                                    ...
Praxisrelevanz


                      Menschen machen sich ihr eigenes Bild
                      der Wirklichkeit (=ihre...
Menschen machen sich ein Bild von ihrer Wirklichkeit
Regeln sozialer Systeme

                                            Immer schön
                                         ...
Praxisrelevanz


                      Technische Systeme -> keine Regeln

                      Soziale Systeme -> Vorsch...
Interaktionsstrukturen




                                             Kritik




                                       ...
Interaktionsstrukturen



                      „Interaktionsstrukturen sind immer wieder-
                      kehrende ...
Implikationen



                      Personen beeinflussen sich gegenseitig.

                      Wiederkehrende Verha...
Interaktionsstrukturen



                   a           Das Verhalten des anderen wird negativ gedeutet
                 ...
Nörgler-Rückzugsbeispiel (Watzlawick)

                            Rückkopplungen basieren auf wechselseitigen
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Nörgler-Rückzugsbeispiel (Watzlawick)



      Weil die (!) immer                                         Die (!) sind    ...
Interaktionsstrukturen


                      Dysfunktionale Interaktionsstrukturen
                      verhindern die ...
Interaktionsstrukturen


                      Diagnose dysfunktionaler Interaktionen –
                      Subjektive D...
Interaktionsstrukturen


                      Diagnose dysfunktionaler Interaktionen –
                      Verhaltenseb...
Visualisierung von Interaktionsstrukturen

           Zick-Zack-Linie (Watzlawick)



           Ehefrau




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Visualisierung von Interaktionsstrukturen


       Teufelskreislauf (Schultz von Thun)

                                  ...
Visualisierung von Interaktionsstrukturen

       Verhaltenssequenz (DeShazer)

                                          ...
Visualisierung von Interaktionsstrukturen


       Visualisierung sozialer Systeme


                                     ...
Systemumwelt

    Politik (Regeln,                                      Materielle Umwelt         Geschäftsleitung
    Nor...
Gemeinsame Geschichte (Entwicklung)

                                               Zukunft




                          ...
Implikationen


                      Personen eines sozialen Systems
                      verändern sich (z.B. Personalw...
Synthese
                                                                                     Systemumwelt
               ...
Reife-Kontinuum
nach Steven Covey
Die drei Stufen
                                                                       Paradigma des WIR

                ...
Paradigma des WIR

                                                        Wir schaffen das. Wir können kooperieren.
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12 - Fh Heidelberg Sechs Ebenen Sozialer Systeme

  1. 1. Sechs Ebenen sozialer Systeme
  2. 2. Personen als Elemente sozialer Systeme Auswahl und Definition der relevanten Personen: Wer gehört zum System, wer nicht? Vorgesetzter Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42
  3. 3. Subjektive Deutungen Der hat keine TROTTEL! Ahnung! Vorgesetzter Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42
  4. 4. Praxisrelevanz Menschen machen sich ihr eigenes Bild der Wirklichkeit (=ihre Wirklichkeit). Jeder sieht die Situation anders. Personen machen sich Gedanken über sich und ihre Umwelt, verfolgen persönliche Ziele und bewerten Situationen. Entscheidungsfähige Subjekte (=Menschen) beeinflussen die Entwicklung des Systems. Quelle: König/Volmer 1999, 35-42
  5. 5. Menschen machen sich ein Bild von ihrer Wirklichkeit
  6. 6. Regeln sozialer Systeme Immer schön freundlich! Friedlichkeit und Höflichkeit ist Friedhöflichkeit. (Schultz von Thun) Vorgesetzter Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42
  7. 7. Praxisrelevanz Technische Systeme -> keine Regeln Soziale Systeme -> Vorschriften über Do`s und Dont`s regeln System In Organisationen schriftlich fixiert (Organisationspläne, Stellenbeschreibungen, Unternehmenswerte und Philosophie) Oft auch inoffizielle Regeln: - problemlösungsförderlich - dysfunktionale Regeln Quelle: König/Volmer 1999, 35-42
  8. 8. Interaktionsstrukturen Kritik Rückzug Vorgesetzter Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  9. 9. Interaktionsstrukturen „Interaktionsstrukturen sind immer wieder- kehrende Verhaltensweisen der beteiligten Personen.“ (König/Volmer 1999, 202) Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  10. 10. Implikationen Personen beeinflussen sich gegenseitig. Wiederkehrende Verhaltensmuster bilden Interaktionsstrukturen (= Regelkreisläufe und Rückkopplungsprozesse) „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion [subjektive Deutungen] der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“ (Watzlawick 1969, 61) Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  11. 11. Interaktionsstrukturen a Das Verhalten des anderen wird negativ gedeutet (Schuld abschieben). b Das eigene Verhalten wird als Reaktion auf das Verhalten des Interaktionspartners gedeutet (Externalisieren). c Möglicherweise wird auch das eigene Verhalten als negativ gesehen (z.B. mangelnde Durchsetzungsfähigkeit) Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  12. 12. Nörgler-Rückzugsbeispiel (Watzlawick) Rückkopplungen basieren auf wechselseitigen Deutungen. In technischen und biologischen Systemen ist eine Interpretation und Deutung nicht möglich. Weil er (!) immer Ich will meine Weil sie (!) immer weggeht, Er hat kein Ruhe! nörgelt, ziehe schimpfe ich! Interesse an mir! Ich mich zurück! Kritik Rückzug Ehefrau Ehemann Keine eindeutige Ursache, beide verstärken sich gegenseitig. Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  13. 13. Nörgler-Rückzugsbeispiel (Watzlawick) Weil die (!) immer Die (!) sind Weil ihr (!) immer Mist Mist bauen, Die sind das Problem! baut, kooperieren wir klappt es nicht! unfähig! nicht! Kritik Rückzug Abteilung 1 Abteilung 2 Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  14. 14. Interaktionsstrukturen Dysfunktionale Interaktionsstrukturen verhindern die Entwicklung sozialer Systeme. Es werden immer wieder dieselben Vorwürfe vorgebracht (im-Kreis-drehen). Es werden immer wieder Vereinbarungen getroffen und nicht eingehalten (keine gemeinsame kooperative Verbindlichkeit). Es werden immer wieder Schuldige für Fehler gesucht (Sündenbock-Mentalität). Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  15. 15. Interaktionsstrukturen Diagnose dysfunktionaler Interaktionen – Subjektive Deutungen: Welche Situationen werden als belastend erlebt? Wo hat der Betroffene das Gefühl, auf der Stelle zu treten, nicht vorwärts zu kommen? Wo hat er das Gefühl, immer wieder kämpfen zu müssen? Wo erlebt er „Sand im Getriebe“? Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  16. 16. Interaktionsstrukturen Diagnose dysfunktionaler Interaktionen – Verhaltensebene: Gibt es Problemsituationen, die immer wieder auftreten? Welche Lösungsversuche wurden mit welchem Ergebnis ausprobiert? Welche Verhaltensweisen werden immer wieder gezeigt? Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  17. 17. Visualisierung von Interaktionsstrukturen Zick-Zack-Linie (Watzlawick) Ehefrau ück ück ück ück zur zur nör nör zur zur nör nör ch ch gel gel ch ch gel gel t si t si t t t si t si t t zieh zieh zieh zieh Ehemann Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  18. 18. Visualisierung von Interaktionsstrukturen Teufelskreislauf (Schultz von Thun) Seine subjektive Deutung: „Sie meckert immer an mir rum.“ Ihr Verhalten: Sein Verhalten: Sie schimpft Er geht weg! Ihre subjektive Deutung: „Er will nichts von mir wissen.“ Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  19. 19. Visualisierung von Interaktionsstrukturen Verhaltenssequenz (DeShazer) Kind ist „unartig“ Vater brüllt Kind weint Mutter interveniert Eltern streiten Kind geht Vater diszipliniert Kind weiter Mutter zieht sich zurück Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  20. 20. Visualisierung von Interaktionsstrukturen Visualisierung sozialer Systeme Bereichsleiter 2 Teamleiter 5 Abteilungsleiter 1 Bereichsleiter 1 Teamleiter 1 Geschäftsführer Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  21. 21. Systemumwelt Politik (Regeln, Materielle Umwelt Geschäftsleitung Normen, Werte) Markt (Büro, Arbeitsplatz,..) Management Externe Berater Kunden Vorgesetzter Mitarbeiter Lieferanten Andere Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209 Abteilungen
  22. 22. Gemeinsame Geschichte (Entwicklung) Zukunft Vorgesetzter Vergangenheit Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  23. 23. Implikationen Personen eines sozialen Systems verändern sich (z.B. Personalwechsel, Umstrukturierung). Subjektive Deutungen verändern sich (Perspektivenwechsel bei Globalisierung, Multikulturelle Teams). Regeln verändern sich (z.B. veränderte Marktbedingungen, neue Führungskultur). Interaktionsstrukturen verändern sich (z.B. Teamkonflikte, Abteilungskooperationen) Quelle: König/Volmer 1999, 35-42, 201-209
  24. 24. Synthese Systemumwelt Entwicklung Der hat keine TROTTEL! Ahnung! Regel: Immer schön freundlich! Kritik Rückzug Vorgesetzter Mitarbeiter Quelle: König/Volmer 1999, 35-42 , 201-209
  25. 25. Reife-Kontinuum nach Steven Covey
  26. 26. Die drei Stufen Paradigma des WIR Wir schaffen das. Wir können kooperieren. Paradigma des ICH Wir können unsere Talente und Fähig- DU Paradigma deskeiten zusammenlegen und gemeinsam WIR Ich kann das. Ich bin verantwortlich. etwas Größeres erreichen. Ich bin selbständig. Ich kann wählen. Du sorgst für mich. Du bist bei mir angekommen. Du bist nicht bis zu mir ICH durchgedrungen. Du bist schuld an den Ergebnissen. DU Interdependenz Unabhängigkeit Abhängigkeit Quelle: Steven Covey: Die sieben Wege zur Effektivität. Ein Konzept zur Meisterung Ihres beruflichen und privaten Lebens. Ffm: Campus 1997, 8. Aufl., S. 48ff.
  27. 27. Paradigma des WIR Wir schaffen das. Wir können kooperieren. Paradigma des ICH Die drei Stufen Wir können unsere Talente und Fähig- keiten zusammenlegen und gemeinsam Ich kann das. Ich bin verantwortlich. etwas Größeres erreichen. Ich bin selbständig. Ich kann wählen. Paradigma des DU WIR Du sorgst für mich. Du bist bei mir angekommen. Du bist nicht bis zu mir ICH durchgedrungen. Du bist schuld an den Ergebnissen. DU Interdependenz Unabhängigkeit Abhängigkeit Quelle: Steven Covey: Die sieben Wege zur Effektivität. Ein Konzept zur Meisterung Ihres beruflichen und privaten Lebens. Ffm: Campus 1997, 8. Aufl., S. 48ff.

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