Facebook & Co. im CP
Praxisworkshop
Prof. Tim Bruysten – richtwert GmbH
Inhalt
Begriffsdefinition „Social Media“
Marktübersicht – Zahlen und Fakten
Social Media
- Governance
- Redaktion
- Guideli...
Definition Social Media
Parlam
ent
Kongresse
Zeitschriften
Zeitungen
Tw
itter
Youtube
Facebook TV
Bücher
Definition Social Media
Gesellschaft (Mens...
Definition Social Media
Marktübersicht
Social Media auf dem Vormarsch?
Die aktuellen Zahlen des BITKOM zeigen
deutlich: Social Media ist nicht mehr auf
dem Vorma...
Internet Nutzung Allgemein
2001 2005 2009 2011
Anteil Gesamtbevölkerung in % 39 57 65 73,3
14-19 jährige Anteil in % 67,4 ...
Internet Nutzung Allgemein
Das Internet ist in allen Altergruppen vertreten. In
absoluten Zahlen ist die Altersgrupep um 4...
Internet Nutzung Allgemein
Durch alle Bildungsschichten hindurch ist die
Online-Nutzung selbstverständlich geworden.
Quell...
Internet Nutzung Allgemein
Das Internet wird täglicher Begleiter und wird
oft synchron zu anderen Medien verwendet.
Quelle...
E-Commerce Nutzer
85 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal Waren oder
Dienstleistungen online gekauft bzw. gebuc...
E-Commerce Statistik
Ein Drittel (32 Prozent) der Internetnutzer hat bereits Bücher über
das Internet bestellt. Personen z...
Executives View
Quelle: Oxford Economics, 2011 „The New Digital Economy“ in collaboration with AT&T, Cisco, Citi, PwC & SAP
Executives View
Quelle: Oxford Economics, 2011 „The New Digital Economy“ in collaboration with AT&T, Cisco, Citi, PwC & SAP
Kinder Medien Nutzung
Kinder Medien Nutzung
Jugend Medien Nutzung
Quelle: Bitkom, 2011 „Jugend 2.0“
Jugend Medien Nutzung
92% der Jugendlichen besitzen ein eigenes Handy.
98% der Jugendlichen sind online.
Beliebteste Freiz...
Jugend Medien Nutzung
Quelle: Bitkom, 2011 „Jugend 2.0“
Jugendliche kommunizieren über eine Vielzahl verschiedener
Kommuni...
Social Networks gegenüber Web-Suche
McKinsey: July 2011: The impact of Internet technologies: Search
Im Sommer 2011 hat Mc...
Social Media
Governance
Social Media Governance
Social Media Governance
Social Media Governance
Social Media Governance
Integrate the use of Web 2.0 into employees’ day-to-day work activities.
This practice is the key ...
Social Media Governance
Monitoring
Dialog
Diskurs
Strategie
Social Media Governance
Ziele?
- Passen die Ziele zur Unternehmensidentität?
- Passen die Social Media Ziele zur Unternehm...
Social Media Governance
Was geht ab?
- Wo ist unsere Zielgruppe (heute)?
- Wo werden unsere Themen (heute) diskutiert?
- W...
Social Media Governance
Vorsicht!
- Ein Unternehmen ist nicht automatisch „Owner“ eines Themas…
- Ein Unternehmen hat nich...
Social Media Governance
…es geht ans Eingemachte.
- der Diskurs wird geführt, nimmt ein Unternehmen daran teil?
- entspric...
Prof. Tim Bruysten
bruysten@richtwert.eu
Weißenburgstraße 52
40476 Düsseldorf
0211 514 36 400
www.richtwert.eu
Redaktionsp...
Social Media Governance
Fazit
- Wer ist Verantwortlich?
- Was ist der Handlungsspielraum (für wen)?
- Wer ist der Sponsor ...
Social Media
Redaktion
Social Redaktion
“Conversation is King, content
is just something to talk about.”
—Cory Doctorow
Social Redaktion
Was tun?
Interessantes
Zeitnahes
Unterhaltsames
Proaktives
Social Redaktion
Was vermeiden?
Inhaltsschleudern
Linkschleudern
Keywordschleudern
Social Redaktion
Zu berücksichtigen
“Social” in Social Media
Water Cooler-Chat
Privates & Belangloses
„Small Talk“
Social Redaktion
Stil und Tonalität
“If you write for the Social Web,
don’t be fooled into thinking
you’re writing for the...
Social Redaktion
Stil und Tonalität
Das Gegenüber ernst nehmen!
27.01.12 FC Bayern im Shitstorm: Qualitäten wie Adolfo Val...
Exkurs: Don‘t fool around…
Das Gegenüber ernst nehmen!
http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/bayern-muenchen...
Social Redaktion
Stil und Tonalität
Informell
Engagiert
Unterhaltsam
Interessant
Social Redaktion
Stil und Tonalität
Einfühlsam
Großzügig
Inspirierend
Social Redaktion
“Are you adding value? There are millions of words
out there. The best way to get yours read is to
write ...
Social Redaktion
israelconsulate: “PM Lieberman in Haaretz #interview: Israel ready for mutual
#peace. http://bit.ly/JFbIk...
Social Redaktion
Was Schreiben im Social Web nicht ist:
Journalistisches Schreiben
Kreatives Schreiben
Akademisches Schrei...
Social Redaktion
Was Schreiben im Social Web ist:
Konversation
Social Redaktion
Was Schreiben im Social Web aber auch ist:
Journalistisches Schreiben
Kreatives Schreiben
Akademisches Sc...
Social Redaktion
Journalistisches Schreiben
Interessantes berichten
Menschen informieren
Faktengenauigkeit/Sorgfalt
Social Redaktion
Kreatives Schreiben / Geschichten erzählen
Flexible sprachliche Register
Bildstärke und Rhetorik
Fantasie...
Social Redaktion
Akademisches Schreiben
Strukturiertes Schreiben
Fundierte, wissensgestützte Argumentation
Überprüfbarkeit
Social Redaktion
Bausteine
•Kontext & Tonalität aufbauen (Exposition)
•Fakten/Informationen/Thema in Story umsetzen
(z. B....
Social Redaktion
Was Schreiben im Social Web
darüber hinaus
Proaktive Konversation
Social Redaktion
Proaktive Konversation
Was interessiert Menschen vs. Was will ich sagen
Auf themenähnlichen Plattformen a...
Social Media
Guidelines
Social Media Guidelines
1. Transparenz
Zeigen Sie, wer Sie sind.
Agieren Sie nicht anonym, sondern mit ihrem vollständigen...
Social Media Guidelines
2. Persönlichkeit: Sie sind Jemand
Wenn Sie öffentlich einen Kommentar im Kontext Ihrer Firma abge...
Social Media Guidelines
3. Themenorientierung: Bleiben Sie sachbezogen
Bei allen Beiträgen in Diskussionen und Kommentaren...
Social Media Guidelines
4. Gleichgewicht: Seien Sie relevant
Relevant zu sein heißt, einen guten Querschnitt von Meinungen...
Social Media Guidelines
5. Strategie: Seien Sie vorausschauend
Die Auswahl der vorgestellten Inhalte sollte sich auch, abe...
Social Media Guidelines
6. Verantwortlichkeit: Handeln Sie im Gesamtinteresse
Seien Sie sich bei der Teilnahme an Diskussi...
Social Media Guidelines
7. Koordiniert: Handeln Sie im Kontext
Seien Sie sich Ihrer Rolle und der damit verbundenen Verant...
Social Media Guidelines
8. Vorgaben: Einhalten
Beachten Sie bei der Nutzung von Social Media geltende gesetzliche Vorgaben...
Social Media Guidelines
9. Fehler: Nicht ignorieren
Trotz aller Sorgfaltspflicht können Fehler geschehen. Klären Sie Fehler...
Social Media Guidelines
Best Practise
The good, the bad, but not the ugly
“Balanced online dialogue. Whether content is pr...
Social Media
Aus der Praxis
Social Innovation
Produktlebenszyklen
„klassischer Lebenszyklus“
0
25
50
75
100
Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang
Absatz
Produktlebenszyklen
„social Product“
0
25
50
75
100
Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang
NetzwerkInvolvierung
Produktlebenszyklen
„social Product“
0
25
50
75
100
Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang
NetzwerkInvolvierung
Crow
dSourcing
O
pen
Innovation
Co-X
Liquid
Dem
ocracy
SM
M
onitoring
Involvement
Social Innovation
Kreation als „Ko-Kreation“ planen
- Klar formulierte Beteiligungsangebote machen
- Klare, einfache Regel...
Quelle: pwc.com
„Engaging with customers in a
dialog and being an effective
listener is where the greatest
innovations wil...
28.262%%%%%Product%Ideas%
19.606%% %Experience%I.%
11.659 %Involment%I.!
12.400&&&&&&Ideen&
746.000&&&Bewertungen&
86.000 &Kommentare!
3.800%%%%%%%User%
%%%%%%%%%%%%%%%%%Aufgaben%
%%%%%%%%%%%%%%%%%Lösungen%
%%%%%%%%%%%%%%%%%Kommentare%
2.530&&&&&User&
5.425&&&&&Ideen&
57.666&&Bewertungen!
Bomardier| YouRail|http://goo.gl/ROcvT
Das „Social Product“
Nicht mehr das Produkt,
sondern dessen
Integration in eine
Lebensart stehen im
Mittelpunkt
Was genau ist denn dann
so ein „Produkt“?
Ein Buch?
Lernen
Entertainment
Produkt
Buch
Hintergrundinformationen
Austausch mit Freunden
Wein
Kamin
Gemütliche
Stimmung
Musik
kuschelige
Decke
Situati...
Produkt
Buch
Hintergrundinformationen
Austausch mit Freunden
Wein
Kamin
Gemütliche
Stimmung
Musik
kuschelige
Decke
Situati...
Situation 2
Produkt
Hörbuch
Hintergrundinformationen
Austausch mit Freunden
Wasser
Auto
halbe
Konzentration
Staumeldung
Fa...
Situation 2
Produkt
Hörbuch
Hintergrundinformationen
Austausch mit Freunden
Wasser
Auto
halbe
Konzentration
Staumeldung
Fa...
Situation 3
Produkt
Erinnerung
Hintergrundinformationen
Gespräche
Wein
Restaurant
Pizza
Lärm
Speisekarte
Situation 3
Produkt
Erinnerung
Hintergrundinformationen
Gespräche
Wein
Restaurant
Pizza
Lärm
Speisekarte
ErlebnisHörbuchBuch eBook
Dokumente Performate
ErlebnisHörbuchBuch eBook
Dokumente Performate
Durch Produzenten definiert In der Gemeinschaft definiert
Performate
Gemeinschaft
Herausforderung„Was ist das Ziel?“
Vergleich
Badges
Social
Network
Performate
Gemeinschaft
Anfänger
Profi
MasterHerausforderung„Was ist das Ziel?“
Vergleich
Badges
Social
Network
Anfänger
Profi
Master
„A Players Journey“
Eindeutige Priorisierung von Handlungen
ermöglichen
Klare Punkte mit Handlungen v...
Gemeinschaft?
Bezugsnetzwerke!
Freunde
Familie Kegelklub
Büro
Kunde
Konferenz
Einkaufszentrum
Bezugsnetzwerke!
Freunde
Familie Kegelklub
Büro
Kunde
Konferenz
Einkaufszentrum
Social
Graphs
Bezugsnetzwerke!
Freunde
Familie Kegelklub
Büro
Kunde
Konferenz
Einkaufszentrum
Social
Graphs
Was ist der Social Graph
von einem Buch?
- Die Netzwerke des Lesers
- Was für Themen gibt es in diesen Netzwerken?
- Welch...
Wo sind strukturelle Löcher
in Netzwerken?
Wo sind strukturelle Löcher
in Netzwerken?
Ein Social Product hilft einem Kunden,
diese zu schließen – oder offen zu halte...
Verbindungen zwischen
Netzwerken potentiell
immer möglich
Verbindungen zwischen
Netzwerken potentiell
immer möglich
Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen
mit und integ...
Verbindungen zwischen
Netzwerken potentiell
immer möglich
Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen
mit und integ...
Verbindungen zwischen
Netzwerken potentiell
immer möglich
Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen
mit und integ...
Netzwerke können
spontan entstehen
Netzwerke können
spontan entstehen
Netzwerke können
spontan entstehen
…und die verbinden,
die jetzt ein Bedürfnis teilen
Netzwerke sehen
sich gegenseitig
Netzwerke sehen
sich gegenseitig
„Wir leben in einer Welt, in der kein Geheimnis länger
als fünf Minuten bewahrt werden ka...
Netzwerke sehen
sich gegenseitig
Netzwerke sehen
sich gegenseitig
… und die Botschaft geht auf Reise…
Der Mann
ohne
Geheimnisse
Viele Menschen fürchten um ihre Privatsphäre.
Rainer Wasserfuhr macht sich ganz und gar öffentli...
3 Kontexte
Persönlicher Kontext
Sozialer Kontext
Live Kontext
Persönlicher Kontext
Sinus Millieu
Sozio-Demographie
Nielsengebiet
Allgemeine, aktuelle Situation
Beziehung zur Marke
Sozialer Kontext
Rolle in Netzwerken
Zugriff auf Bewertungen
Moden & Trends
Live Kontext
Was geschieht gerade?
Wo ist der Kunde im Moment?
Wer ist noch dort?
Welche 3.-Informationen sind relevant?
Rolle in Netzwerken
Rolle in Netzwerken
Wen muss man zu einer Buch-Release-
Party einladen, damit es den größten
positiven Effekt im Netzwerk ...
Rolle in Netzwerken
Wen muss man zu einer Buch-Release-
Party einladen, damit es den größten
positiven Effekt im Netzwerk ...
Einfluss
Y = C*2^X
Law of Social Sharing, Marc Zuckerberg
Social Gaming / Gamification
Spielen macht Spaß
Spielen…
macht Spaß…
Lernen unter optimalen Bedingungen…
Klare Ziele & greifbare Zwischenziele…
Verständliche Umgebung…
Ei...
http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
Blackjack
CastleVille
Café World
Chess with Friends
CityVille
CityVille Hometown
Dream Zoo
Drop 7
Empires & Allies
FarmVil...
Blackjack
CastleVille
Café World
Chess with Friends
CityVille
CityVille Hometown
Dream Zoo
Drop 7
Empires & Allies
FarmVil...
Blackjack
CastleVille
Café World
Chess with Friends
CityVille
CityVille Hometown
Dream Zoo
Drop 7
Empires & Allies
FarmVil...
Social Games
Bei jedem Spiel, einen Kontakt herstellen.
Schönheit / „Moments of Joy“
Regelmäßige, aber einfache Updates
Gamification
…spielerisch die Motivationen der
Menschen herausfordern.
Mit dem SmartPhone beim Shopping Punkte sammeln und ...
Gamification
Präsentation & Simulation
Gamification
Das Lesen von (Fach)Büchern online inszenieren.
Achievements und Quests
Offline + Online „Weisheit“ kombinieren...
Experience Sharing
Das Produkterlebnis als Ganzes begleiten
- Hintergrund-Informationen / Anekdoten
- Austausch ermögliche...
Social Shopping
Integration der Produktpräsentation
- Sharing einfach machen
- Sharing im richtigen Kontext einfach machen
Situative Shops
Screens & Apps gibt es (bald) überall
Login in SM erfolgt mittels NFC
Keine Werbung, sondern kontextuelle ...
Wertschöpfung?
Markt Umsatz ($) Anteil
Werbung 5,5 MRD 53 %
Social Games 3,2 MRD 31 %
Premium Accounts 0,236 MRD 2 %
Sonstige 1,36 MRD 13...
Die Rolle des Mittelsmannes
„Die Digitalisierung schließt strukturelle Löcher
in der Gesellschaft. Dadurch werden zahlreic...
Die Rolle des Mittelsmannes
„Wer strukturelle Löcher in der Meta-Ebene der
heutigen Marktwirtschaft findet, hat den Markt v...
20. Jhd. 21. Jhd.
Raum Netzwerk
Zeit Reputation
Service Kontext
Werbung Simulation
Marke Identität
Business Hebel
Social Return on X
Metrics, Feedback, Redaktion, Content
Social Return on X
Metrics, Feedback, Redaktion, Content
KPI?
Kategorien
Kategorien
Return on Invest
Identität
Marke
Innovation
Kommunikation
Loyalität
Service
Kontakt
Prof. Tim Bruysten
www.bruysten.com
richtwert GmbH
www.richtwert.eu
xing.com/profile/Tim_Bruysten
facebook.com/bruy...
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing

684 Aufrufe

Veröffentlicht am

Die Folien meines Workshops vom 27.01.2012 bei der Akademie des dt. Buchhandels

Veröffentlicht in: Technologie
0 Kommentare
4 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
684
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
38
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
26
Kommentare
0
Gefällt mir
4
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Workshop: Facebook & Co. im Corporate Publishing

  1. 1. Facebook & Co. im CP Praxisworkshop Prof. Tim Bruysten – richtwert GmbH
  2. 2. Inhalt Begriffsdefinition „Social Media“ Marktübersicht – Zahlen und Fakten Social Media - Governance - Redaktion - Guidelines - Best Practice Social Innovation Das „Social“-Product Gemeinschaft Gamification Identitätsmanagement Wertschöpfung Fazit – der Wandel Start 10:00 Kaffeepause 11:30 Mittagspause 13:00 Fortsetzung 13:45 Kaffeepause 15:30 Ende 17:00
  3. 3. Definition Social Media
  4. 4. Parlam ent Kongresse Zeitschriften Zeitungen Tw itter Youtube Facebook TV Bücher Definition Social Media Gesellschaft (Menschen, Politik, Unternehmen, Märkte, …) Social Media / Social Networks Öffentlichkeit
  5. 5. Definition Social Media
  6. 6. Marktübersicht
  7. 7. Social Media auf dem Vormarsch? Die aktuellen Zahlen des BITKOM zeigen deutlich: Social Media ist nicht mehr auf dem Vormarsch: Social Media hat längst eine der bedeutensten Positionen unter allen Medien in allen Zielgruppen eingenommen.
  8. 8. Internet Nutzung Allgemein 2001 2005 2009 2011 Anteil Gesamtbevölkerung in % 39 57 65 73,3 14-19 jährige Anteil in % 67,4 90,1 95,5 100 20-29 jährige Anteil in % 65,5 85,3 90,9 98,2 30-39 jährige Anteil in % 50,3 78,8 85,4 94,4 40-49 jährige Anteil in % 49,3 70,3 77,6 90,7 50-59 jährige Anteil in % 32,2 54,1 64,2 69,1 60+ 8,1 18,0 26,7 34,5 Basis: Erwachsene ab 14 Jahren in Deutschland (n=1806) Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009 In absoluten Zahlen ist damit seit 2009 mit ~> 10 Millionen Online-Nutzern die Altersgruppe zwischen 40 und 49 die größte.
  9. 9. Internet Nutzung Allgemein Das Internet ist in allen Altergruppen vertreten. In absoluten Zahlen ist die Altersgrupep um 45 Jahre herum die größte. Quelle: Bitkom, 2011 „Netzgesellschaft“
  10. 10. Internet Nutzung Allgemein Durch alle Bildungsschichten hindurch ist die Online-Nutzung selbstverständlich geworden. Quelle: Bitkom, 2011 „Netzgesellschaft“
  11. 11. Internet Nutzung Allgemein Das Internet wird täglicher Begleiter und wird oft synchron zu anderen Medien verwendet. Quelle: Bitkom, 2011 „Netzgesellschaft“
  12. 12. E-Commerce Nutzer 85 Prozent aller Internetnutzer haben schon einmal Waren oder Dienstleistungen online gekauft bzw. gebucht. Frauen liegen mit 87 Prozent etwas vor Männern (83 Prozent). Im Altersvergleich ist der Anteil der Online- Shopper unter den 30-49-Jährigen am größten (91 Prozent). Quelle: Bitkom, 2011 „Netzgesellschaft“
  13. 13. E-Commerce Statistik Ein Drittel (32 Prozent) der Internetnutzer hat bereits Bücher über das Internet bestellt. Personen zwischen 30 und 49 Jahren und Personen mit Abitur/Studium lie- gen mit jeweils 36 Prozent über dem Durchschnitt. Haushaltsgeräte haben bereits 24 Prozent im Internet gekauft, überdurchschnittlich häufig Personen der mittleren Altersgruppen (30-49 Jahre: 30 Prozent; 50-64 Jahre: 29 Prozent). Etwa jeder sechste Internetnutzer (16 Prozent) hat Möbel und Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Eine Minderheit von 15 Prozent der Internetnutzer geben an, dass sie noch nie etwas über das Internet gekauft haben. Quelle: Bitkom, 2011 „Netzgesellschaft“
  14. 14. Executives View Quelle: Oxford Economics, 2011 „The New Digital Economy“ in collaboration with AT&T, Cisco, Citi, PwC & SAP
  15. 15. Executives View Quelle: Oxford Economics, 2011 „The New Digital Economy“ in collaboration with AT&T, Cisco, Citi, PwC & SAP
  16. 16. Kinder Medien Nutzung
  17. 17. Kinder Medien Nutzung
  18. 18. Jugend Medien Nutzung Quelle: Bitkom, 2011 „Jugend 2.0“
  19. 19. Jugend Medien Nutzung 92% der Jugendlichen besitzen ein eigenes Handy. 98% der Jugendlichen sind online. Beliebteste Freizeitbeschäftigung ist das Treffen von Freunden (68%) gefolgt von Surfen im Internet (39%). Der Internetzugang ist Jugendlichen fast genauso wichtig wie gute Schulnoten (86% vs. 93%). Beliebteste Tätigkeiten im Internet sind die Informationssuche (76%), das Anschauen von Filmen und Videos (73 Prozent), das Chatten mit Freunden (65 Prozent) und das Hören von Musik (63 Prozent). 74% der Jugendlichen nutzen aktiv soziale Netzwerke. Dabei sind sie im Schnitt in zwei verschiedenen Communitys angemeldet. Quelle: Bitkom, 2011 „Jugend 2.0“
  20. 20. Jugend Medien Nutzung Quelle: Bitkom, 2011 „Jugend 2.0“ Jugendliche kommunizieren über eine Vielzahl verschiedener Kommunikationskanäle mit ihren Freunden. Die meist genutzten Formen sind Festnetztelefonieren (65%), SMS-Versand (57%) und Internet-Chat (51%). Briefe schreiben nur noch 5%. 64% der Jugendlichen haben im Internet ihr Wissen verbessert. 43% können sich ein Leben ohne Internet gar nicht mehr vorstellen. 28% haben neue Freunde über das Internet kennengelernt. 57% fordern einen intensiveren Computereinsatz im Unterricht.
  21. 21. Social Networks gegenüber Web-Suche McKinsey: July 2011: The impact of Internet technologies: Search Im Sommer 2011 hat McKinsey aufgezeigt, dass die Bedeutung von sozialen Netzwerken gegenüber der klassischen Internet-Suche dramatisch steigt. Immer mehr Menschen nutzen nicht mehr die Suche, sondern soziale Netzwerke als globale „Navigation“ im Internet. Gleichzeitig sinkt die Bedeutung von Portalen dramatisch.
  22. 22. Social Media Governance
  23. 23. Social Media Governance
  24. 24. Social Media Governance
  25. 25. Social Media Governance
  26. 26. Social Media Governance Integrate the use of Web 2.0 into employees’ day-to-day work activities. This practice is the key success factor in all of our analyses, as well as other research we have done. What’s in the work flow is what gets used by employees and what leads to benefits.
  27. 27. Social Media Governance Monitoring Dialog Diskurs Strategie
  28. 28. Social Media Governance Ziele? - Passen die Ziele zur Unternehmensidentität? - Passen die Social Media Ziele zur Unternehmensstrategie? - Passen die Social Media Ziele zur Zielgruppe im Web? - Passen die Social Media Ziele zur Kommunikationskultur in den Social Networks? Strategie
  29. 29. Social Media Governance Was geht ab? - Wo ist unsere Zielgruppe (heute)? - Wo werden unsere Themen (heute) diskutiert? - Wer sind die Influencer? - Welche Netzwerke können identifiziert werden? - Wo werden wir in welchem Kontext wann und wie von wem erwähnt? Monitoring
  30. 30. Social Media Governance Vorsicht! - Ein Unternehmen ist nicht automatisch „Owner“ eines Themas… - Ein Unternehmen hat nicht zwangsläufig „recht“… - Ein Unternehmen muss sich an die Gepflogenheiten des Mediums halten… - Ein Unternehmen muss (ausserdem) den rechtlichen Rahmen einhalten… Dialog
  31. 31. Social Media Governance …es geht ans Eingemachte. - der Diskurs wird geführt, nimmt ein Unternehmen daran teil? - entspricht der Diskurscharkter dem Unternehmenscharakter? - ist das Unternehmen in der Lage, ein Diskursergebnis umzusetzen? Diskurs
  32. 32. Prof. Tim Bruysten bruysten@richtwert.eu Weißenburgstraße 52 40476 Düsseldorf 0211 514 36 400 www.richtwert.eu Redaktionsprozesse für das Social Web „Conversation is King, Content is just something to talk about.“ 1 – Cory Doctorow Zuhören Wer sind meine Kunden? In welchen Netzwerken sind sie? Wann sind meine Kunden dort? Welchen Themen interessieren sie dort? wie? wo? Selbst gucken! SocialMention.com Klout.com Tweetgrid.com ! Agieren Interessantes Zeitnahes Unterhaltsames Proaktives 3 zu vermeiden: Inhaltsschleudern Linkschleudern Keywordschleudern ! a Tonalität Markentreu Informell Engagiert Einfühlsam b Konversation+ Journalistisch Kreativ Akademisch Werblich Reagieren Likes Kommentare Retweets Trackbacks Vias 2 Incident Management Ansprechpartner festlegen Zuständigkeiten klären Mitarbeiter involvieren Klarheit schaffen ! Community Konversation führen Treue belohnen Loyalität fördern Netzwerk denken 4 Vorsicht Kampagne Werbung SEO / SEM ! a Innovation Ko-Kreation Social Product Lernende Organisation b Netzwerk Unternehmen Integration Evolutionäre Strategie Media Strategie Media Governance Media Guidelines Are youaddingvalue? c Tools nutzen Hootsuite.com Google Reader URL Shortener Tweetdeck
  33. 33. Social Media Governance Fazit - Wer ist Verantwortlich? - Was ist der Handlungsspielraum (für wen)? - Wer ist der Sponsor im Unternehmen? - Wer sind Stakeholder? - Wo sind Bezugsgruppen? - Wer sind die Ansprechpartner (intern, wie extern)? - Was ist der rechtliche Rahmen? - Was ist der unternehmerische Rahmen? - Was ist der kulturelle Rahmen? - Was ist der Identitäts-Rahmen?
  34. 34. Social Media Redaktion
  35. 35. Social Redaktion “Conversation is King, content is just something to talk about.” —Cory Doctorow
  36. 36. Social Redaktion Was tun? Interessantes Zeitnahes Unterhaltsames Proaktives
  37. 37. Social Redaktion Was vermeiden? Inhaltsschleudern Linkschleudern Keywordschleudern
  38. 38. Social Redaktion Zu berücksichtigen “Social” in Social Media Water Cooler-Chat Privates & Belangloses „Small Talk“
  39. 39. Social Redaktion Stil und Tonalität “If you write for the Social Web, don’t be fooled into thinking you’re writing for the masses. In the context of the New Economy, especially, you’re always writing for a readership of one.”
  40. 40. Social Redaktion Stil und Tonalität Das Gegenüber ernst nehmen! 27.01.12 FC Bayern im Shitstorm: Qualitäten wie Adolfo Valencia | FC Bayern München | Bundesliga | Fußba… 1/4 br.de/themen/sport/inhalt/fussball/…/fc-bayern-muenchen-shitstorm-misslungener-pr-gag100.html Ihr Standort: BR.de Themen Sport Fußball Bundesliga FC Bayern München FC Bayern im Shitstorm Weitere Inhalte zu [bayern münchen shitstorm] bei BR.de FC Bayern im Shitstorm Qualitäten wie Adolfo Valencia Ein "Shitstorm" ist ein Phänomen, bei dem Internetuser in Blogs, Twitter, Facebook & Co. gegen Konzerne oder andere Personengruppen wettern. Im neuesten Shitstorm mittendrin: Der FC Bayern München - nach einer komplett verunglückten Marketingaktion.Stand: 26.01.2012 "FC Bayern verpflichtet Offensiv-Spieler", meldete der deutsche Fußball-Rekordmeister amDonnerstagmittag auf seiner Homepage, Sportdirektor Christian Nerlinger wird gar mit den Worten "spektakuläre Neuverpflichtung" zitiert. Verwunderlich nur: Die angekündigte Pressekonferenz um 14 Uhr war in keiner Sportredaktion angekündigt, die "Mia san mia"-Männchen von der Säbener Straße wollten den Transfercoup ausschließlich per Livestream auf ihrer Facebook-Seite verkünden. Erst Hoffnung, dann Zweifel Die User im Internet, allen voran bei Twitter, störte das trotzdem herzlich wenig. User @alleyesonrene twitterte neugierig "Der FC Bayern hat sich einen neuen Spieler geholt, mal gespannt wer das sein wird." Andere wünschten sich gleich Stars: "Sahin? van der Vaart? van Nistelrooy? Bei FB is einiges los :'D", freute sich @LadyGomez exemplarisch. Der Traum von einem neuen Wunderstürmer durfte erstmal geträumt werden. "#Ailton fliegt aus dem Dschungelcamp und #Bayern kündigt geheimnisvollen Striker an. Na?Merkt Ihr was? #FCB #ibes" Twitter-User @EinSchatten
  41. 41. Exkurs: Don‘t fool around… Das Gegenüber ernst nehmen! http://www.derwesten.de/sport/fussball/1_bundesliga/bayern-muenchen-nutzt-social-media-fuer-peinlichen-pr-gag-id6285514.html
  42. 42. Social Redaktion Stil und Tonalität Informell Engagiert Unterhaltsam Interessant
  43. 43. Social Redaktion Stil und Tonalität Einfühlsam Großzügig Inspirierend
  44. 44. Social Redaktion “Are you adding value? There are millions of words out there. The best way to get yours read is to write things that people will value. Social communication from Intel should help our customers, partners, and co-workers. It should be thought-provoking and build a sense of community. If it helps people improve knowledge or skills, build their businesses, do their jobs, solve problems, or understand Intel better—then it's adding value.” (Intel Social Media Guidelines)
  45. 45. Social Redaktion israelconsulate: “PM Lieberman in Haaretz #interview: Israel ready for mutual #peace. http://bit.ly/JFbIk” katrinayellow: “@israelconsulate PM Lieberman? not FM?” israelconsulate: “@katrinayellow Our bad. PM Netanyahu, FM Lieberman.” katrinayellow: “@israelconsulate yeah I thought I woke up in an alternate reality. now THAT would be interesting :)” israelconsulate: “@katrinayellow Well we, for one, represent only one government, an alternate reality would be way too complicated” gyokusai: “@israelconsulate ROFL I so love your subtle laugh-out-loud sense of humor. Just promise to keep it, will you.” israelconsulate: @gyokusai We’ll do our best. Trying for witty response, but you’ll have to wait for our next moment of inspiration.
  46. 46. Social Redaktion Was Schreiben im Social Web nicht ist: Journalistisches Schreiben Kreatives Schreiben Akademisches Schreiben Werbliches Schreiben
  47. 47. Social Redaktion Was Schreiben im Social Web ist: Konversation
  48. 48. Social Redaktion Was Schreiben im Social Web aber auch ist: Journalistisches Schreiben Kreatives Schreiben Akademisches Schreiben Werbliches Schreiben
  49. 49. Social Redaktion Journalistisches Schreiben Interessantes berichten Menschen informieren Faktengenauigkeit/Sorgfalt
  50. 50. Social Redaktion Kreatives Schreiben / Geschichten erzählen Flexible sprachliche Register Bildstärke und Rhetorik Fantasie/Imaginationskraft
  51. 51. Social Redaktion Akademisches Schreiben Strukturiertes Schreiben Fundierte, wissensgestützte Argumentation Überprüfbarkeit
  52. 52. Social Redaktion Bausteine •Kontext & Tonalität aufbauen (Exposition) •Fakten/Informationen/Thema in Story umsetzen (z. B. als Ereignisserie oder Erfahrungsgeschichte) •Tür öffnen für Konversation (Conclusio, Frage etc.)
  53. 53. Social Redaktion Was Schreiben im Social Web darüber hinaus Proaktive Konversation
  54. 54. Social Redaktion Proaktive Konversation Was interessiert Menschen vs. Was will ich sagen Auf themenähnlichen Plattformen an Konversation beteiligen (Kommentare, @s, RTs, Likes) Links, Trackbacks, @s, RTs und Vias setzen
  55. 55. Social Media Guidelines
  56. 56. Social Media Guidelines 1. Transparenz Zeigen Sie, wer Sie sind. Agieren Sie nicht anonym, sondern mit ihrem vollständigen Namen. 2 (oder mehr) Rollen: Business, Privat, Kegelverein, …
  57. 57. Social Media Guidelines 2. Persönlichkeit: Sie sind Jemand Wenn Sie öffentlich einen Kommentar im Kontext Ihrer Firma abgeben, tun Sie dies immer in der ersten Person Singular („ich“ nicht „wir“). Nutzen Sie immer ein Profilbild, dass Sie jederzeit jedem Kunden zeigen würden. Möglichkeit von gebrandeten Profilbildern.
  58. 58. Social Media Guidelines 3. Themenorientierung: Bleiben Sie sachbezogen Bei allen Beiträgen in Diskussionen und Kommentaren sollten Mitarbeiter dazu beitragen, das Diskussionsthema im Fokus zu behalten und die Diskussion im Ernstfall wieder dorthin zurückzuführen. Sachbezogen bedeutet ebenfalls, bei unterschiedlichen Meinungen nicht für oder wider den Diskussionspartner sondern für oder wider dessen Standpunkt zu argumentieren. Generell gilt, dass Mitarbeiter sich aus hitzigen Diskussionen im Web heraushalten, wenn sie als Mitarbeiter auftreten.
  59. 59. Social Media Guidelines 4. Gleichgewicht: Seien Sie relevant Relevant zu sein heißt, einen guten Querschnitt von Meinungen und Perspektiven zu den Themen des eigenen Kompetenzfeldes vorzustellen einschließlich solcher, die nicht der eigenen Sicht entsprechen. Relevanz bedeutet aber auch, die vorgestellten Meinungen und Perspektiven relevant zu halten und nicht jeder konsensfreien Extremposition aus missverstandenen Gleichgewichtsidealen heraus eine Plattform zu bieten. Mindermeinungen u. ä. können vorgestellt werden, sollten in der Anmoderation aber auch unmißverständlich als solche gekennzeichnet werden.
  60. 60. Social Media Guidelines 5. Strategie: Seien Sie vorausschauend Die Auswahl der vorgestellten Inhalte sollte sich auch, aber nicht ausschließlich, an deren Aktualität orientieren. Platzierung und Häufigkeit der vorgestellten Themen und Inhalte sollten vertriebsrelevanten Überlegungen folgen und mit anderen öffentlichen Aktivitäten – z. B. Artikel, Blogeinträge, Pressemitteilungen u. a. von Mitarbeitern des eigenen Fachbereichs und auf der Website des Unternehmens – korrespondieren. eventuell ein zentraler, interner Newsletter / Blog / Wiki zum Thema…
  61. 61. Social Media Guidelines 6. Verantwortlichkeit: Handeln Sie im Gesamtinteresse Seien Sie sich bei der Teilnahme an Diskussionen und Kommentaren immer bewusst sein, dass Sie nicht nur für sich selbst verantwortlich sind. Jede Handlung und jeder Kommentar trägt zum Markenbild Ihrer Firma bei und dazu, wie alle Mitarbeiter in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Grundsätzlich sind Sie für jegliche Äußerungen privater oder beruflicher Natur selbst verantwortlich. Einmal veröffentlichte Inhalte sind im Internet sehr lange verfügbar. Wägen Sie aus diesem Grund vor der Veröffentlichung von Beiträgen sorgfältig deren Inhalt, Tonalität und Kontext ab.
  62. 62. Social Media Guidelines 7. Koordiniert: Handeln Sie im Kontext Seien Sie sich Ihrer Rolle und der damit verbundenen Verantwortung im Unternehmen bewusst. Sind Sie neu [in Ihrem Unternehmen], können Sie eventuell noch nicht jede Eventualität vollständig einschätzen. Gleichzeitig kann nicht jeder Mitarbeiter von den Aktivitäten aller anderen Mitarbeiter und Fachbereichen im Detail in Kenntnis sein. Wenn Sie daher im Kontext des Unternehmens oder seiner Themen ein Blog, eine Facebook-Seite oder ein Twitter-Kanal eröffnen möchten, oder eine andere Aktivität planen, sprechen Sie dies immer mit Ihrem Partner/Mentor [und der zentralen Social Media Redaktion] ab.
  63. 63. Social Media Guidelines 8. Vorgaben: Einhalten Beachten Sie bei der Nutzung von Social Media geltende gesetzliche Vorgaben, wie beispielsweise des Datenschutz-, Urheber- und Markenrechts. Dazu gehört auch die Einhaltung der Regeln der Wirtschaftsprüferordnung, der Code of Conduct, ebenso wie das Bemühen, weder durch Wortbeiträge in Diskussionen und Kommentaren noch durch technische Unachtsamkeit (Klicken auf dubiose Apps u. a.) vertrauliche Informationen preiszugeben.
  64. 64. Social Media Guidelines 9. Fehler: Nicht ignorieren Trotz aller Sorgfaltspflicht können Fehler geschehen. Klären Sie Fehler und Unsicherheiten unverzüglich mit ihrem Partner/Mentor [und der zentralen Social Media Redaktion] ab. Dort wird man ihnen gerne helfen und beratend zur Seite stehen.
  65. 65. Social Media Guidelines Best Practise The good, the bad, but not the ugly “Balanced online dialogue. Whether content is pre-moderated or community moderated, follow these three principles: the Good, the Bad, but not the Ugly. If the content is positive or negative and in context to the conversation, then we approve the content, regardless of whether it’s favorable or unfavorable to Intel. But if the content is ugly, offensive, denigrating, and completely out of context, then we reject the content.”
  66. 66. Social Media Aus der Praxis
  67. 67. Social Innovation
  68. 68. Produktlebenszyklen „klassischer Lebenszyklus“ 0 25 50 75 100 Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang Absatz
  69. 69. Produktlebenszyklen „social Product“ 0 25 50 75 100 Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang NetzwerkInvolvierung
  70. 70. Produktlebenszyklen „social Product“ 0 25 50 75 100 Entwicklung Einführung Wachstum Reife Rückgang NetzwerkInvolvierung
  71. 71. Crow dSourcing O pen Innovation Co-X Liquid Dem ocracy SM M onitoring Involvement
  72. 72. Social Innovation Kreation als „Ko-Kreation“ planen - Klar formulierte Beteiligungsangebote machen - Klare, einfache Regeln aufstellen (Copyright / Gewinne) - Verschiedene Motivationen zur Beteiligung bedienen - …
  73. 73. Quelle: pwc.com „Engaging with customers in a dialog and being an effective listener is where the greatest innovations will come from.“ John Hayes, CMO, American Express
  74. 74. 28.262%%%%%Product%Ideas% 19.606%% %Experience%I.% 11.659 %Involment%I.!
  75. 75. 12.400&&&&&&Ideen& 746.000&&&Bewertungen& 86.000 &Kommentare!
  76. 76. 3.800%%%%%%%User% %%%%%%%%%%%%%%%%%Aufgaben% %%%%%%%%%%%%%%%%%Lösungen% %%%%%%%%%%%%%%%%%Kommentare%
  77. 77. 2.530&&&&&User& 5.425&&&&&Ideen& 57.666&&Bewertungen!
  78. 78. Bomardier| YouRail|http://goo.gl/ROcvT
  79. 79. Das „Social Product“
  80. 80. Nicht mehr das Produkt, sondern dessen Integration in eine Lebensart stehen im Mittelpunkt
  81. 81. Was genau ist denn dann so ein „Produkt“? Ein Buch?
  82. 82. Lernen
  83. 83. Entertainment
  84. 84. Produkt Buch Hintergrundinformationen Austausch mit Freunden Wein Kamin Gemütliche Stimmung Musik kuschelige Decke Situation 1
  85. 85. Produkt Buch Hintergrundinformationen Austausch mit Freunden Wein Kamin Gemütliche Stimmung Musik kuschelige Decke Situation 1
  86. 86. Situation 2 Produkt Hörbuch Hintergrundinformationen Austausch mit Freunden Wasser Auto halbe Konzentration Staumeldung Fahrinformationen
  87. 87. Situation 2 Produkt Hörbuch Hintergrundinformationen Austausch mit Freunden Wasser Auto halbe Konzentration Staumeldung Fahrinformationen
  88. 88. Situation 3 Produkt Erinnerung Hintergrundinformationen Gespräche Wein Restaurant Pizza Lärm Speisekarte
  89. 89. Situation 3 Produkt Erinnerung Hintergrundinformationen Gespräche Wein Restaurant Pizza Lärm Speisekarte
  90. 90. ErlebnisHörbuchBuch eBook Dokumente Performate
  91. 91. ErlebnisHörbuchBuch eBook Dokumente Performate Durch Produzenten definiert In der Gemeinschaft definiert
  92. 92. Performate Gemeinschaft Herausforderung„Was ist das Ziel?“ Vergleich Badges Social Network
  93. 93. Performate Gemeinschaft Anfänger Profi MasterHerausforderung„Was ist das Ziel?“ Vergleich Badges Social Network
  94. 94. Anfänger Profi Master „A Players Journey“ Eindeutige Priorisierung von Handlungen ermöglichen Klare Punkte mit Handlungen verbinden
  95. 95. Gemeinschaft?
  96. 96. Bezugsnetzwerke! Freunde Familie Kegelklub Büro Kunde Konferenz Einkaufszentrum
  97. 97. Bezugsnetzwerke! Freunde Familie Kegelklub Büro Kunde Konferenz Einkaufszentrum Social Graphs
  98. 98. Bezugsnetzwerke! Freunde Familie Kegelklub Büro Kunde Konferenz Einkaufszentrum Social Graphs
  99. 99. Was ist der Social Graph von einem Buch? - Die Netzwerke des Lesers - Was für Themen gibt es in diesen Netzwerken? - Welche Rolle spielt „das Lesen“ in diesen Netzwerken? - Die Themen des Buches im Kontext der Netzwerke? - Motivationen des Lesers im Kontext seiner Netzwerke? - …
  100. 100. Wo sind strukturelle Löcher in Netzwerken?
  101. 101. Wo sind strukturelle Löcher in Netzwerken? Ein Social Product hilft einem Kunden, diese zu schließen – oder offen zu halten… Verschiedene motivatorische Profile und wirtschaftliche Situationen führen zu einer unterschiedlichen Bewertung der Lücke…
  102. 102. Verbindungen zwischen Netzwerken potentiell immer möglich
  103. 103. Verbindungen zwischen Netzwerken potentiell immer möglich Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen mit und integriert sich in die Situation.
  104. 104. Verbindungen zwischen Netzwerken potentiell immer möglich Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen mit und integriert sich in die Situation. Stichworte: • Privatsphäre • Datenschutz
  105. 105. Verbindungen zwischen Netzwerken potentiell immer möglich Ein Social Product „denkt“ diese Herausforderungen mit und integriert sich in die Situation. Stichworte: • Privatsphäre • Datenschutz • Präsentation • Simulation
  106. 106. Netzwerke können spontan entstehen
  107. 107. Netzwerke können spontan entstehen
  108. 108. Netzwerke können spontan entstehen …und die verbinden, die jetzt ein Bedürfnis teilen
  109. 109. Netzwerke sehen sich gegenseitig
  110. 110. Netzwerke sehen sich gegenseitig „Wir leben in einer Welt, in der kein Geheimnis länger als fünf Minuten bewahrt werden kann. Heute ist es unmöglich, vertrauliche Informationen zu kontrollieren. Überall gibt es Datenlecks…“ Monica Gregori, Marketing Director, Natura Consumer Products In der IBM „Global Chief Marketing Office Study“
  111. 111. Netzwerke sehen sich gegenseitig
  112. 112. Netzwerke sehen sich gegenseitig … und die Botschaft geht auf Reise…
  113. 113. Der Mann ohne Geheimnisse Viele Menschen fürchten um ihre Privatsphäre. Rainer Wasserfuhr macht sich ganz und gar öffentlich. Ein Treffen mit einem, der sein Leben ins Netz verlagert hat. Text: Jakob Vicari Foto: Silvio Knezevic vs. Quelle: http://www.stern.de/blogs/schoene_neue_welt/files/8//2010/12/TIME-Cover-WikiLeaks2.jpgQuelle: http://www.brandeins.de/archiv/magazin/warenwelt/artikel/der-mann-ohne-geheimnisse.html
  114. 114. 3 Kontexte Persönlicher Kontext Sozialer Kontext Live Kontext
  115. 115. Persönlicher Kontext Sinus Millieu Sozio-Demographie Nielsengebiet Allgemeine, aktuelle Situation Beziehung zur Marke
  116. 116. Sozialer Kontext Rolle in Netzwerken Zugriff auf Bewertungen Moden & Trends
  117. 117. Live Kontext Was geschieht gerade? Wo ist der Kunde im Moment? Wer ist noch dort? Welche 3.-Informationen sind relevant?
  118. 118. Rolle in Netzwerken
  119. 119. Rolle in Netzwerken Wen muss man zu einer Buch-Release- Party einladen, damit es den größten positiven Effekt im Netzwerk gibt?
  120. 120. Rolle in Netzwerken Wen muss man zu einer Buch-Release- Party einladen, damit es den größten positiven Effekt im Netzwerk gibt?
  121. 121. Einfluss Y = C*2^X Law of Social Sharing, Marc Zuckerberg
  122. 122. Social Gaming / Gamification
  123. 123. Spielen macht Spaß
  124. 124. Spielen… macht Spaß… Lernen unter optimalen Bedingungen… Klare Ziele & greifbare Zwischenziele… Verständliche Umgebung… Eine Herausforderung nach der anderen… Belohnung & Auszeichnungen…
  125. 125. http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
  126. 126. http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
  127. 127. http://www.biu-online.de/de/fakten/gamer-statistiken/gamer-in-deutschland.html
  128. 128. Blackjack CastleVille Café World Chess with Friends CityVille CityVille Hometown Dream Zoo Drop 7 Empires & Allies FarmVille FarmVille Mobile FishVille ForestVille Hanging with Friends Hidden Chronicles Indiana Jones Adventure World Live Poker Mafia Wars Mafia Wars 2 Pathwords PetVille The Pioneer Trail Scramble Scramble Live Sudoku Treasure Isle Vampire Wars Vampires: Bloodlust Word Twist Words with Friends Yakuza Lords Social Games
  129. 129. Blackjack CastleVille Café World Chess with Friends CityVille CityVille Hometown Dream Zoo Drop 7 Empires & Allies FarmVille FarmVille Mobile FishVille ForestVille Hanging with Friends Hidden Chronicles Indiana Jones Adventure World Live Poker Mafia Wars Mafia Wars 2 Pathwords PetVille The Pioneer Trail Scramble Scramble Live Sudoku Treasure Isle Vampire Wars Vampires: Bloodlust Word Twist Words with Friends Yakuza Lords Social Games ~ 50 Spiele > 200 Millionen Nutzer ~ 9 MRD $ Marktwert
  130. 130. Blackjack CastleVille Café World Chess with Friends CityVille CityVille Hometown Dream Zoo Drop 7 Empires & Allies FarmVille FarmVille Mobile FishVille ForestVille Hanging with Friends Hidden Chronicles Indiana Jones Adventure World Live Poker Mafia Wars Mafia Wars 2 Pathwords PetVille The Pioneer Trail Scramble Scramble Live Sudoku Treasure Isle Vampire Wars Vampires: Bloodlust Word Twist Words with Friends Yakuza Lords Social Games ?~ 50 Spiele > 200 Millionen Nutzer ~ 9 MRD $ Marktwert
  131. 131. Social Games Bei jedem Spiel, einen Kontakt herstellen. Schönheit / „Moments of Joy“ Regelmäßige, aber einfache Updates
  132. 132. Gamification …spielerisch die Motivationen der Menschen herausfordern. Mit dem SmartPhone beim Shopping Punkte sammeln und auf Facebook posten. Dort mit Freunden vergleichen und gegen Freunde spielen. Wer am besten spart, bekommt zusätzlich einen Gewinn.
  133. 133. Gamification Präsentation & Simulation
  134. 134. Gamification Das Lesen von (Fach)Büchern online inszenieren. Achievements und Quests Offline + Online „Weisheit“ kombinieren. Reputation aufbauen. Lernen in der Gemeinschaft
  135. 135. Experience Sharing Das Produkterlebnis als Ganzes begleiten - Hintergrund-Informationen / Anekdoten - Austausch ermöglichen - Sharing einfach machen - Sharing im richtigen Kontext einfach machen
  136. 136. Social Shopping Integration der Produktpräsentation - Sharing einfach machen - Sharing im richtigen Kontext einfach machen
  137. 137. Situative Shops Screens & Apps gibt es (bald) überall Login in SM erfolgt mittels NFC Keine Werbung, sondern kontextuelle Integration Bezahlung mittels NFC Micropayments
  138. 138. Wertschöpfung?
  139. 139. Markt Umsatz ($) Anteil Werbung 5,5 MRD 53 % Social Games 3,2 MRD 31 % Premium Accounts 0,236 MRD 2 % Sonstige 1,36 MRD 13 % 10,3 MRD Prognose Social Media Umsätze 2011 in US-$ | http://goo.gl/Gaeeq
  140. 140. Die Rolle des Mittelsmannes „Die Digitalisierung schließt strukturelle Löcher in der Gesellschaft. Dadurch werden zahlreiche Mittelsmännern obsolet“.
  141. 141. Die Rolle des Mittelsmannes „Wer strukturelle Löcher in der Meta-Ebene der heutigen Marktwirtschaft findet, hat den Markt von morgen entdeckt…“.
  142. 142. 20. Jhd. 21. Jhd. Raum Netzwerk Zeit Reputation Service Kontext Werbung Simulation Marke Identität Business Hebel
  143. 143. Social Return on X Metrics, Feedback, Redaktion, Content
  144. 144. Social Return on X Metrics, Feedback, Redaktion, Content KPI?
  145. 145. Kategorien
  146. 146. Kategorien Return on Invest Identität Marke Innovation Kommunikation Loyalität Service
  147. 147. Kontakt Prof. Tim Bruysten www.bruysten.com richtwert GmbH www.richtwert.eu xing.com/profile/Tim_Bruysten facebook.com/bruysten de.linkedin.com/in/bruysten twitter.com/timbruysten Informationen zum Workshop: http://richtwert.eu/fb4cp/

×